Jirmejahu 11 ירמיהו

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
Haftarot in diesem Kapitel: Tetzaweh
1
הַדָּבָר֙ אֲשֶׁ֣ר הָיָ֣ה אֶֽל־יִרְמְיָ֔הוּ מֵאֵ֥ת יְהֹוָ֖ה לֵאמֹֽר׃
ZunzDas Wort, welches an Jirmejahu erging vom Ewigen, also:
2
שִׁמְע֕וּ אֶת־דִּבְרֵ֖י הַבְּרִ֣ית הַזֹּ֑את וְדִבַּרְתֶּם֙ אֶל־אִ֣ישׁ יְהוּדָ֔ה וְעַל־יֹשְׁבֵ֖י יְרוּשָׁלָֽ͏ִם׃
ZunzHöret die Worte dieses Bundes und redet zu den Männern von Jehudah und zu den Bewohnern Jeruschalajim's,
3
וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵיהֶ֔ם כֹּֽה־אָמַ֥ר יְהֹוָ֖ה אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל אָר֣וּר הָאִ֔ישׁ אֲשֶׁר֙ לֹ֣א יִשְׁמַ֔ע אֶת־דִּבְרֵ֖י הַבְּרִ֥ית הַזֹּֽאת׃
ZunzUnd sprich zu ihnen: So spricht der Ewige, Gott Jisraël's: Verflucht der Mann, der nicht anhören mag die Worte dieses Bundes,
4
אֲשֶׁ֣ר צִוִּ֣יתִי אֶת־אֲבֽוֹתֵיכֶ֡ם בְּי֣וֹם הוֹצִיאִֽי־אוֹתָ֣ם מֵאֶֽרֶץ־מִצְרַ֩יִם֩ מִכּ֨וּר הַבַּרְזֶ֜ל לֵאמֹ֗ר שִׁמְע֤וּ בְקוֹלִי֙ וַעֲשִׂיתֶ֣ם אוֹתָ֔ם כְּכֹ֥ל אֲשֶׁר־אֲצַוֶּ֖ה אֶתְכֶ֑ם וִהְיִ֤יתֶם לִי֙ לְעָ֔ם וְאָ֣נֹכִ֔י אֶהְיֶ֥ה לָכֶ֖ם לֵאלֹהִֽים׃
ZunzDen ich euren Vätern geboten am Tage, da ich sie herausführte aus dem Lande Mizrajim, aus dem eisernen Ofen, und sprach: Höret auf meine Stimme und thut alles, wie ich euch gebieten werde, so werdet ihr mein Volk seyn, und ich werde euer Gott seyn;
5
לְמַ֩עַן֩ הָקִ֨ים אֶת־הַשְּׁבוּעָ֜ה אֲשֶׁר־נִשְׁבַּ֣עְתִּי לַאֲבֽוֹתֵיכֶ֗ם לָתֵ֤ת לָהֶם֙ אֶ֣רֶץ זָבַ֥ת חָלָ֛ב וּדְבַ֖שׁ כַּיּ֣וֹם הַזֶּ֑ה וָאַ֥עַן וָאֹמַ֖ר אָמֵ֥ן ׀ יְהֹוָֽה׃ {פ}
ZunzUm den Schwur zu halten, den ich euren Vätern geschworen, ihnen ein Land zu geben, das von Milch und Honig fließt, wie diesen Tag (geschehen). Und ich antwortete und sprach: Es werde wahr, Ewiger!
6
וַיֹּ֤אמֶר יְהֹוָה֙ אֵלַ֔י קְרָ֨א אֶת־כׇּל־הַדְּבָרִ֤ים הָאֵ֙לֶּה֙ בְּעָרֵ֣י יְהוּדָ֔ה וּבְחֻצ֥וֹת יְרוּשָׁלַ֖͏ִם לֵאמֹ֑ר שִׁמְע֗וּ אֶת־דִּבְרֵי֙ הַבְּרִ֣ית הַזֹּ֔את וַעֲשִׂיתֶ֖ם אוֹתָֽם׃
ZunzUnd der Ewige sprach (weiter) zu mir: Rufe all' diese Worte in den Städten Jehudah's und in den Straßen Jeruschalajim's also: Höret die Worte dieses Bundes und thut danach.
7
כִּי֩ הָעֵ֨ד הַעִדֹ֜תִי בַּאֲבֽוֹתֵיכֶ֗ם בְּיוֹם֩ הַעֲלוֹתִ֨י אוֹתָ֜ם מֵאֶ֤רֶץ מִצְרַ֙יִם֙ וְעַד־הַיּ֣וֹם הַזֶּ֔ה הַשְׁכֵּ֥ם וְהָעֵ֖ד לֵאמֹ֑ר שִׁמְע֖וּ בְּקוֹלִֽי׃
ZunzDenn verwarnt habe ich eure Väter von dem Tage an, da ich sie heraufführte aus dem Lande Mizrajim, bis auf diesen Tag, verwarnend an jedem frühen Morgen, und sprechend: Höret auf meine Stimme.
8
וְלֹ֤א שָֽׁמְעוּ֙ וְלֹא־הִטּ֣וּ אֶת־אׇזְנָ֔ם וַיֵּ֣לְכ֔וּ אִ֕ישׁ בִּשְׁרִיר֖וּת לִבָּ֣ם הָרָ֑ע וָאָבִ֨יא עֲלֵיהֶ֜ם אֶֽת־כׇּל־דִּבְרֵ֧י הַבְּרִית־הַזֹּ֛את אֲשֶׁר־צִוִּ֥יתִי לַעֲשׂ֖וֹת וְלֹ֥א עָשֽׂוּ׃ {ס}
ZunzAber sie hörten nicht und neigten nicht das Ohr, sondern folgten jeder dem Uebermuth seines bösen Herzens; da brachte ich über sie all die Worte dieses Bundes, die ich geboten zu thun, und die sie nicht gethan.
9
וַיֹּ֥אמֶר יְהֹוָ֖ה אֵלָ֑י נִֽמְצָא־קֶ֙שֶׁר֙ בְּאִ֣ישׁ יְהוּדָ֔ה וּבְיֹשְׁבֵ֖י יְרוּשָׁלָֽ͏ִם׃
ZunzUnd der Ewige sprach (weiter) zu mir: Es hat sich eine Verschwörung gezeigt bei den Männern von Jehudah und bei den Bewohnern Jeruschalajim's.
10
שָׁ֩בוּ֩ עַל־עֲוֺנֹ֨ת אֲבוֹתָ֜ם הָרִאשֹׁנִ֗ים אֲשֶׁ֤ר מֵֽאֲנוּ֙ לִשְׁמ֣וֹעַ אֶת־דְּבָרַ֔י וְהֵ֣מָּה הָלְכ֗וּ אַחֲרֵ֛י אֱלֹהִ֥ים אֲחֵרִ֖ים לְעׇבְדָ֑ם הֵפֵ֤רוּ בֵֽית־יִשְׂרָאֵל֙ וּבֵ֣ית יְהוּדָ֔ה אֶת־בְּרִיתִ֕י אֲשֶׁ֥ר כָּרַ֖תִּי אֶת־אֲבוֹתָֽם׃ {ס}
ZunzSie sind zurückgekehrt zu den Missethaten ihrer Väter, der früheren, die sich weigerten, meine Worte anzuhören; auch sie gehen fremden Göttern nach, ihnen zu dienen; gebrochen hat das Haus Jisraël und das Haus Jehudah meinen Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen.
11
לָכֵ֗ן כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה הִנְנִ֨י מֵבִ֤יא אֲלֵיהֶם֙ רָעָ֔ה אֲשֶׁ֥ר לֹא־יוּכְל֖וּ לָצֵ֣את מִמֶּ֑נָּה וְזָעֲק֣וּ אֵלַ֔י וְלֹ֥א אֶשְׁמַ֖ע אֲלֵיהֶֽם׃
ZunzDarum, so spricht der Ewige, siehe, bringe ich über sie ein Unglück, aus dem sie nicht herauskönnen, und sie werden zu mir schreien, aber ich werde nicht auf sie hören.
12
וְֽהָלְכ֞וּ עָרֵ֣י יְהוּדָ֗ה וְיֹֽשְׁבֵי֙ יְר֣וּשָׁלַ֔͏ִם וְזָֽעֲקוּ֙ אֶל־הָ֣אֱלֹהִ֔ים אֲשֶׁ֛ר הֵ֥ם מְקַטְּרִ֖ים לָהֶ֑ם וְהוֹשֵׁ֛עַ לֹא־יוֹשִׁ֥יעוּ לָהֶ֖ם בְּעֵ֥ת רָעָתָֽם׃
ZunzSo mögen die Städte Jehudah's und die Bewohner Jeruschalajim's hingehen und zu den Göttern schreien, denen sie räuchern, aber sie helfen ihnen nicht in der Zeit ihrer Roth.
13
כִּ֚י מִסְפַּ֣ר עָרֶ֔יךָ הָי֥וּ אֱלֹהֶ֖יךָ יְהוּדָ֑ה וּמִסְפַּ֞ר חֻצ֣וֹת יְרוּשָׁלַ֗͏ִם שַׂמְתֶּ֤ם מִזְבְּחוֹת֙ לַבֹּ֔שֶׁת מִזְבְּח֖וֹת לְקַטֵּ֥ר לַבָּֽעַל׃ {ס}
ZunzDenn so viel deiner Städte, waren deine Götter, Jehudah, und so viel Straßen in Jeruschalajim, so viel habt ihr Altäre gemacht dem Schandgötzen, Altäre, dem Baal zu räuchern.
14
וְאַתָּ֗ה אַל־תִּתְפַּלֵּל֙ בְּעַד־הָעָ֣ם הַזֶּ֔ה וְאַל־תִּשָּׂ֥א בַעֲדָ֖ם רִנָּ֣ה וּתְפִלָּ֑ה כִּ֣י ׀ אֵינֶ֣נִּי שֹׁמֵ֗עַ בְּעֵ֛ת קׇרְאָ֥ם אֵלַ֖י בְּעַ֥ד רָעָתָֽם׃ {ס}
ZunzDu aber bete nicht für dieses Volk, und erhebe nicht für sie Ruf und Gebet, denn ich werde nicht hören, wenn sie zu mir rufen wegen ihres Unglücks.
15
מֶ֣ה לִידִידִ֞י בְּבֵיתִ֗י עֲשׂוֹתָ֤הּ הַֽמְזִמָּ֙תָה֙ הָרַבִּ֔ים וּבְשַׂר־קֹ֖דֶשׁ יַעַבְר֣וּ מֵעָלָ֑יִךְ כִּ֥י רָעָתֵ֖כִי אָ֥ז תַּעֲלֹֽזִי׃
ZunzWas hat mein Liebling in meinem Hause zu thun? Da sie die vielen Schändlichkeiten verübt und die heiligen Opfer dir vorübergehen; denn das ist dein Unglück, daß du dann frohlockest.
Haftarah Tetzaweh Romanioten und Karäer beginnen hier.
16
זַ֤יִת רַֽעֲנָן֙ יְפֵ֣ה פְרִי־תֹ֔אַר קָרָ֥א יְהֹוָ֖ה שְׁמֵ֑ךְ לְק֣וֹל ׀ הֲמוּלָּ֣ה גְדֹלָ֗ה הִצִּ֥ית אֵשׁ֙ עָלֶ֔יהָ וְרָע֖וּ דָּלִיּוֹתָֽיו׃
ZunzEinen belaubten Delbaum, schön an Frucht und Gestalt, nannte dich der Ewige; beim Rauschen mächtigen Getümmels zündet er Feuer an um ihn, und sie brechen seine Zweige ab.
17
וַיהֹוָ֤ה צְבָאוֹת֙ הַנּוֹטֵ֣עַ אוֹתָ֔ךְ דִּבֶּ֥ר עָלַ֖יִךְ רָעָ֑ה בִּ֠גְלַ֠ל רָעַ֨ת בֵּֽית־יִשְׂרָאֵ֜ל וּבֵ֣ית יְהוּדָ֗ה אֲשֶׁ֨ר עָשׂ֥וּ לָהֶ֛ם לְהַכְעִסֵ֖נִי לְקַטֵּ֥ר לַבָּֽעַל׃ {פ}
ZunzUnd der Ewige der Heerschaaren, der dich gepflanzt, hat Böses über dich verhängt, wegen der Bosheit des Hauses Jisraél und des Hauses Jehudah, und was sie sich gemacht, mich zu kränken, indem sie dem Baal räucherten.
18
וַיהֹוָ֥ה הוֹדִיעַ֖נִי וָאֵדָ֑עָה אָ֖ז הִרְאִיתַ֥נִי מַעַלְלֵיהֶֽם׃
ZunzUnd der Ewige hat mir Kunde gethan, und ich habe es erfahren, damals—hast du mir ihr Treiben gezeigt.
19
וַאֲנִ֕י כְּכֶ֥בֶשׂ אַלּ֖וּף יוּבַ֣ל לִטְב֑וֹחַ וְלֹֽא־יָדַ֜עְתִּי כִּֽי־עָלַ֣י ׀ חָשְׁב֣וּ מַחֲשָׁב֗וֹת נַשְׁחִ֨יתָה עֵ֤ץ בְּלַחְמוֹ֙ וְנִכְרְתֶ֙נּוּ֙ מֵאֶ֣רֶץ חַיִּ֔ים וּשְׁמ֖וֹ לֹא־יִזָּכֵ֥ר עֽוֹד׃
ZunzIch aber glich dem harmlosen Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und ich wußte nicht, daß sie wider mich Anschläge sannen: Laßt uns zerstören den Baum mit seiner Frucht und ihn ausrotten aus dem Lande des Lebens, und seines Namens werde ferner nicht gedacht.
20
וַיהֹוָ֤ה צְבָאוֹת֙ שֹׁפֵ֣ט צֶ֔דֶק בֹּחֵ֥ן כְּלָי֖וֹת וָלֵ֑ב אֶרְאֶ֤ה נִקְמָֽתְךָ֙ מֵהֶ֔ם כִּ֥י אֵלֶ֖יךָ גִּלִּ֥יתִי אֶת־רִיבִֽי׃ {ס}
ZunzAber du, Ewiger der Heerschaaren, ein gerechter Richter, der Nieren und Herzen prüfet, laß mich deine Rache an ihnen sehen, denn dir hab' ich meine Rechtssache anvertraut.
21
לָכֵ֗ן כֹּֽה־אָמַ֤ר יְהֹוָה֙ עַל־אַנְשֵׁ֣י עֲנָת֔וֹת הַֽמְבַקְשִׁ֥ים אֶֽת־נַפְשְׁךָ֖ לֵאמֹ֑ר לֹ֤א תִנָּבֵא֙ בְּשֵׁ֣ם יְהֹוָ֔ה וְלֹ֥א תָמ֖וּת בְּיָדֵֽנוּ׃ {פ}
ZunzDarum, so spricht der Ewige über die Männer von Anatot, die nach deinem Leben trachten und sprechen: Weissage nicht im Namen des Ewigen, daß du nicht sterbest durch unsere Hand;
22
לָכֵ֗ן כֹּ֤ה אָמַר֙ יְהֹוָ֣ה צְבָא֔וֹת הִנְנִ֥י פֹקֵ֖ד עֲלֵיהֶ֑ם הַבַּחוּרִים֙ יָמֻ֣תוּ בַחֶ֔רֶב בְּנֵיהֶם֙ וּבְנ֣וֹתֵיהֶ֔ם יָמֻ֖תוּ בָּרָעָֽב׃
ZunzDarum, so spricht der Ewige der Heerschaaren, siehe, ahnde ich an ihnen: die Jünglinge sollen sterben durch das Schwert, ihre Söhne und Töchter sollen sterben durch Hunger.
23
וּשְׁאֵרִ֕ית לֹ֥א תִהְיֶ֖ה לָהֶ֑ם כִּי־אָבִ֥יא רָעָ֛ה אֶל־אַנְשֵׁ֥י עֲנָת֖וֹת שְׁנַ֥ת פְּקֻדָּתָֽם׃ {ס}
ZunzUnd kein Ueberrest soll von ihnen seyn; denn ich will Unglück bringen über die Männer von Anatot, in dem Jahr, da an ihnen geahndet wird.