Zweites Buch Schmuel 12 שמואל ב

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1
וַיִּשְׁלַ֧ח יְהֹוָ֛ה אֶת־נָתָ֖ן אֶל־דָּוִ֑ד וַיָּבֹ֣א אֵלָ֗יו וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ שְׁנֵ֣י אֲנָשִׁ֗ים הָיוּ֙ בְּעִ֣יר אֶחָ֔ת אֶחָ֥ד עָשִׁ֖יר וְאֶחָ֥ד רָֽאשׁ׃
BernfeldDer Herr sandte den Propheten Natan zu David; er kam zu ihm und redete ihn folgendermaßen an: Zwei Männer lebten in einer Stadt, der eine war reich, der andere arm.
ZunzUnd der Ewige sandte den Natan zu Dawid, und er kam zu ihm und sprach zu ihm: Zwei Männer waren in einer Stadt, der eine reich, der andere arm.
2
לְעָשִׁ֗יר הָיָ֛ה צֹ֥אן וּבָקָ֖ר הַרְבֵּ֥ה מְאֹֽד׃
BernfeldDer Reiche hatte Schafe und Rinder in großer Menge.
ZunzDer Reiche hatte Schafe und Rinder in großer Menge.
3
וְלָרָ֣שׁ אֵֽין־כֹּ֗ל כִּי֩ אִם־כִּבְשָׂ֨ה אַחַ֤ת קְטַנָּה֙ אֲשֶׁ֣ר קָנָ֔ה וַיְחַיֶּ֕הָ וַתִּגְדַּ֥ל עִמּ֛וֹ וְעִם־בָּנָ֖יו יַחְדָּ֑ו מִפִּתּ֨וֹ תֹאכַ֜ל וּמִכֹּס֤וֹ תִשְׁתֶּה֙ וּבְחֵיק֣וֹ תִשְׁכָּ֔ב וַתְּהִי־ל֖וֹ כְּבַֽת׃
BernfeldDer Arme aber hatte nur ein kleines Lamm, das er gekauft hatte. Er ernährte es, und es wuchs auf mit ihm und mit seinen Kindern zusammen. Von seinem Brot aß es und aus seinem Becher trank es und in seinem Schoße schlief es; es war ihm wie eine Tochter.
ZunzDer Arme aber hatte gar nichts, außer einem kleinen Lamme, das er gekauft hatte; und er ernährte es, und es wuchs auf mit ihm und mit seinen Kindern zusammen. Von seinem Brode aß es, und aus seinem Becher trank es, und in seinem Schooße schlief es, und es war ihm wie eine Tochter.
4
וַיָּ֣בֹא הֵ֘לֶךְ֮ לְאִ֣ישׁ הֶעָשִׁיר֒ וַיַּחְמֹ֗ל לָקַ֤חַת מִצֹּאנוֹ֙ וּמִבְּקָר֔וֹ לַעֲשׂ֕וֹת לָאֹרֵ֖חַ הַבָּא־ל֑וֹ וַיִּקַּ֗ח אֶת־כִּבְשַׂת֙ הָאִ֣ישׁ הָרָ֔אשׁ וַֽיַּעֲשֶׂ֔הָ לָאִ֖ישׁ הַבָּ֥א אֵלָֽיו׃
BernfeldDa kam einst ein Gast zu dem reichen Manne, und es war ihm leid, von seinen Schafen oder von seinen Rindern zu nehmen, um es für den Gast zuzurichten, der zu ihm gekommen war. Er nahm daher das Lamm des Armen und richtete es zu für den Mann, der zu ihm gekommen war.
ZunzDa kam ein Wanderer zu dem reichen Manne, und es war ihm leid, zu nehmen von seinen Schafen und von seinen Rindern es zuzurichten für den Gast, der zu ihm gekommen, und er nahm das Lamm des armen Mannes und richtete es zu für den Mann, der zu ihm gekommen.
5
וַיִּחַר־אַ֥ף דָּוִ֛ד בָּאִ֖ישׁ מְאֹ֑ד וַיֹּ֙אמֶר֙ אֶל־נָתָ֔ן חַי־יְהֹוָ֕ה כִּ֣י בֶן־מָ֔וֶת הָאִ֖ישׁ הָעֹשֶׂ֥ה זֹֽאת׃
BernfeldDa geriet David in heftigen Zorn über den Mann, und er sprach zu Natan: So wahr der Herr lebt, der Mann ist des Todes schuldig, der dies getan.
ZunzDa erglühte der Zorn Dawid's über den Mann gar heftig, und er sprach zu Natan: So wahr der Ewige lebt, der Mann ist des Todes schuldig, der dies thut!
6
וְאֶת־הַכִּבְשָׂ֖ה יְשַׁלֵּ֣ם אַרְבַּעְתָּ֑יִם עֵ֗קֶב אֲשֶׁ֤ר עָשָׂה֙ אֶת־הַדָּבָ֣ר הַזֶּ֔ה וְעַ֖ל אֲשֶׁ֥ר לֹא־חָמָֽל׃ {ס}
BernfeldUnd das Lamm soll er vierfach bezahlen, weil er dies getan und weil er nicht mitleidig war.
ZunzUnd das Lamm soll er vierfach bezahlen, zum Lohne, daß er diese Sache gethan und weil er nicht mitleidig war.
7
וַיֹּ֧אמֶר נָתָ֛ן אֶל־דָּוִ֖ד אַתָּ֣ה הָאִ֑ישׁ {ס} כֹּה־אָמַ֨ר יְהֹוָ֜ה אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל אָנֹכִ֞י מְשַׁחְתִּ֤יךָֽ לְמֶ֙לֶךְ֙ עַל־יִשְׂרָאֵ֔ל וְאָנֹכִ֥י הִצַּלְתִּ֖יךָ מִיַּ֥ד שָׁאֽוּל׃
BernfeldDa sprach Natan zu David: Du selber bist der Mann: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe dich gesalbt zum König über Israel und dich gerettet aus der Hand Sauls.
ZunzDa sprach Natan zu Dawid: Du bist der Mann. So spricht der Ewige, der Gott Jisraël's: Ich habe dich gesalbt zum König über Jisraël und ich habe dich gerettet aus der Hand Schaül's,
8
וָאֶתְּנָ֨ה לְךָ֜ אֶת־בֵּ֣ית אֲדֹנֶ֗יךָ וְאֶת־נְשֵׁ֤י אֲדֹנֶ֙יךָ֙ בְּחֵיקֶ֔ךָ וָאֶתְּנָ֣ה לְךָ֔ אֶת־בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵ֖ל וִיהוּדָ֑ה וְאִ֨ם־מְעָ֔ט וְאֹסִ֥פָה לְּךָ֖ כָּהֵ֥נָּה וְכָהֵֽנָּה׃
BernfeldIch gab dir das Haus deines Herrn und die Frauen deines Herrn in deinen Schoß. Ich gab dir das Haus Israel und Jehuda, und wenn dies zu wenig ist, so kann ich noch mehr hinzufügen.
ZunzUnd gab dir das Haus deines Herrn, und die Weiber deines Herrn in deinen Schooß; und gab dir das Haus Jisraël und Jehudah, und wenn dies zu wenig, so kann ich mehr solche dir hinzufügen.
9
מַדּ֜וּעַ בָּזִ֣יתָ ׀ אֶת־דְּבַ֣ר יְהֹוָ֗ה לַעֲשׂ֣וֹת הָרַע֮ (בעינו) [בְּעֵינַי֒] אֵ֣ת אוּרִיָּ֤ה הַחִתִּי֙ הִכִּ֣יתָ בַחֶ֔רֶב וְאֶ֨ת־אִשְׁתּ֔וֹ לָקַ֥חְתָּ לְּךָ֖ לְאִשָּׁ֑ה וְאֹת֣וֹ הָרַ֔גְתָּ בְּחֶ֖רֶב בְּנֵ֥י עַמּֽוֹן׃
BernfeldWarum hast du das Wort des Herrn verachtet, zu tun das Böse in seinen Augen? Den Hetiten Urija hast du erschlagen durchs Schwert; seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du noch dazu umgebracht durch das Schwert der Ammoniter. [Im großen Undank für seine Tapferkeit im Kriege.]
ZunzWarum hast du das Wort des Ewigen verachtet, zu thun das Böse in seinen Augen? Urijah den Chitti hast du erschlagen durchs Schwert, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen, ihn aber hast du umgebracht durch das Schwert der Söhne Ammon.
10
וְעַתָּ֗ה לֹא־תָס֥וּר חֶ֛רֶב מִבֵּיתְךָ֖ עַד־עוֹלָ֑ם עֵ֚קֶב כִּ֣י בְזִתָ֔נִי וַתִּקַּ֗ח אֶת־אֵ֙שֶׁת֙ אוּרִיָּ֣ה הַחִתִּ֔י לִהְי֥וֹת לְךָ֖ לְאִשָּֽׁה׃ {ס}
BernfeldDemnach soll niemals das Schwert von deinem Hause weichen zur Strafe dafür, dass du mich verachtet hast und des Hetiten Urija Weib nahmst, dass es dein sei zur Frau.
ZunzDemnach soll nicht weichen das Schwert von deinem Hause auf ewig, zum Lohne, daß du mich verachtet und nahmst das Weib Urijah's, des Chitti, daß es dir sei zum Weibe.
11
כֹּ֣ה ׀ אָמַ֣ר יְהֹוָ֗ה הִנְנִי֩ מֵקִ֨ים עָלֶ֤יךָ רָעָה֙ מִבֵּיתֶ֔ךָ וְלָקַחְתִּ֤י אֶת־נָשֶׁ֙יךָ֙ לְעֵינֶ֔יךָ וְנָתַתִּ֖י לְרֵעֶ֑יךָ וְשָׁכַב֙ עִם־נָשֶׁ֔יךָ לְעֵינֵ֖י הַשֶּׁ֥מֶשׁ הַזֹּֽאת׃
BernfeldSo spricht der Herr: Ich lasse über dich Unheil aufstehen aus deinem Hause; ich nehme deine Frauen vor deinen Augen und gebe sie deinem Genossen, und er wird liegen bei deinen Frauen vor den Augen aller.
ZunzSo spricht der Ewige: Siehe, ich lasse über dich Unheil aufstehen aus deinem Hause, und ich nehme deine Weiber vor deinen Augen, und gebe sie deinem Genossen, und er wird liegen bei deinen Weibern vor den Augen dieser Sonne da.
12
כִּ֥י אַתָּ֖ה עָשִׂ֣יתָ בַסָּ֑תֶר וַאֲנִ֗י אֶֽעֱשֶׂה֙ אֶת־הַדָּבָ֣ר הַזֶּ֔ה נֶ֥גֶד כׇּל־יִשְׂרָאֵ֖ל וְנֶ֥גֶד הַשָּֽׁמֶשׁ׃ {ס}
BernfeldDu hast es im Verborgenen getan, ich aber werde dies tun im Angesicht von ganz Israel, vor der Sonne!
ZunzDenn du hast (es) im Verborgenen gethan; ich aber werde diese Sache thun im Angesichte von ganz Jisraël und im Angesichte der Sonne.
13
וַיֹּ֤אמֶר דָּוִד֙ אֶל־נָתָ֔ן חָטָ֖אתִי לַיהֹוָ֑ה {ס} וַיֹּ֨אמֶר נָתָ֜ן אֶל־דָּוִ֗ד גַּם־יְהֹוָ֛ה הֶעֱבִ֥יר חַטָּאתְךָ֖ לֹ֥א תָמֽוּת׃
BernfeldDavid sprach zu Natan: Ich habe gesündigt gegen den Herrn! Natan erwiderte dem David: Nun hat der Herr deine Strafe gemildert, du wirst nicht eines unnatürlichen Todes sterben.
ZunzUnd Dawid sprach zu Natan: Ich habe gesündigt gegen den Ewigen. Und Natan sprach zu Dawid: Auch hat der Ewige deine Sünde hinweg genommen. Du wirst nicht sterben.
14
אֶ֗פֶס כִּֽי־נִאֵ֤ץ נִאַ֙צְתָּ֙ אֶת־אֹיְבֵ֣י יְהֹוָ֔ה בַּדָּבָ֖ר הַזֶּ֑ה גַּ֗ם הַבֵּ֛ן הַיִּלּ֥וֹד לְךָ֖ מ֥וֹת יָמֽוּת׃
BernfeldWeil du aber gehöhnt hast die Feinde des Herrn [euphemistisch für Gott selbst] durch diese Sache, so soll auch der Sohn, der dir geboren ist, gleich sterben.
ZunzNur da du zum Hohne gereizt die Feinde des Ewigen durch diese Sache, so soll auch der Sohn, der dir geboren ist, sterben.
15
וַיֵּ֥לֶךְ נָתָ֖ן אֶל־בֵּית֑וֹ וַיִּגֹּ֣ף יְהֹוָ֗ה אֶת־הַיֶּ֜לֶד אֲשֶׁ֨ר יָלְדָ֧ה אֵשֶׁת־אוּרִיָּ֛ה לְדָוִ֖ד וַיֵּאָנַֽשׁ׃
BernfeldNatan ging nach Hause, und der Herr schwächte das Kind, das Urijas Weib dem David geboren; es wurde todkrank.
ZunzUnd Natan ging in sein Haus, und der Ewige strafte das Kind, das Urijah's Weib dem Dawid geboren und es ward todtkrank.
16
וַיְבַקֵּ֥שׁ דָּוִ֛ד אֶת־הָאֱלֹהִ֖ים בְּעַ֣ד הַנָּ֑עַר וַיָּ֤צׇם דָּוִד֙ צ֔וֹם וּבָ֥א וְלָ֖ן וְשָׁכַ֥ב אָֽרְצָה׃
BernfeldDavid betete vor Gott für den Knaben, David hielt ein Fasten und lag über Nacht auf der Erde.
ZunzUnd Dawid betete vor Gott für den Knaben, und Dawid hielt ein Fasten, und kam und lag über Nacht auf der Erde.
17
וַיָּקֻ֜מוּ זִקְנֵ֤י בֵיתוֹ֙ עָלָ֔יו לַהֲקִימ֖וֹ מִן־הָאָ֑רֶץ וְלֹ֣א אָבָ֔ה וְלֹא־בָרָ֥א אִתָּ֖ם לָֽחֶם׃
BernfeldDa versuchten die Ältesten seines Hauses ihn aufzuheben von der Erde; aber er wollte nicht und genoss nicht den Imbiss mit ihnen.
ZunzDa machten sich die Aeltesten seines Hauses zu ihm auf, ihn aufzuheben von der Erde; aber er wollte nicht und genoß nicht den Imbiß mit ihnen.
18
וַיְהִ֛י בַּיּ֥וֹם הַשְּׁבִיעִ֖י וַיָּ֣מׇת הַיָּ֑לֶד וַיִּֽרְאוּ֩ עַבְדֵ֨י דָוִ֜ד לְהַגִּ֥יד ל֣וֹ ׀ כִּי־מֵ֣ת הַיֶּ֗לֶד כִּ֤י אָֽמְרוּ֙ הִנֵּה֩ בִֽהְי֨וֹת הַיֶּ֜לֶד חַ֗י דִּבַּ֤רְנוּ אֵלָיו֙ וְלֹא־שָׁמַ֣ע בְּקוֹלֵ֔נוּ וְאֵ֨יךְ נֹאמַ֥ר אֵלָ֛יו מֵ֥ת הַיֶּ֖לֶד וְעָשָׂ֥ה רָעָֽה׃
BernfeldAm siebenten Tage starb das Kind. Die Diener Davids fürchteten sich, ihm zu sagen, dass das Kind gestorben sei, denn sie dachten: Da das Kind noch lebte, haben wir ihm zugeredet, und er hat auf unsere Stimme nicht gehört, wie sollen wir nun sagen, das Kind ist tot? Er könnte sich ein Leid antun.
ZunzUnd es war am siebenten Tage, da starb das Kind, und die Knechte Dawid's fürchteten, ihm zu sagen, daß das Kind gestorben; denn sie sprachen: Siehe, da das Kind noch lebendig war, haben wir zu ihm geredet und er hat auf unsre Stimme nicht gehört, wie sollen wir nun zu ihm sprechen, das Kind ist todt? er könnte sich ein Leid anthun.
19
וַיַּ֣רְא דָּוִ֗ד כִּ֤י עֲבָדָיו֙ מִֽתְלַחֲשִׁ֔ים וַיָּ֥בֶן דָּוִ֖ד כִּ֣י מֵ֣ת הַיָּ֑לֶד וַיֹּ֨אמֶר דָּוִ֧ד אֶל־עֲבָדָ֛יו הֲמֵ֥ת הַיֶּ֖לֶד וַיֹּ֥אמְרוּ מֵֽת׃
BernfeldDavid sah aber, dass seine Diener unter einander flüsterten, und da merkte er, dass das Kind tot sei. David fragte seine Diener: Ist das Kind tot? Und sie antworteten: Tot.
ZunzAls Dawid sah, daß seine Knechte sich zuflüsterten, da merkte Dawid, daß das Kind todt sei. Und es sprach Dawid zu seinen Knechten: Ist das Kind todt? und sie sprachen: Todt.
20
וַיָּ֩קׇם֩ דָּוִ֨ד מֵהָאָ֜רֶץ וַיִּרְחַ֣ץ וַיָּ֗סֶךְ וַיְחַלֵּף֙ שִׂמְלֹתָ֔ו וַיָּבֹ֥א בֵית־יְהֹוָ֖ה וַיִּשְׁתָּ֑חוּ וַיָּבֹא֙ אֶל־בֵּית֔וֹ וַיִּשְׁאַ֕ל וַיָּשִׂ֥ימוּ ל֛וֹ לֶ֖חֶם וַיֹּאכַֽל׃
BernfeldDa stand David auf von der Erde; er wusch sich und wechselte seine Kleider. Er kam dann in das Haus des Herrn und bückte sich, dann ging er in sein Haus und forderte, dass man ihm Speise vorsetze, und er aß.
ZunzDa stand Dawid auf von der Erde, und wusch sich und salbte sich und wechselte seine Kleider, und kam in das Haus des Ewigen und bückte sich, und kam in sein Haus und forderte, daß man ihm Speise vorsetze, und er aß.
21
וַיֹּאמְר֤וּ עֲבָדָיו֙ אֵלָ֔יו מָה־הַדָּבָ֥ר הַזֶּ֖ה אֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֑יתָה בַּעֲב֞וּר הַיֶּ֤לֶד חַי֙ צַ֣מְתָּ וַתֵּ֔בְךְּ וְכַֽאֲשֶׁר֙ מֵ֣ת הַיֶּ֔לֶד קַ֖מְתָּ וַתֹּ֥אכַל לָֽחֶם׃
BernfeldDa fragten seine Diener: Was hast du da getan? Solange das Kind lebte, hast du gefastet und geweint, und wie das Kind tot war, bist du aufgestanden und hast Speise genossen?
ZunzDa sprachen seine Knechte zu ihm: Was hast du da gethan? Um des lebendigen Kindes willen hast du gefastet und geweint, und wie das Kind todt war, bist du aufgestanden und hast Speise genossen?
22
וַיֹּ֕אמֶר בְּעוֹד֙ הַיֶּ֣לֶד חַ֔י צַ֖מְתִּי וָאֶבְכֶּ֑ה כִּ֤י אָמַ֙רְתִּי֙ מִ֣י יוֹדֵ֔עַ (יחנני) [וְחַנַּ֥נִי] יְהֹוָ֖ה וְחַ֥י הַיָּֽלֶד׃
BernfeldEr antwortete: Während das Kind noch lebte, hab’ ich gefastet und geweint, denn ich dachte: Wer weiß, vielleicht erweist mir der Herr Gnade, dass das Kind lebe.
ZunzUnd er sprach: Während das Kind lebte, hab' ich gefastet und geweint; denn ich sprach: Wer weiß, thut mir der Ewige Gnade, daß das Kind lebe.
23
וְעַתָּ֣ה ׀ מֵ֗ת לָ֤מָּה זֶּה֙ אֲנִ֣י צָ֔ם הַאוּכַ֥ל לַהֲשִׁיב֖וֹ ע֑וֹד אֲנִי֙ הֹלֵ֣ךְ אֵלָ֔יו וְה֖וּא לֹא־יָשׁ֥וּב אֵלָֽי׃
BernfeldNun aber ist es tot; wozu soll ich fasten? Kann ich es wieder zurückbringen? Ich gehe dereinst zu ihm, es aber wird nicht zurückkehren zu mir.
ZunzNun aber ist es todt, wozu soll ich fasten? Kann ich es wieder zurück bringen? Ich gehe zu ihm, es aber wird nicht zurückkehren zu mir.
24
וַיְנַחֵ֣ם דָּוִ֗ד אֵ֚ת בַּת־שֶׁ֣בַע אִשְׁתּ֔וֹ וַיָּבֹ֥א אֵלֶ֖יהָ וַיִּשְׁכַּ֣ב עִמָּ֑הּ וַתֵּ֣לֶד בֵּ֗ן (ויקרא) [וַתִּקְרָ֤א] אֶת־שְׁמוֹ֙ שְׁלֹמֹ֔ה וַיהֹוָ֖ה אֲהֵבֽוֹ׃
BernfeldDavid tröstete seine Frau Batschewa. Er kam zu ihr und lag bei ihr, und sie gebar einen Sohn. Er nannte ihn Salomo, und der Herr liebte ihn.
ZunzUnd Dawid tröstete Bat Scheba sein Weib und kam zu ihr, und lag bei ihr, und sie gebar einen Sohn, und er nannte seinen Namen Schelomoh, und der Ewige liebte ihn.
25
וַיִּשְׁלַ֗ח בְּיַד֙ נָתָ֣ן הַנָּבִ֔יא וַיִּקְרָ֥א אֶת־שְׁמ֖וֹ יְדִ֣ידְיָ֑הּ בַּעֲב֖וּר יְהֹוָֽה׃ {פ}
Bernfeld[Der Herr] beauftragte den Propheten Natan, ihn Jedidja [Liebling Gottes] zu nennen. Die Eroberung Rabbas.
ZunzUnd er schickte durch Natan, den Propheten, und nannte seinen Namen Jedidjah — um des Ewigen willen.
26
וַיִּלָּ֣חֶם יוֹאָ֔ב בְּרַבַּ֖ת בְּנֵ֣י עַמּ֑וֹן וַיִּלְכֹּ֖ד אֶת־עִ֥יר הַמְּלוּכָֽה׃
BernfeldJoab bekriegte unterdessen Rabba, [die Hauptstadt] der Ammoniter, und nahm die Königsstadt ein.
ZunzUnd Joab bekriegte Rabbah der Söhne Ammon und nahm die Königsstadt ein.
27
וַיִּשְׁלַ֥ח יוֹאָ֛ב מַלְאָכִ֖ים אֶל־דָּוִ֑ד וַיֹּ֙אמֶר֙ נִלְחַ֣מְתִּי בְרַבָּ֔ה גַּם־לָכַ֖דְתִּי אֶת־עִ֥יר הַמָּֽיִם׃
BernfeldDa schickte Joab Boten zu David und ließ sagen: Ich habe Rabba angegriffen und habe auch bereits die Wasserstadt eingenommen.
ZunzDa schickte Joab Boten zu Dawid und sprach: Ich habe gekämpft mit Rabbah, auch hab' ich die Wasserstadt eingenommen.
28
וְעַתָּ֗ה אֱסֹף֙ אֶת־יֶ֣תֶר הָעָ֔ם וַחֲנֵ֥ה עַל־הָעִ֖יר וְלׇכְדָ֑הּ פֶּן־אֶלְכֹּ֤ד אֲנִי֙ אֶת־הָעִ֔יר וְנִקְרָ֥א שְׁמִ֖י עָלֶֽיהָ׃
BernfeldUnd nun sammele den Rest des Volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein, sonst müßte ich sie einnehmen, und mein Name würde auf ihr [als Eroberer) genannt.
ZunzUnd nun sammle den Rest des Volkes und belagere die Stadt und nimm sie ein; sonst müßte ich sie einnehmen und mein Name würde auf ihr genannt.
29
וַיֶּאֱסֹ֥ף דָּוִ֛ד אֶת־כׇּל־הָעָ֖ם וַיֵּ֣לֶךְ רַבָּ֑תָה וַיִּלָּ֥חֶם בָּ֖הּ וַֽיִּלְכְּדָֽהּ׃
BernfeldDavid versammelte das ganze Volk und ging nach Rabba; er kämpfte und nahm es ein.
ZunzUnd Dawid versammelte das ganze Volk, und ging nach Rabbah, und bekämpfte es, und nahm es ein.
30
וַיִּקַּ֣ח אֶת־עֲטֶֽרֶת־מַלְכָּם֩ מֵעַ֨ל רֹאשׁ֜וֹ וּמִשְׁקָלָ֨הּ כִּכַּ֤ר זָהָב֙ וְאֶ֣בֶן יְקָרָ֔ה וַתְּהִ֖י עַל־רֹ֣אשׁ דָּוִ֑ד וּשְׁלַ֥ל הָעִ֛יר הוֹצִ֖יא הַרְבֵּ֥ה מְאֹֽד׃
BernfeldEr nahm [dem Götzen] Malkam die Krone vom Haupte; sie wog ein Kikar Gold; daran war ein Edelstein. Sie war nun auf dem Haupte Davids. Die Beute der Stadt brachte er hinaus in sehr großer Menge.
ZunzUnd er nahm die Krone Malkam's von seinem Haupte, an Gewicht ein Kikar Gold und (daran) ein Edelstein, und sie war auf dem Haupte Dawid's, und die Beute der Stadt brachte er hinaus in sehr großer Menge.
31
וְאֶת־הָעָ֨ם אֲשֶׁר־בָּ֜הּ הוֹצִ֗יא וַיָּ֣שֶׂם בַּ֠מְּגֵרָ֠ה וּבַחֲרִצֵ֨י הַבַּרְזֶ֜ל וּֽבְמַגְזְרֹ֣ת הַבַּרְזֶ֗ל וְהֶעֱבִ֤יר אוֹתָם֙ (במלכן) [בַּמַּלְבֵּ֔ן] וְכֵ֣ן יַעֲשֶׂ֔ה לְכֹ֖ל עָרֵ֣י בְנֵֽי־עַמּ֑וֹן וַיָּ֧שׇׁב דָּוִ֛ד וְכׇל־הָעָ֖ם יְרֽוּשָׁלָֽ͏ִם׃ {פ}
BernfeldDas Volk, das darin war, führte er hinaus und beschäftigte es an den Sägen, an den eisernen Dreschwagen und den eisernen Äxten und führte es an die Ziegelöfen. Also tat er mit allen Städten der Ammoniter. Dann kehrten David und das ganze Volk nach Jerusalem zurück.
ZunzUnd das Volk, das darin, führte er hinaus und that sie unter Sägen, und eiserne Dreschwagen, und eiserne Aexte, und führte sie durch Ziegelöfen, und also that er mit allen Städten der Söhne Ammon, und es kehrte zurück Dawid und das ganze Volk nach Jeruschalajim.