Jirmejahu 21 ירמיהו

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
1
הַדָּבָ֛ר אֲשֶׁר־הָיָ֥ה אֶֽל־יִרְמְיָ֖הוּ מֵאֵ֣ת יְהֹוָ֑ה בִּשְׁלֹ֨חַ אֵלָ֜יו הַמֶּ֣לֶךְ צִדְקִיָּ֗הוּ אֶת־פַּשְׁחוּר֙ בֶּן־מַלְכִּיָּ֔ה וְאֶת־צְפַנְיָ֧ה בֶן־מַעֲשֵׂיָ֛ה הַכֹּהֵ֖ן לֵאמֹֽר׃
ZunzDas Wort, welches erging an Jirmejahu vom Ewigen aus, als der König Zidkijahu an ihn sandte den Paschchur, den Sohn Malkijah, und Zefanjah, den Sohn Maasejah, den Priester, mit den Worten:
2
דְּרׇשׁ־נָ֤א בַעֲדֵ֙נוּ֙ אֶת־יְהֹוָ֔ה כִּ֛י נְבוּכַדְרֶאצַּ֥ר מֶֽלֶךְ־בָּבֶ֖ל נִלְחָ֣ם עָלֵ֑ינוּ אוּלַי֩ יַעֲשֶׂ֨ה יְהֹוָ֤ה אוֹתָ֙נוּ֙ כְּכׇל־נִפְלְאֹתָ֔יו וְיַעֲלֶ֖ה מֵעָלֵֽינוּ׃
ZunzFrage doch um uns den Ewigen, denn Nebukadrezar, König von Babel, streitet wider uns; vielleicht thut der Ewige an uns nach all seinen Wundern, daß er abziehe von uns.
3
וַיֹּ֥אמֶר יִרְמְיָ֖הוּ אֲלֵיהֶ֑ם כֹּ֥ה תֹאמְרֻ֖ן אֶל־צִדְקִיָּֽהוּ׃ {ס}
ZunzUnd Jirmejahu sprach zu ihnen: So sprechet zu Zidkijahu:
4
כֹּה־אָמַ֨ר יְהֹוָ֜ה אֱלֹהֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל הִנְנִ֣י מֵסֵב֮ אֶת־כְּלֵ֣י הַמִּלְחָמָה֮ אֲשֶׁ֣ר בְּיֶדְכֶם֒ אֲשֶׁ֨ר אַתֶּ֜ם נִלְחָמִ֣ים בָּ֗ם אֶת־מֶ֤לֶךְ בָּבֶל֙ וְאֶת־הַכַּשְׂדִּ֔ים הַצָּרִ֣ים עֲלֵיכֶ֔ם מִח֖וּץ לַחוֹמָ֑ה וְאָסַפְתִּ֣י אוֹתָ֔ם אֶל־תּ֖וֹךְ הָעִ֥יר הַזֹּֽאת׃
ZunzSo spricht der Ewige, Gott Jisraél's: Siehe, ich schaffe fort die Kriegswaffen in eurer Hand, womit ihr streitet wider den König von Babel, und die Kasdim, die euch belagern, außerhalb der Mauer, und versammele sie mitten in diese Stadt
5
וְנִלְחַמְתִּ֤י אֲנִי֙ אִתְּכֶ֔ם בְּיָ֥ד נְטוּיָ֖ה וּבִזְר֣וֹעַ חֲזָקָ֑ה וּבְאַ֥ף וּבְחֵמָ֖ה וּבְקֶ֥צֶף גָּדֽוֹל׃
ZunzAber ich streite wider euch mit ausgestreckter Hand, und mit starkem Arm, und mit Zorn, und mit Grimm und mit großer Wuth,
6
וְהִכֵּיתִ֗י אֶת־יֽוֹשְׁבֵי֙ הָעִ֣יר הַזֹּ֔את וְאֶת־הָאָדָ֖ם וְאֶת־הַבְּהֵמָ֑ה בְּדֶ֥בֶר גָּד֖וֹל יָמֻֽתוּ׃
ZunzUnd schlage die Bewohner dieser Stadt und die Menschen und das Vieh, durch große Pest sollen sie sterben.
7
וְאַחֲרֵי־כֵ֣ן נְאֻם־יְהֹוָ֡ה אֶתֵּ֣ן אֶת־צִדְקִיָּ֣הוּ מֶלֶךְ־יְהוּדָ֣ה וְאֶת־עֲבָדָ֣יו ׀ וְאֶת־הָעָ֡ם וְאֶת־הַנִּשְׁאָרִים֩ בָּעִ֨יר הַזֹּ֜את מִן־הַדֶּ֣בֶר ׀ מִן־הַחֶ֣רֶב וּמִן־הָרָעָ֗ב בְּיַד֙ נְבוּכַדְרֶאצַּ֣ר מֶלֶךְ־בָּבֶ֔ל וּבְיַד֙ אֹֽיְבֵיהֶ֔ם וּבְיַ֖ד מְבַקְשֵׁ֣י נַפְשָׁ֑ם וְהִכָּ֣ם לְפִי־חֶ֔רֶב לֹא־יָח֣וּס עֲלֵיהֶ֔ם וְלֹ֥א יַחְמֹ֖ל וְלֹ֥א יְרַחֵֽם׃
ZunzUnd hernach, ist der Spruch des Ewigen, gebe ich Zidkijahu, den König von Jehudah, und seine Knechte und das Volk, und die in dieser Stadt von der Pest, von dem Schwert und von dem Hunger Uebriggebliebenen in die Hand Nebukadrezar's, Königs von Babel, und in die Hand ihrer Feinde, und in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und er schlägt sie mit der Schärfe des Schwertes, ohne Mitleiden mit ihnen, und ohne Schonung, und ohne Erbarmen.
8
וְאֶל־הָעָ֤ם הַזֶּה֙ תֹּאמַ֔ר כֹּ֖ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֑ה הִנְנִ֤י נֹתֵן֙ לִפְנֵיכֶ֔ם אֶת־דֶּ֥רֶךְ הַחַיִּ֖ים וְאֶת־דֶּ֥רֶךְ הַמָּֽוֶת׃
ZunzUnd zu diesem Volke sprichst du: So spricht der Ewige: Siehe, ich lege euch vor den Weg des Lebens und den Weg des Todes.
9
הַיֹּשֵׁב֙ בָּעִ֣יר הַזֹּ֔את יָמ֕וּת בַּחֶ֖רֶב וּבָרָעָ֣ב וּבַדָּ֑בֶר וְהַיּוֹצֵא֩ וְנָפַ֨ל עַל־הַכַּשְׂדִּ֜ים הַצָּרִ֤ים עֲלֵיכֶם֙ (יחיה) [וְחָיָ֔ה] וְהָיְתָה־לּ֥וֹ נַפְשׁ֖וֹ לְשָׁלָֽל׃
ZunzWer in dieser Stadt bleibt, stirbt durch das Schwert, und durch Hunger und durch Pest; wer aber hinausgeht und überläuft zu den Kasdim, die euch belagern, der bleibt leben und ihm wird sein Leben zur Beute.
10
כִּ֣י שַׂ֣מְתִּי פָ֠נַי בָּעִ֨יר הַזֹּ֧את לְרָעָ֛ה וְלֹ֥א לְטוֹבָ֖ה נְאֻם־יְהֹוָ֑ה בְּיַד־מֶ֤לֶךְ בָּבֶל֙ תִּנָּתֵ֔ן וּשְׂרָפָ֖הּ בָּאֵֽשׁ׃ {ס}
ZunzDenn ich richte meine Blicke auf diese Stadt zum Bösen und nicht zum Guten, ist der Spruch des Ewigen; in die Hand des Königs von Babel wird sie gegeben, daß er sie mit Feuer verbrenne.
11
וּלְבֵית֙ מֶ֣לֶךְ יְהוּדָ֔ה שִׁמְע֖וּ דְּבַר־יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd zum Hause des Königs von Jehudah (sprechet:) Höret das Wort des Ewigen:
12
בֵּ֣ית דָּוִ֗ד כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה דִּ֤ינוּ לַבֹּ֙קֶר֙ מִשְׁפָּ֔ט וְהַצִּ֥ילוּ גָז֖וּל מִיַּ֣ד עוֹשֵׁ֑ק פֶּן־תֵּצֵ֨א כָאֵ֜שׁ חֲמָתִ֗י וּבָֽעֲרָה֙ וְאֵ֣ין מְכַבֶּ֔ה מִפְּנֵ֖י רֹ֥עַ (מעלליהם) [מַעַלְלֵיכֶֽם]׃
ZunzHaus Dawid's, so spricht der Ewige: Haltet Gericht an jeglichem Morgen und rettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers, daß nicht ausbreche gleich dem Feuer mein Grimm, und brenne, daß Keiner löschen mag, wegen der Bosheit eurer Handlungen.
13
הִנְנִ֨י אֵלַ֜יִךְ יֹשֶׁ֧בֶת הָעֵ֛מֶק צ֥וּר הַמִּישֹׁ֖ר נְאֻם־יְהֹוָ֑ה הָאֹֽמְרִים֙ מִֽי־יֵחַ֣ת עָלֵ֔ינוּ וּמִ֥י יָב֖וֹא בִּמְעוֹנוֹתֵֽינוּ׃
ZunzSiehe, ich will an dich, Bewohnerin des Thals, Hort der Ebene, ist der Spruch des Ewigen; die ihr sprechet: Wer möchte herabsteigen wider uns und bringen in unsere Wohnungen?
14
וּפָקַדְתִּ֧י עֲלֵיכֶ֛ם כִּפְרִ֥י מַעַלְלֵיכֶ֖ם נְאֻם־יְהֹוָ֑ה וְהִצַּ֤תִּי אֵשׁ֙ בְּיַעְרָ֔הּ וְאָכְלָ֖ה כׇּל־סְבִיבֶֽיהָ׃
ZunzAber ich will ahnden an euch nach der Frucht eurer Handlungen, ist der Spruch des Ewigen, und will anzünden ein Feuer an ihrem Walde, daß es fresse all ihre Umgebungen.