Nechemjah 12 נחמיה
Kommentar (R. Breuer)
Kap. 12. V. 1—11. Ein Verzeichnis der Priester- und Levitenklassen, die mit Serubabel und Jeschua (יהושע הכהן הגדול) aus Babel in die Heimat zurückgekehrt waren. V. 1—7 werden die Priester, V. 8—11 die Leviten verzeichnet. Zu על הידות in V. 8 vgl. 11, 17; (Raschi allerdings faßt dieses Wort als ein Musikinstrument auf, das bei den Levitenchören in Gebrauch war). Zu למשמרות in V. 9 vgl. Chr. I. 24, wonach die Leviten in 24 משמרות eingeteilt waren. Zu V. 10f. vgl. Malbims interessanten Nachweis, daß, obwohl nach סדר עולם und ע"ז דף ט' zwischen den Tagen Esras und Nehemias und dem Siege Alexanders über das Perserreich nur ein Zeitraum von 34 Jahren lag, es gleichwohl denkbar ist, daß in diesem kurzen Zeitraum, wie aus unseren Versen hervorgeht, sechs Generationen von Hohenpriestern (vgl. Raschi) lebten: man brauche bloß anzunehmen, daß יהושע בן יהוצדק, zu dessen Zeit der Tempel erbaut wurde, bei seiner Rückkehr aus Babel 105 Jahre alt war und daß er und seine Nachkommen schon im Alter von 15 Jahren Familienväter waren. (Das Nähere s. das.)
Kommentar (R. Breuer)
V. 12—21. Ein Verzeichnis der Priester, die zur Zeit des Hohepriesters Jojakim an der Spitze der einzelnen Abteilungen des Priesterdienstes (משמרות) standen: Vorstand der Serajah-Abteilung war Merajah, der Jirmejah-Abteilung Chananjah usw. Der Bericht legt nach Raschi keinen Wert darauf, sämtliche 24 Abteilungen mit ihren Vorständen aufzuzählen. Eine in V. 17 erwähnte hatte zwei Namen: Minjamin und Moadjah.
Kommentar (R. Breuer)
V. 22—23. Nach dem Priesterverzeichnis in V. 12—21 unterbricht die Erzählung ihren Bericht, um, bevor sie in V. 24 die zur Zeit Jojakims amtierenden Levitenhäupter zu verzeichnen beginnt, den Bericht in V. 22—23 einzuschieben, der am einleuchtendsten im מצודת דוד erklärt wird. Danach waren in der Zeit der Hohenpriester, die auf Jojakim folgten (Vgl. V. 10f. יונתן daselbst ist mit יוחנן hier identisch), Leviten- und Priestervorstände nicht auf Grund ihrer persönlichen Eignung, sondern kraft einer Verordnung des Königs Darius in ihr Amt eingesetzt. Die in dieser Verordnung verzeichneten Levitennamen sind auch im Buche der Chronik verzeichnet, allerdings nur bis zu den Tagen Jochanans, dem es gelungen zu sein scheint, die frühere Unabhängigkeit des Priesteramtes wiederherzustellen. Vgl. oben 11, 23, wo ebenfalls von einer Einmischung der Staatsgewalt in den inneren Tempeldienst die Rede war.
Kommentar (R. Breuer)
V. 24—26. Nach der Unterbrechung durch V. 22—23 greift der Bericht zurück, um im Anschluß an das Priesterverzeichnis in V. 12—21 die Häupter der Leviten zu verzeichnen. In V. 24 wird David als Gottesmann gekennzeichnet, offenbar um den berufenen Organisator des Tempeldienstes Darius, dem unberufenen (V. 22) vielsagend gegenüberzustellen. אלה in V. 26 bezieht sich auf die Gesamtheit aller in V. 12—25 registrierten Priester- und Levitenhäupter.
Kommentar (R. Breuer)
V. 27—43. Die Mauer Jerusalems war an jenem 25. Ellul vollendet worden (vgl. 6, 15), der den großen Ereignissen des Tischrimonats vorausging, über die im 8., 9. und 10. Kapitel berichtet wurde. Bevor sie eingeweiht wurde, sollte dem Einweihungsfeste die geistige Erhebung des Volkes vorausgehen, die durch die Vorlesung der Thora ausgelöst wurde und in der Schließung des neuen Bundes sich auswirkte. Aber auch die Besiedlung Jerusalems, ohne die eine Befestigung der Stadt illusorisch gewesen wäre (7. und 11. Kapitel) und die Reorganisation des Tempeldienstes (11. und 12. Kapitel), ohne die alle politischen Maßnahmen innerlich wertlos gewesen wären, sollte vollendet sein, bevor man sich anschickte, die Einweihung der Mauer zu jener großen nationalen Kundgebung zu gestalten, über die hier V. 27-43 berichtet wird.
Das Festprogramm wurde sorgfältig vorbereitet. Durch ein Aufgebot sämtlicher Leviten, dieser berufenen Träger des Tempelgesanges, sollte die Kundgebung möglichst eindrucksvoll gemacht werden. Neben Gesang und Musik waren auch תודות vorgesehen (V. 27). Dieses ובתודות kündigt die Maßnahme Nehemias an, von der V. 31 berichtet: ואעמידה שתי תודת גדולת. Die gewöhnlichen Bibelübersetzungen geben dieses Wort mit „Gesangschören“ u. dgl. wieder. Dem widerspricht jedoch die talmudische Tradition. Es heißt in der Mischna Schebuoth 2, 2: אין מוסיפין על העיר ועל העזרות אלא במלך ונביא באורים ותומים ובסנהדרין של שבעים ואחד ובשתי תודות ובשיר ובית דין מהלכין ושתי תודות אחריהם וכל ישראל אחריהם הפנימית נאכלת והחיצונה נשרפת „Man darf nichts hinzufügen zur Stadt und zu den Vorhöfen, außer mit Zustimmung eines Königs, eines Propheten, der Urim und Tumim und des Sanhedrin von einundsiebzig. Ferner sind dazu erforderlich zwei Dankopferbrote und Gesang. Der Gerichtshof geht hinter den zwei Dankopferbroten einher und ganz Israel hinterdrein. Das innere Brot wurde verzehrt, das äußere verbrannt“.
Die biblische Quelle dieser gesetzlichen Bestimmungen ist Nehemias Bericht über die Einweihung der Mauer Jerusalems. Zugleich wird durch diese Mischna und ihre talmudische Erklärung der Bericht Nehemias erläutert. Wir erfahren daraus, daß wir die תודות in V. 27 und 31 nicht als Gesangchöre, sondern als Dankopferbrote zu verstehen haben, wie sie im 3. B. M. 7, 12 ff. vorgeschrieben sind. Diese Dankopferbrote werden in V. 31 גדולות, große, genannt, weil es nach der talmudischen Erklärung Schebuoth 15 a gesäuerte Brote waren, die nach der Mischna 7, 1 größer waren als die ungesäuerten: חלות החמץ גדולות משל מצה (Raschi das.). Demnach hat sich das Festprogramm der Einweihungsfeierlichkeiten folgendermaßen abgewickelt. Nachdem sämtliche Leviten aus Jerusalem und Umgebung sich vollzählig eingefunden hatten (V. 27—29), wurden Priester, Leviten, Volk, Thore und Mauer, die Einweihenden sowohl wie das Einzuweihende, durch eine umfassende טהרה-Aktion für den bevorstehenden Akt der Heiligung bereitgestellt (V. 30.)
Die Einweihung wurde mit einem Umzug um die Stadt eröffnet. Voran schritten die Priester mit den Dankopferbroten. An welchen Punkten der Stadt der Zug vorbeikam und wer sich an dem Zug beteiligte, wird V. 31ff. genau berichtet. Daß die Dankopferbrote an der Spitze des Zuges vorangetragen wurden, ist aus V. 32 klar, wo es ausdrücklich heißt: וילך אחריהם הושעיה וגו'. Dementsprechend wird im Talmud Schebuoth 15 b der Mischnasatz ובית דין מהלכין ושתי תודות אחריהם nicht so aufgefaßt, wie man irrtümlich meinen könnte, daß die שתי תודות hinter dem בית דין einhergetragen wurden, vielmehr muß das Wort אחריהם auf שתי תודות bezogen werden: das בית דין ging hinter den שתי תודות einher. (למימרא דבית דין קמי תודה אולי והכתיב וילך אחריהם הושעיה וחצי שרי יהודה הכי קאמר בית דין מהלכין ושתי תודות מהלכות ובית דין אחריהם). Fraglich erscheint dem Talmud bloß: כיצד מהלכות, in welcher Ordnung die Dankopferbrote selbst einhergetragen wurden. רבי חייא ורבי שמעון ברבי חד אמר זו כנגד זו וחד אמר זו אחר זו. Nach einer Ansicht wurden sie nebeneinander, nach einer anderen nacheinander einhergetragen. Dementsprechend kann das Wort הפנימית in der Mischna, das „innere“ Brot, verschieden aufgefaßt werden. מאן דאמר זו כנגד זו הפנימית הך דמקרבא לחומה Nach der einen Ansicht, wonach die Brote nebeneinander getragen wurden, ist unter dem „inneren“ Brot das beim Zuge der Mauer zugewandte zu verstehen. מאן דאמר זו אחר זו הפנימית הך דמקרבא לב"ד. Nach der anderen Ansicht jedoch, wonach die Brote nacheinander getragen wurden, ist unter dem „inneren“ Brot das beim Zuge dem ב"ד zugewandte zu verstehen.
Diese vom Talmud selbst ungelöste Frage wird vom רמב"ם (הל' בית הבחירה 6, 12) im Sinne des מאן דאמר זו אחר זו entschieden: וכיצד מוסיפין על העיר עושין בית דין שתי תודות ולוקחין לחם חמץ שבהם והולכים בית דין אחר שתי התודות ושתי התודות זו אחר זו. Dagegen bemerkt Raschi zum 38. Verse unseres Kapitels: תודה אחרת שהיתה שנית לחברתה היתה הולכת נגד חברתה בשוה ולא זו אחר זו, woraus hervorgeht, daß Raschi im Sinne des מאן דאמר זו כנגד זו entschied. Das Motiv der Entscheidung des רמב"ם wird vom כסף משנה in der Erwägung gefunden, daß der Ausdruck הפנימית zwangloser mit der Ansicht זו אחר זו übereinstimme. Dagegen dürfte die Entscheidung Raschis unseres Erachtens in der unübersehbaren Tatsache begründet sein, daß ja Nehemias Bericht in unserem Kapitel ausdrücklich von einem Doppelzuge spricht, der hinter den beiden Dankopferbroten einherging: von einem Zuge, an dessen Spitze Hoschajah (V. 32) sich befand, und einem zweiten Zuge hinter dem zweiten Dankopferbrote (והתודה השנית), an dessen Spitze Nehemia selbst — ואני אחריה — marschierte. Aus dieser Tatsache folgt, daß die beiden Brote nicht nacheinander, sondern nebeneinander getragen wurden. Denn wie hätte sich ihnen eine zwiefache Gefolgschaft anschließen können, wenn sie nacheinander getragen worden wären! Man müßte denn annehmen, daß das zweite Brot hinter der Gefolgschaft des ersten sich befand. Dagegen müßte aber der bereits oben erwähnte Einwand des Talmuds erhoben werden: למימרא דב"ד קמי תודה אולי, und ferner spricht auch das ההולכת למואל in V. 38 dagegen. Dieses למואל kann nicht anders als mit Raschi im Sinne von נגד, im Sinne des Neben= einander verstanden werden: Entweder sind die beiden Brote dicht nebeneinander getragen worden, oder, was am Ende wahrscheinlicher ist, die beiden Züge bewegten sich parallel rechts und links von der Mauer rings um die Stadt, bis sie bei ihrem gemeinsamen Treffpunkte im Gotteshause sich zusammenfanden: der eine Zug unter Führung Hoschajahs kam hierbei לימין מעל לחומה, rechts von der Mauer an den in V. 31—37 erwähnten Örtlichkeiten der Stadt vorbei, während der zweite Zug unter Führung Nehemias למואל, auf der gegenüberliegenden Seite, also links von der Mauer die in V. 38—39 erwähnten Punkte passierte. (Das למואל kann auch ohne Zuhilfenahme des bibelkritischen Rotstifts im Sinne von לשמאל verstanden werden).
Im Gotteshause angelangt, stellten sich die V. 40—42 genannten Personen mit den Opferbroten daselbst auf: Nehemia und die Hälfte der Fürsten, die Priester mit ihren Posaunen, die Sangeschöre der Leviten unter Führung Jisrachjahs. Das Programm der Gesänge, die bei diesem Einweihungsfest angestimmt wurden, hat uns der Talmud Schebuoth 15 b genau überliefert: ת"ר שיר של תודה בכינורות ובנבלים ובצלצלים על כל פינה ופינה ועל כל אבן גדולה שבירושלים ואומר ארוממך ה' כי דליתני וגו' ושיר של פגעים ויש אומרין שיר של נגעים מאן דאמר דנגעים דכתיב ונגע לא יקרב באהליך ומאן דאמר פגעים דכתיב יפול מצדך אלף ואומר יושב בסתר עליון בצל שדי יתלונן עד כי אתה ה' מחסי עליון שמת מעוניך וחזר ואומר מזמור לדוד בברחו מפני אבשלום בנו ה' מה רבו צרי עד לה' הישועה על עמך ברכתך סלה.
Nach dieser talmudischen Überlieferung wurde der von Instrumentalmusik begleitete Gesang der Leviten nicht erst, wie aus dem Berichte Nehemias hervorzugehen scheint, nach Eintreffen des Zuges im Gotteshause angestimmt, sondern es wurde schon während des Umzuges das שיר של תודה (vgl. Raschi) des 100. Psalmes gesungen: Der Anblick der unversehrten Straßen und Thore Jerusalems, die stolze Zuversicht, daß künftighin dank der vollendeten Mauer die heilige Stadt geschützter sein werde als ehedem, regte das zu festlicher Weihe umziehende Volk zu den Gedanken und Klängen des מזמור לתודה in Ps. 100 an. Nachdem der Zug im Heiligtum angelangt war, wurde zu Ehren des Tempels Ps. 30 מזמור שיר חנכת הבית לדוד gesungen. Ihm schloß sich Ps. 91 an, der im Hinblick auf V. 7 שיר של פגעים oder im Hinblick auf V. 10 שיר של נגעים genannt wird. (Hier ist die von Raschi nicht erläuterte Meinung des Talmuds nicht klar. Wir möchten glauben, daß der Talmud sagen will: Nachdem es sich bei diesem Einweihungsfest doch vornehmlich um eine Kundgebung des Dankes für die gelungene Abwehr feindlicher Angriffe gegen das Zustandekommen der Mauer gehandelt hat, ist Ps. 91 nicht als שיר של נגעים von V. 1—10, sondern als שיר של פגעים von V. 1—9 rezitiert worden). Als Schlußgesang wurde Ps. 3 angestimmt, der gleichfalls, dem Sinne des Tages entsprechend, die göttliche Errettung aus den Bedrohungen zahlreicher und mächtiger Widersacher feiert. Auffallend ist's, daß im רמב"ם a. a. O. nur Ps. 30 erwähnt wird. Im כסף משנה wird dies damit begründet, daß die übrigen Psalmen nur damals zur Zeit der Errettung aus feindlichen Angriffen am Platze waren, nicht aber für normale Zeiten berechnet sind, die dem רמב"ם bei der Beantwortung der Frage כיצד מוסיפין על העיר vorgeschwebt haben.
Nachdem das gesangliche Programm im Gotteshause erledigt war, beschlossen große Opferdarbringungen die Feier des Tages, der auch für Frauen und Kinder ein Tag der Freude, einer von Gott geschenkten und im Aufblick zu Ihm auch innerlich geadelten und geweihten Freude war, deren ganz Jerusalem erfüllende Stimmung als eine gewaltige nationale Kundgebung in weite Fernen wirkte.
Was mit den beiden Dankopferbroten geschah, wird in Nehemias Bericht verschwiegen. Die Mischna a. a. O. berichtet es, wie bereits oben erwähnt wurde: הפנימית נאכלת והחיצונה נשרפת, und der Talmud das. 16 a erläutert es: על פי נביא נאכלת ועל פי נביא נשרפת. Das eine wurde gegessen, das andere wurde verbrannt. Welches gegessen und welches verbrannt wurde, das ward durch prophetischen Ausspruch entschieden. vgl. Raschi das.: חגי זכריה ומלאכי היו שם ועל פיהם ברוח הקודש עשו ואין טעם בדבר.
Kommentar (R. Breuer)
V. 44—47. Unter dem Eindruck jenes Tages der Einweihung der Stadtmauer, der eine lange Zeit des Hangens und Bangens glücklich beendigt hatte und ein Tag der Freude war für ganz Israel, der Freude an der äußeren Befriedung und an der wiedergewonnenen inneren Sicherheit und Ungestörtheit des Tempeldienstes, wurde eine Kontrolle der Abgaben für Priester, Leviten, Sänger und Pförtner eingerichtet, die es fürderhin auch den Leviten (vgl. 10, 38 f.) ersparen sollte, für den Eingang der ihnen zustehenden Abgaben selber Sorge zu tragen; es wurden Männer aufgestellt, welche die gesetzlichen תרומה-, חלה-, בכורים- und מעשר-Spenden aus den Landbezirken der Städte in die Vorratskammern einzusammeln hatten. Und was in Zeiten äußerer und innerer Not nur zögernd und mißmutig geschehen wäre, das ward in jenen Tagen nationaler Hochstimmung mit dem freudigen Elan einer zu höchsten Opferleistungen gestimmten und gewillten Gebebereitschaft vollbracht.
Diese Priester und Leviten, „die da standen“, nicht als lästige Nutznießer des Arbeitsertrages Anderer standen sie ihnen da, es waren die von Gott berufenen Hüter seines Dienstes und der Reinigung für diesen Dienst. Mit neu erwachter Inbrunst fühlten sie auf dem neu geschenkten Boden, in dieser neuummauerten Stadt, wo ihnen jeder Stein von den gewesenen Geschlechtern ihres Volkes erzählte, mit der Vergangenheit dieses Tempels sich verbunden. Wer hatte denn diesen ganzen Tempeldienst mit seinen Priestern und Leviten, mit seinen Sängern und Pförtnern eingerichtet und geordnet? David war's und Salomo, sein Sohn. Die Gesänge Davids und Assafs waren es, die einst diese Hallen erfüllten. Nun waren sie berufen, dieses Vermächtnis weiterzutragen. Sie trugen es weiter. Was den Sängern und Pförtnern zu ihrem täglichen Bedarf gebührte, was den Leviten von Israel, was den Söhnen Aharons von den Leviten an Spenden und Gaben der Weihe und Heiligung zustand: sie bekamen das ihrige; in den Tagen Serubabels und Nehemias, als aus Drangsal [?] Not die jüdische Nation zu neuem Leben sich erhob, ward [?], wurden auch die Trägen und Lässigen im Volke durch die Alles ergreifende und anfeuernde Kraft der שמחת יהודה zu nie versagendem Opferwillen erweckt und beflügelt.