Jeschajahu 62 ישעיהו
Kommentar (J. J. Hirsch)
Kap. 62. V. 1. 2. Aus dem Propheten spricht die Überzeugung, daß sein Wort nicht nur für seine Zeitgenossen gesprochen, auch nicht allein für die Jahrhunderte der näheren Zukunft, vielmehr, und dann erst recht zur vollen Geltung kommend, hineintönen werde in die tausend- und mehrjährige Diaspora, um dort vernommen und zuletzt beherzigt zu werden von den Söhnen und Töchtern seines Volkes, ja sogar endlich den Weg zu finden zu dem Geiste und Gemüte der übrigen Menschheit. Er durfte diese Überzeugung hegen im Bewußtsein der Kraft, mit welcher Gott seine Zunge ausgestattet (s. oben zu Kap. 50, 4). Er durfte, er mußte diese Überzeugung aussprechen, ohne der Überhebung geziehen werden zu können; konnte er doch nur so bewirken, daß sein „Wächterruf“ durch die lange „schweigende Galuth-Nacht“ Trost, Hoffnung und Belebung spendend, sich Zugang zu den bangenden und der Verzweiflung nahen Gemütern des Jakob-Volkes verschaffen werde. Und es galt doch noch Höheres, als mit seinen Worten nur die Gemüter zu gewinnen und Hoffnung zu erwecken und Vertrauen, es galt die Geister zu belehren, die Seelen zu retten für den unverbrüchlichen Gehorsam gegen Gott und seine heilige Lehre, und so den ersten Spatenstich für das Fundament zum Aufbau des einstigen Gottesstaates zu vollziehen.
Darum mußte er die gesamten Feuer- und Licht-Energien seiner eigenen Seele in dem Hauche seines Mundes konzentrieren, auf daß er noch nach Jahrtausenden seine läuternde Schmelzglut, seine Leuchtkraft bewahre. Das ist das לא אחשה „ich werde nicht schweigen“, das ist das לא אשקוט „ich werde mich nie dem behaglichen Bewußtsein hingeben, genug geleistet zu haben, um sorglos der Ruhe pflegen zu können!“ — Während שקד etwas mit Eifer, mit Energie betreiben heißt, dürfte שקט ein Ausruhen von der Betätigung (oder auch dem Erdulden) der Energie bedeuten. — ציון die Stätte, an der das Gottesgesetz deponiert ist, ירושלם Staat und Volk, die zu seinen Wächtern und Trägern berufen sind. — צדקה: Bis ihre Lebensführung in jeglicher Beziehung dem göttlichen Ideal des „צדק“ entsprechend geworden ist, so daß sie aus der Verdunklung, in der sie sich befunden hatten, die Sonnennähe Gottes wieder erreicht haben. — נגה ist der erste Sonnenstrahl, der aus dem Grauen der Morgendämmerung hervorbricht und das helle Tagesgestirn ankündigt.
וישועתה כלפיד יבער. Bis die der Wiedergeburt ihres sittlichen Wesens gewährte Gotteshilfe, das ist ישועה, als weithin leuchtende Fackel — (יבער kann sich nur auf לפיד beziehen, da ישועתה weiblich ist, wohl aber kann יצא auch auf ישועתה Bezug nehmen, da es zuerst von dem männlichen צדקה ausgesagt wird) — וראו גוים צדק den Wahn verscheucht hat, der bis dahin die Anschauungen der Völker betreffs der Judenheit und des Judentums in Dunkel gehüllt hatte, וכל מלכים und nachher aber dann allen Königen nicht nur צדק, sondern auch כבודך die dir gebührende Ehre klar wird. (Vgl. oben Kap. 60, 3 und 60, 11.)
וקרא לך וגו'. „Gottes Mund“ wird es aussprechen, welche Bedeutung, das ist ja שם, deine Sendung für seine Waltung und für die Menschheit nun, da du ans Ziel deiner Sendung gelangt bist, gewonnen hat. Gott selbst weist auf die sittliche Höhe hin, die du erreicht hast, auf den Adel, der deiner Seele dank seiner Erziehung zu eigen geworden. Deine Beziehungen zur Menschheit haben sich dann so innig gestaltet, daß sie, in neidloser Verehrung für dich, dich gerne mit diesem „neuen Namen“ benennt, um ihrerseits auszusprechen, was du ihr geworden bist:
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 3. והיית עטרת תפארת. Du wirst ביד ד' in der schaffenden, wirkenden Hand Gottes die Krone der Schöpfung geworden sein, der Kranz der Verherrlichung seines Werkes. Und בכף אלקיך — כף ist die gebogene, hier, wie wir glauben, die zu sich heran winkende Hand — du bist das strahlend leuchtende „Königsdiadem in der Hand deines Gottes“, mit welchem er die Allmenschheit zu sich einlädt, ihr zeigend, welche Würde und Herrlichkeit ihr winkt, wenn sie deinem Beispiele folgend, dem göttlichen Ideal ihrer Menschenbestimmung zustrebt.
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 4. 5. לא יאמר וגו'. Mit Bezug auf drei Faktoren, und den Ton der Innigkeit immer höher steigernd, kommt die Freude hier zum Ausdruck, welche die endliche Wiedervereinigung Israels mit seinem Gotte und seinem Lande erwecken wird. Es freut sich ihrer die Menschheit um Israels und seines Heimatlandes willen und stellt das Einst und Jetzt der Zustände Beider vergleichend einander gegenüber: עזובה und שממה, חפצי בך und בעולה. Das Glück und die Freude Israels, den lange und heiß ersehnten Boden der Heimat nun endlich sein eigen nennen zu dürfen, dieses Hochgefühl der Glückseligkeit wird mit der Liebessehnsucht des Jünglings zu dem Tage hin verglichen, der ihm die geliebte Jungfrau für immer zu eigen gibt. Aber die höchsten Töne des Entzückens klingen doch aus den Worten ומשוש חתן וגו' zu uns. Sie drücken, menschlich gesprochen, die wonnige Befriedigung Gottes darüber aus, daß es seiner Jahrtausende hindurch währenden Erziehung endlich gelungen, Israel mit der Innigkeit an sich für alle Ewigkeit zu fesseln, wie es bei der Schöpfung seines Volkes in seinem Plane gelegen: והייתם לי סגלה מכל העמים וגו' — s. Komm. zu 2. B. M. 19, 5 —, und endlich angebahnt ist die Zeit, in der ישמח ד' במעשיו (Ps. 104, 31) „Gott Freude haben wird an seinen Geschöpfen.“
Bezüglich unserer Übersetzung und Erklärung haben wir noch zu besserem Verständnis hinzuzufügen: בעל ist nicht allein Bezeichnung für Gatten, sondern ebenso sehr für Herrn und Besitzer überhaupt. Daher heißt das Verbum: in seinen Besitz bringen, bemächtigen, wie oben Kap. 26, 13: בעלונו אדנים וגו' „Zu unseren Herren haben sich gemacht“ u. s. w. Lautverwandt ist es einerseits mit בהל, andererseits mit פעל. — Zu כמשוש חתן וגו' s. das oben Kap. 61, 9 Bemerkte.
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 6. על חומתיך ירושלם הפקדתי שמרים. Dieselbe Überzeugung, welche, wie wir glaubten, den Propheten oben V. 1: למען ציון לא אחשה וגו' sprechen ließ, gestattet ihm auch, seinen Worten die Kraft beizumessen, daß sich an ihnen unter Gottes Beistand wackere, in selbstloser Liebe Gott ergebene Männer seines Volkes begeistern werden, um des Wächteramtes, zu welchem Gott ihn berufen, in gleicher Gesinnung und gleicher Hingebung wie er, weiter getreu zu walten — deshalb darf er sagen: הפקדתי „habe ich bestellt“. על חומתיך. Über deine Sicherheit, über „deine Mauern“, Jerusalem, sollen sie wachen, daß nichts Unjüdisches, keine fremden Sitten und Anschauungen in sie eindringen, nichts, was das Band, welches dich mit Gott verknüpft, zerreißen möchte, feindlich sich ihnen nahe. „Deine Mauern“, d. h. was dir Sicherheit und Bestand gewährt, das ist der Gehorsam gegen Gottes Willen, die Treue gegen sein Gesetz. Zu wachen haben die Wächter, daß nicht Unkenntnis des Gesetzes es dem Verrat im Innern leicht mache, für den Abfall von Gott sich seiner Verführungskünste zu bedienen und damit Schäden und Risse in den Mauern zu verursachen, oder bereits vorhandene nur zum Schein mit leichtem Mörtelüberwurf zu verdecken. Sorgfältig zu wachen haben die Wächter, daß nicht Sittenverderbnis und Unrecht, nicht Lüge, nicht Unglaube und Aberglaube die Mauern unterhöhlen und so den Bestand deines Volksdaseins bis zum Zusammenbruch untergraben.
כל היום. „Den ganzen Tag“, so lange noch Gottes Gnade mit ihren Sonnenstrahlen dem Bestehen deines Staates scheint, haben sie ihrer Wächterpflicht treu zu walten; aber wenn Unverstand und Abfall die Zertrümmerung deiner Mauern verschuldet haben, וכל הלילה und die Nacht des Exils mit ihren Schrecken über Jerusalem und sein Volk hereingebrochen, dann haben sie erst recht ihrer Wächteraufgabe zu warten, dann obliegt es ihnen, תמיד unablässig לא יחשו durch das Wort der Warnung und Ermahnung eine Besserung der zerstreuten Glieder ihres Volkes anzustreben, um die Zeit anzubahnen, da Gott für deine, seiner Gnade wiederum würdig gewordenen Söhne deine Mauern wieder erstehen lassen wird.
המזכירים את ד'. Für euch, wendet sich der Prophet in direkter Anrede an die „Wächter“ aller Zeiten, deren Aufgabe darin besteht, in dem Bewußtsein eures Volkes den Gedanken an Gott stets wach und rege zu erhalten, und wo er der drückenden Schwüle der Galuth-Nacht erlegen ist und erstorben zu sein scheint, ihn aufs neue zum Leben zu erwecken — אל דמי לכם „für euch gibt es keine Ruhe!“ (דמי ist aus דום und דמה gebildet und verbindet die beiden Begriffe der inneren Ruhe und des äußeren Schweigens. Komm. zu אל דמי לך, Ps. 83, 2.) Ihr dürfet euch nie in dem Bewußtsein, das eure getan zu haben, schweigend der Ruhe hingeben! Der Erfolg eures Wirkens, der liegt in Gottes Hand und deshalb
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 7. ואל תתנו דמי לו höret nicht auf, euer inbrünstiges, dringendes Bitten und Flehen zu dem Allgütigen emporzusenden, daß Er euer Streben, die Geister und Gemüter und das Leben eurer Brüder Ihm für immer zu gewinnen, segne, daß Er den wahnwitzigen Haß und die fanatische Verkennung Seines Volkes aus Haupt und Herz der Menschen banne und damit יכונן den Grund lege für die Wiederherstellung Jerusalems, auf daß es das Ziel seiner Bestimmung erreiche: תהלה בארץ auf weiter Erde die Ruhmsverkündigung der Allmachtstaten Gottes zu werden. — Der Aufforderung אל תתנו דמי לו „Lasset Ihm nicht Ruhe bis . . . .“ liegt derselbe Gedanke zugrunde, der eindringliches Bitten als פגע ב־, inständiges Flehen als עתר bezeichnet. Vgl. Komm. zu 1. B. M. 25, 21.
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 8. 9. ימינו. Seine Rechte ist die waltende Hand Gottes, mit der er die Welt zu dem Ziele des Heiles leitet. — עוז „seine unwiderstehliche Macht“ ist das Gottesgesetz, die Thora, die Bekundung seines unwiderstehlichen und unüberwindlichen Willens. So wird sie Ps. 78, 61 und 132, 8 direkt genannt: ויתן לשבי עוז und אתה וארון עוזך. Vgl. Komm. daselbst und zu Ps. 29, 11. — זרוע עוז: der Arm des Gesetzes ist die Kraft, mit welcher Gott seine Thora ausstattete, um jeden Widerstand zu brechen, jedes Hindernis zu überwinden, das sich ihrem siegreichen Einzuge in Israel in den Weg stellen werde, ist die Stärke und Ausdauer, mit der die Thora sich die volle Huldigung Israels und durch es dann endlich auch der Menschheit erobert.
נשבע: „Geschworen hat Gott“, das heißt als absolut unabänderlich und bedingungslos bestimmt, בימינו daß seine weltgeschichtliche Leitung Israel in den Besitz seines heimatlichen Landes setzen werde, אם אתן וגו' auf daß es dort unbelästigt und unbehelligt von irgend einem Gegner die Früchte seines gottgesegneten Fleißes genieße. Aber nicht minder apodiktisch fest steht es bei Gott, daß זרוע עוז der Arm seiner Thora Israel eine solch hohe Stufe der Sittlichkeit erreichen und dauernd bewahren lassen werde, daß, wenn auch die heimatliche Erde, wie es verheißen, seinen Kindern ihre Nahrung דגנך in üppigster Fülle und ihren Lebensgenuß, ihre Lebensfreude תירושך in vollstem Maße spendet, ihr sittliches Wesen, ihr seelisches Heil nicht dadurch gefährdet wird. Nicht wie früher wird der ungemein reiche Bodenwuchs — vgl. das oben Kap. 49, 19 zu וארץ הרסתך „und das Land war dein Ruin“ Erklärte — sie Besitz und Genuß als Lebenszweck schätzen lassen und dadurch Gott entfremden und ihrer Pflicht untreu machen, vielmehr
כי מאספיו וגו' והללו וגו' בחצרות קדשי werden Nahrung und Genuß von ihnen als Mittel zu immer besserer Erfüllung ihrer Obliegenheiten verehrt werden; Stärkung und Lebensfrische bieten sie ihnen zu der treuen Lösung ihrer Aufgabe, „für die Verherrlichung Gottes“ zu wirken. Denn „Gottesdienst“ wird ihr ganzes Leben sein, das Heiligtum mit der Gotteslehre ist ihnen der Mittelpunkt ihres Seins. Sie dokumentieren damit, daß sie voll und ganz begriffen haben, was 5. B. M. 14, 26 das Gebot ונתתה הכסף וגו' ואכלת שם לפני ד' אלקיך ושמחת אתה וביתך von ihnen fordert: Zum Ausdruck und zum Bewußtsein zu bringen „die Fundamental-Wahrheit von dem Miteinschluß des sinnlichen Genußeslebens in die von dem Gesetzesheiligtum ausgehende Heiligung.“ (Komm. das.)
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 10. עברו עברו בשערים. An euch, ihr המזכירים את ד' (V. 6) ist es, dieser Wahrheit Eingang zu verschaffen in die Tore eures Volkslebens! Der Ausdruck שערים bezeichnet allgemein, aber besonders hier im Gegensatz zu den eben erwähnten חצרות קדשי, das bürgerliche Volksleben. (Komm. zu 5. B. M. 12, 17.) Mit dieser Wahrheit bahnet ihr eurem Volke den Emporweg zu Gott, räumet ihr die Hindernisse hinweg, die der Erlösung Israels den Weg versperren, mit ihr lasset ihr es die sittliche Höhe erreichen, auf welcher es zum „Panier“ für die Völker wird.
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 11. הנה ד'! „Gott ist da!“ so schallt es schmetternd mit der Gewalt des Schofartones über die ganze Erde. Die Erkenntnis von dem Dasein Gottes und seiner Waltung ist im Begriff, auf weiter Erde zum Durchbruch zu kommen. Euch, ihr מזכירים את ד', die ihr zu eurem Teile für das Herannahen dieser Zeit eifrig mitgewirkt habet, euch würdigt Gott, אמרו „der Tochter Zions“ die erste Mitteilung davon machen zu dürfen, daß damit auch ihre Heileszeit gekommen. Saget auch Zion: Gott spendet jetzt הנה angesichts aller Welt שכרו Israel den Lohn für sein so langes Dulden und Wirken im Dienste Gottes. (Die Suffixe in שכרו und פעלתו beziehen sich auf העם des vorhergehenden Satzes, in אתו auf ד'.) Ließ auch der Erfolg seiner Sendung lange, lange auf sich warten, für Gott war er jedoch stets sichtbar, war doch Israels Wirksamkeit לפניו Gottes Waltung immer gegenwärtig. — שכרו אתו ופעלתו לפניו wie oben Kap. 40, 10.
Kommentar (J. J. Hirsch)
V. 12. In der Menschheit aber kommt der Gedanke zum Ausdruck, daß Israel als „Volk heiliger Bestimmung“, d. h. um die Menschheit immer mehr für das reine Menschentum zu gewinnen und zu heiligen, von Gott erlöst worden. Und darum ולך יקרא sieht man auch in dir, Zion, die der besonderen Fürsorge Gottes gewürdigte Stadt, deren Gedeihen und Blüte nicht sich selbst überlassen, das heißt nicht von einer mehr oder minder politisch und finanziell klugen und geschickten Leitung ihrer Interessen abhängig ist. Lebst du ganz deiner heiligen Aufgabe, so bist du der eigenen Fürsorge für dich enthoben, Gott wacht über dich und sorgt für dich!
דרושה wie Ps. 111, 2: דרושים לכל חפציהם „ihnen ist fürgesorgt für all ihr Verlangen“. Insbesondere aber fassen wir es in dem Sinne auf wie 5. B. M. 11, 12: ארץ אשר ד' אלקיך דרש אותה וגו' „ein Land, welchem Gott, dein Gott, fürsorgt“. S. Komm. das. Damit ist gesagt: Das Gedeihen dieses Landes ist nicht den bloßen Konsequenzen einer einmal gegebenen Naturordnung überlassen, ist vielmehr Gegenstand der Israel für seine sittlichen Menschheitszwecke überwachenden Waltung Gottes. Auf jene Verheißung blickt, wie uns scheint, unser Vers hin und sieht sie in schönster Weise erfüllt.
לא נעזבה „nicht sich selbst überlassen“, wie 2. B. M. 23, 5: מעזב לו es ihm zu überlassen; 1. B. M. 39, 6: ויעזב כל אשר לו er überließ alles Seine u. s. w. Sollte es hier, wie man gewöhnlich übersetzt, „die nicht verlassene Stadt“ heißen, so wäre damit nur das bereits oben V. 4 gesagte לא יקרא לך עוד עזובה wiederholt, während es so einen ganz neuen Gedanken zum Ausdruck bringt. Ähnlich wäre es mit דרושה bei der Übersetzung: Gesuchte oder Aufgesuchte.
Hiermit schließt eines der herrlichsten Kapitel unseres Buches. Seine Bedeutung gipfelt, wie wir zu sehen glaubten, in dem hervorragenden Anteil, den es der selbstlosen, begeisterten, nimmer ermüdenden Hingebung der großen, gottbegnadeten Wächter und Führer unseres Volkes einer jeglichen Zeit zuerkennt an dessen endlicher Erlösung und der ihm und der Allmenschheit verheißenen Heileszukunft.