Jehoschua 15 יהושע

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1
וַיְהִ֣י הַגּוֹרָ֗ל לְמַטֵּ֛ה בְּנֵ֥י יְהוּדָ֖ה לְמִשְׁפְּחֹתָ֑ם אֶל־גְּב֨וּל אֱד֧וֹם מִדְבַּר־צִ֛ן נֶ֖גְבָּה מִקְצֵ֥ה תֵימָֽן׃
BernfeldEs war das Los für den Stamm der Söhne Inda nach ihren Geschlechtern an die Grenze von Edom, die Wüste Zin, im Süden an der äußersten Südgrenze.
R. BreuerEs war das Los für den Stamm der Söhne Judas nach ihren Familien an die Grenze von Edom, die Wüste Zin, dem Süden zu, das Ende des Südens.
2
וַיְהִ֤י לָהֶם֙ גְּב֣וּל נֶ֔גֶב מִקְצֵ֖ה יָ֣ם הַמֶּ֑לַח מִן־הַלָּשֹׁ֖ן הַפֹּנֶ֥ה נֶֽגְבָּה׃
BernfeldEs war ihre Südgrenze vom Rande des Salzsees, von der Zunge, die sich wendet gegen Süden;
R. BreuerAls Südgrenze ward ihnen das Ende des Salzmeeres, von der (Meeres-) Zunge, die sich nach Süden wendet.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 2. Vgl. Num. 34, 3.

3
וְ֠יָצָ֠א אֶל־מִנֶּ֜גֶב לְמַעֲלֵ֤ה עַקְרַבִּים֙ וְעָ֣בַר צִ֔נָה וְעָלָ֥ה מִנֶּ֖גֶב לְקָדֵ֣שׁ בַּרְנֵ֑עַ וְעָבַ֤ר חֶצְרוֹן֙ וְעָלָ֣ה אַדָּ֔רָה וְנָסַ֖ב הַקַּרְקָֽעָה׃
BernfeldSie lief südlich von Maale Akrabbim und ging nach Zin, und zog hinauf südlich von Kades Barnea, und ging hinüber nach Hezron und zog hinauf nach Addar und wandte sich nach Karka;
R. BreuerSie geht südlich hinaus der Anhöhe Akrabim zu, geht nach Zin hinüber, zieht hinauf südlich von Kadesch Barnea, geht nach Chezron hinüber, hinauf nach Addar und wendet sich nach Karka.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 3. Vgl. Num. 34, 4 und Komm. das.: ונסב וגו' ועבר וגו' ויצא וגו' eine Übersetzung dieser geographischen Grenzbestimmungen des heiligen Landes muß auf Genauigkeit verzichten, da die bezeichnenden Ausdrücke nicht an der topographischen Wirklichkeit präzisiert werden können, weil eine gegenwärtige Bestimmung der Örtlichkeiten, welche die Stützpunkte dieser Grenzlinien bilden, nur auf wenig sicheren Vermutungen beruht.“

מעלה עקרבים. Wörtlich: Anhöhe der Skorpionen.

אדרה. Num. a. a. O. wird der Ort אדר : חצר אדר (Hof des Addar) genannt.

4
וְעָבַ֣ר עַצְמ֗וֹנָה וְיָצָא֙ נַ֣חַל מִצְרַ֔יִם (והיה) [וְהָי֛וּ] תֹּצְא֥וֹת הַגְּב֖וּל יָ֑מָּה זֶה־יִֽהְיֶ֥ה לָכֶ֖ם גְּב֥וּל נֶֽגֶב׃
BernfeldUnd ging über nach Azmon und lief aus am Bach Ägypten, es waren die Ausgänge der Grenze nach dem Meere hin. Dies war die Grenze nach Süden.
R. BreuerSie geht hinüber nach Azmon, hinaus nach dem Bache Mizrajim, es waren die Ausgänge der Grenze dem Meere zu. Dies sei euch die Grenze nach dem Süden.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 4. Vgl. Num. 34, 4 f.

נחל מצרים. Vgl. V. 47; ferner Kön. I. 8, 65; II. 24, 7; Jes. 27, 12. Wohl zu unterscheiden von נהר מצרים (Gen. 15, 18), dem Strome Aegyptens, dem Nil.

5
וּגְב֥וּל קֵ֙דְמָה֙ יָ֣ם הַמֶּ֔לַח עַד־קְצֵ֖ה הַיַּרְדֵּ֑ן וּגְב֞וּל לִפְאַ֤ת צָפ֙וֹנָה֙ מִלְּשׁ֣וֹן הַיָּ֔ם מִקְצֵ֖ה הַיַּרְדֵּֽן׃
BernfeldDie Grenze gegen Osten: die Salzsee bis an das Ende des Jordan; die Grenze nach der Nordseite: von der Meereszunge, dem Ende des Jordan.
R. BreuerDie Grenze nach Osten: das Salzmeer bis an das Ende des Jarden; die Grenze nach der Nordseite: von der Meereszunge, dem Ende des Jarden.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 5. Vgl. Num. 34, 12.

קצה הירדן. Dort, wo sich der Jarden in das Salzmeer ergießt.

6
וְעָלָ֤ה הַגְּבוּל֙ בֵּ֣ית חׇגְלָ֔ה וְעָבַ֕ר מִצְּפ֖וֹן לְבֵ֣ית הָעֲרָבָ֑ה וְעָלָ֣ה הַגְּב֔וּל אֶ֥בֶן בֹּ֖הַן בֶּן־רְאוּבֵֽן׃
BernfeldDie Grenze zog sich hinauf nach Bet Hogla und ging nördlich Bet Araba vorbei; die Grenze zog sich hinauf nach Eben Bohans, Sohnes Ruben [Gebiete].
R. BreuerEs zieht die Grenze hinauf nach Beth Choglah, geht nördlich nach Beth Arabah hinüber, und es zieht die Grenze hinauf nach Eben Bohan Ben Reuben.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 6. Die Städte בית חגלה und בית הערבה selbst lagen außerhalb der Grenze und gehörten zum Stamme Benjamin. Vgl. 18, 21 f.

אבן בהן בן ראובן. Eine rätselhafte Bezeichnung. Entweder gab es eine Stadt, die nach dem Sohne irgend eines Reuben genannt wurde, oder es lebte in diesem Orte ein Sohn des historischen Reuben fort, ähnlich wie vielleicht die Stadt חצרון (V. 3) den Namen Chezrons, des Sohnes Reubens (Gen. 46, 1; Ex. 6, 14) verewigt haben wird.

Haftarah Wajigasch Romanioten enden hier.
7
וְעָלָ֨ה הַגְּב֥וּל ׀ דְּבִ֘רָה֮ מֵעֵ֣מֶק עָכוֹר֒ וְצָפ֜וֹנָה פֹּנֶ֣ה אֶל־הַגִּלְגָּ֗ל אֲשֶׁר־נֹ֙כַח֙ לְמַעֲלֵ֣ה אֲדֻמִּ֔ים אֲשֶׁ֥ר מִנֶּ֖גֶב לַנָּ֑חַל וְעָבַ֤ר הַגְּבוּל֙ אֶל־מֵי־עֵ֣ין שֶׁ֔מֶשׁ וְהָי֥וּ תֹצְאֹתָ֖יו אֶל־עֵ֥ין רֹגֵֽל׃
BernfeldDie Grenze zog sich dann nach Debir vom Tale Achor, gen Norden wendet sie sich nach Gilgal, welches gegenüber Maale Adummim, das südlich vom Tale liegt, die Grenze ging über die Gewässer von En Semes und ihre Ausgänge reichten bis En Rogel.
R. BreuerEs steigt hinauf die Grenze nach Debir vom Tale Achor, wendet sich nach Norden nach Gilgal, gegenüber Maale Adumim, das südlich vom Tale liegt; und es geht die Grenze hinüber zu den Wassern von En Schemesch und ihre Ausgänge sind bis En Rogel.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 7. מעמק עכור. Vgl. 7, 24.

עין שמש. Wörtlich: Sonnenquelle, eine Ortschaft an der Grenze von Juda und Benjamin.

עין רגל. Wörtlich: Quelle des Kundschafters, oder, nach dem תרגום יונתן (vgl. Raschi): des Walkers, weil dieser das Zeug mit den Füßen tritt (von רָגַל); liegt auf der Südostseite von Jerusalem, an der Grenze von Juda und Benjamin. Vgl. 18, 16; Sam. II. 17, 17; Kön. I. 1, 9.

8
וְעָלָ֨ה הַגְּב֜וּל גֵּ֣י בֶן־הִנֹּ֗ם אֶל־כֶּ֤תֶף הַיְבוּסִי֙ מִנֶּ֔גֶב הִ֖יא יְרוּשָׁלָ֑͏ִם וְעָלָ֨ה הַגְּב֜וּל אֶל־רֹ֣אשׁ הָהָ֗ר אֲ֠שֶׁ֠ר עַל־פְּנֵ֤י גֵֽי־הִנֹּם֙ יָ֔מָּה אֲשֶׁ֛ר בִּקְצֵ֥ה עֵמֶק־רְפָאִ֖ים צָפֽוֹנָה׃
BernfeldDie Grenze ging dann nach dem Tale Ben Hinnom nach dem südlichen Rücken des Jebusi, das ist Jerusalem, die Grenze zog hinauf nach der Spitze des Berges, welcher vor dem Tale Hinnom zur Westseite, und am Rande des Tales Refaim zur Nordseite.
R. BreuerEs steigt hinauf die Grenze nach dem Tale Ben Hinnom, zur Seite des Jebusi vom Süden, das ist Jerusalem; es steigt die Grenze hinauf nach der Spitze des Berges, welcher vor dem Tale Hinnom nach Westen und am Rande des Tales Refaim nach Norden liegt.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 8. היבוסי. Vgl. 18, 28.

ירושלם. מהרש"א in ח"א zu Sebachim 53 b „weist darauf hin, wie auch aus Richter 1, 8 und 21 hervorgehe, daß beide, Juda und Benjamin, Anteil an Jerusalem gehabt haben müssen, und dies auch in der Gebietverteilung des Landes, Josua 15, 8 und 18, 28, also erscheine.“ (Komm. Lev. 1, 5)

רפאים. Vgl. Deut. 2, 11 und Komm. das.

9
וְתָאַ֨ר הַגְּב֜וּל מֵרֹ֣אשׁ הָהָ֗ר אֶל־מַעְיַן֙ מֵ֣י נֶפְתּ֔וֹחַ וְיָצָ֖א אֶל־עָרֵ֣י הַר־עֶפְר֑וֹן וְתָאַ֤ר הַגְּבוּל֙ בַּעֲלָ֔ה הִ֖יא קִרְיַ֥ת יְעָרִֽים׃
BernfeldDie Grenze zog sich herum von der Spitze des Berges nach dem Quell des Gewässers Neftoah und ging nach den Städten des Berges Efron; und die Grenze zog sich herum nach Baala, das ist Kirjat Jearim.
R. BreuerEs erstreckt sich die Grenze von der Spitze des Berges nach dem Quell der Wasser von Neftoach und geht hinaus nach den Städten des Berges Efron; und es erstreckt sich die Grenze nach Baala, das ist Kirjath Jearim.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 9. בעלה. Vgl. Chr. I. 13, 6. Auch קרית בעל genannt. In einiger Entfernung nach dem Meere zu liegt der Berg Baala. Vgl. weiter V. 11.

10
וְנָסַב֩ הַגְּב֨וּל מִבַּעֲלָ֥ה יָ֙מָּה֙ אֶל־הַ֣ר שֵׂעִ֔יר וְעָבַ֞ר אֶל־כֶּ֧תֶף הַר־יְעָרִ֛ים מִצָּפ֖וֹנָה הִ֣יא כְסָל֑וֹן וְיָרַ֥ד בֵּֽית־שֶׁ֖מֶשׁ וְעָבַ֥ר תִּמְנָֽה׃
BernfeldDie Grenze wandte sich von Baala nach der Westseite zum Berge Seir und ging über den Rücken von Har Jearim, das ist Kesalon, von der nördlichen Seite, und zog sich hinab nach Bet Semes und ging hinüber nach Timna.
R. BreuerEs wendet sich die Grenze von Baala nach dem Westen zum Berge Seïr und geht hinüber zur Seite des Berges Jearim, auf der nördlichen Seite, das ist Kesalon; sie zieht sich hinab nach Beth Schemesch und geht nach Timna hinüber.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 10. בית שמש. Einen gleichnamigen Ort gab es im Stamme Naphtali (19, 38; Richt. 1, 33) und im Stamme Issachar (19, 22).

תמנה. Vgl. Gen. 38, 12; Jos. 15, 57; 19, 43; Richt. 14, 1; Chr. II. 28, 18.

11
וְיָצָ֨א הַגְּב֜וּל אֶל־כֶּ֣תֶף עֶקְרוֹן֮ צָפ֒וֹנָה֒ וְתָאַ֤ר הַגְּבוּל֙ שִׁכְּר֔וֹנָה וְעָבַ֥ר הַר־הַֽבַּעֲלָ֖ה וְיָצָ֣א יַבְנְאֵ֑ל וְהָי֛וּ תֹּצְא֥וֹת הַגְּב֖וּל יָֽמָּה׃
BernfeldDie Grenze ging dann an den Rücken von Ekron nach Norden, die Grenze zog sich herum nach Sikron und ging hinüber nach dem Berg von Baala und nach Jabneel; so endet die Grenze am Meere.
R. BreuerEs geht die Grenze hinaus an die Seite von Ekron nach Norden, und es erstreckt sich die Grenze nach Schikron und geht hinüber nach dem Berg von Baala und geht hinaus nach Jabneel; und es waren die Ausgänge der Grenze dem Meere zu.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 11. עקרון. Vgl. 13, 3. Eine Philisterstadt, die erst dem Stamme Juda (vgl. weiter V. 45), dann dem Stamme Dan (19, 43) angewiesen war. Vgl. Richt. 1, 18; Sam. I. 5, 10; Kön. II. 1, 2.

הר הבעלה. Vgl. oben V. 9.

יבנאל. Eine gleichnamige Stadt lag im Stamme Naphtali. Vgl. 19, 33.

12
וּגְב֣וּל יָ֔ם הַיָּ֥מָּה הַגָּד֖וֹל וּגְב֑וּל זֶ֠ה גְּב֧וּל בְּנֵֽי־יְהוּדָ֛ה סָבִ֖יב לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃
BernfeldUnd die Westgrenze — am großen [mittelländischen] Meer und dessen Gebiet. Das war die Grenze der Sohne Jehuda ringsum nach ihren Geschlechtern.
R. BreuerUnd die Westgrenze: am großen Meer und dessen Gebiet. Das ist die Grenze der Söhne Judas ringsum nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 12. הימה הגדול. Das mittelländische Meer.

וגבול. Das angrenzende Ufergebiet. Vgl. 13, 23.

13
וּלְכָלֵ֣ב בֶּן־יְפֻנֶּ֗ה נָ֤תַן חֵ֙לֶק֙ בְּת֣וֹךְ בְּנֵֽי־יְהוּדָ֔ה אֶל־פִּ֥י יְהֹוָ֖ה לִיהוֹשֻׁ֑עַ אֶת־קִרְיַ֥ת אַרְבַּ֛ע אֲבִ֥י הָעֲנָ֖ק הִ֥יא חֶבְרֽוֹן׃
BernfeldKaleb dem Sohne Jefunnes, gab man als Teil unter den Sohnen Jehuda nach dem Befehle des Herrn an Josua: Kirjat Arba [die Stadt des Arba], des Vaters des Anak, das ist Hebron. 14 Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne des Anak: Sesai und Ahiman und Talmai [die Kinder des Anak].
R. BreuerUnd Kaleb, dem Sohne Jefunnes, gab man einen Anteil inmitten der Söhne Judas nach dem Befehle Gottes an Josua: die Stadt des Arba, des Vaters des Anak, das ist Hebron.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 13. Vgl. 14, 15 und das daf. Bemerkte.

בני יהודה. Kaleb gehörte ja zum Stamme Juda. Vgl. Num. 13, 6.

14
וַיֹּ֤רֶשׁ מִשָּׁם֙ כָּלֵ֔ב אֶת־שְׁלוֹשָׁ֖ה בְּנֵ֣י הָעֲנָ֑ק אֶת־שֵׁשַׁ֤י וְאֶת־אֲחִימַן֙ וְאֶת־תַּלְמַ֔י יְלִידֵ֖י הָעֲנָֽק׃
BernfeldKaleb vertrieb von dort die drei Söhne des Anak: Sesai und Ahiman und Talmai [die Kinder des Anak].
R. BreuerKaleb vertrieb von dort die drei Söhne des Anak: den Scheschai, den Achiman und den Talmai, Erzeugte des Anak.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 14. בני הענק — ילידי הענק. „…. בני הענק sind, wie בני ישראל, die Nachkommen Anaks. Es können ganze Generationen zwischen ihnen und dem alten Riesengeschlechte liegen. Ihr riesiger Wuchs mochte noch ihre Abstammung erkennen lassen und gleichwohl bedeutend unter den ihres Ahns gesunken sein. ילידי הענק, wie ילידי בית (1. B. M. 17, 12 und 3. B. M. 22, 11) sind aber die Erzeugten der ersten Anaks, Reste der zweiten Generation, die somit durch ihre, den Riesenwuchs der ihrigen noch überragende gigantische Gestalt und ihr hohes in die graue Vorzeit hineinagendes Alter einen geradezu überwältigenden Eindruck machten. So heißen auch in Josua die übrigen einfach הענקים (11, 21), die drei zu Chebron wohnenden ששי אחימן und תלמי aber: ילידי הענק und wird dies eben zur Unterscheidung (15, 14) noch speziell hinzugefügt, nachdem sie bereits בני הענק genannt worden ….“ (Komm. Num. 13, 22)

V. 15 ff. Die hier folgende Geschichte wird Richter 1, 11 ff. wiederholt.

15
וַיַּ֣עַל מִשָּׁ֔ם אֶל־יֹשְׁבֵ֖י דְּבִ֑ר וְשֵׁם־דְּבִ֥ר לְפָנִ֖ים קִרְיַת־סֵֽפֶר׃
BernfeldEr zog von dort hinauf gegen die Bewohner von Debir, und der Name Debirs war vordem Kirjat Sefer.
R. BreuerEr zog von dort hinauf gegen die Bewohner von Debir; und der Name Debirs war früher Kirjath Sefer.
16
וַיֹּ֣אמֶר כָּלֵ֔ב אֲשֶׁר־יַכֶּ֥ה אֶת־קִרְיַת־סֵ֖פֶר וּלְכָדָ֑הּ וְנָתַ֥תִּי ל֛וֹ אֶת־עַכְסָ֥ה בִתִּ֖י לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldUnd Kaleb sprach: Wer Kirjat Sefer besiegt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Aksa zur Frau.
R. BreuerUnd Kaleb sprach: Wer Kirjath Sefer besiegt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Achsa zum Weibe.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 16. Frauengunst als Kriegstrophäe: ein Begriff, der offenbar auch dem Heldenzeitalter Israels nicht fremd gewesen ist.

17
וַֽיִּלְכְּדָ֛הּ עׇתְנִיאֵ֥ל בֶּן־קְנַ֖ז אֲחִ֣י כָלֵ֑ב וַיִּתֶּן־ל֛וֹ אֶת־עַכְסָ֥ה בִתּ֖וֹ לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldDa eroberte es Otniël Sohn Kenas Bruders des Kaleb, und er gab ihm seine Tochter Aksa zur Frau.
R. BreuerDa eroberte es Otniel, der Sohn des Kenas, der Bruder Kalebs, und er gab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 17. אחי כלב. Könnte sich auch auf קנז beziehen. Raschi, offenbar auf Richter 1, 13 gestützt, bezieht es auf עתניאל, der מאמו, wie Raschi bemerkt, mütterlicherseits ein Bruder Kalebs war.

18
וַיְהִ֣י ׀ בְּבוֹאָ֗הּ וַתְּסִיתֵ֙הוּ֙ לִשְׁא֤וֹל מֵאֵת־אָבִ֙יהָ֙ שָׂדֶ֔ה וַתִּצְנַ֖ח מֵעַ֣ל הַחֲמ֑וֹר וַיֹּֽאמֶר־לָ֥הּ כָּלֵ֖ב מַה־לָּֽךְ׃
BernfeldAls sie zu [ihrem Manne] kam, redete sie ihm zu, dass er von ihrem Vater ein Feld erbitte; [mit dieser Bitte besuchte sie ihren Vater und ihn erblickend] ließ sie sich vom Esel herab. Kaleb sprach zu ihr: Was ist dir?
R. BreuerAls sie nun (zu ihm) kam, redete sie ihm zu, von ihrem Vater ein Feld zu erbitten — sie ließ sich vom Esel herab — da sprach Kaleb zu ihr: Was ist dir?
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 18. Ein rätselhafter Vers. Zuerst redet Achsa ihrem Manne zu, von ihrem Vater ein Feld zu erbitten, und gleich darauf bittet sie selbst darum. Auch der Satz ותצנח מעל החמור, der so unvermutet auf den vorhergehenden folgt, bedarf der Erklärung. Vielleicht empfiehlt sich folgendes. Die Hochzeit war vorüber. Achsa, eine, wie es scheint, ungemein praktisch und lebensklug veranlagte Dame, kann sich von ihrem Vater nicht trennen, ohne sich in den Besitz eines für ihren Lebensunterhalt unentbehrlichen Feldes (s. den folgenden Vers) gesetzt zu haben. Sie hält es — kurz nach der Hochzeit — für taktvoller, wenn nicht sie selbst, sondern ihr Gatte mit einer bezüglichen Bitte sich dem Vater nähere: ותסיתהו לשאול מאת אביה שדה. Der junge Ehemann scheint aber eine schwerfällige Natur gehabt zu haben: offenbar zauderte er bis zum letzten Augenblick, dem Wunsche seiner Gattin zu willfahren und konnte sich selbst dann, als Achsa schon reisefertig auf ihrem Esel saß, zum Aussprechen jener Bitte nicht entschließen. Da wird Achsa ungeduldig, ותצנח מעל החמור, läßt sich ohne langes Besinnen vom Esel herab und nähert sich ihrem Vater. Dieser fragt sie erstaunt, was sie denn wünsche: ויאמר לה כלב מה לך.

19
וַתֹּ֜אמֶר תְּנָה־לִּ֣י בְרָכָ֗ה כִּ֣י אֶ֤רֶץ הַנֶּ֙גֶב֙ נְתַתָּ֔נִי וְנָתַתָּ֥ה לִ֖י גֻּלֹּ֣ת מָ֑יִם וַיִּתֶּן־לָ֗הּ אֵ֚ת גֻּלֹּ֣ת עִלִּיּ֔וֹת וְאֵ֖ת גֻּלֹּ֥ת תַּחְתִּיּֽוֹת׃ {פ}
BernfeldSie erwiderte: Gib mir einen Segen; denn dürres Land hast du mir gegeben, so gib mir Wasserquellen. Er gab ihr die oberen Quellen und die niederen Quellen.
R. BreuerSie erwiderte: Gieb mir einen Segen; denn ein dürres Land hast du mir gegeben, so gieb mir Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen Quellen und die unteren Quellen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 19. תנה לי ברכה. Achsa scheint es verstanden zu haben, ihrer Bitte, die ein höchst praktisches Anliegen betraf, eine edle Form, wie sie der weihevollen Stimmung der Abschiedsstunde entspricht, zu geben.

גלת מים. Klingt viel bescheidener wie שדה im vorigen Vers, wenn es auch auf dasselbe hinauslief, da der Besitz der oberen und unteren Quellen, die offenbar zur Bewässerung des dürren Landes erforderlich waren, jedenfalls die Übergabe des ganzen Feldes voraussetzte. Achsa wußte wohl genau, wie sie mit ihrem Vater zu reden hatte.

20
זֹ֗את נַחֲלַ֛ת מַטֵּ֥ה בְנֵֽי־יְהוּדָ֖ה לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃
BernfeldDas ist das Erbe des Stammes Jnda nach seinen Geschlechtern.
R. BreuerDas ist das Erbe des Stammes der Söhne Judas nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 20. Es folgt nun eine genaue Angabe der Städte des Stammes Juda, der dazu gehörigen Gehöfte und ihrer Zahl; und zwar erfolgt die Aufzählung in einzelnen Gruppen.

21
וַיִּֽהְי֣וּ הֶֽעָרִ֗ים מִקְצֵה֙ לְמַטֵּ֣ה בְנֵֽי־יְהוּדָ֔ה אֶל־גְּב֥וּל אֱד֖וֹם בַּנֶּ֑גְבָּה קַבְצְאֵ֥ל וְעֵ֖דֶר וְיָגֽוּר׃
BernfeldUnd es waren die Städte an der Mark des Stammes der Söhne Jehuda an der Grenze Edoms auf der Südseite: Kabzeel und Eder und Jagur,
R. BreuerUnd es waren die Städte in demjenigen Teile des Stammes der Söhne Judas, der dem Gebiete Edoms zugewandt war, im Süden: Kabzeel, Eder, Jagur;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 21—32. קבצאל. Vgl. Sam. II. 23, 20. — Neh. 11, 25 wird der Ort יקבצאל genannt,

יגור. Wörtlich: Herberge (von גור).

דימונה. Neh. 11, 25 דיבון genannt.

קדש. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Naphtali (12, 22; 19, 37 u. s. w.) und Issachar (19, 20; 21, 28 u. s. w.)

חצור. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Naphtali (11, 1; 12, 19 u. s. w.) und einer gleichnamigen Gegend Arabiens (Jirm. 49, 28).

זיף. Vgl. Chr. II. 11, 8. In der Nähe befindet sich eine gleichnamige Wüste. Vgl. Sam. I. 23, 14. 15.

טלם. Wörtlich: Unterdrückung. Manche identifizieren den Ort mit dem Sam. I. 15, 4 טלאים genannten.

בעלות. Vgl. Kön. I. 4, 16.

קריות. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Gebiete von Moab (Jirm. 48, 24. 41. Amos 2, 2.)

מולדה. Vgl. 19, 2. Chr. I. 4, 28. Neh. 11, 26.

חצר שועל. Wörtlich: Fuchshof. Vgl. 19, 3; Chr. I. 4, 28. Neh. 11, 27.

בעלה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt an der Nordgrenze des Stammes Juda. Vgl. V. 9.

עצם. Vgl. 19, 3; Chr. I. 4, 29.

חרמה. Vgl. 12, 14; 19, 4.

צקלג. Vgl. 19, 5. Sam. I. 30, 1. Sam. II. 1, 1.

לבאות. 19, 6 בית לבאות genannt.

עין ורמון. Neh. 11, 29 עין רמון genannt.

עשרים ותשע. In Wirklichkeit sind's 38 Städte. Doch neun davon: עצם, חצר שועל, מולדה, באר שבע, רמון, עין, צקלג, חרמה, אלתולד gingen in den Besitz der Söhne Simeons über (Raschi). Vgl. 19, 2 ff.

22
וְקִינָ֥ה וְדִימוֹנָ֖ה וְעַדְעָדָֽה׃
BernfeldUnd Kina und Dimona und Adada,
R. BreuerKinah, Dimonah, Adadah;
23
וְקֶ֥דֶשׁ וְחָצ֖וֹר וְיִתְנָֽן׃
BernfeldUnd Kedes und Hazor und Jitnan,
R. BreuerKedesch, Chazor, Jitnan;
24
זִ֥יף וָטֶ֖לֶם וּבְעָלֽוֹת׃
BernfeldSif und Telem und Bealot,
R. BreuerSif, Telem, Bealot;
25
וְחָצ֤וֹר ׀ חֲדַתָּה֙ וּקְרִיּ֔וֹת חֶצְר֖וֹן הִ֥יא חָצֽוֹר׃
BernfeldUnd Hazor Hadatta und Kerijot Hezron, das ist Hazor,
R. BreuerChazor Chadata, Kerijot Chezron, das ist Chazor;
26
אֲמָ֥ם וּשְׁמַ֖ע וּמוֹלָדָֽה׃
BernfeldAmam und Sema und Molada,
R. BreuerAmam, Schema, Molada;
27
וַחֲצַ֥ר גַּדָּ֛ה וְחֶשְׁמ֖וֹן וּבֵ֥ית פָּֽלֶט׃
BernfeldUnd Hazar Gadda und Hesmon und Bet Palet,
R. BreuerChazar Gada, Cheschmon, Beth Palet;
28
וַחֲצַ֥ר שׁוּעָ֛ל וּבְאֵ֥ר שֶׁ֖בַע וּבִזְיוֹתְיָֽה׃
BernfeldUnd Hazar Sual und Beer Seba und Bisjota,
R. BreuerChazar Schual, Beer Scheba, Bisjotja;
29
בַּעֲלָ֥ה וְעִיִּ֖ים וָעָֽצֶם׃
BernfeldBaala und Ijim und Ezem,
R. BreuerBaala, Ijim, Azem;
30
וְאֶלְתּוֹלַ֥ד וּכְסִ֖יל וְחׇרְמָֽה׃
BernfeldUnd Eltolad und Kesil und Horma,
R. BreuerEltolad, Kesil, Charma;
31
וְצִֽקְלַ֥ג וּמַדְמַנָּ֖ה וְסַנְסַנָּֽה׃
BernfeldUnd Ziklag und Madmanna und Sansanna,
R. BreuerZiklag, Madmana, Sansana;
32
וּלְבָא֥וֹת וְשִׁלְחִ֖ים וְעַ֣יִן וְרִמּ֑וֹן כׇּל־עָרִ֛ים עֶשְׂרִ֥ים וָתֵ֖שַׁע וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldUnd Lebaot und Silhim und Ajin und Rimmon; insgesamt neun und zwanzig Städte und ihre Flecken.
R. BreuerLebaot, Schilchim, Ajin und Rimon; insgesamt neunundzwanzig Städte und ihre Gehöfte.
33
בַּשְּׁפֵלָ֑ה אֶשְׁתָּא֥וֹל וְצׇרְעָ֖ה וְאַשְׁנָֽה׃
BernfeldIn der Niederung: Estoal und Zora und Asna,
R. BreuerIn der Niederung: Eschtaol, Zarah, Aschnah;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 33—36. בשפלה. Vgl. Deut. 1, 7. Es folgt nun die zweite Gruppe.

אשתאול. Vgl. 19, 41. Richt. 13, 25; 16, 31.

צרעה. Vgl. 19, 41. Richt. 13, 2.

זנוח. Es gab zwei Ortschaften mit diesem Namen. Vgl. weiter V. 56. Neh. 3, 13; 11, 30. Chr. I. 4, 18.

עין גנים. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Levitenstadt im Stamme Issachar (19, 21; 21, 29).

תפוח. Vgl. 12, 17. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt auf der Grenze der Stämme Ephraim und Manasse (16, 8).

ירמות. Vgl. 10, 3; 12, 11. Neh. 11, 29.

עדלם. Vgl. 12, 15; Micha 1, 15. Neh. 11, 30,

עזקה. Vgl. 10, 10. Sam. I. 17, 1. Neh. 11, 30. Jirm. 34, 7.

שערים. Vgl. Sam. I. 17, 52. Chr. I. 4, 31.

ארבע עשרה. In Wirklichkeit sind's fünfzehn Städte. Doch תפוח והעינם (V. 34) sind nach Raschi als eine Stadt zu verstehen und zwar wäre והעינם identisch mit עין תפוח in 17, 7.

34
וְזָנ֙וֹחַ֙ וְעֵ֣ין גַּנִּ֔ים תַּפּ֖וּחַ וְהָעֵינָֽם׃
BernfeldUnd Sanoah und En Gannim, Tappnah und Enam,
R. BreuerSanoach, En Ganim, Tapuach, Enam;
35
יַרְמוּת֙ וַֽעֲדֻלָּ֔ם שׂוֹכֹ֖ה וַעֲזֵקָֽה׃
BernfeldJarmut und Adullam, Socho und Aseka,
R. BreuerJarmut, Adulam, Sochoh, Asekah;
36
וְשַׁעֲרַ֙יִם֙ וַֽעֲדִיתַ֔יִם וְהַגְּדֵרָ֖ה וּגְדֵרֹתָ֑יִם עָרִ֥ים אַרְבַּֽע־עֶשְׂרֵ֖ה וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldUnd Saarajim und Aditajim und Gedera und Gederotajim, vierzehn Städte und ihre Flecken.
R. BreuerSchaarajim, Aditajim, Gederah und Gederotajim. Vierzehn Städte und ihre Gehöfte.
37
צְנָ֥ן וַחֲדָשָׁ֖ה וּמִגְדַּל־גָּֽד׃
BernfeldZenan und Hadasa und Migdal Gad,
R. BreuerZenan, Chadaschah, Migdal Gad;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 37—41. Die hier folgende dritte Gruppe liegt auch בשפלה (V. 33), doch in anderer Richtung.

צנן. Vielleicht identisch mit צאנן Micha 1, 11.

מצפה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt in Moab (Sam. I. 22, 3), im Stamme Gad (Richt. 11, 29) und dem Tale in der Gegend des Berges Libanon (11, 8).

יקתאל. Wohl zu unterscheiden von dem Namen, den Amazia der von ihm eroberten Hauptstadt Arabiens Sela gab (Kön. II. 14, 7).

לכיש. Vgl. 10, 3; 12, 11. Neh. 11, 30; Jirm. 34, 7; Micha 1, 13.

בצקת. Vgl. Kön. II. 22, 1.

עגלון. Vgl. 10, 3; 12, 12.

כבון. Vielleicht identisch mit מכבנא (Chr. I. 2, 49).

בית דגון. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Ascher (19, 27).

מקדה. Vgl. 10, 10; 12, 16.

38
וְדִלְעָ֥ן וְהַמִּצְפֶּ֖ה וְיׇקְתְאֵֽל׃
BernfeldUnd Dilean und Mizpe und Jokteel;
R. BreuerDilean, Mizpeh, Jokteel;
39
לָכִ֥ישׁ וּבׇצְקַ֖ת וְעֶגְלֽוֹן׃
BernfeldLachisch und Bozkat und Eglon,
R. BreuerLachisch, Bazkat, Eglon;
40
וְכַבּ֥וֹן וְלַחְמָ֖ס וְכִתְלִֽישׁ׃
BernfeldUnd Kabbon und Lahmas [Lahmam] und Kitlis.
R. BreuerKabbon, Lachmas, Kitlisch;
41
וּגְדֵר֕וֹת בֵּית־דָּג֥וֹן וְנַעֲמָ֖ה וּמַקֵּדָ֑ה עָרִ֥ים שֵׁשׁ־עֶשְׂרֵ֖ה וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldUnd Gederot, Bet Dagon und Naama und Makkeda; sechzehn Städte und ihre Flecken,
R. BreuerGederot, Beth Dogon, Naamah und Makedah. Sechzehn Städte und ihre Gehöfte.
42
לִבְנָ֥ה וָעֶ֖תֶר וְעָשָֽׁן׃
BernfeldLibna und Eter und Asan,
R. BreuerLibnah, Ether, Aschan;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 42—44. Vierte Gruppe.

לבנה. Vgl. 10, 29; 12, 15; 21, 13 u. s. Vgl. ferner die gleichnamige Lagerstätte in der Wüste Num. 33, 20.

עתר. Vgl. 19, 7.

עשן. Vgl. 19, 7; Chr. I. 4, 32; 6, 44. Auch כור עשן (rauchender Ofen) genannt: Sam. I. 30, 30.

קעילה. Vgl. Sam. I. 23, 1; Chr. I. 4, 19.

אכזיב. Vgl. Micha 1, 14. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Ascher (19, 29; Richt. 1, 31).

מראשה. Auch מרשה geschrieben: Chr. II. 11, 8; 14, 8 f. Micha 1, 15.

43
וְיִפְתָּ֥ח וְאַשְׁנָ֖ה וּנְצִֽיב׃
BernfeldJiftah und Asna und Nezib,
R. BreuerJiphtach, Aschnah, Nezib;
44
וּקְעִילָ֥ה וְאַכְזִ֖יב וּמָֽרֵאשָׁ֑ה עָרִ֥ים תֵּ֖שַׁע וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldKëilah und Aksib und Moreschet; neun Städte und ihre Flecken,
R. BreuerKeilah, Achsib, Mareschah. Neun Städte und ihre Gehöfte.
45
עֶקְר֥וֹן וּבְנֹתֶ֖יהָ וַחֲצֵרֶֽיהָ׃
BernfeldEkron und seine Tochterstädte und ihre Flecken,
R. BreuerEkron und seine Töchterstädte und ihre Gehöfte;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 45—47. Fünfte Gruppe.

עקרון. Vgl. 13, 3; 15, 11.

אשדוד. Vgl. 11, 22.

עזה. Vgl. Richt. 1, 18; Sam. I. 6, 17.

נחל מצרים. Vgl. V. 4.

והים וגו'. Vgl. V. 12.

46
מֵעֶקְר֖וֹן וָיָ֑מָּה כֹּ֛ל אֲשֶׁר־עַל־יַ֥ד אַשְׁדּ֖וֹד וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldVon Ekron westwärts alles, was bei Aschdod lag und die Flecken dazu.
R. BreuerVon Ekron westwärts: alles, was bei Aschdod lag, und seine Gehöfte.
47
אַשְׁדּ֞וֹד בְּנוֹתֶ֣יהָ וַחֲצֵרֶ֗יהָ עַזָּ֛ה בְּנוֹתֶ֥יהָ וַחֲצֵרֶ֖יהָ עַד־נַ֣חַל מִצְרָ֑יִם וְהַיָּ֥ם (הגבול) [הַגָּד֖וֹל] וּגְבֽוּל׃ {ס}
BernfeldAschdod, seine Tochterstädte und ihre Flecken, Gasa, seine Tochterstädte und ihre Flecken bis an den Bach Ägypten und das große Meer und dessen Gebiet.
R. BreuerAschdod, seine Töchterstädte und ihre Gehöfte, Asah, seine Töchterstädte und ihre Gehöfte, bis zum Bache Mizrajims, und das große Meer und sein Gebiet.
48
וּבָהָ֑ר שָׁמִ֥יר וְיַתִּ֖יר וְשׂוֹכֹֽה׃
BernfeldUnd auf dem Gebirge: Samir und Jattir und Socho,
R. BreuerUnd auf dem Gebirge: Schamir, Jathir, Sochoh;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 48—51. Sechste Gruppe.

שמיר. Eine gleichnamige Stadt im Gebirge Ephraim (Richt. 10, 1 f.)

יתיר. Vgl. 21, 14; Sam. I. 30, 27; Chr. I. 6, 42.

דבר. Vgl. 10, 38; 15, 15.

ענב. Vgl. 11, 21.

אשתמה. Auch אשתמוע genannt: 21, 14; Sam. I. 30, 28; Chr. I. 4, 17, 19; 6, 42.

גשן. Vgl. 10, 41; 11, 16.

גלה. Vgl. Sam. II. 15, 12.

49
וְדַנָּ֥ה וְקִרְיַת־סַנָּ֖ה הִ֥יא דְבִֽר׃ {ס}
BernfeldUnd Danna und Kirjat Sanna, das ist Debir;
R. BreuerDannah, Kirjath Sannah, das ist Debir.
50
וַעֲנָ֥ב וְאֶשְׁתְּמֹ֖ה וְעָנִֽים׃
BernfeldAnab und Estemo und Anim,
R. BreuerAnab, Eschtemoh, Anim;
51
וְגֹ֥שֶׁן וְחֹלֹ֖ן וְגִלֹ֑ה עָרִ֥ים אַחַת־עֶשְׂרֵ֖ה וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldUnd Gosen und Holon und Gilo; elf Städte und ihre Flecken.
R. BreuerGoschen, Cholon und Giloh. Elf Städte und ihre Gehöfte.
52
אֲרַ֥ב וְרוּמָ֖ה וְאֶשְׁעָֽן׃
BernfeldArab und Duma und Esan,
R. BreuerArab, Dumah, Eschan;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 52—54. Siebte Gruppe.

ארב. Vgl. Sam. II. 23, 35.

דומה. Vielleicht identisch mit ארומה: Kön. II. 23, 36.

קרית ארבע. Vgl. 10, 3; 14, 15.

53
(וינים) [וְיָנ֥וּם] וּבֵית־תַּפּ֖וּחַ וַאֲפֵֽקָה׃
BernfeldUnd Janum und Bet Tappuah und Afeka,
R. BreuerJanum, Beth-Tapuach, Aphekah;
54
וְחֻמְטָ֗ה וְקִרְיַ֥ת אַרְבַּ֛ע הִ֥יא חֶבְר֖וֹן וְצִיעֹ֑ר עָרִ֥ים תֵּ֖שַׁע וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldUnd Humta und Kirjat Arba, das ist Hebron, und Zior; neun Städte und ihre Flecken,
R. BreuerChumtah, Kirjat Arba, das ist Chebron und Zior. Neun Städte und ihre Gehöfte.
55
מָע֥וֹן ׀ כַּרְמֶ֖ל וָזִ֥יף וְיוּטָּֽה׃
BernfeldMaon, Karmel und Sif und Juta,
R. BreuerMaon, Karmel, Sif, Jutah;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 55—57. Achte Gruppe.

מעון. Vgl. Sam. I. 25, 2. Vgl. auch מדבר מעון Sam. I. 23, 24 f.

כרמל. Vgl. Sam. I. 25, 5.

זיף. Vgl. Chr. II. 11, 8. Eine gleichnamige Wüste ist Sam. I. 23, 14 f. genannt.

יזרעאל. Vgl. Sam. I. 29, 1. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Manasse (Kön. I. 18, 46. II. 9, 15).

זנוח. Vgl. V. 34.

גבעה. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Benjamin (Sam. I. 13, 2; II. 23, 29 usw.)

תמנה. Vgl. V. 10.

56
וְיִזְרְעֶ֥אל וְיׇקְדְעָ֖ם וְזָנֽוֹחַ׃
BernfeldUnd Jisreel und Jokdeam und Sanoah,
R. BreuerJisreel, Jokdeom, Sanoach;
57
הַקַּ֖יִן גִּבְעָ֣ה וְתִמְנָ֑ה עָרִ֥ים עֶ֖שֶׂר וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldKajin, Gibea und Timna; zehn Städte und ihre Flecken.
R. BreuerKajin, Gibea und Timnah. Zehn Städte und ihre Gehöfte.
58
חַלְח֥וּל בֵּֽית־צ֖וּר וּגְדֽוֹר׃
BernfeldHalhul, Bet Zur und Gedor,
R. BreuerChalchul, Beth-Zur, Gedor;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 58—59. Neunte Gruppe.

בית צור. Vgl. Neh. 3, 16; Chr. I. 2, 45; II. 11, 7.

59
וּמַעֲרָ֥ת וּבֵית־עֲנ֖וֹת וְאֶלְתְּקֹ֑ן עָרִ֥ים שֵׁ֖שׁ וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {פ}
BernfeldUnd Maarat und Bet Anot und Eltekon; sechs Städte und ihre Flecken.
R. BreuerMaarath, Beth-Anoth und Eltekon. Sechs Städte und ihre Gehöfte.
60
קִרְיַת־בַּ֗עַל הִ֛יא קִרְיַ֥ת יְעָרִ֖ים וְהָרַבָּ֑ה עָרִ֥ים שְׁתַּ֖יִם וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {ס}
BernfeldKirjat Baal, das ist Kirjat Jearim, und Rabba, zwei Städte und ihre Flecken.
R. BreuerKirjath-Baal, das ist Kirjath Jearim, und Rabbah. Zwei Städte und ihre Gehöfte.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 60. Zehnte Gruppe.

קרית יערים. Vgl. 9, 17.

רבה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Hauptstadt der Ammoniter (13, 25).

61
בַּמִּדְבָּ֑ר בֵּ֚ית הָעֲרָבָ֔ה מִדִּ֖ין וּסְכָכָֽה׃
BernfeldIn der Wüste: Bet Haaraba, Middin und Sekaka;
R. BreuerIn der Wüste: Beth Haarabah, Middin, Sekakah;
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 61—62. Elfte Gruppe.

בית הערבה. Vgl. V. 6.

עיר המלח. Liegt in der Nähe des Salzmeeres.

עין גדי. Vgl. Sam. I. 24, 1; Ez. 47, 10; Hohesl. 1, 14.

62
וְהַנִּבְשָׁ֥ן וְעִיר־הַמֶּ֖לַח וְעֵ֣ין גֶּ֑דִי עָרִ֥ים שֵׁ֖שׁ וְחַצְרֵיהֶֽן׃
BernfeldUnd Nibsan und Ir Hammelah [Salzstadt] und En Gedi; sechs Städte und ihre Flecken.
R. BreuerNibschan, die Salzstadt und En Gedi. Sechs Städte und ihre Gehöfte.
63
וְאֶת־הַיְבוּסִי֙ יוֹשְׁבֵ֣י יְרוּשָׁלַ֔͏ִם לֹא־[יָכְל֥וּ] (יוכלו) בְנֵי־יְהוּדָ֖ה לְהוֹרִישָׁ֑ם וַיֵּ֨שֶׁב הַיְבוּסִ֜י אֶת־בְּנֵ֤י יְהוּדָה֙ בִּיר֣וּשָׁלַ֔͏ִם עַ֖ד הַיּ֥וֹם הַזֶּֽה׃ {פ}
BernfeldAber den Jebusi, die Bewohner Jerusalems, vermochten die Söhne Jehuda nicht auszutreiben, und der Jebust blieb mit den Söhnen Jehuda in Jerusalem bis auf diesen Tag.
R. BreuerAber den Jebusi, die Bewohner Jerusalems, konnten die Söhne Judas nicht vertreiben; es blieb der Jebusi mit den Söhnen Judas in Jerusalem bis auf diesen Tag.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 63. Vgl. Richt. 1, 21 und das daf. zu Bemerkende.