Jeschajahu 31 ישעיהו

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1
ה֣וֹי הַיֹּרְדִ֤ים מִצְרַ֙יִם֙ לְעֶזְרָ֔ה עַל־סוּסִ֖ים יִשָּׁעֵ֑נוּ וַיִּבְטְח֨וּ עַל־רֶ֜כֶב כִּ֣י רָ֗ב וְעַ֤ל פָּרָשִׁים֙ כִּֽי־עָצְמ֣וּ מְאֹ֔ד וְלֹ֤א שָׁעוּ֙ עַל־קְד֣וֹשׁ יִשְׂרָאֵ֔ל וְאֶת־יְהֹוָ֖ה לֹ֥א דָרָֽשׁוּ׃
BernfeldO über jene, die nach Ägypten um Hilfe ziehen; sie stützen sich auf dessen Rosse, sie vertrauen auf dessen Wagen, weil sie so zahlreich, und auf dessen Reiter, weil ihrer so sehr viel sind. Aber sie blicken nicht auf den Heiligen Israels, und den Herrn suchen sie nicht.
ZunzWehe denen, die hinabziehen nach Mizrajim um Hülfe, und auf Rosse sich stützen, und auf Wagen vertrauen, weil sie so zahlreich, und auf Reiterei, weil ihrer so sehr viel; aber sie blicken nicht auf den Heiligen Jisraél's, und den Ewigen suchen sie nicht.
J. J. HirschWehe ihnen, die nach Ägypten hinabziehen um Hilfe und auf Rosse sich stützen, auf Kriegswagen vertrauen, weil sie zahlreich, und auf Reiter, weil sie überaus mächtig sind, aber sich nicht dem Heiligen Israels zuwenden und Gott nicht suchen!
Kommentar (J. J. Hirsch)
Kommentar von Julius Jehuda Hirsch

Kap. 31. V. 1—3. Im Zusammenhang mit dem vorhergehenden Kapitel warnt der Prophet vor dem Bündnis mit Ägypten und ruft sein Wehe über die Partei in Jerusalem aus, die dennoch aus Mangel an Vertrauen auf Gottes Wort sich an Ägypten wendet.

Aber Gottes Weisheit bewährt sich sowohl in der Errettung Jerusalems, als in dem trüben Geschick, welches die nach Ägypten Hinabziehenden treffen wird. Gegen Gottes Beschluß vermöchte Ägypten nicht euch zu helfen, selbst wenn es den Willen dazu hätte — auch die Tage seiner stolzen Machtstellung sind gezählt.

2
וְגַם־ה֤וּא חָכָם֙ וַיָּ֣בֵא רָ֔ע וְאֶת־דְּבָרָ֖יו לֹ֣א הֵסִ֑יר וְקָם֙ עַל־בֵּ֣ית מְרֵעִ֔ים וְעַל־עֶזְרַ֖ת פֹּ֥עֲלֵי אָֽוֶן׃
BernfeldAber er ist weise und bringt doch Unheil und sein Wort nimmt er nicht zurück. Er steht auf wider das Haus der Frevler, wider den Beistand der Übeltäter.
ZunzAber auch er ist weise und bringt Unheil, und sein Wort nimmt er nicht zurück, und er steht auf wider das Haus der Frevler und wider den Beistand der Uebelthäter.
J. J. HirschAber auch Er ist weise, da er das Unglück herbeiführt und seine Worte nicht aufhebt; er steht auf gegen das Haus der Übeltäter und gegen die, welche Unrecht Übenden Beistand leisten.
3
וּמִצְרַ֤יִם אָדָם֙ וְֽלֹא־אֵ֔ל וְסוּסֵיהֶ֥ם בָּשָׂ֖ר וְלֹא־ר֑וּחַ וַיהֹוָ֞ה יַטֶּ֣ה יָד֗וֹ וְכָשַׁ֤ל עוֹזֵר֙ וְנָפַ֣ל עָזֻ֔ר וְיַחְדָּ֖ו כֻּלָּ֥ם יִכְלָיֽוּן׃ {ס}
BernfeldDenn Ägypten ist nur Mensch und nicht Gott, ihre Rosse Fleisch und nicht Geist; der Herr streckt aus seine Hand, und es strauchelt der Stützende und fällt der Gestützte, sie alle gehen insgesamt unter.
ZunzDoch Mizrajim ist nur Mensch und nicht Gott, und ihre Rosse Fleisch und nicht Geist, und der Ewige streckt aus seine Hand, und es strauchelt der Stützende und fällt der Gestützte, und insgesammt sie alle gehen unter.
J. J. HirschUnd die Ägypter sind doch Mensch und nicht Gott und ihre Rosse Fleisch und nicht Geist, und wenn Gott seine Hand ausstreckt, strauchelt der Hilfe Bringende, und es fällt der, dem geholfen werden soll, und sie alle zusammen schwinden dahin.
4
כִּ֣י כֹ֣ה אָֽמַר־יְהֹוָ֣ה ׀ אֵלַ֡י כַּאֲשֶׁ֣ר יֶהְגֶּה֩ הָאַרְיֵ֨ה וְהַכְּפִ֜יר עַל־טַרְפּ֗וֹ אֲשֶׁ֨ר יִקָּרֵ֤א עָלָיו֙ מְלֹ֣א רֹעִ֔ים מִקּוֹלָם֙ לֹ֣א יֵחָ֔ת וּמֵהֲמוֹנָ֖ם לֹ֣א יַעֲנֶ֑ה כֵּ֗ן יֵרֵד֙ יְהֹוָ֣ה צְבָא֔וֹת לִצְבֹּ֥א עַל־הַר־צִיּ֖וֹן וְעַל־גִּבְעָתָֽהּ׃
BernfeldAber also sprach der Herr zu mir: Wie der Löwe brüllt und der junge Löwe über seine Beute, wider den der Hirten Menge sich schart — vor ihrer Stimme zagt er nicht und vor ihrer Menge wird er nicht mutlos; also wird der Herr Zebaot kommen, zu stützen den Berg Zijon und seinen Hügel.
ZunzDenn also sprach der Ewige zu mir: Wie der Löwe brummt und der junge Leu über seine Beute, wider den der Hirten Menge sich schaart, vor ihrer Stimme zagt er nicht und vor ihrer Menge wird er nicht muthlos, — also wird der Ewige der Heerschaaren herabkommen, zu streiten auf dem Berge Zijon und auf ihrem Hügel.
J. J. HirschDenn also sprach Gott zu mir: So wie der alte oder junge Löwe brummend auf seinen Raub achtet, und wenn seinetwegen eine Masse Hirten zusammengerufen werden, er vor ihrer Stimme nicht zittert, und vor ihrer Menge sich nicht schwach fühlt, so wird Gott Zebaoth herabsteigen, um als Heeresmacht auf dem Berge Zion zu stehen und auf dessen Hügel.
Kommentar (J. J. Hirsch)
Kommentar von Julius Jehuda Hirsch

V. 4. כאשר יהגה האריה והכפיר. In dieser Zusammenstellung bezeichnet אריה den alten und כפיר den jungen Löwen, der sonst wohl auch גור אריה genannt wird. In יהגה dürfte die doppelte Bedeutung der Wurzel הגה zum Ausdruck kommen: Das intensive, lebhafte Denken an etwas und die sogar unwillkürliche Äußerung, zu welcher es den Denkenden drängt. In einigen Stellen kommt הגה auch als Naturlaut der Tiere vor. So weiter 38, 14 und 59, 11, wo es das liebesehnende Girren der Taube bezeichnet, und hier. In unserer Stelle zeichnet es den Löwen, wie er dasteht, seinen Sinn einzig auf seine Beute gerichtet hat und mit seinem zornigen Brummen den festen Entschluß kundgibt, sie sich von niemandem wieder entreißen zu lassen. Vgl. übrigens auch Komm. zu Ps. 1, 2.

לא יענה, Nifalform von ענה, das auch im Kal als: sich schwach und elend fühlen vorkommt. אני עניתי מאד (Ps. 116, 10) „ich war so unendlich elend“.

לצבא: Israel bedarf keiner Heeresmacht, Gott steht an Stelle eines ganzen Heeres da, um seine Gesetzesstätte ציון zu schützen und die auf dem benachbarten Hügel sich aufbauende Davidsburg, die Repräsentantin des auf das Gottesgesetz sich gründenden jüdischen Staates.

5
כְּצִפֳּרִ֣ים עָפ֔וֹת כֵּ֗ן יָגֵ֛ן יְהֹוָ֥ה צְבָא֖וֹת עַל־יְרוּשָׁלָ֑͏ִם גָּנ֥וֹן וְהִצִּ֖יל פָּסֹ֥חַ וְהִמְלִֽיט׃
BernfeldWie flatternde Vögel, also wird der Herr Zebaot Jerusalem beschirmen, schirmen und retten, schonen und bergen.
ZunzWie flatternde Vögel, also wird der Ewige der Heerschaaren Jeruschalajim beschirmen, schirmen und retten, schonen und bergen.
J. J. HirschWie Vögel die Flüggewerdenden, so beschirmt Gott Zebaoth Jerusalem; er umgibt es mit seinem Schutz und rettet es, führt zögernd die Gefahr hinüber oder läßt es ihr entrinnen.
Kommentar (J. J. Hirsch)
Kommentar von Julius Jehuda Hirsch

V. 5—7. כצפרים עפות. עפות ist Hauptwort in Partizipform und steht im Akkusativ. Es bezeichnet die jungen Vögel, die eben erst anfangen zu fliegen; sie können sich noch nicht selbständig ihre Nahrung verschaffen und sind auch Feinden gegenüber auf den Schutz der Eltern angewiesen, selbst größere Flüge können sie ohne deren sorgende Begleitung nicht unternehmen.

Das aber ist das sprechendste Bild für das Entwicklungsstadium, in welchem Israel sich Gott gegenüber immer befinden soll. Gott gegenüber nie selbständig sein wollen, nicht der eigenen Kraft und Weisheit vertrauen, ihm die Direktive für seinen Flügelschlag überlassen! Stets fliegen lernen, alle seine Fähigkeiten, seinen ganzen Mut zusammenraffen, um unter dem schirmenden Beistand des himmlischen Vaters seinen Flug durch die Zeiten zu nehmen, aber nie im Gefühl der Stärke der eigenen Schwingen wähnen, der göttlichen Unterstützung entraten zu können. Gott allein ist אביר יעקב „die Schwungkraft Jakobs“ (1. B. M. 49, 24), er enthebt und entrückt es drohenden Gefahren, rettet es vor dem Sturze in die Tiefe, und ihm allein verdankt es die Bedingungen für sein physisches und geistiges Sein.

Das Prophetenwort aber gibt uns hier einen weiteren Aufschluß über die Art, in welcher Gott Jerusalem und dem jüdischen Volke seinen Schutz und Beistand spendet. (S. Komm. zu 2. B. M. 12, 11.) Vier Weisen rettender Hilfe werden uns hier gezeichnet: גנון והציל פסוח והמליט.

Bald גנון — wovon גן der eingefriedigte, eingehegte Garten — Gott umgibt sein Volk gleichsam mit einem schützenden Zaun, daß ihm die Gefahr von keiner Seite nahe kommt; bald הציל Rettung, es ist bereits von der Gefahr erfaßt, und Gottes Einschreiten zwingt die Gefahr, die ergriffene Beute los zu lassen; bald פסוח (Überschreiten): es ist von allen Seiten mit Gefahr umgeben und, rings um es fällt ihr alles zur Beute, es allein aber wird von der Gefahr übergangen und bleibt unversehrt; endlich המליט: Gott läßt es der drohenden Gefahr entrinnen — dort, wo es sich befand, wäre es zugrunde gegangen.

גנון und פסוח sind im Infinitiv ausgedrückt, והציל und המליט aber im tempus finitum, damit ist uns gesagt, daß die gewöhnliche, stete Gotteswaltung über Israel den Charakter von גנון und פסוח trägt, הציל und המליט nur in besonderen Fällen notwendig werden.

פסוח (auch hinken bedeutend) bezeichnet nur ein zögerndes Hinüberschreiten, also hier ein zögerndes Hinüberführen der Gefahr: Gott wartet mit der Rettung, bis Jerusalem und Israel sich erst der Rettung würdig gemacht haben: Dazu fordert sie Gott auf: שובו וגו' kehret um zu mir, überbrücket die tiefe Kluft des Abfalls, welche falsche Ratgeber, Irrlehrer zwischen euch und mir gerissen haben (es heißt nicht העמקתם, sondern העמיקו), und wendet euch mit aller Energie der Aufgabe zu, „Söhne Israels“ zu werden.

Ganz wie bei der ersten, „פסח“ genannten Rettung Israels es sich der Errettung vor dem in der Erlösungsnacht die ägyptischen Häuser treffenden Verderben erst würdig zu machen hatte, so auch hier. Dort ward Israel dazu aufgefordert durch משכו וקחו, was Rabbi Jose Haglili in der Mechilta erläutert: משכו ידיכם מע"ז והדבקו במצוה „Ziehet eure Hände von allem Götzendienst zurück und haltet an der Erfüllung der göttlichen Pflicht fest“; — hier heißt diese Aufforderung שובו בני ישראל und wird im folgenden Verse durch ידיכם חטא und ימאסון איש אלילי כספו וגו' näher ausgeführt. Wir fassen nämlich das אשר עשו לכם analog dem oben Kap. 2, 20, s. das. gesagten אלילי כספו וגו' auf: als Subjekt von עשו אשר עשו לו וגו', welche euch dazu gebracht haben, daß eure Hände nur noch zur Sünde bereit sind. Die Hinneigung zum Götzentum hat eure Hände unfähig zur Übung des Guten gemacht, erst wenn ihr alles Abgöttische mit Verachtung von euch weiset, gewinnet ihr wieder die nötige Energie für die Pflichtbetätigung. — חטא ist hier zu nehmen wie: ויהי כלי הנערים קדש (1. Samuel 21, 6) oder ויהי ידיו אמונה (2. B. M. 17, 12).

6
שׁ֗וּבוּ לַאֲשֶׁ֛ר הֶעְמִ֥יקוּ סָרָ֖ה בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldKehret zurück zu ihm, von dem ihr so tief abgefallen, Kinder Israel!
ZunzKehret zurück zu ihm, von dem man so tief abgefallen, Kinder Jisraël!
J. J. HirschKehret zurück zu ihm, von dem man euch so tief abfallen ließ, als Söhne Israels!
7
כִּ֚י בַּיּ֣וֹם הַה֔וּא יִמְאָס֗וּן אִ֚ישׁ אֱלִילֵ֣י כַסְפּ֔וֹ וֶאֱלִילֵ֖י זְהָב֑וֹ אֲשֶׁ֨ר עָשׂ֥וּ לָכֶ֛ם יְדֵיכֶ֖ם חֵֽטְא׃
BernfeldDenn am selbigen Tage werden sie verachten ihre silbernen und goldenen Götzen, die eure Hände zum Unglück euch bereitet haben.
ZunzDenn an selbigem Tage werden sie verachten, Jeglicher seine silbernen Götzen und eure goldenen Götzen, die eure sündigen Hände euch bereitet.
J. J. HirschDenn an jenem Tage wird jeder die Götzen seines Silbers und die Götzen seines Goldes verachten, welche euch eure Hände sündig gemacht haben.
8
וְנָפַ֤ל אַשּׁוּר֙ בְּחֶ֣רֶב לֹא־אִ֔ישׁ וְחֶ֥רֶב לֹא־אָדָ֖ם תֹּאכְלֶ֑נּוּ וְנָ֥ס לוֹ֙ מִפְּנֵי־חֶ֔רֶב וּבַחוּרָ֖יו לָמַ֥ס יִהְיֽוּ׃
BernfeldAssyrien fällt nicht durch eines Mannes Schwert, nicht eines Menschen Schwert wird es vernichten. Und doch wird es fliehen wie vor dem Schwerte und seine Jünglinge werden mutlos.
ZunzUnd es fällt Aschur nicht durch eines Mannes Schwert, und nicht eines Menschen Schwert wird es fressen. Und es flieht vor dem Schwerte, und seine Jünglinge werden zinsbar.
J. J. HirschUnd Aschur fällt durchs Schwert, aber nicht eines Mannes, und nicht Menschen-Schwert wird es verzehren, er für sich flieht vor dem Schwerte, und seine Jünglinge werden tributpflichtig.
Kommentar (J. J. Hirsch)
Kommentar von Julius Jehuda Hirsch

V. 8. 9. ונפל אשור בחרב לא איש וחרב לא אדם תאכלנו: Die in diesen Worten scheinbar liegende Tautologie bedarf der Erklärung, die uns leider bisher nicht gelungen ist. — ונם לו dürfte sich auf Sanherib beziehen, und das לו, wie לך לך „gehe für dich allein“, seine ohne königliches Gefolge geschehene Flucht bezeichnen.

וסלעו: Sein Fels, alles das, worauf er felsenfest gebaut hatte, weicht dem Grauen, das ihn packt. Ähnlich Ps. 11, 1: הרכם צפור euer Berg ist ein Vogel, das, worauf ihr eure Zuversicht gegründet habet, fliegt gleich einem Vogel davon.

מנם: Vor dem weithin sichtbaren Wahr- und Merkzeichen, welches Gott mit seinem Eingreifen in den Gang der weltgeschichtlichen Ereignisse hier aufgerichtet hat. Vielleicht jedoch bedeutet נם hier direkt das, was wir „Wunder“ nennen; es wäre dann allerdings die einzige Stelle in unserer heiligen Schrift, wo נם in diesem, im nachbiblischen Hebräisch ganz gewöhnlichen Sinne vorkommt.

אור wie oben Kap. 24, 15 על כן באורים כבדו ד' Scheiterhaufen. — תנור kommt wiederholt als die Veranstaltung vor, durch welche Gott das dem Untergange Bestimmte zugrunde gehen läßt, so Maleachi 3, 19: היום בא בער כתנור die kommende Zeit glüht wie ein Ofen zur Zerstörung des Schlechten. Ein solcher, an dem sich die assyrische Macht verbrennt, wartet ihrer in Zion — Jerusalem. — בירושלם und בציון s. das oben V. 4 zu הר ציון ועל גבעתה Bemerkte.

9
וְסַלְעוֹ֙ מִמָּג֣וֹר יַעֲב֔וֹר וְחַתּ֥וּ מִנֵּ֖ס שָׂרָ֑יו נְאֻם־יְהֹוָ֗ה אֲשֶׁר־א֥וּר לוֹ֙ בְּצִיּ֔וֹן וְתַנּ֥וּר ל֖וֹ בִּירוּשָׁלָֽ͏ִם׃ {פ}
BernfeldSeine Macht entweicht vor Angst, und es zagen vor dem Panier seine Fürsten, — ist der Spruch des Herrn, des Feuer ist in Zijon und dessen Herd in Jerusalem.
ZunzUnd sein Fels entweicht vor Angst, und es zagen vor dem Panier seine Fürsten, — ist der Spruch des Ewigen, deß Feuer ist in Zijon, und dessen Heerd in Jeruschalajim.
J. J. HirschUnd sein Fels entweicht vor Grauen, und vor dem Wunder werden seine Fürsten zusammenbrechen. So spricht Gott Zebaoth, der einen Scheiterhaufen für ihn in Zion bereit hat, und einen Glutofen für ihn bereit hat in Jerusalem.