Erstes Buch Schmuel 1 שמואל א

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Haftarot in diesem Kapitel: Rosch haSchanah, 1. Tag
Haftarah Rosch haSchanah, 1. Tag Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener beginnen hier.
1
וַיְהִי֩ אִ֨ישׁ אֶחָ֜ד מִן־הָרָמָתַ֛יִם צוֹפִ֖ים מֵהַ֣ר אֶפְרָ֑יִם וּשְׁמ֡וֹ אֶ֠לְקָנָ֠ה בֶּן־יְרֹחָ֧ם בֶּן־אֱלִיה֛וּא בֶּן־תֹּ֥חוּ בֶן־צ֖וּף אֶפְרָתִֽי׃
BernfeldEs war ein Mann von Ramatajim Zofim vom Gebirge Efraim, er hieß Elkana Sohn Jerohams, Sohnes Elihus, Sohnes Tohus, Sohnes Zufs, ein Efrati. 1
ZunzUnd es war ein Mann von Ramatasim Zofim vom Gebirg Efrajim, und sein Name war Elkanah Sohn Jerocham, Sohnes Elihu, Sohnes Tochu, Sohnes Zuf, ein Efrati.
2
וְלוֹ֙ שְׁתֵּ֣י נָשִׁ֔ים שֵׁ֤ם אַחַת֙ חַנָּ֔ה וְשֵׁ֥ם הַשֵּׁנִ֖ית פְּנִנָּ֑ה וַיְהִ֤י לִפְנִנָּה֙ יְלָדִ֔ים וּלְחַנָּ֖ה אֵ֥ין יְלָדִֽים׃
BernfeldEr hatte zwei Frauen, die eine hieß Hanna und die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder.
ZunzUnd er hatte zwei Weiber, der Name der einen war Channah und der Name der andern Peninnah. Es hatte aber Peninnah Kinder, und Channah hatte keine Kinder.
3
וְעָלָה֩ הָאִ֨ישׁ הַה֤וּא מֵֽעִירוֹ֙ מִיָּמִ֣ים ׀ יָמִ֔ימָה לְהִֽשְׁתַּחֲוֺ֧ת וְלִזְבֹּ֛חַ לַיהֹוָ֥ה צְבָא֖וֹת בְּשִׁלֹ֑ה וְשָׁ֞ם שְׁנֵ֣י בְנֵֽי־עֵלִ֗י חׇפְנִי֙ וּפִ֣נְחָ֔ס כֹּהֲנִ֖ים לַיהֹוָֽה׃
BernfeldDieser Mann ging alljährlich aus seiner Stadt, sich zu bücken und zu opfern vor dem Herrn Zebaot in Silo. Daselbst [versahen den Altardienst] die beiden Söhne des [Hohepriesters] Eli, Hofni und Pinchas, Priester des Herrn.
ZunzUnd derselbige Mann ging hinauf aus seiner Stadt von Jahr zu Jahr, sich zu bücken und zu opfern vor dem Ewigen der Heerschaaren in Schiloh; und daselbst waren die beiden Söhne des Eli, Chofni und Pinchas, Priester dem Ewigen.
4
וַיְהִ֣י הַיּ֔וֹם וַיִּזְבַּ֖ח אֶלְקָנָ֑ה וְנָתַ֞ן לִפְנִנָּ֣ה אִשְׁתּ֗וֹ וּֽלְכׇל־בָּנֶ֛יהָ וּבְנוֹתֶ֖יהָ מָנֽוֹת׃
BernfeldEines Tages opferte Elkana, und er gab seiner Frau Peninna und all ihren Söhnen und ihren Töchtern Teile.
ZunzWar nun der Tag, da Elkanah opferte, so gab er der Peninnah, seinem Weibe, und all ihren Söhnen und ihren Töchtern Theile.
5
וּלְחַנָּ֕ה יִתֵּ֛ן מָנָ֥ה אַחַ֖ת אַפָּ֑יִם כִּ֤י אֶת־חַנָּה֙ אָהֵ֔ב וַיהֹוָ֖ה סָגַ֥ר רַחְמָֽהּ׃
BernfeldAber der Hanna gab er ein doppeltes Teil, denn die Hanna liebte er sehr, obschon der Herr ihren Mutterschoß verschlossen hatte.
ZunzAber der Channah gab er ein Theil für zwei; denn die Channah liebte er sehr, obschon der Ewige ihren Mutterschoß verschlossen hatte.
6
וְכִעֲסַ֤תָּה צָרָתָהּ֙ גַּם־כַּ֔עַס בַּעֲב֖וּר הַרְּעִמָ֑הּ כִּֽי־סָגַ֥ר יְהֹוָ֖ה בְּעַ֥ד רַחְמָֽהּ׃
BernfeldDa kränkte sie ihre Nebenbuhlerin Kränkung über Kränkung, um sie einzuschüchtern, dass der Herr ihren Mutterschoß verschlossen hatte.
ZunzUnd es kränkte sie ihre Nebenbuhlerin, Kränkung über Kränkung, um sie einzuschüchtern; denn verschlossen hatte der Ewige ihren Mutterschoß.
7
וְכֵ֨ן יַעֲשֶׂ֜ה שָׁנָ֣ה בְשָׁנָ֗ה מִדֵּ֤י עֲלֹתָהּ֙ בְּבֵ֣ית יְהֹוָ֔ה כֵּ֖ן תַּכְעִסֶ֑נָּה וַתִּבְכֶּ֖ה וְלֹ֥א תֹאכַֽל׃
BernfeldUnd so geschah es Jahr für Jahr, so oft sie hinaufging in das Haus des Herrn, kränkte sie Peninna, dass sie weinte und nicht aß.
ZunzUnd wie er also that Jahr für Jahr, so oft sie hinaufging in das Haus des Ewigen, so kränkte sie sie, daß sie weinte und nicht aß.
8
וַיֹּ֨אמֶר לָ֜הּ אֶלְקָנָ֣ה אִישָׁ֗הּ חַנָּה֙ לָ֣מֶה תִבְכִּ֗י וְלָ֙מֶה֙ לֹ֣א תֹֽאכְלִ֔י וְלָ֖מֶה יֵרַ֣ע לְבָבֵ֑ךְ הֲל֤וֹא אָֽנֹכִי֙ ט֣וֹב לָ֔ךְ מֵעֲשָׂרָ֖ה בָּנִֽים׃
BernfeldEinst sprach ihr Mann Elkana: Hanna, warum weinst du und warum isst du nicht? Warum ist deinem Herzen weh? Bin ich dir nicht lieber als zehn Söhne?
ZunzDa sprach zu ihr Elkanah, ihr Mann: Channah, warum weinst du, und warum issest du nicht? und warum ist deinem Herzen weh? Bin ich dir nicht lieber denn zehn Söhne?
9
וַתָּ֣קׇם חַנָּ֔ה אַחֲרֵ֛י אׇכְלָ֥הֿ בְשִׁלֹ֖ה וְאַחֲרֵ֣י שָׁתֹ֑ה וְעֵלִ֣י הַכֹּהֵ֗ן יֹשֵׁב֙ עַל־הַכִּסֵּ֔א עַל־מְזוּזַ֖ת הֵיכַ֥ל יְהֹוָֽה׃
BernfeldHanna stand auf, nachdem sie gegessen zu Silo und nachdem sie getrunken. Der Priester Eli saß auf dem Stuhle an der Pfoste des Tempels des Herrn.
ZunzUnd Channah stand auf, nachdem sie gegessen zu Schiloh und nachdem sie getrunken. Und Eli, der Priester, saß auf dem Stuhle an der Pfoste des Tempels des Ewigen.
10
וְהִ֖יא מָ֣רַת נָ֑פֶשׁ וַתִּתְפַּלֵּ֥ל עַל־יְהֹוָ֖ה וּבָכֹ֥ה תִבְכֶּֽה׃
BernfeldSie aber war betrübten Gemütes, sie betete zum Herrn und weinte in einem fort.
ZunzSie aber war betrübten Gemüthes und betete zum Ewigen und weinte heftig,
11
וַתִּדֹּ֨ר נֶ֜דֶר וַתֹּאמַ֗ר יְהֹוָ֨ה צְבָא֜וֹת אִם־רָאֹ֥ה תִרְאֶ֣ה ׀ בׇּעֳנִ֣י אֲמָתֶ֗ךָ וּזְכַרְתַּ֙נִי֙ וְלֹא־תִשְׁכַּ֣ח אֶת־אֲמָתֶ֔ךָ וְנָתַתָּ֥ה לַאֲמָתְךָ֖ זֶ֣רַע אֲנָשִׁ֑ים וּנְתַתִּ֤יו לַֽיהֹוָה֙ כׇּל־יְמֵ֣י חַיָּ֔יו וּמוֹרָ֖ה לֹא־יַעֲלֶ֥ה עַל־רֹאשֽׁוֹ׃
BernfeldSie sprach ein Gelübde aus also: Herr Zebaot, wenn du siehst auf das Elend deiner Magd und mein gedenkest und nicht vergisst deiner Magd und gewährest deiner Magd einen männlichen Nachkommen, so will ich ihn weihen dem Herrn für all seine Lebenstage, ein Schermesser soll nicht kommen auf sein Haupt.
ZunzUnd that ein Gelübde und sprach: Ewiger der Heerschaaren, wenn du siehest auf das Elend deiner Magd und mein gedenkest und nicht vergissest deiner Magd, und gewährest deiner Magd männlichen Saamen, so will ich ihn schenken dem Ewigen für all seine Lebenstage, und ein Scheermesser komme nicht auf sein Haupt.
12
וְהָיָה֙ כִּ֣י הִרְבְּתָ֔ה לְהִתְפַּלֵּ֖ל לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֑ה וְעֵלִ֖י שֹׁמֵ֥ר אֶת־פִּֽיהָ׃
BernfeldAls sie so viel betete vor dem Herrn, beobachtete Eli ihr Geflüster.
ZunzUnd es geschah, als sie viel betete vor dem Ewigen, so beobachtete Eli ihren Mund.
13
וְחַנָּ֗ה הִ֚יא מְדַבֶּ֣רֶת עַל־לִבָּ֔הּ רַ֚ק שְׂפָתֶ֣יהָ נָּע֔וֹת וְקוֹלָ֖הּ לֹ֣א יִשָּׁמֵ֑עַ וַיַּחְשְׁבֶ֥הָ עֵלִ֖י לְשִׁכֹּרָֽה׃
BernfeldDa nun Hanna zu ihrem Herzen [leise] sprach, dass nur ihre Lippen sich bewegten, aber ihre Stimme nicht gehört wurde, so hielt sie Eli für eine Betrunkene.
ZunzDa nun Channah zu ihrem Herzen sprach, nur ihre Lippen sich bewegten, aber ihre Stimme nicht gehört wurde, so hielt sie Eli für eine Betrunkene.
14
וַיֹּ֤אמֶר אֵלֶ֙יהָ֙ עֵלִ֔י עַד־מָתַ֖י תִּשְׁתַּכָּרִ֑ין הָסִ֥ירִי אֶת־יֵינֵ֖ךְ מֵעָלָֽיִךְ׃
BernfeldEli sprach zu ihr: Wie lange noch willst du wie eine Betrunkene tun? Lege ab deinen Weinrausch von dir.
ZunzUnd Eli sprach zu ihr: Bis wann willst du wie eine Betrunkene thun? Lege ab deinen Weinrausch von dir.
15
וַתַּ֨עַן חַנָּ֤ה וַתֹּ֙אמֶר֙ לֹ֣א אֲדֹנִ֔י אִשָּׁ֤ה קְשַׁת־ר֙וּחַ֙ אָנֹ֔כִי וְיַ֥יִן וְשֵׁכָ֖ר לֹ֣א שָׁתִ֑יתִי וָאֶשְׁפֹּ֥ךְ אֶת־נַפְשִׁ֖י לִפְנֵ֥י יְהֹוָֽה׃
BernfeldDa antwortete Hanna und sprach: Nicht so, mein Herr! Ein Weib schweren Gemütes bin ich, Wein und Berauschendes habe ich nicht getrunken; ich schüttete nur aus mein Herz vor dem Herrn.
ZunzDa antwortete Channah und sprach: Nicht so, mein Herr! ein Weib schweren Gemüthes bin ich, und Wein und Berauschendes hab' ich nicht getrunken; und so schüttete ich aus meine Seele vor dem Ewigen.
16
אַל־תִּתֵּן֙ אֶת־אֲמָ֣תְךָ֔ לִפְנֵ֖י בַּת־בְּלִיָּ֑עַל כִּֽי־מֵרֹ֥ב שִׂיחִ֛י וְכַעְסִ֖י דִּבַּ֥רְתִּי עַד־הֵֽנָּה׃
BernfeldHalte nicht deine Magd für ein ruchloses Weib, denn aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet.
ZunzSetze nicht deine Magd einer Tochter der Ruchlosigkeit gleich; denn aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung hab ich bisher geredet.
17
וַיַּ֧עַן עֵלִ֛י וַיֹּ֖אמֶר לְכִ֣י לְשָׁל֑וֹם וֵאלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל יִתֵּן֙ אֶת־שֵׁ֣לָתֵ֔ךְ אֲשֶׁ֥ר שָׁאַ֖לְתְּ מֵעִמּֽוֹ׃
BernfeldEli antwortete darauf und sprach: Gehe in Frieden, der Gott Israels gewähre dein Begehr, was du von ihm begehrt hast.
ZunzUnd Eli antwortete und sprach: Gehe in Frieden, und der Gott Jisraél's gewähre dein Begehr, das du von ihm begehret.
18
וַתֹּ֕אמֶר תִּמְצָ֧א שִׁפְחָתְךָ֛ חֵ֖ן בְּעֵינֶ֑יךָ וַתֵּ֨לֶךְ הָאִשָּׁ֤ה לְדַרְכָּהּ֙ וַתֹּאכַ֔ל וּפָנֶ֥יהָ לֹא־הָֽיוּ־לָ֖הּ עֽוֹד׃
BernfeldSie erwiderte: Möge deine Magd Gunst finden in deinen Augen, [dass dein Segen sich bewähre]. Das Weib ging dann ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht [betrübt] wie sonst.
ZunzUnd sie sprach: Möge Gunst finden deine Magd in deinen Augen. Und das Weib ging ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr wie sonst.
19
וַיַּשְׁכִּ֣מוּ בַבֹּ֗קֶר וַיִּֽשְׁתַּחֲווּ֙ לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֔ה וַיָּשֻׁ֛בוּ וַיָּבֹ֥אוּ אֶל־בֵּיתָ֖ם הָרָמָ֑תָה וַיֵּ֤דַע אֶלְקָנָה֙ אֶת־חַנָּ֣ה אִשְׁתּ֔וֹ וַֽיִּזְכְּרֶ֖הָ יְהֹוָֽה׃
Bernfeld[Elkana und seine Familie] machten sich am Morgen früh auf und bückten sich vor dem Herrn, darauf kehrten sie zurück und kamen in ihr Haus nach Rama. Elkana erkannte seine Frau Hanna und der Herr gedachte ihrer.
ZunzUnd sie machten sich Morgens früh auf und bückten sich vor dem Ewigen und kehrten zurück, und kamen in ihr Haus nach Ramah, und Elkanah erkannte Channah, sein Weib, und der Ewige gedachte ihrer.
20
וַֽיְהִי֙ לִתְקֻפ֣וֹת הַיָּמִ֔ים וַתַּ֥הַר חַנָּ֖ה וַתֵּ֣לֶד בֵּ֑ן וַתִּקְרָ֤א אֶת־שְׁמוֹ֙ שְׁמוּאֵ֔ל כִּ֥י מֵיְהֹוָ֖ה שְׁאִלְתִּֽיו׃
BernfeldNach Verlauf der Tage [um ein Jahr] ward Hanna schwanger und gebar einen Sohn; sie nannte seinen Namen Samuel; [das bedeutet]: Vom Herrn habe ich ihn begehrt.
ZunzUnd es geschah nach dem Umlauf der Zeit, da ward Channah schwanger und gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Schemuel; denn: vom Ewigen hab' ich ihn begehrt.
21
וַיַּ֛עַל הָאִ֥ישׁ אֶלְקָנָ֖ה וְכׇל־בֵּית֑וֹ לִזְבֹּ֧חַ לַיהֹוָ֛ה אֶת־זֶ֥בַח הַיָּמִ֖ים וְאֶת־נִדְרֽוֹ׃
BernfeldDer Mann Elkana ging mit seinem ganzen Hause, um dem Herrn das alljährliche Opfer und sein Gelübde darzubringen.
ZunzUnd hinaufging der Mann Elkanah und sein ganzes Haus, dem Ewigen das jährliche Opfer zu bringen und sein Gelübde.
22
וְחַנָּ֖ה לֹ֣א עָלָ֑תָה כִּֽי־אָמְרָ֣ה לְאִישָׁ֗הּ עַ֣ד יִגָּמֵ֤ל הַנַּ֙עַר֙ וַהֲבִאֹתִ֗יו וְנִרְאָה֙ אֶת־פְּנֵ֣י יְהֹוָ֔ה וְיָ֥שַׁב שָׁ֖ם עַד־עוֹלָֽם׃
BernfeldAber Hanna ging nicht mit, denn sie sprach zu ihrem Manne: [Ich bleib‘ aus] bis der Knabe entwöhnt ist, dann will ich ihn bringen, dass er erscheine vor dem Antlitz des Herrn und dort bleibe für immer.
ZunzAber Channah ging nicht hinauf; denn sie sprach zu ihrem Manne: Bis entwöhnt der Knabe ist, dann will ich ihn bringen, daß er erscheine vor dem Antlitze des Ewigen und dort bleibe für beständig.
23
וַיֹּ֣אמֶר לָהּ֩ אֶלְקָנָ֨ה אִישָׁ֜הּ עֲשִׂ֧י הַטּ֣וֹב בְּעֵינַ֗יִךְ שְׁבִי֙ עַד־גׇּמְלֵ֣ךְ אֹת֔וֹ אַ֛ךְ יָקֵ֥ם יְהֹוָ֖ה אֶת־דְּבָר֑וֹ וַתֵּ֤שֶׁב הָֽאִשָּׁה֙ וַתֵּ֣ינֶק אֶת־בְּנָ֔הּ עַד־גׇּמְלָ֖הּ אֹתֽוֹ׃
BernfeldIhr Mann Elkana sprach zu ihr: Tue, was gut ist in deinen Augen, bleibe daheim, bis du ihn entwöhnt. Möge nur der Herr sein Werk bestätigen [und den Knaben gedeihen lassen]. Das Weib blieb also daheim und säugte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnen konnte.
ZunzUnd Elkanah, ihr Mann, sprach zu ihr: Thue, was gut ist in deinen Augen, bleibe daheim, bis du ihn entwöhnt. Möge nur der Ewige sein Wort bestätigen. Und das Weib blieb daheim, und säugte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt.
24
וַתַּעֲלֵ֨הוּ עִמָּ֜הּ כַּאֲשֶׁ֣ר גְּמָלַ֗תּוּ בְּפָרִ֤ים שְׁלֹשָׁה֙ וְאֵיפָ֨ה אַחַ֥ת קֶ֙מַח֙ וְנֵ֣בֶל יַ֔יִן וַתְּבִאֵ֥הוּ בֵית־יְהֹוָ֖ה שִׁל֑וֹ וְהַנַּ֖עַר נָֽעַר׃
BernfeldNachdem sie ihn entwöhnt, nahm sie ihn mit sich, auch drei Farren, ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein, und brachte ihn in das Haus des Herrn nach Silo; der Knabe war noch jung.
ZunzUnd sie brachte ihn hinauf mit sich, nachdem sie ihn entwöhnt, mit drei Farren und einem Efah Mehl und einem Schlauch Wein, und brachte ihn in das Haus des Ewigen nach Schiloh; und der Knabe war noch jung.
25
וַֽיִּשְׁחֲט֖וּ אֶת־הַפָּ֑ר וַיָּבִ֥אוּ אֶת־הַנַּ֖עַר אֶל־עֵלִֽי׃
BernfeldMan schlachtete den Farren und brachte den Knaben zu Eli.
ZunzUnd sie schlachteten den Farren und brachten den Knaben zu Eli.
26
וַתֹּ֙אמֶר֙ בִּ֣י אֲדֹנִ֔י חֵ֥י נַפְשְׁךָ֖ אֲדֹנִ֑י אֲנִ֣י הָאִשָּׁ֗ה הַנִּצֶּ֤בֶת עִמְּכָה֙ בָּזֶ֔ה לְהִתְפַּלֵּ֖ל אֶל־יְהֹוָֽה׃
BernfeldUnd sie sprach: Bitte mein Herr! So wahr du lebst, mein Herr, ich bin die Frau, das bei dir hier einst gestanden hat, zum Herrn zu beten.
ZunzUnd sie sprach: Bitte, mein Herr! So wahr deine Seele lebt, mein Herr, bin ich das Weib, das bei dir hier gestanden, zum Ewigen zu beten.
27
אֶל־הַנַּ֥עַר הַזֶּ֖ה הִתְפַּלָּ֑לְתִּי וַיִּתֵּ֨ן יְהֹוָ֥ה לִי֙ אֶת־שְׁאֵ֣לָתִ֔י אֲשֶׁ֥ר שָׁאַ֖לְתִּי מֵעִמּֽוֹ׃
BernfeldUm diesen Knaben habe ich gebetet; der Herr hat mir gewährt mein Begehr, das ich von ihm begehrt.
ZunzUm diesen Knaben habe ich gebetet, und der Ewige hat mir gewährt mein Begehr, das ich von ihm begehrt.
28
וְגַ֣ם אָנֹכִ֗י הִשְׁאִלְתִּ֙הוּ֙ לַֽיהֹוָ֔ה כׇּל־הַיָּמִים֙ אֲשֶׁ֣ר הָיָ֔ה ה֥וּא שָׁא֖וּל לַיהֹוָ֑ה וַיִּשְׁתַּ֥חוּ שָׁ֖ם לַֽיהֹוָֽה׃ {ס}
BernfeldAber ich habe ihn auch geweiht dem Herrn; all die Tage, die er lebt, ist er dem Herrn geweiht. Und [der Knabe] bückte sich daselbst vor dem Herrn.
ZunzAber auch ich habe ihn geliehen dem Ewigen; all die Tage, die er lebt, ist er dem Ewigen geliehen. Und er bückte sich daselbst vor dem Ewigen.