Daniel 4 דניאל
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1
אֲנָ֣ה נְבוּכַדְנֶצַּ֗ר שְׁלֵ֤ה הֲוֵית֙ בְּבֵיתִ֔י וְרַעְנַ֖ן בְּהֵיכְלִֽי׃
BernfeldIch, Nebukadnezar, war sorglos in meinem Hause, im blühenden Glücke lebend in meinem Palaste.
ZunzIch, Nebukadnezar, war sorglos in meinem Hause, und blühend in meinem Pallaste.
2
חֵ֥לֶם חֲזֵ֖ית וִֽידַחֲלִנַּ֑נִי וְהַרְהֹרִין֙ עַֽל־מִשְׁכְּבִ֔י וְחֶזְוֵ֥י רֵאשִׁ֖י יְבַהֲלֻנַּֽנִי׃
BernfeldDa hatte ich einen Traum, er machte mich zagen, und die Gedankengebilde auf meinem Lager und die Gesichte um meine Augen erschreckten mich.
ZunzIch schauete einen Traum und er machte mich zagen, und die Gedankengebilde aufmeinem Lager und die Gesichte um mein Haupt erschreckten mich.
3
וּמִנִּי֙ שִׂ֣ים טְעֵ֔ם לְהַנְעָלָ֣ה קׇֽדָמַ֔י לְכֹ֖ל חַכִּימֵ֣י בָבֶ֑ל דִּֽי־פְשַׁ֥ר חֶלְמָ֖א יְהֽוֹדְעֻנַּֽנִי׃
BernfeldEs erging von mir ein Befehl, mir vor Augen zu führen alle die Weisen Babels, dass sie mir die Deutung des Traumes kundtäten.
ZunzUnd von mir erging ein Befehl, mir vorzuführen all die Weisen Babel's, daß die Deutung des Traumes sie mir kund thäten.
4
בֵּאדַ֣יִן (עללין) [עׇלִּ֗ין] חַרְטֻמַּיָּא֙ אָֽשְׁפַיָּ֔א (כשדיא) [כַּשְׂדָּאֵ֖י] וְגָזְרַיָּ֑א וְחֶלְמָ֗א אָמַ֤ר אֲנָה֙ קֳדָ֣מֵיה֔וֹן וּפִשְׁרֵ֖הּ לָא־מְהוֹדְעִ֥ין לִֽי׃
BernfeldDa kamen, heran die Zeichendeuter, die Sternseher, die Chaldäer und die Wahrsager; ich erzählte ihnen den Traum, aber sie gaben mir nicht seine Deutung.
ZunzDa kamen heran die Zeichendeuter, die Sternseher, die Kasdim und die Wahrsager, und den Traum erzählte ich vor ihnen; aber seine Deutung thaten sie mir nicht kund.
5
וְעַ֣ד אׇחֳרֵ֡ין עַל֩ קׇֽדָמַ֨י דָּנִיֵּ֜אל דִּֽי־שְׁמֵ֤הּ בֵּלְטְשַׁאצַּר֙ כְּשֻׁ֣ם אֱלָהִ֔י וְדִ֛י רֽוּחַ־אֱלָהִ֥ין קַדִּישִׁ֖ין בֵּ֑הּ וְחֶלְמָ֖א קׇֽדָמ֥וֹהִי אַמְרֵֽת׃
BernfeldZuletzt kam ich vor Daniel, dessen Name Beltsazzar, nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter war, und ich erzählte ihm den Traum:
ZunzUnd bis zuletzt kam vor mich Danijel, dessen Name Beltschazzar, nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter, und ich erzählte vor ihm den Traum:
6
בֵּלְטְשַׁאצַּר֮ רַ֣ב חַרְטֻמַּיָּא֒ דִּ֣י ׀ אֲנָ֣ה יִדְעֵ֗ת דִּ֠י ר֣וּחַ אֱלָהִ֤ין קַדִּישִׁין֙ בָּ֔ךְ וְכׇל־רָ֖ז לָא־אָנֵ֣ס לָ֑ךְ חֶזְוֵ֨י חֶלְמִ֧י דִֽי־חֲזֵ֛ית וּפִשְׁרֵ֖הּ אֱמַֽר׃
BernfeldBeltsazzar, Oberster der Zeichendenter von dem ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir, und kein Geheimnis dir verhüllt ist, [das sind] die Gesichte meines Traumes die ich geschaut, und deren Deutung sage an.
ZunzBeltschazzar, Oberster der Zeichendeuter, von dem ich weiß, daß der Geist der heiligen Götter in dir, und kein Geheimniß dir verhüllt ist, die Gesichte meines Traumes, die ich geschauet, und deren Deutung sage an!
7
וְחֶזְוֵ֥י רֵאשִׁ֖י עַֽל־מִשְׁכְּבִ֑י חָזֵ֣ה הֲוֵ֔ית וַאֲל֥וּ אִילָ֛ן בְּג֥וֹא אַרְעָ֖א וְרוּמֵ֥הּ שַׂגִּֽיא׃
BernfeldDie Gesichte um meine Augen auf meinem Lager: Ich schaute einen Baum inmitten der Erde stehend, gewaltig hoch.
ZunzUnd die Gesichte um mein Haupt auf meinem Lager: Ich schauete, und siehe da, ein Baum war inmitten der Erde, und seine Höhe gewaltig.
8
רְבָ֥ה אִֽילָנָ֖א וּתְקִ֑ף וְרוּמֵהּ֙ יִמְטֵ֣א לִשְׁמַיָּ֔א וַחֲזוֹתֵ֖הּ לְס֥וֹף כׇּל־אַרְעָֽא׃
BernfeldDer Baum wuchs immer stärker, und seine Höhe reichte an den Himmel, seine Wipfel bis an das Ende der ganzen Erde.
ZunzEs wuchs der Baum, und immer stärker, und seine Höhe reichte an den Himmel, und seine Wipfel bis an das Ende der ganzen Erde.
9
עׇפְיֵ֤הּ שַׁפִּיר֙ וְאִנְבֵּ֣הּ שַׂגִּ֔יא וּמָז֨וֹן לְכֹ֖לָּא־בֵ֑הּ תְּחֹת֜וֹהִי תַּטְלֵ֣ל ׀ חֵיוַ֣ת בָּרָ֗א וּבְעַנְפ֙וֹהִי֙ (ידרון) [יְדוּרָן֙] צִפְּרֵ֣י שְׁמַיָּ֔א וּמִנֵּ֖הּ יִתְּזִ֥ין כׇּל־בִּשְׂרָֽא׃
BernfeldSein Laubgezweig war herrlich und seine Frucht groß, und Nahrung für Alles war an ihm; unter ihm suchten Schatten die Tiere des Feldes, und in seinen Zweigen wohnten die Vögel des Himmels, und von ihm nährten sich alle Geschöpfe.
ZunzGlänzend sein Laubgezweig, und seine Frucht groß, und Nahrung hatte Alles bei ihm; unter ihm sucht Schatten das Thier des Feldes, und in seinen Zweigen wohnen die Vögel des Himmels, und von ihm nähren sich alle Geschöpfe.
10
חָזֵ֥ה הֲוֵ֛ית בְּחֶזְוֵ֥י רֵאשִׁ֖י עַֽל־מִשְׁכְּבִ֑י וַאֲלוּ֙ עִ֣יר וְקַדִּ֔ישׁ מִן־שְׁמַיָּ֖א נָחִֽת׃
BernfeldIch schaute ferner in den Gesichten um meine Augen auf meinem Lager, ein Engel und Heiliger stieg vom Himmel hernieder.
ZunzIch schauete in den Gesichten um mein Haupt auf meinem Lager, und siehe da, ein Wachender und Heiliger stieg vom Himmel hernieder;
11
קָרֵ֨א בְחַ֜יִל וְכֵ֣ן אָמַ֗ר גֹּ֤דּוּ אִֽילָנָא֙ וְקַצִּ֣צוּ עַנְפ֔וֹהִי אַתַּ֥רוּ עׇפְיֵ֖הּ וּבַדַּ֣רוּ אִנְבֵּ֑הּ תְּנֻ֤ד חֵֽיוְתָא֙ מִן־תַּחְתּ֔וֹהִי וְצִפְּרַיָּ֖א מִן־עַנְפֽוֹהִי׃
BernfeldEr rief mit Macht und sprach also: Hauet um den Baum und schneidet weg seine Zweige, löset ab sein Laubgezweig und verstreuet seine Frucht, fort mit den Tieren unter ihm und den Vögeln des Himmels von seinen Zweigen
ZunzRief mit Macht und sprach also: Hauet um den Baum und schneidet weg seine Zwege, löset ab sein Laubgezweig und verstreut seine Frucht, fort mit den Thieren unter ihm und den Vögeln des Himmels von seinen Zweigen!
12
בְּרַ֨ם עִקַּ֤ר שׇׁרְשׁ֙וֹהִי֙ בְּאַרְעָ֣א שְׁבֻ֔קוּ וּבֶֽאֱסוּר֙ דִּֽי־פַרְזֶ֣ל וּנְחָ֔שׁ בְּדִתְאָ֖א דִּ֣י בָרָ֑א וּבְטַ֤ל שְׁמַיָּא֙ יִצְטַבַּ֔ע וְעִם־חֵיוְתָ֥א חֲלָקֵ֖הּ בַּעֲשַׂ֥ב אַרְעָֽא׃
BernfeldJedoch den Strunk seiner Wurzeln lasset in dem Boden, in einer Fessel von Eisen und Kupfer im Ried des Feldes; im Tau des Himmels möge er sich netzen, und mit den Tieren sein Teil am Kraut der Erde.
ZunzJedoch den Strunk seiner Wurzeln lasset in dem Boden, und in einer Fessel von Eisen und Kupfer im Ried des Feldes, und in Thau des Himmels möge er sich netzen, und mit den Thieren sei sein Theil am Kraut der Erde.
13
לִבְבֵהּ֙ מִן־[אֲנָשָׁ֣א] (אנושא) יְשַׁנּ֔וֹן וּלְבַ֥ב חֵיוָ֖ה יִתְיְהִ֣ב לֵ֑הּ וְשִׁבְעָ֥ה עִדָּנִ֖ין יַחְלְפ֥וּן עֲלֽוֹהִי׃
BernfeldDas menschliche Herz werde ihm verwandelt in das Herz eines Tieres, und sieben Zeiten sollen so ablaufen über ihm.
ZunzDas Herz von Menschen werde ihn verwandelt, und das Herz eines Thieres soll man ihm geben, und sieben Zeiten sollen ablaufen über ihm.
14
בִּגְזֵרַ֤ת עִירִין֙ פִּתְגָמָ֔א וּמֵאמַ֥ר קַדִּישִׁ֖ין שְׁאֵֽלְתָ֑א עַד־דִּבְרַ֡ת דִּ֣י יִנְדְּע֣וּן חַ֠יַּיָּ֠א דִּֽי־שַׁלִּ֨יט (עליא) [עִלָּאָ֜ה] בְּמַלְכ֣וּת (אנושא) [אֲנָשָׁ֗א] וּלְמַן־דִּ֤י יִצְבֵּא֙ יִתְּנִנַּ֔הּ וּשְׁפַ֥ל אֲנָשִׁ֖ים יְקִ֥ים (עליה) [עֲלַֽהּ]׃
BernfeldDurch den Beschluss der Engel ist dieser Ausspruch, und auf Befehl der Heiligen dieser Bescheid, auf dass die Lebendigen erkennen, dass der Höchste über das Reich der Menschen schaltet, und wem er auch gewillt, es verleihet, den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzen mag.
ZunzDurch den Beschluß der Wachenden dieser Ausspruch, und auf Befehl der Heiligen dieser Bescheid, auf daß die Lebendigen erkennen mögen, daß der Höchste über das Reich der Menschen schaltet, und wem er gewillt, es verleihet, und den Niedrigsten der Menschen darüber einsetzen mag.
15
דְּנָה֙ חֶלְמָ֣א חֲזֵ֔ית אֲנָ֖ה מַלְכָּ֣א נְבוּכַדְנֶצַּ֑ר (ואנתה) [וְאַ֨נְתְּ] בֵּלְטְשַׁאצַּ֜ר פִּשְׁרֵ֣א ׀ אֱמַ֗ר כׇּל־קֳבֵל֙ דִּ֣י ׀ כׇּל־חַכִּימֵ֣י מַלְכוּתִ֗י לָֽא־יָכְלִ֤ין פִּשְׁרָא֙ לְהוֹדָ֣עוּתַ֔נִי (ואנתה) [וְאַ֣נְתְּ] כָּהֵ֔ל דִּ֛י רֽוּחַ־אֱלָהִ֥ין קַדִּישִׁ֖ין בָּֽךְ׃
BernfeldDiesen Traum habe ich, König Nebukadnezar, geschaut, und du, Beltsazzar, sage an die Deutung, da alle Weisen meines Reiches die Deutung mir nicht geben können; du aber vermagst es gewiss, da ein Geist der heiligen Götter in dir ist.
ZunzDiesen Traum habe ich geschauet, ich, der König Nebukadnezar, und du, Beltschazzar, die Deutung sage an, indem all die Weisen meines Reiches nicht vermögen die Deutung mir kund zu thun; du aber es vermagst, da ein Geist der heiligen Götter in dir ist.
16
אֱדַ֨יִן דָּֽנִיֵּ֜אל דִּֽי־שְׁמֵ֣הּ בֵּלְטְשַׁאצַּ֗ר אֶשְׁתּוֹמַם֙ כְּשָׁעָ֣ה חֲדָ֔ה וְרַעְיֹנֹ֖הִי יְבַהֲלֻנֵּ֑הּ עָנֵ֨ה מַלְכָּ֜א וְאָמַ֗ר בֵּלְטְשַׁאצַּר֙ חֶלְמָ֤א וּפִשְׁרֵא֙ אַֽל־יְבַהֲלָ֔ךְ עָנֵ֤ה בֵלְטְשַׁאצַּר֙ וְאָמַ֔ר מָרִ֕אי חֶלְמָ֥א (לשנאיך) [לְשָֽׂנְאָ֖ךְ] וּפִשְׁרֵ֥הּ (לעריך) [לְעָרָֽךְ]׃
BernfeldDaniel, den man Beltsazzar hieß, blieb entsetzt eine Stunde lang, und seine Gedanken schreckten ihn; der König hob an und sprach: Beltsazzar, der Traum und seine Deutung mögen dich nicht erschrecken. Beltsazzar aber antwortete: Mein Herr, der Traum möge deinen Hassern gelten, und seine Deutung deinen Feinden!
ZunzDa stand entsetzt Danijel, dessen Name Beltschazzar, eine Stunde lang, und seine Gedanken schreckten ihn; der König hob an und sprach: Beltschazzar, der Traum und seine Deutung möge dich nicht erschrecken. Beltschazzar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum deinen Hassern und seine Deutung deinen Feinden!
17
אִֽילָנָא֙ דִּ֣י חֲזַ֔יְתָ דִּ֥י רְבָ֖ה וּתְקִ֑ף וְרוּמֵהּ֙ יִמְטֵ֣א לִשְׁמַיָּ֔א וַחֲזוֹתֵ֖הּ לְכׇל־אַרְעָֽא׃
BernfeldDer Baum, denn du geschaut, welcher immer stärker wuchs, dessen Höhe bis an den Himmel reichte, und dessen Wipfel über die ganze Erde sich ausbreitete:
ZunzDer Baum, den du geschauet, welcher wuchs und immer stärker, und dessen Höhe bis an den Himmel reichte, und dessen Wipfel über die ganze Erde;
18
וְעׇפְיֵ֤הּ שַׁפִּיר֙ וְאִנְבֵּ֣הּ שַׂגִּ֔יא וּמָז֨וֹן לְכֹ֖לָּא־בֵ֑הּ תְּחֹת֗וֹהִי תְּדוּר֙ חֵיוַ֣ת בָּרָ֔א וּבְעַנְפ֕וֹהִי יִשְׁכְּנָ֖ן צִפְּרֵ֥י שְׁמַיָּֽא׃
BernfeldDessen Laubgezweig glänzend und dessen Frucht groß war und der Nahrung für alles hatte, unter welchem das Tier des Feldes weilte, und in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten —
ZunzUnd dessen Laubgezweig glänzend, und dessen Frucht groß, und Nahrung hatte alles bei ihm, unter welchem weilte das Thier des Feldes, und in dessen Zweigen wohnten die Vögel des Himmels, —
19
(אנתה) [אַנְתְּ־]ה֣וּא מַלְכָּ֔א דִּ֥י (רבית) [רְבַ֖ת] וּתְקֵ֑פְתְּ וּרְבוּתָ֤ךְ רְבָת֙ וּמְטָ֣ת לִשְׁמַיָּ֔א וְשׇׁלְטָנָ֖ךְ לְס֥וֹף אַרְעָֽא׃
BernfeldDer bist du, o König, der du größer und immer stärker wurdest, deine Große nahm zu und reichte bis an den Himmel, und deine Macht bis an das Ende der Erde.
ZunzDer bist du, o König, der du groß und immer stärker wurdest, und deine Größe nahm zu und reichte bis an den Himmel, und deine Macht bis an das Ende der Erde.
20
וְדִ֣י חֲזָ֣ה מַלְכָּ֡א עִ֣יר וְקַדִּ֣ישׁ נָחִ֣ת ׀ מִן־שְׁמַיָּ֡א וְאָמַר֩ גֹּ֨דּוּ אִֽילָנָ֜א וְחַבְּל֗וּהִי בְּרַ֨ם עִקַּ֤ר שׇׁרְשׁ֙וֹהִי֙ בְּאַרְעָ֣א שְׁבֻ֔קוּ וּבֶאֱסוּר֙ דִּֽי־פַרְזֶ֣ל וּנְחָ֔שׁ בְּדִתְאָ֖א דִּ֣י בָרָ֑א וּבְטַ֧ל שְׁמַיָּ֣א יִצְטַבַּ֗ע וְעִם־חֵיוַ֤ת בָּרָא֙ חֲלָקֵ֔הּ עַ֛ד דִּֽי־שִׁבְעָ֥ה עִדָּנִ֖ין יַחְלְפ֥וּן עֲלֽוֹהִי׃
BernfeldUnd dass der König geschaut einen Engel und Heiligen herniedersteigen vom Himmel und rufen: Hauet um den Baum und verderbet ihn jedoch den Strunk seiner Wurzeln lasset im Boden, in einer Fessel von Eisen und Kupfer im Ried des Feldes; im Tau des Himmels möge er sich netzen, und mit den Tieren des Feldes sei sein Teil, bis sieben Zeiten ablaufen über ihm:
ZunzUnd daß der König geschauet einen Wachenden und Heiligen herniedersteigen vom Himmel und sprechen: Hauet um den Baum und verderbet ihn! jedoch den Strunk seiner Wurzeln lasset in dem Boden, und in einer Fessel von Eisen und Kupfer im Ried des Feldes, und im Thau des Himmels möge er sich netzen, und mit den Thieren des Feldes sei sein Theil, bis sieben Zeiten ablaufe über ihm: —
21
דְּנָ֥ה פִשְׁרָ֖א מַלְכָּ֑א וּגְזֵרַ֤ת (עליא) [עִלָּאָה֙] הִ֔יא דִּ֥י מְטָ֖ת עַל־מָרִ֥אי מַלְכָּֽא׃
BernfeldDieses die Deutung, o König, und der Beschluss des Höchsten ist es, der treffen wird meinen Herrn, den König.
ZunzDieses die Deutung, o König, und der Beschluß des Höchsten ist es, der treffen wir meinen Herrn, den König.
22
וְלָ֣ךְ טָֽרְדִ֣ין מִן־אֲנָשָׁ֡א וְעִם־חֵיוַ֣ת בָּרָא֩ לֶהֱוֵ֨ה מְדֹרָ֜ךְ וְעִשְׂבָּ֥א כְתוֹרִ֣ין ׀ לָ֣ךְ יְטַֽעֲמ֗וּן וּמִטַּ֤ל שְׁמַיָּא֙ לָ֣ךְ מְצַבְּעִ֔ין וְשִׁבְעָ֥ה עִדָּנִ֖ין יַחְלְפ֣וּן (עליך) [עֲלָ֑ךְ] עַ֣ד דִּֽי־תִנְדַּ֗ע דִּֽי־שַׁלִּ֤יט (עליא) [עִלָּאָה֙] בְּמַלְכ֣וּת אֲנָשָׁ֔א וּלְמַן־דִּ֥י יִצְבֵּ֖א יִתְּנִנַּֽהּ׃
BernfeldMan wird dich ausstoßen von den Menschen, denn bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein, und Gras gleich den Stieren wird man dich essen lassen, und vom Tau des Himmels wird man dich netzen; so werden sieben Zeiten ablaufen über dir, bis du erkennst, dass ein Höchster über das Reich des Menschen schaltet, und wem er gewillt, es verleihet.
ZunzUnd dich wird man ausstoßen von der Menschen, und bei den Thieren des Feldes wird deine Wohnung seyn, und Gras gleich den Stieren wird man dich essen lassen, und vom Thau des Himmels wird man dich netzen, und sieben Zeiten werden ablaufen über dir, bis daß du erkennen wirst, daß ein Höchster schaltet über das Reich des Menschen, und wem er gewillt, es verleihet.
23
וְדִ֣י אֲמַ֗רוּ לְמִשְׁבַּ֞ק עִקַּ֤ר שׇׁרְשׁ֙וֹהִי֙ דִּ֣י אִֽילָנָ֔א מַלְכוּתָ֖ךְ לָ֣ךְ קַיָּמָ֑א מִן־דִּ֣י תִנְדַּ֔ע דִּ֥י שַׁלִּטִ֖ן שְׁמַיָּֽא׃
BernfeldUnd dass man befahl den Strunk von den Wurzeln des Baumes zurückzulassen, bedeutet; dein Reich wird dir verbleiben, auf dass du erkennest, dass der auf dem Himmel [thront] der Herrscher ist.
ZunzUnd daß sie befahlen, zurückzulassen den Strunk von den Wurzeln des Baumes: dein Reich wird dir verbleiben, auf daß du erkennest, daß der Himmel der Herrscher ist.
24
לָהֵ֣ן מַלְכָּ֗א מִלְכִּי֙ יִשְׁפַּ֣ר (עליך) [עֲלָ֔ךְ] (וחטיך) [וַחֲטָאָךְ֙] בְּצִדְקָ֣ה פְרֻ֔ק וַעֲוָיָתָ֖ךְ בְּמִחַ֣ן עֲנָ֑יִן הֵ֛ן תֶּהֱוֵ֥ה אַרְכָ֖ה לִשְׁלֵוְתָֽךְ׃
BernfeldDarum, o König, möge mein Rat dir gefallen, löse deine Sünden durch Wohltaten, und deine Missetaten durch Mildtätigkeit gegen die Armen; vielleicht wird deinem Wohle Dauer gestattet.
ZunzDarum, o König, möge mein Rath dir gefallen, löse deine Sünden durch Wohlthaten, und deine Missethaten durch Mildthätigkeit gegen die Armen; vielleicht wird deinem Wohle Dauer gestattet.
25
כֹּ֣לָּא מְּטָ֔א עַל־נְבוּכַדְנֶצַּ֖ר מַלְכָּֽא׃ {פ}
BernfeldDies alles kam über den König Nebukadnezar.
ZunzDas alles kam über Nebukadnezar, den König.
26
לִקְצָ֥ת יַרְחִ֖ין תְּרֵֽי־עֲשַׂ֑ר עַל־הֵיכַ֧ל מַלְכוּתָ֛א דִּ֥י בָבֶ֖ל מְהַלֵּ֥ךְ הֲוָֽה׃
BernfeldNach Verlauf von zwölf Monaten, auf dem königlichen Palaste zu Babel umherwandelnd,
ZunzNach Verlauf von zwölf Monaten, auf dem königlichen Palaste zu Babel umherwandelnd,
27
עָנֵ֤ה מַלְכָּא֙ וְאָמַ֔ר הֲלָ֥א דָא־הִ֖יא בָּבֶ֣ל רַבְּתָ֑א דִּֽי־אֲנָ֤ה בֱנַיְתַהּ֙ לְבֵ֣ית מַלְכ֔וּ בִּתְקָ֥ף חִסְנִ֖י וְלִיקָ֥ר הַדְרִֽי׃
BernfeldHub der König an und sprach: Ist dies da nicht das große Babel, das ich gebaut zu einem Herrscherhause durch meine starke Macht und zum Ruhme meiner Herrlichkeit?
ZunzHob der König an und sprach: Ist dies da nicht das große Babel, das ich gebauet zu einem Herrscherhause durch die Stärke meiner Macht und zum Ruhme meiner Herrlichkeit!
28
ע֗וֹד מִלְּתָא֙ בְּפֻ֣ם מַלְכָּ֔א קָ֖ל מִן־שְׁמַיָּ֣א נְפַ֑ל לָ֤ךְ אָֽמְרִין֙ נְבוּכַדְנֶצַּ֣ר מַלְכָּ֔א מַלְכוּתָ֖א עֲדָ֥ת מִנָּֽךְ׃
BernfeldNoch war das Wort im Munde des Königs, da erscholl hernieder eine Stimme vom Himmel: Dir, o König Nebukadnezar, verkündet man. Die Herrschaft weicht von dir;
ZunzNoch war das Wort im Munde des Königs, herniederschallt eine Stimme vom Himmel: Dir, o König Nebukadnezar, verkündet man: Die Herrschaft weicht von dir;
29
וּמִן־אֲנָשָׁא֩ לָ֨ךְ טָֽרְדִ֜ין וְֽעִם־חֵיוַ֧ת בָּרָ֣א מְדֹרָ֗ךְ עִשְׂבָּ֤א כְתוֹרִין֙ לָ֣ךְ יְטַעֲמ֔וּן וְשִׁבְעָ֥ה עִדָּנִ֖ין יַחְלְפ֣וּן (עליך) [עֲלָ֑ךְ] עַ֣ד דִּֽי־תִנְדַּ֗ע דִּֽי־שַׁלִּ֤יט (עליא) [עִלָּאָה֙] בְּמַלְכ֣וּת אֲנָשָׁ֔א וּלְמַן־דִּ֥י יִצְבֵּ֖א יִתְּנִנַּֽהּ׃
BernfeldVon den Menschen wirst du ausgestoßen, und bei den Tieren des Feldes ist deine Wohnung, Gras gleich den Stieren wird man dich essen lassen, also werden sieben Zeiten über dir ablaufen, bis du erkennen wirst, dass der Höchste schaltet über das Reich der Menschen und es verleihet, wem er will.
ZunzUnd von den Menschen stößet man dich aus, und bei den Thieren des Feldes ist deine Wohnung, Gras gleich den Stieren wird man dich essen lassen, und sieben Zeiten werden ablaufen über dir, bis daß du erkennen wirst, daß der Höchste schaltet über das Reich der Menschen, und wem er gewillt es verleihet.
30
בַּהּ־שַׁעֲתָ֗א מִלְּתָא֮ סָ֣פַת עַל־נְבוּכַדְנֶצַּר֒ וּמִן־אֲנָשָׁ֣א טְרִ֔יד וְעִשְׂבָּ֤א כְתוֹרִין֙ יֵאכֻ֔ל וּמִטַּ֥ל שְׁמַיָּ֖א גִּשְׁמֵ֣הּ יִצְטַבַּ֑ע עַ֣ד דִּ֥י שַׂעְרֵ֛הּ כְּנִשְׁרִ֥ין רְבָ֖ה וְטִפְר֥וֹהִי כְצִפְּרִֽין׃
BernfeldIn selbiger Stunde wurde der Spruch über Nebukadnezar vollzogen: Von den Menschen wurde er ausgestoßen, er aß Gras gleich den Stieren, und sein Leib netzte sich vom Tau des Himmels, bis ihm sein Haar wie den Adlern gewachsen war, und die Nägel wie den Vogeln.
ZunzIn selbiger Stunde ward vollzogen der Spruch über Nebukadnezar, und von den Menschen wurde er ausgestoßen, und Gras gleich den Stieren aß er, und vom Thau des Himmels netzte sich sein Leib, bis ihm sein Haar gleich den Adlern gewachsen war, und die Nägel gleich den Vögeln.
31
וְלִקְצָ֣ת יֽוֹמַיָּא֩ אֲנָ֨ה נְבוּכַדְנֶצַּ֜ר עַיְנַ֣י ׀ לִשְׁמַיָּ֣א נִטְלֵ֗ת וּמַנְדְּעִי֙ עֲלַ֣י יְת֔וּב (ולעליא) [וּלְעִלָּאָה֙] בָּרְכֵ֔ת וּלְחַ֥י עָלְמָ֖א שַׁבְּחֵ֣ת וְהַדְּרֵ֑ת דִּ֤י שׇׁלְטָנֵהּ֙ שׇׁלְטָ֣ן עָלַ֔ם וּמַלְכוּתֵ֖הּ עִם־דָּ֥ר וְדָֽר׃
BernfeldNach Ablauf der bestimmten Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen gen Himmel und mein Verstand kehrte wieder zu mir; ich pries den Höchsten, und rühmte und verherrlichte den Lebendigen in Ewigkeit, dessen Herrschaft ewig und dessen Reich für alle Geschlechter ist.
ZunzUnd nach Ablauf der Tage hob ich, Nebukadnezar, meine Augen gen Himmel, und mein Verstand kehrte wieder zu mir, und ich pries den Höchsten, und rühmete und verherrlichte den Lebendigen in Ewigkeiten, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft und dessen Reich in alle Geschlechter.
32
וְכׇל־[דָּיְרֵ֤י] (דארי) אַרְעָא֙ כְּלָ֣ה חֲשִׁיבִ֔ין וּֽכְמִצְבְּיֵ֗הּ עָבֵד֙ בְּחֵ֣יל שְׁמַיָּ֔א (ודארי) [וְדָיְרֵ֖י] אַרְעָ֑א וְלָ֤א אִיתַי֙ דִּֽי־יְמַחֵ֣א בִידֵ֔הּ וְיֵ֥אמַר לֵ֖הּ מָ֥ה עֲבַֽדְתְּ׃
BernfeldAlle Bewohner der Erde sind wie ein Nichts geachtet, nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde, und keiner ist vorhanden, der seiner Hand wehren und ihm sagen dürfte: Was tust du?
ZunzUnd alle Bewohner der Erde sind wie ein Nichts geachtet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heere des Himmels und den Bewohnern der Erde, und keiner ist vorhanden, der seiner Hand wehren und sagen möchte zu ihm: Was thust du?
33
בֵּהּ־זִמְנָ֞א מַנְדְּעִ֣י ׀ יְת֣וּב עֲלַ֗י וְלִיקַ֨ר מַלְכוּתִ֜י הַדְרִ֤י וְזִיוִי֙ יְת֣וּב עֲלַ֔י וְלִ֕י הַדָּֽבְרַ֥י וְרַבְרְבָנַ֖י יְבַע֑וֹן וְעַל־מַלְכוּתִ֣י הׇתְקְנַ֔ת וּרְב֥וּ יַתִּירָ֖ה ה֥וּסְפַת לִֽי׃
BernfeldIn selbiger Zeit kehrte mein Verstand wieder zu mir, auch der Ruhm meines Reiches, meine Herrlichkeit und mein Glanz kehrten wieder zu mir; meine Räte und meine Großen kamen zu mir, und über mein Reich wurde ich eingesetzt, und meine Größe wurde überaus vermehrt.
ZunzIn selbiger Zeit kehrte mein Verstand wieder zu mir, und der Ruhm meines Reiches, meine Herrlichkeit und mein Glanz kehrte wieder zu mir, und mich suchten meine Räthe und meine Großen, und über mein Reich wurde ich eingesetzt, und meine Größe wurde überaus vermehrt.
34
כְּעַ֞ן אֲנָ֣ה נְבֻכַדְנֶצַּ֗ר מְשַׁבַּ֨ח וּמְרוֹמֵ֤ם וּמְהַדַּר֙ לְמֶ֣לֶךְ שְׁמַיָּ֔א דִּ֤י כׇל־מַעֲבָד֙וֹהִי֙ קְשֹׁ֔ט וְאֹרְחָתֵ֖הּ דִּ֑ין וְדִי֙ מַהְלְכִ֣ין בְּגֵוָ֔ה יָכִ֖ל לְהַשְׁפָּלָֽה׃ {פ}
BernfeldSo nun rühme, erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels, dessen Taten alle wahrhaft, und dessen Wege gerecht sind, und der zu erniedrigen vermag alle, die hochmütig einhergehen.
ZunzSo nun rühme, erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels, dessen Thaten alle wahrhaft, und dessen Wege gerecht, und der zu erniedrigen vermag die hochmüthig Einhergehenden.