Jehoschua 15 יהושע
Kommentar (R. Breuer)
V. 2. Vgl. Num. 34, 3.
Kommentar (R. Breuer)
V. 3. Vgl. Num. 34, 4 und Komm. das.: ונסב וגו' ועבר וגו' ויצא וגו' eine Übersetzung dieser geographischen Grenzbestimmungen des heiligen Landes muß auf Genauigkeit verzichten, da die bezeichnenden Ausdrücke nicht an der topographischen Wirklichkeit präzisiert werden können, weil eine gegenwärtige Bestimmung der Örtlichkeiten, welche die Stützpunkte dieser Grenzlinien bilden, nur auf wenig sicheren Vermutungen beruht.“
מעלה עקרבים. Wörtlich: Anhöhe der Skorpionen.
אדרה. Num. a. a. O. wird der Ort אדר : חצר אדר (Hof des Addar) genannt.
Kommentar (R. Breuer)
V. 4. Vgl. Num. 34, 4 f.
נחל מצרים. Vgl. V. 47; ferner Kön. I. 8, 65; II. 24, 7; Jes. 27, 12. Wohl zu unterscheiden von נהר מצרים (Gen. 15, 18), dem Strome Aegyptens, dem Nil.
Kommentar (R. Breuer)
V. 5. Vgl. Num. 34, 12.
קצה הירדן. Dort, wo sich der Jarden in das Salzmeer ergießt.
Kommentar (R. Breuer)
V. 6. Die Städte בית חגלה und בית הערבה selbst lagen außerhalb der Grenze und gehörten zum Stamme Benjamin. Vgl. 18, 21 f.
אבן בהן בן ראובן. Eine rätselhafte Bezeichnung. Entweder gab es eine Stadt, die nach dem Sohne irgend eines Reuben genannt wurde, oder es lebte in diesem Orte ein Sohn des historischen Reuben fort, ähnlich wie vielleicht die Stadt חצרון (V. 3) den Namen Chezrons, des Sohnes Reubens (Gen. 46, 1; Ex. 6, 14) verewigt haben wird.
Kommentar (R. Breuer)
V. 7. מעמק עכור. Vgl. 7, 24.
עין שמש. Wörtlich: Sonnenquelle, eine Ortschaft an der Grenze von Juda und Benjamin.
עין רגל. Wörtlich: Quelle des Kundschafters, oder, nach dem תרגום יונתן (vgl. Raschi): des Walkers, weil dieser das Zeug mit den Füßen tritt (von רָגַל); liegt auf der Südostseite von Jerusalem, an der Grenze von Juda und Benjamin. Vgl. 18, 16; Sam. II. 17, 17; Kön. I. 1, 9.
Kommentar (R. Breuer)
V. 8. היבוסי. Vgl. 18, 28.
ירושלם. מהרש"א in ח"א zu Sebachim 53 b „weist darauf hin, wie auch aus Richter 1, 8 und 21 hervorgehe, daß beide, Juda und Benjamin, Anteil an Jerusalem gehabt haben müssen, und dies auch in der Gebietverteilung des Landes, Josua 15, 8 und 18, 28, also erscheine.“ (Komm. Lev. 1, 5)
רפאים. Vgl. Deut. 2, 11 und Komm. das.
Kommentar (R. Breuer)
V. 9. בעלה. Vgl. Chr. I. 13, 6. Auch קרית בעל genannt. In einiger Entfernung nach dem Meere zu liegt der Berg Baala. Vgl. weiter V. 11.
Kommentar (R. Breuer)
V. 10. בית שמש. Einen gleichnamigen Ort gab es im Stamme Naphtali (19, 38; Richt. 1, 33) und im Stamme Issachar (19, 22).
תמנה. Vgl. Gen. 38, 12; Jos. 15, 57; 19, 43; Richt. 14, 1; Chr. II. 28, 18.
Kommentar (R. Breuer)
V. 11. עקרון. Vgl. 13, 3. Eine Philisterstadt, die erst dem Stamme Juda (vgl. weiter V. 45), dann dem Stamme Dan (19, 43) angewiesen war. Vgl. Richt. 1, 18; Sam. I. 5, 10; Kön. II. 1, 2.
הר הבעלה. Vgl. oben V. 9.
יבנאל. Eine gleichnamige Stadt lag im Stamme Naphtali. Vgl. 19, 33.
Kommentar (R. Breuer)
V. 12. הימה הגדול. Das mittelländische Meer.
וגבול. Das angrenzende Ufergebiet. Vgl. 13, 23.
Kommentar (R. Breuer)
V. 13. Vgl. 14, 15 und das daf. Bemerkte.
בני יהודה. Kaleb gehörte ja zum Stamme Juda. Vgl. Num. 13, 6.
Kommentar (R. Breuer)
V. 14. בני הענק — ילידי הענק. „…. בני הענק sind, wie בני ישראל, die Nachkommen Anaks. Es können ganze Generationen zwischen ihnen und dem alten Riesengeschlechte liegen. Ihr riesiger Wuchs mochte noch ihre Abstammung erkennen lassen und gleichwohl bedeutend unter den ihres Ahns gesunken sein. ילידי הענק, wie ילידי בית (1. B. M. 17, 12 und 3. B. M. 22, 11) sind aber die Erzeugten der ersten Anaks, Reste der zweiten Generation, die somit durch ihre, den Riesenwuchs der ihrigen noch überragende gigantische Gestalt und ihr hohes in die graue Vorzeit hineinagendes Alter einen geradezu überwältigenden Eindruck machten. So heißen auch in Josua die übrigen einfach הענקים (11, 21), die drei zu Chebron wohnenden ששי אחימן und תלמי aber: ילידי הענק und wird dies eben zur Unterscheidung (15, 14) noch speziell hinzugefügt, nachdem sie bereits בני הענק genannt worden ….“ (Komm. Num. 13, 22)
V. 15 ff. Die hier folgende Geschichte wird Richter 1, 11 ff. wiederholt.
Kommentar (R. Breuer)
V. 16. Frauengunst als Kriegstrophäe: ein Begriff, der offenbar auch dem Heldenzeitalter Israels nicht fremd gewesen ist.
Kommentar (R. Breuer)
V. 17. אחי כלב. Könnte sich auch auf קנז beziehen. Raschi, offenbar auf Richter 1, 13 gestützt, bezieht es auf עתניאל, der מאמו, wie Raschi bemerkt, mütterlicherseits ein Bruder Kalebs war.
Kommentar (R. Breuer)
V. 18. Ein rätselhafter Vers. Zuerst redet Achsa ihrem Manne zu, von ihrem Vater ein Feld zu erbitten, und gleich darauf bittet sie selbst darum. Auch der Satz ותצנח מעל החמור, der so unvermutet auf den vorhergehenden folgt, bedarf der Erklärung. Vielleicht empfiehlt sich folgendes. Die Hochzeit war vorüber. Achsa, eine, wie es scheint, ungemein praktisch und lebensklug veranlagte Dame, kann sich von ihrem Vater nicht trennen, ohne sich in den Besitz eines für ihren Lebensunterhalt unentbehrlichen Feldes (s. den folgenden Vers) gesetzt zu haben. Sie hält es — kurz nach der Hochzeit — für taktvoller, wenn nicht sie selbst, sondern ihr Gatte mit einer bezüglichen Bitte sich dem Vater nähere: ותסיתהו לשאול מאת אביה שדה. Der junge Ehemann scheint aber eine schwerfällige Natur gehabt zu haben: offenbar zauderte er bis zum letzten Augenblick, dem Wunsche seiner Gattin zu willfahren und konnte sich selbst dann, als Achsa schon reisefertig auf ihrem Esel saß, zum Aussprechen jener Bitte nicht entschließen. Da wird Achsa ungeduldig, ותצנח מעל החמור, läßt sich ohne langes Besinnen vom Esel herab und nähert sich ihrem Vater. Dieser fragt sie erstaunt, was sie denn wünsche: ויאמר לה כלב מה לך.
Kommentar (R. Breuer)
V. 19. תנה לי ברכה. Achsa scheint es verstanden zu haben, ihrer Bitte, die ein höchst praktisches Anliegen betraf, eine edle Form, wie sie der weihevollen Stimmung der Abschiedsstunde entspricht, zu geben.
גלת מים. Klingt viel bescheidener wie שדה im vorigen Vers, wenn es auch auf dasselbe hinauslief, da der Besitz der oberen und unteren Quellen, die offenbar zur Bewässerung des dürren Landes erforderlich waren, jedenfalls die Übergabe des ganzen Feldes voraussetzte. Achsa wußte wohl genau, wie sie mit ihrem Vater zu reden hatte.
Kommentar (R. Breuer)
V. 20. Es folgt nun eine genaue Angabe der Städte des Stammes Juda, der dazu gehörigen Gehöfte und ihrer Zahl; und zwar erfolgt die Aufzählung in einzelnen Gruppen.
Kommentar (R. Breuer)
V. 21—32. קבצאל. Vgl. Sam. II. 23, 20. — Neh. 11, 25 wird der Ort יקבצאל genannt,
יגור. Wörtlich: Herberge (von גור).
דימונה. Neh. 11, 25 דיבון genannt.
קדש. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Naphtali (12, 22; 19, 37 u. s. w.) und Issachar (19, 20; 21, 28 u. s. w.)
חצור. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Naphtali (11, 1; 12, 19 u. s. w.) und einer gleichnamigen Gegend Arabiens (Jirm. 49, 28).
זיף. Vgl. Chr. II. 11, 8. In der Nähe befindet sich eine gleichnamige Wüste. Vgl. Sam. I. 23, 14. 15.
טלם. Wörtlich: Unterdrückung. Manche identifizieren den Ort mit dem Sam. I. 15, 4 טלאים genannten.
בעלות. Vgl. Kön. I. 4, 16.
קריות. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Gebiete von Moab (Jirm. 48, 24. 41. Amos 2, 2.)
מולדה. Vgl. 19, 2. Chr. I. 4, 28. Neh. 11, 26.
חצר שועל. Wörtlich: Fuchshof. Vgl. 19, 3; Chr. I. 4, 28. Neh. 11, 27.
בעלה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt an der Nordgrenze des Stammes Juda. Vgl. V. 9.
עצם. Vgl. 19, 3; Chr. I. 4, 29.
חרמה. Vgl. 12, 14; 19, 4.
צקלג. Vgl. 19, 5. Sam. I. 30, 1. Sam. II. 1, 1.
לבאות. 19, 6 בית לבאות genannt.
עין ורמון. Neh. 11, 29 עין רמון genannt.
עשרים ותשע. In Wirklichkeit sind's 38 Städte. Doch neun davon: עצם, חצר שועל, מולדה, באר שבע, רמון, עין, צקלג, חרמה, אלתולד gingen in den Besitz der Söhne Simeons über (Raschi). Vgl. 19, 2 ff.
Kommentar (R. Breuer)
V. 33—36. בשפלה. Vgl. Deut. 1, 7. Es folgt nun die zweite Gruppe.
אשתאול. Vgl. 19, 41. Richt. 13, 25; 16, 31.
צרעה. Vgl. 19, 41. Richt. 13, 2.
זנוח. Es gab zwei Ortschaften mit diesem Namen. Vgl. weiter V. 56. Neh. 3, 13; 11, 30. Chr. I. 4, 18.
עין גנים. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Levitenstadt im Stamme Issachar (19, 21; 21, 29).
תפוח. Vgl. 12, 17. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt auf der Grenze der Stämme Ephraim und Manasse (16, 8).
ירמות. Vgl. 10, 3; 12, 11. Neh. 11, 29.
עדלם. Vgl. 12, 15; Micha 1, 15. Neh. 11, 30,
עזקה. Vgl. 10, 10. Sam. I. 17, 1. Neh. 11, 30. Jirm. 34, 7.
שערים. Vgl. Sam. I. 17, 52. Chr. I. 4, 31.
ארבע עשרה. In Wirklichkeit sind's fünfzehn Städte. Doch תפוח והעינם (V. 34) sind nach Raschi als eine Stadt zu verstehen und zwar wäre והעינם identisch mit עין תפוח in 17, 7.
Kommentar (R. Breuer)
V. 37—41. Die hier folgende dritte Gruppe liegt auch בשפלה (V. 33), doch in anderer Richtung.
צנן. Vielleicht identisch mit צאנן Micha 1, 11.
מצפה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt in Moab (Sam. I. 22, 3), im Stamme Gad (Richt. 11, 29) und dem Tale in der Gegend des Berges Libanon (11, 8).
יקתאל. Wohl zu unterscheiden von dem Namen, den Amazia der von ihm eroberten Hauptstadt Arabiens Sela gab (Kön. II. 14, 7).
לכיש. Vgl. 10, 3; 12, 11. Neh. 11, 30; Jirm. 34, 7; Micha 1, 13.
בצקת. Vgl. Kön. II. 22, 1.
עגלון. Vgl. 10, 3; 12, 12.
כבון. Vielleicht identisch mit מכבנא (Chr. I. 2, 49).
בית דגון. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt im Stamme Ascher (19, 27).
מקדה. Vgl. 10, 10; 12, 16.
Kommentar (R. Breuer)
V. 42—44. Vierte Gruppe.
לבנה. Vgl. 10, 29; 12, 15; 21, 13 u. s. Vgl. ferner die gleichnamige Lagerstätte in der Wüste Num. 33, 20.
עתר. Vgl. 19, 7.
עשן. Vgl. 19, 7; Chr. I. 4, 32; 6, 44. Auch כור עשן (rauchender Ofen) genannt: Sam. I. 30, 30.
קעילה. Vgl. Sam. I. 23, 1; Chr. I. 4, 19.
אכזיב. Vgl. Micha 1, 14. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Ascher (19, 29; Richt. 1, 31).
מראשה. Auch מרשה geschrieben: Chr. II. 11, 8; 14, 8 f. Micha 1, 15.
Kommentar (R. Breuer)
V. 45—47. Fünfte Gruppe.
עקרון. Vgl. 13, 3; 15, 11.
אשדוד. Vgl. 11, 22.
עזה. Vgl. Richt. 1, 18; Sam. I. 6, 17.
נחל מצרים. Vgl. V. 4.
והים וגו'. Vgl. V. 12.
Kommentar (R. Breuer)
V. 48—51. Sechste Gruppe.
שמיר. Eine gleichnamige Stadt im Gebirge Ephraim (Richt. 10, 1 f.)
יתיר. Vgl. 21, 14; Sam. I. 30, 27; Chr. I. 6, 42.
דבר. Vgl. 10, 38; 15, 15.
ענב. Vgl. 11, 21.
אשתמה. Auch אשתמוע genannt: 21, 14; Sam. I. 30, 28; Chr. I. 4, 17, 19; 6, 42.
גשן. Vgl. 10, 41; 11, 16.
גלה. Vgl. Sam. II. 15, 12.
Kommentar (R. Breuer)
V. 52—54. Siebte Gruppe.
ארב. Vgl. Sam. II. 23, 35.
דומה. Vielleicht identisch mit ארומה: Kön. II. 23, 36.
קרית ארבע. Vgl. 10, 3; 14, 15.
Kommentar (R. Breuer)
V. 55—57. Achte Gruppe.
מעון. Vgl. Sam. I. 25, 2. Vgl. auch מדבר מעון Sam. I. 23, 24 f.
כרמל. Vgl. Sam. I. 25, 5.
זיף. Vgl. Chr. II. 11, 8. Eine gleichnamige Wüste ist Sam. I. 23, 14 f. genannt.
יזרעאל. Vgl. Sam. I. 29, 1. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Manasse (Kön. I. 18, 46. II. 9, 15).
זנוח. Vgl. V. 34.
גבעה. Eine gleichnamige Stadt im Stamme Benjamin (Sam. I. 13, 2; II. 23, 29 usw.)
תמנה. Vgl. V. 10.
Kommentar (R. Breuer)
V. 58—59. Neunte Gruppe.
בית צור. Vgl. Neh. 3, 16; Chr. I. 2, 45; II. 11, 7.
Kommentar (R. Breuer)
V. 60. Zehnte Gruppe.
קרית יערים. Vgl. 9, 17.
רבה. Wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Hauptstadt der Ammoniter (13, 25).
Kommentar (R. Breuer)
V. 61—62. Elfte Gruppe.
בית הערבה. Vgl. V. 6.
עיר המלח. Liegt in der Nähe des Salzmeeres.
עין גדי. Vgl. Sam. I. 24, 1; Ez. 47, 10; Hohesl. 1, 14.
Kommentar (R. Breuer)
V. 63. Vgl. Richt. 1, 21 und das daf. zu Bemerkende.