Daniel 5 דניאל
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1
בֵּלְשַׁאצַּ֣ר מַלְכָּ֗א עֲבַד֙ לְחֶ֣ם רַ֔ב לְרַבְרְבָנ֖וֹהִי אֲלַ֑ף וְלׇקֳבֵ֥ל אַלְפָּ֖א חַמְרָ֥א שָׁתֵֽה׃
BernfeldDer König Belsazzar gab einst ein großes Mahl seinen tausend Großen, und vor den tausend Großen trank er den Wein.
ZunzBelschazzar, der König, machte ein großes Mahl seinen tausend Großen, und vor den Tausenden trank er den Wein.
2
בֵּלְשַׁאצַּ֞ר אֲמַ֣ר ׀ בִּטְעֵ֣ם חַמְרָ֗א לְהַיְתָיָה֙ לְמָאנֵי֙ דַּהֲבָ֣א וְכַסְפָּ֔א דִּ֤י הַנְפֵּק֙ נְבוּכַדְנֶצַּ֣ר אֲב֔וּהִי מִן־הֵיכְלָ֖א דִּ֣י בִירוּשְׁלֶ֑ם וְיִשְׁתּ֣וֹן בְּה֗וֹן מַלְכָּא֙ וְרַבְרְבָנ֔וֹהִי שֵׁגְלָתֵ֖הּ וּלְחֵנָתֵֽהּ׃
BernfeldBelsazzar befahl nun im Weinrausch, dass man die goldenen und silbernen Gefäße bringe, welche sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem herausgenommen, damit aus ihnen der König und seine Großen trinken, seine Gemahlinnen und seine Kebsweiber.
ZunzBelschazzar befahl auf die Eingebung des Weines, daß man bringe die goldenen und silbernen Gefäße, welche herausgenommen Nebukadnezar, sein Vater, aus dem Tempel zu Jeruschalajim, damit aus ihnen trinken der König und seine Großen, seine Gemahlinnen und seine Kebsweiber.
3
בֵּאדַ֗יִן הַיְתִיו֙ מָאנֵ֣י דַהֲבָ֔א דִּ֣י הַנְפִּ֗קוּ מִן־הֵ֥יכְלָ֛א דִּֽי־בֵ֥ית אֱלָהָ֖א דִּ֣י בִירֽוּשְׁלֶ֑ם וְאִשְׁתִּ֣יו בְּה֗וֹן מַלְכָּא֙ וְרַבְרְבָנ֔וֹהִי שֵׁגְלָתֵ֖הּ וּלְחֵנָתֵֽהּ׃
BernfeldHierauf brachte man die goldenen Gefäße, die man herausgenommen aus dem Tempel des Gotteshauses zu Jerusalem; es tranken aus ihnen der König und seine Großen, seine Gemahlinnen und seine Kebsweiber.
ZunzHierauf brachte man die goldenen Gefäße, die sie herausgenommen aus dem Tempel des Gotteshauses zu Jeruschalajim, und es tranken aus ihnen der König und seine Großen, seine Gemahlinnen und seine Kebsweiber.
4
אִשְׁתִּ֖יו חַמְרָ֑א וְ֠שַׁבַּ֠חוּ לֵֽאלָהֵ֞י דַּהֲבָ֧א וְכַסְפָּ֛א נְחָשָׁ֥א פַרְזְלָ֖א אָעָ֥א וְאַבְנָֽא׃
BernfeldSie tranken Wein und priesen die Götter von Gold und Silber, Kupfer, Eisen, Holz und Stein.
ZunzSie tranken Wein und priesen die Götter von Gold und Silber, Kupfer, Eisen, Holz und Stein.
5
בַּהּ־שַׁעֲתָ֗ה (נפקו) [נְפַ֙קָה֙] אֶצְבְּעָן֙ דִּ֣י יַד־אֱנָ֔שׁ וְכָֽתְבָן֙ לׇקֳבֵ֣ל נֶבְרַשְׁתָּ֔א עַל־גִּירָ֕א דִּֽי־כְתַ֥ל הֵיכְלָ֖א דִּ֣י מַלְכָּ֑א וּמַלְכָּ֣א חָזֵ֔ה פַּ֥ס יְדָ֖א דִּ֥י כָתְבָֽה׃
BernfeldAber in jener Stunde wurden Finger einer Menschenhand sichtbar, die gegenüber dem Leuchter auf den Kalk der Wand im Palaste des Königs schrieben; der König sah die Hand, welche schrieb.
ZunzIn selbiger Stunde kamen hervor Finger einer Menschenhand, und schrieben gegenüber dem Leuchter auf den Kalk der Wand des Pallastes des Königs, und der König sah die Hand, welche schrieb.
6
אֱדַ֤יִן מַלְכָּא֙ זִיוֺ֣הִי שְׁנ֔וֹהִי וְרַעְיֹנֹ֖הִי יְבַהֲלוּנֵּ֑הּ וְקִטְרֵ֤י חַרְצֵהּ֙ מִשְׁתָּרַ֔יִן וְאַ֨רְכֻבָּתֵ֔הּ דָּ֥א לְדָ֖א נָֽקְשָֽׁן׃
BernfeldDa wechselte der König seine Farbe, und seine Gedanken verwirrten sich, die Bande seiner Hüfte lösten sich, und seine Knie schlugen aneinander.
ZunzDa wechselte der König seine Farbe, und seine Gedanken schreckten ihn, und die Bande seiner Hüfte lösten sich, und seine Kniee schlugen an einander.
7
קָרֵ֤א מַלְכָּא֙ בְּחַ֔יִל לְהֶֽעָלָה֙ לְאָ֣שְׁפַיָּ֔א (כשדיא) [כַּשְׂדָּאֵ֖י] וְגָזְרַיָּ֑א עָנֵ֨ה מַלְכָּ֜א וְאָמַ֣ר ׀ לְחַכִּימֵ֣י בָבֶ֗ל דִּ֣י כׇל־אֱ֠נָ֠שׁ דִּֽי־יִקְרֵ֞ה כְּתָבָ֣ה דְנָ֗ה וּפִשְׁרֵהּ֙ יְחַוִּנַּ֔נִי אַרְגְּוָנָ֣א יִלְבַּ֗שׁ (והמנוכא) [וְהַֽמְנִיכָ֤א] דִֽי־דַהֲבָא֙ עַֽל־צַוְּארֵ֔הּ וְתַלְתִּ֥י בְמַלְכוּתָ֖א יִשְׁלַֽט׃ {ס}
BernfeldDer König befahl laut, dass man die Sternseher bringe, die Chaldäer und die Wahrsager; der König hub an und sprach zu den Weisen Babels: Jeder Mann, welcher diese Schrift lesen und mir deren Deutung eröffnen wird, soll anlegen Purpur und ein Geschmeide von Gold an seinen Hals, und als Dritter soll er herrschen im Reich.
ZunzDer König rief mit Macht, daß man bringe die Sternseher, die Kasdim und die Wahrsager; der König hob an und sprach zu den Weisen Babel's, daß jeder Mann, welcher diese Schrift lesen und mir eröffnen wird deren Deutung, anlegen soll Purpur und ein Geschmeide von Gold an seinem Halse, und als dritter soll er herrschen im Reich.
8
אֱדַ֙יִן֙ (עללין) [עָֽלִּ֔ין] כֹּ֖ל חַכִּימֵ֣י מַלְכָּ֑א וְלָֽא־כָהֲלִ֤ין כְּתָבָא֙ לְמִקְרֵ֔א (ופשרא) [וּפִשְׁרֵ֖הּ] לְהוֹדָעָ֥ה לְמַלְכָּֽא׃
BernfeldSogleich kamen alle Weisen des Königs, aber sie vermochten nicht die Schrift zu lesen, viel weniger die Deutung kund zu tun dem König.
ZunzSogleich kamen alle Weisen des Königs, aber sie vermochten nicht die Schrift zu lesen, und die Deutung kund zu thun dem Könige.
9
אֱ֠דַ֠יִן מַלְכָּ֤א בֵלְשַׁאצַּר֙ שַׂגִּ֣יא מִתְבָּהַ֔ל וְזִיוֺ֖הִי שָׁנַ֣יִן עֲל֑וֹהִי וְרַבְרְבָנ֖וֹהִי מִֽשְׁתַּבְּשִֽׁין׃
BernfeldDa war der König Belsazzar sehr erschreckt, seine Farbe wechselte und auch seine Großen waren bestürzt.
ZunzDa war der König Belschazzar sehr erschreckt, und seine Farbe wechselte bei ihm, und seine Großen waren bestürzt.
10
מַלְכְּתָ֕א לׇקֳבֵ֨ל מִלֵּ֤י מַלְכָּא֙ וְרַבְרְבָנ֔וֹהִי לְבֵ֥ית מִשְׁתְּיָ֖א (עללת) [עַלַּ֑ת] עֲנָ֨ת מַלְכְּתָ֜א וַאֲמֶ֗רֶת מַלְכָּא֙ לְעָלְמִ֣ין חֱיִ֔י אַֽל־יְבַהֲלוּךְ֙ רַעְיוֹנָ֔ךְ (וזיויך) [וְזִיוָ֖ךְ] אַל־יִשְׁתַּנּֽוֹ׃
BernfeldIn Folge der Reden des Königs und seiner Großen kam die Königin in das Haus des Mahles; die Königin hub an und sprach: Der König lebe ewig! Es mögen dich deine Gedanken nicht erschrecken, und deine Farbe möge nicht wechseln.
ZunzIn Folge der Reden des Königs und seiner Großen kam die Königin in das Haus des Mahles; die Königin hob an und sprach: Der König lebe ewig! Es mögen dich nicht schrecken deine Gedanken, und deine Farbe möge nicht wechseln.
11
אִיתַ֨י גְּבַ֜ר בְּמַלְכוּתָ֗ךְ דִּ֠י ר֣וּחַ אֱלָהִ֣ין קַדִּישִׁין֮ בֵּהּ֒ וּבְיוֹמֵ֣י אֲב֗וּךְ נַהִיר֧וּ וְשׇׂכְלְתָנ֛וּ וְחׇכְמָ֥ה כְּחׇכְמַת־אֱלָהִ֖ין הִשְׁתְּכַ֣חַת בֵּ֑הּ וּמַלְכָּ֤א נְבֻֽכַדְנֶצַּר֙ אֲב֔וּךְ רַ֧ב חַרְטֻמִּ֣ין אָֽשְׁפִ֗ין כַּשְׂדָּאִין֙ גָּזְרִ֔ין הֲקִימֵ֖הּ אֲב֥וּךְ מַלְכָּֽא׃
BernfeldEs gibt einen Mann in deinem Reiche, in welchem der Geist der heiligen Götter ist; in den Tagen deines Vaters ist Licht und Verstand und Weisheit, gleich der Weisheit der Götter, bei ihm angetroffen worden; der König Nebukadnezar, dein Vater — zum Obersten der Zeichendeuter, Sternseher, Chaldäer und Wahrsager hat ihn dein Vater, der König, eingesetzt.
ZunzEs giebt einen Mann in deinem Reiche, in welchem der Geist der heiligen Götter, und in den Tagen deines Vaters ist Licht und Verstand und Weisheit, gleich der Weisheit der Götter, bei ihm angetroffen worden; und der König Nebukadnezar, dein Vater — zum Obersten der Zeichendeuter, Sternseher, Kasdim, Wahrsager hat ihn eingesetzt dein Vater, der König,
12
כׇּל־קֳבֵ֡ל דִּ֣י ר֣וּחַ ׀ יַתִּירָ֡ה וּמַנְדַּ֡ע וְשׇׂכְלְתָנ֡וּ מְפַשַּׁ֣ר חֶלְמִין֩ וְֽאַֽחֲוָיַ֨ת אֲחִידָ֜ן וּמְשָׁרֵ֣א קִטְרִ֗ין הִשְׁתְּכַ֤חַת בֵּהּ֙ בְּדָ֣נִיֵּ֔אל דִּֽי־מַלְכָּ֥א שָׂם־שְׁמֵ֖הּ בֵּלְטְשַׁאצַּ֑ר כְּעַ֛ן דָּנִיֵּ֥אל יִתְקְרֵ֖י וּפִשְׁרָ֥ה יְהַֽחֲוֵֽה׃ {פ}
BernfeldWeil man einen vorzüglichen Geist und Kenntnis und Verstand, um Träume zu deuten und Rätsel und Knoten zu lösen, in ihm angetroffen, in Daniel, den der König Beltsazzar genannt. Nun so möge Daniel gerufen werden, er wird die Deutung geben.
ZunzWeil man einen vorzüglichen Geist und Kenntniß und Verstand, Träume deutend und Räthsel eröffnend und Knoten lösend, in ihm angetroffen, in Danijel, dessen Namen der König genannt Beltschazzar. Nun so möge Danijel gerufen werden, und die Deutung wird er eröffnen.
13
בֵּאדַ֙יִן֙ דָּֽנִיֵּ֔אל הֻעַ֖ל קֳדָ֣ם מַלְכָּ֑א עָנֵ֨ה מַלְכָּ֜א וְאָמַ֣ר לְדָנִיֵּ֗אל (אנתה) [אַנְתְּ־]ה֤וּא דָנִיֵּאל֙ דִּֽי־מִן־בְּנֵ֤י גָלוּתָא֙ דִּ֣י יְה֔וּד דִּ֥י הַיְתִ֛י מַלְכָּ֥א אַ֖בִי מִן־יְהֽוּד׃
BernfeldDa wurde Daniel vor den König gebracht und der König fragte Daniel: Bist du Daniel von den Weggeführten aus Jehuda, die der König, mein Vater, aus Jehuda hergebracht hat?
ZunzDa wurde Danijel vor den König gebracht; der König hob an und sprach zu Danijel: Bist du Danijel, der von den Söhnen der Weggeführten aus Jehudah, die hergebracht hat der König, mein Vater, aus Jehudah?
14
וְשִׁמְעֵ֣ת (עליך) [עֲלָ֔ךְ] דִּ֛י ר֥וּחַ אֱלָהִ֖ין בָּ֑ךְ וְנַהִיר֧וּ וְשׇׂכְלְתָנ֛וּ וְחׇכְמָ֥ה יַתִּירָ֖ה הִשְׁתְּכַ֥חַת בָּֽךְ׃
BernfeldIch habe von dir gehört, dass ein Geist der Götter in dir ist, und Licht und Verstand und vorzügliche Weisheit bei dir angetroffen wird.
ZunzUnd ich habe von dir gehört, daß ein Geist der Götter in dir, und Licht und Verstand und vorzügliche Weisheit bei dir angetroffen wird.
15
וּכְעַ֞ן הֻעַ֣לּוּ קׇֽדָמַ֗י חַכִּֽימַיָּא֙ אָֽשְׁפַיָּ֔א דִּֽי־כְתָבָ֤ה דְנָה֙ יִקְר֔וֹן וּפִשְׁרֵ֖הּ לְהוֹדָעֻתַ֑נִי וְלָֽא־כָהֲלִ֥ין פְּשַֽׁר־מִלְּתָ֖א לְהַחֲוָיָֽה׃
BernfeldEs sind vor mich die Weisen, die Sternseher gebracht worden, dass sie diese Schrift lesen und deren Deutung mir kund tun mögen, aber sie vermochten nicht die Deutung der Sache zu geben.
ZunzUnd nun sind vor mich gebracht worden die Weisen, die Sternseher, daß sie diese Schrift lesen mögen und deren Deutung mir kund zu thun, aber sie vermochten nicht die Deutung der Sache zu eröffnen.
16
וַאֲנָה֙ שִׁמְעֵ֣ת (עליך) [עֲלָ֔ךְ] דִּֽי־[תִכּ֥וּל] (תוכל) פִּשְׁרִ֛ין לְמִפְשַׁ֖ר וְקִטְרִ֣ין לְמִשְׁרֵ֑א כְּעַ֡ן הֵן֩ (תוכל) [תִּכּ֨וּל] כְּתָבָ֜א לְמִקְרֵ֗א וּפִשְׁרֵהּ֙ לְהוֹדָ֣עוּתַ֔נִי אַרְגְּוָנָ֣א תִלְבַּ֗שׁ (והמונכא) [וְהַֽמְנִיכָ֤א] דִֽי־דַהֲבָא֙ עַֽל־צַוְּארָ֔ךְ וְתַלְתָּ֥א בְמַלְכוּתָ֖א תִּשְׁלַֽט׃ {פ}
BernfeldIch habe aber von dir gehört, dass du Deutungen zu geben vermagst und Knoten zu lösen; wenn du nun die Schrift zu lesen und deren Deutung mir kund zu tun vermagst, so sollst du Purpur anlegen und ein Geschmeide von Gold an deinen Hals, und als dritter im Reich sollst du herrschen.
ZunzIch aber habe von dir gehört, daß du vermagst Deutungen zu geben und Knoten zu lösen; wenn du nun vermagst die Schrift zu lesen, und deren Deutung mir kund zu thun, so sollst du Purpur anlegen und ein Geschmeide von Gold an deinem Halse, und als dritter im Reich sollst du herrschen.
17
בֵּאדַ֜יִן עָנֵ֣ה דָנִיֵּ֗אל וְאָמַר֙ קֳדָ֣ם מַלְכָּ֔א מַתְּנָתָךְ֙ לָ֣ךְ לֶֽהֶוְיָ֔ן וּנְבָ֥זְבְּיָתָ֖ךְ לְאׇחֳרָ֣ן הַ֑ב בְּרַ֗ם כְּתָבָא֙ אֶקְרֵ֣א לְמַלְכָּ֔א וּפִשְׁרָ֖א אֲהוֹדְעִנֵּֽהּ׃
BernfeldHierauf antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben und deine Geschenke spende Anderen; die Schrift jedoch will ich dem Könige lesen und die Deutung ihm kundtun.
ZunzHierauf antwortete Danijel und sprach vor dem Könige: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und deine Geschenke spende Anderen; jedoch die Schrift will ich lesen dem Könige und die Deutung ihm kund thun.
18
(אנתה) [אַ֖נְתְּ] מַלְכָּ֑א אֱלָהָא֙ (עליא) [עִלָּאָ֔ה] מַלְכוּתָ֤א וּרְבוּתָא֙ וִיקָרָ֣א וְהַדְרָ֔א יְהַ֖ב לִנְבֻכַדְנֶצַּ֥ר אֲבֽוּךְ׃
BernfeldDu, o König! der höchste Gott gab deinem Vater Nebukadnezar das Reich und die Größe, die Wurde und die Herrlichkeit.
ZunzDu, o König! der höchste Gott gab deinem Vater Nebukadnezar das Reich und die Größe, und die Würde und die Herrlichkeit.
19
וּמִן־רְבוּתָא֙ דִּ֣י יְהַב־לֵ֔הּ כֹּ֣ל עַֽמְמַיָּ֗א אֻמַּיָּא֙ וְלִשָּׁ֣נַיָּ֔א הֲו֛וֹ (זאעין) [זָיְעִ֥ין] וְדָחֲלִ֖ין מִן־קֳדָמ֑וֹהִי דִּֽי־הֲוָ֨א צָבֵ֜א הֲוָ֣ה קָטֵ֗ל וְדִֽי־הֲוָ֤ה צָבֵא֙ הֲוָ֣ה מַחֵ֔א וְדִֽי־הֲוָ֤ה צָבֵא֙ הֲוָ֣ה מָרִ֔ים וְדִֽי־הֲוָ֥א צָבֵ֖א הֲוָ֥א מַשְׁפִּֽל׃
BernfeldWegen der Größe, die er ihm verlieh, bebten und zitterten vor ihm alle Völker, Nationen und Zungen; wen er wollte, den tötete er, und wen er wollte, den erhielt er am Leben; wen er wollte, erhöhte er, und wen er wollte, erniedrigte er.
ZunzUnd vor der Größe, die er ihm verlieh — alle Völker, Nationen und Zungen bebten und zitterten vor ihm; wen er wollte, den tödtete er, und wen er wollte, den erhielt er, und wen er wollte, erhöhete er, und wen er wollte, erniedrigte er.
20
וּכְדִי֙ רִ֣ם לִבְבֵ֔הּ וְרוּחֵ֖הּ תִּֽקְפַ֣ת לַהֲזָדָ֑ה הׇנְחַת֙ מִן־כׇּרְסֵ֣א מַלְכוּתֵ֔הּ וִֽיקָרָ֖ה הֶעְדִּ֥יו מִנֵּֽהּ׃
BernfeldUnd als sich sein Herz erhob, und sein Sinn stolz und übermütig wurde, wurde er gestürzt vom Throne seines Reiches, und man entriss ihm die Würde.
ZunzUnd als sich erhob sein Herz, und sein Gemüth stolz und übermüthig wurde, wurde er gestürzt vom Throne seines Reiches, und die Würde entriß man ihm.
21
וּמִן־בְּנֵי֩ אֲנָשָׁ֨א טְרִ֜יד וְלִבְבֵ֣הּ ׀ עִם־חֵיוְתָ֣א (שוי) [שַׁוִּ֗יו] וְעִם־עֲרָֽדַיָּא֙ מְדֹרֵ֔הּ עִשְׂבָּ֤א כְתוֹרִין֙ יְטַ֣עֲמוּנֵּ֔הּ וּמִטַּ֥ל שְׁמַיָּ֖א גִּשְׁמֵ֣הּ יִצְטַבַּ֑ע עַ֣ד דִּֽי־יְדַ֗ע דִּֽי־שַׁלִּ֞יט אֱלָהָ֤א (עליא) [עִלָּאָה֙] בְּמַלְכ֣וּת אֲנָשָׁ֔א וּלְמַן־דִּ֥י יִצְבֵּ֖א יְהָקֵ֥ים (עליה) [עֲלַֽהּ]׃
BernfeldVon den Menschenkindern wurde er ausgestoßen, sein Sinn mit dem der Tiere gleichgemacht, und bei den Waldeseln war seine Wohnung, Gras wie den Stieren gab man ihm zu essen, und vom Tau des Himmels netzte sich sein Leib, bis er erkannte, dass der höchste Gott über das Reich der Menschen schaltet, und wen er will darüber einsetzt.
ZunzUnd von den Menschenkindern ausgestoßen, und sein Herz mit dem Thiere gleich, und bei den Waldeseln seine Wohnung, Gras wie den Stieren gab man ihm zu essen, und vom Thau des Himmels netzte sich ein Leib, bis er erkannte, daß der höchste Gott schaltet über das Reich der Menschen, und wen er gewillt, darüber einsetzt.
22
(ואנתה) [וְאַ֤נְתְּ] בְּרֵהּ֙ בֵּלְשַׁאצַּ֔ר לָ֥א הַשְׁפֵּ֖לְתְּ לִבְבָ֑ךְ כׇּל־קֳבֵ֕ל דִּ֥י כׇל־דְּנָ֖ה יְדַֽעְתָּ׃
BernfeldAber du, Belsazzar, sein Sohn, hast nicht gebeugt dein Herz, obwohl du dies alles gewusst.
ZunzUnd du, Belschazzar, sein Sohn, nicht gebeugt hast du dein Herz, obwohl du dies alles gewußt.
23
וְעַ֣ל מָרֵֽא־שְׁמַיָּ֣א ׀ הִתְרוֹמַ֡מְתָּ וּלְמָֽאנַיָּ֨א דִֽי־בַיְתֵ֜הּ הַיְתִ֣יו (קדמיך) [קׇֽדָמָ֗ךְ] (ואנתה) [וְאַ֨נְתְּ] (ורברבניך) [וְרַבְרְבָנָ֜ךְ] שֵֽׁגְלָתָ֣ךְ וּלְחֵנָתָךְ֮ חַמְרָא֮ שָׁתַ֣יִן בְּהוֹן֒ וְלֵֽאלָהֵ֣י כַסְפָּֽא־וְ֠דַהֲבָ֠א נְחָשָׁ֨א פַרְזְלָ֜א אָעָ֣א וְאַבְנָ֗א דִּ֠י לָֽא־חָזַ֧יִן וְלָא־שָׁמְעִ֛ין וְלָ֥א יָדְעִ֖ין שַׁבַּ֑חְתָּ וְלֵֽאלָהָ֞א דִּֽי־נִשְׁמְתָ֥ךְ בִּידֵ֛הּ וְכׇל־אֹרְחָתָ֥ךְ לֵ֖הּ לָ֥א הַדַּֽרְתָּ׃
BernfeldÜber den Herrn des Himmels hast du dich erhoben, denn die Gefäße seines Hauses brachten sie vor dich, und du und deine Großen, deine Gemahlinnen und deine Kebsweiber tranken Wein daraus. Götter von Silber und Gold, Kupfer, Eisen, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nichts wissen, priesest du; den Gott aber in dessen Hand dein Lebensodem, dessen all deine Wege sind, hast du nicht verherrlicht.
ZunzUnd über den Herrn des Himmels hast du dich erhoben, und die Gefäße seines Hauses brachten sie vor dich, und du und deine Großen, deine Gemahlinnen und deine Kebsweiber tranken Wein daraus, und Götter von Silber und Gold, Kupfer, Eisen, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nichts wissen, priesest du, den Gott aber, in dessen Hand dein Lebensodem, deß all deine Wege sind, hast du nicht verherrlicht.
24
בֵּאדַ֙יִן֙ מִן־קֳדָמ֔וֹהִי שְׁלִ֖יחַ פַּסָּ֣א דִֽי־יְדָ֑א וּכְתָבָ֥א דְנָ֖ה רְשִֽׁים׃
BernfeldDeswegen wurde von ihm die Hand entsandt, die diese Schrift aufgezeichnet.
ZunzDeswegen wurde von ihm entsandt eine Hand und diese Schrift aufgezeichnet.
25
וּדְנָ֥ה כְתָבָ֖א דִּ֣י רְשִׁ֑ים מְנֵ֥א מְנֵ֖א תְּקֵ֥ל וּפַרְסִֽין׃
BernfeldDas ist die Schrift, welche aufgezeichnet ist: Mene, Mene, Tekel, Ufarsin.
ZunzUnd das ist die Schrift, welche aufgezeichnet ist: Mene, Mene, Tekel, Ufarsin.
26
דְּנָ֖ה פְּשַֽׁר־מִלְּתָ֑א מְנֵ֕א מְנָֽה־אֱלָהָ֥א מַלְכוּתָ֖ךְ וְהַשְׁלְמַֽהּ׃
BernfeldUnd dies die Deutung der Sache: Mene — abgezählt hat Gott dein Reich und ihm ein Ende gemacht.
ZunzDies die Auslegung der Sache: Mene — abgezählt hat Gott dein Reich und es vollendet.
27
תְּקֵ֑ל תְּקִ֥ילְתָּ בְמֹֽאזַנְיָ֖א וְהִשְׁתְּכַ֥חַתְּ חַסִּֽיר׃
BernfeldTekel — du wurdest gewogen auf der Wage und zu leicht befunden.
ZunzTekel — du wurdest gewogen auf der Wage und wurdest zu leicht befunden.
28
פְּרֵ֑ס פְּרִיסַת֙ מַלְכוּתָ֔ךְ וִיהִיבַ֖ת לְמָדַ֥י וּפָרָֽס׃
BernfeldPeres — zertrümmert wird dein Reich und Medien und Persien gegeben.
ZunzPeres — getheilt wird dein Reich und Madai und Paras gegeben.
29
בֵּאדַ֣יִן ׀ אֲמַ֣ר בֵּלְשַׁאצַּ֗ר וְהַלְבִּ֤שׁוּ לְדָֽנִיֵּאל֙ אַרְגְּוָנָ֔א (והמנוכא) [וְהַֽמְנִיכָ֥א] דִֽי־דַהֲבָ֖א עַֽל־צַוְּארֵ֑הּ וְהַכְרִ֣זֽוּ עֲל֔וֹהִי דִּֽי־לֶהֱוֵ֥א שַׁלִּ֛יט תַּלְתָּ֖א בְּמַלְכוּתָֽא׃
BernfeldHierauf befahl Belsazzar, dass man Daniel Purpur anlegte, und ein Geschmeide von Gold an seinen Hals, und man rief über ihn aus, dass er als Dritter herrsche im Reich.
ZunzHierauf befahl Belschazzar, und man legte Danijel Purpur an, und ein Geschmeide von Gold an seinen Hals, und man rief über ihn aus, daß er der dritte herrsche im Reich.
30
בֵּ֚הּ בְּלֵ֣ילְיָ֔א קְטִ֕יל בֵּלְאשַׁצַּ֖ר מַלְכָּ֥א (כשדיא) [כַשְׂדָּאָֽה]׃ {פ}
BernfeldIn selbiger Nacht aber wurde Belsazzar, der König der Chaldäer, getötet.
ZunzIn selbiger Nacht wurde Belschazzar, der König der Kasdim, getödtet.