Daniel 6 דניאל

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1
וְדָרְיָ֙וֶשׁ֙ (מדיא) [מָֽדָאָ֔ה] קַבֵּ֖ל מַלְכוּתָ֑א כְּבַ֥ר שְׁנִ֖ין שִׁתִּ֥ין וְתַרְתֵּֽין׃
BernfeldDarius der Meder, übernahm das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war.
ZunzUnd Darjawesch, der Meder, übernahm das Reich, da er zwei und sechzig Jahre alt war.
2
שְׁפַר֙ קֳדָ֣ם דָּרְיָ֔וֶשׁ וַהֲקִים֙ עַל־מַלְכוּתָ֔א לַאֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּ֖א מְאָ֣ה וְעֶשְׂרִ֑ין דִּ֥י לֶהֱוֺ֖ן בְּכׇל־מַלְכוּתָֽא׃
BernfeldEs beliebte dem Darius, über das Reich hundertundzwanzig Satrapen einzusetzen, welche im ganzen Reiche regierten.
ZunzEs beliebte dem Darjawesch, und er setzte ein über das Reich hundert und zwanzig Satrapen, welche seyn sollten im ganzen Reiche.
3
וְעֵ֤לָּא מִנְּהוֹן֙ סָרְכִ֣ין תְּלָתָ֔ה דִּ֥י דָנִיֵּ֖אל חַֽד־מִנְּה֑וֹן דִּֽי־לֶהֱוֺ֞ן אֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּ֣א אִלֵּ֗ין יָהֲבִ֤ין לְהוֹן֙ טַעְמָ֔א וּמַלְכָּ֖א לָֽא־לֶהֱוֵ֥א נָזִֽק׃
BernfeldUnd über sie setzte er drei Fürsten, von welchen Daniel einer war, so dass jene Satrapen ihnen Rechnung ablegen sollten und der König keinen Schaden erlitt.
ZunzUnd über dieselben drei Fürsten, von welchen Danijel einer war, so daß jene Satrapen ihnen Rechnung ablegen sollten, und der König keinen Schaden leide.
4
אֱדַ֙יִן֙ דָּנִיֵּ֣אל דְּנָ֔ה הֲוָ֣א מִתְנַצַּ֔ח עַל־סָרְכַיָּ֖א וַאֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּ֑א כׇּל־קֳבֵ֗ל דִּ֣י ר֤וּחַ יַתִּירָא֙ בֵּ֔הּ וּמַלְכָּ֣א עֲשִׁ֔ית לַהֲקָמוּתֵ֖הּ עַל־כׇּל־מַלְכוּתָֽא׃
BernfeldDa übertraf nun dieser Daniel die Fürsten und die Satrapen, weil ein vor züglicher Geist in ihm war, und der König sann, ihn über das ganze Reich einzusetzen.
ZunzDa übertraf nun dieser Danijel die Fürsten und die Satrapen, weil ein vorzüglicher Geist in ihm war, und der König sann, ihn einzusetzen über das ganze Reich.
5
אֱדַ֨יִן סָֽרְכַיָּ֜א וַאֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּ֗א הֲו֨וֹ בָעַ֧יִן עִלָּ֛ה לְהַשְׁכָּחָ֥ה לְדָנִיֵּ֖אל מִצַּ֣ד מַלְכוּתָ֑א וְכׇל־עִלָּ֨ה וּשְׁחִיתָ֜ה לָא־יָכְלִ֣ין לְהַשְׁכָּחָ֗ה כׇּל־קֳבֵל֙ דִּֽי־מְהֵימַ֣ן ה֔וּא וְכׇל־שָׁלוּ֙ וּשְׁחִיתָ֔ה לָ֥א הִשְׁתְּכַ֖חַת עֲלֽוֹהִי׃
BernfeldHierauf begehrten die Fürsten und die Satrapen etwas zu finden wider Daniel in Sachen der Verwaltung; aber kein Vorwand oder Übeltat ließ sich finden, weil er treu war, und Fehl oder Übeltat fand sich nirgends wider ihn.
ZunzHierauf begehrten die Fürsten und die Satrapen eine Sache zu finden wider Danijel, von Seiten der Verwaltung; aber keine Sache oder Uebelthat waren sie zu finden vermögend, weil er getreu war, und Fehl oder Uebelthat fand sich nirgend wider ihn.
6
אֱ֠דַ֠יִן גֻּבְרַיָּ֤א אִלֵּךְ֙ אָֽמְרִ֔ין דִּ֣י לָ֧א נְהַשְׁכַּ֛ח לְדָנִיֵּ֥אל דְּנָ֖ה כׇּל־עִלָּ֑ה לָהֵ֕ן הַשְׁכַּ֥חְנָֽא עֲל֖וֹהִי בְּדָ֥ת אֱלָהֵֽהּ׃ {ס}
BernfeldHierauf sprachen jene Männer: Wir werden wider Daniel überhaupt nichts finden, wir müssen den Vorwand in dem Gesetz seines Gottes suchen.
ZunzHierauf sprachen selbige Männer: Wir werden nicht finden wider diesen Danijel irgend eine Sache, so wir sie nicht finden wider ihn in dem Gesetz seines Gottes.
7
אֱ֠דַ֠יִן סָרְכַיָּ֤א וַאֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּא֙ אִלֵּ֔ן הַרְגִּ֖שׁוּ עַל־מַלְכָּ֑א וְכֵן֙ אָמְרִ֣ין לֵ֔הּ דָּרְיָ֥וֶשׁ מַלְכָּ֖א לְעָלְמִ֥ין חֱיִֽי׃
BernfeldDa bestürmten die Fürsten und Satrapen den König, und sprachen also zu ihm: König Darius lebe ewig.
ZunzDa drangen ein diese Fürsten und Satrapen bei dem Könige, und sprachen also zu ihm: König Darjawesch, ewig lebe!
8
אִתְיָעַ֜טוּ כֹּ֣ל ׀ סָרְכֵ֣י מַלְכוּתָ֗א סִגְנַיָּ֤א וַֽאֲחַשְׁדַּרְפְּנַיָּא֙ הַדָּֽבְרַיָּ֣א וּפַחֲוָתָ֔א לְקַיָּמָ֤ה קְיָם֙ מַלְכָּ֔א וּלְתַקָּפָ֖ה אֱסָ֑ר דִּ֣י כׇל־דִּֽי־יִבְעֵ֣א בָ֠ע֠וּ מִן־כׇּל־אֱלָ֨הּ וֶֽאֱנָ֜שׁ עַד־יוֹמִ֣ין תְּלָתִ֗ין לָהֵן֙ מִנָּ֣ךְ מַלְכָּ֔א יִתְרְמֵ֕א לְגֹ֖ב אַרְיָוָתָֽא׃
BernfeldEs haben sich beraten all die Fürsten des Reichs, die Statthalter und die Satrapen, die Räte und die Landpfleger, eine königliche Satzung festzusetzen und ein strenges Verbot zu erlassen, dass nämlich jeder, der binnen dreißig Tagen von irgendeinem Gotte oder Menschen etwas erbitten wird, außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werde.
ZunzEs haben sich berathen all die Fürsten des Reichs, die Statthalter und die Satrapen, die Räthe und die Landpfleger, eine königliche Satzung festzusetzen und ein strenges Verbot zu erlassen, daß jeder, der etwas erbitten wird von irgend einem Gotte oder Menschen binnen dreißig Tagen, außer von dir, o König, geworfen werde in die Löwengrube.
9
כְּעַ֣ן מַלְכָּ֔א תְּקִ֥ים אֱסָרָ֖א וְתִרְשֻׁ֣ם כְּתָבָ֑א דִּ֣י לָ֧א לְהַשְׁנָיָ֛ה כְּדָת־מָדַ֥י וּפָרַ֖ס דִּי־לָ֥א תֶעְדֵּֽא׃
BernfeldAlso, o König, bestätige das Verbot und unterzeichne die Schrift, dass es nicht abzuändern sei, nach dem Gesetz von Medien und Persien, welches man nicht ändern darf.
ZunzAlso, o König, bestätige das Verbot und unterzeichne die Schrift, daß es nicht abzuändern sei, nach dem Gesetz von Madai und Paras, welches nicht weichen darf.
10
כׇּל־קֳבֵ֖ל דְּנָ֑ה מַלְכָּא֙ דָּֽרְיָ֔וֶשׁ רְשַׁ֥ם כְּתָבָ֖א וֶאֱסָרָֽא׃
BernfeldDemnach unterzeichnete der König Darius die Schrift und das Verbot.
ZunzDemnach unterzeichnete der König Darjawesch die Schrift und das Verbot.
11
וְ֠דָנִיֵּ֠אל כְּדִ֨י יְדַ֜ע דִּֽי־רְשִׁ֤ים כְּתָבָא֙ עַ֣ל לְבַיְתֵ֔הּ וְכַוִּ֨ין פְּתִיחָ֥ן לֵהּ֙ בְּעִלִּיתֵ֔הּ נֶ֖גֶד יְרוּשְׁלֶ֑ם וְזִמְנִין֩ תְּלָתָ֨ה בְיוֹמָ֜א ה֣וּא ׀ בָּרֵ֣ךְ עַל־בִּרְכ֗וֹהִי וּמְצַלֵּ֤א וּמוֹדֵא֙ קֳדָ֣ם אֱלָהֵ֔הּ כׇּל־קֳבֵל֙ דִּֽי־הֲוָ֣א עָבֵ֔ד מִן־קַדְמַ֖ת דְּנָֽה׃ {ס}
BernfeldAls Daniel erfuhr, dass die Schrift unterzeichnet war, ging er ruhig in sein Haus, in seinem Erker waren die Fenster geöffnet gen Jerusalem zu, und drei Mal im Tage fiel er auf seine Knie und betete und lobpries vor seinem Gotte, ebenso wie er zuvor getan.
ZunzUnd als Danijel erfuhr, daß die Schrift unterzeichnet war, ging er in sein Haus, und geöffnete Fenster hatte er in seinem Erker gen Jeruschalajim zu, und drei Mal im Tage fiel er auf seine Kniee, und betete und lobpries vor seinem Gotte, eben so wie er vor diesem gethan.
12
אֱ֠דַ֠יִן גֻּבְרַיָּ֤א אִלֵּךְ֙ הַרְגִּ֔שׁוּ וְהַשְׁכַּ֖חוּ לְדָנִיֵּ֑אל בָּעֵ֥ה וּמִתְחַנַּ֖ן קֳדָ֥ם אֱלָהֵֽהּ׃
BernfeldDa stürmten jene Männer und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gotte.
ZunzDa drangen jene Männer ein, und fanden Danijel betend und flehend vor seinem Gotte.
13
בֵּ֠אדַ֠יִן קְרִ֨בוּ וְאָמְרִ֥ין קֳדָם־מַלְכָּא֮ עַל־אֱסָ֣ר מַלְכָּא֒ הֲלָ֧א אֱסָ֣ר רְשַׁ֗מְתָּ דִּ֣י כׇל־אֱנָ֡שׁ דִּֽי־יִבְעֵא֩ מִן־כׇּל־אֱלָ֨הּ וֶֽאֱנָ֜שׁ עַד־יוֹמִ֣ין תְּלָתִ֗ין לָהֵן֙ מִנָּ֣ךְ מַלְכָּ֔א יִתְרְמֵ֕א לְג֖וֹב אַרְיָוָתָ֑א עָנֵ֨ה מַלְכָּ֜א וְאָמַ֗ר יַצִּיבָ֧א מִלְּתָ֛א כְּדָת־מָדַ֥י וּפָרַ֖ס דִּי־לָ֥א תֶעְדֵּֽא׃
BernfeldNun nahten sie und sprachen vor dem König über dessen Verbot: Hast du nicht ein Verbot unterzeichnet, dass jedermann, welcher etwas von irgendeinem Gotte oder Menschen binnen dreißig Tagen erbitten wird, außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werde? Der König antwortete: Gewiss ist es so nach dem Gesetz von Medien und Persien, das man nicht ändern darf.
ZunzDa naheten sie und sprachen vor dem Könige über das Verbot des Königs: Hast du nicht ein Verbot unterzeichnet, daß jedermann, welcher (etwas) erbitten wird von irgend einem Gotte oder Menschen binnen dreißig Tagen, außer von dir, o König, geworfen werde in die Löwengrube? Der König antwortete und sprach: Die Sache ist zuverlässig nach dem Gesetze von Madai und Paras, welches nicht weichen darf.
14
בֵּ֠אדַ֠יִן עֲנ֣וֹ וְאָמְרִין֮ קֳדָ֣ם מַלְכָּא֒ דִּ֣י דָנִיֵּ֡אל דִּי֩ מִן־בְּנֵ֨י גָלוּתָ֜א דִּ֣י יְה֗וּד לָא־שָׂ֨ם (עליך) [עֲלָ֤ךְ] מַלְכָּא֙ טְעֵ֔ם וְעַל־אֱסָרָ֖א דִּ֣י רְשַׁ֑מְתָּ וְזִמְנִ֤ין תְּלָתָה֙ בְּיוֹמָ֔א בָּעֵ֖א בָּעוּתֵֽהּ׃ {פ}
BernfeldHierauf sprachen sie vor dem König: Aber Daniel, welcher von den Söhnen der Weggeführten aus Jehuda ist, hat sich nicht um dich, o König, gekümmert, noch um das Verbot, das du unterzeichnet; drei Mal im Tage verrichtet er sein Gebet.
ZunzHierauf antworteten sie und sprachen vor dem Könige: Aber Danijel, welcher von den Söhnen der Weggeführten aus Jehudah ist, hat nicht gerichtet auf dich, o König, seinen Sinn, noch auf das Verbot, das du unterzeichnet, und drei Mal im Tage betet er sein Gebet.
15
אֱדַ֨יִן מַלְכָּ֜א כְּדִ֧י מִלְּתָ֣א שְׁמַ֗ע שַׂגִּיא֙ בְּאֵ֣שׁ עֲל֔וֹהִי וְעַ֧ל דָּנִיֵּ֛אל שָׂ֥ם בָּ֖ל לְשֵׁיזָבוּתֵ֑הּ וְעַד֙ מֶֽעָלֵ֣י שִׁמְשָׁ֔א הֲוָ֥א מִשְׁתַּדַּ֖ר לְהַצָּלוּתֵֽהּ׃ {ס}
BernfeldDem König tat dies sehr leid, als er die Sache hörte, er richtete die Gedanken wegen Daniels, ihn zu befreien; bis Sonnenuntergang strebte er ihn zu retten.
ZunzDer König hierauf, als er die Sache hörte, that sie ihm sehr leid, und wegen Danijel’s richtete er die Gedanken, ihn zu befreien, und bis Sonnenuntergang strebte er ihn zu retten.
16
בֵּאדַ֙יִן֙ גֻּבְרַיָּ֣א אִלֵּ֔ךְ הַרְגִּ֖שׁוּ עַל־מַלְכָּ֑א וְאָמְרִ֣ין לְמַלְכָּ֗א דַּ֤ע מַלְכָּא֙ דִּֽי־דָת֙ לְמָדַ֣י וּפָרַ֔ס דִּֽי־כׇל־אֱסָ֥ר וּקְיָ֛ם דִּֽי־מַלְכָּ֥א יְהָקֵ֖ים לָ֥א לְהַשְׁנָיָֽה׃
BernfeldAber jene Männer bestürmten den König und sprachen zu dem König: Wisse, o König, dass es Gesetz ist für Medien und Persien, dass jedes Verbot und jede Satzung, die der König bestätigt hat, nicht zu ändern ist.
ZunzHierauf drangen jene Männer ein bei dem Könige, und sprachen zu dem Könige: Wisse, o König, daß es Gesetz ist für Madai und Paras, daß jegliches Verbot und Satzung, die der König bestätigt hat, nicht zu ändern ist.
17
בֵּאדַ֜יִן מַלְכָּ֣א אֲמַ֗ר וְהַיְתִיו֙ לְדָ֣נִיֵּ֔אל וּרְמ֕וֹ לְגֻבָּ֖א דִּ֣י אַרְיָוָתָ֑א עָנֵ֤ה מַלְכָּא֙ וְאָמַ֣ר לְדָנִיֵּ֔אל אֱלָהָ֗ךְ דִּ֣י (אנתה) [אַ֤נְתְּ] פָּֽלַֽח־לֵהּ֙ בִּתְדִירָ֔א ה֖וּא יְשֵׁיזְבִנָּֽךְ׃
BernfeldHierauf befahl der König, dass man den Daniel brachte und in die Löwengrube warf. Der König sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du dienest mit Beständigkeit, möge dich retten!
ZunzHierauf befahl der König, und man brachte den Danijel und warf ihn in die Löwengrube. Der König hob an und sprach zu Danijel: Dein Gott, dem du dienest mit Beständigkeit, er möge dich retten!
18
וְהֵיתָ֙יִת֙ אֶ֣בֶן חֲדָ֔ה וְשֻׂמַ֖ת עַל־פֻּ֣ם גֻּבָּ֑א וְחַתְמַ֨הּ מַלְכָּ֜א בְּעִזְקְתֵ֗הּ וּבְעִזְקָת֙ רַבְרְבָנ֔וֹהִי דִּ֛י לָא־תִשְׁנֵ֥א צְב֖וּ בְּדָנִיֵּֽאל׃
BernfeldEs wurde dann ein Stein gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt, der König versiegelte sie mit seinem Siegelring und mit dem Siegelring seiner Großen, damit die Sache mit Daniel keine Änderung erleide.
ZunzUnd es wurde ein Stein gebracht und gelegt auf die Oeffnung der Grube, und es versiegelte sie der König mit seinem Siegelring und mit dem Siegelring seiner Großen, damit nicht geändert werde sein Vorhaben mit Danijel.
19
אֱ֠דַ֠יִן אֲזַ֨ל מַלְכָּ֤א לְהֵֽיכְלֵהּ֙ וּבָ֣ת טְוָ֔ת וְדַחֲוָ֖ן לָא־הַנְעֵ֣ל קׇֽדָמ֑וֹהִי וְשִׁנְתֵּ֖הּ נַדַּ֥ת עֲלֽוֹהִי׃
BernfeldAlsdann ging der König in seinen Palast und blieb nüchtern, und Wohlgerüche brachte man nicht vor ihn, auch sein Schlaf floh ihn.
ZunzAlsdann ging der König in seinen Palast, und blieb nüchtern, und Mahlzeiten brachte man nicht vor ihn, und sein Schlaf floh ihn.
20
בֵּאדַ֣יִן מַלְכָּ֔א בִּשְׁפַּרְפָּרָ֖א יְק֣וּם בְּנׇגְהָ֑א וּ֨בְהִתְבְּהָלָ֔ה לְגֻבָּ֥א דִֽי־אַרְיָוָתָ֖א אֲזַֽל׃
BernfeldDer König stand auf mit dem Frührot, mit dem Morgenstrahl, und ging schnell hin zu der Löwengrube.
ZunzDa stand auf der König mit dem Frühroth, mit dem Morgenstrahl, und schnell ging er hin zu der Löwengrube.
21
וּכְמִקְרְבֵ֣הּ לְגֻבָּ֔א לְדָ֣נִיֵּ֔אל בְּקָ֥ל עֲצִ֖יב זְעִ֑ק עָנֵ֨ה מַלְכָּ֜א וְאָמַ֣ר לְדָנִיֵּ֗אל דָּֽנִיֵּאל֙ עֲבֵד֙ אֱלָהָ֣א חַיָּ֔א אֱלָהָ֗ךְ דִּ֣י (אנתה) [אַ֤נְתְּ] פָּֽלַֽח־לֵהּ֙ בִּתְדִירָ֔א הַיְכִ֥ל לְשֵׁיזָבוּתָ֖ךְ מִן־אַרְיָוָתָֽא׃
BernfeldIndem er der Grube nahte, rief er mit kläglicher Stimme nach Daniel; der König sprach zu Daniel: O Daniel, Diener des lebendigen Gottes! dein Gott, dem du dientest mit Beständigkeit, vermochte er dich von den Löwen zu retten?
ZunzUnd indem er nahete der Grube, rief er mit kläglicher Stimme nach Danijel; der König hob an und sprach zu Danijel: O Danijel, Diener des lebendigen Gottes! dein Gott, welchem du dienest mit Beständigkeit, vermochte er dich von den Löwen zu retten?
22
אֱדַ֙יִן֙ דָּנִיֵּ֔אל עִם־מַלְכָּ֖א מַלִּ֑ל מַלְכָּ֖א לְעָלְמִ֥ין חֱיִֽי׃
BernfeldDa redete Daniel zu dem König: Ewig lebe der König!
ZunzDa redete Danijel mit dem Könige: Ewig lebe der König!
23
אֱלָהִ֞י שְׁלַ֣ח מַלְאֲכֵ֗הּ וּֽסְגַ֛ר פֻּ֥ם אַרְיָוָתָ֖א וְלָ֣א חַבְּל֑וּנִי כׇּל־קֳבֵ֗ל דִּ֤י קׇֽדָמ֙וֹהִי֙ זָכוּ֙ הִשְׁתְּכַ֣חַת לִ֔י וְאַ֤ף (קדמיך) [קׇֽדָמָךְ֙] מַלְכָּ֔א חֲבוּלָ֖ה לָ֥א עַבְדֵֽת׃
BernfeldMein Gott sandte seinen Engel, und er verschloss den Rachen der Löwen, dass sie mich nicht verletzten, weil vor ihm Verdienstliches an mir gefunden worden, und auch vor dir, o König, habe ich nichts Böses getan.
ZunzMein Gott sandte seinen Engel, und er verschloß den Rachen der Löwen, daß sie mich nicht verletzten, weil vor ihm Verdienstliches an mir befunden worden, und auch vor dir, o König, habe ich nichts Verletzendes gethan.
24
בֵּאדַ֣יִן מַלְכָּ֗א שַׂגִּיא֙ טְאֵ֣ב עֲל֔וֹהִי וּלְדָ֣נִיֵּ֔אל אֲמַ֖ר לְהַנְסָקָ֣ה מִן־גֻּבָּ֑א וְהֻסַּ֨ק דָּנִיֵּ֜אל מִן־גֻּבָּ֗א וְכׇל־חֲבָל֙ לָא־הִשְׁתְּכַ֣ח בֵּ֔הּ דִּ֖י הֵימִ֥ן בֵּאלָהֵֽהּ׃
BernfeldDa wurde der König sehr froh, er befahl, den Daniel heraufzuholen aus der Grube. Daniel wurde aus der Grube heraufgeholt, und kein Schaden fand sich an ihm, da er seinem Gott vertraute.
ZunzDa ward der König sehr froh, und er befahl, den Danijel heraufzuholen aus der Grube, und Danijel wurde aus der Grube heraufgeholt, und kein Schaden fand sich an ihm, da er vertrauete seinem Gott.
25
וַאֲמַ֣ר מַלְכָּ֗א וְהַיְתִ֞יו גֻּבְרַיָּ֤א אִלֵּךְ֙ דִּֽי־אֲכַ֤לוּ קַרְצ֙וֹהִי֙ דִּ֣י דָֽנִיֵּ֔אל וּלְג֤וֹב אַרְיָוָתָא֙ רְמ֔וֹ אִנּ֖וּן בְּנֵיה֣וֹן וּנְשֵׁיה֑וֹן וְלָֽא־מְט֞וֹ לְאַרְעִ֣ית גֻּבָּ֗א עַ֠ד דִּֽי־שְׁלִ֤טֽוּ בְהוֹן֙ אַרְיָ֣וָתָ֔א וְכׇל־גַּרְמֵיה֖וֹן הַדִּֽקוּ׃
BernfeldDer König befahl, und man brachte jene Männer, die Daniel verleumdet, und warf sie in die Löwengrube samt ihren Kindern und Frauen; sie waren noch nicht an den Boden der Grube gelangt, da bemächtigten sich ihrer die Löwen und zermalmten all ihre Gebeine.
ZunzUnd der König befahl, und man brachte jene Männer, die Danijel verläumdet, und in die Löwengrube warf man sie, ihre Kinder und ihre Weiber; und sie gelangten noch nicht an den Boden der Grube, so bemächtigten schon sich ihrer die Löwen, und zermalmten all ihre Gebeine.
26
בֵּאדַ֜יִן דָּרְיָ֣וֶשׁ מַלְכָּ֗א כְּ֠תַ֠ב לְֽכׇל־עַֽמְמַיָּ֞א אֻמַּיָּ֧א וְלִשָּׁנַיָּ֛א דִּֽי־[דָיְרִ֥ין] (דארין) בְּכׇל־אַרְעָ֖א שְׁלָמְכ֥וֹן יִשְׂגֵּֽא׃
BernfeldDamals schrieb der König Darius an alle Völker, Nationen und Zungen, die auf der ganzen Erde wohnen: Eure Wohlfahrt möge wachsen!
ZunzDamals schrieb der König Darjawesch an alle Völker, Nationen und Zungen, die wohnen auf der ganzen Erde: Euere Wohlfahrt möge wachsen!
27
מִן־קֳדָמַי֮ שִׂ֣ים טְעֵם֒ דִּ֣י ׀ בְּכׇל־שׇׁלְטָ֣ן מַלְכוּתִ֗י לֶהֱוֺ֤ן (זאעין) [זָיְעִין֙] וְדָ֣חֲלִ֔ין מִן־קֳדָ֖ם אֱלָהֵ֣הּ דִּי־דָֽנִיֵּ֑אל דִּי־ה֣וּא ׀ אֱלָהָ֣א חַיָּ֗א וְקַיָּם֙ לְעָ֣לְמִ֔ין וּמַלְכוּתֵהּ֙ דִּֽי־לָ֣א תִתְחַבַּ֔ל וְשׇׁלְטָנֵ֖הּ עַד־סוֹפָֽא׃
BernfeldVon mir ist der Befehl ergangen, dass man in der ganzen Herrschaft meines Reiches bebe und zittere vor dem Gotte des Daniel, denn er ist der lebendige Gott, während sein Reich nicht zerstört wird, und seine Herrschaft dauert bis ans Ende.
ZunzVon mir ist der Befehl ergangen, daß in der ganzen Herrschaft meines Reiches man bebe und zittere vor dem Gotte des Danijel, denn er ist der lebendige Gott, und bestehend in Ewigkeiten, und sein Reich, das nicht zerstört wird, und seine Herrschaft bis aus Ende.
28
מְשֵׁיזִ֣ב וּמַצִּ֔ל וְעָבֵד֙ אָתִ֣ין וְתִמְהִ֔ין בִּשְׁמַיָּ֖א וּבְאַרְעָ֑א דִּ֚י שֵׁיזִ֣ב לְדָֽנִיֵּ֔אל מִן־יַ֖ד אַרְיָוָתָֽא׃
BernfeldEr befreiet und rettet, er tut Zeichen und Wunder in dem Himmel und auf Erden, er hat gerettet Daniel aus der Gewalt der Löwen.
ZunzEr befreiet und rettet, und thut Zeichen und Wunder in dem Himmel und auf Erden, welcher gerettet hat Danijel aus der Gewalt der Löwen.
29
וְדָנִיֵּ֣אל דְּנָ֔ה הַצְלַ֖ח בְּמַלְכ֣וּת דָּרְיָ֑וֶשׁ וּבְמַלְכ֖וּת כּ֥וֹרֶשׁ (פרסיא) [פָּרְסָאָֽה]׃ {פ}
BernfeldDieser Daniel war glücklich unter der Regierung Darius und unter der Regierung des Perserkönigs Cyrus.
ZunzUnd selbiger Danijel war glücklich unter der Regierung Darjawesch's und unter der Regierung Koresch's, des Persers.