Jirmejahu 46 ירמיהו
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Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
Haftarot in diesem Kapitel:
Bo
1
אֲשֶׁ֨ר הָיָ֧ה דְבַר־יְהֹוָ֛ה אֶל־יִרְמְיָ֥הוּ הַנָּבִ֖יא עַל־הַגּוֹיִֽם׃
ZunzWort des Ewigen, welches erging an Jirmejahu, den Propheten, gegen die Nationen;
2
לְמִצְרַ֗יִם עַל־חֵ֨יל פַּרְעֹ֤ה נְכוֹ֙ מֶ֣לֶךְ מִצְרַ֔יִם אֲשֶׁר־הָיָ֥ה עַל־נְהַר־פְּרָ֖ת בְּכַרְכְּמִ֑שׁ אֲשֶׁ֣ר הִכָּ֗ה נְבֽוּכַדְרֶאצַּר֙ מֶ֣לֶךְ בָּבֶ֔ל בִּשְׁנַת֙ הָרְבִיעִ֔ית לִיהוֹיָקִ֥ים בֶּן־יֹאשִׁיָּ֖הוּ מֶ֥לֶךְ יְהוּדָֽה׃
ZunzGegen Mizrajim, über das Heer des Pharaoh Necho, Königs von Mizrajim, das am Strom Frat stand in Karkemisch, welches Nebukadrezar, König von Babel, geschlagen im vierten Jahre des Jehojakim, Sohnes Joschijahu's, Königs von Jehudah.
3
עִרְכ֤וּ מָגֵן֙ וְצִנָּ֔ה וּגְשׁ֖וּ לַמִּלְחָמָֽה׃
ZunzRüstet Schild und Tartsche, und tretet hin zum Kampfe.
4
אִסְר֣וּ הַסּוּסִ֗ים וַֽעֲלוּ֙ הַפָּ֣רָשִׁ֔ים וְהִֽתְיַצְּב֖וּ בְּכוֹבָעִ֑ים מִרְקוּ֙ הָרְמָחִ֔ים לִבְשׁ֖וּ הַסִּרְיֹנֹֽת׃
ZunzSpannet die Rosse an und sitzet auf, ihr Reiter, und stellet euch in den Helmen auf, schärfet die Spieße, leget an die Panzer.
5
מַדּ֣וּעַ רָאִ֗יתִי הֵ֣מָּה חַתִּים֮ נְסֹגִ֣ים אָחוֹר֒ וְגִבּוֹרֵיהֶ֣ם יֻכַּ֔תּוּ וּמָנ֥וֹס נָ֖סוּ וְלֹ֣א הִפְנ֑וּ מָג֥וֹר מִסָּבִ֖יב נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzWarum sehe ich sie zag zurückweichend, und ihre Helden sind zerschmettert und stürzen in die Flucht, ohne sich umzusehen? Grauen von allen Seiten, ist der Spruch des Ewigen.
6
אַל־יָנ֣וּס הַקַּ֔ל וְאַל־יִמָּלֵ֖ט הַגִּבּ֑וֹר צָפ֙וֹנָה֙ עַל־יַ֣ד נְהַר־פְּרָ֔ת כָּשְׁל֖וּ וְנָפָֽלוּ׃
ZunzNicht entkomme der Schnellfüßige, und nicht entrinne der Starke. Nach Norden hin, am Ufer des Stromes Frat sinken sie und fallen.
7
מִי־זֶ֖ה כַּיְאֹ֣ר יַעֲלֶ֑ה כַּנְּהָר֕וֹת יִֽתְגָּעֲשׁ֖וּ מֵימָֽיו׃
ZunzWer ist es, der wie der Fluß emporschwillt, dessen Fluthen wie Ströme brausen?
8
מִצְרַ֙יִם֙ כַּיְאֹ֣ר יַעֲלֶ֔ה וְכַנְּהָר֖וֹת יִתְגֹּ֣עֲשׁוּ מָ֑יִם וַיֹּ֗אמֶר אַֽעֲלֶה֙ אֲכַסֶּה־אֶ֔רֶץ אֹבִ֥ידָה עִ֖יר וְיֹ֥שְׁבֵי בָֽהּ׃
ZunzMizrajim, wie der Fluß schwillt es empor, und wie Ströme brausen seine Fluthen, und es spricht: Ich schwelle empor, bedecke das Land, vernichte die Stadt und ihre Bewohner.
9
עֲל֤וּ הַסּוּסִים֙ וְהִתְהֹלְל֣וּ הָרֶ֔כֶב וְיֵצְא֖וּ הַגִּבּוֹרִ֑ים כּ֤וּשׁ וּפוּט֙ תֹּפְשֵׂ֣י מָגֵ֔ן וְלוּדִ֕ים תֹּפְשֵׂ֖י דֹּ֥רְכֵי קָֽשֶׁת׃
ZunzBesteiget die Rosse und tummelt euch, ihr Wagenlenker, und ausziehen lasset die Starken, Kusch und Put, die den Schild führen, und Ludim, Schützen, die den Bogen spannen.
10
וְֽהַיּ֨וֹם הַה֜וּא לַֽאדֹנָ֧י יֱהֹוִ֣ה צְבָא֗וֹת י֤וֹם נְקָמָה֙ לְהִנָּקֵ֣ם מִצָּרָ֔יו וְאָכְלָ֥ה חֶ֙רֶב֙ וְשָׂ֣בְעָ֔ה וְרָוְתָ֖ה מִדָּמָ֑ם כִּ֣י זֶ֠בַח לַאדֹנָ֨י יֱהֹוִ֧ה צְבָא֛וֹת בְּאֶ֥רֶץ צָפ֖וֹן אֶל־נְהַר־פְּרָֽת׃
ZunzUnd derselbige Tag ist Gott, dem Herrn der Heerschaaren, ein Tag der Rache, sich zu rächen an seinen Feinden, und fressen soll das Schwert, und sich sättigen und trunken werden von ihrem Blute; denn ein Opfer hält Gott, der Herr der Heerschaaren, im Lande des Nordens, am Strome Frat.
11
עֲלִ֤י גִלְעָד֙ וּקְחִ֣י צֳרִ֔י בְּתוּלַ֖ת בַּת־מִצְרָ֑יִם לַשָּׁוְא֙ (הרביתי) [הִרְבֵּ֣ית] רְפֻא֔וֹת תְּעָלָ֖ה אֵ֥ין לָֽךְ׃
ZunzGehe hinauf nach Gilead und nimm Balsam, jungfräuliche Tochter Mizrajim; umsonst nimmst du der Heilmittel viel, dir wird keine Genesung.
12
שָׁמְע֤וּ גוֹיִם֙ קְלוֹנֵ֔ךְ וְצִוְחָתֵ֖ךְ מָלְאָ֣ה הָאָ֑רֶץ כִּֽי־גִבּ֤וֹר בְּגִבּוֹר֙ כָּשָׁ֔לוּ יַחְדָּ֖יו נָפְל֥וּ שְׁנֵיהֶֽם׃ {פ}
ZunzVölker hören deine Schmach, und deines Jammers ist die Erde voll; denn Held über Helden, sinken sie zusammen, fallen sie beide.
Haftarah Bo Aschkenasim und Sefardim beginnen hier.
13
הַדָּבָר֙ אֲשֶׁ֣ר דִּבֶּ֣ר יְהֹוָ֔ה אֶֽל־יִרְמְיָ֖הוּ הַנָּבִ֑יא לָב֗וֹא נְבֽוּכַדְרֶאצַּר֙ מֶ֣לֶךְ בָּבֶ֔ל לְהַכּ֖וֹת אֶת־אֶ֥רֶץ מִצְרָֽיִם׃
ZunzDas Wort, welches der Ewige geredet zu Jirmejahu, dem Propheten, bei der Ankunft Nebukadrezar's, Königs von Babel, das Land Mizrajim zu schlagen.
14
הַגִּ֤ידוּ בְמִצְרַ֙יִם֙ וְהַשְׁמִ֣יעֽוּ בְמִגְדּ֔וֹל וְהַשְׁמִ֥יעוּ בְנֹ֖ף וּבְתַחְפַּנְחֵ֑ס אִמְר֗וּ הִתְיַצֵּב֙ וְהָכֵ֣ן לָ֔ךְ כִּֽי־אָכְלָ֥ה חֶ֖רֶב סְבִיבֶֽיךָ׃
ZunzVerkündet in Mizrajim, und rufet aus in Migdol, und rufet aus in Nof und in Tachpanches; sprechet: Stelle dich auf und richte dich, denn um dich her frißt das Schwert.
15
מַדּ֖וּעַ נִסְחַ֣ף אַבִּירֶ֑יךָ לֹ֣א עָמַ֔ד כִּ֥י יְהֹוָ֖ה הֲדָפֽוֹ׃
ZunzWarum ist fortgerissen dein Gewaltiger? Er hält nicht Stand, denn der Ewige stößt ihn weg.
16
הִרְבָּ֖ה כּוֹשֵׁ֑ל גַּם־נָפַ֞ל אִ֣ישׁ אֶל־רֵעֵ֗הוּ וַיֹּֽאמְרוּ֙ ק֣וּמָה ׀ וְנָשֻׁ֣בָה אֶל־עַמֵּ֗נוּ וְאֶל־אֶ֙רֶץ֙ מוֹלַדְתֵּ֔נוּ מִפְּנֵ֖י חֶ֥רֶב הַיּוֹנָֽה׃
ZunzEr läßt Viele stürzen, auch fällt Einer über den Andern, und sie sprechen: Auf, lasset uns zurückkehren zu unserm Volke, und in unser Geburtsland vor dem erwürgenden Schwerte.
17
קָרְא֖וּ שָׁ֑ם פַּרְעֹ֤ה מֶֽלֶךְ־מִצְרַ֙יִם֙ שָׁא֔וֹן הֶעֱבִ֖יר הַמּוֹעֵֽד׃
ZunzSie rufen dort: Pharaoh ist König von Mizrajim, Geprahl war es, er hat die Frist vorübergehen lassen.
18
חַי־אָ֙נִי֙ נְאֻם־הַמֶּ֔לֶךְ יְהֹוָ֥ה צְבָא֖וֹת שְׁמ֑וֹ כִּ֚י כְּתָב֣וֹר בֶּהָרִ֔ים וּכְכַרְמֶ֖ל בַּיָּ֥ם יָבֽוֹא׃
ZunzSo wahr ich lebe, ist der Spruch des Königs, Ewiger der Heerschaaren, ist sein Name, daß er wie Tabor unter den Bergen, und wie Karmel am Meere heranzieht.
19
כְּלֵ֤י גוֹלָה֙ עֲשִׂ֣י לָ֔ךְ יוֹשֶׁ֖בֶת בַּת־מִצְרָ֑יִם כִּי־נֹף֙ לְשַׁמָּ֣ה תִֽהְיֶ֔ה וְנִצְּתָ֖ה מֵאֵ֥ין יוֹשֵֽׁב׃ {ס}
ZunzGeräthe der Exils mache dir, Bewohnerin, Tochter Mizrajim's; denn Nof wird zur Oede werden, und es wird verwüstet, leer an Bewohnern.
20
עֶגְלָ֥ה יְפֵה־פִיָּ֖ה מִצְרָ֑יִם קֶ֥רֶץ מִצָּפ֖וֹן בָּ֥א בָֽא׃
ZunzAllerschönste Färse, o Mizrajim! Die Schlächter, sie kommen von Norden.
21
גַּם־שְׂכִרֶ֤יהָ בְקִרְבָּהּ֙ כְּעֶגְלֵ֣י מַרְבֵּ֔ק כִּֽי־גַם־הֵ֧מָּה הִפְנ֛וּ נָ֥סוּ יַחְדָּ֖יו לֹ֣א עָמָ֑דוּ כִּ֣י י֥וֹם אֵידָ֛ם בָּ֥א עֲלֵיהֶ֖ם עֵ֥ת פְּקֻדָּתָֽם׃
ZunzAuch ihren Söldlingen in ihrer Mitte ergeht es wie Kälbern der Mast; denn auch sie wenden sich, fliehen zumal, halten nicht Stand; denn der Tag ihres Sturzes kommt über sie, die Zeit, wo an ihnen geahndet wird.
22
קוֹלָ֖הּ כַּנָּחָ֣שׁ יֵלֵ֑ךְ כִּֽי־בְחַ֣יִל יֵלֵ֔כוּ וּבְקַרְדֻּמּוֹת֙ בָּ֣אוּ לָ֔הּ כְּחֹטְבֵ֖י עֵצִֽים׃
ZunzIhr Geschrei, wie das einer Schlange erschallt es, denn mit Kriegsmacht ziehen sie heran, und mit Aexten kommen sie über sie, wie Holzhauer.
23
כָּרְת֤וּ יַעְרָהּ֙ נְאֻם־יְהֹוָ֔ה כִּ֖י לֹ֣א יֵחָקֵ֑ר כִּ֤י רַבּוּ֙ מֵֽאַרְבֶּ֔ה וְאֵ֥ין לָהֶ֖ם מִסְפָּֽר׃
ZunzSie hauen um ihren Wald, ist der Spruch des Ewigen, sei er auch undurchdringlich; denn mehr als Heuschrecken sind sie, und ihrer ist keine Zahl.
24
הֹבִ֖ישָׁה בַּת־מִצְרָ֑יִם נִתְּנָ֖ה בְּיַ֥ד עַם־צָפֽוֹן׃
ZunzZu Schanden geworden ist die Tochter Mizrajim's, gegeben in die Hand des Volkes aus Norden.
25
אָמַר֩ יְהֹוָ֨ה צְבָא֜וֹת אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל הִנְנִ֤י פוֹקֵד֙ אֶל־אָמ֣וֹן מִנֹּ֔א וְעַל־פַּרְעֹה֙ וְעַל־מִצְרַ֔יִם וְעַל־אֱלֹהֶ֖יהָ וְעַל־מְלָכֶ֑יהָ וְעַ֨ל־פַּרְעֹ֔ה וְעַ֥ל הַבֹּטְחִ֖ים בּֽוֹ׃
ZunzEs spricht der Ewige der Heerschaaren, der Gott Jisraél's: Siehe, ich ahnde an Ammon von No, und an Pharaoh, und an Mizrajim, und an ihren Göttern, und an ihren Königen; wie an Pharaoh, so an denen, die auf ihn vertrauen.
26
וּנְתַתִּ֗ים בְּיַד֙ מְבַקְשֵׁ֣י נַפְשָׁ֔ם וּבְיַ֛ד נְבוּכַדְרֶאצַּ֥ר מֶלֶךְ־בָּבֶ֖ל וּבְיַד־עֲבָדָ֑יו וְאַחֲרֵי־כֵ֛ן תִּשְׁכֹּ֥ן כִּֽימֵי־קֶ֖דֶם נְאֻם־יְהֹוָֽה׃ {פ}
ZunzUnd gebe sie in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und in die Hand Nebukadrezar's, Königs von Babel und in die Hand seiner Knechte; hernach aber soll es bewohnt seyn, wie in den Tagen der Vorzeit, ist der Spruch des Ewigen
27
וְ֠אַתָּ֠ה אַל־תִּירָ֞א עַבְדִּ֤י יַֽעֲקֹב֙ וְאַל־תֵּחַ֣ת יִשְׂרָאֵ֔ל כִּ֠י הִנְנִ֤י מוֹשִֽׁעֲךָ֙ מֵרָח֔וֹק וְאֶֽת־זַרְעֲךָ֖ מֵאֶ֣רֶץ שִׁבְיָ֑ם וְשָׁ֧ב יַעֲק֛וֹב וְשָׁקַ֥ט וְשַׁאֲנַ֖ן וְאֵ֥ין מַחֲרִֽיד׃
ZunzDu aber fürchte nicht, mein Knecht Jaakob, und jage nicht, Jisraél; denn siehe, ich löse dich aus der Ferne, und deinen Samen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, und zurückkehren wird Jaakob, und wird ruhig bleiben und sorgenlos, und Niemand stört.
28
אַ֠תָּ֠ה אַל־תִּירָ֞א עַבְדִּ֤י יַֽעֲקֹב֙ נְאֻם־יְהֹוָ֔ה כִּ֥י אִתְּךָ֖ אָ֑נִי כִּי֩ אֶעֱשֶׂ֨ה כָלָ֜ה בְּכׇֽל־הַגּוֹיִ֣ם ׀ אֲשֶׁ֧ר הִדַּחְתִּ֣יךָ שָּׁ֗מָּה וְאֹֽתְךָ֙ לֹא־אֶעֱשֶׂ֣ה כָלָ֔ה וְיִסַּרְתִּ֙יךָ֙ לַמִּשְׁפָּ֔ט וְנַקֵּ֖ה לֹ֥א אֲנַקֶּֽךָּ׃ {פ}
ZunzDu fürchte nicht, mein Knecht Jaakob, ist der Spruch des Ewigen, denn ich bin mit dir. Wenn ich Vernichtung übe an allen Völkern, dahin ich dich verstoßen, üb' ich doch an dir keine Vernichtung. Und ich werde dich züchtigen nach Gebühr, es aber straflos dir nicht hingehen lassen.
Haftarah Bo Aschkenasim und Sefardim enden hier.