Jirmejahu 49 ירמיהו
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Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
1
לִבְנֵ֣י עַמּ֗וֹן כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה הֲבָנִ֥ים אֵין֙ לְיִשְׂרָאֵ֔ל אִם־יוֹרֵ֖שׁ אֵ֣ין ל֑וֹ מַדּ֗וּעַ יָרַ֤שׁ מַלְכָּם֙ אֶת־גָּ֔ד וְעַמּ֖וֹ בְּעָרָ֥יו יָשָֽׁב׃
ZunzGegen die Söhne Ammon. Also spricht der Ewige: Hat Jisraël keine Kinder, oder hat es keine Erben? Warum besitzt Malkam Gad, und wohnt sein Volk in dessen Städten?
2
לָכֵ֡ן הִנֵּה֩ יָמִ֨ים בָּאִ֜ים נְאֻם־יְהֹוָ֗ה וְ֠הִשְׁמַעְתִּ֠י אֶל־רַבַּ֨ת בְּנֵי־עַמּ֜וֹן תְּרוּעַ֣ת מִלְחָמָ֗ה וְהָֽיְתָה֙ לְתֵ֣ל שְׁמָמָ֔ה וּבְנֹתֶ֖יהָ בָּאֵ֣שׁ תִּצַּ֑תְנָה וְיָרַ֧שׁ יִשְׂרָאֵ֛ל אֶת־יֹרְשָׁ֖יו אָמַ֥ר יְהֹוָֽה׃
ZunzDarum siehe, Tage kommen, ist der Spruch des Ewigen, und ich lasse erschallen über Rabbat der Söhne Ammon Lärm des Krieges, und es soll zum wüsten Schutthaufen werden und seine Tochter-Städte sollen in Feuer verbrannt werden, und vertreiben soll Jisraël seine Vertreiber, spricht der Ewige.
3
הֵילִ֨ילִי חֶשְׁבּ֜וֹן כִּ֣י שֻׁדְּדָה־עַ֗י צְעַ֘קְנָה֮ בְּנ֣וֹת רַבָּה֒ חֲגֹ֣רְנָה שַׂקִּ֔ים סְפֹ֕דְנָה וְהִתְשׁוֹטַ֖טְנָה בַּגְּדֵר֑וֹת כִּ֤י מַלְכָּם֙ בַּגּוֹלָ֣ה יֵלֵ֔ךְ כֹּהֲנָ֥יו וְשָׂרָ֖יו יַחְדָּֽיו׃
ZunzHeule Cheschbon, denn verwüstet ist Ai, wehklaget, ihr Töchter Rabbah's, gürtet Säcke um, klaget und schweifet umher in den Hürden; denn Malkam wird in das Elend gehen, seine Priester und seine Fürsten zumal.
4
מַה־תִּתְהַֽלְלִי֙ בָּעֲמָקִ֔ים זָ֣ב עִמְקֵ֔ךְ הַבַּ֖ת הַשּׁוֹבֵבָ֑ה הַבֹּֽטְחָה֙ בְּאֹ֣צְרֹתֶ֔יהָ מִ֖י יָב֥וֹא אֵלָֽי׃
ZunzWas rühmst du dich der Thäler? Von Blut fließt dein Thal, du abtrünnige Tochter! die vertrauet auf ihre Schätze: wer wird an mich kommen?
5
הִנְנִי֩ מֵבִ֨יא עָלַ֜יִךְ פַּ֗חַד נְאֻם־אֲדֹנָ֧י יֱהֹוִ֛ה צְבָא֖וֹת מִכׇּל־סְבִיבָ֑יִךְ וְנִדַּחְתֶּם֙ אִ֣ישׁ לְפָנָ֔יו וְאֵ֥ין מְקַבֵּ֖ץ לַנֹּדֵֽד׃
ZunzSiehe, ich bringe über dich Angst, ist der Spruch Gottes, des Herrn der Heerschaaren, von all deinen Umwohnern, und ihr sollt weggestoßen werden, jeder vor sich hin, und Niemand sammelt den Flüchtigen.
6
וְאַחֲרֵי־כֵ֗ן אָשִׁ֛יב אֶת־שְׁב֥וּת בְּנֵֽי־עַמּ֖וֹן נְאֻם־יְהֹוָֽה׃ {פ}
ZunzAber nachher bringe ich zurück die Gefangenen der Söhne Ammon, ist der Spruch des Ewigen. —
7
לֶאֱד֗וֹם כֹּ֤ה אָמַר֙ יְהֹוָ֣ה צְבָא֔וֹת הַאֵ֥ין ע֛וֹד חׇכְמָ֖ה בְּתֵימָ֑ן אָבְדָ֤ה עֵצָה֙ מִבָּנִ֔ים נִסְרְחָ֖ה חׇכְמָתָֽם׃
ZunzGegen Edom. Also spricht der Ewige der Heerschaaren: Ist keine Weisheit mehr in Teman? des Rathes beraubt sind die Einsichtigen, verdorben ist ihre Weisheit.
8
נֻ֤סוּ הׇפְנוּ֙ הֶעְמִ֣יקוּ לָשֶׁ֔בֶת יֹשְׁבֵ֖י דְּדָ֑ן כִּ֣י אֵ֥יד עֵשָׂ֛ו הֵבֵ֥אתִי עָלָ֖יו עֵ֥ת פְּקַדְתִּֽיו׃
ZunzSie flüchten, wenden sich, nehmen in der Tiefe ihren Sitz, die Bewohner von Dedan; denn Esav's Sturz bringe ich über ihn, die Zeit, da ich an ihm ahnde.
9
אִם־בֹּֽצְרִים֙ בָּ֣אוּ לָ֔ךְ לֹ֥א יַשְׁאִ֖רוּ עוֹלֵל֑וֹת אִם־גַּנָּבִ֥ים בַּלַּ֖יְלָה הִשְׁחִ֥יתוּ דַיָּֽם׃
ZunzWenn Winzer über dich gekommen, ließen sie nicht Nachlese übrig? Wenn Diebe bei Nacht, sie haben ihnen genug verdorben.
10
כִּֽי־אֲנִ֞י חָשַׂ֣פְתִּי אֶת־עֵשָׂ֗ו גִּלֵּ֙יתִי֙ אֶת־מִסְתָּרָ֔יו וְנֶחְבָּ֖ה לֹ֣א יוּכָ֑ל שֻׁדַּ֥ד זַרְע֛וֹ וְאֶחָ֥יו וּשְׁכֵנָ֖יו וְאֵינֶֽנּוּ׃
ZunzAber ich habe Esav entblößt, seine Schlupfwinkel aufgedeckt, daß er sich nicht verstecken kann. Verwüstet ist sein Same, und seine Brüder, und seine Nachbaren, und er ist nicht mehr.
11
עׇזְבָ֥ה יְתֹמֶ֖יךָ אֲנִ֣י אֲחַיֶּ֑ה וְאַלְמְנוֹתֶ֖יךָ עָלַ֥י תִּבְטָֽחוּ׃ {ס}
ZunzUeberlasse deine Waisen (mir), ich erhalte sie am Leben, und deine Wittwen sollen auf mich vertrauen.
12
כִּי־כֹ֣ה ׀ אָמַ֣ר יְהֹוָ֗ה הִ֠נֵּ֠ה אֲשֶׁר־אֵ֨ין מִשְׁפָּטָ֜ם לִשְׁתּ֤וֹת הַכּוֹס֙ שָׁת֣וֹ יִשְׁתּ֔וּ וְאַתָּ֣ה ה֔וּא נָקֹ֖ה תִּנָּקֶ֑ה לֹ֣א תִנָּקֶ֔ה כִּ֥י שָׁתֹ֖ה תִּשְׁתֶּֽה׃
ZunzDenn also spricht der Ewige: Siehe, die, denen es nicht gebührt, den Becher zu trinken, müssen trinken, und du wolltest frei ausgehen? Du wirst nicht frei ausgehen, sondern trinken wirst du.
13
כִּ֣י בִ֤י נִשְׁבַּ֙עְתִּי֙ נְאֻם־יְהֹוָ֔ה כִּֽי־לְשַׁמָּ֧ה לְחֶרְפָּ֛ה לְחֹ֥רֶב וְלִקְלָלָ֖ה תִּהְיֶ֣ה בׇצְרָ֑ה וְכׇל־עָרֶ֥יהָ תִהְיֶ֖ינָה לְחׇרְב֥וֹת עוֹלָֽם׃
ZunzDenn bei mir hab' ich geschworen, ist der Spruch des Ewigen, daß zum Entsetzen, zum Hohne, zur Verwüstung und zum Fluche soll Bozrah seyn, und all seine Städte zu ewigen Trümmern.
14
שְׁמוּעָ֤ה שָׁמַ֙עְתִּי֙ מֵאֵ֣ת יְהֹוָ֔ה וְצִ֖יר בַּגּוֹיִ֣ם שָׁל֑וּחַ הִֽתְקַבְּצוּ֙ וּבֹ֣אוּ עָלֶ֔יהָ וְק֖וּמוּ לַמִּלְחָמָֽה׃
ZunzEine Kunde hab' ich vernommen vom Ewigen, und ein Bote ist unter die Völker gesandt: Sammelt euch, kommet über es her und macht euch auf zum Kriege!
15
כִּֽי־הִנֵּ֥ה קָטֹ֛ן נְתַתִּ֖יךָ בַּגּוֹיִ֑ם בָּז֖וּי בָּאָדָֽם׃
ZunzDenn siehe, klein habe ich dich hingestellt unter den Völkern, gering geachtet unter den Menschen.
16
תִּֽפְלַצְתְּךָ֞ הִשִּׁ֤יא אֹתָךְ֙ זְד֣וֹן לִבֶּ֔ךָ שֹֽׁכְנִי֙ בְּחַגְוֵ֣י הַסֶּ֔לַע תֹּפְשִׂ֖י מְר֣וֹם גִּבְעָ֑ה כִּֽי־תַגְבִּ֤יהַּ כַּנֶּ֙שֶׁר֙ קִנֶּ֔ךָ מִשָּׁ֥ם אוֹרִֽידְךָ֖ נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzDeine Uebereilung berückt dich, der Trotz deines Herzens, der du Felsenhöhen bewohnest, ragende Gipfel inne hast. Ob du dem Adler gleich dein Nest hoch machst, von da stürze ich dich herab, ist der Spruch des Ewigen.
17
וְהָיְתָ֥ה אֱד֖וֹם לְשַׁמָּ֑ה כֹּ֚ל עֹבֵ֣ר עָלֶ֔יהָ יִשֹּׁ֥ם וְיִשְׁרֹ֖ק עַל־כׇּל־מַכּוֹתֶֽהָ׃
ZunzUnd Edom soll zum Entsetzen werden, wer daran vorüberziehet, wird sich entsetzen und zischen ob all seinen Schlägen.
18
כְּֽמַהְפֵּכַ֞ת סְדֹ֧ם וַעֲמֹרָ֛ה וּשְׁכֵנֶ֖יהָ אָמַ֣ר יְהֹוָ֑ה לֹא־יֵשֵׁ֥ב שָׁם֙ אִ֔ישׁ וְלֹא־יָג֥וּר בָּ֖הּ בֶּן־אָדָֽם׃
ZunzWie die Zerstörung von Sedom und Amorah und ihrer Nachbaren, spricht der Ewige, soll kein Mann dort wohnen, und nicht weilen darin ein Menschensohn.
19
הִ֠נֵּ֠ה כְּאַרְיֵ֞ה יַעֲלֶ֨ה מִגְּא֣וֹן הַיַּרְדֵּן֮ אֶל־נְוֵ֣ה אֵיתָן֒ כִּֽי־אַרְגִּ֤יעָה אֲרִיצֶ֙נּוּ֙ מֵעָלֶ֔יהָ וּמִ֥י בָח֖וּר אֵלֶ֣יהָ אֶפְקֹ֑ד כִּ֣י מִ֤י כָמ֙וֹנִי֙ וּמִ֣י יֹעִידֶ֔נִּי וּמִי־זֶ֣ה רֹעֶ֔ה אֲשֶׁ֥ר יַעֲמֹ֖ד לְפָנָֽי׃ {ס}
ZunzSiehe, gleich dem Löwen kommt er herauf von des Jardens Fluthentrotz gegen die feste Wohnung; wenn ich ihn aufrege, laß' ich über sie hin ihn eilen. Und wer erkoren ist, den rüste ich gegen sie; denn wer ist mir gleich, und wer will mich vorladen, und wer ist der Hirt, der vor mir bestünde?
20
לָכֵ֞ן שִׁמְע֣וּ עֲצַת־יְהֹוָ֗ה אֲשֶׁ֤ר יָעַץ֙ אֶל־אֱד֔וֹם וּמַ֨חְשְׁבוֹתָ֔יו אֲשֶׁ֥ר חָשַׁ֖ב אֶל־יֹשְׁבֵ֣י תֵימָ֑ן אִם־ל֤וֹא יִסְחָבוּם֙ צְעִירֵ֣י הַצֹּ֔אן אִם־לֹ֥א יַשִּׁ֛ים עֲלֵיהֶ֖ם נְוֵהֶֽם׃
ZunzDarum vernehmet den Beschluß des Ewigen, den er gefaßt über Edom, und seine Anschläge, die er sinnt über die Bewohner Temans. Ob nicht die Hirtenbuben sie schleifen, ob nicht ihre Wohnung soll verschüttet werden über ihnen!
21
מִקּ֣וֹל נִפְלָ֔ם רָעֲשָׁ֖ה הָאָ֑רֶץ צְעָקָ֕ה בְּיַם־ס֖וּף נִשְׁמַ֥ע קוֹלָֽהּ׃
ZunzVon dem Dröhnen ihres Sturzes bebt die Erde, des Jammers Stimme wird am Schilfmeer gehört.
22
הִנֵּ֤ה כַנֶּ֙שֶׁר֙ יַעֲלֶ֣ה וְיִדְאֶ֔ה וְיִפְרֹ֥שׂ כְּנָפָ֖יו עַל־בׇּצְרָ֑ה וְֽ֠הָיָ֠ה לֵ֞ב גִּבּוֹרֵ֤י אֱדוֹם֙ בַּיּ֣וֹם הַה֔וּא כְּלֵ֖ב אִשָּׁ֥ה מְצֵרָֽה׃ {פ}
ZunzSiehe, wie ein Adler kommt er herauf und fliegt, und breitet seine Fittige über Bojrah, und es wird der Muth der Helden Edom's an selbigem Tage gleich dem Muthe eines Weibes in Kindesnöthen. —
23
לְדַמֶּ֗שֶׂק בּ֤וֹשָֽׁה חֲמָת֙ וְאַרְפָּ֔ד כִּֽי־שְׁמֻעָ֥ה רָעָ֛ה שָׁמְע֖וּ נָמֹ֑גוּ בַּיָּ֣ם דְּאָגָ֔ה הַשְׁקֵ֖ט לֹ֥א יוּכָֽל׃
ZunzGegen Dammesek. Beschämt ist Chamat und Arpad; denn böse Kunde haben sie vernommen, sie verzagen; am Meere ist Sorge, es kann nicht Ruhe haben.
24
רָפְתָ֥ה דַמֶּ֛שֶׂק הִפְנְתָ֥ה לָנ֖וּס וְרֶ֣טֶט ׀ הֶחֱזִ֑יקָה צָרָ֧ה וַחֲבָלִ֛ים אֲחָזַ֖תָּה כַּיּוֹלֵדָֽה׃
ZunzErschlafft ist Dammesek, wendet sich zur Flucht, und Zittern ergreift es, Angst und Wehen fassen es wie eine Gebärerin.
25
אֵ֥יךְ לֹֽא־עֻזְּבָ֖ה עִ֣יר (תהלה) [תְּהִלָּ֑ת] קִרְיַ֖ת מְשׂוֹשִֽׂי׃
ZunzWie ist sie nicht verlassen die Stadt des Ruhms, die Veste meiner Wonne!
26
לָכֵ֛ן יִפְּל֥וּ בַחוּרֶ֖יהָ בִּרְחֹבֹתֶ֑יהָ וְכׇל־אַנְשֵׁ֨י הַמִּלְחָמָ֤ה יִדַּ֙מּוּ֙ בַּיּ֣וֹם הַה֔וּא נְאֻ֖ם יְהֹוָ֥ה צְבָאֽוֹת׃
ZunzDarum sollen fallen ihre Jünglinge in ihren Straßen, und all die Kriegsmänner untergehen an selbigem Tage, ist der Spruch des Ewigen der Heerschaaren.
27
וְהִצַּ֥תִּי אֵ֖שׁ בְּחוֹמַ֣ת דַּמָּ֑שֶׂק וְאָכְלָ֖ה אַרְמְנ֥וֹת בֶּן־הֲדָֽד׃ {פ}
ZunzUnd ich werde Feuer anzünden an der Mauer von Dammesek, daß es fresse die Paläste Benhadad's. —
28
לְקֵדָ֣ר ׀ וּֽלְמַמְלְכ֣וֹת חָצ֗וֹר אֲשֶׁ֤ר הִכָּה֙ (נבוכדראצור) [נְבוּכַדְרֶאצַּ֣ר] מֶלֶךְ־בָּבֶ֔ל כֹּ֖ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֑ה ק֚וּמוּ עֲל֣וּ אֶל־קֵדָ֔ר וְשׇׁדְד֖וּ אֶת־בְּנֵי־קֶֽדֶם׃
ZunzGegen Kedar und die Reiche von Chazor, die geschlagen Nebuchadrezar, König von Babel. Also spricht der Ewige: Auf, ziehet! wider Kedar, und verwüstet die Söhne des Morgenlandes.
29
אׇהֳלֵיהֶ֤ם וְצֹאנָם֙ יִקָּ֔חוּ יְרִיעוֹתֵיהֶ֧ם וְכׇל־כְּלֵיהֶ֛ם וּגְמַלֵּיהֶ֖ם יִשְׂא֣וּ לָהֶ֑ם וְקָרְא֧וּ עֲלֵיהֶ֛ם מָג֖וֹר מִסָּבִֽיב׃
ZunzIhre Zelte und ihre Schafe werden genommen, ihre Teppiche und all ihr Geräthe, und ihre Kameele führen sie sich davon, und man rufet ihnen zu: Schrecken von allen Seiten!
30
נֻ֩סוּ֩ נֻּ֨דוּ מְאֹ֜ד הֶעְמִ֧יקוּ לָשֶׁ֛בֶת יֹשְׁבֵ֥י חָצ֖וֹר נְאֻם־יְהֹוָ֑ה כִּֽי־יָעַ֨ץ עֲלֵיכֶ֜ם נְבוּכַדְרֶאצַּ֤ר מֶלֶךְ־בָּבֶל֙ עֵצָ֔ה וְחָשַׁ֥ב (עליהם) [עֲלֵיכֶ֖ם] מַחֲשָׁבָֽה׃
ZunzFlüchtet, fliehet aus allen Kräften, setzet euch in Tiefen nieder, Bewohner Chazor's, ist der Spruch des Ewigen; denn gefaßt hat gegen euch Nebuchadrezar, König von Babel, einen Beschluß, und gesonnen gegen euch einen Anschlag.
31
ק֣וּמֽוּ עֲל֗וּ אֶל־גּ֥וֹי שְׁלֵ֛יו יוֹשֵׁ֥ב לָבֶ֖טַח נְאֻם־יְהֹוָ֑ה לֹא־דְלָתַ֧יִם וְלֹֽא־בְרִ֛יחַ ל֖וֹ בָּדָ֥ד יִשְׁכֹּֽנוּ׃
ZunzAuf, ziehet gegen das sorglose Volk, das sicher wohnet, ist der Spruch des Ewigen; es hat nicht Thüre und Riegel, sie wohnen abgesondert.
32
וְהָי֨וּ גְמַלֵּיהֶ֜ם לָבַ֗ז וַהֲמ֤וֹן מִקְנֵיהֶם֙ לְשָׁלָ֔ל וְזֵרִתִ֥ים לְכׇל־ר֖וּחַ קְצוּצֵ֣י פֵאָ֑ה וּמִכׇּל־עֲבָרָ֛יו אָבִ֥יא אֶת־אֵידָ֖ם נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd es sollen ihre Kameele zur Beute werden, und die Menge ihres Viehes zum Raube, und ich zerstreue sie nach allen Winden, die mit gestutztem Haar, und von allen Seiten bring' ich ihnen Sturz, ist der Spruch des Ewigen.
33
וְהָיְתָ֨ה חָצ֜וֹר לִמְע֥וֹן תַּנִּ֛ים שְׁמָמָ֖ה עַד־עוֹלָ֑ם לֹא־יֵשֵׁ֥ב שָׁם֙ אִ֔ישׁ וְלֹא־יָג֥וּר בָּ֖הּ בֶּן־אָדָֽם׃ {ס}
ZunzUnd es soll Chazor zur Wohnung der Schakale werden, eine Oede auf ewig; dort soll kein Mann wohnen, und kein Menschensohn darin weilen. —
34
אֲשֶׁ֨ר הָיָ֧ה דְבַר־יְהֹוָ֛ה אֶל־יִרְמְיָ֥הוּ הַנָּבִ֖יא אֶל־עֵילָ֑ם בְּרֵאשִׁ֗ית מַלְכ֛וּת צִדְקִיָּ֥ה מֶלֶךְ־יְהוּדָ֖ה לֵאמֹֽר׃
ZunzDas Wort des Ewigen, das erging an Jirmejahu, den Propheten, über Elam, im Anfange der Regierung des Zidkijahu, Königs von Jehudah, also:
35
כֹּ֤ה אָמַר֙ יְהֹוָ֣ה צְבָא֔וֹת הִנְנִ֥י שֹׁבֵ֖ר אֶת־קֶ֣שֶׁת עֵילָ֑ם רֵאשִׁ֖ית גְּבוּרָתָֽם׃
ZunzAlso spricht der Ewige der Heerschaaren: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elam's, den Ausbund seiner Stärke.
36
וְהֵבֵאתִ֨י אֶל־עֵילָ֜ם אַרְבַּ֣ע רוּח֗וֹת מֵֽאַרְבַּע֙ קְצ֣וֹת הַשָּׁמַ֔יִם וְזֵ֣רִתִ֔ים לְכֹ֖ל הָרֻח֣וֹת הָאֵ֑לֶּה וְלֹא־יִהְיֶ֣ה הַגּ֔וֹי אֲשֶׁ֛ר לֹא־יָב֥וֹא שָׁ֖ם נִדְּחֵ֥י (עולם) [עֵילָֽם]׃
ZunzUnd ich bringe über Elam vier Winde, von den vier Enden des Himmels, und ich zerstreue sie nach all diesen Winden, und es soll nicht geben ein Volk, wohin nicht kommen sollen die Verstoßenen Elam's.
37
וְהַחְתַּתִּ֣י אֶת־עֵ֠ילָ֠ם לִפְנֵ֨י אֹיְבֵיהֶ֜ם וְלִפְנֵ֣י ׀ מְבַקְשֵׁ֣י נַפְשָׁ֗ם וְהֵבֵאתִ֨י עֲלֵיהֶ֧ם ׀ רָעָ֛ה אֶת־חֲר֥וֹן אַפִּ֖י נְאֻם־יְהֹוָ֑ה וְשִׁלַּחְתִּ֤י אַחֲרֵיהֶם֙ אֶת־הַחֶ֔רֶב עַ֥ד כַּלּוֹתִ֖י אוֹתָֽם׃
ZunzUnd ich werde zag machen Elam vor ihren Feinden, und vor denen, die ihnen nach dem Leben trachten, und werde über sie Unglück bringen, meine Zornglut, ist der Spruch des Ewigen, und ich schicke das Schwert hinter ihnen her, bis ich sie aufgerieben.
38
וְשַׂמְתִּ֥י כִסְאִ֖י בְּעֵילָ֑ם וְהַאֲבַדְתִּ֥י מִשָּׁ֛ם מֶ֥לֶךְ וְשָׂרִ֖ים נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd ich stelle meinen Thron in Elam auf, und vernichte von dort Könige und Fürsten, ist der Spruch des Ewigen.
39
וְהָיָ֣ה ׀ בְּאַחֲרִ֣ית הַיָּמִ֗ים (אשוב) [אָשִׁ֛יב] אֶת־[שְׁב֥וּת] (שבית) עֵילָ֖ם נְאֻם־יְהֹוָֽה׃ {פ}
ZunzUnd es wird geschehen, in späten Zeiten führe ich zurück die Gefangenen Elam's, ist der Spruch des Ewigen.