Jehoschua 13 יהושע

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Haftarot in diesem Kapitel: Matot
1
וִיהוֹשֻׁ֣עַ זָקֵ֔ן בָּ֖א בַּיָּמִ֑ים וַיֹּ֨אמֶר יְהֹוָ֜ה אֵלָ֗יו אַתָּ֤ה זָקַ֙נְתָּה֙ בָּ֣אתָ בַיָּמִ֔ים וְהָאָ֛רֶץ נִשְׁאֲרָ֥ה הַרְבֵּֽה־מְאֹ֖ד לְרִשְׁתָּֽהּ׃
BernfeldJosua wurde indessen alt und betagt, und der Herr sprach zu ihm: Du bist alt und betagt und vom Lande ist noch sehr viel übrig einzunehmen.
R. BreuerJosua aber war alt und hochbetagt geworden; da sprach Gott zu ihm: Du bist nun alt und hochbetagt, und vom Lande ist noch sehr viel übrig, um es in Besitz zu nehmen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

Kap. 13. V. 1. Vgl. 11, 18 und das das. Bemerkte.

2
זֹ֥את הָאָ֖רֶץ הַנִּשְׁאָ֑רֶת כׇּל־גְּלִיל֥וֹת הַפְּלִשְׁתִּ֖ים וְכׇל־הַגְּשׁוּרִֽי׃
BernfeldDies ist das noch übrige Land: All die Kreise der Philister und das ganze Gesur.
R. BreuerDies ist das noch übrige Land: Alle Kreise der Philister und das ganze Gesuri.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 2. הגשורי. Wohl zu unterscheiden von dem 12, 5 und 13, 13 genannten, am Fuße des Hermon wohnenden Volke. Es gab noch ein anderes גשורי im südlichen Palästina, in der Nähe der Philister. Vgl. Sam. I 27, 8. Das letztere ist hier gemeint.

V. 3 erläutert im einzelnen das in V. 2 allgemein bezeichnete Gebiet.

השיחור. Der Nil. Vgl. Jirm. 2, 18; Jes. 23, 3; Chr. I 13, 5.

עקרון. Die nördlichste unter den fünf Hauptstädten der Philister.

לכנעני תחשב. Und war als solches im Sinne der göttlichen Verkündigung (Gen. 15, 21) den Nachkommen Abrahams bestimmt.

והעוים. Ein Rest der nach Deut. 2, 23 von den Kaftorim vernichteten Awwim scheint sich erhalten zu haben.

3
מִֽן־הַשִּׁיח֞וֹר אֲשֶׁ֣ר ׀ עַל־פְּנֵ֣י מִצְרַ֗יִם וְעַ֨ד גְּב֤וּל עֶקְרוֹן֙ צָפ֔וֹנָה לַֽכְּנַעֲנִ֖י תֵּחָשֵׁ֑ב חֲמֵ֣שֶׁת ׀ סַרְנֵ֣י פְלִשְׁתִּ֗ים הָֽעַזָּתִ֤י וְהָֽאַשְׁדּוֹדִי֙ הָאֶשְׁקְלוֹנִ֣י הַגִּתִּ֔י וְהָעֶקְרוֹנִ֖י וְהָעַוִּֽים׃
BernfeldVon dem Sihor, welcher vor Ägypten [fließt], bis zur Grenze von Ekron gegen Norden, wird zum Kanaan gerechnet; die fünf Fürsten der Philister, der von Gasa und der von Aschdod, der von Askolon, der von Gat und der von Ekron, und die Avim.
R. BreuerVon dem Schichor, der vor Aegypten, bis zur Grenze von Ekron gegen Norden, wird zum Kanaaniter gerechnet; die fünf Fürsten der Philister, der von Gasa und der von Asdod der von Askelon, der von Gath und von Ekron; und die Awwim.
4
מִתֵּימָ֞ן כׇּל־אֶ֣רֶץ הַֽכְּנַעֲנִ֗י וּמְעָרָ֛ה אֲשֶׁ֥ר לַצִּידֹנִ֖ים עַד־אֲפֵ֑קָה עַ֖ד גְּב֥וּל הָאֱמֹרִֽי׃
BernfeldIm Süden das ganze Land des Kanaan und Meara, welches dem Zidoniter gehört, bis Afek, bis an die Grenze des Emori.
R. BreuerIm Süden das ganze Land des Kanaaniters und Meara, welches den Zidonim gehört, bis Afek, bis an die Grenze des Emori.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 4. Ein zweites noch nicht erobertes Gebiet, und zwar eines, das auf der westlichen Seite sich vom Süden nach dem Norden erstreckt.

צידונים. Vgl. Deut. 3, 9.

אפקה. Vgl. 12, 18.

5
וְהָאָ֣רֶץ הַגִּבְלִ֗י וְכׇל־הַלְּבָנוֹן֙ מִזְרַ֣ח הַשֶּׁ֔מֶשׁ מִבַּ֣עַל גָּ֔ד תַּ֖חַת הַר־חֶרְמ֑וֹן עַ֖ד לְב֥וֹא חֲמָֽת׃
BernfeldUnd das Land des Gibli und der ganze Libanon gegen Osten von Baal Gad am Fuße des Berges Hermon bis Hamat.
R. BreuerUnd das Land des Gibli und der ganze Libanon gegen Osten von Baal Gad am Fuße des Berges Hermon bis da, wo man nach Chamath kommt.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 5. הגבּלי. Name einer Völkerschaft: von גבל, einer phönizischen Stadt. Vgl. Kön. I 5, 32; Ez. 27, 9.

חמת. Stadt in Syrien am Orontes; nördlicher Grenzort von Palästina. Vgl. Num. 13, 21; 34, 8.

6
כׇּל־יֹשְׁבֵ֣י הָ֠הָ֠ר מִֽן־הַלְּבָנ֞וֹן עַד־מִשְׂרְפֹ֥ת מַ֙יִם֙ כׇּל־צִ֣ידֹנִ֔ים אָֽנֹכִי֙ אֽוֹרִישֵׁ֔ם מִפְּנֵ֖י בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל רַ֠ק הַפִּלֶ֤הָ לְיִשְׂרָאֵל֙ בְּֽנַחֲלָ֔ה כַּאֲשֶׁ֖ר צִוִּיתִֽיךָ׃
BernfeldAll die Bergbewohner von dem Libanon bis an die Wassergraben, all die Zidoniter; ich werde sie austreiben vor den Kindern Israel; nur verteile es Israel als Besitz, wie ich dir geboten.
R. BreuerAlle Bewohner des Gebirges vom Libanon bis zu den Wassergräben, alle Zidonim, werde ich vor den Söhnen Israels vertreiben; nur lasse es Israel als Besitz zufallen, wie ich dir geboten habe.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 6. ההר. Vgl. 11, 2.

משרפת מים. Vgl. 11, 8 und das das. Bemerkte.

כאשר צויתיך. Vgl. 1, 6.

7
וְעַתָּ֗ה חַלֵּ֞ק אֶת־הָאָ֧רֶץ הַזֹּ֛את בְּנַחֲלָ֖ה לְתִשְׁעַ֣ת הַשְּׁבָטִ֑ים וַֽחֲצִ֖י הַשֵּׁ֥בֶט הַֽמְנַשֶּֽׁה׃
BernfeldTeile somit das Land als Besitz unter die neun Stämme und die Hälfte des Stammes Manasse.
R. BreuerSo verteile denn nun dieses Land als Besitz an die neun Stämme und den halben Stamm Menascheh.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 7. Wenn auch die Eroberung des Landes noch nicht vollständig war, so sollte doch Josua, bevor er von dannen ging, an seine zweite Aufgabe, die Verteilung des Landes, und zwar des im Westen des Jordans gelegenen, herantreten.

8
עִמּ֗וֹ הָרֽאוּבֵנִי֙ וְהַגָּדִ֔י לָקְח֖וּ נַחֲלָתָ֑ם אֲשֶׁר֩ נָתַ֨ן לָהֶ֜ם מֹשֶׁ֗ה בְּעֵ֤בֶר הַיַּרְדֵּן֙ מִזְרָ֔חָה כַּֽאֲשֶׁר֙ נָתַ֣ן לָהֶ֔ם מֹשֶׁ֖ה עֶ֥בֶד יְהֹוָֽה׃
Bernfeld[Die andere Hälfte des Stammes Manasse] und Ruben und Gad haben ihren Anteil genommen, den ihnen Mose gegeben jenseits des Jordans gegen Osten [wie Mose, der Knecht des Herrn, ihnen gegeben hatte]:
R. BreuerMit ihm hatten der Rubenische und Gadische Stamm ihren Anteil genommen, den Moscheh ihnen jenseits des Jarden gegen Osten gegeben hatte, (und zwar) wie ihnen Moscheh, der Diener Gottes, gegeben hatte.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 8. עמו. Bezieht sich hienauf auf den Schluß des vorigen Verses: וחצי השבט המנשה, und zwar ist hier natürlich die andere Hälfte des Stammes Menascheh gemeint.

כאשר נתן להם וגו'. Eine sehr überflüssige Wiederholung, die nicht genügend erklärt ist. Vielleicht soll damit gesagt sein, daß die 2½ Stämme auch das Wie der Besitznahme, d. h. die Bedingung auf sich nahmen, unter welcher Moses ihnen das Ostjordanland konzediert hatte. Vgl. Deut. 3, 12 ff. Damit würde sich auch die Apposition עבד ד', die bei dieser Wiederholung eingefügt ist, erklären: sie wäre ein Anklang an die ständige Berufung auf Gott, mit welcher Moses jene Bedingung ausgesprochen hatte. Vgl. Deut. a. a. O.

9
מֵעֲרוֹעֵ֡ר אֲשֶׁר֩ עַל־שְׂפַת־נַ֨חַל אַרְנ֜וֹן וְהָעִ֨יר אֲשֶׁ֧ר בְּתוֹךְ־הַנַּ֛חַל וְכׇל־הַמִּישֹׁ֥ר מֵידְבָ֖א עַד־דִּיבֽוֹן׃
BernfeldVon Aroër an, welches am Ufer des Flusses Arnon liegt, und die Stadt, welche im Flusse, und die ganze Ebene Medeba bis Dibon:
R. BreuerVon Aroer an, welches am Ufer des Arnonflusses liegt, und die Stadt inmitten des Tales und die ganze Ebene Medba bis Dibon.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 9. Es folgt nun (V. 9—12) eine genaue Beschreibung des den 2½ Stämmen überlassenen Gebietes. Vgl. 12, 1 ff. Deut. 3, 8 ff.

מערוער וגו'. Vgl. Deut. 2, 36.

וכל המישר. Vgl. Deut. 3, 10.

מידבא. Vgl. Num. 21, 30.

דיבון. Vgl. Num. 32, 34; 33, 45.

10
וְכֹ֗ל עָרֵי֙ סִיחוֹן֙ מֶ֣לֶךְ הָאֱמֹרִ֔י אֲשֶׁ֥ר מָלַ֖ךְ בְּחֶשְׁבּ֑וֹן עַד־גְּב֖וּל בְּנֵ֥י עַמּֽוֹן׃
BernfeldUnd all die Städte Sichons Königs des Emori, der in Hesbon regierte, bis zur Grenze der Ammoniter;
R. BreuerUnd alle Städte Sichons, des Königs des Emori, der in Hesbon regierte, bis zum Gebiete der Söhne Ammons.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 10. Vgl. Deut. 2, 31 f.

11
וְהַגִּלְעָ֞ד וּגְב֧וּל הַגְּשׁוּרִ֣י וְהַמַּעֲכָתִ֗י וְכֹ֨ל הַ֥ר חֶרְמ֛וֹן וְכׇל־הַבָּשָׁ֖ן עַד־סַלְכָֽה׃
BernfeldUnd Gilead und das Gebiet des Gesuri und Maachati und der ganze Berg Hermon und das ganze Baschan bis Salcha,
R. BreuerUnd Gilead und das Gebiet des Geschuri und Maachathi und der ganze Berg Hermon und das ganze Baschan bis Salchah.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 11. Vgl. 12, 5; 13, 2.

12
כׇּל־מַמְלְכ֥וּת עוֹג֙ בַּבָּשָׁ֔ן אֲשֶׁר־מָלַ֥ךְ בְּעַשְׁתָּר֖וֹת וּבְאֶדְרֶ֑עִי ה֤וּא נִשְׁאַר֙ מִיֶּ֣תֶר הָרְפָאִ֔ים וַיַּכֵּ֥ם מֹשֶׁ֖ה וַיֹּרִשֵֽׁם׃
BernfeldDas ganze Reich des Og in Baschan, welcher regierte zu Astarot und zu Edrëi. Er war noch geblieben vom Ueberrest der Refaim, und Mose schlug sie und trieb sie aus. —
R. BreuerDas ganze Reich des Og in Baschan, der in Aschtharoth und Edrei regierte; er war noch übrig geblieben von dem Reste der Refaim; und Moscheh hatte sie besiegt und vertrieben.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 12. Vgl. 12, 4.

13
וְלֹ֤א הוֹרִ֙ישׁוּ֙ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֶת־הַגְּשׁוּרִ֖י וְאֶת־הַמַּעֲכָתִ֑י וַיֵּ֨שֶׁב גְּשׁ֤וּר וּמַֽעֲכָת֙ בְּקֶ֣רֶב יִשְׂרָאֵ֔ל עַ֖ד הַיּ֥וֹם הַזֶּֽה׃
BernfeldDie Kinder Israel vertrieben nicht den Gesuri und den Maachati, es wohnten Gesur und Maachat unter Israel bis auf diesen Tag —
R. BreuerUnd es vertrieben nicht die Söhne Israels den Geschuri und Maachathi; es wohnte Geschur und Maachath in der Mitte Israels bis auf diesen Tag.
14
רַ֚ק לְשֵׁ֣בֶט הַלֵּוִ֔י לֹ֥א נָתַ֖ן נַחֲלָ֑ה אִשֵּׁ֨י יְהֹוָ֜ה אֱלֹהֵ֤י יִשְׂרָאֵל֙ ה֣וּא נַחֲלָת֔וֹ כַּאֲשֶׁ֖ר דִּבֶּר־לֽוֹ׃ {פ}
BernfeldNur dem Stamm Levi gab er keinen Anteil; die Feueropfer des Herrn, des Gottes Israels, das ist sein Anteil, wie er ihm verheißen.
R. BreuerNur dem Stamme Lewi gab er kein Erbe; die Hingebungen an Gottes Feuer, der Gott Israels: das ist sein Erbe, wie er es ihm zugesprochen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 14. Vgl. Deut. 18, 1 f. und Komm. das.

אשי ד' וגו'. Dieser Nachsatz scheint eine Zusammenfassung des Deut. a. a. O. in zwei Versen Gesagten zu sein. Daselbst heißt es: לא יהיה לכהנים הלוים כל שבט לוי חלק ונחלה עם ישראל אשי ד' ונחלתו יאכלון. ונחלה לא יהיה לו בקרב אחיו ד' הוא נחלתו כאשר דבר לו. Die beiden Sätze אשי ד' ונחלתו יאכלון und ד' הוא נחלתו scheinen hier zu dem einen: אשי ד' אלהי ישראל הוא נחלתו וגו' zusammengezogen zu sein; es wäre dann das Prädikat הוא נחלתו abhängig von zwei verschiedenen Subjekten, von אשי ד' und אלהי ישראל.

Haftarah Matot Italiener beginnen hier.
15
וַיִּתֵּ֣ן מֹשֶׁ֔ה לְמַטֵּ֥ה בְנֵי־רְאוּבֵ֖ן לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃
BernfeldMose gab dem Stamme der Söhne Ruben nach ihren Geschlechtern.
R. BreuerMoscheh gab dem Stamme der Söhne Reubens nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 15. Es folgt nun eine Übersicht der einzelnen Teile des Ostjordanlandes, wie sie den 2½ Stämmen zufielen.

16
וַיְהִ֨י לָהֶ֜ם הַגְּב֗וּל מֵעֲרוֹעֵ֡ר אֲשֶׁר֩ עַל־שְׂפַת־נַ֨חַל אַרְנ֜וֹן וְהָעִ֨יר אֲשֶׁ֧ר בְּתוֹךְ־הַנַּ֛חַל וְכׇל־הַמִּישֹׁ֖ר עַל־מֵידְבָֽא׃
BernfeldEs war ihr Gebiet von Aroër, das am Ufer des Flusses Arnon, und die Stadt, welche in der Flußniederung, und die ganze Ebene bei Medeba.
R. BreuerEs war ihr Gebiet von Aroer, welches am Ufer des Arnonflusses liegt, und die Stadt inmitten des Tales und die ganze Ebene bei Medba.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 16. Vgl. V. 9.

17
חֶשְׁבּ֥וֹן וְכׇל־עָרֶ֖יהָ אֲשֶׁ֣ר בַּמִּישֹׁ֑ר דִּיבֹן֙ וּבָמ֣וֹת בַּ֔עַל וּבֵ֖ית בַּ֥עַל מְעֽוֹן׃
BernfeldHesbon und all seine Städte, die in der Ebene, Dibon und Bamot Baal und Bet Baal Meon,
R. BreuerHesbon und alle seine Städte, die in der Ebene lagen; Dibon und Bamoth Baal und Beth Baal Meon.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 17. ובית בעל מעון. Vgl. Num. 32, 38.

18
וְיַ֥הְצָה וּקְדֵמֹ֖ת וּמֵפָֽעַת׃
BernfeldUnd Jahza und Kedemot und Mefaat;
R. BreuerUnd Jahzah und Kedemoth und Mefaath.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 18. יהצה. Vgl. Num. 21, 23; Deut. 2, 32.

וקדמת. Die Wüste Kedemoth, von der Deut. 2, 26 die Rede ist, verdankt dieser Stadt, in deren Nähe sie liegt, ihren Namen.

מפעת. Auch מיפעת geschrieben. Vgl. 21, 37; Jirm. 48, 21.

19
וְקִרְיָתַ֣יִם וְשִׂבְמָ֔ה וְצֶ֥רֶת הַשַּׁ֖חַר בְּהַ֥ר הָעֵֽמֶק׃
BernfeldUnd Kirjatajim und Sibma und Zeret-Hasahar auf dem Talaufstieg.
R. BreuerUnd Kirjathajim und Sibmah und Zereth Haschachar am Talberg.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 19. וקריתים. Vgl. Num. 32, 37. Eine gleichnamige Stadt gehört zum Stamme Naphtali. Vgl. Chr. I. 6, 61.

ושבמה. Auch שבם genannt. Vgl. Num. 32, 3.

וצרת השחר. Wörtlich: Glanz der Morgenröte. Vgl. Chr. I. 4, 7.

20
וּבֵ֥ית פְּע֛וֹר וְאַשְׁדּ֥וֹת הַפִּסְגָּ֖ה וּבֵ֥ית הַיְשִׁמֽוֹת׃
BernfeldUnd Bet Peor und die Bergrücken der Pisga und Bet Hajesimot.
R. BreuerUnd Beth Peor und die Ausflüsse der Anhöhe und Beth Hajeschimoth.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 20. Vgl. 12, 3.

V. 21 f. Vgl. Num. 31, 8. — Wollen wir es dem Chronisten verargen, wenn er im Gedanken an Israels ruhmreiche Vergangenheit redselig wird und mit einem Male den trockenen Bericht mit historischen Erinnerungen belebt?

הקוסם. Vgl. Komm. Num. 22, 7.

אל חלליהם. Bezieht sich hienauf auf נשיאי מדין. Vgl. Num. a. a. O.: ואת מלכי מדין הרגו על חלליהם וגו' „על חלליהם, sie waren nicht die ersten im Kampfe.“ (Komm. das.)

21
וְכֹל֙ עָרֵ֣י הַמִּישֹׁ֔ר וְכׇֽל־מַמְלְכ֗וּת סִיחוֹן֙ מֶ֣לֶךְ הָאֱמֹרִ֔י אֲשֶׁ֥ר מָלַ֖ךְ בְּחֶשְׁבּ֑וֹן אֲשֶׁר֩ הִכָּ֨ה מֹשֶׁ֜ה אֹת֣וֹ ׀ וְאֶת־נְשִׂיאֵ֣י מִדְיָ֗ן אֶת־אֱוִ֤י וְאֶת־רֶ֙קֶם֙ וְאֶת־צ֤וּר וְאֶת־חוּר֙ וְאֶת־רֶ֔בַע נְסִיכֵ֣י סִיח֔וֹן יֹשְׁבֵ֖י הָאָֽרֶץ׃
BernfeldAlle Städte der Ebene und das ganze Reich des Sichon, Königs des Emori, der in Hesbon regierte, den geschlagen Mose, ihn und die Fürsten von Midjan, den Evi und den Rekem und den Zur und den Hur und den Reba, die Herren Sichons, Bewohner des Landes. —
R. BreuerUnd alle Städte der Ebene und das ganze Reich des Sichon, des Königs des Emori, der in Hesbon regierte, den Moscheh geschlagen, ihn und die Fürsten Midjans, den Ewi und den Rekem und den Zur und den Chur und den Rewa, Fürsten Sichons, die im Lande wohnten;
22
וְאֶת־בִּלְעָ֥ם בֶּן־בְּע֖וֹר הַקּוֹסֵ֑ם הָרְג֧וּ בְנֵֽי־יִשְׂרָאֵ֛ל בַּחֶ֖רֶב אֶל־חַלְלֵיהֶֽם׃
BernfeldDen Bileam Sohn des Beor, den Wahrsager, erschlugen die Kinder Israel mit dem Schwerte unter den anderen Erschlagenen.
R. BreuerUnd Bileam, Sohn Beors, den Wahrsager; die Söhne Israels erschlugen sie zu ihren Gefallenen.
23
וַיְהִ֗י גְּבוּל֙ בְּנֵ֣י רְאוּבֵ֔ן הַיַּרְדֵּ֖ן וּגְב֑וּל זֹ֣את נַחֲלַ֤ת בְּנֵֽי־רְאוּבֵן֙ לְמִשְׁפְּחוֹתָ֔ם הֶעָרִ֖ים וְחַצְרֵיהֶֽן׃ {פ}
BernfeldEs war das Gebiet der Söhne Ruben der Jordan und sein Gebiet. Das war der Anteil der Söhne Ruben nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Flecken.
R. BreuerEs war das Gebiet der Söhne Reubens der Jarden und sein Gebiet. Das war das Erbe der Söhne Reubens nach ihren Familien, die Städte und ihre Gehöfte.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 23. הירדן וגבול. Vgl. Deut. 3, 17.

וחצריהן. „חצרים heißen Dörfer und offene Plätze im Gegensatz zu festen, mit Mauern umschlossenen Städten. Da חצר einen Umraum, Hülfsraum bedeutet, so ist es zweifelhaft, ob dorfartige Städte darum חצרים heißen, weil dort jedes Haus von seinem Feld, als ihm die Bedürfnisse seines Lebensunterhaltes liefernden „Hofraum“ umgeben ist, oder weil diese Dörfer und offenen Landstätte als die חצרים der festen Städte betrachtet werden, die diesen ihren Lebensbedarf zu liefern haben. Die Josua Kap. 19 wiederholte Zusammenstellung: ערים וחצריהם scheint für das letztere zu sprechen (vergl. 1. B. M. 25, 16).“ Komm. Lev. 25, 31.

24
וַיִּתֵּ֤ן מֹשֶׁה֙ לְמַטֵּה־גָ֔ד לִבְנֵי־גָ֖ד לְמִשְׁפְּחֹתָֽם׃
BernfeldDem Stamme Gad, den Söhnen Gad nach ihren Geschlechtern gab Mose:
R. BreuerDann gab Moscheh dem Stamme Gads, den Söhnen Gads nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 24. Vgl. V. 15, wo es einfach hieß: לְמטה בני ראובן למשפחותם, während hier umständlich: למטה גד לבני גד למשפחתם. Ob hierbei nur dem stilistischen Bedürfnis nach Abwechslung Genüge geschah oder vielleicht aus dem Grunde der Gadische Stamm mit besonderem Nachdruck genannt werden sollte, weil er, obwohl ihm ein gewisser Anspruch auf Bevorzugung gebührte, dennoch erst nach dem Stamme Reuben, dem älteren, erwähnt wurde? Bemerkt ja Ramban zu Num. 32, 1, „daß nur hier einleitend der Stamm Reuben als der ältere zuerst genannt wird, in der ganzen folgenden Versammlung stehen die Söhne Gad voran. Sie werden auch 5. B. M. 33, 20 und 31 als die eigentlichen Anreger der Idee und zugleich in ihrer Tapferkeit geschildert, die ihnen die Ausführbarkeit dieser Idee, sich außer Zusammenhang mit dem Gros der Nation in besondere Grenzen niederzulassen, ratsam erscheinen lassen dürfte.“ (Komm. das.)

25
וַיְהִ֤י לָהֶם֙ הַגְּב֔וּל יַעְזֵר֙ וְכׇל־עָרֵ֣י הַגִּלְעָ֔ד וַחֲצִ֕י אֶ֖רֶץ בְּנֵ֣י עַמּ֑וֹן עַד־עֲרוֹעֵ֕ר אֲשֶׁ֖ר עַל־פְּנֵ֥י רַבָּֽה׃
BernfeldEs war ihr Gebiet Jaser und all die Städte Gileads und das halbe Land der Ammoniter bis Aroër, welches vor Rabba liegt.
R. BreuerEs war ihr Gebiet Jaser und alle Städte Gileads und die Hälfte des Landes der Söhne Ammons bis Aroer, das vor Rabbah liegt.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 25. יעזר. Vgl. Num. 32, 1.

וכל ערי הגלעד. Vgl. das zu V. 31 zu Bemerkende.

וחצי ארץ בני עמון. Über den scheinbaren Widerspruch dieser Angabe zu Deut. 2, 19. 37, wonach das Land der Söhne Ammons von der Eroberung ausgeschlossen war, vgl. Komm. Num. 21, 30.

ערוער. Dieses im Norden Palästinas gegen Rabbath-Ammon gelegene ערוער ist wohl zu unterscheiden von der gleichnamigen Stadt am Flusse Arnon (vgl. 12, 2; 13, 16) und der im Stamme Juda gelegenen. (Vgl. Sam. I. 30, 28)

רבה. Identisch mit רבת בני עמון Deut. 3, 11.

26
וּמֵחֶשְׁבּ֛וֹן עַד־רָמַ֥ת הַמִּצְפֶּ֖ה וּבְטֹנִ֑ים וּמִֽמַּחֲנַ֖יִם עַד־גְּב֥וּל לִדְבִֽר׃
BernfeldUnd von Hesbon bis Rammat Mizpe und Betonim und von Mahanajim bis an das Gebiet von Debir.
R. BreuerUnd von Hesbon bis Ramath Hammizpeh und Betonim und von Machanajim bis zum Gebiete von Debir.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 26. רמת המצפה. Wörtlich „Höhe der Warte“. 21, 36 wird diese Stadt in Gilead einfach רמת genannt.

וממחנים. Diese Stadt liegt zwischen den Stämmen Gad und Menascheh, gehört aber zu ersterem.

לדבר. Es gab eine Stadt Debir im Stamme Juda (Vgl. Richter 1, 11), mit welcher die hier genannte, deren Lage unbekannt ist, nicht identisch sein kann.

27
וּבָעֵ֡מֶק בֵּ֣ית הָרָם֩ וּבֵ֨ית נִמְרָ֜ה וְסֻכּ֣וֹת וְצָפ֗וֹן יֶ֚תֶר מַמְלְכ֗וּת סִיחוֹן֙ מֶ֣לֶךְ חֶשְׁבּ֔וֹן הַיַּרְדֵּ֖ן וּגְבֻ֑ל עַד־קְצֵה֙ יָם־כִּנֶּ֔רֶת עֵ֥בֶר הַיַּרְדֵּ֖ן מִזְרָֽחָה׃
BernfeldUnd im Tale Bet-Haram und Bet-Nimra und Sukkot und Zafon, der Rest des Reiches des Sichon, Königs von Hesbon, der Jordan und sein Gebiet, bis an das Ende des Sees Kinneret, jenseit des Jordan gegen Osten.
R. BreuerUnd im Tale Beth Haram und Beth Nimrah und Sukkoth und Zaphon, der Rest des Reiches des Sichon, des Königs von Hesbon, der Jarden und sein Gebiet, bis an das Ende des Sees Kinnereth, jenseits des Jarden gegen Osten.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 27. ובעמק. Vgl. V. 19.

בית הרם. Num. 32, 36 בית הרן genannt.

ובית נמרה. Vgl. Num. a. a. O. Daselbst V. 3 kurz נמרה genannt.

סכות. Vgl. Richt. 8, 5. Kön. I 7, 46. Über den Ursprung des Namens vgl. Gen. 33, 17.

הירדן וגבל. Vgl. V. 23.

עד וגו'. Vgl. 12, 3.

28
זֹ֛את נַחֲלַ֥ת בְּנֵי־גָ֖ד לְמִשְׁפְּחֹתָ֑ם הֶעָרִ֖ים וְחַצְרֵיהֶֽם׃ {ס}
BernfeldDies war der Anteil der Söhne Gad nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Flecken.
R. BreuerDas war das Erbe der Söhne Gads nach ihren Familien, die Städte und ihre Gehöfte.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 28. Vgl. V. 23.

29
וַיִּתֵּ֣ן מֹשֶׁ֔ה לַחֲצִ֖י שֵׁ֣בֶט מְנַשֶּׁ֑ה וַיְהִ֗י לַחֲצִ֛י מַטֵּ֥ה בְנֵי־מְנַשֶּׁ֖ה לְמִשְׁפְּחוֹתָֽם׃
BernfeldMose gab dem halben Stamm Manasse, und es ward dem halben Stamme der Söhne Manasse nach ihren Geschlechtern:
R. BreuerMoscheh gab dem halben Stamm Menascheh, und es ward dem halben Stamme der Söhne Menaschehs nach ihren Familien:
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 29. Über die Motive und Veranlassungen, welche zu dem Anschluß des halben Stammes Menasse an die transjordanische Niederlassung geführt haben, vgl. Komm. Num. 32, 33.

30
וַיְהִ֣י גְבוּלָ֗ם מִמַּחֲנַ֨יִם כׇּֽל־הַבָּשָׁ֜ן כׇּֽל־מַמְלְכ֣וּת ׀ ע֣וֹג מֶֽלֶךְ־הַבָּשָׁ֗ן וְכׇל־חַוֺּ֥ת יָאִ֛יר אֲשֶׁ֥ר בַּבָּשָׁ֖ן שִׁשִּׁ֥ים עִֽיר׃
BernfeldIhr Gebiet von Mahanajim an, ganz Baschan, das ganze Reich des Og Königs von Baschan und all die Dörfer Jairs, die in Baschan, sechzig Städte,
R. BreuerIhr Gebiet war von Machanajim an, das ganze Baschan, das ganze Reich des Og, des Königs von Baschan, und alle Dörfer Jairs, die in Baschan, sechzig Städte.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 30. Vgl. Deut. 3, 13 f. Num. 32, 41.

31
וַחֲצִ֤י הַגִּלְעָד֙ וְעַשְׁתָּר֣וֹת וְאֶדְרֶ֔עִי עָרֵ֛י מַמְלְכ֥וּת ע֖וֹג בַּבָּשָׁ֑ן לִבְנֵ֤י מָכִיר֙ בֶּן־מְנַשֶּׁ֔ה לַחֲצִ֥י בְנֵֽי־מָכִ֖יר לְמִשְׁפְּחוֹתָֽם׃
BernfeldUnd das halbe Gilead und Astarot und Edrëi, die Städte des Reiches Og in Baschan gehörten den Söhnen Machirs, des Sohnes Manasse, die Hälfte der Söhne Machirs nach ihren Geschlechtern.
R. BreuerUnd das halbe Gilead und Aschtharoth und Edrei, die Städte des Reiches des Og in Baschan, (wurde zu teil) den Söhnen Machirs, des Sohnes Menaschehs, der Hälfte der Söhne Machirs nach ihren Familien.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 31. וחצי הגלעד. Vgl. Deut. 3, 12 f.: וחצי הר הגלעד ועריו נתתי לראובני ולגדי ויתר הגלעד וכל הבשן ממלכת עוג נתתי לחצי שבט המנשה. Demnach kann die Angabe in V. 25 וכל ערי הגלעד nicht so verstanden werden, als ob nun wirklich ganz Gilead dem Stamme Gad zuteil wurde, es soll damit nur gesagt werden, daß dem Gadischen Stamme alle die Städte Gileads überwiesen wurden, die auf seinen Teil entfielen.

ועשתרות ואדרעי. Vgl. Deut. 1, 4.

לבני מכיר וגו'. Vgl. Deut. 3, 15.

32
אֵ֕לֶּה אֲשֶׁר־נִחַ֥ל מֹשֶׁ֖ה בְּעַֽרְב֣וֹת מוֹאָ֑ב מֵעֵ֛בֶר לְיַרְדֵּ֥ן יְרִיח֖וֹ מִזְרָֽחָה׃ {פ}
BernfeldDiese sind es, denen Mose ihren Anteil gab in den Steppen Moab, jenseits des Jordan vor Jericho gegen Osten.
R. BreuerDieses ist's, was Moscheh in den Öden Moabs als Erbbesitz verteilte, jenseits des Jarden bei Jericho gen Osten.
33
וּלְשֵׁ֙בֶט֙ הַלֵּוִ֔י לֹא־נָתַ֥ן מֹשֶׁ֖ה נַחֲלָ֑ה יְהֹוָ֞ה אֱלֹהֵ֤י יִשְׂרָאֵל֙ ה֣וּא נַחֲלָתָ֔ם כַּאֲשֶׁ֖ר דִּבֶּ֥ר לָהֶֽם׃ {ס}
BernfeldAber dem Stamme Levi gab Mose keinen Anteil; der Herr, der Gott Israels, der ist ihr Anteil, wie er ihnen verheißen.
R. BreuerAber dem Stamme Levi gab Moscheh keinen Anteil; Gott, der Gott Israels, ist ihr Anteil, wie er ihnen verheißen.
Kommentar (R. Breuer)
Kommentar von Rabbiner Raphael Breuer

V. 33. Eine scheinbar überflüssige Wiederholung von V. 14. (Vgl. das das. Bemerkte.) Indessen mag sich in diesem Schlußsatz das Bedürfnis des Chronisten ausgesprochen haben, nach den trockenen statistischen Angaben des Kapitels, die immer wieder von Hab und Gut, Besitz und Anteil reden, den müd gewordenen Sinn des Lesers durch ein kurzes Verweilen bei jenem Stamm zu erfrischen, der von all diesen irdischen Gütern nichts besaß, vielmehr in Gott, dem Gotte Israels, sein einziges Erbe zu gewärtigen hatte. Vielleicht erklärt sich aus diesem Bedürfnis auch das Fehlen der אשי ד', die oben genannt waren. Nur von Gott, dem Gotte Israels, sollte am Schluß geredet und jedes Anklingen an Dinge, die nur entfernt an die Sphäre des Irdischen erinnern, vermieden werden. Darf nicht auch die Bibel ihre eigenen rhetorischen Kunstgriffe haben?

Haftarah Matot Italiener enden hier.