Jirmejahu 2 ירמיהו

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
Haftarot in diesem Kapitel: Masej · Matot
1
וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃
ZunzUnd es erging das Wort des Ewigen an mich also:
2
הָלֹ֡ךְ וְֽקָרָ֩אתָ֩ בְאׇזְנֵ֨י יְרוּשָׁלַ֜͏ִם לֵאמֹ֗ר כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה זָכַ֤רְתִּי לָךְ֙ חֶ֣סֶד נְעוּרַ֔יִךְ אַהֲבַ֖ת כְּלוּלֹתָ֑יִךְ לֶכְתֵּ֤ךְ אַֽחֲרַי֙ בַּמִּדְבָּ֔ר בְּאֶ֖רֶץ לֹ֥א זְרוּעָֽה׃
ZunzGehe und rufe vor den Ohren Jeruschalajim's also: So spricht der Ewige: Ich gedenke dir deine jugendliche Huld, deine bräutliche Liebe, wie du mir gefolgt durch die Wüste, durch unbesäetes Land.
3
קֹ֤דֶשׁ יִשְׂרָאֵל֙ לַיהֹוָ֔ה רֵאשִׁ֖ית תְּבוּאָתֹ֑ה כׇּל־אֹכְלָ֣יו יֶאְשָׁ֔מוּ רָעָ֛ה תָּבֹ֥א אֲלֵיהֶ֖ם נְאֻם־יְהֹוָֽה׃ {פ}
ZunzEin Heiligthum ist Jisraël dem Ewigen, Erstling seines Ertrags, alle, die ihn essen, werden es büßen; Unheil wird über sie kommen, ist der Spruch des Ewigen.
Haftarah Schemot Sefardim enden hier.
Haftarah Pinchas Algier enden hier.
Haftarah Matot Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Romanioten und einige jemenitische Gemeinden enden hier.Jemeniten: abweichend: Jirmejahu 1,1–19
Haftarah Matot Algier beginnen hier.(erschlossen)Algier: Umfang aus der -Tabelle erschlossen
Haftarah Masej Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Romanioten, einige aschkenasische Gemeinden und einige jemenitische Gemeinden beginnen hier.Jemeniten: abweichend: Jeschajahu 1,1–20
4
שִׁמְע֥וּ דְבַר־יְהֹוָ֖ה בֵּ֣ית יַעֲקֹ֑ב וְכׇֽל־מִשְׁפְּח֖וֹת בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵֽל׃
ZunzHöret das Wort des Ewigen, Haus Jaakob's und alle Geschlechter des Hauses Jisraél.
5
כֹּ֣ה ׀ אָמַ֣ר יְהֹוָ֗ה מַה־מָּצְא֨וּ אֲבוֹתֵיכֶ֥ם בִּי֙ עָ֔וֶל כִּ֥י רָחֲק֖וּ מֵעָלָ֑י וַיֵּ֥לְכ֛וּ אַחֲרֵ֥י הַהֶ֖בֶל וַיֶּהְבָּֽלוּ׃
ZunzAlso spricht der Ewige: Was für Fehl fanden eure Väter an mir, daß sie sich von mir entfernten? Und sie gingen dem Tand nach und wurden bethört.
6
וְלֹ֣א אָֽמְר֔וּ אַיֵּ֣ה יְהֹוָ֔ה הַמַּעֲלֶ֥ה אֹתָ֖נוּ מֵאֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם הַמּוֹלִ֨יךְ אֹתָ֜נוּ בַּמִּדְבָּ֗ר בְּאֶ֨רֶץ עֲרָבָ֤ה וְשׁוּחָה֙ בְּאֶ֙רֶץ֙ צִיָּ֣ה וְצַלְמָ֔וֶת בְּאֶ֗רֶץ לֹא־עָ֤בַר בָּהּ֙ אִ֔ישׁ וְלֹא־יָשַׁ֥ב אָדָ֖ם שָֽׁם׃
ZunzUnd sie sprachen nicht: Wo ist der Ewige, der uns hinaufgeführt aus dem Lande Mizrajim? der uns geführt durch die Wüste, durch ein Land der Steppen und der Wildniß, durch ein Land der Dürre und des Todesschattens, durch ein Land, das Niemand durchzogen und wo kein Mensch gewohnt hat.
7
וָאָבִ֤יא אֶתְכֶם֙ אֶל־אֶ֣רֶץ הַכַּרְמֶ֔ל לֶאֱכֹ֥ל פִּרְיָ֖הּ וְטוּבָ֑הּ וַתָּבֹ֙אוּ֙ וַתְּטַמְּא֣וּ אֶת־אַרְצִ֔י וְנַחֲלָתִ֥י שַׂמְתֶּ֖ם לְתוֹעֵבָֽה׃
ZunzUnd ich brachte euch in das Land der Fruchtgefilde, daß ihr esset seine Frucht und seinen Segen; da kamet ihr und verunreinigtet mein Land, und mein Erbe machtet ihr zum Gräuel.
8
הַכֹּהֲנִ֗ים לֹ֤א אָֽמְרוּ֙ אַיֵּ֣ה יְהֹוָ֔ה וְתֹפְשֵׂ֤י הַתּוֹרָה֙ לֹ֣א יְדָע֔וּנִי וְהָרֹעִ֖ים פָּ֣שְׁעוּ בִ֑י וְהַנְּבִאִים֙ נִבְּא֣וּ בַבַּ֔עַל וְאַחֲרֵ֥י לֹֽא־יוֹעִ֖לוּ הָלָֽכוּ׃
ZunzDie Priester sprachen nicht: Wo ist der Ewige? und die Handhaber des Gesetzes wußten nichts von mir, und die Hirten fielen von mir ab, und die Propheten weissagten im Namen des Baal, und folgten denen, die nicht frommen.
9
לָכֵ֗ן עֹ֛ד אָרִ֥יב אִתְּכֶ֖ם נְאֻם־יְהֹוָ֑ה וְאֶת־בְּנֵ֥י בְנֵיכֶ֖ם אָרִֽיב׃
ZunzDarum werde ich weiter mit euch hadern, ist der Spruch des Ewigen, und mit euren Kindeskindern werde ich hadern.
10
כִּ֣י עִבְר֞וּ אִיֵּ֤י כִתִּיִּים֙ וּרְא֔וּ וְקֵדָ֛ר שִׁלְח֥וּ וְהִֽתְבּוֹנְנ֖וּ מְאֹ֑ד וּרְא֕וּ הֵ֥ן הָיְתָ֖ה כָּזֹֽאת׃
ZunzDenn ziehet hinüber in die Eilande der Kittijim und schauet, und nach Kedar sendet und habet wohl acht, sehet zu, ob solches da geschehen?
11
הַהֵימִ֥יר גּוֹי֙ אֱלֹהִ֔ים וְהֵ֖מָּה לֹ֣א אֱלֹהִ֑ים וְעַמִּ֛י הֵמִ֥יר כְּבוֹד֖וֹ בְּל֥וֹא יוֹעִֽיל׃
ZunzHat ein Volk Götter getauscht, die doch keine Götter sind?— Und mein Volk hat seine Herrlichkeit getauscht, um das, was nicht frommt.
12
שֹׁ֥מּוּ שָׁמַ֖יִם עַל־זֹ֑את וְשַׂעֲר֛וּ חׇרְב֥וּ מְאֹ֖ד נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzStaunet Himmel darob, euer Haar sträube sich, entsetzet euch sehr, ist der Spruch des Ewigen.
13
כִּֽי־שְׁתַּ֥יִם רָע֖וֹת עָשָׂ֣ה עַמִּ֑י אֹתִ֨י עָזְב֜וּ מְק֣וֹר ׀ מַ֣יִם חַיִּ֗ים לַחְצֹ֤ב לָהֶם֙ בֹּאר֔וֹת בֹּארֹת֙ נִשְׁבָּרִ֔ים אֲשֶׁ֥ר לֹֽא־יָכִ֖לוּ הַמָּֽיִם׃
ZunzDenn zwiefachen Frevel hat mein Volk verübt: mich verließen sie, den Quell lebendigen Wassers, um sich Gruben zu hauen, geborstene Gruben, die das Wasser nicht fassen.
14
הַעֶ֙בֶד֙ יִשְׂרָאֵ֔ל אִם־יְלִ֥יד בַּ֖יִת ה֑וּא מַדּ֖וּעַ הָיָ֥ה לָבַֽז׃
ZunzIst Jisraël ein Sklav, oder ist er ein Hausgeborner? Warum ist er zur Beute geworden?
15
עָלָיו֙ יִשְׁאֲג֣וּ כְפִרִ֔ים נָתְנ֖וּ קוֹלָ֑ם וַיָּשִׁ֤יתוּ אַרְצוֹ֙ לְשַׁמָּ֔ה עָרָ֥יו (נצתה) [נִצְּת֖וּ] מִבְּלִ֥י יֹשֵֽׁב׃
ZunzDaß gegen ihn brüllen junge Löwen, ihre Stimme erschallen lassen, und sein Land zur Wüste machen, seine Städte verbrannt sind, leer an Bewohnern?
16
גַּם־בְּנֵי־נֹ֖ף (ותחפנס) [וְתַחְפַּנְחֵ֑ס] יִרְע֖וּךְ קׇדְקֹֽד׃
ZunzSogar die Söhne von Nof und Tachpanches zerschmettern dir den Scheitel.
17
הֲלוֹא־זֹ֖את תַּעֲשֶׂה־לָּ֑ךְ עׇזְבֵךְ֙ אֶת־יְהֹוָ֣ה אֱלֹהַ֔יִךְ בְּעֵ֖ת מוֹלִכֵ֥ךְ בַּדָּֽרֶךְ׃
ZunzGeschieht das dir nicht, (weil) du verlassen den Ewigen, deinen Gott, in der Zeit, wo er dein Führer war auf dem Wege?
18
וְעַתָּ֗ה מַה־לָּךְ֙ לְדֶ֣רֶךְ מִצְרַ֔יִם לִשְׁתּ֖וֹת מֵ֣י שִׁח֑וֹר וּמַה־לָּךְ֙ לְדֶ֣רֶךְ אַשּׁ֔וּר לִשְׁתּ֖וֹת מֵ֥י נָהָֽר׃
ZunzUnd nun, was hast du von dem Wege nach Mizrajim? zu trinken Wasser des Schichor. Und was hast du von dem Wege nach Aschur? zu trinken Wasser des Stromes.
19
תְּיַסְּרֵ֣ךְ רָעָתֵ֗ךְ וּמְשֻׁבוֹתַ֙יִךְ֙ תּֽוֹכִחֻ֔ךְ וּדְעִ֤י וּרְאִי֙ כִּֽי־רַ֣ע וָמָ֔ר עׇזְבֵ֖ךְ אֶת־יְהֹוָ֣ה אֱלֹהָ֑יִךְ וְלֹ֤א פַחְדָּתִי֙ אֵלַ֔יִךְ נְאֻם־אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִ֖ה צְבָאֽוֹת׃
ZunzZüchtigen wird dich deine Bosheit und deine Abtrünnigkeit wird dich bestrafen, und du wirst erkennen und sehen, daß es böse und bitter war, daß du verließest den Ewigen, deinen Gott, und keine Scheu vor mir hattest, ist der Spruch des Herrn, des Gottes der Heerschaaren.
20
כִּ֣י מֵעוֹלָ֞ם שָׁבַ֣רְתִּי עֻלֵּ֗ךְ נִתַּ֙קְתִּי֙ מוֹסְרוֹתַ֔יִךְ וַתֹּאמְרִ֖י לֹ֣א (אעבוד) [אֶעֱב֑וֹר] כִּ֣י עַֽל־כׇּל־גִּבְעָ֞ה גְּבֹהָ֗ה וְתַ֙חַת֙ כׇּל־עֵ֣ץ רַעֲנָ֔ן אַ֖תְּ צֹעָ֥ה זֹנָֽה׃
ZunzDenn von je brach ich dein Joch, zerriß ich deine Bande, und da sprachst du: Ich werde nicht übertreten. Dennoch auf jeglichen hohen Hügel und unter jeglichen belaubten Baum bettest du dir, Buhlerin.
21
וְאָֽנֹכִי֙ נְטַעְתִּ֣יךְ שׂוֹרֵ֔ק כֻּלֹּ֖ה זֶ֣רַע אֱמֶ֑ת וְאֵיךְ֙ נֶהְפַּ֣כְתְּ לִ֔י סוּרֵ֖י הַגֶּ֥פֶן נׇכְרִיָּֽה׃
ZunzUnd ich habe dich gepflanzt, eine edle Rebe, ganz aus ächtem Samen, und wie hast du dich mir verwandelt in Auswuchs des wilden Weinstocks.
22
כִּ֤י אִם־תְּכַבְּסִי֙ בַּנֶּ֔תֶר וְתַרְבִּי־לָ֖ךְ בֹּרִ֑ית נִכְתָּ֤ם עֲוֺנֵךְ֙ לְפָנַ֔י נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzWenn gleich du dich wüschest mit Nitron, und dir viel Lauge nähmest, bleibt befleckt deine Schuld vor meinem Angesichte, ist der Spruch Gottes des Herrn.
23
אֵ֣יךְ תֹּאמְרִ֞י לֹ֣א נִטְמֵ֗אתִי אַחֲרֵ֤י הַבְּעָלִים֙ לֹ֣א הָלַ֔כְתִּי רְאִ֤י דַרְכֵּךְ֙ בַּגַּ֔יְא דְּעִ֖י מֶ֣ה עָשִׂ֑ית בִּכְרָ֥ה קַלָּ֖ה מְשָׂרֶ֥כֶת דְּרָכֶֽיהָ׃
ZunzWie magst du sprechen: Ich habe mich nicht verunreinigt, den Baalim bin ich nicht nachgegangen. Schau deinen Weg durch das Thal, erkenne, was du gethan, schnelle Kamelstute, gekettet an ihre Wege.
24
פֶּ֣רֶה ׀ לִמֻּ֣ד מִדְבָּ֗ר בְּאַוַּ֤ת (נפשו) [נַפְשָׁהּ֙] שָׁאֲפָ֣ה ר֔וּחַ תַּאֲנָתָ֖הּ מִ֣י יְשִׁיבֶ֑נָּה כׇּל־מְבַקְשֶׁ֙יהָ֙ לֹ֣א יִיעָ֔פוּ בְּחׇדְשָׁ֖הּ יִמְצָאֽוּנְהָ׃
ZunzEine Waldeselin, gewöhnt an die Wüste; in gieriger Lust schnaubt sie, ihre Brunst, wer mag die beschwichtigen? Alle, die ihr nachstellen, werden nicht ermatten, in ihrem Monat werden sie sie finden.
25
מִנְעִ֤י רַגְלֵךְ֙ מִיָּחֵ֔ף (וגורנך) [וּגְרוֹנֵ֖ךְ] מִצִּמְאָ֑ה וַתֹּאמְרִ֣י נוֹאָ֔שׁ ל֕וֹא כִּֽי־אָהַ֥בְתִּי זָרִ֖ים וְאַחֲרֵיהֶ֥ם אֵלֵֽךְ׃
ZunzErspare deinem Fuße die Blöße und deiner Kehle den Durst! Aber du sprachst: Verlorene (Worte)! nein, denn Fremde liebe ich und ihnen will ich nachgehen.
26
כְּבֹ֤שֶׁת גַּנָּב֙ כִּ֣י יִמָּצֵ֔א כֵּ֥ן הֹבִ֖ישׁוּ בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֑ל הֵ֤מָּה מַלְכֵיהֶם֙ שָׂרֵיהֶ֔ם וְכֹהֲנֵיהֶ֖ם וּנְבִיאֵיהֶֽם׃
ZunzWie ein Dieb beschämt ist, wenn er betroffen wird, so ist beschämt das Haus Jisraél, sie, ihre Könige, ihre Fürsten und ihre Priester, und ihre Propheten.
27
אֹמְרִ֨ים לָעֵ֜ץ אָ֣בִי אַ֗תָּה וְלָאֶ֙בֶן֙ אַ֣תְּ (ילדתני) [יְלִדְתָּ֔נוּ] כִּֽי־פָנ֥וּ אֵלַ֛י עֹ֖רֶף וְלֹ֣א פָנִ֑ים וּבְעֵ֤ת רָעָתָם֙ יֹֽאמְר֔וּ ק֖וּמָה וְהוֹשִׁיעֵֽנוּ׃
ZunzDie zum Holz sprechen: Du bist mein Vater! und zum Stein: Du hast mich geboren! Denn mir wenden sie den Nacken zu und nicht das Gesicht; aber in der Zeit ihres Unglücks sprechen sie: Auf, und rette uns!
28
וְאַיֵּ֤ה אֱלֹהֶ֙יךָ֙ אֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֣יתָ לָּ֔ךְ יָק֕וּמוּ אִם־יוֹשִׁיע֖וּךָ בְּעֵ֣ת רָעָתֶ֑ךָ כִּ֚י מִסְפַּ֣ר עָרֶ֔יךָ הָי֥וּ אֱלֹהֶ֖יךָ יְהוּדָֽה׃ {ס}
ZunzWo sind denn deine Götter, die du dir gemacht? Stehen sie doch auf, ob sie dich retten in der Zeit deines Unglücks. Denn so viel deiner Städte, waren deine Götter, Jehudah.
Haftarah Masej Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Romanioten, einige aschkenasische Gemeinden und einige jemenitische Gemeinden enden hier.Jemeniten: abweichend: Jeschajahu 1,1–20
Haftarah Masej Aschkenasim fügen Jirmejahu 3,4 hinzu.
Haftarah Masej Sefardim, Jemeniten und Romanioten fügen Jirmejahu 4,1–2 hinzu.
29
לָ֥מָּה תָרִ֖יבוּ אֵלָ֑י כֻּלְּכֶ֛ם פְּשַׁעְתֶּ֥ם בִּ֖י נְאֻם־יְהֹוָֽה׃
ZunzWarum hadert ihr mit mir? Alle seid ihr abgefallen von mir, ist der Spruch des Ewigen.
30
לַשָּׁוְא֙ הִכֵּ֣יתִי אֶת־בְּנֵיכֶ֔ם מוּסָ֖ר לֹ֣א לָקָ֑חוּ אָכְלָ֧ה חַרְבְּכֶ֛ם נְבִיאֵיכֶ֖ם כְּאַרְיֵ֥ה מַשְׁחִֽית׃
ZunzUmsonst schlug ich eure Söhne, Zucht nahmen sie nicht an; es fraß euer Schwert eure Propheten, wie ein verheerender Löwe.
31
הַדּ֗וֹר אַתֶּם֙ רְא֣וּ דְבַר־יְהֹוָ֔ה הֲמִדְבָּ֤ר הָיִ֙יתִי֙ לְיִשְׂרָאֵ֔ל אִ֛ם אֶ֥רֶץ מַאְפֵּ֖לְיָ֑ה מַדּ֜וּעַ אָמְר֤וּ עַמִּי֙ רַ֔דְנוּ לֽוֹא־נָב֥וֹא ע֖וֹד אֵלֶֽיךָ׃
ZunzIhr, lebendes Geschlecht, betrachtet das Wort des Ewigen! Bin ich eine Wüste geworden für Jisraël, oder ein Land der Finsterniß? Warum spricht mein Volk: Wir irren umher, wir finden uns nicht mehr zu dir.
32
הֲתִשְׁכַּ֤ח בְּתוּלָה֙ עֶדְיָ֔הּ כַּלָּ֖ה קִשֻּׁרֶ֑יהָ וְעַמִּ֣י שְׁכֵח֔וּנִי יָמִ֖ים אֵ֥ין מִסְפָּֽר׃
ZunzVergißt denn eine Jungfrau ihren Schmuck, eine Braut ihre Schnüre? Und mein Volk hat mein vergessen seit Tagen ohne Zahl.
33
מַה־תֵּיטִ֥בִי דַרְכֵּ֖ךְ לְבַקֵּ֣שׁ אַהֲבָ֑ה לָכֵן֙ גַּ֣ם אֶת־הָרָע֔וֹת (למדתי) [לִמַּ֖דְתְּ] אֶת־דְּרָכָֽיִךְ׃
ZunzWas putzest du deinen Weg, um Liebe zu suchen? Fürwahr selbst die Schlechtesten hast du kennen gelehrt deine Wege.
34
גַּ֤ם בִּכְנָפַ֙יִךְ֙ נִמְצְא֔וּ דַּ֛ם נַפְשׁ֥וֹת אֶבְיוֹנִ֖ים נְקִיִּ֑ים לֹֽא־בַמַּחְתֶּ֥רֶת מְצָאתִ֖ים כִּ֥י עַל־כׇּל־אֵֽלֶּה׃
ZunzSelbst an deinen Kleiderzipfeln wurde das Blut gefunden von Armen, Unschuldigen; nicht in dem Einbruch fand ich sie, sondern auf all diesen Plätzen da.
35
וַתֹּֽאמְרִי֙ כִּ֣י נִקֵּ֔יתִי אַ֛ךְ שָׁ֥ב אַפּ֖וֹ מִמֶּ֑נִּי הִנְנִי֙ נִשְׁפָּ֣ט אוֹתָ֔ךְ עַל־אׇמְרֵ֖ךְ לֹ֥א חָטָֽאתִי׃
ZunzUnd du sprachst: Ich bin ja schuldfrei, ganz ist sein Zorn gewendet von mir. Siehe, ich will mit dir rechten, daß du gesprochen: Ich habe nicht gesündigt.
36
מַה־תֵּזְלִ֥י מְאֹ֖ד לְשַׁנּ֣וֹת אֶת־דַּרְכֵּ֑ךְ גַּ֤ם מִמִּצְרַ֙יִם֙ תֵּבֹ֔שִׁי כַּאֲשֶׁר־בֹּ֖שְׁתְּ מֵאַשּֽׁוּר׃
ZunzWas rennst du deinen Weg zu wechseln? Auch an Mizrajim wirst du zu Schanden, wie du zu Schanden geworden an Aschur.
37
גַּ֣ם מֵאֵ֥ת זֶה֙ תֵּֽצְאִ֔י וְיָדַ֖יִךְ עַל־רֹאשֵׁ֑ךְ כִּֽי־מָאַ֤ס יְהֹוָה֙ בְּמִבְטַחַ֔יִךְ וְלֹ֥א תַצְלִ֖יחִי לָהֶֽם׃
ZunzAuch von diesen wirst du abziehen, die Hände über den Kopf schlagend; denn der Ewige verwirft, auf die du trauest, daß dir nichts mit ihnen gelinge.