Jechezkel 44 יחזקאל
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Emor
1
וַיָּ֣שֶׁב אֹתִ֗י דֶּ֣רֶךְ שַׁ֤עַר הַמִּקְדָּשׁ֙ הַחִיצ֔וֹן הַפֹּנֶ֖ה קָדִ֑ים וְה֖וּא סָגֽוּר׃
ZunzUnd er führte mich zurück auf dem Wege nach dem äußern Thore des Heiligthums, das nach Osten gewandt ist, und es war verschlossen.
J. BreuerEr führte mich auf dem Weg des äußeren Heiligtumstores, das ostwärts lag, zurück — es war verschlossen.
2
וַיֹּ֨אמֶר אֵלַ֜י יְהֹוָ֗ה הַשַּׁ֣עַר הַזֶּה֩ סָג֨וּר יִֽהְיֶ֜ה לֹ֣א יִפָּתֵ֗חַ וְאִישׁ֙ לֹא־יָ֣בֹא ב֔וֹ כִּ֛י יְהֹוָ֥ה אֱלֹהֵֽי־יִשְׂרָאֵ֖ל בָּ֣א ב֑וֹ וְהָיָ֖ה סָגֽוּר׃
ZunzUnd der Ewige sprach zu mir: Dieses Thor bleibe verschlossen, werde nicht geöffnet, und kein Mensch gehe ein durch dasselbe, sondern der Ewige, der Gott Jisraël’s, gehet durch dasselbe ein, so bleibe es verschlossen.
J. BreuerGott sprach zu mir: dieses Tor soll verschlossen bleiben, soll nicht geöffnet werden, keiner soll durch es eingehen, denn ה׳, Gott Israels, ist durch es eingegangen, und es soll verschlossen bleiben.
3
אֶֽת־הַנָּשִׂ֗יא נָ֥שִׂיא ה֛וּא יֵשֶׁב־בּ֥וֹ (לאכול) [לֶאֱכׇל־]לֶ֖חֶם לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֑ה מִדֶּ֨רֶךְ אוּלָ֤ם הַשַּׁ֙עַר֙ יָב֔וֹא וּמִדַּרְכּ֖וֹ יֵצֵֽא׃
ZunzDer Fürst, — er, der Fürst sitze darin, um zu speisen vor dem Ewigen; von der Seite der Halle des Thors soll er hineingehen und auf derselben Seite hinausgehen.
J. BreuerWas den Fürsten betrifft, er ist Fürst, er soll darin weilen, um vor Gott zu speisen. Auf dem Weg durch die Vorhalle des Tores soll er eingehen und auf demselben Weg hinausgehen.
4
וַיְבִיאֵ֜נִי דֶּרֶךְ־שַׁ֣עַר הַצָּפוֹן֮ אֶל־פְּנֵ֣י הַבַּ֒יִת֒ וָאֵ֕רֶא וְהִנֵּ֛ה מָלֵ֥א כְבוֹד־יְהֹוָ֖ה אֶת־בֵּ֣ית יְהֹוָ֑ה וָאֶפֹּ֖ל אֶל־פָּנָֽי׃
ZunzUnd er brachte mich auf dem Wege des Nord-Thors an die Vorderseite des Hauses, und ich schauete, und siehe, voll war der Herrlichkeit des Ewigen das Haus des Ewigen; da fiel ich auf mein Angesicht.
J. BreuerEr brachte mich durch das nördliche Tor vor das Haus, und ich sah, und sieh, erfüllt hatte die Herrlichkeit Gottes das Haus Gottes — und ich fiel auf mein Angesicht.
5
וַיֹּ֨אמֶר אֵלַ֜י יְהֹוָ֗ה בֶּן־אָדָ֡ם שִׂ֣ים לִבְּךָ֩ וּרְאֵ֨ה בְעֵינֶ֜יךָ וּבְאׇזְנֶ֣יךָ שְּׁמָ֗ע אֵ֣ת כׇּל־אֲשֶׁ֤ר אֲנִי֙ מְדַבֵּ֣ר אֹתָ֔ךְ לְכׇל־חֻקּ֥וֹת בֵּית־יְהֹוָ֖ה וּלְכׇל־תּוֹרֹתָ֑ו וְשַׂמְתָּ֤ לִבְּךָ֙ לִמְב֣וֹא הַבַּ֔יִת בְּכֹ֖ל מוֹצָאֵ֥י הַמִּקְדָּֽשׁ׃
ZunzUnd der Ewige sprach zu mir: Menschensohn, richte deinen Sinn, und siehe mit deinen Augen, und mit deinen Ohren höre alles, was ich mit dir rede über all die Sazzungen des Hauses des Ewigen und all seine Weisungen, und richte deinen Sinn auf den Eingang des Hauses, wie auf alle Ausgänge des Heiligthums.
J. BreuerEs sprach Gott zu mir: Menschheitsohn, richte deinen Sinn und schaue mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren auf alles, was ich mit dir rede hinsichtlich aller Gesetze des Gotteshauses und all seiner Lehren und richte deinen Sinn auf den Eingang des Hauses bei allen Ausgängen des Heiligtums.
6
וְאָמַרְתָּ֤ אֶל־מֶ֙רִי֙ אֶל־בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה רַב־לָכֶ֛ם מִֽכׇּל־תּוֹעֲב֥וֹתֵיכֶ֖ם בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵֽל׃
ZunzUnd sprich zu den Widerspenstigen, zu dem Hause Jisraël: So spricht Gott der Herr: Genug all eurer Gräuel, Haus Jisraël;
J. BreuerUnd sprich zu dem Inbegriff des Ungehorsams, dem Hause Israels: so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, gesprochen: Ihr habt genug an allen euren Abscheulichkeiten, Haus Israels!
7
בַּהֲבִיאֲכֶ֣ם בְּנֵי־נֵכָ֗ר עַרְלֵי־לֵב֙ וְעַרְלֵ֣י בָשָׂ֔ר לִהְי֥וֹת בְּמִקְדָּשִׁ֖י לְחַלְּל֣וֹ אֶת־בֵּיתִ֑י בְּהַקְרִֽיבְכֶ֤ם אֶת־לַחְמִי֙ חֵ֣לֶב וָדָ֔ם וַיָּפֵ֙רוּ֙ אֶת־בְּרִיתִ֔י אֶ֖ל כׇּל־תּוֹעֲבוֹתֵיכֶֽם׃
ZunzDa ihr Fremde brachtet, unbeschnittene am Herzen und unbeschnittene am Fleische, daß sie in meinem Heiligthum waren, mein Haus zu entweihen; da ihr darbrachtet meine Speise, Fett und Blut — so brachen sie meinen Bund! — all euern Scheusalen.
J. BreuerDa ihr aber Söhne des Fremdentums unbeschnittenen Herzens und unbeschnittenen Fleisches gebracht habt, dass sie in meinem Heiligtum seien, es zu entweihen, das doch mein Haus ist, da ihr mein Opfer, Fett und Blut, nahe gebracht habt, und sie zu allen eueren Abscheulichkeiten meinen Bund vernichtet haben,
8
וְלֹ֥א שְׁמַרְתֶּ֖ם מִשְׁמֶ֣רֶת קׇדָשָׁ֑י וַתְּשִׂימ֗וּן לְשֹׁמְרֵ֧י מִשְׁמַרְתִּ֛י בְּמִקְדָּשִׁ֖י לָכֶֽם׃ {ס}
ZunzUnd habt nicht gewahrt die Obhut meiner Heiligthümer, sondern habt jene euch gesetzt, meine Obhut zu wahren in meinem Heiligthum.
J. Breuerund ihr die Hut meiner Heiligtümer nicht gehütet habt, da ihr zu Hütern meines in meinem Heiligtum Anvertrauten — euch bestellt habt,
9
כֹּה־אָמַר֮ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִה֒ כׇּל־בֶּן־נֵכָ֗ר עֶ֤רֶל לֵב֙ וְעֶ֣רֶל בָּשָׂ֔ר לֹ֥א יָב֖וֹא אֶל־מִקְדָּשִׁ֑י לְכׇ֨ל־בֶּן־נֵכָ֔ר אֲשֶׁ֕ר בְּת֖וֹךְ בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
ZunzSo spricht Gott der Herr: Kein Fremder, unbeschnitten am Herzen und unbeschnitten am Fleische, soll in mein Heiligthum kommen; kein Fremder unter den Kindern Jisraël;
J. Breuer(deshalb) hat also mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: jeder Sohn des Fremdentums, der unbeschnittenen Herzens und unbeschnittenen Fleisches ist, wird nicht zu meinem Heiligtum eingehen, [das gilt] für jeden Sohn des Fremdentums, der sich inmitten der Söhne Israels befindet.
10
כִּ֣י אִם־הַלְוִיִּ֗ם אֲשֶׁ֤ר רָחֲקוּ֙ מֵעָלַ֔י בִּתְע֤וֹת יִשְׂרָאֵל֙ אֲשֶׁ֣ר תָּע֣וּ מֵעָלַ֔י אַחֲרֵ֖י גִּלּוּלֵיהֶ֑ם וְנָשְׂא֖וּ עֲוֺנָֽם׃
ZunzSondern die Lewiim, die sich von mir entfernten, als Jisraël in der Irre ging, die von mir abirrten hinter ihren Götzen her; und sie sollen ihre Schuld tragen,
J. BreuerDie Leviten vielmehr, die sich mir während der Verirrung Israels entfremdet haben, die von mir irrend, ihren Greueln nachgingen, sollen ihre Schuld tragen.
11
וְהָי֤וּ בְמִקְדָּשִׁי֙ מְשָׁ֣רְתִ֔ים פְּקֻדּוֹת֙ אֶל־שַׁעֲרֵ֣י הַבַּ֔יִת וּֽמְשָׁרְתִ֖ים אֶת־הַבָּ֑יִת הֵ֠מָּה יִשְׁחֲט֨וּ אֶת־הָעוֹלָ֤ה וְאֶת־הַזֶּ֙בַח֙ לָעָ֔ם וְהֵ֛מָּה יַעַמְד֥וּ לִפְנֵיהֶ֖ם לְשָׁרְתָֽם׃
ZunzUnd sollen Diener seyn in meinem Heiligthum, Aufseher über die Thore des Hauses, und des Hauses warten; sie schlachten das Ganzopfer und das Mahlopfer für das Volk, und sie treten hin, um für sie den Dienst zu thun.
J. BreuerSie sollen in meinem Heiligtum die Wache bei den Toren des Hauses bedienen und das Haus bedienen: sie sollen das Emporopfer und das Mahlopfer dem Volke schlachten, sie sollen vor ihnen stehen, sie zu bedienen.
12
יַ֗עַן אֲשֶׁ֨ר יְשָׁרְת֤וּ אוֹתָם֙ לִפְנֵ֣י גִלּוּלֵיהֶ֔ם וְהָי֥וּ לְבֵֽית־יִשְׂרָאֵ֖ל לְמִכְשׁ֣וֹל עָוֺ֑ן עַל־כֵּן֩ נָשָׂ֨אתִי יָדִ֜י עֲלֵיהֶ֗ם נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה וְנָשְׂא֖וּ עֲוֺנָֽם׃
ZunzWeil sie für dieselben den Dienst thaten vor ihren Götzen, und dem Hause Jisraël ein Anstoß der Sünde geworden, darum habe ich meine Hand aufgehoben gegen sie, ist der Spruch Gottes des Herrn, daß sie ihre Schuld tragen sollen.
J. BreuerWeil sie sie vor ihren Greueln bedient und so dem Hause Israels zum Strauchelwerk der Sünde waren, deshalb habe ich ihrethalben (schwörend) meine Hand erhoben, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart: sie sollen ihre Schuld tragen.
13
וְלֹֽא־יִגְּשׁ֤וּ אֵלַי֙ לְכַהֵ֣ן לִ֔י וְלָגֶ֙שֶׁת֙ עַל־כׇּל־קׇ֣דָשַׁ֔י אֶל־קׇדְשֵׁ֖י הַקֳּדָשִׁ֑ים וְנָֽשְׂאוּ֙ כְּלִמָּתָ֔ם וְתוֹעֲבוֹתָ֖ם אֲשֶׁ֥ר עָשֽׂוּ׃
ZunzUnd sie sollen nicht zu mir herantreten, mir den Priesterdienst zu thun, und nicht herantreten zu all meinen Heiligthümern, dem Hochheiligen, sondern sie sollen tragen die Schmach für ihre Gräuel, die sie geübt.
J. BreuerNicht sollen sie zu mir herantreten, mir Priester zu sein, und wegen all meiner Heiligtümer zu den Heiligtümern der Heiligtümer herantreten; sie sollen ihre Schande tragen und ihre Abscheulichkeiten, die sie begangen.
14
וְנָתַתִּ֣י אוֹתָ֔ם שֹׁמְרֵ֖י מִשְׁמֶ֣רֶת הַבָּ֑יִת לְכֹל֙ עֲבֹ֣דָת֔וֹ וּלְכֹ֛ל אֲשֶׁ֥ר יֵעָשֶׂ֖ה בּֽוֹ׃ {פ}
ZunzUnd ich setze sie ein, zu wahren die Obhut des Hauses, für all den Dienst darin, und für alles, was darin verrichtet wird.
J. BreuerIch gebe sie zu Hütern der Hut des Hauses für seinen ganzen Dienst und für alles, was darin zu leisten ist.
Haftarah Emor Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener beginnen hier.
15
וְהַכֹּהֲנִ֨ים הַלְוִיִּ֜ם בְּנֵ֣י צָד֗וֹק אֲשֶׁ֨ר שָׁמְר֜וּ אֶת־מִשְׁמֶ֤רֶת מִקְדָּשִׁי֙ בִּתְע֤וֹת בְּנֵֽי־יִשְׂרָאֵל֙ מֵֽעָלַ֔י הֵ֛מָּה יִקְרְב֥וּ אֵלַ֖י לְשָׁרְתֵ֑נִי וְעָמְד֣וּ לְפָנַ֗י לְהַקְרִ֥יב לִי֙ חֵ֣לֶב וָדָ֔ם נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzAber die Priester, die Lewiim, die Söhne Zadok’s, welche der Obhut über mein Heiligthum wahrten, als die Kinder Jisraël von mir abirrten, die sollen zu mir herantreten, mich zu bedienen, und sie sollen vor mich hintreten, mir darzubringen Fett und Blut, ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerDagegen die Priester, die Leviten, die Söhne Zadoks, die die Hut meines Heiligtums gehütet haben, als Israels Söhne von mir abirrten, sie sollen mir nahen, mir zu dienen, sie sollen vor mir stehen, mir Fett und Blut näher zu bringen, spricht mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
16
הֵ֜מָּה יָבֹ֣אוּ אֶל־מִקְדָּשִׁ֗י וְהֵ֛מָּה יִקְרְב֥וּ אֶל־שֻׁלְחָנִ֖י לְשָׁרְתֵ֑נִי וְשָׁמְר֖וּ אֶת־מִשְׁמַרְתִּֽי׃
ZunzSie sollen in mein Heiligthum kommen, und sie sollen herzutreten an meinen Tisch, mich zu bedienen, und sollen meines Dienstes wahren.
J. BreuerDie sollen in mein Heiligtum kommen, die an meinen Tisch hintreten, mich zu bedienen; sie werden mein ihnen Anvertrautes hüten.
Haftarah Schemini Karäer enden hier.
17
וְהָיָ֗ה בְּבוֹאָם֙ אֶֽל־שַׁעֲרֵי֙ הֶחָצֵ֣ר הַפְּנִימִ֔ית בִּגְדֵ֥י פִשְׁתִּ֖ים יִלְבָּ֑שׁוּ וְלֹֽא־יַעֲלֶ֤ה עֲלֵיהֶם֙ צֶ֔מֶר בְּשָׁרְתָ֗ם בְּשַׁעֲרֵ֛י הֶחָצֵ֥ר הַפְּנִימִ֖ית וָבָֽיְתָה׃
ZunzUnd es geschehe, wenn sie eingehen zu den Thoren des innern Hofes, sollen sie linnene Gewänder anlegen, und es komme auf sie keine Wolle, wenn sie den Dienst thun innerhalb der Thore des innern Hofes.
J. BreuerUnd es sei, wenn sie in die Tore des inneren Vorhofes eingehen, so: sollen sie sich mit leinenen Gewändern bekleiden, nicht komme Wolle auf sie, wenn sie innerhalb der Tore des inneren Vorhofs und weiter nach innen Dienst tun.
18
פַּאֲרֵ֤י פִשְׁתִּים֙ יִהְי֣וּ עַל־רֹאשָׁ֔ם וּמִכְנְסֵ֣י פִשְׁתִּ֔ים יִֽהְי֖וּ עַל־מׇתְנֵיהֶ֑ם לֹ֥א יַחְגְּר֖וּ בַּיָּֽזַע׃
ZunzBunde von Leinen seien auf ihrem Haupte, und Beinkleider von Leinen seien an ihren Lenden, sie sollen sich nicht gürten mit (solchem,) was Schweiß befördert.
J. BreuerLeinene Kopfbunde seien auf ihrem Haupte, und leinene Beinkleider seien an ihren Lenden, nicht sollen sie sich mit (oder: an) Schweißbringendem gürten.
19
וּ֠בְצֵאתָ֠ם אֶל־הֶחָצֵ֨ר הַחִיצוֹנָ֜ה אֶל־הֶחָצֵ֣ר הַחִיצוֹנָה֮ אֶל־הָעָם֒ יִפְשְׁט֣וּ אֶת־בִּגְדֵיהֶ֗ם אֲשֶׁר־הֵ֙מָּה֙ מְשָׁרְתִ֣ם בָּ֔ם וְהִנִּ֥יחוּ אוֹתָ֖ם בְּלִֽשְׁכֹ֣ת הַקֹּ֑דֶשׁ וְלָֽבְשׁוּ֙ בְּגָדִ֣ים אֲחֵרִ֔ים וְלֹא־יְקַדְּשׁ֥וּ אֶת־הָעָ֖ם בְּבִגְדֵיהֶֽם׃
ZunzUnd wenn sie hinausgehen in den äußern Hof, in den äußern Hof zum Volke, sollen sie ihre Kleider ausziehen, worin sie den Dienst thun, und sie niederlegen in den heiligen Gemächern, und andere Kleider anlegen, und sollen nicht mit dem Volke verkehren in ihren heiligen Kleidern.
J. BreuerUnd wenn sie dann in denäußeren Vorhof hinaustreten, in den äußeren Vorhof, der zum Volke führt, sollen sie ihre Kleider, in denen sie Dienst tun, ausziehen und sie in den zum Heiligtum gehörigen Gemächern niederlegen und sich mit andern Gewändern bekleiden; nicht aber heiligen sie das Volk mit ihren Kleidern.
20
וְרֹאשָׁם֙ לֹ֣א יְגַלֵּ֔חוּ וּפֶ֖רַע לֹ֣א יְשַׁלֵּ֑חוּ כָּס֥וֹם יִכְסְמ֖וּ אֶת־רָאשֵׁיהֶֽם׃
ZunzUnd sollen ihr Haupthaar nicht glatt scheeren, aber auch das Haar nicht freiwachsen lassen, verschneiden sollen sie ihr Haupthaar.
J. BreuerUnd ihr Haupthaar sollen sie nicht ganz abscheren, es auch nicht wild wachsen lassen, sorgsam verschneiden sollen sie, ihr Haupthaar.
21
וְיַ֥יִן לֹא־יִשְׁתּ֖וּ כׇּל־כֹּהֵ֑ן בְּבוֹאָ֖ם אֶל־הֶחָצֵ֥ר הַפְּנִימִֽית׃
ZunzUnd Wein soll kein Priester trinken, wenn sie eingehen zu dem innern Hofe.
J. BreuerWein darf kein Priester trinken, wenn sie in den inneren Vorhof eingehen.
Haftarah Schemini Romanioten enden hier.
22
וְאַלְמָנָה֙ וּגְרוּשָׁ֔ה לֹא־יִקְח֥וּ לָהֶ֖ם לְנָשִׁ֑ים כִּ֣י אִם־בְּתוּלֹ֗ת מִזֶּ֙רַע֙ בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל וְהָֽאַלְמָנָה֙ אֲשֶׁ֣ר תִּֽהְיֶ֣ה אַלְמָנָ֔ה מִכֹּהֵ֖ן יִקָּֽחוּ׃
ZunzUnd eine Wittwe und eine Verstoßene sollen sie sich nicht nehmen zu Weibern, sondern Jungfrauen vom Samen des Hauses Jisraël; aber die Wittwe, die eines Priesters verwittwete ist, dürfen sie nehmen.
J. BreuerUnd eine Witwe oder eine Geschiedene dürfen sie nicht zur Frau nehmen, sondern nur Jungfrauen aus dem Geschlecht des Hauses Israels; und auch eine Witwe, die nur Witwe ist, dürfen von den Priestern heiraten.
23
וְאֶת־עַמִּ֣י יוֹר֔וּ בֵּ֥ין קֹ֖דֶשׁ לְחֹ֑ל וּבֵין־טָמֵ֥א לְטָה֖וֹר יוֹדִעֻֽם׃
ZunzUnd mein Volk sollen sie unterweisen in dem Unterschied zwischen Heiligem und Unheiligem, und den Unterschied zwischen Reinem und Unreinem sollen sie ihnen kund machen.
J. BreuerMein Volk sollen sie das Verhältnis lehren zwischen Geheiligtem und Ungeheiligtem und sollen sie unterscheiden lehren das Reine vom Unreinen.
24
וְעַל־רִ֗יב הֵ֚מָּה יַעַמְד֣וּ (לשפט) [לְמִשְׁפָּ֔ט] בְּמִשְׁפָּטַ֖י (ושפטהו) [יִשְׁפְּט֑וּהוּ] וְאֶת־תּוֹרֹתַ֤י וְאֶת־חֻקֹּתַי֙ בְּכׇל־מוֹעֲדַ֣י יִשְׁמֹ֔רוּ וְאֶת־שַׁבְּתוֹתַ֖י יְקַדֵּֽשׁוּ׃
ZunzUnd bei einem Rechtshandel sollen sie hintreten zu richten, nach meinen Rechten sollen sie ihn richten; und meine Weisungen und meine Satzungen bei all meinen Festen sollen sie beobachten, und meine Sabbate sollen sie heiligen.
J. BreuerUnd über eine Streitsache sollen [auch] sie zur Rechtsentscheidung eintreten, nach meinen Rechtsordnungen sollen sie sie entscheiden; und meine Lehren und meine Gesetze sollen sie an allen meinen Zusammenkunftbestimmungszeiten bewahren, und meine Sabbate sollen sie zu Heiligtümern machen.
Haftarah Emor Romanioten und Karäer beginnen hier.
25
וְאֶל־מֵ֣ת אָדָ֔ם לֹ֥א יָב֖וֹא לְטׇמְאָ֑ה כִּ֣י אִם־לְאָ֡ב וּ֠לְאֵ֠ם וּלְבֵ֨ן וּלְבַ֜ת לְאָ֗ח וּלְאָח֛וֹת אֲשֶֽׁר־לֹא־הָיְתָ֥ה לְאִ֖ישׁ יִטַּמָּֽאוּ׃
ZunzUnd zu keiner Leiche soll er kommen, sich zu verunreinigen; sondern nur an Vater und Mutter und Sohn und Tochter, an Bruder und an der Schwester, die noch keinem Manne angehört hat, dürfen sie sich verunreinigen.
J. BreuerZu einer Menschenleiche darf er nicht kommen, sich zu verunreinigen, nur in Beziehung zu Vater und Mutter und zu Sohn und zu Tochter, zu Bruder und zu einer Schwester, die noch keines Mannes geworden, haben sie sich zu verunreinigen.
26
וְאַחֲרֵ֖י טׇהֳרָת֑וֹ שִׁבְעַ֥ת יָמִ֖ים יִסְפְּרוּ־לֽוֹ׃
ZunzUnd nachdem er rein geworden, — sieben Tage sollen sie für sich zählen —
J. BreuerUnd sobald er sich seiner Reinigung zuwendet, zähle man bei ihm sieben Tage.
27
וּבְיוֹם֩ בֹּא֨וֹ אֶל־הַקֹּ֜דֶשׁ אֶל־הֶחָצֵ֤ר הַפְּנִימִית֙ לְשָׁרֵ֣ת בַּקֹּ֔דֶשׁ יַקְרִ֖יב חַטָּאת֑וֹ נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzUnd an dem Tage, da er in das Heiligthum kommt zum innern Hofe, um den Dienst zu thun im Heiligthum, soll er sein Sühnopfer darbringen; Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerAn dem Tage aber, da er ins Heiligtum, in den inneren Vorhof eingeht, um den Dienst im Heiligtum zu tun, hat er sein Entsündigungsopfer nahe zu bringen, spricht mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
28
וְהָיְתָ֤ה לָהֶם֙ לְֽנַחֲלָ֔ה אֲנִ֖י נַחֲלָתָ֑ם וַאֲחֻזָּ֗ה לֹֽא־תִתְּנ֤וּ לָהֶם֙ בְּיִשְׂרָאֵ֔ל אֲנִ֖י אֲחֻזָּתָֽם׃
ZunzUnd es sei ihnen zum Erbe: — Ich bin ihr Erbe, und Besitzthum sollt ihr ihnen nicht geben unter Jisraël; ich bin ihr Besitzthum.
J. BreuerZum Erbe sei ihnen: Ich bin ihr Erbe — Besitz sollt ihr ihnen nicht geben in Israel: Ich bin ihr Besitz.
29
הַמִּנְחָה֙ וְהַחַטָּ֣את וְהָאָשָׁ֔ם הֵ֖מָּה יֹאכְל֑וּם וְכׇל־חֵ֥רֶם בְּיִשְׂרָאֵ֖ל לָהֶ֥ם יִהְיֶֽה׃
ZunzDas Speiseopfer und das Sühnopfer und das Schuldopfer, das sollen sie essen; und alles Banngut in Jisraël gehöre ihnen.
J. BreuerDie Huldigungsgabe und das Entsündigungsopfer und das Schuldopfer haben sie zu essen, und alles Banngelobte in Israel soll ihnen gehören.
30
וְרֵאשִׁית֩ כׇּל־בִּכּ֨וּרֵי כֹ֜ל וְכׇל־תְּר֣וּמַת כֹּ֗ל מִכֹּל֙ תְּרוּמ֣וֹתֵיכֶ֔ם לַכֹּהֲנִ֖ים יִהְיֶ֑ה וְרֵאשִׁ֤ית עֲרִסֽוֹתֵיכֶם֙ תִּתְּנ֣וּ לַכֹּהֵ֔ן לְהָנִ֥יחַ בְּרָכָ֖ה אֶל־בֵּיתֶֽךָ׃
ZunzUnd das Früheste aller Erstlingsfrüchte und die Hebe von all euern Heben gehören den Priestern; auch das Erste eurer Backtröge sollt ihr dem Priester geben, daß der Segen ruhe auf deinem Hause.
J. BreuerUnd das Erste, alle Erstlingsfrüchte von allem und jegliche Hebe von allem, von allen euren Heben, soll den Priestern gehören; und das Erste eurer Tröge sollt ihr dem Priester geben, um dauernd Segen in dein Haus zu bringen.
31
כׇּל־נְבֵלָה֙ וּטְרֵפָ֔ה מִן־הָע֖וֹף וּמִן־הַבְּהֵמָ֑ה לֹ֥א יֹאכְל֖וּ הַכֹּהֲנִֽים׃ {פ}
ZunzAlles Gefallene und Zerrissene von Geflügel und von Vieh sollen die Priester nicht essen.
J. BreuerKein Gefallenes oder tötlich Verletztes vom Geflügel wie vom Vieh dürfen die Priester essen.
Haftarah Emor Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener enden hier.