Zweites Buch Melachim 4 מלכים ב
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Haftarah Wajera Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Italiener, Frankfurt a. M., Lissa (erloschen), Posen (erloschen), Algier und Syrakus (erloschen) beginnen hier.
1
וְאִשָּׁ֣ה אַחַ֣ת מִנְּשֵׁ֣י בְנֵֽי־הַ֠נְּבִיאִ֠ים צָעֲקָ֨ה אֶל־אֱלִישָׁ֜ע לֵאמֹ֗ר עַבְדְּךָ֤ אִישִׁי֙ מֵ֔ת וְאַתָּ֣ה יָדַ֔עְתָּ כִּ֣י עַבְדְּךָ֔ הָיָ֥ה יָרֵ֖א אֶת־יְהֹוָ֑ה וְהַ֨נֹּשֶׁ֔ה בָּ֗א לָקַ֜חַת אֶת־שְׁנֵ֧י יְלָדַ֛י ל֖וֹ לַעֲבָדִֽים׃
BernfeldEin Weib von den Frauen der Prophetenjünger schrie einst zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben; du weißt, dass dein Knecht den Herrn fürchtete. Nun ist der Schuldherr gekommen, meine beiden Kinder [um die Schulden meines Mannes] als Sklaven zu nehmen.
ZunzUnd ein Weib von den Weibern der Propheten-Jünger schrie zu Elischa, und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du weißt, daß dein Knecht den Ewigen fürchtete; nun ist der Schuldherr gekommen, sich meine beiden Kinder als Knechte zu nehmen.
2
וַיֹּ֨אמֶר אֵלֶ֤יהָ אֱלִישָׁע֙ מָ֣ה אֶֽעֱשֶׂה־לָּ֔ךְ הַגִּ֣ידִי לִ֔י מַה־יֶּשׁ־[לָ֖ךְ] (לכי) בַּבָּ֑יִת וַתֹּ֗אמֶר אֵ֣ין לְשִׁפְחָתְךָ֥ כֹל֙ בַּבַּ֔יִת כִּ֖י אִם־אָס֥וּךְ שָֽׁמֶן׃
BernfeldElisa fragte sie: Was soll ich für dich tun? Sage mir, was hast du im Haus? Sie antwortete: Deine Magd hat nichts im Hause außer einer Salbenflasche mit Öl.
ZunzUnd Elischa sprach zu ihr; Was soll ich für dich thun? Sage mir, was hast du im Hause? Und sie sprach: Deine Magd hat nichts im Hause, nur eine Salbenflasche mit Oel.
3
וַיֹּ֗אמֶר לְכִ֨י שַׁאֲלִי־לָ֤ךְ כֵּלִים֙ מִן־הַח֔וּץ מֵאֵ֖ת כׇּל־[שְׁכֵנָ֑יִךְ] (שכנכי) כֵּלִ֥ים רֵקִ֖ים אַל־תַּמְעִֽיטִי׃
BernfeldEr sprach darauf: Gehe, borge dir draußen von all deinen Nachbarinnen leere Gefäße, spare nicht.
ZunzUnd er sprach: Gehe, borge dir draußen Gefäße von all deinen Nachbarinnen; leere Gefäße, spare nicht.
4
וּבָ֗את וְסָגַ֤רְתְּ הַדֶּ֙לֶת֙ בַּעֲדֵ֣ךְ וּבְעַד־בָּנַ֔יִךְ וְיָצַ֕קְתְּ עַ֥ל כׇּל־הַכֵּלִ֖ים הָאֵ֑לֶּה וְהַמָּלֵ֖א תַּסִּֽיעִי׃
BernfeldDann geh hinein, verschließe die Tür hinter dir und hinter deinen Söhnen und gieße in all diese Gefäße; was voll ist, rücke hinweg.
ZunzUnd gehe hinein, und verschließe die Thüre hinter dir, und hinter deinen Söhnen, und gieße in all diese Gefäße, und was voll ist, rücke hinweg.
5
וַתֵּ֙לֶךְ֙ מֵֽאִתּ֔וֹ וַתִּסְגֹּ֣ר הַדֶּ֔לֶת בַּעֲדָ֖הּ וּבְעַ֣ד בָּנֶ֑יהָ הֵ֛ם מַגִּישִׁ֥ים אֵלֶ֖יהָ וְהִ֥יא (מיצקת) [מוֹצָֽקֶת]׃
BernfeldSie ging [ins Haus], verschloss die Türe hinter sich und ihren Söhnen; diese reichten ihr zu, und sie goß [das Öl].
ZunzUnd sie ging von ihm, und verschloß die Thüre hinter sich, und hinter ihren Söhnen, die reichten ihr zu, und sie goß.
6
וַיְהִ֣י ׀ כִּמְלֹ֣את הַכֵּלִ֗ים וַתֹּ֤אמֶר אֶל־בְּנָהּ֙ הַגִּ֨ישָׁה אֵלַ֥י עוֹד֙ כֶּ֔לִי וַיֹּ֣אמֶר אֵלֶ֔יהָ אֵ֥ין ע֖וֹד כֶּ֑לִי וַֽיַּעֲמֹ֖ד הַשָּֽׁמֶן׃
BernfeldAls alle Gefäße voll waren, sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß, aber er bemerkte, dass kein Gefäß mehr da sei. Da hörte das Öl auf zu fließen.
ZunzUnd es geschah, wie die Gefäße voll waren, da sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß; und er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr da. Da stand das Oel.
7
וַתָּבֹ֗א וַתַּגֵּד֙ לְאִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֔ים וַיֹּ֗אמֶר לְכִי֙ מִכְרִ֣י אֶת־הַשֶּׁ֔מֶן וְשַׁלְּמִ֖י אֶת־[נִשְׁיֵ֑ךְ] (נשיכי) וְאַ֣תְּ (בניכי) [וּבָנַ֔יִךְ] תִּֽחְיִ֖י בַּנּוֹתָֽר׃ {פ}
BernfeldSie ging und berichtete es dem Mann Gottes; er riet ihr: Geh, verkaufe das Öl und bezahle damit dein Darlehn, von dem Übrigen lebe du mit deinen Söhnen.
ZunzUnd sie ging hinein, und berichtete dem Mann Gottes, und er sprach: Geh, verkaufe das Oel, und bezahle dein Darlehn, und du mit deinen Söhnen lebe von dem Uebrigen.
8
וַיְהִ֨י הַיּ֜וֹם וַיַּעֲבֹ֧ר אֱלִישָׁ֣ע אֶל־שׁוּנֵ֗ם וְשָׁם֙ אִשָּׁ֣ה גְדוֹלָ֔ה וַתַּחֲזֶק־בּ֖וֹ לֶאֱכׇל־לָ֑חֶם וַֽיְהִי֙ מִדֵּ֣י עׇבְר֔וֹ יָסֻ֥ר שָׁ֖מָּה לֶאֱכׇל־לָֽחֶם׃
BernfeldEines Tages ging Elisa nach Sunem. Dort lebte ein angesehenes Weib, sie nötigte ihn, bei ihr zu essen; so oft er durch [die Stadt] zog, kehrte er dort ein um zu essen.
ZunzUnd es geschah eines Tages, da ging Elischa hinüber nach Schunem, und dort war ein angesehenes Weib, die nöthigte ihn, bei ihr zu essen; und es geschah, so oft er durchzog, kehrte er dort ein, um zu essen.
9
וַתֹּ֙אמֶר֙ אֶל־אִישָׁ֔הּ הִנֵּה־נָ֣א יָדַ֔עְתִּי כִּ֛י אִ֥ישׁ אֱלֹהִ֖ים קָד֣וֹשׁ ה֑וּא עֹבֵ֥ר עָלֵ֖ינוּ תָּמִֽיד׃
BernfeldSie sprach eines Tages zu ihrem Manne: Ich weiß, dass es ein heiliger Gottesmann ist, der bei uns oft einkehrt.
ZunzUnd sie sprach zu ihrem Manne: Siehe doch, ich weiß, daß das ein heiliger Mann Gottes ist, der bei uns beständig durchzieht.
10
נַעֲשֶׂה־נָּ֤א עֲלִיַּת־קִיר֙ קְטַנָּ֔ה וְנָשִׂ֨ים ל֥וֹ שָׁ֛ם מִטָּ֥ה וְשֻׁלְחָ֖ן וְכִסֵּ֣א וּמְנוֹרָ֑ה וְהָיָ֛ה בְּבֹא֥וֹ אֵלֵ֖ינוּ יָס֥וּר שָֽׁמָּה׃
BernfeldLass uns doch ein kleines Obergemach an die Mauer machen; wir wollen ihm ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter darein setzen, damit wenn er dann zu uns kommt, er dort einkehren möge.
ZunzLaß uns doch ein kleines Obergemach an die Mauer machen, und wir wollen ihm darein setzen ein Bett und einen Tisch und einen Stuhl und einen Leuchter, und es wird geschehen, wenn er zu uns kommt, mag er dort einkehren.
11
וַיְהִ֥י הַיּ֖וֹם וַיָּ֣בֹא שָׁ֑מָּה וַיָּ֥סַר אֶל־הָעֲלִיָּ֖ה וַיִּשְׁכַּב־שָֽׁמָּה׃
BernfeldEines Tages kam er dort hin, er kehrte im Obergemach ein und schlief dort.
ZunzUnd es geschah eines Tages, daß er dort ankam und er kehrte im Obergemach ein, und schlief dort.
12
וַיֹּ֙אמֶר֙ אֶל־גֵּיחֲזִ֣י נַעֲר֔וֹ קְרָ֖א לַשּׁוּנַמִּ֣ית הַזֹּ֑את וַיִּ֨קְרָא־לָ֔הּ וַֽתַּעֲמֹ֖ד לְפָנָֽיו׃
BernfeldDarauf sprach er zu seinem Diener Gehasi: Rufe diese Sunammitin. Er rief sie, und sie kam.
ZunzUnd er sprach zu Gechasi, seinem Knaben: Rufe diese Schunammit! Und er rief sie, und sie stand vor ihm.
13
וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ אֱמׇר־נָ֣א אֵלֶ֘יהָ֮ הִנֵּ֣ה חָרַ֣דְתְּ ׀ אֵלֵ֘ינוּ֮ אֶת־כׇּל־הַחֲרָדָ֣ה הַזֹּאת֒ מֶ֚ה לַעֲשׂ֣וֹת לָ֔ךְ הֲיֵ֤שׁ לְדַבֶּר־לָךְ֙ אֶל־הַמֶּ֔לֶךְ א֖וֹ אֶל־שַׂ֣ר הַצָּבָ֑א וַתֹּ֕אמֶר בְּת֥וֹךְ עַמִּ֖י אָנֹכִ֥י יֹשָֽׁבֶת׃
Bernfeld[Elisa] beauftragte [den Diener], sie zu fragen: Du hast dir all diese Unruhe gemacht unsertwegen, was kann man für dich tun? Brauchst du eine Fürsprache bei dem König oder bei dem Heerführer? Sie antwortete: Unter meinen Stammverwandten wohne ich [und erfreue mich ihres Schutzes].
ZunzUnd er sprach zu ihm: Sprich doch zu ihr: Siehe, du hast dir all diese Unruhe gemacht unsertwegen, was kann man für dich thun? Brauchst du eine Fürsprache bei dem Könige oder dem Heerführer? Und sie sprach: Unter meinen Stammverwandten wohne ich.
14
וַיֹּ֕אמֶר וּמֶ֖ה לַעֲשׂ֣וֹת לָ֑הּ וַיֹּ֣אמֶר גֵּיחֲזִ֗י אֲבָ֛ל בֵּ֥ן אֵֽין־לָ֖הּ וְאִישָׁ֥הּ זָקֵֽן׃
BernfeldDa fragte [der Prophet]: Was ist nun für sie zu tun? Gehasi erwiderte: Doch! Sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt.
ZunzDa sprach er: Was ist nun für sie zu thun? Da sprach Gechasi: Doch! Sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt.
15
וַיֹּ֖אמֶר קְרָא־לָ֑הּ וַיִּ֨קְרָא־לָ֔הּ וַֽתַּעֲמֹ֖ד בַּפָּֽתַח׃
BernfeldDarauf befahl [der Prophet]: Rufe sie! [Der Diener] rief sie und sie stand an der Tür.
ZunzUnd er sprach: Rufe sie. Und er rief sie, und sie stand an der Thüre.
16
וַיֹּ֗אמֶר לַמּוֹעֵ֤ד הַזֶּה֙ כָּעֵ֣ת חַיָּ֔ה (אתי) [אַ֖תְּ] חֹבֶ֣קֶת בֵּ֑ן וַתֹּ֗אמֶר אַל־אֲדֹנִי֙ אִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֔ים אַל־תְּכַזֵּ֖ב בְּשִׁפְחָתֶֽךָ׃
Bernfeld[Elisa] verhieß ihr: Zu dieser Frist, um dieselbe Zeit, umarmst du einen Sohn. Sie entgegnete: Nicht doch, mein Herr, Mann Gottes, täusche nicht deine Magd.
ZunzUnd er sprach: Zu dieser Frist, wie die lebendige Zeit, umarmst du einen Sohn. Da sprach sie: Nicht doch, mein Herr, Mann Gottes! Täusche nicht deine Magd.
17
וַתַּ֥הַר הָאִשָּׁ֖ה וַתֵּ֣לֶד בֵּ֑ן לַמּוֹעֵ֤ד הַזֶּה֙ כָּעֵ֣ת חַיָּ֔ה אֲשֶׁר־דִּבֶּ֥ר אֵלֶ֖יהָ אֱלִישָֽׁע׃
BernfeldAber die Frau ward schwanger und gebar einen Sohn zu dieser Frist um dieselbe Zeit, wie Elisa ihr verheißen hatte.
ZunzAber das Weib ward schwanger, und gebar einen Sohn zu dieser Frist, wie die lebendige Zeit, wie Elischa zu ihr geredet hatte.
18
וַיִּגְדַּ֖ל הַיָּ֑לֶד וַיְהִ֣י הַיּ֔וֹם וַיֵּצֵ֥א אֶל־אָבִ֖יו אֶל־הַקֹּצְרִֽים׃
BernfeldDas Kind wuchs heran. Eines Tages ging es hinaus mit seinem Vater zu den Schnittern.
ZunzUnd das Kind wuchs heran. Und es geschah eines Tages, da ging es hinaus zu seinem Vater zu den Schnittern.
19
וַיֹּ֥אמֶר אֶל־אָבִ֖יו רֹאשִׁ֣י ׀ רֹאשִׁ֑י וַיֹּ֙אמֶר֙ אֶל־הַנַּ֔עַר שָׂאֵ֖הוּ אֶל־אִמּֽוֹ׃
BernfeldPlötzlich klagte es seinem Vater: Mein Kopf! mein Kopf! Da sprach er zu einem Knaben: Trage [das Kind] zu seiner Mutter.
ZunzUnd es sprach zu seinem Vater: Mein Kopf, mein Kopf! Da sprach er zu einem Knaben: Trag' es zu seiner Mutter.
20
וַיִּ֨שָּׂאֵ֔הוּ וַיְבִיאֵ֖הוּ אֶל־אִמּ֑וֹ וַיֵּ֧שֶׁב עַל־בִּרְכֶּ֛יהָ עַד־הַֽצׇּהֳרַ֖יִם וַיָּמֹֽת׃
BernfeldEr trug es und brachte es seiner Mutter. Es saß auf ihrem Schoße bis zum Mittag und starb dann.
ZunzUnd er trug es und brachte es zu seiner Mutter. Und es saß auf ihrem Schooße bis zum Mittag und starb.
21
וַתַּ֙עַל֙ וַתַּשְׁכִּבֵ֔הוּ עַל־מִטַּ֖ת אִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֑ים וַתִּסְגֹּ֥ר בַּעֲד֖וֹ וַתֵּצֵֽא׃
BernfeldSie stieg hinauf und legte es auf das Bett des Gottesmannes und schloss hinter ihm zu und ging hinaus.
ZunzUnd sie stieg hinauf, und legte es auf das Bett des Mannes Gottes, und schloß hinter ihm zu und ging hinaus,
22
וַתִּקְרָא֮ אֶל־אִישָׁהּ֒ וַתֹּ֗אמֶר שִׁלְחָ֨ה נָ֥א לִי֙ אֶחָ֣ד מִן־הַנְּעָרִ֔ים וְאַחַ֖ת הָאֲתֹנ֑וֹת וְאָר֛וּצָה עַד־אִ֥ישׁ הָאֱלֹהִ֖ים וְאָשֽׁוּבָה׃
BernfeldUnd rief ihren Mann und sprach: schicke mir doch einen von den Burschen und eine Eselin, dass ich eile zu dem Gottesmann und bald wiederkomme.
ZunzUnd rief ihren Mann und sprach: Schicke mir doch einen von den Knaben und eine von den Eselinnen, daß ich eile zu dem Manne Gottes, und dann wieder komme.
23
וַיֹּ֗אמֶר מַ֠דּ֠וּעַ (אתי) [אַ֣תְּ] (הלכתי) [הֹלֶ֤כֶת] אֵלָיו֙ הַיּ֔וֹם לֹא־חֹ֖דֶשׁ וְלֹ֣א שַׁבָּ֑ת וַתֹּ֖אמֶר שָׁלֽוֹם׃
BernfeldEr fragte: Warum willst du heute zu ihm gehen, heute ist ja weder Neumond noch Schabbat? Sie erwiderte: Nichts!
ZunzUnd er sprach: Warum willst du heute zu ihm gehen, an keinem Neumond und keinem Sabbat? Und sie sprach: Friede!
Haftarah Wajera Sefardim, Frankfurt a. M., Lissa (erloschen) und Posen (erloschen) enden hier.
24
וַֽתַּחֲבֹשׁ֙ הָאָת֔וֹן וַתֹּ֥אמֶר אֶֽל־נַעֲרָ֖הּ נְהַ֣ג וָלֵ֑ךְ אַל־תַּעֲצׇר־לִ֣י לִרְכֹּ֔ב כִּ֖י אִם־אָמַ֥רְתִּי לָֽךְ׃
BernfeldSie ließ die Eselin satteln und sprach zu ihrem Burschen: Treib an immerfort! Halte mich nicht auf im Reiten, ich hätte dir es denn gesagt.
ZunzUnd sie sattelte die Eselin und sprach zu ihrem Knaben: Treib' an immerfort! halte mich nicht auf im Reiten, ich hätte dir es denn gesagt.
25
וַתֵּ֗לֶךְ וַתָּבֹ֛א אֶל־אִ֥ישׁ הָאֱלֹהִ֖ים אֶל־הַ֣ר הַכַּרְמֶ֑ל וַ֠יְהִ֠י כִּרְא֨וֹת אִישׁ־הָאֱלֹהִ֤ים אֹתָהּ֙ מִנֶּ֔גֶד וַיֹּ֙אמֶר֙ אֶל־גֵּיחֲזִ֣י נַעֲר֔וֹ הִנֵּ֖ה הַשּׁוּנַמִּ֥ית הַלָּֽז׃
BernfeldUnd so ging sie und kam zu dem Gottesmann an den Berg Karmel. Als der Gottesmann sie von der Ferne erblickte, sprach er zu seinem Diener Gehasi: Da kommt ja die Sunammitin!
ZunzUnd so ging sie und kam zu dem Manne Gottes an den Berg Karmel. Und es geschah, wie der Mann Gottes sie sah in der Ferne, da sprach er zu Gechasi, seinem Knaben: Siehe da, jene Schunammit!
26
עַתָּה֮ רֽוּץ־נָ֣א לִקְרָאתָהּ֒ וֶאֱמׇר־לָ֗הּ הֲשָׁל֥וֹם לָ֛ךְ הֲשָׁל֥וֹם לְאִישֵׁ֖ךְ הֲשָׁל֣וֹם לַיָּ֑לֶד וַתֹּ֖אמֶר שָׁלֽוֹם׃
BernfeldLauf ihr doch entgegen und frage sie: Geht es dir wohl? Geht es deinem Manne wohl, geht es dem Kinde wohl? [Der Diener tat dies] und sie antwortete: Alles wohl!
ZunzNun lauf ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir wohl? Geht es deinem Manne wohl, geht es dem Kinde wohl? Und sie sprach: Wohl.
27
וַתָּבֹ֞א אֶל־אִ֤ישׁ הָאֱלֹהִים֙ אֶל־הָהָ֔ר וַֽתַּחֲזֵ֖ק בְּרַגְלָ֑יו וַיִּגַּ֨שׁ גֵּיחֲזִ֜י לְהׇדְפָ֗הּ וַיֹּ֩אמֶר֩ אִ֨ישׁ הָאֱלֹהִ֤ים הַרְפֵּה־לָהּ֙ כִּֽי־נַפְשָׁ֣הּ מָֽרָה־לָ֔הּ וַֽיהֹוָה֙ הֶעְלִ֣ים מִמֶּ֔נִּי וְלֹ֥א הִגִּ֖יד לִֽי׃
BernfeldSie ging aber zu dem Gottesmann an den Berg und umfaßte seine Füße. Da trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen; aber der Gottesmann befahl: Lass sie, denn ihr Gemüt ist betrübt; der Herr hat es vor mir verborgen und mir nicht gesagt [was ihr widerfahren ist].
ZunzUnd sie ging zu dem Manne Gottes an den Berg, und umfaßte seine Füße. Da trat Gechasi herzu, um sie wegzustoßen; aber der Mann Gottes sprach: Laß sie! denn ihr Gemüth ist betrübt. Der Ewige hat es vor mir verborgen und mir nicht gesagt.
28
וַתֹּ֕אמֶר הֲשָׁאַ֥לְתִּי בֵ֖ן מֵאֵ֣ת אֲדֹנִ֑י הֲלֹ֣א אָמַ֔רְתִּי לֹ֥א תַשְׁלֶ֖ה אֹתִֽי׃
BernfeldDarauf sprach sie: Hab’ ich denn einen Sohn erbeten bei meinem Herrn? Hab’ ich nicht vielmehr gesagt: Mache mir keine trügerische Hoffnung?
ZunzUnd sie sprach: Hab' ich denn einen Sohn erbeten bei meinem Herrn? Hab' ich nicht gesagt: Irre mich nicht!
29
וַיֹּ֨אמֶר לְגֵיחֲזִ֜י חֲגֹ֣ר מׇתְנֶ֗יךָ וְקַ֨ח מִשְׁעַנְתִּ֣י בְיָדְךָ֮ וָלֵךְ֒ כִּי־תִמְצָ֥א אִישׁ֙ לֹ֣א תְבָרְכֶ֔נּוּ וְכִֽי־יְבָרֶכְךָ֥ אִ֖ישׁ לֹ֣א תַעֲנֶ֑נּוּ וְשַׂמְתָּ֥ מִשְׁעַנְתִּ֖י עַל־פְּנֵ֥י הַנָּֽעַר׃
Bernfeld[Der Prophet] befahl Gehasi: Gürte deine Lenden und nimm meinen Stab in deine Hand und gehe. Wenn du jemand triffst, grüße ihn nicht, und wenn dich jemand grüßt, antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf das Gesicht des Knaben.
ZunzUnd er sprach zu Gechasi: Gürte deine Lenden und nimm meinen Stab in deine Hand und gehe; so du Jemand triffst, grüße ihn nicht, und so dich Jemand grüßet, antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf das Gesicht des Knaben.
30
וַתֹּ֙אמֶר֙ אֵ֣ם הַנַּ֔עַר חַי־יְהֹוָ֥ה וְחֵֽי־נַפְשְׁךָ֖ אִם־אֶעֶזְבֶ֑ךָּ וַיָּ֖קׇם וַיֵּ֥לֶךְ אַחֲרֶֽיהָ׃
BernfeldDa sprach die Mutter des Knaben: so wahr der Herr lebt und bei deinem Leben, ich lasse dich nicht. Also machte er sich selbst auf und ging ihr nach.
ZunzDa sprach die Mutter des Knaben: So wahr der Ewige lebt, und beim Leben deiner Seele, ich verlasse dich nicht. Und so machte er sich auf und ging ihr nach.
31
וְגֵחֲזִ֞י עָבַ֣ר לִפְנֵיהֶ֗ם וַיָּ֤שֶׂם אֶת־הַמִּשְׁעֶ֙נֶת֙ עַל־פְּנֵ֣י הַנַּ֔עַר וְאֵ֥ין ק֖וֹל וְאֵ֣ין קָ֑שֶׁב וַיָּ֤שׇׁב לִקְרָאתוֹ֙ וַיַּגֶּד־ל֣וֹ לֵאמֹ֔ר לֹ֥א הֵקִ֖יץ הַנָּֽעַר׃
BernfeldGehasi ging voraus vor ihnen her und legte den Stab auf das Gesicht des Knaben, aber da war kein Laut, und da war nichts zu vernehmen. Er kam zurück ihm entgegen und berichtete ihm; Der Knabe ist nicht erwacht.
ZunzUnd Gechasi ging voraus vor ihnen her und legte den Stab auf das Gesicht des Knaben, aber da war kein Laut, und da war Nichts zu vernehmen. Und er kam zurück ihm entgegen und berichtete ihm und sprach: Der Knabe ist nicht erwacht.
32
וַיָּבֹ֥א אֱלִישָׁ֖ע הַבָּ֑יְתָה וְהִנֵּ֤ה הַנַּ֙עַר֙ מֵ֔ת מֻשְׁכָּ֖ב עַל־מִטָּתֽוֹ׃
BernfeldAls Elisa ins Haus kam, lag der Knabe tot auf seinem Bett.
ZunzAls Elischa ins Haus kam, siehe, da war der Knabe todt, hingelegt auf sein Bett.
33
וַיָּבֹ֕א וַיִּסְגֹּ֥ר הַדֶּ֖לֶת בְּעַ֣ד שְׁנֵיהֶ֑ם וַיִּתְפַּלֵּ֖ל אֶל־יְהֹוָֽה׃
BernfeldEr ging hinein und verschloss die Türe hinter ihnen beiden und betete zum Herrn.
ZunzUnd er ging hinein und verschloß die Thür hinter ihnen beiden und betete zum Ewigen.
34
וַיַּ֜עַל וַיִּשְׁכַּ֣ב עַל־הַיֶּ֗לֶד וַיָּ֩שֶׂם֩ פִּ֨יו עַל־פִּ֜יו וְעֵינָ֤יו עַל־עֵינָיו֙ וְכַפָּ֣יו עַל־כַּפָּ֔ו וַיִּגְהַ֖ר עָלָ֑יו וַיָּ֖חׇם בְּשַׂ֥ר הַיָּֽלֶד׃
BernfeldUnd stieg hinauf und legte sich auf das Kind, Mund auf Mund, Augen auf Augen, Hände auf Hände, und streute sich so über ihn, bis der Körper des Kindes erwärmte.
ZunzUnd stieg hinauf, und legte sich auf das Kind, und legte Mund auf Mund, und Augen auf Augen, und Hände auf Hände, und streckte sich über ihn, bis das Fleisch des Kindes erwarmte.
35
וַיָּ֜שׇׁב וַיֵּ֣לֶךְ בַּבַּ֗יִת אַחַ֥ת הֵ֙נָּה֙ וְאַחַ֣ת הֵ֔נָּה וַיַּ֖עַל וַיִּגְהַ֣ר עָלָ֑יו וַיְזוֹרֵ֤ר הַנַּ֙עַר֙ עַד־שֶׁ֣בַע פְּעָמִ֔ים וַיִּפְקַ֥ח הַנַּ֖עַר אֶת־עֵינָֽיו׃
BernfeldDann ging er wieder im Hause auf und ab, stieg wieder hinauf und streute sich über ihn; da nieste der Knabe sieben Mal und der Knabe tat seine Augen auf.
ZunzUnd ging wieder im Hause einmal dahin einmal dorthin, und stieg hinauf und streckte sich über ihn; da niesete der Knabe sieben Mal, und der Knabe that seine Augen auf.
36
וַיִּקְרָ֣א אֶל־גֵּיחֲזִ֗י וַיֹּ֙אמֶר֙ קְרָא֙ אֶל־הַשֻּׁנַמִּ֣ית הַזֹּ֔את וַיִּקְרָאֶ֖הָ וַתָּבֹ֣א אֵלָ֑יו וַיֹּ֖אמֶר שְׂאִ֥י בְנֵֽךְ׃
Bernfeld[Der Prophet] rief Gehasi und befahl: Rufe diese Sunammitin! Er rief sie und sie kam zu ihm; da sprach [Elisa]: Nimm auf deinen Sohn!
ZunzUnd er rief Gechasi und sprach: Rufe diese Schunammit! Und er rief sie, und sie ging zu ihm, und er sprach: Nimm auf deinen Sohn.
37
וַתָּבֹא֙ וַתִּפֹּ֣ל עַל־רַגְלָ֔יו וַתִּשְׁתַּ֖חוּ אָ֑רְצָה וַתִּשָּׂ֥א אֶת־בְּנָ֖הּ וַתֵּצֵֽא׃ {פ}
BernfeldDa fiel sie zu seinen Füßen und bückte sich zur Erde und nahm ihren Sohn auf und ging hinaus.
ZunzDa ging sie, und fiel zu seinen Füßen und bückte sich zur Erde, und nahm ihren Sohn auf, und ging hinaus.
Haftarah Wajera Aschkenasim, Jemeniten, Italiener, Algier und Syrakus (erloschen) enden hier.
38
וֶאֱלִישָׁ֞ע שָׁ֤ב הַגִּלְגָּ֙לָה֙ וְהָרָעָ֣ב בָּאָ֔רֶץ וּבְנֵי֙ הַנְּבִיאִ֔ים יֹשְׁבִ֖ים לְפָנָ֑יו וַיֹּ֣אמֶר לְנַעֲר֗וֹ שְׁפֹת֙ הַסִּ֣יר הַגְּדוֹלָ֔ה וּבַשֵּׁ֥ל נָזִ֖יד לִבְנֵ֥י הַנְּבִיאִֽים׃
BernfeldElisa kehrte zurück nach Gilgal. Im Lande war damals Hungersnot, und die Prophetenjünger saßen vor ihm. Da sprach er zu seinem Diener: Setze den großen Topf zu und koche ein Gericht für die Prophetenjünger.
ZunzUnd Elischa kehrte zurück nach Gilgal, und Hungersnoth war im Lande, und die Propheten-Jünger saßen vor ihm. Da sprach er zu seinem Knaben: Setze den großen Topf zu, und koche ein Gericht für die Propheten-Jünger.
39
וַיֵּצֵ֨א אֶחָ֣ד אֶל־הַשָּׂדֶה֮ לְלַקֵּ֣ט אֹרֹת֒ וַיִּמְצָא֙ גֶּ֣פֶן שָׂדֶ֔ה וַיְלַקֵּ֥ט מִמֶּ֛נּוּ פַּקֻּעֹ֥ת שָׂדֶ֖ה מְלֹ֣א בִגְד֑וֹ וַיָּבֹ֗א וַיְפַלַּ֛ח אֶל־סִ֥יר הַנָּזִ֖יד כִּי־לֹ֥א יָדָֽעוּ׃
BernfeldDa ging einer hinaus auf das Feld, Kräuter zu sammeln. Er fand eine wilde Rebe und sammelte wilde Koloquinten sein Kleid voll, und kam und zerschnitt sie in den Topf mit dem Gerichte; denn sie kannten sie nicht.
ZunzDa ging einer hinaus auf das Feld, Kräuter zu sammeln, und fand eine wilde Rebe und sammelte wilde Koloquinten, sein Kleid voll, und kam und zerschnitt sie in den Topf mit dem Gerichte; denn sie kannten sie nicht.
40
וַיִּֽצְק֥וּ לַאֲנָשִׁ֖ים לֶאֱכ֑וֹל וַ֠יְהִ֠י כְּאׇכְלָ֨ם מֵהַנָּזִ֜יד וְהֵ֣מָּה צָעָ֗קוּ וַיֹּֽאמְרוּ֙ מָ֤וֶת בַּסִּיר֙ אִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֔ים וְלֹ֥א יָכְל֖וּ לֶאֱכֹֽל׃
BernfeldDann schütteten sie es aus vor die Männer zum Essen. Aber wie sie vor dem Gericht aßen, schrien sie: Tod ist im Topfe, Mann Gottes; sie konnten davon nicht essen.
ZunzUnd sie schütteten es aus vor die Männer zum Essen. Und es geschah, wie sie von dem Gerichte aßen, da schrien sie: Tod ist im Topfe, Mann Gottes! und sie konnten nicht essen.
41
וַיֹּ֙אמֶר֙ וּקְחוּ־קֶ֔מַח וַיַּשְׁלֵ֖ךְ אֶל־הַסִּ֑יר וַיֹּ֗אמֶר צַ֤ק לָעָם֙ וְיֹאכֵ֔לוּ וְלֹ֥א הָיָ֛ה דָּבָ֥ר רָ֖ע בַּסִּֽיר׃ {ס}
BernfeldEr befahl: so holet Mehl! Dies warf er in den Topf und sprach: Schütte aus vor die Leute, dass sie essen! Es war nichts schlimmes mehr im Topfe.
ZunzUnd er sprach: So holet Mehl! Und er warf es in den Topf und sprach: Schütte aus vor die Leute, daß sie essen! Und es war nichts Schlimmes im Topfe.
Haftarah Tazria Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener beginnen hier.
42
וְאִ֨ישׁ בָּ֜א מִבַּ֣עַל שָׁלִ֗שָׁה וַיָּבֵא֩ לְאִ֨ישׁ הָאֱלֹהִ֜ים לֶ֤חֶם בִּכּוּרִים֙ עֶשְׂרִֽים־לֶ֣חֶם שְׂעֹרִ֔ים וְכַרְמֶ֖ל בְּצִקְלֹנ֑וֹ וַיֹּ֕אמֶר תֵּ֥ן לָעָ֖ם וְיֹאכֵֽלוּ׃
BernfeldEin Mann kam in jenen Tagen von Baal-Salisa und brachte dem Gottesmann [als Geschenk] Brot von Erstlingsfrucht, zwanzig Gerstenbrote und frische Ähren in seiner Tasche. [Der Prophet] befahl: Gib es den Männern, dass sie essen.
ZunzUnd ein Mann kam von Baal Schalischa und brachte dem Manne Gottes Brod von Erstlingsfrucht, zwanzig Gerstenbrode und frische Aehren in seiner Tasche. Und er sprach: Gieb es den Männern, daß sie essen.
43
וַיֹּ֙אמֶר֙ מְשָׁ֣רְת֔וֹ מָ֚ה אֶתֵּ֣ן זֶ֔ה לִפְנֵ֖י מֵ֣אָה אִ֑ישׁ וַיֹּ֗אמֶר תֵּ֤ן לָעָם֙ וְיֹאכֵ֔לוּ כִּ֣י כֹ֥ה אָמַ֛ר יְהֹוָ֖ה אָכֹ֥ל וְהוֹתֵֽר׃
BernfeldDa fragte sein Diener: Was soll ich daran vorlegen hundert Männern? Er erwiderte: Gib es den Männern, dass sie essen; denn so spricht der Herr: Man wird davon essen und übrig lassen.
ZunzUnd sein Diener sprach: Was soll ich daran vorlegen hundert Männern? Und er sprach: Gieb es den Männern, daß sie essen. Denn so spricht der Ewige: Man wird essen und übrig lassen.
44
וַיִּתֵּ֧ן לִפְנֵיהֶ֛ם וַיֹּאכְל֥וּ וַיּוֹתִ֖רוּ כִּדְבַ֥ר יְהֹוָֽה׃ {פ}
BernfeldEr legte es ihnen vor, und sie aßen und ließen noch übrig nach dem Worte des Herrn.
ZunzUnd er legte ihnen vor, und sie aßen und ließen übrig, nach dem Worte des Ewigen.