Schir haSchirim 3 שיר השירים

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung:
1
עַל־מִשְׁכָּבִי֙ בַּלֵּיל֔וֹת בִּקַּ֕שְׁתִּי אֵ֥ת שֶֽׁאָהֲבָ֖ה נַפְשִׁ֑י בִּקַּשְׁתִּ֖יו וְלֹ֥א מְצָאתִֽיו׃
BernfeldAuf meinem Lager in den Nächten dachte ich an ihn, den ich so sehr liebe; ich suchte ihn und fand ihn nicht.
ZunzAuf meinem Lager in den Nächten suchte ich, den meine Seele liebt, suchte ihn, und fand ihn nicht.
2
אָק֨וּמָה נָּ֜א וַאֲסוֹבְבָ֣ה בָעִ֗יר בַּשְּׁוָקִים֙ וּבָ֣רְחֹב֔וֹת אֲבַקְשָׁ֕ה אֵ֥ת שֶֽׁאָהֲבָ֖ה נַפְשִׁ֑י בִּקַּשְׁתִּ֖יו וְלֹ֥א מְצָאתִֽיו׃
BernfeldNun mußte ich aufstehen und umherlaufen in der Stadt, auf Plätzen und Straßen suchen, den ich so sehr liebe — ich suchte ihn und fand ihn nicht.
ZunzIch will doch aufstehen und umherlaufen in der Stadt, auf Plätzen und Straßen suchen, den meine Seele liebt — ich suchte ihn, und fand ihn nicht.
3
מְצָא֙וּנִי֙ הַשֹּׁ֣מְרִ֔ים הַסֹּבְבִ֖ים בָּעִ֑יר אֵ֛ת שֶֽׁאָהֲבָ֥ה נַפְשִׁ֖י רְאִיתֶֽם׃
BernfeldEs trafen mich die Wächter, die in der Stadt herumgehen. [Ich fragte sie:] Habt ihr den gesehen, den ich so sehr liebe?
ZunzMich trafen die Wächter, die in der Stadt herumgehen: den meine Seele liebt, habt ihr ihn gesehen?
4
כִּמְעַט֙ שֶׁעָבַ֣רְתִּי מֵהֶ֔ם עַ֣ד שֶׁמָּצָ֔אתִי אֵ֥ת שֶֽׁאָהֲבָ֖ה נַפְשִׁ֑י אֲחַזְתִּיו֙ וְלֹ֣א אַרְפֶּ֔נּוּ עַד־שֶׁ֤הֲבֵיאתִיו֙ אֶל־בֵּ֣ית אִמִּ֔י וְאֶל־חֶ֖דֶר הוֹרָתִֽי׃
BernfeldKaum war ich fort von ihnen, da fand ich den, den ich von ganzer Seele liebe, — ich hielt ihn fest und ließ ihn nicht; ich brachte ihn in das Haus meiner Mutter, in das Gemach meiner Gebärerin.
ZunzKaum war ich fort von ihnen, daß ich fand, den meine Seele liebt, — ich hielt ihn fest und ließ ihn nicht, bis ich ihn brachte in das Haus meiner Mutter, und in das Gemach meiner Gebärerin.
5
הִשְׁבַּ֨עְתִּי אֶתְכֶ֜ם בְּנ֤וֹת יְרוּשָׁלַ֙͏ִם֙ בִּצְבָא֔וֹת א֖וֹ בְּאַיְל֣וֹת הַשָּׂדֶ֑ה אִם־תָּעִ֧ירוּ ׀ וְֽאִם־תְּע֥וֹרְר֛וּ אֶת־הָאַהֲבָ֖ה עַ֥ד שֶׁתֶּחְפָּֽץ׃ {ס}
BernfeldIch beschwöre euch, o Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder den Hindinnen der Flur, dass ihr die Liebe nicht wecket noch aufreget, bis es ihr gefällt. —
ZunzIch beschwöre euch, Töchter Jeruschalaim's, bei den Gazellen oder den Hindinnen der Flur, daß ihr nicht wecket noch aufreget die Liebe, bis sie begehrt. —
6
מִ֣י זֹ֗את עֹלָה֙ מִן־הַמִּדְבָּ֔ר כְּתִֽימְר֖וֹת עָשָׁ֑ן מְקֻטֶּ֤רֶת מֹר֙ וּלְבוֹנָ֔ה מִכֹּ֖ל אַבְקַ֥ת רוֹכֵֽל׃
BernfeldWer ist, die da heraufkommt von der Wüste, [schlank] wie eine Rauchsäule? durchwürzt mit Myrrhe und Weihrauch mehr als aller Würzstaub des Krämers?
ZunzWer ist, die da heraufkommt von der Wüste, wie Rauchsäulen? durchwürzt mit Myrrhe und Weihrauch mehr denn aller Würzstaub des Krämers?
7
הִנֵּ֗ה מִטָּתוֹ֙ שֶׁלִּשְׁלֹמֹ֔ה שִׁשִּׁ֥ים גִּבֹּרִ֖ים סָבִ֣יב לָ֑הּ מִגִּבֹּרֵ֖י יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDa ist Schlomohs Ruhebett; sechzig Helden rings darum von den Helden Israels.
ZunzSiehe, es ist sein, ist Schelomoh's Ruhebett; sechszig Helden rings darum von den Helden Jisraël's.
8
כֻּלָּם֙ אֲחֻ֣זֵי חֶ֔רֶב מְלֻמְּדֵ֖י מִלְחָמָ֑ה אִ֤ישׁ חַרְבּוֹ֙ עַל־יְרֵכ֔וֹ מִפַּ֖חַד בַּלֵּילֽוֹת׃ {ס}
BernfeldSie alle schwertumgürtet, kampfgeübt; ein jeder sein Schwert an seiner Hüfte gegen Schrecken der Nacht [ihn schützend].
ZunzSie alle schwertumgürtet, kampfgeübt; ein Jeglicher sein Schwert an seiner Hüfte gegen Schrecken der Nacht.
9
אַפִּרְי֗וֹן עָ֤שָׂה לוֹ֙ הַמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֔ה מֵעֲצֵ֖י הַלְּבָנֽוֹן׃
BernfeldEin Ruhebett machte sich der König Schlomoh aus Gehölz des Libanon.
ZunzEin Ruhebett machte sich der König Schelomoh aus Gehölz des Lebanon.
10
עַמּוּדָיו֙ עָ֣שָׂה כֶ֔סֶף רְפִידָת֣וֹ זָהָ֔ב מֶרְכָּב֖וֹ אַרְגָּמָ֑ן תּוֹכוֹ֙ רָצ֣וּף אַהֲבָ֔ה מִבְּנ֖וֹת יְרוּשָׁלָֽ͏ִם׃
BernfeldSeine Säulen machte er aus Silber, seine Decke aus Gold, seinen Sitz von Purpur, sein Inneres aber [enthält] die Liebe von einer der Töchter Jerusalems.
ZunzSeine Säulen machte er silbern, seine Decke golden, seinen Sitz von Purpur, sein Innres ausgelegt mit Liebe von einer der Töchter Jeruschalajim's.
11
צְאֶ֧נָה ׀ וּֽרְאֶ֛ינָה בְּנ֥וֹת צִיּ֖וֹן בַּמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֑ה בָּעֲטָרָ֗ה שֶׁעִטְּרָה־לּ֤וֹ אִמּוֹ֙ בְּי֣וֹם חֲתֻנָּת֔וֹ וּבְי֖וֹם שִׂמְחַ֥ת לִבּֽוֹ׃ {ס}
BernfeldGehet hinaus und schauet, o Töchter Zijons, den König Schlomoh in dem Kranze, mit dem ihn bekränzt seine Mutter an seinem Hochzeitstage, am Tage seiner Herzensfreude.
ZunzGehet hinaus und schauet, Töchter Zijon's, den König Schelomoh, in der Krone, mit der ihn bekränzt seine Mutter an seinem Hochzeittage, am Tage seiner Herzensfreude.