Jehoschua 18 יהושע

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung:
1
וַיִּקָּ֨הֲל֜וּ כׇּל־עֲדַ֤ת בְּנֵֽי־יִשְׂרָאֵל֙ שִׁלֹ֔ה וַיַּשְׁכִּ֥ינוּ שָׁ֖ם אֶת־אֹ֣הֶל מוֹעֵ֑ד וְהָאָ֥רֶץ נִכְבְּשָׁ֖ה לִפְנֵיהֶֽם׃
BernfeldEs versammelte sich die ganze Gemeinde der Kinder Israel in Silo und stellte dort das Stiftszelt auf; das Land war unterworfen vor ihnen.
R. BreuerEs versammelte sich die ganze Gemeinde der Söhne Israels in Schilo und stellte dort das Zusammenkunftsbestimmungszelt auf; das Land lag bezwungen vor ihnen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

Kap. 18. V. 1. Als „nach Besitznahme des größten Teiles des Landes unter Josua“ „מנוחה: die politische Ruhe“ eingekehrt war — oder, wie es hier heißt: והארץ נכבשה לפניהם — erhielt „das משכן in Schilo eine fürs erste bleibende Stätte . . ., nachdem es während der vierzehn Jahre der Eroberung und der Verteilung שבע שכבשו ושבע שחלקו in Gilgal gewesen. . . . Schilo war eine transitorische מנוחה, worauf auch schon von vornherein die äußere Konstruktion hinwies. Das Heiligtum verlor nur zum Teil den Charakter eines Wanderzeltes, ולא היה שם תקרה אלא בית אבנים בלבד מלמטן והיריעות מלמעלן, es war nur unterhalb ein massives Gebäude, oberhalb war es mit den Teppichen des Stiftszeltes gedeckt (Sebachim 112 b), weshalb es sowohl „Haus“, ותביאהו בית ד' שילה (Sam. I. 1, 24) als „Zelt“ genannt wird: ויטש משכן שילה אהל שכן באדם (Ps. 78, 60), וימאס באהל יוסף (daselbst 67)“. (Komm. Deut. 12, 9).

2
וַיִּוָּֽתְרוּ֙ בִּבְנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁ֥ר לֹא־חָֽלְק֖וּ אֶת־נַחֲלָתָ֑ם שִׁבְעָ֖ה שְׁבָטִֽים׃
BernfeldEs waren noch übrig unter den Kindern Israel, die nicht zu teil bekommen ihren Besitz, sieben Stämme.
R. BreuerEs waren aber unter den Söhnen Israels noch übrig, die ihren Besitz noch nicht zugeteilt bekamen, sieben Stämme.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 2. Fünf Stämme hatten ihren Anteil bereits empfangen: Reuben, Gad und ein halber Stamm Menasche von Moses, Juda, Ephraim und ein halber Stamm Menasche von Josua. Die übrigen sieben besaßen noch nichts.

3
וַיֹּ֥אמֶר יְהוֹשֻׁ֖עַ אֶל־בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל עַד־אָ֙נָה֙ אַתֶּ֣ם מִתְרַפִּ֔ים לָבוֹא֙ לָרֶ֣שֶׁת אֶת־הָאָ֔רֶץ אֲשֶׁר֙ נָתַ֣ן לָכֶ֔ם יְהֹוָ֖ה אֱלֹהֵ֥י אֲבוֹתֵיכֶֽם׃
BernfeldJosua sprach zu den Kindern Israel: Wie lange noch werdet ihr euch lässig zeigen, hinzugehen in Besitz zu nehmen das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gegeben?
R. BreuerDa sprach Josua zu den Söhnen Israels: wie lange wollt ihr noch zaudern, hinzugehen, um das Land in Besitz zu nehmen, das euch Gott, der Gott eurer Väter, gegeben?
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 3. Josua zürnt, daß es von seiner Seite einer anfeuernden Mahnung bedarf, um die im folgenden Verse erwähnte Maßnahme in die Wege zu leiten. Schon aus Pietät gegen ihre Ahnen, welchen das Land verheißen wurde, hätten sie nicht zaudern dürfen.

4
הָב֥וּ לָכֶ֛ם שְׁלֹשָׁ֥ה אֲנָשִׁ֖ים לַשָּׁ֑בֶט וְאֶשְׁלָחֵ֗ם וְיָקֻ֜מוּ וְיִֽתְהַלְּכ֥וּ בָאָ֛רֶץ וְיִכְתְּב֥וּ אוֹתָ֛הּ לְפִ֥י נַחֲלָתָ֖ם וְיָבֹ֥אוּ אֵלָֽי׃
BernfeldWählet je drei Männer vom Stamm, ich werde sie schicken, dass sie wandeln durch das Land und es aufschreiben nach Verhältnis ihres Anteils und zu mir kommen.
R. BreuerGebet euch drei Männer für den Stamm, ich werde sie schicken, damit sie sich aufmachen und umherziehen im Lande und es aufschreiben nach Verhältnis ihres Anteils und zu mir kommen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 4. הבו לכם וגו'; „gebet euch, oder: gebet für euch her, d. h. wählet und nennet mir aus eurer Mitte . . .“ (Komm. Deut. 1, 13).

ויקומו. Es ist endlich Zeit, daß sie ihre Lässigkeit (V. 3) abschütteln und sich „aufmachen“ das zu tun, was schon längst ihre Pflicht gewesen wäre.

ויכתבו אתה. Nach Städten. Vgl. weiter V. 9.

ויבאו אלי. Lässigen Menschen muß jeder Schritt, den sie tun sollen, vorgeschrieben werden. Daher die pedantische Genauigkeit der Anweisungen Josuas.

5
וְהִֽתְחַלְּק֥וּ אֹתָ֖הּ לְשִׁבְעָ֣ה חֲלָקִ֑ים יְהוּדָ֞ה יַעֲמֹ֤ד עַל־גְּבוּלוֹ֙ מִנֶּ֔גֶב וּבֵ֥ית יוֹסֵ֛ף יַעַמְד֥וּ עַל־גְּבוּלָ֖ם מִצָּפֽוֹן׃
Bernfeld[Die Stämme] sollen es unter sich verteilen in sieben Teile; Jehuda bleibt auf seiner Grenze gen Süden, und die vom Hause Josef bleiben auf ihrer Grenze gen Norden.
R. BreuerDann teilet es in sieben Teile; Juda bleibt in seinem Gebiete gegen Süden und das Haus Josefs bleibt in seinem Gebiete gegen Norden.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 5. לשבעה חלקים. Entsprechend den sieben Stämmen (V. 2).

יהודה יעמד וגו'. Warum Josua es für nötig hielt, ausdrücklich zu betonen, daß die geplante Verteilung den Besitz, der Juda und dem Hause Josefs bereits zugefallen war, nicht schmälern dürfe? Vielleicht aus demselben Unmut heraus, in welchem der Vorwurf עד אנה אתם מתרפים (V. 3) erfolgte: Bei phlegmatischen Naturen ist auch ein sorgloses, ungewolltes Uebersehen der Grenzlinien zwischen Mein und Dein zu befürchten.

6
וְאַתֶּ֞ם תִּכְתְּב֤וּ אֶת־הָאָ֙רֶץ֙ שִׁבְעָ֣ה חֲלָקִ֔ים וַהֲבֵאתֶ֥ם אֵלַ֖י הֵ֑נָּה וְיָרִ֨יתִי לָכֶ֤ם גּוֹרָל֙ פֹּ֔ה לִפְנֵ֖י יְהֹוָ֥ה אֱלֹהֵֽינוּ׃
BernfeldUnd ihr schreibt das Land auf in sieben Teilen, und bringt es mir hierher, und ich werde euch das Los werfen, hier vor dem Herrn, unserm Gott.
R. BreuerUnd ihr schreibt das Land auf in sieben Teilen und bringet es mir hierher, und ich werde euch das Loos werfen, hier vor Gott, unserem Gott.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 6. Die einzelnen Befehle Josuas sind sehr erklärungsbedürftig. In V. 4 bestimmte er, daß die drei Delegierten die einzelnen Städte des Landes aufschreiben sollten. Der Befehl in V. 5 והתחלקו אתה wendet sich seiner grammatischen Form nach (והתחלקו ist Imperativ) an die angeredeten בני ישראל. An dieselben ergeht V. 6 der Befehl, das Land in sieben Teilen aufzuschreiben, obwohl doch nach V. 4 das Aufschreiben den zu Delegierenden aufgetragen war. V. 8 wird der Befehl aus V. 4 den Abgesandten direkt übermittelt. Die in V. 9 erzählte Ausführung des Befehls steht aber im Widerspruch zu den in V. 4 ff. und V. 8 erwähnten Bestimmungen, wonach die Delegierten nur mit der Aufzeichnung der einzelnen Städte betraut wurden, während es Aufgabe der Zurückbleibenden sein sollte, die Teilung in שבעה חלקים vorzunehmen. Indessen dürfte auch zur Lösung dieser Schwierigkeit die Frage in V. 3 עד אנה אתם מתרפים den Schlüssel bieten. Lässigen Menschen darf man nicht zu viel aufbürden, wenn man eine pünktliche Lösung der ihnen erteilten Aufgabe garantiert haben will. Josua beschloß darum, eine Teilung der Arbeit vorzunehmen. Den drei Männern trug er auf, die Städte des Landes aufzuzeichnen, und er verfehlte nicht, nachdem er (V. 4) seinen Befehl bereits indirekt erteilt hatte: ויכתבו אותה, ihn noch einmal (V. 8) direkt zu wiederholen: וכתבו אותה. Säumigen Menschen gegenüber war diese Wiederholung nicht überflüssig. Dagegen bürdete er die Aufgabe der Siebenteilung den drei Männern nicht auf, das sollten andere besorgen (V. 5). Nach Vollendung der Arbeiten sollte dann das Resultat in einem offiziellen Schriftstück Josua überreicht werden, worauf er dann die gruppenweise Zuteilung des Landes an die einzelnen Stämme der Entscheidung durch das Loos zu überweisen gedachte (V. 6). Die drei Männer aber empfanden offenbar diese Arbeitsteilung — nicht ganz mit Unrecht — als ein ihrer Arbeitskraft entgegengebrachtes Mißtrauen und nahmen sich vor, Josua eine bessere Meinung von ihrer Tüchtigkeit beizubringen. Sie begnügten sich nicht damit, ein Verzeichnis der Städte abzuliefern, vielmehr ויכתבוה לערים לשבעה חלקים על ספר (V. 9), sie machten ganze Arbeit, übernahmen auch den Teil der Aufgabe, den Josua den Zurückbleibenden überwiesen hatte, und so genau und so ausführlich schrieben sie alles, aber auch alles fein säuberlich nieder, daß ein ganzes ספר, ein ganzes Buch daraus wurde.

V. 7 begründet die שבעה חלקים in V. 5 und 6.

נחלתו. Die singulare Form ist wohl im Anklang an ד' הוא נחלתו (Deut. 18, 2) gewählt.

V. 8 f. Vgl. das zu V. 6 Bemerkte.

7
כִּ֠י אֵֽין־חֵ֤לֶק לַלְוִיִּם֙ בְּקִרְבְּכֶ֔ם כִּֽי־כְהֻנַּ֥ת יְהֹוָ֖ה נַחֲלָת֑וֹ וְגָ֡ד וּרְאוּבֵ֡ן וַחֲצִי֩ שֵׁ֨בֶט הַֽמְנַשֶּׁ֜ה לָקְח֣וּ נַחֲלָתָ֗ם מֵעֵ֤בֶר לַיַּרְדֵּן֙ מִזְרָ֔חָה אֲשֶׁר֙ נָתַ֣ן לָהֶ֔ם מֹשֶׁ֖ה עֶ֥בֶד יְהֹוָֽה׃
BernfeldDenn die Leviten haben keinen Teil unter euch, sondern das Priestertum des Herrn ist ihr Erbe; und Gad und Ruben und die Hälfte des Stammes Manasse haben genommen ihren Besitz jenseits des Jordan im Osten, den ihnen gegeben Mose, der Knecht des Herrn.
R. BreuerDenn die Leviten haben keinen Anteil unter euch, sondern das Priestertum Gottes ist sein Erbe; und Gad und Reuben und die Hälfte des Stammes Menascheh haben ihren Besitz empfangen jenseits des Jarden im Osten, die ihnen gegeben Moscheh, der Diener Gottes.
8
וַיָּקֻ֥מוּ הָאֲנָשִׁ֖ים וַיֵּלֵ֑כוּ וַיְצַ֣ו יְהוֹשֻׁ֡עַ אֶת־הַהֹלְכִים֩ לִכְתֹּ֨ב אֶת־הָאָ֜רֶץ לֵאמֹ֗ר לְ֠כ֠וּ וְהִתְהַלְּכ֨וּ בָאָ֜רֶץ וְכִתְב֤וּ אוֹתָהּ֙ וְשׁ֣וּבוּ אֵלַ֔י וּ֠פֹ֠ה אַשְׁלִ֨יךְ לָכֶ֥ם גּוֹרָ֛ל לִפְנֵ֥י יְהֹוָ֖ה בְּשִׁלֹֽה׃
BernfeldDie Männer gingen nun, und Josua gebot denen, die hingingen, das Land aufzuschreiben: Gehet und wandelt durch das Land, und schreibet es auf, und kommet zu mir zurück; hier werde ich euch das Los werfen vor dem Herrn, in Silo.
R. BreuerDa machten sich auf die Männer und gingen; und Josua gebot ihnen, die da im Begriffe waren, das Land aufzuschreiben: Geht und zieht umher im Land und schreibet es auf, dann kehret zurück zu mir, und hier werde ich euch das Loos werfen vor Gott in Schilo.
9
וַיֵּלְכ֤וּ הָאֲנָשִׁים֙ וַיַּעַבְר֣וּ בָאָ֔רֶץ וַיִּכְתְּב֧וּהָ לֶעָרִ֛ים לְשִׁבְעָ֥ה חֲלָקִ֖ים עַל־סֵ֑פֶר וַיָּבֹ֧אוּ אֶל־יְהוֹשֻׁ֛עַ אֶל־הַֽמַּחֲנֶ֖ה שִׁלֹֽה׃
BernfeldDie Männer gingen und zogen durch das Land, und schrieben es auf nach den Städten zu sieben Teilen in ein Buch, und kamen darauf zu Josua ins Lager nach Silo.
R. BreuerDa gingen die Männer und zogen durch das Land und schrieben es auf nach Städten in sieben Teilen in ein Buch; dann kamen sie zu Josua in das Lager nach Schilo.
10
וַיַּשְׁלֵךְ֩ לָהֶ֨ם יְהוֹשֻׁ֧עַ גּוֹרָ֛ל בְּשִׁלֹ֖ה לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֑ה וַיְחַלֶּק־שָׁ֨ם יְהוֹשֻׁ֧עַ אֶת־הָאָ֛רֶץ לִבְנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל כְּמַחְלְקֹתָֽם׃ {פ}
BernfeldJosua warf ihnen das Los in Silo vor dem Herrn, Josua verteilte dort das Land an die Kinder Israel nach ihren Abteilungen.
R. BreuerJosua warf ihnen das Loos in Schilo vor Gott, und Josua verteilte dort das Land an die Söhne Jisraels nach ihren Abteilungen.
11
וַיַּ֗עַל גּוֹרַ֛ל מַטֵּ֥ה בְנֵֽי־בִנְיָמִ֖ן לְמִשְׁפְּחֹתָ֑ם וַיֵּצֵא֙ גְּב֣וּל גּוֹרָלָ֔ם בֵּ֚ין בְּנֵ֣י יְהוּדָ֔ה וּבֵ֖ין בְּנֵ֥י יוֹסֵֽף׃
BernfeldEs war das Los des Stammes der Söhne Benjamin nach ihren Geschlechtern: es ging die Grenze ihres Loses zwischen den Söhnen Jehuda und den Söhnen Josef.
R. BreuerUnd es kam heraus das Loos des Stammes der Söhne Benjamins nach ihren Familien, und es ergab sich als das Gebiet ihres Looses dasjenige zwischen den Söhnen Judas und den Söhnen Josefs.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 11. Vgl. 15, 1; 16, 1; 17, 1.

12
וַיְהִ֨י לָהֶ֧ם הַגְּב֛וּל לִפְאַ֥ת צָפ֖וֹנָה מִן־הַיַּרְדֵּ֑ן וְעָלָ֣ה הַגְּבוּל֩ אֶל־כֶּ֨תֶף יְרִיח֜וֹ מִצָּפ֗וֹן וְעָלָ֤ה בָהָר֙ יָ֔מָּה (והיה) [וְהָיוּ֙] תֹּֽצְאֹתָ֔יו מִדְבַּ֖רָה בֵּ֥ית אָֽוֶן׃
BernfeldIhre Grenze war zur nördlichen Seite vom Jordan, es stieg [die Grenze] an die Seite von Jericho nördlich, dann den Berg hinan westwärts, und ihr Endpunkt war an der Wüste von Bet Awen.
R. BreuerIhre Grenze war zur nördlichen Seite vom Jarden, und es steigt die Grenze an die Seite von Jericho im Norden, dann steigt sie hinauf an den Berg nach Westen, und ihre Ausgänge sind nach der Wüste von Beth Awen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 12. Vgl. 16, 1 ff.

בית און. Vgl. 17, 2.

13
וְעָבַר֩ מִשָּׁ֨ם הַגְּב֜וּל ל֗וּזָה אֶל־כֶּ֤תֶף ל֙וּזָה֙ נֶ֔גְבָּה הִ֖יא בֵּֽית־אֵ֑ל וְיָרַ֤ד הַגְּבוּל֙ עַטְר֣וֹת אַדָּ֔ר עַל־הָהָ֕ר אֲשֶׁ֛ר מִנֶּ֥גֶב לְבֵית־חֹר֖וֹן תַּחְתּֽוֹן׃
BernfeldVon dort ging die Grenze nach Lus, an die südliche Seite von Lus — das ist das Bet El — die Grenze stieg nieder nach Atrot Addar, auf dem Berge, der an der Nordseite von Nieder-Bet Horon.
R. BreuerVon dort geht die Grenze nach Lus, an die südliche Seite von Lus, das ist Beth El; dann steigt die Grenze nieder nach Atroth Addar, nach dem Berge, der südlich vom unteren Beth Choron liegt.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 13. לוזה — בית אל. Dieses בית אל ist, im Gegensatz zu dem 16, 2 genannten, das mit לוז identische.

עטרות אדר. Vgl. 16, 5.

בית חרון תחתון. Vgl. 16, 3.

14
וְתָאַ֣ר הַגְּבוּל֩ וְנָסַ֨ב לִפְאַת־יָ֜ם נֶ֗גְבָּה מִן־הָהָר֙ אֲשֶׁ֨ר עַל־פְּנֵ֥י בֵית־חֹרוֹן֮ נֶ֒גְבָּה֒ (והיה) [וְהָי֣וּ] תֹצְאֹתָ֗יו אֶל־קִרְיַת־בַּ֙עַל֙ הִ֚יא קִרְיַ֣ת יְעָרִ֔ים עִ֖יר בְּנֵ֣י יְהוּדָ֑ה זֹ֖את פְּאַת־יָֽם׃
BernfeldDie Grenze zog sich herum und wandte sich zur Westseite, südwärts von dem Berge vor Bet Horon, südlich, und ihr Endpunkt war an Kirjat Baal — das ist Kirjat Jearim — eine Stadt der Söhne Jehuda; das ist die Westseite.
R. BreuerWeiter erstreckt sich die Grenze und wendet sich auf der Westseite nach Süden von dem Berge an, der südlich gegenüber Beth-Choron liegt, und ihre Ausgänge sind nach Kirjath Baal, das ist Kirjath Jearim, eine Stadt der Söhne Judas. — Das ist die Westseite.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 14. קריאת בעל וגו'. Vgl. 15, 60.

15
וּפְאַת־נֶ֕גְבָּה מִקְצֵ֖ה קִרְיַ֣ת יְעָרִ֑ים וְיָצָ֤א הַגְּבוּל֙ יָ֔מָּה וְיָצָ֕א אֶל־מַעְיַ֖ן מֵ֥י נֶפְתּֽוֹחַ׃
BernfeldDie Südgrenze fing an am Ende von Kirjat Jearim, die Grenze wich aus der See und ging nach dem Quell des Gewässers Neftoah.
R. BreuerUnd die Südgrenze beginnt bei Kirjath Jearim, dann geht die Grenze nach Westen, hinaus nach der Quelle der Wasser von Nephtoach.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 15. Vgl. 15, 9.

16
וְיָרַ֨ד הַגְּב֜וּל אֶל־קְצֵ֣ה הָהָ֗ר אֲשֶׁר֙ עַל־פְּנֵי֙ גֵּ֣י בֶן־הִנֹּ֔ם אֲשֶׁ֛ר בְּעֵ֥מֶק רְפָאִ֖ים צָפ֑וֹנָה וְיָרַד֩ גֵּ֨י הִנֹּ֜ם אֶל־כֶּ֤תֶף הַיְבוּסִי֙ נֶ֔גְבָּה וְיָרַ֖ד עֵ֥ין רֹגֵֽל׃
BernfeldDie Grenze stieg an das Ende des Berges nieder, der vor dem Tale Ben Hinnom, der in dem Tale Refaim gen Norden, und stieg hinab das Tal Hinnom an dem Rücken des Jebusi gen Süden und dann nach En Rogel.
R. BreuerDann steigt die Grenze zum Ende des Berges nieder, der vor dem Thale Ben-Hinnom liegt, der in dem Tale Rephaim nach Norden liegt, dann steigt sie hinab das Tal Hinnom zur Seite des Jebusi nach Süden und dann steigt sie nach En Rogel hinab.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 16. Vgl. 15, 7 f.

17
וְתָאַ֣ר מִצָּפ֗וֹן וְיָצָא֙ עֵ֣ין שֶׁ֔מֶשׁ וְיָצָא֙ אֶל־גְּלִיל֔וֹת אֲשֶׁר־נֹ֖כַח מַעֲלֵ֣ה אֲדֻמִּ֑ים וְיָרַ֕ד אֶ֥בֶן בֹּ֖הַן בֶּן־רְאוּבֵֽן׃
BernfeldSie zog herum nordwärts und ging nach En Semes und nach Gelilot, das gegenüber Maale Adummin, und stieg hinab nach Eben Bohan Sohn Ruben,
R. BreuerWeiter erstreckt sie sich im Norden, geht nach En Schemesch hinaus und nach Geliloth, das gegenüber Maaleh Adumim liegt, dann steigt sie hinunter nach Eben Bohan Ben-Reuben.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 17. Vgl. 15, 6 f.

18
וְעָבַ֛ר אֶל־כֶּ֥תֶף מוּל־הָעֲרָבָ֖ה צָפ֑וֹנָה וְיָרַ֖ד הָעֲרָבָֽתָה׃
BernfeldDann hinüber an die Seite, Araba gegenüber, gen Norden und stieg hinab bis Araba.
R. BreuerDann geht sie hinüber an die Seite, Araba gegenüber nach Norden, dann steigt sie hinab nach Araba.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 18. Vgl. 15, 6.

19
וְעָבַ֨ר הַגְּב֜וּל אֶל־כֶּ֣תֶף בֵּית־חׇגְלָה֮ צָפ֒וֹנָה֒ (והיה) [וְהָי֣וּ ׀] (תצאותיו) [תֹּצְא֣וֹת] הַגְּב֗וּל אֶל־לְשׁ֤וֹן יָם־הַמֶּ֙לַח֙ צָפ֔וֹנָה אֶל־קְצֵ֥ה הַיַּרְדֵּ֖ן נֶ֑גְבָּה זֶ֖ה גְּב֥וּל נֶֽגֶב׃
BernfeldDie Grenze zog hinüber an die Seite von Bet Hogla gen Norden, es war der Endpunkt der Grenze an der nördlichen Zunge des Salzsees, am südlichen Ende des Jordan; dies ist die Südgrenze.
R. BreuerDann geht die Grenze hinüber an die Seite von Beth-Chaglah nach Norden, und die Ausgänge der Grenze sind zur Zunge des Salzmeeres nach Norden, am südlichen Ende des Jarden. — Das ist die Südgrenze.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 19. Vgl. 15, 2; 6.

20
וְהַיַּרְדֵּ֥ן יִגְבֹּל־אֹת֖וֹ לִפְאַת־קֵ֑דְמָה זֹ֡את נַחֲלַת֩ בְּנֵ֨י בִנְיָמִ֧ן לִגְבֽוּלֹתֶ֛יהָ סָבִ֖יב לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃ {פ}
BernfeldDer Jordan begrenzt es auf der Ostseite. Das ist das Erbe der Söhne Benjamin nach seinen Grenzen ringsum, nach ihren Geschlechtern.
R. BreuerUnd der Jarden begrenzt es an der Ostseite. — Das ist das Erbe der Söhne Benjamins nach seinen Grenzen ringsum, nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 20. Vgl. 15, 12.

21
וְהָי֣וּ הֶֽעָרִ֗ים לְמַטֵּ֛ה בְּנֵ֥י בִנְיָמִ֖ן לְמִשְׁפְּחוֹתֵיהֶ֑ם יְרִיח֥וֹ וּבֵית־חׇגְלָ֖ה וְעֵ֥מֶק קְצִֽיץ׃
BernfeldEs waren die Städte des Stammes der Söhne Benjamin nach ihren Geschlechtern: Jericho und Bet Hogla und Emek Keziz,
R. BreuerEs waren die Städte des Stammes der Söhne Benjamins nach ihren Familien: Jericho, Beth-Chaglah und Emek Kezis;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 21—28. בית חגלה. Vgl. 15, 6.

בית הערבה. Vgl. 15, 6.

צמרים. Vgl. Chr. II. 13, 4.

העוים. Vgl. 13, 3; Deut. 2, 23.

עפרה. Vgl. Sam. I, 13, 17. Micha 1,10. Ein gleichnamiger Ort im Stamme Menasse (Richt. 6, 11; 8, 27; 9, 5).

גבע. Vgl. Kön. II. 23, 8. Sach. 14, 10 u. s. w.

גבעון. Vgl. 9, 3.

רמה. Vgl. Richt. 4, 5; Jirm. 31, 15 u. s. w. Eine gleichnamige Stadt im Gebirge Ephraim (Geburtsstadt und Wohnort Samuels) und im Stamme Naphtali (19, 36).

בארות. Vgl. 9, 17.

מצפה. Vgl. Richt. 10, 17; 21, 1; Sam. I. 7, 5. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Juda 15, 38 f. s. das.

הכפירה. Vgl. 9, 17.

צלע. Vgl. Sam. II. 21, 14.

ירושלם. Vgl. das zu 15, 8 Bemerkte.

גבעת. Vgl. Richt. 19, 14 f.

22
וּבֵ֧ית הָעֲרָבָ֛ה וּצְמָרַ֖יִם וּבֵֽית־אֵֽל׃
BernfeldUnd Bet Haaraba und Zemarajim und Bet El;
R. BreuerBeth Haarabah, Zemarajim und Beth-El;
23
וְהָעַוִּ֥ים וְהַפָּרָ֖ה וְעׇפְרָֽה׃
BernfeldUnd Awim und Para und Ofra;
R. BreuerAwim, Para und Afrah;
24
וּכְפַ֧ר (העמני) [הָעַמֹּנָ֛ה] וְהָעׇפְנִ֖י וָגָ֑בַע עָרִ֥ים שְׁתֵּים־עֶשְׂרֵ֖ה וְחַצְרֵיהֶֽן׃
BernfeldUnd Kefar Haammona und Ofni und Geba, zwölf Städte und ihre Flecken;
R. BreuerKefer Haamona, Afni und Gaba. Zwölf Städte und ihre Gehöfte.
25
גִּבְע֥וֹן וְהָרָמָ֖ה וּבְאֵרֽוֹת׃
BernfeldGibeon und Rama und Beerot,
R. BreuerGibeon, Ramah und Beeroth;
26
וְהַמִּצְפֶּ֥ה וְהַכְּפִירָ֖ה וְהַמֹּצָֽה׃
BernfeldUnd Mizpe und Kefira und Moza,
R. BreuerMizpeh, Kephira und Mozah;
27
וְרֶ֥קֶם וְיִרְפְּאֵ֖ל וְתַרְאֲלָֽה׃
BernfeldUnd Rekem und Jirpeel und Tarala,
R. BreuerRekem, Jirpeel und Tharalah;
28
וְצֵלַ֡ע הָאֶ֜לֶף וְהַיְבוּסִ֨י הִ֤יא יְרוּשָׁלַ֙͏ִם֙ גִּבְעַ֣ת קִרְיַ֔ת עָרִ֥ים אַרְבַּֽע־עֶשְׂרֵ֖ה וְחַצְרֵיהֶ֑ן זֹ֛את נַחֲלַ֥ת בְּנֵֽי־בִנְיָמִ֖ן לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃ {פ}
BernfeldUnd Zela, Elef und Jebusi — das ist Jerusalem — Gibat, Kirjat; vierzehn Städte und ihre Flecken: das ist das Erbe der Söhne Benjamin nach ihren Geschlechtern.
R. BreuerZela, Elef, Jebusi, das ist Jerusalem, Gibeath, Kirjath. Vierzehn Städte und ihre Gehöfte. — Das ist das Erbe der Söhne Benjamins nach ihren Familien.