Erstes Buch Schmuel 25 שמואל א

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1
וַיָּ֣מׇת שְׁמוּאֵ֔ל וַיִּקָּבְצ֤וּ כׇל־יִשְׂרָאֵל֙ וַיִּסְפְּדוּ־ל֔וֹ וַיִּקְבְּרֻ֥הוּ בְּבֵית֖וֹ בָּרָמָ֑ה וַיָּ֣קׇם דָּוִ֔ד וַיֵּ֖רֶד אֶל־מִדְבַּ֥ר פָּארָֽן׃ {פ}
Bernfeld[In jenen Tagen] starb Samuel. Ganz Israel versammelte sich, sie klagten um ihn und begruben ihn in seinem Hause in Rama. David aber machte sich auf und ging hinab zur Wüste Paran.
ZunzUnd Schemuel starb, und ganz Jisraël versammelte sich und sie klagten um ihn und begruben ihn in seinem Hause in Ramah. Und Dawid machte sich auf und ging hinab zur Wüste Paran.
2
וְאִ֨ישׁ בְּמָע֜וֹן וּמַעֲשֵׂ֣הוּ בַכַּרְמֶ֗ל וְהָאִישׁ֙ גָּד֣וֹל מְאֹ֔ד וְל֛וֹ צֹ֥אן שְׁלֹשֶׁת־אֲלָפִ֖ים וְאֶ֣לֶף עִזִּ֑ים וַיְהִ֛י בִּגְזֹ֥ז אֶת־צֹאנ֖וֹ בַּכַּרְמֶֽל׃
BernfeldIn Maon lebte ein Mann, dessen Geschäft zu Karmel war. Der Mann war sehr reich er hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und er befand sich zur Schur seiner Schafe in Karmel.
ZunzUnd ein Mann war in Maon und sein Geschäft zu Karmel, und der Mann war mächtig groß und hatte drei tausend Schafe und tausend Ziegen, und er war zur Schur seiner Schafe in Karmel.
3
וְשֵׁ֤ם הָאִישׁ֙ נָבָ֔ל וְשֵׁ֥ם אִשְׁתּ֖וֹ אֲבִגָ֑יִל וְהָאִשָּׁ֤ה טֽוֹבַת־שֶׂ֙כֶל֙ וִ֣יפַת תֹּ֔אַר וְהָאִ֥ישׁ קָשֶׁ֛ה וְרַ֥ע מַעֲלָלִ֖ים וְה֥וּא (כלבו) [כָֽלִבִּֽי]׃
BernfeldDer Mann hieß Nabal und sein Weib Abigail. Das Weib war von guter Einsicht und schön von Gestalt, der Mann aber hart und von böser Art; er war vom Geschlecht Kaleb [also wie David ein Judäer].
ZunzUnd der Name des Mannes war Nabal und der Name seines Weibes Abigajil, und das Weib war von guter Einsicht und schön von Gestalt, der Mann aber hart und böser Art, und war von Kaleb.
4
וַיִּשְׁמַ֥ע דָּוִ֖ד בַּמִּדְבָּ֑ר כִּי־גֹזֵ֥ז נָבָ֖ל אֶת־צֹאנֽוֹ׃
BernfeldDavid hörte in der Wüste, dass Nabal seine Schafe schor.
ZunzUnd Dawid hörte in der Wüste, daß Nabal seine Schafe schor.
5
וַיִּשְׁלַ֥ח דָּוִ֖ד עֲשָׂרָ֣ה נְעָרִ֑ים וַיֹּ֨אמֶר דָּוִ֜ד לַנְּעָרִ֗ים עֲל֤וּ כַרְמֶ֙לָה֙ וּבָאתֶ֣ם אֶל־נָבָ֔ל וּשְׁאֶלְתֶּם־ל֥וֹ בִשְׁמִ֖י לְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldDa schickte David zehn Burschen und gebot den Knaben: Ziehet hinauf gen Karmel und gehet zu Nabal, erkundigt euch in meinem Namen nach seinem Wohlsein.
ZunzDa schickte Dawid zehn Knaben und sprach zu den Knaben: Ziehet hinauf gen Karmel und gehet zu Nabal, und erkundiget euch in meinem Namen nach seinem Wohlsein.
6
וַאֲמַרְתֶּ֥ם כֹּ֖ה לֶחָ֑י וְאַתָּ֤ה שָׁלוֹם֙ וּבֵיתְךָ֣ שָׁל֔וֹם וְכֹ֥ל אֲשֶׁר־לְךָ֖ שָׁלֽוֹם׃
BernfeldUnd sprechet: So [möge es dir gehen] fürs Leben, du mögest wohl sein und dein Haus und alles, was dein.
ZunzUnd sprechet: So (gehe es) für's Leben, und du mögest wohl sehn und dein Hauswohl seyn und alles, was dein, wohl seyn.
7
וְעַתָּ֣ה שָׁמַ֔עְתִּי כִּ֥י גֹזְזִ֖ים לָ֑ךְ עַתָּ֗ה הָרֹעִ֤ים אֲשֶׁר־לְךָ֙ הָי֣וּ עִמָּ֔נוּ לֹ֣א הֶכְלַמְנ֗וּם וְלֹֽא־נִפְקַ֤ד לָהֶם֙ מְא֔וּמָה כׇּל־יְמֵ֖י הֱיוֹתָ֥ם בַּכַּרְמֶֽל׃
BernfeldIch habe vernommen, dass du Schafschur haltest. Nun wohl, deine Hirten waren um uns; wir haben sie nicht gekränkt und nicht ist von ihnen das Geringste vermisst worden, solange sie in Karmel waren.
ZunzUnd nun habe ich vernommen, daß du Schafschur haltest. Nun wohl, deine Hirten waren um uns; wir haben sie nicht gekränkt und nicht ist von ihnen das Geringste vermißt worden, so lange sie in Karmel waren.
8
שְׁאַ֨ל אֶת־נְעָרֶ֜יךָ וְיַגִּ֣ידוּ לָ֗ךְ וְיִמְצְא֨וּ הַנְּעָרִ֥ים חֵן֙ בְּעֵינֶ֔יךָ כִּֽי־עַל־י֥וֹם ט֖וֹב בָּ֑נוּ תְּנָה־נָּ֗א אֵת֩ אֲשֶׁ֨ר תִּמְצָ֤א יָֽדְךָ֙ לַעֲבָדֶ֔יךָ וּלְבִנְךָ֖ לְדָוִֽד׃
BernfeldFrage deine Burschen und sie werden es dir sagen. So mögen denn die Knaben Gunst finden in deinen Augen, denn zu einem festlichen Tage sind wir gekommen. Gib doch, was du vermagst deinen Knechten und deinem Sohne David.
ZunzFrage deine Knaben und sie werden es dir sagen. So mögen denn die Knaben Gunst finden in deinen Augen; denn zu einem festlichen Tage sind wir gekommen. Gieb doch, was deine Hand vermag, deinen Knechten und deinem Sohne Dawid.
9
וַיָּבֹ֙אוּ֙ נַעֲרֵ֣י דָוִ֔ד וַיְדַבְּר֧וּ אֶל־נָבָ֛ל כְּכׇל־הַדְּבָרִ֥ים הָאֵ֖לֶּה בְּשֵׁ֣ם דָּוִ֑ד וַיָּנֽוּחוּ׃
BernfeldDie Burschen Davids gingen und redeten also zu Nabal im Namen Davids und ruhten aus.
ZunzUnd die Knaben Dawid's gingen und redeten zu Nabal mit all diesen Worten im Namen Dawid's, und hielten inne.
10
וַיַּ֨עַן נָבָ֜ל אֶת־עַבְדֵ֤י דָוִד֙ וַיֹּ֔אמֶר מִ֥י דָוִ֖ד וּמִ֣י בֶן־יִשָׁ֑י הַיּוֹם֙ רַבּ֣וּ עֲבָדִ֔ים הַמִּתְפָּ֣רְצִ֔ים אִ֖ישׁ מִפְּנֵ֥י אֲדֹנָֽיו׃
BernfeldDa antwortete Nabal den Leuten Davids und sprach: Wer ist David und wer Jischajs Sohn? Heutzutage gibt es viel der Knechte, die sich gegen ihre Herren erheben.
ZunzDa antwortete Nabal den Knechten David's und sprach: Wer ist Dawid und wer Jischai's Sohn? Heutzutage giebt es viel der Knechte, die ausreißen, Jeglicher von seinem Herrn.
11
וְלָקַחְתִּ֤י אֶת־לַחְמִי֙ וְאֶת־מֵימַ֔י וְאֵת֙ טִבְחָתִ֔י אֲשֶׁ֥ר טָבַ֖חְתִּי לְגֹֽזְזָ֑י וְנָֽתַתִּי֙ לַאֲנָשִׁ֔ים אֲשֶׁר֙ לֹ֣א יָדַ֔עְתִּי אֵ֥י מִזֶּ֖ה הֵֽמָּה׃
BernfeldIch soll wohl meine Speise und meinen Trank und was ich für meine Scheerer geschlachtet nehmen und es Leuten geben, von denen ich nicht weiß, woher sie sind?
ZunzIch soll wohl meine Speise und meinen Trank und was ich geschlachtet für meine Scheerer nehmen, und soll es Leuten geben, von denen ich nicht weiß, woher sie sind?
12
וַיַּהַפְכ֥וּ נַעֲרֵֽי־דָוִ֖ד לְדַרְכָּ֑ם וַיָּשֻׁ֙בוּ֙ וַיָּבֹ֔אוּ וַיַּגִּ֣דוּ ל֔וֹ כְּכֹ֖ל הַדְּבָרִ֥ים הָאֵֽלֶּה׃
BernfeldDa kehrten die Burschen Davids ihres Weges um, sie kamen zurück und meldeten ihm alle diese Reden.
ZunzDa kehrten um die Knaben Dawid's ihres Weges, und kehrten zurück und kamen an und meldeten ihm all diese Reden.
13
וַיֹּ֩אמֶר֩ דָּוִ֨ד לַאֲנָשָׁ֜יו חִגְר֣וּ ׀ אִ֣ישׁ אֶת־חַרְבּ֗וֹ וַֽיַּחְגְּרוּ֙ אִ֣ישׁ אֶת־חַרְבּ֔וֹ וַיַּחְגֹּ֥ר גַּם־דָּוִ֖ד אֶת־חַרְבּ֑וֹ וַֽיַּעֲל֣וּ ׀ אַחֲרֵ֣י דָוִ֗ד כְּאַרְבַּ֤ע מֵאוֹת֙ אִ֔ישׁ וּמָאתַ֖יִם יָשְׁב֥וּ עַל־הַכֵּלִֽים׃
BernfeldDa sprach David zu seinen Leuten: Gürte jeder sein Schwert um. Sie gürteten jeder das Schwert um, auch David gürtete sein Schwert um. Sie zogen hinter David her an vierhundert Mann, zweihundert blieben bei den Geräten.
ZunzDa sprach Dawid zu seinen Leuten: Gürtet Jeglicher sein Schwert um. Und sie gürteten Jeglicher sein Schwert um, und auch Dawid gürtete sein Schwert um, und sie zogen hinter Dawid her an vierhundert Mann, und zweihundert blieben bei den Geräthen.
14
וְלַאֲבִיגַ֙יִל֙ אֵ֣שֶׁת נָבָ֔ל הִגִּ֧יד נַֽעַר־אֶחָ֛ד מֵהַנְּעָרִ֖ים לֵאמֹ֑ר הִנֵּ֣ה שָׁלַח֩ דָּוִ֨ד מַלְאָכִ֧ים ׀ מֵהַמִּדְבָּ֛ר לְבָרֵ֥ךְ אֶת־אֲדֹנֵ֖ינוּ וַיָּ֥עַט בָּהֶֽם׃
BernfeldDer Abigail aber, der Frau Nabals, meldete einer von den Burschen also: David hat Boten von der Wüste geschickt, unsern Herrn zu begrüßen, aber er hat sie davongejagt.
ZunzUnd der Abigajil, dem Weibe Nabal's, meldete ein Knabe von den Knaben also: Siehe, geschickt hat Dawid Boten von der Wüste, unsern Herrn zu begrüßen, aber er hat sie angefahren.
15
וְהָ֣אֲנָשִׁ֔ים טֹבִ֥ים לָ֖נוּ מְאֹ֑ד וְלֹ֤א הׇכְלַ֙מְנוּ֙ וְלֹֽא־פָקַ֣דְנֽוּ מְא֔וּמָה כׇּל־יְמֵי֙ הִתְהַלַּ֣כְנוּ אִתָּ֔ם בִּֽהְיוֹתֵ֖נוּ בַּשָּׂדֶֽה׃
BernfeldDie Leute waren gegen uns sehr gut, wir sind von ihnen nicht gekränkt worden und haben nicht das Geringste vermisst, solange wir mit ihnen herumzogen, als wir auf dem Felde waren.
ZunzUnd die Leute sind uns sehr gut, und wir sind nicht gekränkt worden, und haben nicht das Geringste vermißt, so lange wir mit ihnen herumgezogen, als wir auf dem Felde waren.
16
חוֹמָה֙ הָי֣וּ עָלֵ֔ינוּ גַּם־לַ֖יְלָה גַּם־יוֹמָ֑ם כׇּל־יְמֵ֛י הֱיוֹתֵ֥נוּ עִמָּ֖ם רֹעִ֥ים הַצֹּֽאן׃
BernfeldWie eine Mauer waren sie um uns, Tag und Nacht, solange wir bei ihnen waren, die Schafe weidend.
ZunzEine Mauer waren sie um uns, so Nachts, so Tags, so lange wir bei ihnen waren, die Schafe weidend.
17
וְעַתָּ֗ה דְּעִ֤י וּרְאִי֙ מַֽה־תַּעֲשִׂ֔י כִּֽי־כָלְתָ֧ה הָרָעָ֛ה אֶל־אֲדֹנֵ֖ינוּ וְעַ֣ל כׇּל־בֵּית֑וֹ וְהוּא֙ בֶּן־בְּלִיַּ֔עַל מִדַּבֵּ֖ר אֵלָֽיו׃
BernfeldUnd nun siehe zu, was du zu tun hast, denn fertig ist das Unheil gegen unsern Herrn und über sein ganzes Haus; er aber ist ein böser Mensch, zu dem man nicht reden darf.
ZunzUnd nun erkenne und sieh, was du zu thun hast, denn fertig ist das Unheil gegen unsern Herrn und über sein ganzes Haus; er ist aber ein Sohn der Ruchlosigkeit, zu dem man nicht reden darf.
18
וַתְּמַהֵ֣ר (אבוגיל) [אֲבִיגַ֡יִל] וַתִּקַּח֩ מָאתַ֨יִם לֶ֜חֶם וּשְׁנַ֣יִם נִבְלֵי־יַ֗יִן וְחָמֵ֨שׁ צֹ֤אן (עשוות) [עֲשׂוּיוֹת֙] וְחָמֵ֤שׁ סְאִים֙ קָלִ֔י וּמֵאָ֥ה צִמֻּקִ֖ים וּמָאתַ֣יִם דְּבֵלִ֑ים וַתָּ֖שֶׂם עַל־הַחֲמֹרִֽים׃
BernfeldDa eilte Abigail und nahm zweihundert Brote, zwei Schläuche Wein, fünf zubereitete Schafe, fünf Maß geröstete Körner, hundert Rosinenkuchen und zweihundert Feigenkuchen und legte sie auf die Esel.
ZunzDa eilte Abigajil und nahm zwei hundert Brode und zwei Schläuche Wein und fünf zubereitete Schafe und fünf Maaß geröstete Körner und hundert Rosinen-Kuchen und zweihundert Feigen-Kuchen, und legte sie auf die Esel.
19
וַתֹּ֤אמֶר לִנְעָרֶ֙יהָ֙ עִבְר֣וּ לְפָנַ֔י הִנְנִ֖י אַחֲרֵיכֶ֣ם בָּאָ֑ה וּלְאִישָׁ֥הּ נָבָ֖ל לֹ֥א הִגִּֽידָה׃
BernfeldUnd sprach zu ihren Knaben: Ziehet vor mir her, ich komme hinter euch. Ihrem Manne Nabal aber sagte sie nichts.
ZunzUnd sprach zu ihren Knaben: Ziehet vor mir her; siehe, ich komme hinter euch. Ihrem Manne Nabal aber sagte sie nichts.
20
וְהָיָ֞ה הִ֣יא ׀ רֹכֶ֣בֶת עַֽל־הַחֲמ֗וֹר וְיֹרֶ֙דֶת֙ בְּסֵ֣תֶר הָהָ֔ר וְהִנֵּ֤ה דָוִד֙ וַאֲנָשָׁ֔יו יֹרְדִ֖ים לִקְרָאתָ֑הּ וַתִּפְגֹ֖שׁ אֹתָֽם׃
BernfeldWie sie nun auf dem Esel ritt und herabkam an der entlegenen Seite des Berges da kamen David und seine Leute herab ihr entgegen, und sie traf sie.
ZunzUnd es geschah, wie sie auf dem Esel ritt und herab kam an der entlegenen Seite des Berges, siehe, da kam Dawid und seine Leute herab ihr entgegen und sie traf sie.
21
וְדָוִ֣ד אָמַ֗ר אַךְ֩ לַשֶּׁ֨קֶר שָׁמַ֜רְתִּי אֶֽת־כׇּל־אֲשֶׁ֤ר לָזֶה֙ בַּמִּדְבָּ֔ר וְלֹא־נִפְקַ֥ד מִכׇּל־אֲשֶׁר־ל֖וֹ מְא֑וּמָה וַיָּשֶׁב־לִ֥י רָעָ֖ה תַּ֥חַת טוֹבָֽה׃
BernfeldDavid hatte gesprochen: Ja, um nichts habe ich alles gehütet, was dem da gehört in der Wüste, dass nicht vermisst wurde von dem Seinigen das geringste; er hat mir Gutes mit Bösem vergolten.
ZunzUnd Dawid hatte gesprochen: Ja um Nichts hab' ich gehütet alles, was dem gehört in der Wüste, daß nicht vermißt worden von dem Seinigen das Geringste, und er hat mir erstattet Böses für Gutes.
22
כֹּה־יַעֲשֶׂ֧ה אֱלֹהִ֛ים לְאֹיְבֵ֥י דָוִ֖ד וְכֹ֣ה יֹסִ֑יף אִם־אַשְׁאִ֧יר מִכׇּל־אֲשֶׁר־ל֛וֹ עַד־הַבֹּ֖קֶר מַשְׁתִּ֥ין בְּקִֽיר׃
BernfeldSo tue Gott den Feinden Davids und so fahre er fort, wenn ich übrig lasse von Allem, was sein ist, bis zum Morgenlichte, was an die Wand pisset.
ZunzSo thue Gott den Feinden Dawids und so fahre er fort, wenn ich übrig lasse von allem, was sein ist, bis zum Morgenlichte, was an die Wand pisset.
23
וַתֵּ֤רֶא אֲבִיגַ֙יִל֙ אֶת־דָּוִ֔ד וַתְּמַהֵ֕ר וַתֵּ֖רֶד מֵעַ֣ל הַחֲמ֑וֹר וַתִּפֹּ֞ל לְאַפֵּ֤י דָוִד֙ עַל־פָּנֶ֔יהָ וַתִּשְׁתַּ֖חוּ אָֽרֶץ׃
BernfeldAls Abigail David erblickte, stieg sie schnell vom Esel und fiel vor David auf ihr Angesicht nieder, sich zur Erde bückend,
ZunzAls Abigajil den Dawid ersah, da eilte sie und stieg herab von dem Esel und fiel vor Dawid auf ihr Gesicht nieder und bückte sich zur Erde
24
וַתִּפֹּל֙ עַל־רַגְלָ֔יו וַתֹּ֕אמֶר בִּֽי־אֲנִ֥י אֲדֹנִ֖י הֶעָוֺ֑ן וּֽתְדַבֶּר־נָ֤א אֲמָֽתְךָ֙ בְּאׇזְנֶ֔יךָ וּשְׁמַ֕ע אֵ֖ת דִּבְרֵ֥י אֲמָתֶֽךָ׃
BernfeldSie fiel ihm zu Fußen und sprach: An mir, mein Herr ist die Schuld, so lasse doch deine Magd sprechen vor deinen Ohren und höre an die Worte deiner Magd.
ZunzUnd fiel ihm zu Füßen und sprach: An mir, mir, mein Herr, ist die Schuld; so lasse doch sprechen deine Magd vor deinen Ohren und höre an die Worte deiner Magd.
25
אַל־נָ֣א יָשִׂ֣ים אֲדֹנִ֣י ׀ אֶת־לִבּ֡וֹ אֶל־אִישׁ֩ הַבְּלִיַּ֨עַל הַזֶּ֜ה עַל־נָבָ֗ל כִּ֤י כִשְׁמוֹ֙ כֶּן־ה֔וּא נָבָ֣ל שְׁמ֔וֹ וּנְבָלָ֖ה עִמּ֑וֹ וַֽאֲנִי֙ אֲמָ֣תְךָ֔ לֹ֥א רָאִ֛יתִי אֶת־נַעֲרֵ֥י אֲדֹנִ֖י אֲשֶׁ֥ר שָׁלָֽחְתָּ׃
BernfeldMöchte sich doch mein Herr um diesen ruchlosen Menschen, um Nabal, nicht kümmern, denn wie er heißt, so ist er. Nabal [niederträchtig] ist sein Name und Niederträchtigkeit ist an ihm; ich aber, deine Magd, habe nicht gesehen die Knaben meines Herrn, die du geschickt.
ZunzMöchte doch mein Herr sein Herz nicht kehren auf diesen Mann der Ruchlosigkeit, auf Nabal, denn wie sein Name, so ist er. Nabal ist sein Name und Niederträchtigkeit ist an ihm; ich aber deine Magd habe nicht gesehen die Knaben meines Herrn, die du geschickt.
26
וְעַתָּ֣ה אֲדֹנִ֗י חַי־יְהֹוָ֤ה וְחֵֽי־נַפְשְׁךָ֙ אֲשֶׁ֨ר מְנָעֲךָ֤ יְהֹוָה֙ מִבּ֣וֹא בְדָמִ֔ים וְהוֹשֵׁ֥עַ יָדְךָ֖ לָ֑ךְ וְעַתָּ֗ה יִֽהְי֤וּ כְנָבָל֙ אֹֽיְבֶ֔יךָ וְהַֽמְבַקְשִׁ֥ים אֶל־אֲדֹנִ֖י רָעָֽה׃
BernfeldNun denn, mein Herr so wahr der Herr lebt und du lebst, dass der Herr es ist, der dich abgehalten, in Blutschuld zu kommen, dir selber Recht zu schaffen! Mögen wie Nabal sein alle deine Feinde, die meinem Herrn zu schaden suchen.
ZunzNun denn, mein Herr, so wahr der Ewige lebt und deine Seele lebt, daß der Ewige es ist, der dich abgehalten, in Blutschuld zu kommen und daß deine Hand dir Recht schaffe! und nun mögen wie Nabal seyn deine Feinde und die meinem Herrn zu schaden suchen.
27
וְעַתָּה֙ הַבְּרָכָ֣ה הַזֹּ֔את אֲשֶׁר־הֵבִ֥יא שִׁפְחָתְךָ֖ לַֽאדֹנִ֑י וְנִתְּנָה֙ לַנְּעָרִ֔ים הַמִּֽתְהַלְּכִ֖ים בְּרַגְלֵ֥י אֲדֹנִֽי׃
BernfeldUnd nun lass dieses Geschenk, das deine Magd meinem Herrn gebracht hat, den Knaben geben, die unter Anführung meines Herrn einhergehen.
ZunzUnd jetzt laß uns diesen Segen, den deine Magd meinem Herrn gebracht hat, den Knaben geben, die unter Anführung meines Herrn einhergehen.
28
שָׂ֥א נָ֖א לְפֶ֣שַׁע אֲמָתֶ֑ךָ כִּ֣י עָשֹֽׂה־יַעֲשֶׂה֩ יְהֹוָ֨ה לַאדֹנִ֜י בַּ֣יִת נֶאֱמָ֗ן כִּֽי־מִלְחֲמ֤וֹת יְהֹוָה֙ אֲדֹנִ֣י נִלְחָ֔ם וְרָעָ֛ה לֹא־תִמָּצֵ֥א בְךָ֖ מִיָּמֶֽיךָ׃
BernfeldVergib doch dem Verbrechen deiner Magd, Gott wird meinem Herrn ein dauerndes Haus errichten, denn große Kriege führt mein Herr, und Unrecht möge sich bei dir niemals finden.
ZunzVergieb doch dem Verbrechen deiner Magd; denn der Ewige wird meinem Herrn ein dauerndes Haus errichten, denn Kriege des Ewigen führt mein Herr, und Unglück wird dir nicht zukommen all deine Tage.
29
וַיָּ֤קׇם אָדָם֙ לִרְדׇפְךָ֔ וּלְבַקֵּ֖שׁ אֶת־נַפְשֶׁ֑ךָ וְֽהָיְתָה֩ נֶ֨פֶשׁ אֲדֹנִ֜י צְרוּרָ֣ה ׀ בִּצְר֣וֹר הַחַיִּ֗ים אֵ֚ת יְהֹוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ וְאֵ֨ת נֶ֤פֶשׁ אֹיְבֶ֙יךָ֙ יְקַלְּעֶ֔נָּה בְּת֖וֹךְ כַּ֥ף הַקָּֽלַע׃
BernfeldUnd ist ein Mensch aufgestanden, dich zu verfolgen und dir nach dem Leben zu trachten, so möge das Leben meines Herrn festgebunden sein in dem Lebensbund bei dem Herrn, deinem Gott, das Leben deiner Feinde aber möge er dahinschleudern in der Pfanne der Schleuder.
ZunzUnd ist ein Mensch aufgestanden dich zu verfolgen, und dir nach dem Leben zu trachten, so möge das Leben meines Herrn festgebunden seyn in den Lebensbund bei dem Ewigen, deinem Gott, und das Leben deiner Feinde möge er dahin schleudern in der Pfanne der Schleuder.
30
וְהָיָ֗ה כִּֽי־יַעֲשֶׂ֤ה יְהֹוָה֙ לַֽאדֹנִ֔י כְּכֹ֛ל אֲשֶׁר־דִּבֶּ֥ר אֶת־הַטּוֹבָ֖ה עָלֶ֑יךָ וְצִוְּךָ֥ לְנָגִ֖יד עַל־יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldWenn Gott dann dir tun wird, wie er Gutes über dich verheißen, und dich bestellet zum Fürsten über Israel:
ZunzUnd es wird geschehen, wenn der Ewige meinem Herrn thun wird, ganz so, wie er Gutes über dich verheißen, und dich bestellet zum Fürsten über Jisraél:
31
וְלֹ֣א תִהְיֶ֣ה זֹ֣את ׀ לְךָ֡ לְפוּקָה֩ וּלְמִכְשׁ֨וֹל לֵ֜ב לַאדֹנִ֗י וְלִשְׁפׇּךְ־דָּם֙ חִנָּ֔ם וּלְהוֹשִׁ֥יעַ אֲדֹנִ֖י ל֑וֹ וְהֵיטִ֤ב יְהֹוָה֙ לַֽאדֹנִ֔י וְזָכַרְתָּ֖ אֶת־אֲמָתֶֽךָ׃ {ס}
BernfeldDann wird dir dies nicht zum Anstoß sein und zum Vorwurf im Herzen für meinen Herrn, dass er unschuldig Blut vergossen und mein Herr sich selbst Recht geschafft. Und lässt es Gott meinem Herrn wohlergehen, so mögest du deiner Magd gedenken.
ZunzSo wird dir dies nicht zum Anstoß seyn und zum Vorwurf im Herzen für meinen Herrn, sowohl daß er unschuldig Blut vergossen, als daß mein Herr sich selbst Recht geschafft. Und läßt es der Ewige meinem Herrn wohl ergehen, so mögest du deiner Magd gedenken.
32
וַיֹּ֥אמֶר דָּוִ֖ד לַאֲבִיגַ֑ל בָּר֤וּךְ יְהֹוָה֙ אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁ֧ר שְׁלָחֵ֛ךְ הַיּ֥וֹם הַזֶּ֖ה לִקְרָאתִֽי׃
BernfeldDavid erwiderte darauf der Abigail: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der dich an diesem Tage mir entgegengesandt.
ZunzUnd Dawid sprach zu Abigal: Gepriesen sei der Ewige, der Gott Jisraél's, der dich an diesem Tage mir entgegengesandt.
33
וּבָר֥וּךְ טַעְמֵ֖ךְ וּבְרוּכָ֣ה אָ֑תְּ אֲשֶׁ֨ר כְּלִתִ֜נִי הַיּ֤וֹם הַזֶּה֙ מִבּ֣וֹא בְדָמִ֔ים וְהֹשֵׁ֥עַ יָדִ֖י לִֽי׃
BernfeldGesegnet sei dein verständiger Sinn, und gesegnet seiest du, die mir gewehrt diesen Tag in Blutschuld zu kommen, mir selbst Recht zu schaffen.
ZunzUnd gesegnet dein verständiger Sinn und gesegnet du, die mir gewehrt diesen Tag in Blutschuld zu kommen, und daß meine Hand selbst mir Recht schaffe.
34
וְאוּלָ֗ם חַי־יְהֹוָה֙ אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁ֣ר מְנָעַ֔נִי מֵהָרַ֖ע אֹתָ֑ךְ כִּ֣י ׀ לוּלֵ֣י מִהַ֗רְתְּ (ותבאתי) [וַתָּבֹאת֙] לִקְרָאתִ֔י כִּ֣י אִם־נוֹתַ֧ר לְנָבָ֛ל עַד־א֥וֹר הַבֹּ֖קֶר מַשְׁתִּ֥ין בְּקִֽיר׃
BernfeldAllein so wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, der mich abgehalten, dir ein Leid zu tun, dass wenn du mir nicht eilig entgegengekommen wärest, dem Nabal bis zum Morgenlichte nichts übriggeblieben wäre, was an die Wand pisset.
ZunzAllein so wahr der Ewige der Gott Jisraél's lebt, der mich abgehalten, dir ein Leid zu thun, daß wenn du nicht geeilt und mir entgegen gekommen, nicht übrig geblieben wäre dem Nabal bis zum Morgenlichte, was an die Wand pisset.
35
וַיִּקַּ֤ח דָּוִד֙ מִיָּדָ֔הּ אֵ֥ת אֲשֶׁר־הֵבִ֖יאָה ל֑וֹ וְלָ֣הּ אָמַ֗ר עֲלִ֤י לְשָׁלוֹם֙ לְבֵיתֵ֔ךְ רְאִי֙ שָׁמַ֣עְתִּי בְקוֹלֵ֔ךְ וָאֶשָּׂ֖א פָּנָֽיִךְ׃
BernfeldDavid nahm von ihrer Hand, was sie ihm gebracht; zu ihr aber sprach er: Ziehe hinauf in Frieden nach deinem Hause; ich habe dir Gehör geschenkt aus Achtung für dich.
ZunzUnd Dawid nahm von ihrer Hand, was sie ihm gebracht, zu ihr aber sprach er: Ziehe hinauf in Frieden nach deinem Hause. Siehe, ich habe deiner Stimme gehorcht und dein Antlitz geachtet.
36
וַתָּבֹ֣א אֲבִיגַ֣יִל ׀ אֶל־נָבָ֡ל וְהִנֵּה־לוֹ֩ מִשְׁתֶּ֨ה בְּבֵית֜וֹ כְּמִשְׁתֵּ֣ה הַמֶּ֗לֶךְ וְלֵ֤ב נָבָל֙ ט֣וֹב עָלָ֔יו וְה֥וּא שִׁכֹּ֖ר עַד־מְאֹ֑ד וְלֹא־הִגִּ֣ידָה לּ֗וֹ דָּבָ֥ר קָטֹ֛ן וְגָד֖וֹל עַד־א֥וֹר הַבֹּֽקֶר׃
BernfeldAbigail kam zu Nabal hinein; er hatte ein königliches Mahl in seinem Hause. Dem Nabal war wohl zu Mute, er war betrunken bis über die Maße; sie aber erzählte ihm kein Wort davon bis zum Morgenlichte.
ZunzUnd Abigajil kam zu Nabal, und siehe, er hatte ein Mahl in seinem Hause wie das Mahl eines Königs, und dem Nabal war wohl zu Muthe und er war betrunken über die Maaßen; sie aber sagte ihm kein Wort weder groß noch klein bis zum Morgenlichte.
37
וַיְהִ֣י בַבֹּ֗קֶר בְּצֵ֤את הַיַּ֙יִן֙ מִנָּבָ֔ל וַתַּגֶּד־ל֣וֹ אִשְׁתּ֔וֹ אֶת־הַדְּבָרִ֖ים הָאֵ֑לֶּה וַיָּ֤מׇת לִבּוֹ֙ בְּקִרְבּ֔וֹ וְה֖וּא הָיָ֥ה לְאָֽבֶן׃
BernfeldAm Morgen aber, als der Weinrausch Nabal verlassen hatte, da berichtete ihm seine Frau, was sich zugetragen hatte; das Herz erstarb ihm im Leibe, es ward zu Stein.
ZunzUnd es geschah am Morgen, als der Weinrausch Nabal verlassen hatte, da sagte ihm sein Weib diese Begebenheiten, und das Herz erstarb ihm im Leibe und er ward zu Stein.
38
וַיְהִ֖י כַּעֲשֶׂ֣רֶת הַיָּמִ֑ים וַיִּגֹּ֧ף יְהֹוָ֛ה אֶת־נָבָ֖ל וַיָּמֹֽת׃
BernfeldNach zehn Tagen raffte der Herr den Nabal hin, und er starb.
ZunzUnd es vergingen an zehn Tage, da raffte der Ewige den Nabal hin und er starb.
39
וַיִּשְׁמַ֣ע דָּוִד֮ כִּ֣י מֵ֣ת נָבָל֒ וַיֹּ֡אמֶר בָּר֣וּךְ יְהֹוָ֡ה אֲשֶׁ֣ר רָב֩ אֶת־רִ֨יב חֶרְפָּתִ֜י מִיַּ֣ד נָבָ֗ל וְאֶת־עַבְדּוֹ֙ חָשַׂ֣ךְ מֵרָעָ֔ה וְאֵת֙ רָעַ֣ת נָבָ֔ל הֵשִׁ֥יב יְהֹוָ֖ה בְּרֹאשׁ֑וֹ וַיִּשְׁלַ֤ח דָּוִד֙ וַיְדַבֵּ֣ר בַּאֲבִיגַ֔יִל לְקַחְתָּ֥הּ ל֖וֹ לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldAls David hörte, dass Nabal gestorben war, sprach er: Gepriesen sei der Herr, der meine Beschimpfung an Nabal gerächt hat, seinen Knecht vom Bösen zurückgehalten, aber Nabals Niedertracht doch vergolten hat. David schickte nun zu Abigail und hielt um sie an, sie sich zur Frau zu nehmen.
ZunzAls Dawid hörte, daß Nabal gestorben war, sprach er: Gepriesen sei der Ewige, der geführt hat den Streit meiner Beschimpfung durch Nabal, und seinen Knecht entzogen hat dem Bösen, aber die Bosheit Nabal's hat der Ewige vergolten auf sein Haupt. Und Dawid schickte und hielt um Abigajil an, sie sich zum Weibe zu nehmen.
40
וַיָּבֹ֜אוּ עַבְדֵ֥י דָוִ֛ד אֶל־אֲבִיגַ֖יִל הַכַּרְמֶ֑לָה וַיְדַבְּר֤וּ אֵלֶ֙יהָ֙ לֵאמֹ֔ר דָּוִד֙ שְׁלָחָ֣נוּ אֵלַ֔יִךְ לְקַחְתֵּ֥ךְ ל֖וֹ לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldDie Knechte Davids kamen zu Abigail nach Karmel und redeten zu ihr also: David hat uns gesandt, dich ihm zum Weibe zu nehmen.
ZunzUnd die Knechte Dawid's kamen zu Abigajil nach Karmel und redeten zu ihr also: Dawid hat uns zu dir gesandt, dich ihm zum Weibe zu nehmen.
41
וַתָּ֕קׇם וַתִּשְׁתַּ֥חוּ אַפַּ֖יִם אָ֑רְצָה וַתֹּ֗אמֶר הִנֵּ֤ה אֲמָֽתְךָ֙ לְשִׁפְחָ֔ה לִרְחֹ֕ץ רַגְלֵ֖י עַבְדֵ֥י אֲדֹנִֽי׃
BernfeldSie stand auf, bückte sich mit dem Angesicht zur Erde und sprach: Deine Magd will deine Sklavin sein, die Füße der Diener meines Herrn zu waschen.
ZunzUnd sie stand auf und bückte sich mit dem Angesicht zur Erde und sprach: Siehe deine Magd als Sklavin, die Füße der Diener meines Herrn zu waschen.
42
וַתְּמַהֵ֞ר וַתָּ֣קׇם אֲבִיגַ֗יִל וַתִּרְכַּב֙ עַֽל־הַחֲמ֔וֹר וְחָמֵשׁ֙ נַעֲרֹתֶ֔יהָ הַהֹלְכ֖וֹת לְרַגְלָ֑הּ וַתֵּ֗לֶךְ אַֽחֲרֵי֙ מַלְאֲכֵ֣י דָוִ֔ד וַתְּהִי־ל֖וֹ לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldAbigail erhob sich dann schnell und ritt auf einem Esel samt den fünf Mägden, die ihr folgten; sie ging hinter den Boten Davids her und ward seine Frau.
ZunzUnd es eilte und erhob sich Abigajil und ritt auf einem Esel sammt den fünf Mägden, die ihren Tritten folgten, und sie ging hinter den Boten Dawid's her und ward ihm zum Weibe.
43
וְאֶת־אֲחִינֹ֛עַם לָקַ֥ח דָּוִ֖ד מִֽיִּזְרְעֶ֑אל וַתִּהְיֶ֛יןָ גַּֽם־שְׁתֵּיהֶ֥ן ל֖וֹ לְנָשִֽׁים׃ {ס}
BernfeldUnd die Ahinoam nahm David von Isreel, und sie wurden beide nun seine Frauen.
ZunzUnd die Achinoam nahm Dawid von Jisreël und sie wurden beide nun seine Weiber.
44
וְשָׁא֗וּל נָתַ֛ן אֶת־מִיכַ֥ל בִּתּ֖וֹ אֵ֣שֶׁת דָּוִ֑ד לְפַלְטִ֥י בֶן־לַ֖יִשׁ אֲשֶׁ֥ר מִגַּלִּֽים׃
BernfeldSaul aber gab seine Tochter Michal, die Frau Davids, dem Palti, Sohn Lajis von Gallim, [zur Frau].
ZunzSchaül aber gab die Michal, seine Tochter, das Weib Dawid's, dem Palti Sohn Lajisch von Gallim.