Ruth 2 רות

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1
וּֽלְנׇעֳמִ֞י (מידע) [מוֹדָ֣ע] לְאִישָׁ֗הּ אִ֚ישׁ גִּבּ֣וֹר חַ֔יִל מִמִּשְׁפַּ֖חַת אֱלִימֶ֑לֶךְ וּשְׁמ֖וֹ בֹּֽעַז׃
BernfeldNaomi hatte aber einen Verwandten ihres Mannes, einen mutigen Mann aus dem Geschlechte Elimelech, mit Namen Boas.
ZunzUnd Noomi hatte einen Verwandten ihres Mannes, einen wackern Mann aus dem Geschlechte Elimelech's, mit Namen Boas.
2
וַתֹּ֩אמֶר֩ ר֨וּת הַמּוֹאֲבִיָּ֜ה אֶֽל־נׇעֳמִ֗י אֵלְכָה־נָּ֤א הַשָּׂדֶה֙ וַאֲלַקֳּטָ֣ה בַֽשִּׁבֳּלִ֔ים אַחַ֕ר אֲשֶׁ֥ר אֶמְצָא־חֵ֖ן בְּעֵינָ֑יו וַתֹּ֥אמֶר לָ֖הּ לְכִ֥י בִתִּֽי׃
Bernfeld[Eines Tages] sprach die Moabiterin Ruth zu Naomi: Lasse mich aufs Feld gehen und von den Ähren auflesen hinter dem her, in dessen Augen ich Gunst finde. [Naomi] erwiderte ihr: Geh, meine Tochter.
ZunzUnd es sprach Rut, die Moabitin, zu Noomi: Laß mich doch aufs Feld gehen und von den Aehren auflesen hinter Jemand her, in dessen Augen ich Gunst finde. Und sie sprach zu ihr: Geh, meine Tochter.
3
וַתֵּ֤לֶךְ וַתָּבוֹא֙ וַתְּלַקֵּ֣ט בַּשָּׂדֶ֔ה אַחֲרֵ֖י הַקֹּצְרִ֑ים וַיִּ֣קֶר מִקְרֶ֔הָ חֶלְקַ֤ת הַשָּׂדֶה֙ לְבֹ֔עַז אֲשֶׁ֖ר מִמִּשְׁפַּ֥חַת אֱלִימֶֽלֶךְ׃
BernfeldSie ging nun hin, und las Ähren auf dem Felde hinter den Schnittern, und es führte sie der Zufall in ein Ackerfeld des Boas, der aus dem Geschlechte des Elimelech war.
ZunzUnd sie ging und kam und las auf im Felde hinter den Schnittern, und es fügte der Zufall für sie ein Ackerfeld des Boas, der aus dem Geschlechte Elimelech's war.
4
וְהִנֵּה־בֹ֗עַז בָּ֚א מִבֵּ֣ית לֶ֔חֶם וַיֹּ֥אמֶר לַקּוֹצְרִ֖ים יְהֹוָ֣ה עִמָּכֶ֑ם וַיֹּ֥אמְרוּ ל֖וֹ יְבָרֶכְךָ֥ יְהֹוָֽה׃
BernfeldBoas war gerade aus Betlehem gekommen und begrüßte die Schnitter: Der Herr sei mit euch! Sie erwiderten ihm: Es segne dich der Herr!
ZunzUnd siehe, Boas kam aus Bet Lechem; und er sprach zu den Schnittern: Der Ewige mit euch! und sie sprachen zu ihm: Segne dich der Ewige!
5
וַיֹּ֤אמֶר בֹּ֙עַז֙ לְנַֽעֲר֔וֹ הַנִּצָּ֖ב עַל־הַקּוֹצְרִ֑ים לְמִ֖י הַנַּעֲרָ֥ה הַזֹּֽאת׃
BernfeldBoas fragte seinen Knecht, der über die Schnitter bestellt war: Wem gehört diese junge Frau?
ZunzUnd Boas sprach zu seinem Knechte, der bestellt war über die Schnitter: Wem gehört dieses Mädchen?
6
וַיַּ֗עַן הַנַּ֛עַר הַנִּצָּ֥ב עַל־הַקּוֹצְרִ֖ים וַיֹּאמַ֑ר נַעֲרָ֤ה מֽוֹאֲבִיָּה֙ הִ֔יא הַשָּׁ֥בָה עִֽם־נׇעֳמִ֖י מִשְּׂדֵ֥י מוֹאָֽב׃
BernfeldDer Knecht, der über die Schnitter bestellt war, antwortete: Eine moabitische junge Frau ist es, die mit Naomi von den Gefilden Moab heimgekehrt ist.
ZunzUnd es antwortete der Knecht, der bestellt war über die Schnitter, und sprach: Ein moabitisches Mädchen ist es, die heimgekehrt ist mit Noomi, von den Gefilden Moab's.
7
וַתֹּ֗אמֶר אֲלַקֳּטָה־נָּא֙ וְאָסַפְתִּ֣י בָעֳמָרִ֔ים אַחֲרֵ֖י הַקּוֹצְרִ֑ים וַתָּב֣וֹא וַֽתַּעֲמ֗וֹד מֵאָ֤ז הַבֹּ֙קֶר֙ וְעַד־עַ֔תָּה זֶ֛ה שִׁבְתָּ֥הּ הַבַּ֖יִת מְעָֽט׃
BernfeldUnd sie bat: Laß mich doch auflesen, dass ich sammle von den Garben hinter den Schnittern! So kam sie und blieb seit dem Morgen bis jetzt; nur wenig hat sie daheim geruht.
ZunzUnd sie sprach: Laß mich doch auflesen, daß ich sammle von den Garben hinter den Schnittern! Und so kam sie und blieb seit dem Morgen bis jetzt; was sie daheim geruhet, ist wenig.
8
וַיֹּ֩אמֶר֩ בֹּ֨עַז אֶל־ר֜וּת הֲל֧וֹא שָׁמַ֣עַתְּ בִּתִּ֗י אַל־תֵּֽלְכִי֙ לִלְקֹט֙ בְּשָׂדֶ֣ה אַחֵ֔ר וְגַ֛ם לֹ֥א תַעֲבוּרִ֖י מִזֶּ֑ה וְכֹ֥ה תִדְבָּקִ֖ין עִם־נַעֲרֹתָֽי׃
BernfeldDa sprach Boas zu Ruth: Höre doch, meine Tochter, gehe nicht auflesen in ein anderes Feld, gehe nicht fort von hier und halte dich hier zu meinen Mägden.
ZunzDa sprach Boas zu Rut: Hörst du, meine Tochter? Gehe nicht auflesen in einem andern Felde, gehe auch nicht weg von hinnen, und halte dich hier zu meinen Mägden.
9
עֵינַ֜יִךְ בַּשָּׂדֶ֤ה אֲשֶׁר־יִקְצֹרוּן֙ וְהָלַ֣כְתְּ אַחֲרֵיהֶ֔ן הֲל֥וֹא צִוִּ֛יתִי אֶת־הַנְּעָרִ֖ים לְבִלְתִּ֣י נׇגְעֵ֑ךְ וְצָמִ֗ת וְהָלַכְתְּ֙ אֶל־הַכֵּלִ֔ים וְשָׁתִ֕ית מֵאֲשֶׁ֥ר יִשְׁאֲב֖וּן הַנְּעָרִֽים׃
BernfeldRichte deinen Blick auf das Feld, wo sie ernten, dass du hinter ihnen hergehst. Ich habe den Knechten befohlen, dass man dich nicht anrühre. Und dürstest du, so gehe zu den Geräten und trinke von dem, was die Knechte schöpfen.
ZunzDeine Augen (habe) auf dem Felde, (auf die,) welche schneiden, daß du hinter ihnen her gehest; siehe, ich habe den Knechten geboten, daß man dich nicht antaste. Und durstest du, so gehe zu den Geräthen und trinke von dem, was die Knechte schöpfen.
10
וַתִּפֹּל֙ עַל־פָּנֶ֔יהָ וַתִּשְׁתַּ֖חוּ אָ֑רְצָה וַתֹּ֣אמֶר אֵלָ֗יו מַדּ֩וּעַ֩ מָצָ֨אתִי חֵ֤ן בְּעֵינֶ֙יךָ֙ לְהַכִּירֵ֔נִי וְאָנֹכִ֖י נׇכְרִיָּֽה׃
BernfeldDa fiel sie auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde und sprach zu ihm: Weshalb habe ich Gunst gefunden in deinen Augen, dass du mich beachtest, da ich eine Ausländerin bin?
ZunzDa fiel sie auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde und sprach zu ihm: Weswegen habe ich Gunst gefunden in deinen Augen, daß du mich beachtest, da ich eine Ausländerin bin?
11
וַיַּ֤עַן בֹּ֙עַז֙ וַיֹּ֣אמֶר לָ֔הּ הֻגֵּ֨ד הֻגַּ֜ד לִ֗י כֹּ֤ל אֲשֶׁר־עָשִׂית֙ אֶת־חֲמוֹתֵ֔ךְ אַחֲרֵ֖י מ֣וֹת אִישֵׁ֑ךְ וַתַּעַזְבִ֞י אָבִ֣יךְ וְאִמֵּ֗ךְ וְאֶ֙רֶץ֙ מֽוֹלַדְתֵּ֔ךְ וַתֵּ֣לְכִ֔י אֶל־עַ֕ם אֲשֶׁ֥ר לֹא־יָדַ֖עַתְּ תְּמ֥וֹל שִׁלְשֽׁוֹם׃
BernfeldBoas antwortete ihr: Wohl ist mir alles berichtet worden, was du an deiner Schwiegermutter getan nach dem Tode deines Mannes, dass du verlassen hast deinen Vater und deine Mutter und dein Geburtsland und zu einem Volke gegangen bist, das du nicht gekannt gestern und ehegestern.
ZunzUnd Boas antwortete und sprach zu ihr: Wohl ist mir gemeldet worden alles, was du gethan an deiner Schwiegermutter, nach dem Tode deines Mannes, daß du verlassen deinen Vater und deine Mutter und dein Geburtsland, und gegangen zu einem Volk, das du nicht gekannt gestern und ehegestern.
12
יְשַׁלֵּ֥ם יְהֹוָ֖ה פׇּעֳלֵ֑ךְ וּתְהִ֨י מַשְׂכֻּרְתֵּ֜ךְ שְׁלֵמָ֗ה מֵעִ֤ם יְהֹוָה֙ אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁר־בָּ֖את לַחֲס֥וֹת תַּחַת־כְּנָפָֽיו׃
BernfeldMöge dir der Herr deine Tat vergelten und dein Lohn voll sein von dem Herrn, dem Gott Israels, unter dessen Flügeln dich zu bergen du gekommen bist.
ZunzBezahle dir der Ewige deine That, und sei dein Lohn vollkommen von dem Ewigen, dem Gott Jisraël's, unter dessen Flügeln dich zu bergen du gekommen bist.
13
וַ֠תֹּ֠אמֶר אֶמְצָא־חֵ֨ן בְּעֵינֶ֤יךָ אֲדֹנִי֙ כִּ֣י נִֽחַמְתָּ֔נִי וְכִ֥י דִבַּ֖רְתָּ עַל־לֵ֣ב שִׁפְחָתֶ֑ךָ וְאָֽנֹכִי֙ לֹ֣א אֶהְיֶ֔ה כְּאַחַ֖ת שִׁפְחֹתֶֽיךָ׃
BernfeldSie sprach: Ich habe Gunst gefunden in deinen Augen, mein Herr, denn du hast mich getröstet und zum Herzen deiner Magd geredet, und doch bin ich nicht einmal wie eine deiner Mägde.
ZunzUnd sie sprach: Fände ich doch Gunst in deinen Augen, mein Herr! denn du hast mich getröstet, und hast geredet zum Herzen deiner Magd, so ich doch nicht bin, wie eine deiner Mägde.
14
וַיֹּ֩אמֶר֩ לָ֨הֿ בֹ֜עַז לְעֵ֣ת הָאֹ֗כֶל גֹּ֤שִֽׁי הֲלֹם֙ וְאָכַ֣לְתְּ מִן־הַלֶּ֔חֶם וְטָבַ֥לְתְּ פִּתֵּ֖ךְ בַּחֹ֑מֶץ וַתֵּ֙שֶׁב֙ מִצַּ֣ד הַקֹּצְרִ֔ים וַיִּצְבׇּט־לָ֣הּ קָלִ֔י וַתֹּ֥אכַל וַתִּשְׂבַּ֖ע וַתֹּתַֽר׃
BernfeldAls die Essenszeit herankam, sprach Boas zu ihr: Tritt her und iss von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig. Sie setzte sich darauf neben die Schnitter und er reichte ihr geröstete Ähren; sie aß davon und wurde satt und ließ noch davon.
ZunzUnd Boas sprach zu ihr: Zur Zeit des Essens tritt her und iß von dem Brod, und tunke deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich neben die Schnitter, und er reichte ihr geröstete Aehren, und sie aß und wurde satt und ließ übrig.
15
וַתָּ֖קׇם לְלַקֵּ֑ט וַיְצַו֩ בֹּ֨עַז אֶת־נְעָרָ֜יו לֵאמֹ֗ר גַּ֣ם בֵּ֧ין הָעֳמָרִ֛ים תְּלַקֵּ֖ט וְלֹ֥א תַכְלִימֽוּהָ׃
BernfeldDann erhob sie sich um aufzulesen. Da befahl Boas seinen Knechten also: Auch zwischen den Garben mag sie auflesen und ihr sollt sie nicht einschüchtern.
ZunzUnd sie erhob sich um aufzulesen. Da gebot Boas seinen Knechten also: Auch zwischen den Garben mag sie auflesen, und ihr sollt sie nicht schmähen.
16
וְגַ֛ם שֹׁל־תָּשֹׁ֥לּוּ לָ֖הּ מִן־הַצְּבָתִ֑ים וַעֲזַבְתֶּ֥ם וְלִקְּטָ֖ה וְלֹ֥א תִגְעֲרוּ־בָֽהּ׃
BernfeldAuch aus den Bunden spendet ihr, es liegen zu lassen, dass sie es aufhebe; fahret sie nicht an.
ZunzAuch aus den Bunden sollt ihr für sie herausziehen und es liegen lassen, daß sie es aufhebe und fahret sie nicht an.
17
וַתְּלַקֵּ֥ט בַּשָּׂדֶ֖ה עַד־הָעָ֑רֶב וַתַּחְבֹּט֙ אֵ֣ת אֲשֶׁר־לִקֵּ֔טָה וַיְהִ֖י כְּאֵיפָ֥ה שְׂעֹרִֽים׃
BernfeldAlso las sie auf dem Felde bis zum Abend und schlug aus, was sie aufgelesen hatte; es war an ein Efa Gerste.
ZunzUnd sie las auf dem Felde bis zum Abend, und schlug aus, was sie gelesen hatte, und es war an ein Efah Gerste.
18
וַתִּשָּׂא֙ וַתָּב֣וֹא הָעִ֔יר וַתֵּ֥רֶא חֲמוֹתָ֖הּ אֵ֣ת אֲשֶׁר־לִקֵּ֑טָה וַתּוֹצֵא֙ וַתִּתֶּן־לָ֔הּ אֵ֥ת אֲשֶׁר־הוֹתִ֖רָה מִשׇּׂבְעָֽהּ׃
BernfeldSie nahm es auf und ging in die Stadt, dass ihre Schwiegermutter sehe, was sie aufgelesen hatte. Sie zog hervor und gab ihr, was sie übrig gelassen hatte nach ihrer Sättigung.
ZunzUnd sie nahm es auf und ging in die Stadt, und ihre Schwiegermutter sah, was sie aufgelesen hatte. Auch zog sie hervor und gab ihr, was sie übrig gelassen hatte nach ihrer Sättigung.
19
וַתֹּ֩אמֶר֩ לָ֨הּ חֲמוֹתָ֜הּ אֵיפֹ֨ה לִקַּ֤טְתְּ הַיּוֹם֙ וְאָ֣נָה עָשִׂ֔ית יְהִ֥י מַכִּירֵ֖ךְ בָּר֑וּךְ וַתַּגֵּ֣ד לַחֲמוֹתָ֗הּ אֵ֤ת אֲשֶׁר־עָֽשְׂתָה֙ עִמּ֔וֹ וַתֹּ֗אמֶר שֵׁ֤ם הָאִישׁ֙ אֲשֶׁ֨ר עָשִׂ֧יתִי עִמּ֛וֹ הַיּ֖וֹם בֹּֽעַז׃
BernfeldDa fragte sie ihre Schwiegermutter: Wo hast du heute aufgelesen? Wo hast du geschafft? Gesegnet sei, der dich beachtet hat. [Ruth] nannte ihrer Schwiegermutter den, bei welchem sie geschafft, und sprach: Der Mann, bei dem ich heute geschafft, heißt Boas.
ZunzUnd es sprach zu ihr ihre Schwiegermutter: Wo hast du heute aufgelesen? Und wo hast du geschafft? Gesegnet sei, der dich beachtet hat! Und sie sagte ihrer Schwiegermutter den, bei welchem sie geschafft, und sprach: Der Name des Mannes, bei dem ich heute geschafft, ist Boas.
20
וַתֹּ֨אמֶר נׇעֳמִ֜י לְכַלָּתָ֗הּ בָּר֥וּךְ הוּא֙ לַיהֹוָ֔ה אֲשֶׁר֙ לֹא־עָזַ֣ב חַסְדּ֔וֹ אֶת־הַחַיִּ֖ים וְאֶת־הַמֵּתִ֑ים וַתֹּ֧אמֶר לָ֣הּ נׇעֳמִ֗י קָר֥וֹב לָ֙נוּ֙ הָאִ֔ישׁ מִֽגֹּאֲלֵ֖נוּ הֽוּא׃
BernfeldDa sprach Naomi zu ihrer Schnur: Gesegnet sei er vom Herrn, der nicht seine Huld läßt gegen die Lebenden wie gegen die Toten! Naomi sprach zu ihr: Verwandt ist uns der Mann, er gehört zu unseren Blutsfreunden (Lösern).
ZunzDa sprach Noomi zu ihrer Schnur: Gesegnet sei er vom Ewigen, der nicht fahren läßt seine Huld gegen die Lebenden wie gegen die Todten! Und Noomi sprach zu ihr: Nah verwandt ist uns der Mann, von unsern Blutsfreunden ist er.
21
וַתֹּ֖אמֶר ר֣וּת הַמּוֹאֲבִיָּ֑ה גַּ֣ם ׀ כִּי־אָמַ֣ר אֵלַ֗י עִם־הַנְּעָרִ֤ים אֲשֶׁר־לִי֙ תִּדְבָּקִ֔ין עַ֣ד אִם־כִּלּ֔וּ אֵ֥ת כׇּל־הַקָּצִ֖יר אֲשֶׁר־לִֽי׃
BernfeldDie Moabiterin Ruth berichtete weiter: Auch sprach er zu mir Zu meinen Knechten sollst du dich halten, bis dass sie fertig sind mit meiner ganzen Ernte.
ZunzUnd Rut, die Moabitin, sprach: Auch sprach er zu mir: Zu meinen Knechten sollst du dich halten, bis daß sie fertig sind mit meiner ganzen Ernte.
22
וַתֹּ֥אמֶר נׇעֳמִ֖י אֶל־ר֣וּת כַּלָּתָ֑הּ ט֣וֹב בִּתִּ֗י כִּ֤י תֵצְאִי֙ עִם־נַ֣עֲרוֹתָ֔יו וְלֹ֥א יִפְגְּעוּ־בָ֖ךְ בְּשָׂדֶ֥ה אַחֵֽר׃
BernfeldDa sprach Naomi zu ihrer Schnur Ruth: Es ist gut, meine Tochter, dass du mit seinen Mägden ausgehst, man könnte dir übel begegnen in einem anderen Feld.
ZunzUnd es sprach Noomi zu Rut, ihrer Schnur: Es ist gut, meine Tochter, daß du ausgehst mit seinen Mägden, daß man dir nicht übel begegne in einem andern Felde.
23
וַתִּדְבַּ֞ק בְּנַעֲר֥וֹת בֹּ֙עַז֙ לְלַקֵּ֔ט עַד־כְּל֥וֹת קְצִֽיר־הַשְּׂעֹרִ֖ים וּקְצִ֣יר הַחִטִּ֑ים וַתֵּ֖שֶׁב אֶת־חֲמוֹתָֽהּ׃
BernfeldAlso hielt sie sich zu den Mägden des Boas, um aufzulesen bis zum Ende der Gersten- und der Weizenernte. Sonst wohnte sie aber bei ihrer Schwiegermutter.
ZunzUnd so hielt sie sich zu den Mägden des Boas, um aufzulesen bis zum Ende der Gersten-Ernte und der Waizen-Ernte. So wohnte sie bei ihrer Schwiegermutter.