Erstes Buch Schmuel 2 שמואל א

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung:
Haftarot in diesem Kapitel: Rosch haSchanah, 1. Tag
Haftarah Rosch haSchanah, 1. Tag Romanioten beginnen hier.
1
וַתִּתְפַּלֵּ֤ל חַנָּה֙ וַתֹּאמַ֔ר עָלַ֤ץ לִבִּי֙ בַּֽיהֹוָ֔ה רָ֥מָה קַרְנִ֖י בַּֽיהֹוָ֑ה רָ֤חַב פִּי֙ עַל־א֣וֹיְבַ֔י כִּ֥י שָׂמַ֖חְתִּי בִּישׁוּעָתֶֽךָ׃
BernfeldHanna betete alsdann und sprach: Es jubelt mein Herz in dem Herrn; erhöht ist mein Ansehen durch den Herrn. Ich darf mutig sprechen gegen meine Feinde, denn ich freue mich deiner Hilfe.
ZunzUnd Channah betete und sprach: Es jubelt mein Herz in dem Ewigen; erhöht ist mein Horn durch den Ewigen. Weit geöffnet ist mein Mund über meine Feinde; denn ich freue mich deiner Hilfe.
2
אֵין־קָד֥וֹשׁ כַּיהֹוָ֖ה כִּ֣י אֵ֣ין בִּלְתֶּ֑ךָ וְאֵ֥ין צ֖וּר כֵּאלֹהֵֽינוּ׃
BernfeldKeiner ist heilig, wie der Herr, denn niemand ist außer dir und es gibt keinen Hort wie unsern Gott.
ZunzKeiner ist heilig, wie der Ewige; denn Niemand ist außer dir und es giebt keinen Hort wie unsern Gott.
3
אַל־תַּרְבּ֤וּ תְדַבְּרוּ֙ גְּבֹהָ֣ה גְבֹהָ֔ה יֵצֵ֥א עָתָ֖ק מִפִּיכֶ֑ם כִּ֣י אֵ֤ל דֵּעוֹת֙ יְהֹוָ֔ה (ולא) [וְל֥וֹ] נִתְכְּנ֖וּ עֲלִלֽוֹת׃
BernfeldHäufet nicht Reden des Hochmuts, es gehen keine trotzigen Worte aus eurem Munde, denn ein allwissender Gott ist der Herr und von ihm erwogen werden die Handlungen.
ZunzHäufet nicht Reden des Hochmuths, nicht gehe Trotz aus eurem Munde. Denn ein Gott der Gesinnungen ist der Ewige und von ihm erwogen werden die Handlungen.
4
קֶ֥שֶׁת גִּבֹּרִ֖ים חַתִּ֑ים וְנִכְשָׁלִ֖ים אָ֥זְרוּ חָֽיִל׃
BernfeldDer Bogen der Helden bricht, aber die Wankenden gürten Macht um.
ZunzDer Bogen der Helden bricht, und die Wankenden gürten Macht um.
5
שְׂבֵעִ֤ים בַּלֶּ֙חֶם֙ נִשְׂכָּ֔רוּ וּרְעֵבִ֖ים חָדֵ֑לּוּ עַד־עֲקָרָה֙ יָלְדָ֣ה שִׁבְעָ֔ה וְרַבַּ֥ת בָּנִ֖ים אֻמְלָֽלָה׃
BernfeldSatte verdingen sich um Brot, während Hungrige feiern, bis die Unfruchtbare sieben gebärt, welkt hin die Kinderreiche.
ZunzSatte vermiethen sich um Brod, und Hungrige feiern. Während die Unfruchtbare sieben gebiert, welkt hin die Kinderreiche.
6
יְהֹוָ֖ה מֵמִ֣ית וּמְחַיֶּ֑ה מוֹרִ֥יד שְׁא֖וֹל וַיָּֽעַל׃
BernfeldDer Herr tötet und macht lebendig, senkt in die Gruft und hebt empor.
ZunzDer Ewige tödtet und macht lebendig, senkt in die Gruft und hebt empor.
7
יְהֹוָ֖ה מוֹרִ֣ישׁ וּמַעֲשִׁ֑יר מַשְׁפִּ֖יל אַף־מְרוֹמֵֽם׃
BernfeldDer Herr macht arm und macht auch reich, er erniedrigt, doch erhöht er auch.
ZunzDer Ewige macht arm, und macht reich, erniedrigt, doch erhöht er auch;
8
מֵקִ֨ים מֵעָפָ֜ר דָּ֗ל מֵֽאַשְׁפֹּת֙ יָרִ֣ים אֶבְי֔וֹן לְהוֹשִׁיב֙ עִם־נְדִיבִ֔ים וְכִסֵּ֥א כָב֖וֹד יַנְחִלֵ֑ם כִּ֤י לַֽיהֹוָה֙ מְצֻ֣קֵי אֶ֔רֶץ וַיָּ֥שֶׁת עֲלֵיהֶ֖ם תֵּבֵֽל׃
BernfeldEr richtet empor aus dem Staube den Armen, aus dem Kote erhöht er den Dürftigen, dass er ihn setze neben die Edlen, und den Thron der Ehre teilt er ihnen zu. Denn des Herrn sind die Pfeiler der Erde, auf die er den Erdball gestellt.
ZunzRichtet empor aus dem Staube den Armen, aus dem Kothe erhöht er den Dürftigen, daß er ihn setze neben die Edlen, und den Thron der Ehre theilt er ihnen zu. Denn des Ewigen sind die Pfeiler der Erde, auf die er den Erdball gestellt.
9
רַגְלֵ֤י חֲסִידָו֙ יִשְׁמֹ֔ר וּרְשָׁעִ֖ים בַּחֹ֣שֶׁךְ יִדָּ֑מּוּ כִּי־לֹ֥א בְכֹ֖חַ יִגְבַּר־אִֽישׁ׃
BernfeldDie Tritte seiner Frommen wahrt er, aber die Frevler verstummen in Finsternis; denn nicht durch eigene Kraft siegt der Mann.
ZunzDie Tritte seiner Frommen wahret er, aber die Frevler — in Finsterniß verstummen sie. Denn nicht durch Kraft obsiegt der Mann.
10
יְהֹוָ֞ה יֵחַ֣תּוּ מְרִיבָ֗ו עָלָו֙ בַּשָּׁמַ֣יִם יַרְעֵ֔ם יְהֹוָ֖ה יָדִ֣ין אַפְסֵי־אָ֑רֶץ וְיִתֶּן־עֹ֣ז לְמַלְכּ֔וֹ וְיָרֵ֖ם קֶ֥רֶן מְשִׁיחֽוֹ׃ {פ}
BernfeldDer Herr — zerschmettert sind seine Haderer, über ihnen in dem Himmel donnert er. Der Herr richtet die Großen der Erde und verleihet Macht seinem Könige und erhöht das Ansehen seines Gesalbten. Elis Söhne und ihre Missetaten.
ZunzDer Ewige — zerschmettert sind seine Haderer, über ihnen in den Himmeln donnert er. Der Ewige richtet die Enden der Erde, und verleihet Macht seinem Könige und erhöht das Horn seines Gesalbten.
Haftarah Rosch haSchanah, 1. Tag Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener enden hier.
11
וַיֵּ֧לֶךְ אֶלְקָנָ֛ה הָרָמָ֖תָה עַל־בֵּית֑וֹ וְהַנַּ֗עַר הָיָ֤ה מְשָׁרֵת֙ אֶת־יְהֹוָ֔ה אֶת־פְּנֵ֖י עֵלִ֥י הַכֹּהֵֽן׃
BernfeldElkana ging nach Rama, nach seinem Hause, der Knabe Samuel aber diente dem Herrn vor dem Priester Eli.
ZunzUnd Elkanah ging nach Ramah nach seinem Hause, der Knabe aber diente dem Ewigen im Angesichte Eli's des Priesters.
12
וּבְנֵ֥י עֵלִ֖י בְּנֵ֣י בְלִיָּ֑עַל לֹ֥א יָדְע֖וּ אֶת־יְהֹוָֽה׃
BernfeldDie Söhne Elis waren ruchlose Männer; sie kannten [fürchteten] den Herrn nicht.
ZunzUnd die Söhne Eli's, Söhne der Ruchlosigkeit, kannten den Ewigen nicht.
13
וּמִשְׁפַּ֥ט הַכֹּהֲנִ֖ים אֶת־הָעָ֑ם כׇּל־אִ֞ישׁ זֹבֵ֣חַ זֶ֗בַח וּבָ֨א נַ֤עַר הַכֹּהֵן֙ כְּבַשֵּׁ֣ל הַבָּשָׂ֔ר וְהַמַּזְלֵ֛ג שְׁלֹ֥שׁ הַשִּׁנַּ֖יִם בְּיָדֽוֹ׃
BernfeldDas Verhalten der Priester gegen das Volk [war also]: Wer irgendein Opfer brachte, da kam der Knabe des Priesters, als man das Fleisch kochte, mit der dreizähnigen Gabel in der Hand,
ZunzUnd das Verhalten der Priester gegen das Volk (war also: Wer irgend ein Opfer brachte — kam der Knabe des Priesters, wenn man das Fleisch kochte, mit der dreizähnigen Gabel in der Hand,
14
וְהִכָּ֨ה בַכִּיּ֜וֹר א֣וֹ בַדּ֗וּד א֤וֹ בַקַּלַּ֙חַת֙ א֣וֹ בַפָּר֔וּר כֹּ֚ל אֲשֶׁ֣ר יַעֲלֶ֣ה הַמַּזְלֵ֔ג יִקַּ֥ח הַכֹּהֵ֖ן בּ֑וֹ כָּ֚כָה יַעֲשׂ֣וּ לְכׇל־יִשְׂרָאֵ֔ל הַבָּאִ֥ים שָׁ֖ם בְּשִׁלֹֽה׃
BernfeldUnd stieß in das Becken oder in den Topf oder in den Kessel oder in die Pfanne: was immer die Gabel heraufbrachte, nahm der Priester damit. Also hielten sie es mit allen Israeliten, die nach Silo kamen.
ZunzUnd stieß in das Becken, oder in den Topf, oder in den Kessel, oder in die Pfanne: was immer die Gabel herauf brachte, nahm der Priester damit. Also hielten sie es mit ganz Jisraél, die dahin kamen, in Schiloh.
15
גַּם֮ בְּטֶ֘רֶם֮ יַקְטִר֣וּן אֶת־הַחֵ֒לֶב֒ וּבָ֣א ׀ נַ֣עַר הַכֹּהֵ֗ן וְאָמַר֙ לָאִ֣ישׁ הַזֹּבֵ֔חַ תְּנָ֣ה בָשָׂ֔ר לִצְל֖וֹת לַכֹּהֵ֑ן וְלֹא־יִקַּ֧ח מִמְּךָ֛ בָּשָׂ֥ר מְבֻשָּׁ֖ל כִּ֥י אִם־חָֽי׃
BernfeldSogar bevor sie noch das Unschlitt in Dampf aufgehen ließen, kam der Knabe des Priesters und sprach zu dem Manne, der opferte: Gib Fleisch zu braten für den Priester, er wird nicht annehmen von dir gekochtes Fleisch, sondern nur rohes.
ZunzSogar bevor sie das Unschlitt in Dampf aufgehen ließen, kam der Knabe des Priesters und sprach zu dem Manne, der opferte: Gieb Fleisch zu braten für den Priester, und er wird nicht annehmen von dir gekochtes Fleisch, sondern rohes.
16
וַיֹּ֨אמֶר אֵלָ֜יו הָאִ֗ישׁ קַטֵּ֨ר יַקְטִיר֤וּן כַּיּוֹם֙ הַחֵ֔לֶב וְקַ֨ח־לְךָ֔ כַּאֲשֶׁ֥ר תְּאַוֶּ֖ה נַפְשֶׁ֑ךָ וְאָמַ֥ר ׀ [לֹא֙] (לו) כִּ֚י עַתָּ֣ה תִתֵּ֔ן וְאִם־לֹ֖א לָקַ֥חְתִּי בְחׇזְקָֽה׃
BernfeldErwiderte nun der Mann: Zuerst werden sie in Dampf das Unschlitt aufgehen lassen, dann nimm dir, wie du begehrst, so sprach jener zu ihm: Nein, gleich sollst du geben, wo nicht, nehme ich es mit Gewalt.
ZunzSprach dann zu ihm der Mann: In Dampf werden sie sofort das Unschlitt aufgehen lassen, dann nimm dir, wie deine Seele begehrt; so sprach er zu ihm: Nein, sondern jetzt sollst du geben, wo nicht, nehme ich es mit Gewalt.
17
וַתְּהִ֨י חַטַּ֧את הַנְּעָרִ֛ים גְּדוֹלָ֥ה מְאֹ֖ד אֶת־פְּנֵ֣י יְהֹוָ֑ה כִּ֤י נִֽאֲצוּ֙ הָאֲנָשִׁ֔ים אֵ֖ת מִנְחַ֥ת יְהֹוָֽה׃
BernfeldDie Schuld der Jünglinge war sehr groß vor dem Herrn, denn die Leute beschimpften die Opfergabe des Herrn.
ZunzUnd die Schuld der Jünglinge war sehr groß vor dem Angesichte des Ewigen, denn die Leute beschimpften die Opfergabe des Ewigen.
18
וּשְׁמוּאֵ֕ל מְשָׁרֵ֖ת אֶת־פְּנֵ֣י יְהֹוָ֑ה נַ֕עַר חָג֖וּר אֵפ֥וֹד בָּֽד׃
BernfeldSamuel diente damals vor dem Herrn, er war ein Knabe, umgürtet mit einem leinenen Efod [Priesterkleid].
ZunzUnd Schemuel diente vor dem Angesichte des Ewigen, ein Knabe, umgürtet mit einem leinenen Efod.
19
וּמְעִ֤יל קָטֹן֙ תַּעֲשֶׂה־לּ֣וֹ אִמּ֔וֹ וְהַעַלְתָ֥ה ל֖וֹ מִיָּמִ֣ים ׀ יָמִ֑ימָה בַּֽעֲלוֹתָהּ֙ אֶת־אִישָׁ֔הּ לִזְבֹּ֖חַ אֶת־זֶ֥בַח הַיָּמִֽים׃
BernfeldAlljährlich machte ihm seine Mutter ein kleines Oberkleid und brachte es ihm mit, wenn sie mit ihrem Manne kam, das jährliche Opfer darzubringen.
ZunzUnd ein kleines Oberkleid machte ihm seine Mutter und brachte es ihm hinauf von Jahr zu Jahr, wenn sie mit ihrem Manne hinauf ging, das jährliche Opfer darzubringen.
20
וּבֵרַ֨ךְ עֵלִ֜י אֶת־אֶלְקָנָ֣ה וְאֶת־אִשְׁתּ֗וֹ וְאָמַר֙ יָשֵׂם֩ יְהֹוָ֨ה לְךָ֥ זֶ֙רַע֙ מִן־הָאִשָּׁ֣ה הַזֹּ֔את תַּ֚חַת הַשְּׁאֵלָ֔ה אֲשֶׁ֥ר שָׁאַ֖ל לַֽיהֹוָ֑ה וְהָלְכ֖וּ לִמְקוֹמֽוֹ׃
BernfeldDann segnete Eli den Elkana und seine Frau und sprach: Der Herr möge dir Kinder von diesem Weibe geben fur Den, welcher dem Herrn geweiht worden ist. Dann kehrten sie heim.
ZunzDann segnete Eli den Elkanah und sein Weib und sprach: Gebe dir der Ewige Samen von diesem Weibe für das Geliehene, das er dem Ewigen geliehen. Und sie gingen an seinen Ort.
21
כִּֽי־פָקַ֤ד יְהֹוָה֙ אֶת־חַנָּ֔ה וַתַּ֛הַר וַתֵּ֥לֶד שְׁלֹשָֽׁה־בָנִ֖ים וּשְׁתֵּ֣י בָנ֑וֹת וַיִּגְדַּ֛ל הַנַּ֥עַר שְׁמוּאֵ֖ל עִם־יְהֹוָֽה׃ {ס}
BernfeldDer Herr bedachte auch Hanna, sie wurde mehrere mal schwanger und gebar drei Söhne und zwei Töchter. Der Knabe Samuel wuchs auf bei dem Herrn [im Heiligtume].
ZunzAls der Ewige Channah bedachte, da ward sie schwanger und gebar drei Söhne und zwei Töchter. Und der Knabe Schemuel wuchs bei dem Ewigen.
Haftarah Rosch haSchanah, 1. Tag Romanioten enden hier.
22
וְעֵלִ֖י זָקֵ֣ן מְאֹ֑ד וְשָׁמַ֗ע אֵת֩ כׇּל־אֲשֶׁ֨ר יַעֲשׂ֤וּן בָּנָיו֙ לְכׇל־יִשְׂרָאֵ֔ל וְאֵ֤ת אֲשֶֽׁר־יִשְׁכְּבוּן֙ אֶת־הַנָּשִׁ֔ים הַצֹּ֣בְא֔וֹת פֶּ֖תַח אֹ֥הֶל מוֹעֵֽד׃
BernfeldEli war sehr alt; oft hörte er alles, was seine Söhne taten an allen Israeliten, dass sie lagen bei den Frauen, die sich sammelten am Eingange des Stiftszeltes.
ZunzUnd Eli war sehr alt und hörte alles, was seine Söhne thaten an ganz Jisraël, und daß sie lagen bei den Weibern, die sich sammelten am Eingange des Stiftszeltes.
23
וַיֹּ֣אמֶר לָהֶ֔ם לָ֥מָּה תַעֲשׂ֖וּן כַּדְּבָרִ֣ים הָאֵ֑לֶּה אֲשֶׁ֨ר אָנֹכִ֤י שֹׁמֵ֙עַ֙ אֶת־דִּבְרֵיכֶ֣ם רָעִ֔ים מֵאֵ֖ת כׇּל־הָעָ֥ם אֵֽלֶּה׃
BernfeldDa sprach er zu ihnen: Warum tut ihr solche Dinge? Dass ich eure bösen Dinge von diesem ganzen Volke hören muß!
ZunzUnd er sprach zu ihnen: Warum thut ihr dergleichen Dinge? wie ich eure bösen Dinge höre von dem ganzen Volke, diesem da.
24
אַ֖ל בָּנָ֑י כִּ֠י לֽוֹא־טוֹבָ֤ה הַשְּׁמֻעָה֙ אֲשֶׁ֣ר אָנֹכִ֣י שֹׁמֵ֔עַ מַעֲבִרִ֖ים עַם־יְהֹוָֽה׃
BernfeldNicht doch, meine Söhne, nicht gut ist das Gerücht, das ich verbreiten höre das Volk des Herrn.
ZunzNicht so, meine Söhne! denn nicht gut ist das Gerücht, das ich verbreiten höre das Volk des Ewigen.
25
אִם־יֶחֱטָ֨א אִ֤ישׁ לְאִישׁ֙ וּפִֽלְל֣וֹ אֱלֹהִ֔ים וְאִ֤ם לַֽיהֹוָה֙ יֶחֱטָא־אִ֔ישׁ מִ֖י יִתְפַּלֶּל־ל֑וֹ וְלֹ֤א יִשְׁמְעוּ֙ לְק֣וֹל אֲבִיהֶ֔ם כִּֽי־חָפֵ֥ץ יְהֹוָ֖ה לַהֲמִיתָֽם׃
BernfeldWenn ein Mann gegen einen Mann sündigt, so schlichtet es der Richter, wenn aber ein Mann gegen den Herrn sündigt, wer soll für ihn beten? Sie aber gehorchten nicht der Stimme ihres Vaters; der Herr wollte sie also töten.
ZunzWenn ein Mann sündigt gegen einen Mann, so schlichtet es ihm der Richter, wenn aber gegen den Ewigen ein Mann sündigt, wer soll für ihn beten? Sie aber gehorchten nicht der Stimme ihres Vaters, denn der Ewige wollte sie tödten.
26
וְהַנַּ֣עַר שְׁמוּאֵ֔ל הֹלֵ֥ךְ וְגָדֵ֖ל וָט֑וֹב גַּ֚ם עִם־יְהֹוָ֔ה וְגַ֖ם עִם־אֲנָשִֽׁים׃ {פ}
BernfeldDer Knabe Samuel aber wurde immer größer und wohlgefälliger bei dem Herrn und bei den Menschen.
ZunzUnd der Knabe Schemuel ward fort und fort größer und wohlgefälliger, so bei dem Ewigen, wie bei den Menschen.
27
וַיָּבֹ֥א אִישׁ־אֱלֹהִ֖ים אֶל־עֵלִ֑י וַיֹּ֣אמֶר אֵלָ֗יו כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה הֲנִגְלֹ֤ה נִגְלֵ֙יתִי֙ אֶל־בֵּ֣ית אָבִ֔יךָ בִּֽהְיוֹתָ֥ם בְּמִצְרַ֖יִם לְבֵ֥ית פַּרְעֹֽה׃
BernfeldEin Mann Gottes kam zu Eli und sprach zu ihm: Also spricht der Herr: Habe ich mich deshalb deinem Stammhause in Ägypten, als es unter Pharaos Herrschaft war, offenbart,
ZunzUnd ein Mann Gottes kam zu Eli und sprach zu ihm: Also spricht der Ewige: Habe ich mich offenbart dem Hause deines Vaters, da sie in Mizrajim dem Hause Pharaoh gehörten,
28
וּבָחֹ֣ר אֹ֠ת֠וֹ מִכׇּל־שִׁבְטֵ֨י יִשְׂרָאֵ֥ל לִי֙ לְכֹהֵ֔ן לַעֲל֣וֹת עַֽל־מִזְבְּחִ֗י לְהַקְטִ֥יר קְטֹ֛רֶת לָשֵׂ֥את אֵפ֖וֹד לְפָנָ֑י וָֽאֶתְּנָה֙ לְבֵ֣ית אָבִ֔יךָ אֶת־כׇּל־אִשֵּׁ֖י בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldUnd es mir aus all den Stämmen Israels zum Priester erwählt, zu opfern auf meinem Altar und Räucherwerk zu räuchern, das Efod zu tragen vor mir, und deinem Vaterhause all die Feuergaben der Kinder Israel gegeben?
ZunzUnd mir ihn aus all den Stämmen Jisraél's zum Priester erwählet, darzubringen auf meinem Altar, Räucherwerk zu räuchern, das Efod zu tragen vor mir, und gab deinem Vaterhause all die Feuergaben der Kinder Jisraél;
29
לָ֣מָּה תִבְעֲט֗וּ בְּזִבְחִי֙ וּבְמִנְחָתִ֔י אֲשֶׁ֥ר צִוִּ֖יתִי מָע֑וֹן וַתְּכַבֵּ֤ד אֶת־בָּנֶ֙יךָ֙ מִמֶּ֔נִּי לְהַבְרִיאֲכֶ֗ם מֵרֵאשִׁ֛ית כׇּל־מִנְחַ֥ת יִשְׂרָאֵ֖ל לְעַמִּֽי׃
BernfeldWarum mißachtet ihr mein Opfermahl und mein Speiseopfer, die ich geboten für die Wohnung? Du ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von den Erstlingen aller Gaben meines Volkes Israels.
ZunzWarum denn tretet ihr auf mein Opfermahl und auf mein Speiseopfer, die ich geboten für die Wohnung? Und du ehrst deine Söhne mehr als mich, daß ihr euch mästet von den Erstlingen all der Gaben Jisraël's, meines Volkes.
30
לָכֵ֗ן נְאֻם־יְהֹוָה֮ אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵל֒ אָמ֣וֹר אָמַ֔רְתִּי בֵּֽיתְךָ֙ וּבֵ֣ית אָבִ֔יךָ יִתְהַלְּכ֥וּ לְפָנַ֖י עַד־עוֹלָ֑ם וְעַתָּ֤ה נְאֻם־יְהֹוָה֙ חָלִ֣ילָה לִּ֔י כִּֽי־מְכַבְּדַ֥י אֲכַבֵּ֖ד וּבֹזַ֥י יֵקָֽלּוּ׃
BernfeldDarum — ist der Ausspruch des Herrn, des Gottes Israels: Ich hatte verheißen: Dein Haus und das Haus deines Vaters sollen wandeln vor mir in Ewigkeit; nun aber ist der Ausspruch des Herrn, fern sei es von mir; denn die mich ehren, ehre ich, und die mich geringschätzen, werden erniedrigt werden.
ZunzDarum — ist der Gottesspruch des Ewigen, des Gottes Jisraël's: Ich hatte gesprochen: Dein Haus und das Haus deines Vaters sollen vor mir wandeln in Ewigkeit; nun aber ist der Gottesspruch des Ewigen: fern sei's von mir; denn meine Verehrer ehre ich und meine Verächter werden gering gehalten.
31
הִנֵּה֙ יָמִ֣ים בָּאִ֔ים וְגָֽדַעְתִּי֙ אֶת־זְרֹ֣עֲךָ֔ וְאֶת־זְרֹ֖עַ בֵּ֣ית אָבִ֑יךָ מִֽהְי֥וֹת זָקֵ֖ן בְּבֵיתֶֽךָ׃
BernfeldEs werden Tage kommen, dass ich deine Macht und die Macht deines väterlichen Hauses vernichte, dass keiner angesehen sei aus deinem Hause.
ZunzSiehe, Tage kommen, da haue ich ab deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters, daß keiner alt werde in deinem Hause.
32
וְהִבַּטְתָּ֙ צַ֣ר מָע֔וֹן בְּכֹ֥ל אֲשֶׁר־יֵיטִ֖יב אֶת־יִשְׂרָאֵ֑ל וְלֹא־יִֽהְיֶ֥ה זָקֵ֛ן בְּבֵיתְךָ֖ כׇּל־הַיָּמִֽים׃
BernfeldUnd du, Feind der Wohnung, wirst neidisch blicken auf alles, was [Gott] Gutes tut an Israel, und es wird keiner an gesehen sein aus deinem Hause in allen Zeiten.
ZunzUnd du, Feind der Wohnung, wirst neidisch blicken auf alles, was er Gutes thut an Jisraël, und es wird keiner alt werden in deinem Hause in allen Zeiten.
33
וְאִ֗ישׁ לֹֽא־אַכְרִ֤ית לְךָ֙ מֵעִ֣ם מִזְבְּחִ֔י לְכַלּ֥וֹת אֶת־עֵינֶ֖יךָ וְלַאֲדִ֣יב אֶת־נַפְשֶׁ֑ךָ וְכׇל־מַרְבִּ֥ית בֵּיתְךָ֖ יָמ֥וּתוּ אֲנָשִֽׁים׃
BernfeldUnd doch tilg‘ ich dir nicht alle weg von meinem Altare, dass deine Augen vergehen und deine Seele verschmachtet [vor Neid und Reue]; aller Zuwachs deines Hauses soll in niedriger Stellung sterben.
ZunzUnd doch tilg' ich dir niemand weg von meinem Altare, daß deine Augen vergehen und deine Seele verschmachtet, und aller Zuwachs deines Hauses — sie sollen im Mannesalter sterben.
34
וְזֶה־לְּךָ֣ הָא֗וֹת אֲשֶׁ֤ר יָבֹא֙ אֶל־שְׁנֵ֣י בָנֶ֔יךָ אֶל־חׇפְנִ֖י וּפִֽינְחָ֑ס בְּי֥וֹם אֶחָ֖ד יָמ֥וּתוּ שְׁנֵיהֶֽם׃
BernfeldDies sei dir das Zeichen, [dass alles so eintreffen wird], was geschehen wird mit deinen beiden Söhnen, mit Hofni und Pinchas: an einem Tage werden sie beide sterben.
ZunzUnd dies sei dir das Zeichen, das eintreffen wird an deinen beiden Söhnen, an Chofni und Pinchas; an Einem Tage sollen sie beide sterben.
35
וַהֲקִימֹתִ֥י לִי֙ כֹּהֵ֣ן נֶאֱמָ֔ן כַּאֲשֶׁ֛ר בִּלְבָבִ֥י וּבְנַפְשִׁ֖י יַעֲשֶׂ֑ה וּבָנִ֤יתִי לוֹ֙ בַּ֣יִת נֶאֱמָ֔ן וְהִתְהַלֵּ֥ךְ לִפְנֵֽי־מְשִׁיחִ֖י כׇּל־הַיָּמִֽים׃
BernfeldIch werde mir bestellen einen bewährten Priester; nach meinem Wunsche wird er tun, und ich werde ihm ein bewährtes Haus bauen, und er soll wandeln vor meinem Gesalbten [vor dem König] zu allen Zeiten.
ZunzUnd ich werde mir aufstellen einen bewährten Priester; so wie in meinem Herzen und in meiner Seele ist, wird er thun, und ich werde ihm bauen ein bewährtes Haus und er soll wandeln vor meinem Gesalbten in allen Zeiten.
36
וְהָיָ֗ה כׇּל־הַנּוֹתָר֙ בְּבֵ֣יתְךָ֔ יָבוֹא֙ לְהִשְׁתַּחֲוֺ֣ת ל֔וֹ לַאֲג֥וֹרַת כֶּ֖סֶף וְכִכַּר־לָ֑חֶם וְאָמַ֗ר סְפָחֵ֥נִי נָ֛א אֶל־אַחַ֥ת הַכְּהֻנּ֖וֹת לֶאֱכֹ֥ל פַּת־לָֽחֶם׃ {פ}
BernfeldDer übrig bleibt in deinem Hause, wird kommen, sich vor ihm zu bücken um ein Geldalmosen und ein Stück Brot und wird sprechen: Füge mich doch hinzu bei einem der Priesterämter, dass ich ein Stück Brot esse.
ZunzUnd es soll geschehen: jeder, der übrig bleibt in deinem Hause, wird kommen, sich vor ihm zu bücken für ein Geldalmosen und für ein Stück Brod und wird sprechen: Füge mich doch hinzu bei einem der Priesterämter, daß ich ein Stück Brod esse.