Tehillim 30 תהילים
Kommentar (S. R. Hirsch)
Kap. 30, V. 1. Der Inhalt dieses Kap. dürfte zunächst uns die Schwierigkeit bieten, seinen Zusammenhang mit der Ueberschrift zu ermitteln. Kein Wort vom Tempel, noch weniger von dem Tempelbau und der Einweihung desselben findet sich darin. Vielmehr sprechen sich darin die Erfahrungen eines ganzen Lebens von der Heilung, Rettung, Prüfung und Beglückung aus, die Gott Denen angedeihen läßt, welche sich in Liebe ihm hingeben. Vergegenwärtigen wir uns aber das Wesen und die Bedeutung des Tempels, des jüdischen Gottes-Hauses, das ja eben nichts Anders als die Gottesnähe auf Erden, die innigen Beziehungen Gottes zum Menschen und des Menschen zu Gott, die Gegenwart Gottes in Mitte der Menschen-Bestrebungen, sowie das Emporstreben des Menschen zu Gott zum Bewußtsein bringen soll; das nichts Anderes darzustellen hat, als, daß da, wo alles geistige und leibliche Sein und Wollen (שולחן ומנורה) zum vereinigten Aufgehen in göttliches Wohlgefallen (מזבח הקטרת) der Verwirklichung des göttlichen Gesetzes (ארון) hingegeben wird, dort sich das ganze menschliche Einzel- und Gesammtleben zu einem Cherubimthron gestaltet (כפרת), auf welchen unsichtbar die Gottesgegenwart sich niederläßt, um sich in der segnenden und schützenden Leitung und Beglückung alles Menschenstrebens auf Erden zu bekunden, wie dies ja auch die Worte bezeugen, mit welchen der erste Bau eines jüdischen Gotteshauses verordnet wurde: ועשו לי מקדש ושכנתי בתוכם (Siehe Pent. 2. B. M. 25, 8); vergegenwärtigen wir uns, wie der erste Gedanke: „Gottes-Haus" und die erste Weihe eines Grundsteines zu einem „Gottes Hause" aus der Erkenntniß von der innigen Verbindung des Himmels und der Erde, von der vor Allem dem Menschen in dem reinen und bescheidenen Streben „seiner Hausesgründung" auf Erden sich unmittelbar bekundenden, schützenden und segnenden Gottesgegenwart hervorgegangen, also, daß die reine Menschenstätte sich zu einem „Hause Gottes" und zu einer Eingangspforte zum Himmel auf Erden sich gestalte — אין זה כי אם בית אלקים וזה שער השמים; — vergegenwärtigen wir uns endlich, wie der Erste, der den Entschluß zur Gründung eines Gottes-Hauses faßte, sich der Auffassung eines solchen Entschlusses nur dann für würdig erachten wollte, wenn ihn Gott der Bekundung seiner Nähe in Gewährung des verheißenen Schutzes und Beistandes werde würdig gehalten haben, אם יהיה אלקים עמדי ושמרני וגו' ונתן וגו' ושבתי וגו' והיה וגו' והאבן הזאת וגו' יהיה בית אלקים וכל וגו' (Siehe Pent. 1. B. M. 28, 12—22): so begreifen wir, wie eben das Durchdrungensein von der unmittelbaren Gottes-Nähe, Führung und Leitung, die er in seinem wechselvollen Leben erfahren, der leitende Gedanke gewesen, der David zu dem Entschlusse, das bleibende GottesHaus zu bauen, geführt, und er eben den Ausspruch dieser Erfahrungen, wie sie das Gott schauende Lied, שיר, unseres Kap. enthält, zur Einweihung dieses „Hauses" bestimmen konnte. Sind es doch eben diese Gedanken, auf welchen alle unsere Gottes-Häuser beruhen, und deren ewig neue Wiederbelebung für all unser Sein und Wollen Zweck unserer Gottes-Häuser bleibt.
חנכת הבית לדוד. חנכה Siehe Pent. 1. B. M. 14, 14 und 4. B. M. 7, 10. Obgleich der Tempel erst von seinem Sohne Salomo erbaut wurde, so war doch dieser Bau nichts als Ausführung und Erfüllung der von David getroffenen und hinterlassenen Anordnungen, der sowohl die näheren Bestimmungen für Bau und Einrichtung des Tempels, als auch alles an Material und Mitteln zur Ausführung Erforderliche seinem Sohne überliefert hatte (Siehe Sam. II. 7 Chron. I. 22. 28. 29).
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 2. ארוממך וגו'. Die Wurzel דלה kommt nie wieder in dieser Anwendung vor. דלה schöpfen, wovon דלי: Eimer, lautverwandt mit תלה: schwebenlassen, bedeutet: Etwas aus der Tiefe zu sich herauf heben und über der Tiefe schwebend erhalten. Das Geschöpfte hat seinen Halt oben in der Höhe, ohne diesen Halt würde es wieder in die Tiefe hinabsinken. Schwerlich gäbe es daher wohl einen Ausdruck, der so mit Einem Worte die ganze Eigenartigkeit der Geschickesstellung Davids, Israels, jedes sich ganz und ausschließlich der göttlichen Führung und Leitung überlassenden Menschen bezeichnete, als: דלתיני! Alle Andern haben ihren Halt unten, auf Erden, wir haben ihn nur oben, in der Höhe, bei Gott zu suchen. Nichts auf Erden gewährt uns Stand und Halt; ohne Gott, uns selbst überlassen, lägen wir in der Tiefe und sänken wir in die Tiefe wieder. Das ist der Gedanke der Lebenserfahrungen Davids, und aus diesem Gedanken heraus, mit diesem Gedanken und für die Verwirklichung dieses Gedankens im Lebenskreise seines ganzen Volkes weiht er das Gottes-Haus. Wer dieses Haus betritt, wer sich im Geiste zu diesem Hause zählt, wer in ihm die Opfer seiner Lebensweihe vollziehen läßt, der leistet Verzicht auf jeden irdischen Halt, ergreift mit der Dahingebung an Gottes Gesetz das Band, mit welchem die starke Hand Gottes über allen irdischen Wechsel und Wandel hinaus zu sich uns emporheben, und aus der Höhe uns Festigkeit und Halt gewähren will unser Lebenlang.
Der Gedanke ארוממך, ich will dich erheben, bezeichnet so wenig etwa eine solche Hoheit und Erhabenheit, die uns Gott hoch hinaus über allen Zusammenhang mit den irdischen Dingen und Verhältnissen denken ließe, daß wir es vielmehr ebenso wie hier noch wieder als Einleitung eben des Psalms 145 finden, der ja ganz eigentlich die allen irdischen Wesen fürsorgende Leitung und Waltung Gottes zum Inhalt hat. Ebenso sprechen die am Schilfmeer Geretteten, die soeben das unmittelbar richtende und rettende Eingreifen der großen Gotteshand gesehen hatten, ihr daraus hervorgehendes Weihegelöbniß für's Leben in den Worten aus: זה אלי ואנוהו אלדי אבי וארממנהו (2. B. M. 15, 2), wo das ארממנהו, die mit אנוהו ausgesprochener Gelobung: „Ihm Stätte zu sein," d. h. ja unser ganzes Leben also seinem Willen entsprechend zu gestalten, daß Er seine Gegenwart in unserer Mitte auf Erden weilen lasse, völlig aufheben würde, wenn damit eine über alle irdischen Verhältnisse hinaus und von ihnen scheidende Erhebung zu denken gegeben wäre. Vielmehr bezeichnet רום in diesem Ausdruck eine alles Andere und alle Andere an Macht und Hoheit überragende Größe (wie ja auch rein leiblich עם גדול ורם בני ענקים 5. B. M. 9, 2), so Ps. 46, 11. ארום בגוים ארום בארץ, Ps. 89, 14. תעז ידך תרום ימינך und sonst, und ארוממך ד' heißt: ich will Gottes, Alles und Alle überragende Macht und Hoheit aussprechen und seiner Herrschaft mich, wie Alles und Alle ausnahmlos unterstellen, כי דליתני: denn eben durch diese seine Alles beherrschend überragende Hoheit hat Er mich, der ich tief unter allem und allen mir gegensätzlich Feindlichen begraben lag, zu sich emporgehoben, und läßt mich durch seine Macht getragen sein. Es ist ganz das: אתם ראיתם אשר עשיתי למצרים ואשא אתכם על כנפי נשרים ואביא אתכם אלי ועתה וגו' (2. B. M. 19, 4—6) siehe Pent. daf.
ארוממך ד' כי דליתני: Ich kann dich erheben, denn du hast mich aus der Tiefe zu dir emporgehoben. Deine Andern zu fürchtende Erhabenheit war mir Rettung. ולא שמחת איבי לי: ohne dich hätten meine Feinde, deren Uebermacht mich in die Tiefe geworfen hatte und dort mich für immer versunken gehalten hätte, über mich triumphirt.
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 3. 4. ד' אלדי וגו' ד' העלית וגו', und wie im social-politischen, so auch im physischen Leben bist du meine einzige Rettung gewesen. מירדי בור: ich war im Begriff in's Grab zu sinken und du hast mich dem Leben erhalten. כתיב ist aber מירדי בור. Meine Rettung vom leiblichen Tode war eine That ganz besonderer Waltung. Nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge war für mich keine Rettung. Hunderte neben mir wären in ähnlichem Zustande dem Tode erlegen.
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 5. זמרו וגו'. Die Gottes-Erfahrungen, aus welchen der Bau des Gottes-Hauses hervorgeht, sind daher eine Aufforderung an Alle, die „mit völliger Aufgabe ihrer Selbst sich ganz Gott hingeben" — das ist buchstäblich חסידיו, und das ist Sinn und Bedeutung aller Opferhandlungen im Gottes-Hause, siehe Pent. 3. B. M. zu K. 1, 5—9 — mit in Gesängen sich ausströmenden, freudig gehobenen Gedanken und Gefühlen Gott zu nahen (siehe 4. B. M. 3, 15); es ist nicht Zerknirschung, nicht die gebrochene, geknickte Gemüthsstimmung, welcher unser Gottes-Haus geweiht ist. Schmerz, Trauer und Todesgedanken überschreiten die Schwelle unseres Gottes-Hauses nicht. Es ist der zu Gott aufgerichtete, heitere Lebensfrohsinn, in welchem die Frucht unseres Gottes-Hauses gipfelt. והודו לזכר קדשו. זכר קדשו ist der vierbuchstabige, Gott als ewig bereiten Schöpfer und Gewährer einer neuen Zukunft denken lassende Namen, dem, als אדנות ausgesprochen, jeder kommende Athemzug unseres Seins dienend geweiht wird (siehe Pent. 2. B. M. 3, 15). Bekennet, wie das Bewußtsein dieses Namens, dem das Heiligthum geweiht ist: קדש לד' (2. B. M. 28, 36), sich auch im Leben bewährt hat, und wie ihr mit der treuen Dienstweihe eines jeden Athemzuges den Anforderungen dieses Namens genügen wollt.
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 6. כי רגע וגו'. Denn die Führungen Gottes sind nichts als Leben- und FreudeSpenden, selbst die trübsten Stunden unseres Lebens sind nur Wehen heiterster Lebensgeburt. Sein Zürnen will uns nur zur bessern Würdigkeit für sein Wohlwollen und somit zum Leben führen. Was am Abend, in dunkler Lebensstunde als Weinen bei uns einzieht, als Unglück von uns beweint wird, das wird, am „Morgen," sobald es die beabsichtigte Wirkung an unserm Innern vollbracht hat, freudig mit Frohgesang zu begrüßen sein, ja, nicht nur בבקר, wenn das Dunkel schon ganz gewichen, sondern לבקר, schon wenn das kommende Lichtige nur vorahnend gefühlt wird, wird das zuerst beweinenswerth Erschienene in seinen segenbringenden Folgen begrüßt.
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 7—12 wird nun Ein solcher in Heiterkeit sich auflösender, ja sich in tiefem Grunde als die beglückendste Vorsehungsspende sich erweisender, ernster, Lebensmoment aus Davids prüfungsreichen Erfahrungen hervorgehoben. ואני אמרתי וגו'. Ich habe mich einmal in einem völlig ungetrübten Wohlstand befunden, und in diesem völlig ungetrübten Glücksstande, wo alle Menschen und alle Verhältnisse sich zu mir gegensatzlos verhielten, kam mir die Versuchung, in dieser äußern friedlichen und freundlichen Beziehung der Menschen und Dinge zu mir den Boden meiner Gegenwart und die Bürgschaft für meine Zukunft zu erblicken, und ich vergaß, daß nicht in dem äußern Wohlstande und in dem zustimmenden Wohlwollen der Menschen, sondern ausschließlich in dem durch unser sittliches, pflichtgetreues Verhalten zu erzielenden und zu bewahrenden Wohlgefallen Gottes Boden und Bürgschaft für Gegenwart und Zukunft liege, und der Friede mit Menschen und Dingen selbst nur Segensspende des göttlichen Wohlgefallens sei. Mit dieser irrigen Auffassung war meine שלוה selbst gefährlich, lag die Gefahr nahe, daß die äußere שלוה das innere שלו, die äußere Ruhe die innere Sorglosigkeit gegen sittliches Vergehen erzeugen könnte — die Wurzel שלה vereinigt bedeutsam beide Begriffe, — da riß mich zu meinem Glücke die mich überwachende väterlich erziehende Liebe Gottes durch Störung meines Wohlseins und Wohlstandes aus der Gefahr solcher Verirrung, und lehrte mich:
ד' ברצונך וגו'. בהררם שעיר 1. B. M. 14, 6 ist nach א"ע Infinit. Piel wie ברכרם und heißt indem sie Seïr zu hinaufsteigen. Demzufolge hieße הררי עז: mein Emporsteigen zur Macht, und העמדתה: Du gewährtest Stand und zwar ברצונך, durch dein Wohlgefallen an meinem sittlichen Wollen, meinem Emporsteigen zur Macht. רצון ד', das göttliche Wohlgefallen, dessen mit allem Sein und Wollen und Vollbringen sich würdig zu weisen, das letzte Ziel des ganzen Heiligthums ist, sollte ich erfahren, gewähre Boden, sei Vorbedingung für jedes Hinanschreiten zu Höhe. Will man עז als Objekt von העמדתה begreifen, so hieße es: stelltest du meinem Emporsteigen die Macht, d. h. gewährtest du dauernd meinem Emporsteigen, oder dann vielmehr הררי als Substantiv Singular wie הררי אל im Plural: gewährtest du dauernd meiner Höhe Macht. Der Accent, der עז mit הררי eng verbindet, spricht für die erste Auffassung.
הסתרת פניך וגו': du fandest mich nicht mehr deiner besondern Fürsorge würdig, und sofort war mein Glücksstand hin, war ich schreckbewältigt. בהל, נבהל verwandt mit בעל: überwältigen, eine innere Ueberwältigung, das Gefühl völligen Erliegens an eine Zerstörung drohende Macht.
אליך וגו'. Diese Erfahrung lehrte mich aber, mich von allen äußern Beziehungen ab wieder zu Gott, dem ewig zu neuer Zukunftspende Bereiten zu wenden, ואל ארני אתחנן und durch Selbstarbeit an meinem Innern mich wieder Gott als meinem Herrn gegenüber seines חן, seiner Gewährung würdig zu machen (Siehe 5. B. M. 3, 23), — ד' und אדני sind die beiden Namen, auf welche זכר קדשו V. 5 hinweist. —
מה בצע וגו'. Ich vergegenwärtigte mir, daß, wenn Gott Leiden verhängt, nicht Tod und Vernichtung Absicht und Ziel seiner Waltung ist, vielmehr Gottes Huldigung in pflichttreuem Thatendienst und Erkenntniß und Lehre der Gottes-Wahrheit, somit Neuerstehung zu reinem Thaten- und Geistes-Leben, Zweck aller Waltung Gottes bleibt, auch wenn sie bitterste Leiden sendet,
שמע ד' וגו', erhoffte daher von Gott selbst, der die Leiden gesendet, neue Gewährung und neuen Beistand, חנן: Neugewährung geistiger Begabung (Siehe Pent. 4. B. M. 6, 25) עזר: Neuen Beistand zu treuem Vollbringen,
הפכת וגו', sobald mich die Leidenserfahrung zu dieser Besinnung und zu dieser Wiederaufkehr zu Gott gebracht hatte, war mir das, was ich zuerst mit Todesklage als Führung zum Grabe begrüßte, zum beglückendsten Ereigniß geworden, und, statt mit Trauergewand, umgürtete es mich mit neuem freudigen Lebensmuth. Denn daß mich Gott nicht dem mit sittlicher Lähmung bedrohenden Wohlstande überließ, vielmehr zur rechten Zeit mir die Leidens-Mahnung sandte, das war mir Bürge, daß Gott noch meiner bessern Zukunft vertraute und noch Leistungen treuen Lebensdienstes von mir erwartete.
Kommentar (S. R. Hirsch)
V. 13. למען וגו'. Darum soll fortan Alles, was als das Erzeugniß einer Größe, als das Werk eines Großen zu begreifen ist — das ist ja כבוד — Alles, worin sich Macht, Weisheit, Hoheit und Größe offenbart, nie wieder, wie ich in der Verirrung nahe daran war, auf irgend Etwas Anderes oder irgend einen Andern zurückgeführt werden, Alles soll dir „singen," soll dich freudig verkünden, und damit nie aufhören. Nicht soll, wenn ungestört כבוד, die glücklichsten, herrlichsten Verhältnisse lange dauern, immer mehr und mehr der Gedanke an dich als deren alleinigen Urheber, Träger und Erhalter in den Hintergrund treten, so daß du unsere שלוה erschüttern müßtest um deinen Willen, dein Wohlgefallen, dein רצון als die einzige Grundlage alles unseres Emporsteigens und Emporblühens wieder in Erinnerung zu bringen — (Vgl. Ps. 16, 9) — vielmehr יזמרך כבוד ולא ידום, und als ד' אלדי will ich ewig dir huldigen und in dieser nur im treuen Gehorsam als אלדי zu bethätigende Huldigung den Dank meines Lebens — Beides ist ja הודה — lebenslänglich dir zollen.
Dieses יזמרך כבוד ולא ידום und dieses תודה לד' אלקינו לעולם — in jedem Moment unseres Geschickeslebens Gott zu erkennen, und mit jedem Momente unseres Thatenlebens Gott zu dienen, das ist die Summe alles Dessen, das durch den Bau des Gottes-Hauses zum Mittelpunkt unseres Einzeln- und Gesammtlebens als unsere Bestimmung und Aufgabe von uns gefordert wird.