Zweites Buch Schmuel 19 שמואל ב

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1
וַיִּרְגַּ֣ז הַמֶּ֗לֶךְ וַיַּ֛עַל עַל־עֲלִיַּ֥ת הַשַּׁ֖עַר וַיֵּ֑בְךְּ וְכֹ֣ה ׀ אָמַ֣ר בְּלֶכְתּ֗וֹ בְּנִ֤י אַבְשָׁלוֹם֙ בְּנִ֣י בְנִ֣י אַבְשָׁל֔וֹם מִֽי־יִתֵּ֤ן מוּתִי֙ אֲנִ֣י תַחְתֶּ֔יךָ אַבְשָׁל֖וֹם בְּנִ֥י בְנִֽי׃
BernfeldDa erbebte der König und ging hinauf auf den Söller des Tores laut weinend: Mein Sohn Awschalom, o mein Sohn, mein Sohn Awschalom, dass ich an deiner Stelle gestorben wäre, Awschalom, mein Sohn, mein Sohn!
ZunzDa erbebte der König und ging hinauf auf den Söller des Thores und weinte und also sprach er im Gehen: Mein Sohn Abschalom, o mein Sohn, mein Sohn Abschalom! daß ich an deiner Statt gestorben wäre, Abschalom mein Sohn, mein Sohn!
2
וַיֻּגַּ֖ד לְיוֹאָ֑ב הִנֵּ֨ה הַמֶּ֧לֶךְ בֹּכֶ֛ה וַיִּתְאַבֵּ֖ל עַל־אַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldDem Joab ward berichtet: Der König weint und trauert um Awschalom.
ZunzUnd dem Joab ward berichtet: Siehe, der König weint, und trauert um Abschalom.
3
וַתְּהִ֨י הַתְּשֻׁעָ֜ה בַּיּ֥וֹם הַה֛וּא לְאֵ֖בֶל לְכׇל־הָעָ֑ם כִּֽי־שָׁמַ֣ע הָעָ֗ם בַּיּ֤וֹם הַהוּא֙ לֵאמֹ֔ר נֶעֱצַ֥ב הַמֶּ֖לֶךְ עַל־בְּנֽוֹ׃
BernfeldDer Sieg war an jenem Tage zur Trauer für das ganze Volk; denn es hörte das Volk an jenem Tage also: Der König ist betrübt um seinen Sohn.
ZunzUnd der Sieg ward an selbigem Tage zur Trauer für das ganze Volk; denn es hörte das Volk an selbigem Tage also: Der König ist betrübt um seinen Sohn.
4
וַיִּתְגַּנֵּ֥ב הָעָ֛ם בַּיּ֥וֹם הַה֖וּא לָב֣וֹא הָעִ֑יר כַּאֲשֶׁ֣ר יִתְגַּנֵּ֗ב הָעָם֙ הַנִּכְלָמִ֔ים בְּנוּסָ֖ם בַּמִּלְחָמָֽה׃
BernfeldDas Volk stahl sich an jenem Tage in die Stadt hinein, wie sich das Volk schmachbedeckt hineinstiehlt, wenn es von der Schlacht flieht.
ZunzUnd das Volk stahl sich an selbigem Tage in die Stadt hinein, wie sich hineinstiehlt das Volk, die Schmachbedeckten, wenn sie aus der Schlacht fliehen.
5
וְהַמֶּ֙לֶךְ֙ לָאַ֣ט אֶת־פָּנָ֔יו וַיִּזְעַ֥ק הַמֶּ֖לֶךְ ק֣וֹל גָּד֑וֹל בְּנִי֙ אַבְשָׁל֔וֹם אַבְשָׁל֖וֹם בְּנִ֥י בְנִֽי׃ {ס}
BernfeldDer König verhüllte aber fortwährend sein Angesicht; der König schrie mit lauter Stimme: Mein Sohn Awschalom! Awschalom mein Sohn, mein Sohn!
ZunzUnd der König verhüllte sein Angesicht, und der König schrie mit lauter Stimme: Mein Sohn, Abschalom! Abschalom, mein Sohn, mein Sohn!
6
וַיָּבֹ֥א יוֹאָ֛ב אֶל־הַמֶּ֖לֶךְ הַבָּ֑יִת וַיֹּ֩אמֶר֩ הֹבַ֨שְׁתָּ הַיּ֜וֹם אֶת־פְּנֵ֣י כׇל־עֲבָדֶ֗יךָ הַֽמְמַלְּטִ֤ים אֶֽת־נַפְשְׁךָ֙ הַיּ֔וֹם וְאֵ֨ת נֶ֤פֶשׁ בָּנֶ֙יךָ֙ וּבְנֹתֶ֔יךָ וְנֶ֣פֶשׁ נָשֶׁ֔יךָ וְנֶ֖פֶשׁ פִּלַגְשֶֽׁיךָ׃
BernfeldDa kam Joab zu dem König ins Haus und sprach: Du hast heute alle deine Diener beschämt, die heute dein Leben gerettet und das Leben deiner Söhne und Töchter und das Leben deiner Frauen und das Leben deiner Kebsweiber.
ZunzUnd Joab kam zu dem Könige ins Haus, und sprach: Du hast heute beschämt das Angesicht all deiner Knechte, die heute dein Leben gerettet und das Leben deiner Söhne, und deiner Töchter, und das Leben deiner Weiber, und das Leben deiner Kebsweiber,
7
לְאַֽהֲבָה֙ אֶת־שֹׂ֣נְאֶ֔יךָ וְלִשְׂנֹ֖א אֶת־אֹהֲבֶ֑יךָ כִּ֣י ׀ הִגַּ֣דְתָּ הַיּ֗וֹם כִּ֣י אֵ֤ין לְךָ֙ שָׂרִ֣ים וַעֲבָדִ֔ים כִּ֣י ׀ יָדַ֣עְתִּי הַיּ֗וֹם כִּ֠י (לא) [ל֣וּ] אַבְשָׁל֥וֹם חַי֙ וְכֻלָּ֤נוּ הַיּוֹם֙ מֵתִ֔ים כִּי־אָ֖ז יָשָׁ֥ר בְּעֵינֶֽיךָ׃
BernfeldDu liebst, die dich hassen, und hassest, die dich lieben; denn du hast heute kundgetan, dass du keine Fürsten und Diener hast; ich habe heute erfahren, dass, wenn nur Awschalom leben geblieben und wir alle heute tot wären, dass es dir dann recht wäre.
ZunzIndem du liebst, die dich hassen, und hassest, die dich lieben; denn du hast heute kund gethan, daß du keine Fürsten und Diener hast; denn ich habe heute erfahren, daß, wenn nur Abschalom lebendig, und wir alle heute todt wären, daß es dann recht wäre in deinen Augen.
8
וְעַתָּה֙ ק֣וּם צֵ֔א וְדַבֵּ֖ר עַל־לֵ֣ב עֲבָדֶ֑יךָ {ס} כִּי֩ בַיהֹוָ֨ה נִשְׁבַּ֜עְתִּי כִּֽי־אֵינְךָ֣ יוֹצֵ֗א אִם־יָלִ֨ין אִ֤ישׁ אִתְּךָ֙ הַלַּ֔יְלָה וְרָעָ֧ה לְךָ֣ זֹ֗את מִכׇּל־הָרָעָה֙ אֲשֶׁר־בָּ֣אָה עָלֶ֔יךָ מִנְּעֻרֶ֖יךָ עַד־עָֽתָּה׃ {ס}
BernfeldDemnach mache dich auf, gehe hinaus und rede deine Diener freundlich an; denn beim Herrn habe ich geschworen, wenn du nicht jetzt gehest, dass kein Mann bei dir aushält die Nacht; das wird für dich übler sein als alles Übel, das über dich gekommen ist von deiner Jugend bis jetzt.
ZunzDemnach mache dich auf, gehe hinaus und rede zu dem Herzen deiner Knechte; denn beim Ewigen hab' ich geschworen, wenn du nicht hinausgehest, wo ein Mann bei dir aushält die Nacht; und das wird für dich übler seyn als alles Uebel, das über dich gekommen ist seit deiner Jugend bis jetzt.
9
וַיָּ֥קׇם הַמֶּ֖לֶךְ וַיֵּ֣שֶׁב בַּשָּׁ֑עַר וּֽלְכׇל־הָעָ֞ם הִגִּ֣ידוּ לֵאמֹ֗ר הִנֵּ֤ה הַמֶּ֙לֶךְ֙ יוֹשֵׁ֣ב בַּשַּׁ֔עַר וַיָּבֹ֤א כׇל־הָעָם֙ לִפְנֵ֣י הַמֶּ֔לֶךְ וְיִ֨שְׂרָאֵ֔ל נָ֖ס אִ֥ישׁ לְאֹהָלָֽיו׃ {ס}
BernfeldDer König machte sich auf und setzte sich an das Tor. Man berichtete dem ganzen Volke also: Der König sitzt am Tore. Und das ganze Volk kam vor das Angesicht des Königs, Israel aber floh, jeder in sein Zelt.
ZunzUnd der König machte sich auf und setzte sich in das Thor. Und man berichtete dem ganzen Volke also: Siehe, der König sitzt im Thore; und das ganze Volk kam vor das Angesicht des Königs, Jisraél aber floh, jeglicher in sein Zelt.
10
וַיְהִ֤י כׇל־הָעָם֙ נָד֔וֹן בְּכׇל־שִׁבְטֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל לֵאמֹ֑ר הַמֶּ֜לֶךְ הִצִּילָ֣נוּ ׀ מִכַּ֣ף אֹיְבֵ֗ינוּ וְה֤וּא מִלְּטָ֙נוּ֙ מִכַּ֣ף פְּלִשְׁתִּ֔ים וְעַתָּ֛ה בָּרַ֥ח מִן־הָאָ֖רֶץ מֵעַ֥ל אַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldDas ganze Volk haderte in all den Stämmen Israels und sprach: Der König hat uns gerettet aus der Hand unserer Feinde, er hat uns aus der Hand der Philister befreit, und jetzt hat er aus dem Lande vor Awschalom fliehen müssen.
ZunzUnd das ganze Volk war in Aufruhr in all den Stämmen Jisraél's und sprach: Der König hat uns gerettet aus der Hand unserer Feinde, und er hat uns aus der Hand der Pelischtim befreiet, und jetzt ist er entflohen aus dem Lande vor Abschalom weg.
11
וְאַבְשָׁלוֹם֙ אֲשֶׁ֣ר מָשַׁ֣חְנוּ עָלֵ֔ינוּ מֵ֖ת בַּמִּלְחָמָ֑ה וְעַתָּ֗ה לָמָ֥ה אַתֶּ֛ם מַחֲרִשִׁ֖ים לְהָשִׁ֥יב אֶת־הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldAwschalom, den wir gesalbt über uns ist im Kriege gefallen; und nun, worauf wartet ihr noch, den König zurückzuführen?
ZunzUnd Abschalom, den wir gesalbt über uns, ist gestorben im Kriege; und nun, warum schweiget ihr (davon), den König zurückzuführen?
12
וְהַמֶּ֣לֶךְ דָּוִ֗ד שָׁ֠לַ֠ח אֶל־צָד֨וֹק וְאֶל־אֶבְיָתָ֥ר הַכֹּהֲנִים֮ לֵאמֹר֒ דַּבְּר֞וּ אֶל־זִקְנֵ֤י יְהוּדָה֙ לֵאמֹ֔ר לָ֤מָּה תִֽהְיוּ֙ אַחֲרֹנִ֔ים לְהָשִׁ֥יב אֶת־הַמֶּ֖לֶךְ אֶל־בֵּית֑וֹ וּדְבַר֙ כׇּל־יִשְׂרָאֵ֔ל בָּ֥א אֶל־הַמֶּ֖לֶךְ אֶל־בֵּיתֽוֹ׃
BernfeldDer König David gebot den Priestern Zadok und Ebjatar also: Redet zu den Ältesten Jehudas: Warum wollt ihr die letzten sein, den König in sein Haus zurückzuführen, da bereits die Rede von ganz Israel zu dem König in sein Haus gekommen ist?
ZunzUnd der König Dawid schickte zu Sadok und zu Ebjatar, den Priestern, also: Redet zu den Aeltesten Jehudah's also: Warum wollt ihr die letzten seyn, den König zurückzuführen in sein Haus, da die Rede von ganz Jisraél zu dem Könige in sein Haus gekommen?
13
אַחַ֣י אַתֶּ֔ם עַצְמִ֥י וּבְשָׂרִ֖י אַתֶּ֑ם וְלָ֧מָּה תִֽהְי֛וּ אַחֲרֹנִ֖ים לְהָשִׁ֥יב אֶת־הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldMeine Brüder seid ihr, mein Bein und mein Fleisch. Warum wollt ihr die letzten sein, den König zurückzuführen?
ZunzMeine Brüder seid ihr, mein Bein und mein Fleisch seid ihr, und warum wollt ihr die letzten seyn, den König zurückzuführen?
14
וְלַֽעֲמָשָׂא֙ תֹּֽמְר֔וּ הֲל֛וֹא עַצְמִ֥י וּבְשָׂרִ֖י אָ֑תָּה כֹּ֣ה יַעֲשֶׂה־לִּ֤י אֱלֹהִים֙ וְכֹ֣ה יוֹסִ֔יף אִם־לֹ֠א שַׂר־צָבָ֞א תִּהְיֶ֧ה לְפָנַ֛י כׇּל־הַיָּמִ֖ים תַּ֥חַת יוֹאָֽב׃
BernfeldZu Amasa sollt ihr sprechen: Du bist ja mein Bein und mein Fleisch [mein Verwandter]; so tue mir Gott und so fahre er fort, wenn du nicht mein Heerführer sein wirst für alle Zeit statt Joabs.
ZunzUnd zu Amasa sollt ihr sprechen: Bist du nicht mein Bein und mein Fleisch? So thue mir Gott und so fahre er fort, wenn du nicht Heerführer vor meinem Angesichte seyn sollst für alle Zeit statt Joab's.
15
וַיַּ֛ט אֶת־לְבַ֥ב כׇּל־אִישׁ־יְהוּדָ֖ה כְּאִ֣ישׁ אֶחָ֑ד וַֽיִּשְׁלְחוּ֙ אֶל־הַמֶּ֔לֶךְ שׁ֥וּב אַתָּ֖ה וְכׇל־עֲבָדֶֽיךָ׃
BernfeldSo lenkte er das Herz aller Männer von Jehuda, wie Eines Mannes, und sie ließen dem Könige sagen: Kehre zurück, du samt all deinen Knechten.
ZunzSo lenkte er das Herz aller Männer von Jehudah, wie Eines Mannes, und sie schickten zu dem Könige: Kehre zurück, du sammt all deinen Knechten.
16
וַיָּ֣שׇׁב הַמֶּ֔לֶךְ וַיָּבֹ֖א עַד־הַיַּרְדֵּ֑ן וִיהוּדָ֞ה בָּ֣א הַגִּלְגָּ֗לָה לָלֶ֙כֶת֙ לִקְרַ֣את הַמֶּ֔לֶךְ לְהַעֲבִ֥יר אֶת־הַמֶּ֖לֶךְ אֶת־הַיַּרְדֵּֽן׃
BernfeldDer König kehrte zurück und kam an den Jordan; die Judäer aber kamen nach Gilgal, dem König entgegen zu gehen, um den König über den Jordan zu setzen.
ZunzUnd der König kehrte zurück, und kam an den Jarden, Jehudah aber kam nach Gilgal, dem Könige entgegen zu gehen, um den König über den Jarden zu setzen.
17
וַיְמַהֵ֗ר שִׁמְעִ֤י בֶן־גֵּרָא֙ בֶּן־הַיְמִינִ֔י אֲשֶׁ֖ר מִבַּחוּרִ֑ים וַיֵּ֙רֶד֙ עִם־אִ֣ישׁ יְהוּדָ֔ה לִקְרַ֖את הַמֶּ֥לֶךְ דָּוִֽד׃
BernfeldDa eilte der Benjaminite Siméi, Sohn Geras, von Bahurim und zog hinab mit den Männern von Jehuda dem Könige David entgegen.
ZunzDa eilte Schimei, Sohn Gera, der Binjamini, der von Bachurim, und zog hinab mit den Männern von Jehudah dem Könige Dawid entgegen;
18
וְאֶ֨לֶף אִ֣ישׁ עִמּוֹ֮ מִבִּנְיָמִן֒ וְצִיבָ֗א נַ֚עַר בֵּ֣ית שָׁא֔וּל וַחֲמֵ֨שֶׁת עָשָׂ֥ר בָּנָ֛יו וְעֶשְׂרִ֥ים עֲבָדָ֖יו אִתּ֑וֹ וְצָלְח֥וּ הַיַּרְדֵּ֖ן לִפְנֵ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldMit ihm waren tausend Mann von Benjamin, auch Ziba, der Diener des Hauses Sauls und seine fünfzehn Söhne und seine zwanzig Knechte; sie fuhren über den Jordan vor dem Könige.
ZunzUnd tausend Mann mit ihm von Binjamin, und Ziba, der Diener des Hauses Schaül's, und seine funfzehn Söhne und seine zwanzig Knechte mit ihm, und sie fuhren über den Jarden vor dem Könige.
19
וְעָבְרָ֣ה הָעֲבָרָ֗ה לַֽעֲבִיר֙ אֶת־בֵּ֣ית הַמֶּ֔לֶךְ וְלַעֲשׂ֥וֹת הַטּ֖וֹב בְּעֵינָ֑ו וְשִׁמְעִ֣י בֶן־גֵּרָ֗א נָפַל֙ לִפְנֵ֣י הַמֶּ֔לֶךְ בְּעׇבְר֖וֹ בַּיַּרְדֵּֽן׃
BernfeldDann fuhr die Fähre über, um das Haus des Königs überzusetzen und ihm zu Diensten zu sein. Siméi, Sohn Geras, fiel nieder vor dem König, da er über den Jordan setzte.
ZunzDann fuhr die Fähre über, um das Haus des Königs überzusetzen, und was in seinen Augen gut war, zu thun. Und Schimei, Sohn Gera, fiel nieder vor dem Könige, da er über den Jarden setzte,
20
וַיֹּ֣אמֶר אֶל־הַמֶּ֗לֶךְ אַל־יַחֲשָׁב־לִ֣י אֲדֹנִי֮ עָוֺן֒ וְאַל־תִּזְכֹּ֗ר אֵ֚ת אֲשֶׁ֣ר הֶעֱוָ֣ה עַבְדְּךָ֔ בַּיּ֕וֹם אֲשֶׁר־יָׄצָ֥אׄ אֲדֹנִֽי־הַמֶּ֖לֶךְ מִירוּשָׁלָ֑͏ִם לָשׂ֥וּם הַמֶּ֖לֶךְ אֶל־לִבּֽוֹ׃
BernfeldUnd flehte vor dem König: Es wolle mir mein Herr keine Schuld anrechnen und nicht gedenken, was dein Knecht verschuldet hat an dem Tage, da mein Herr, der König, aus Jerusalem ging, dass es der König zu Herzen nehme.
ZunzUnd sprach zu dem Könige: Es wolle mir mein Herr keine Schuld anrechnen, und gedenke nicht, was dein Knecht verschuldet hat an dem Tage, da mein Herr der König aus Jeruschalajim ging, daß es der König zu Herzen nehme.
21
כִּ֚י יָדַ֣ע עַבְדְּךָ֔ כִּ֖י אֲנִ֣י חָטָ֑אתִי וְהִנֵּה־בָ֣אתִי הַיּ֗וֹם רִאשׁוֹן֙ לְכׇל־בֵּ֣ית יוֹסֵ֔ף לָרֶ֕דֶת לִקְרַ֖את אֲדֹנִ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldDenn dein Knecht weiß, dass ich mich vergangen; ich bin daher heute als der erste aus dem Hause Josef meinem Herrn dem König, entgegen gekommen.
ZunzDenn dein Knecht weiß, daß ich mich vergangen, und siehe, ich bin heute der erste aus dem ganzen Hause Josef's gekommen, hinabzugehen, meinem Herrn dem Könige entgegen.
22
וַיַּ֨עַן אֲבִישַׁ֤י בֶּן־צְרוּיָה֙ וַיֹּ֔אמֶר הֲתַ֣חַת זֹ֔את לֹ֥א יוּמַ֖ת שִׁמְעִ֑י כִּ֥י קִלֵּ֖ל אֶת־מְשִׁ֥יחַ יְהֹוָֽה׃ {ס}
BernfeldDa hub Abischaj, Sohn Zerujas, an und sprach: Wie, dafür sollte Siméi nicht getötet werden, dass er dem Gesalbten des Herrn geflucht?
ZunzDa hob an Abischai, Sohn Zerujah, und sprach: Wie, dafür sollte Schimei nicht getödtet werden, daß er dem Gesalbten des Ewigen geflucht?
23
וַיֹּ֣אמֶר דָּוִ֗ד מַה־לִּ֤י וְלָכֶם֙ בְּנֵ֣י צְרוּיָ֔ה כִּֽי־תִֽהְיוּ־לִ֥י הַיּ֖וֹם לְשָׂטָ֑ן הַיּ֗וֹם י֤וּמַת אִישׁ֙ בְּיִשְׂרָאֵ֔ל כִּ֚י הֲל֣וֹא יָדַ֔עְתִּי כִּ֥י הַיּ֖וֹם אֲנִי־מֶ֥לֶךְ עַל־יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDavid sprach aber: Was hab ich mit euch, Söhne Zerujas, dass ihr heute mir werden wollt zum Verführer? Heute soll ein Mann in Israel getötet werden? Hab ich denn nicht erfahren, dass ich heute König bin über Israel?
ZunzDawid sprach aber: Was hab' ich mit euch, Söhne Zerujah, daß ihr heute mir werden wollt zum Verführer? Heute sollte ein Mann in Jisraél getödtet werden? hab' ich denn nicht erfahren, daß ich heute König bin über Jisraél?
24
וַיֹּ֧אמֶר הַמֶּ֛לֶךְ אֶל־שִׁמְעִ֖י לֹ֣א תָמ֑וּת וַיִּשָּׁ֥בַֽע ל֖וֹ הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldDer König sprach zu Siméi: Du wirst nicht sterben; der König schwur ihm das zu.
ZunzUnd der König sprach zu Schimei: Du wirst nicht sterben. Und der König schwur ihm.
25
וּמְפִבֹ֙שֶׁת֙ בֶּן־שָׁא֔וּל יָרַ֖ד לִקְרַ֣את הַמֶּ֑לֶךְ וְלֹא־עָשָׂ֨ה רַגְלָ֜יו וְלֹא־עָשָׂ֣ה שְׂפָמ֗וֹ וְאֶת־בְּגָדָיו֙ לֹ֣א כִבֵּ֔ס לְמִן־הַיּוֹם֙ לֶ֣כֶת הַמֶּ֔לֶךְ עַד־הַיּ֖וֹם אֲשֶׁר־בָּ֥א בְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldMefiboschet, der Enkel Sauls, war ebenfalls dem König entgegengekommen. Er hatte seine Fußnägel nicht beschnitten und seinen Bart nicht geputzt und seine Kleider nicht gewaschen, von dem Tage an, da der König weggegangen war bis zu dem Tage, da er in Frieden zurückkehrte.
ZunzUnd Mefiboschet Sohn Schaül's war herabgekommen dem Könige entgegen, und hatte seine Fußnägel nicht beschnitten, und seinen Bart nicht geputzt, und seine Kleider nicht gewaschen von dem Tage an, da der König weggegangen war bis zu dem Tage, da er ankam in Frieden.
26
וַיְהִ֛י כִּי־בָ֥א יְרוּשָׁלַ֖͏ִם לִקְרַ֣את הַמֶּ֑לֶךְ וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ הַמֶּ֔לֶךְ לָ֛מָּה לֹא־הָלַ֥כְתָּ עִמִּ֖י מְפִיבֹֽשֶׁת׃
BernfeldAls er nach Jerusalem kam, dem Könige entgegen, da sprach der König zu ihm: Warum bist du nicht mit mir (bei meiner Flucht) gegangen, Mefiboschet?
ZunzUnd es geschah, da er nach Jeruschalaim kam, dem Könige entgegen, da sprach der König zu ihm: Warum bist du nicht mit mir gegangen, Mefiboschet!
27
וַיֹּאמַ֕ר אֲדֹנִ֥י הַמֶּ֖לֶךְ עַבְדִּ֣י רִמָּ֑נִי כִּי־אָמַ֨ר עַבְדְּךָ֜ אֶחְבְּשָׁה־לִּי֩ הַחֲמ֨וֹר וְאֶרְכַּ֤ב עָלֶ֙יהָ֙ וְאֵלֵ֣ךְ אֶת־הַמֶּ֔לֶךְ כִּ֥י פִסֵּ֖חַ עַבְדֶּֽךָ׃
BernfeldEr antwortete: Mein Herr und König! mein Knecht hat mich betrogen; denn dein Knecht sprach: Ich will mir den Esel satteln, dass ich auf ihm reite und mit dem König ziehe, denn dein Knecht ist lahm.
ZunzUnd er sprach: Mein Herr König! mein Knecht hat mich betrogen; denn dein Knecht sprach: ich will mir den Esel satteln, daß ich auf ihm reite und mit dem Könige ziehe; denn dein Knecht ist lahm.
28
וַיְרַגֵּ֣ל בְּעַבְדְּךָ֔ אֶל־אֲדֹנִ֖י הַמֶּ֑לֶךְ וַֽאדֹנִ֤י הַמֶּ֙לֶךְ֙ כְּמַלְאַ֣ךְ הָאֱלֹהִ֔ים וַעֲשֵׂ֥ה הַטּ֖וֹב בְּעֵינֶֽיךָ׃
BernfeldEr verleumdete deinen Knecht bei meinem Herrn, dem König. Mein Herr, der König aber ist wie ein Engel Gottes; so tue denn, was gut ist in deinen Augen.
ZunzUnd er verleumdete deinen Knecht bei meinem Herrn, dem Könige. Mein Herr, der König aber ist wie ein Engel Gottes; so thue denn, was gut ist in deinen Augen;
29
כִּי֩ לֹ֨א הָיָ֜ה כׇּל־בֵּ֣ית אָבִ֗י כִּ֤י אִם־אַנְשֵֽׁי־מָ֙וֶת֙ לַאדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ וַתָּ֙שֶׁת֙ אֶֽת־עַבְדְּךָ֔ בְּאֹכְלֵ֖י שֻׁלְחָנֶ֑ךָ וּמַה־יֶּשׁ־לִ֥י עוֹד֙ צְדָקָ֔ה וְלִזְעֹ֥ק ע֖וֹד אֶל־הַמֶּֽלֶךְ׃ {פ}
BernfeldDenn mein ganzes Vaterhaus war ja nichts als Männer des Todes für meinen Herrn, den König, doch du setztest deinen Knecht unter deine Tischgäste. Welches Recht hätte ich noch, mich bei dem König zu beklagen?
ZunzDenn mein ganzes Vaterhaus war ja nichts als Männer des Todes für meinen Herrn, den König, doch setztest du deinen Knecht unter deine Tischgäste. Was ist nun an mir noch für Verdienst — und um was hätte ich noch zu dem Könige zu schreien?
30
וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ הַמֶּ֔לֶךְ לָ֛מָּה תְּדַבֵּ֥ר ע֖וֹד דְּבָרֶ֑יךָ אָמַ֕רְתִּי אַתָּ֣ה וְצִיבָ֔א תַּחְלְק֖וּ אֶת־הַשָּׂדֶֽה׃
BernfeldDer König sprach zu ihm: Wozu bringst du deine Reden an? Ich habe bereits beschlossen: Du und Ziba, ihr sollt die Ländereien teilen.
ZunzUnd der König sprach zu ihm: Wozu bringst du noch deine Reden an? Ich habe gesprochen: Du und Ziba, ihr sollt das Feld theilen.
31
וַיֹּ֤אמֶר מְפִיבֹ֙שֶׁת֙ אֶל־הַמֶּ֔לֶךְ גַּ֥ם אֶת־הַכֹּ֖ל יִקָּ֑ח אַ֠חֲרֵי אֲשֶׁר־בָּ֞א אֲדֹנִ֥י הַמֶּ֛לֶךְ בְּשָׁל֖וֹם אֶל־בֵּיתֽוֹ׃ {ס}
BernfeldDa sprach Mefiboschet zu dem König: Er mag auch das Ganze behalten, nachdem mein Herr, der König, in Frieden nach Hause gekommen ist.
ZunzDa sprach Mefiboschet zu dem Könige: Auch das Ganze mag er nehmen, nachdem mein Herr, der König, in Frieden nach Hause kommt.
32
וּבַרְזִלַּי֙ הַגִּלְעָדִ֔י יָרַ֖ד מֵרֹֽגְלִ֑ים וַיַּעֲבֹ֤ר אֶת־הַמֶּ֙לֶךְ֙ הַיַּרְדֵּ֔ן לְשַׁלְּח֖וֹ אֶת־[הַיַּרְדֵּֽן] (בירדן)׃
BernfeldAuch der Gileadite Barsillai war gekommen von Rogelim, und er setzte mit dem König über den Jordan, um ihn zu geleiten den Jordan entlang.
ZunzUnd Barsillai der Gileadi war herabgekommen von Rogelim, und er setzte mit dem Könige über den Jarden, um ihn zu geleiten den Jarden entlang.
33
וּבַרְזִלַּי֙ זָקֵ֣ן מְאֹ֔ד בֶּן־שְׁמֹנִ֖ים שָׁנָ֑ה וְהֽוּא־כִלְכַּ֤ל אֶת־הַמֶּ֙לֶךְ֙ בְּשִׁיבָת֣וֹ בְמַחֲנַ֔יִם כִּי־אִ֛ישׁ גָּד֥וֹל ה֖וּא מְאֹֽד׃
BernfeldBarsillai war sehr alt, ein Achtzigjähriger. Er hatte den König verpflegt bei seinem Aufenthalt in Mahanajim, denn er war ein sehr reicher Mann.
ZunzUnd Barsillai war sehr alt, ein Achtzigjähriger; und er hatte den König verpflegt bei seinem Aufenthalte in Machanajim; denn er war ein sehr großer Mann.
34
וַיֹּ֥אמֶר הַמֶּ֖לֶךְ אֶל־בַּרְזִלָּ֑י אַתָּה֙ עֲבֹ֣ר אִתִּ֔י וְכִלְכַּלְתִּ֥י אֹתְךָ֛ עִמָּדִ֖י בִּירוּשָׁלָֽ͏ִם׃
BernfeldDer König sprach zu Barsillai: Ziehe mit mir hinüber, ich will dich bei mir verpflegen in Jerusalem.
ZunzUnd der König sprach zu Barsillai: Du ziehe mit mir hinüber, und ich will dich bei mir verpflegen in Jeruschalajim.
35
וַיֹּ֥אמֶר בַּרְזִלַּ֖י אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ כַּמָּ֗ה יְמֵי֙ שְׁנֵ֣י חַיַּ֔י כִּי־אֶעֱלֶ֥ה אֶת־הַמֶּ֖לֶךְ יְרוּשָׁלָֽ͏ִם׃
BernfeldDa sprach Barsillai zum Könige: Wie viel noch sind der Tage meiner Lebensjahre, dass ich hinaufziehen soll mit dem König nach Jerusalem?
ZunzDa sprach Barsillai zum Könige: Wie viel sind die Tage meiner Lebensjahre, daß ich hinaufziehen soll mit dem Könige nach Jeruschalajim?
36
בֶּן־שְׁמֹנִ֣ים שָׁנָה֩ אָנֹכִ֨י הַיּ֜וֹם הַאֵדַ֣ע ׀ בֵּֽין־ט֣וֹב לְרָ֗ע אִם־יִטְעַ֤ם עַבְדְּךָ֙ אֶת־אֲשֶׁ֤ר אֹכַל֙ וְאֶת־אֲשֶׁ֣ר אֶשְׁתֶּ֔ה אִם־אֶשְׁמַ֣ע ע֔וֹד בְּק֖וֹל שָׁרִ֣ים וְשָׁר֑וֹת וְלָ֩מָּה֩ יִֽהְיֶ֨ה עַבְדְּךָ֥ עוֹד֙ לְמַשָּׂ֔א אֶל־אֲדֹנִ֖י הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldAchtzig Jahre bin ich heute alt. Weiß ich noch zu unterscheiden zwischen gut und schlecht? Oder schmeckt dein Knecht, was er ißt und was er trinkt? Oder soll ich noch horchen der Stimme der Sanger und Sängerinnen? Warum soll denn dein Knecht noch meinem Herrn, dem König, zur Last sein?
ZunzAchtzig Jahre bin ich heute alt. Weiß ich zu unterscheiden zwischen Gut und Schlecht? Oder schmeckt dein Knecht, was ich esse und was ich trinke? Oder soll ich noch horchen der Stimme der Sänger und Sängerinnen? Warum soll denn dein Knecht noch zur Last seyn meinem Herrn, dem Könige?
37
כִּמְעַ֞ט יַעֲבֹ֧ר עַבְדְּךָ֛ אֶת־הַיַּרְדֵּ֖ן אֶת־הַמֶּ֑לֶךְ וְלָ֙מָּה֙ יִגְמְלֵ֣נִי הַמֶּ֔לֶךְ הַגְּמוּלָ֖ה הַזֹּֽאת׃
BernfeldKaum kann dein Knecht über den Jordan mit dem König setzen. Warum denn will mir der König diese Wohltat erzeigen?
ZunzKaum kann dein Knecht über den Jarden mit dem Könige setzen. Warum denn will mir der König diese Wohlthat erzeigen?
38
יָשׇׁב־נָ֤א עַבְדְּךָ֙ וְאָמֻ֣ת בְּעִירִ֔י עִ֛ם קֶ֥בֶר אָבִ֖י וְאִמִּ֑י וְהִנֵּ֣ה ׀ עַבְדְּךָ֣ כִמְהָ֗ם יַֽעֲבֹר֙ עִם־אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ וַעֲשֵׂה־ל֕וֹ אֵ֥ת אֲשֶׁר־ט֖וֹב בְּעֵינֶֽיךָ׃ {ס}
BernfeldMöge doch dein Knecht zurückkehren, dass ich in meiner Stadt bei der Grabstätte meines Vaters und meiner Mutter sterbe. Dein Knecht Kimham aber wird hinübersetzen mit meinem Herrn, dem Könige; ihm tue, was gut in deinen Augen.
ZunzMöge doch dein Knecht zurückkehren, daß ich sterbe in meiner Stadt bei der Grabstätte meines Vaters und meiner Mutter. Und siehe, dein Knecht Kimham wird hinübersetzen mit meinem Herrn, dem Könige, und ihm thue, was gut ist in deinen Augen.
39
וַיֹּ֣אמֶר הַמֶּ֗לֶךְ אִתִּי֙ יַעֲבֹ֣ר כִּמְהָ֔ם וַאֲנִי֙ אֶֽעֱשֶׂה־לּ֔וֹ אֶת־הַטּ֖וֹב בְּעֵינֶ֑יךָ וְכֹ֛ל אֲשֶׁר־תִּבְחַ֥ר עָלַ֖י אֶעֱשֶׂה־לָּֽךְ׃
BernfeldDer König sprach: Kimham soll mit mir hinübersetzen; ich will ihm tun, was gut ist in deinen Augen. Alles, was du von mir wünschest, will ich dir tun.
ZunzUnd der König sprach: Mit mir hinübersetzen soll Kimham, und ich will ihm thun, was gut ist in deinen Augen, und alles, was du von mir wünschest, will ich dir thun.
40
וַיַּעֲבֹ֧ר כׇּל־הָעָ֛ם אֶת־הַיַּרְדֵּ֖ן וְהַמֶּ֣לֶךְ עָבָ֑ר וַיִּשַּׁ֨ק הַמֶּ֤לֶךְ לְבַרְזִלַּי֙ וַיְבָ֣רְכֵ֔הוּ וַיָּ֖שׇׁב לִמְקֹמֽוֹ׃ {ס}
BernfeldDas ganze Volk setzte über den Jordan; der König ging voraus. Der König küsste Barsillai und segnete ihn, und er kehrte zurück nach seinem Orte.
ZunzUnd das ganze Volk setzte über den Jarden, und der König ging voraus, und der König küßte Barsillai, und segnete ihn, und er kehrte zurück nach seinem Orte.
41
וַיַּעֲבֹ֤ר הַמֶּ֙לֶךְ֙ הַגִּלְגָּ֔לָה וְכִמְהָ֖ן עָבַ֣ר עִמּ֑וֹ וְכׇל־עַ֤ם יְהוּדָה֙ (ויעברו) [הֶעֱבִ֣ירוּ] אֶת־הַמֶּ֔לֶךְ וְגַ֕ם חֲצִ֖י עַ֥ם יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDer König zog weiter nach Gilgal und Kimham zog mit ihm. Das ganze Volk von Jehuda führte den König und auch die Hälfte des Volkes Israel.
ZunzUnd der König zog weiter nach Gilgal und Kimham zog mit ihm, und das ganze Volk von Jehudah führte den König, und auch die Hälfte des Volkes Jisraël.
42
וְהִנֵּ֛ה כׇּל־אִ֥ישׁ יִשְׂרָאֵ֖ל בָּאִ֣ים אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ וַיֹּאמְר֣וּ אֶל־הַמֶּ֡לֶךְ מַדּ֩וּעַ֩ גְּנָב֨וּךָ אַחֵ֜ינוּ אִ֣ישׁ יְהוּדָ֗ה וַיַּעֲבִ֨רוּ אֶת־הַמֶּ֤לֶךְ וְאֶת־בֵּיתוֹ֙ אֶת־הַיַּרְדֵּ֔ן וְכׇל־אַנְשֵׁ֥י דָוִ֖ד עִמּֽוֹ׃ {ס}
BernfeldDa kamen alle Israeliten zu dem König und sprachen zu dem Könige: Warum haben unsere Brüder, die Judäer, dich weggestohlen und den König und sein Haus über den Jordan und all die Männer Davids mit ihm geführt?
ZunzUnd siehe, all die Männer Jisraël's kamen zu dem Könige, und sprachen zu dem Könige: Warum haben dich weggestohlen unsere Brüder, die Männer von Jehudah, und geführt den König und sein Haus über den Jarden, und all die Männer Dawid's mit ihm?
43
וַיַּ֩עַן֩ כׇּל־אִ֨ישׁ יְהוּדָ֜ה עַל־אִ֣ישׁ יִשְׂרָאֵ֗ל כִּֽי־קָר֤וֹב הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֵלַ֔י וְלָ֤מָּה זֶּה֙ חָרָ֣ה לְךָ֔ עַל־הַדָּבָ֖ר הַזֶּ֑ה הֶאָכ֤וֹל אָכַ֙לְנוּ֙ מִן־הַמֶּ֔לֶךְ אִם־נִשֵּׂ֥את נִשָּׂ֖א לָֽנוּ׃ {ס}
BernfeldDa antworteten die Judäer den Israeliten: Weil der König uns verwandt ist; und warum bist du um diese Sache ärgerlich? Haben wir bei dem König gegessen oder hat er uns Geschenke ausgeteilt?
ZunzDa antworteten all die Männer Jehudah's den Männern Jisraël's: Weil der König mir nahe ist; und warum bist du entbrannt um diese Sache? Haben wir von dem Könige gegessen, oder hat er uns Geschenke ausgetheilt?
44
וַיַּ֣עַן אִֽישׁ־יִשְׂרָאֵל֩ אֶת־אִ֨ישׁ יְהוּדָ֜ה וַיֹּ֗אמֶר עֶשֶׂר־יָד֨וֹת לִ֣י בַמֶּ֘לֶךְ֮ וְגַם־בְּדָוִד֮ אֲנִ֣י מִמְּךָ֒ וּמַדּ֙וּעַ֙ הֱקִלֹּתַ֔נִי וְלֹא־הָיָ֨ה דְבָרִ֥י רִאשׁ֛וֹן לִ֖י לְהָשִׁ֣יב אֶת־מַלְכִּ֑י וַיִּ֙קֶשׁ֙ דְּבַר־אִ֣ישׁ יְהוּדָ֔ה מִדְּבַ֖ר אִ֥ישׁ יִשְׂרָאֵֽל׃ {ס}
BernfeldDie Israeliten antworteten den Judäern und sprachen: Zehn Teile haben wir an dem König, und auch an David sind wir euch zuvor. Warum habt ihr uns nun herabgesetzt? War nicht zuerst unser Wort, den König zurückzuführen? Die Rede der Judäer war aber noch heftiger als die Rede der Israeliten.
ZunzUnd die Männer Jisraël's antworteten den Männern Jehudah's und sprachen: Zehn Theile hab' ich an dem Könige, und auch an Dawid bin ich euch zuvor. Warum hast du mich nun herabgesetzt? und war nicht mein Wort das frühere, meinen König zurückzuführen? Und es war härter die Rede der Männer Jehudah's als die Rede der Männer Jisraël's.