Zweites Buch Schmuel 18 שמואל ב
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1
וַיִּפְקֹ֣ד דָּוִ֔ד אֶת־הָעָ֖ם אֲשֶׁ֣ר אִתּ֑וֹ וַיָּ֣שֶׂם עֲלֵיהֶ֔ם שָׂרֵ֥י אֲלָפִ֖ים וְשָׂרֵ֥י מֵאֽוֹת׃
BernfeldDavid musterte das Volk, das bei ihm war, und setzte Obere über tausend und Obere über hundert.
ZunzUnd Dawid musterte das Volk, das bei ihm, und setzte über sie Obere über tausend und Obere über hundert.
2
וַיְשַׁלַּ֨ח דָּוִ֜ד אֶת־הָעָ֗ם הַשְּׁלִשִׁ֤ית בְּיַד־יוֹאָב֙ וְ֠הַשְּׁלִשִׁ֠ית בְּיַ֨ד אֲבִישַׁ֤י בֶּן־צְרוּיָה֙ אֲחִ֣י יוֹאָ֔ב וְהַ֨שְּׁלִשִׁ֔ת בְּיַ֖ד אִתַּ֣י הַגִּתִּ֑י {ס} וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶל־הָעָ֔ם יָצֹ֥א אֵצֵ֛א גַּם־אֲנִ֖י עִמָּכֶֽם׃
BernfeldDavid entsandte das Volk, ein Drittel unter Joab und ein Drittel unter Abischaj, Sohn Zerujas, Joabs Bruder, und ein Drittel unter Ittai aus Gat. Und der König sprach zum Volke: Auch ich möchte mit euch ausziehen.
ZunzUnd es entsandte Dawid das Volk, ein Drittel unter Joab, und ein Drittel unter Abischai, Sohn Zerujah, Joab's Bruder und ein Drittel unter Ittai dem Gitti. Und der König sprach zum Volke: Auch ich werde ausziehen mit euch.
3
וַיֹּ֨אמֶר הָעָ֜ם לֹ֣א תֵצֵ֗א כִּי֩ אִם־נֹ֨ס נָנ֜וּס לֹֽא־יָשִׂ֧ימוּ אֵלֵ֣ינוּ לֵ֗ב וְאִם־יָמֻ֤תוּ חֶצְיֵ֙נוּ֙ לֹא־יָשִׂ֤ימוּ אֵלֵ֙ינוּ֙ לֵ֔ב כִּֽי־עַתָּ֥ה כָמֹ֖נוּ עֲשָׂרָ֣ה אֲלָפִ֑ים וְעַתָּ֣ה ט֔וֹב כִּֽי־תִֽהְיֶה־לָּ֥נוּ מֵעִ֖יר (לעזיר) [לַעְזֽוֹר]׃ {ס}
BernfeldAber das Volk riet: Ziehe nicht aus; denn wenn wir fliehen, werden sie sich daraus nichts machen, und stürben unser auch die Hälfte, so macht sich niemand etwas daraus; denn jetzt bist du so viel, wie von uns zehntausend. Demnach ist es besser, wenn du uns von der Stadt aus zum Beistande bereitstehest.
ZunzAber das Volk sprach: Ziehe nicht aus; denn wenn wir fliehen, werden sie ihren Sinn nicht auf uns richten, und stürben unser auch die Hälfte, so werden sie ihren Sinn nicht auf uns richten; denn jetzt (bist du) so viel, wie von uns zehntausend. Demnach ist es gut, wenn du uns von der Stadt aus zum Beistande dienest.
4
וַיֹּ֤אמֶר אֲלֵיהֶם֙ הַמֶּ֔לֶךְ אֲשֶׁר־יִיטַ֥ב בְּעֵינֵיכֶ֖ם אֶעֱשֶׂ֑ה וַיַּעֲמֹ֤ד הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶל־יַ֣ד הַשַּׁ֔עַר וְכׇל־הָעָם֙ יָֽצְא֔וּ לְמֵא֖וֹת וְלַאֲלָפִֽים׃
BernfeldDer König sprach zu ihnen: Was gut ist in euren Augen, will ich tun. Da stellte sich der König an die Seite des Tores und das ganze Volk zog aus zu Hunderten und zu Tausenden.
ZunzUnd der König sprach zu ihnen: Was gut seyn wird in euern Augen, will ich thun. Da stellte sich der König an die Seite des Thores, und das ganze Volk zog aus zu Hunderten und zu Tausenden.
5
וַיְצַ֣ו הַמֶּ֡לֶךְ אֶת־י֠וֹאָ֠ב וְאֶת־אֲבִישַׁ֤י וְאֶת־אִתַּי֙ לֵאמֹ֔ר לְאַט־לִ֖י לַנַּ֣עַר לְאַבְשָׁל֑וֹם וְכׇל־הָעָ֣ם שָׁמְע֗וּ בְּצַוֺּ֥ת הַמֶּ֛לֶךְ אֶת־כׇּל־הַשָּׂרִ֖ים עַל־דְּבַ֥ר אַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldDer König gebot aber dem Joab und dem Abischaj und dem Ittai also: Seid mir behutsam mit dem Knaben Awschalom. Das ganze Volk hörte es, da der König allen Führern wegen Awschaloms gebot.
ZunzUnd der König gebot dem Joab und dem Abischai und dem Ittai also: Seid mir behutsam mit dem Knaben, mit Abschalom. Und das ganze Volk hörte, da der König allen Führern gebot wegen Abschalom's.
6
וַיֵּצֵ֥א הָעָ֛ם הַשָּׂדֶ֖ה לִקְרַ֣את יִשְׂרָאֵ֑ל וַתְּהִ֥י הַמִּלְחָמָ֖ה בְּיַ֥עַר אֶפְרָֽיִם׃
BernfeldDas Volk zog ins Feld, Israel entgegen, und die Schlacht war im Walde Efraim.
ZunzUnd das Volk zog aus nach dem Felde, Jisraél entgegen, und die Schlacht war im Walde Efrajim.
7
וַיִּנָּ֤גְפוּ שָׁם֙ עַ֣ם יִשְׂרָאֵ֔ל לִפְנֵ֖י עַבְדֵ֣י דָוִ֑ד וַתְּהִי־שָׁ֞ם הַמַּגֵּפָ֧ה גְדוֹלָ֛ה בַּיּ֥וֹם הַה֖וּא עֶשְׂרִ֥ים אָֽלֶף׃
BernfeldDas Volk Israel wurde geschlagen daselbst durch die Leute Davids; die Niederlage jener war groß an diesem Tage (fielen) zwanzigtausend.
ZunzUnd es ward geschlagen daselbst das Volk Jisraél vor den Knechten Dawid's, und es war daselbst die Niederlage groß an selbigem Tage, zwanzigtausend.
8
וַתְּהִי־שָׁ֧ם הַמִּלְחָמָ֛ה (נפצות) [נָפ֖וֹצֶת] עַל־פְּנֵ֣י כׇל־הָאָ֑רֶץ וַיֶּ֤רֶב הַיַּ֙עַר֙ לֶאֱכֹ֣ל בָּעָ֔ם מֵאֲשֶׁ֥ר אָכְלָ֛ה הַחֶ֖רֶב בַּיּ֥וֹם הַהֽוּא׃
BernfeldDie Schlacht dehnte sich dort aus über das ganze Land; und mehr fraß der Wald von dem Volke, als das Schwert gefressen an jenem Tage.
ZunzUnd die Schlacht dort dehnte sich aus über die Fläche des ganzen Landes; und mehr fraß der Wald von dem Volke, als das Schwert gefressen an demselbigen Tage.
9
וַיִּקָּרֵא֙ אַבְשָׁל֔וֹם לִפְנֵ֖י עַבְדֵ֣י דָוִ֑ד וְאַבְשָׁל֞וֹם רֹכֵ֣ב עַל־הַפֶּ֗רֶד וַיָּבֹ֣א הַפֶּ֡רֶד תַּ֣חַת שׂ֩וֹבֶךְ֩ הָאֵלָ֨ה הַגְּדוֹלָ֜ה וַיֶּחֱזַ֧ק רֹאשׁ֣וֹ בָאֵלָ֗ה וַיֻּתַּן֙ בֵּ֤ין הַשָּׁמַ֙יִם֙ וּבֵ֣ין הָאָ֔רֶץ וְהַפֶּ֥רֶד אֲשֶׁר־תַּחְתָּ֖יו עָבָֽר׃
BernfeldAwschalom selbst geriet in die Nähe der Knechte Davids. Awschalom ritt auf einem Maulesel; der Maulesel kam unter das Zweiggeflecht einer großen Terebinthe, er blieb mit dem Kopfe an der Terebinthe hängen und schwebte zwischen Himmel und Erde. Der Maulesel unter ihm lief davon.
ZunzUnd Abschalom gerieth in die Nähe der Knechte Dawid's. Abschalom aber ritt auf einem Maulesel, und der Maulesel kam unter das Zweiggeflecht einer großen Terebinthe, und mit dem Kopfe blieb er hangen an der Terebinthe, und er schwebte zwischen Himmel und Erde, und der Maulesel unter ihm lief davon.
10
וַיַּרְא֙ אִ֣ישׁ אֶחָ֔ד וַיַּגֵּ֖ד לְיוֹאָ֑ב וַיֹּ֗אמֶר הִנֵּה֙ רָאִ֣יתִי אֶת־אַבְשָׁלֹ֔ם תָּל֖וּי בָּאֵלָֽה׃
BernfeldDas sah ein Mann und berichtete es dem Joab: Ich habe Awschalom an einer Terebinthe hängen sehen.
ZunzDas sah ein Mann und berichtete dem Joab und sprach: Siehe, ich habe Abschalom gesehen an einer Terebinthe hangen.
11
וַיֹּ֣אמֶר יוֹאָ֗ב לָאִישׁ֙ הַמַּגִּ֣יד ל֔וֹ וְהִנֵּ֣ה רָאִ֔יתָ וּמַדּ֛וּעַ לֹא־הִכִּית֥וֹ שָׁ֖ם אָ֑רְצָה וְעָלַ֗י לָ֤תֶת לְךָ֙ עֲשָׂ֣רָה כֶ֔סֶף וַחֲגֹרָ֖ה אֶחָֽת׃
BernfeldDa sprach Joab zu dem Manne, der ihm berichtete: Hast du es gesehen, warum schlugst du ihn dort nicht nieder? An mir wäre es dann, dir [zum Lohn] zehn Silberstücke und einen Gurt zu geben.
ZunzDa sprach Joab zu dem Manne, der ihm berichtete: Siehe, da du es gesehen, warum schlugest du ihn nicht dort zur Erde? Und an mir war es, dir zehn Silberstücke und einen Gurt zu geben.
12
וַיֹּ֤אמֶר הָאִישׁ֙ אֶל־יוֹאָ֔ב (ולא) [וְל֨וּ] אָנֹכִ֜י שֹׁקֵ֤ל עַל־כַּפַּי֙ אֶ֣לֶף כֶּ֔סֶף לֹא־אֶשְׁלַ֥ח יָדִ֖י אֶל־בֶּן־הַמֶּ֑לֶךְ כִּ֣י בְאׇזְנֵ֜ינוּ צִוָּ֣ה הַמֶּ֗לֶךְ אֹ֠תְךָ֠ וְאֶת־אֲבִישַׁ֤י וְאֶת־אִתַּי֙ לֵאמֹ֔ר שִׁמְרוּ־מִ֕י בַּנַּ֖עַר בְּאַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldAber der Mann sagte zu Joab: Und wenn ich tausend Silberstücke auf meiner Hand [zur Belohnung] wöge, würde ich meine Hand nicht ausstrecken nach dem Sohne des Königs; denn vor uns hat der König dir und Abischaj und Ittai geboten also: Nehmet euch in acht — wer es sei — mit dem Knaben Awschalom.
ZunzUnd der Mann sprach zu Joab: Und wenn ich tausend Silberstücke auf meiner Hand wöge, würde ich meine Hand nicht ausstrecken nach dem Sohne des Königs; denn vor unsern Ohren hat der König dir und Abischai und Ittai geboten also: Nehmet euch in Acht — wer es sei — mit dem Knaben, mit Abschalom.
13
אֽוֹ־עָשִׂ֤יתִי (בנפשו) [בְנַפְשִׁי֙] שֶׁ֔קֶר וְכׇל־דָּבָ֖ר לֹא־יִכָּחֵ֣ד מִן־הַמֶּ֑לֶךְ וְאַתָּ֖ה תִּתְיַצֵּ֥ב מִנֶּֽגֶד׃
BernfeldOder sollte ich ihn betrügen wollen, — es bleibt keine Sache dem König verborgen, du aber würdest dich dann fern halten.
ZunzWenn ich aber gegen mein Leben trüglich gehandelt hätte, — es bleibt ja keine Sache dem Könige verborgen, so hättest du dich von fern gestellt.
14
וַיֹּ֣אמֶר יוֹאָ֔ב לֹא־כֵ֖ן אֹחִ֣ילָה לְפָנֶ֑יךָ וַיִּקַּח֩ שְׁלֹשָׁ֨ה שְׁבָטִ֜ים בְּכַפּ֗וֹ וַיִּתְקָעֵם֙ בְּלֵ֣ב אַבְשָׁל֔וֹם עוֹדֶ֥נּוּ חַ֖י בְּלֵ֥ב הָאֵלָֽה׃
BernfeldDa sprach Joab: Ich mag mich nicht lange bei dir aufhalten. Er nahm drei Dolche in seine Hand und stieß sie durch das Herz Awschaloms — da er noch lebte — in das Herz der Terebinthe.
ZunzDa sprach Joab: Ich mag nicht also vor dir verweilen. Und er nahm drei Dolche in seine Hand und stieß sie in das Herz Abschalom's, da er noch lebte — in das Herz der Terebinthe.
15
וַיָּסֹ֙בּוּ֙ עֲשָׂרָ֣ה נְעָרִ֔ים נֹשְׂאֵ֖י כְּלֵ֣י יוֹאָ֑ב וַיַּכּ֥וּ אֶת־אַבְשָׁל֖וֹם וַיְמִתֻֽהוּ׃
BernfeldEs umringten ihn dann zehn Burschen, Waffenträger Joabs, und schlugen Awschalom und töteten ihn.
ZunzUnd es stellten sich ringsum zehn Knaben, Waffenträger Joab's, und schlugen Abschalom, und tödteten ihn.
16
וַיִּתְקַ֤ע יוֹאָב֙ בַּשֹּׁפָ֔ר וַיָּ֣שׇׁב הָעָ֔ם מִרְדֹ֖ף אַחֲרֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל כִּֽי־חָשַׂ֥ךְ יוֹאָ֖ב אֶת־הָעָֽם׃
BernfeldJoab stieß darauf in die Posaune und das Volk kehrte zurück von der Verfolgung Israels; denn Joab hielt das Volk ab.
ZunzUnd Joab stieß in die Posaune, und das Volk kehrte zurück von der Verfolgung Jisraél's; denn Joab hielt das Volk ab.
17
וַיִּקְח֣וּ אֶת־אַבְשָׁל֗וֹם וַיַּשְׁלִ֨כוּ אֹת֤וֹ בַיַּ֙עַר֙ אֶל־הַפַּ֣חַת הַגָּד֔וֹל וַיַּצִּ֧בוּ עָלָ֛יו גַּל־אֲבָנִ֖ים גָּד֣וֹל מְאֹ֑ד וְכׇ֨ל־יִשְׂרָאֵ֔ל נָ֖סוּ אִ֥ישׁ לְאֹהָלָֽו׃
BernfeldSie nahmen Awschalom und warfen ihn hin im Walde in die große Grube und stellten über ihm einen sehr großen Steinhaufen. Ganz Israel floh, ein jeder nach seinem Zelte.
ZunzUnd sie nahmen Abschalom und warfen ihn hin im Walde in die große Grube, und stellten über ihm einen sehr großen Steinhaufen auf, und es floh ganz Jisraél, ein jeglicher nach seinen Zelten.
18
וְאַבְשָׁלֹ֣ם לָקַ֗ח וַיַּצֶּב־ל֤וֹ בְחַיָּו֙ אֶת־מַצֶּ֙בֶת֙ אֲשֶׁ֣ר בְּעֵֽמֶק־הַמֶּ֔לֶךְ כִּ֤י אָמַר֙ אֵֽין־לִ֣י בֵ֔ן בַּעֲב֖וּר הַזְכִּ֣יר שְׁמִ֑י וַיִּקְרָ֤א לַמַּצֶּ֙בֶת֙ עַל־שְׁמ֔וֹ וַיִּקָּ֤רֵא לָהּ֙ יַ֣ד אַבְשָׁל֔וֹם עַ֖ד הַיּ֥וֹם הַזֶּֽה׃ {ס}
BernfeldAwschalom aber hatte sich bei seinem Leben die Standsäule aufgestellt im Königsthale, denn er dachte: Einen Sohn habe ich nicht, um meinem Namen Gedächtnis zu stiften. Er nannte die Standsäule nach seinem Namen, und sie wird bis auf diesen Tag Denkmal des Awschalom genannt.
ZunzAbschalom aber hatte genommen und sich aufgestellt bei seinem Leben die Standsäule, die im Königsthale, denn er sprach: Einen Sohn hab' ich nicht, um meinem Namen Gedächtniß zu stiften. Und er nannte die Standsäule nach seinem Namen, und sie ward genannt: Denkmal des Abschalom, bis auf diesen Tag.
19
וַאֲחִימַ֤עַץ בֶּן־צָדוֹק֙ אָמַ֔ר אָר֣וּצָה נָּ֔א וַאֲבַשְּׂרָ֖ה אֶת־הַמֶּ֑לֶךְ כִּֽי־שְׁפָט֥וֹ יְהֹוָ֖ה מִיַּ֥ד אֹיְבָֽיו׃
BernfeldAhimaaz, Sohn Zadoks, sprach [zu Joab]: Ich will doch laufen und dem Könige Botschaft bringen, dass der Herr ihm Recht geschafft von der Hand seiner Feinde.
ZunzUnd Achimaaz, Sohn Zadok, sprach: Ich will doch laufen und dem Könige Botschaft bringen, daß der Ewige ihm Recht geschafft von der Hand seiner Feinde.
20
וַיֹּ֧אמֶר ל֣וֹ יוֹאָ֗ב לֹא֩ אִ֨ישׁ בְּשֹׂרָ֤ה אַתָּה֙ הַיּ֣וֹם הַזֶּ֔ה וּבִשַּׂרְתָּ֖ בְּי֣וֹם אַחֵ֑ר וְהַיּ֤וֹם הַזֶּה֙ לֹ֣א תְבַשֵּׂ֔ר כִּֽי־עַל־[כֵּ֥ן] בֶּן־הַמֶּ֖לֶךְ מֵֽת׃
BernfeldDa erwiderte ihm Joab: Du bist kein Mann guter Botschaft an diesem Tage; bringe an einem andern Tage Botschaft, aber an diesem Tage bringe keine Botschaft, da doch einmal des Königs Sohn gestorben ist.
ZunzDa sprach Joab zu ihm: Du bist kein Mann guter Botschaft an diesem Tage; bringe an einem andern Tage Botschaft; aber an diesem Tage bringe keine Botschaft, da doch einmal des Königs Sohn gestorben ist.
21
וַיֹּ֤אמֶר יוֹאָב֙ לַכּוּשִׁ֔י לֵ֛ךְ הַגֵּ֥ד לַמֶּ֖לֶךְ אֲשֶׁ֣ר רָאִ֑יתָה וַיִּשְׁתַּ֧חוּ כוּשִׁ֛י לְיוֹאָ֖ב וַיָּרֹֽץ׃
BernfeldHingegen sprach Joab zu dem Äthiopier: Geh, berichte dem Könige, was du gesehen hast. Da bückte sich der Äthiopier vor Joab und lief.
ZunzUnd Joab sprach zu dem Kuschi: Geh', berichte dem Könige, was du gesehen hast. Da bückte sich der Kuschi vor Joab und lief.
22
וַיֹּ֨סֶף ע֜וֹד אֲחִימַ֤עַץ בֶּן־צָדוֹק֙ וַיֹּ֣אמֶר אֶל־יוֹאָ֔ב וִ֣יהִי מָ֔ה אָרֻֽצָה־נָּ֥א גַם־אָ֖נִי אַחֲרֵ֣י הַכּוּשִׁ֑י וַיֹּ֣אמֶר יוֹאָ֗ב לָֽמָּה־זֶּ֞ה אַתָּ֥ה רָץ֙ בְּנִ֔י וּלְכָ֖ה אֵין־בְּשׂוֹרָ֥ה מֹצֵֽאת׃
BernfeldAhimaaz, Sohn Zadoks, fuhr fort Joab zu bitten: Wie es auch komme, lass mich doch dem Äthiopier nachlaufen. Joab sprach: Wozu willst du denn laufen, mein Sohn, da sich dir kein Botenlohn darbietet?
ZunzUnd Achimaaz, Sohn Zadok, fuhr ferner fort und sprach zu Joab: Wie es auch komme, laß doch auch mich dem Kuschi nachlaufen! Und Joab sprach: Wozu willst du denn laufen, mein Sohn, da sich dir kein Botenlohn darbietet?
23
וִיהִי־מָ֣ה אָר֔וּץ וַיֹּ֥אמֶר ל֖וֹ ר֑וּץ וַיָּ֤רׇץ אֲחִימַ֙עַץ֙ דֶּ֣רֶךְ הַכִּכָּ֔ר וַֽיַּעֲבֹ֖ר אֶת־הַכּוּשִֽׁי׃
BernfeldWie es auch komme, ich will laufen! Da sprach Joab zu ihm: Laufe! Ahimaaz lief den Weg durch den Kreis und überholte den Äthiopier.
ZunzWie es auch komme, ich will laufen! Da sprach er zu ihm: Laufe! Da lief Achimaaz den Weg durch den Kreis und überholte den Kuschi.
24
וְדָוִ֥ד יוֹשֵׁ֖ב בֵּין־שְׁנֵ֣י הַשְּׁעָרִ֑ים וַיֵּ֨לֶךְ הַצֹּפֶ֜ה אֶל־גַּ֤ג הַשַּׁ֙עַר֙ אֶל־הַ֣חוֹמָ֔ה וַיִּשָּׂ֤א אֶת־עֵינָיו֙ וַיַּ֔רְא וְהִנֵּה־אִ֖ישׁ רָ֥ץ לְבַדּֽוֹ׃
BernfeldDavid saß unterdessen zwischen den zwei Toren. Der Wächter ging auf das Dach des Tores, auf die Mauer, und wie er seine Augen erhob, sah er einen Mann, der allein gelaufen kam.
ZunzUnd Dawid saß zwischen den zwei Thoren; und der Wächter ging auf das Dach des Thores, auf die Mauer, und da er seine Augen erhob, da sah er, und siehe, ein Mann, der allein gelaufen kam.
25
וַיִּקְרָ֤א הַצֹּפֶה֙ וַיַּגֵּ֣ד לַמֶּ֔לֶךְ וַיֹּ֣אמֶר הַמֶּ֔לֶךְ אִם־לְבַדּ֖וֹ בְּשׂוֹרָ֣ה בְּפִ֑יו וַיֵּ֥לֶךְ הָל֖וֹךְ וְקָרֵֽב׃
BernfeldDa rief der Wächter und berichtete dies dem Könige. Der König sprach: Wenn er allein ist, so ist [gute] Botschaft in seinem Munde. Und er kam immer näher.
ZunzDa rief der Wächter und berichtete dem Könige. Und der König sprach: Wenn er allein ist, so ist Botschaft in seinem Munde. Und er kam immer näher.
26
וַיַּ֣רְא הַצֹּפֶה֮ אִישׁ־אַחֵ֣ר רָץ֒ וַיִּקְרָ֤א הַצֹּפֶה֙ אֶל־הַשֹּׁעֵ֔ר וַיֹּ֕אמֶר הִנֵּה־אִ֖ישׁ רָ֣ץ לְבַדּ֑וֹ וַיֹּ֥אמֶר הַמֶּ֖לֶךְ גַּם־זֶ֥ה מְבַשֵּֽׂר׃
BernfeldDer Wächter sah dann einen anderen Mann laufen; der Wächter rief dem Pförtner zu und sprach: Ein Mann kommt allein gelaufen. Da sprach der König: Auch der bringt [gute] Botschaft.
ZunzUnd der Wächter sah einen andern Mann laufen, und der Wächter rief dem Pförtner zu und sprach: Siehe, ein Mann, der allein gelaufen kommt. Da sprach der König: Auch der bringt Botschaft.
27
וַיֹּ֙אמֶר֙ הַצֹּפֶ֔ה אֲנִ֤י רֹאֶה֙ אֶת־מְרוּצַ֣ת הָרִאשׁ֔וֹן כִּמְרֻצַ֖ת אֲחִימַ֣עַץ בֶּן־צָד֑וֹק וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ אִֽישׁ־ט֣וֹב זֶ֔ה וְאֶל־בְּשׂוֹרָ֥ה טוֹבָ֖ה יָבֽוֹא׃
BernfeldDer Wächter sprach weiter: Ich erkenne den Lauf des ersten als den Lauf des Ahimaaz, des Sohnes Zadoks: Da sprach der König: Das ist ein guter Mann, und mit einer guten Botschaft kommt er.
ZunzUnd der Wächter sprach: Ich sehe den Lauf des ersten wie den Lauf des Achimaaz, des Sohnes Zadok; da sprach der König: Das ist ein guter Mann, und mit einer guten Botschaft kommt er.
28
וַיִּקְרָ֣א אֲחִימַ֗עַץ וַיֹּ֤אמֶר אֶל־הַמֶּ֙לֶךְ֙ שָׁל֔וֹם וַיִּשְׁתַּ֧חוּ לַמֶּ֛לֶךְ לְאַפָּ֖יו אָ֑רְצָה {ס} וַיֹּ֗אמֶר בָּרוּךְ֙ יְהֹוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ אֲשֶׁ֤ר סִגַּר֙ אֶת־הָ֣אֲנָשִׁ֔ים אֲשֶׁר־נָשְׂא֥וּ אֶת־יָדָ֖ם בַּאדֹנִ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldAhimaaz rief dem Könige zu: Friede! und bückte sich vor dem König mit seinem Angesicht zur Erde und sprach: Gesegnet sei der Herr, dein Gott, der ausgeliefert die Leute, welche ihre Hand erhoben gegen meinen Herrn, den König.
ZunzUnd Achimaaz rief und sprach zu dem Könige: Friede! Und bückte sich vor dem Könige mit seinem Angesichte zur Erde, und sprach: Gesegnet sei der Ewige, dein Gott, der ausgeliefert die Leute, welche ihre Hand erhoben gegen meinen Herrn den König.
29
וַיֹּ֣אמֶר הַמֶּ֔לֶךְ שָׁל֥וֹם לַנַּ֖עַר לְאַבְשָׁל֑וֹם וַיֹּ֣אמֶר אֲחִימַ֡עַץ רָאִ֩יתִי֩ הֶהָמ֨וֹן הַגָּד֜וֹל לִ֠שְׁלֹ֠חַ אֶת־עֶ֨בֶד הַמֶּ֤לֶךְ יוֹאָב֙ וְאֶת־עַבְדֶּ֔ךָ וְלֹ֥א יָדַ֖עְתִּי מָֽה׃
BernfeldDer König fragte: Ist der Knabe Awschalom wohlbehalten? Ahimaaz antwortete: Ich sah das große Getümmel, da Joab den Knecht des Königs und deinen Knecht abschickte; ich weiß aber nicht, was geschehen.
ZunzUnd der König sprach: Ist der Knabe Abschalom wohlbehalten? Und Achimaaz sprach: Ich sah das große Getümmel, da Joab den Knecht des Königs und deinen Knecht abschickte; ich weiß aber nicht, was geschehen.
30
וַיֹּ֣אמֶר הַמֶּ֔לֶךְ סֹ֖ב הִתְיַצֵּ֣ב כֹּ֑ה וַיִּסֹּ֖ב וַֽיַּעֲמֹֽד׃
BernfeldDer König sprach: Gehe bei Seite, stelle dich hierher. Er trat bei Seite und stellte sich hin.
ZunzUnd der König sprach: Gehe bei Seite, stelle dich hieher. Und er trat bei Seite und stellte sich hin.
31
וְהִנֵּ֥ה הַכּוּשִׁ֖י בָּ֑א וַיֹּ֣אמֶר הַכּוּשִׁ֗י יִתְבַּשֵּׂר֙ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ כִּֽי־שְׁפָטְךָ֤ יְהֹוָה֙ הַיּ֔וֹם מִיַּ֖ד כׇּל־הַקָּמִ֥ים עָלֶֽיךָ׃ {ס}
BernfeldDa kam der Äthiopier, und der Äthiopier sprach: Lasse mein Herr, der König, sich Botschaft bringen. Recht geschaffen hat dir der Herr heute von der Hand aller, die wider dich aufstanden.
ZunzUnd siehe, da kam der Kuschi, und der Kuschi sprach: Lasse mein Herr der König sich Botschaft bringen. Denn Recht geschafft hat dir der Ewige heute von der Hand aller, die wider dich aufstehen.
32
וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶל־הַכּוּשִׁ֔י הֲשָׁל֥וֹם לַנַּ֖עַר לְאַבְשָׁל֑וֹם וַיֹּ֣אמֶר הַכּוּשִׁ֗י יִהְי֤וּ כַנַּ֙עַר֙ אֹֽיְבֵי֙ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ וְכֹ֛ל אֲשֶׁר־קָ֥מוּ עָלֶ֖יךָ לְרָעָֽה׃ {ס}
BernfeldDer König fragte den Äthiopier: Ist der Knabe Awschalom wohlbehalten? Da antwortete der Äthiopier: Möge es den Feinden meines Herrn des Königs und allen, die wider dich aufgestanden zum Bösen, so ergehen wie dem Knaben!
ZunzUnd der König sprach zu dem Kuschi: Ist der Knabe Abschalom wohlbehalten? Da sprach der Kuschi: Möge es, wie dem Knaben, ergehen den Feinden meines Herrn des Königs und allen, die wider dich aufgestanden zum Bösen!