Jechezkel 34 יחזקאל
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Haftarot in diesem Kapitel:
Bechukotaj
Haftarah Bechukotaj Jemeniten, Italiener, Posen (erloschen), Syrakus (erloschen) und Italiener (Liste Ginzburg) beginnen hier.Posen (erloschen): abweichend: Jechezkiel 34,1–15
1
וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃
ZunzUnd es erging das Wort des Ewigen an mich also:
J. BreuerDa erging das Wort Gottes an mich:
2
בֶּן־אָדָ֕ם הִנָּבֵ֖א עַל־רוֹעֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל הִנָּבֵ֣א וְאָמַרְתָּ֩ אֲלֵיהֶ֨ם לָרֹעִ֜ים כֹּה־אָמַ֣ר ׀ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה ה֤וֹי רֹעֵֽי־יִשְׂרָאֵל֙ אֲשֶׁ֤ר הָיוּ֙ רֹעִ֣ים אוֹתָ֔ם הֲל֣וֹא הַצֹּ֔אן יִרְע֖וּ הָרֹעִֽים׃
ZunzMenschensohn, weissage über die Hirten Jisraél's, weissage und sprich zu ihnen, zu den Hirten: So spricht Gott der Herr: Wehe, Hirten Jisraél's, die sich selber geweidet haben. Müßten nicht die Heerde die Hirten weiden?
J. BreuerMenschheitsohn, sprich dein Prophetenwort über die Hirten Israels, und sprich zu ihnen, den Hirten: so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: Wehe, über die Hirten Israels, die sich selber weideten! Sollten doch ihre Herde weiden die Hirten!
3
אֶת־הַחֵ֤לֶב תֹּאכֵ֙לוּ֙ וְאֶת־הַצֶּ֣מֶר תִּלְבָּ֔שׁוּ הַבְּרִיאָ֖ה תִּזְבָּ֑חוּ הַצֹּ֖אן לֹ֥א תִרְעֽוּ׃
ZunzDas Fett habt ihr gegessen und in die Wolle euch gekleidet, das Gemästete habt ihr geschlachtet; aber die Heerde nicht geweidet.
J. BreuerDas Beste verzehret ihr, und mit der Wolle bekleidet ihr euch, das Gesunde schlachtet ihr, die Herde aber weidet ihr nicht.
4
אֶֽת־הַנַּחְלוֹת֩ לֹ֨א חִזַּקְתֶּ֜ם וְאֶת־הַחוֹלָ֣ה לֹֽא־רִפֵּאתֶ֗ם וְלַנִּשְׁבֶּ֙רֶת֙ לֹ֣א חֲבַשְׁתֶּ֔ם וְאֶת־הַנִּדַּ֙חַת֙ לֹ֣א הֲשֵׁבֹתֶ֔ם וְאֶת־הָאֹבֶ֖דֶת לֹ֣א בִקַּשְׁתֶּ֑ם וּבְחׇזְקָ֛ה רְדִיתֶ֥ם אֹתָ֖ם וּבְפָֽרֶךְ׃
ZunzDie Siechen habt ihr nicht gestärkt, und das Kranke nicht geheilt, und das Verwundete nicht verbunden, und das Versprengte nicht zurückgeführt, und das Verlorene nicht aufgesucht, aber mit Strenge habt ihr sie niedergehalten und mit Härte.
J. BreuerDie Schwächlichen habt ihr nicht gestärkt, das Kranke nicht geheilt, das Gebrochene nicht verbunden, das Verlaufene nicht zurückgebracht und; das Verlorene nicht gesucht — mit Gewalt habt ihr sie beherrscht, mit brechender Härte!
5
וַתְּפוּצֶ֖ינָה מִבְּלִ֣י רֹעֶ֑ה וַתִּהְיֶ֧ינָה לְאׇכְלָ֛ה לְכׇל־חַיַּ֥ת הַשָּׂדֶ֖ה וַתְּפוּצֶֽינָה׃
ZunzUnd sie wurden zerstreut aus Mangel an Hirten, und wurden zum Fraß allen Thieren des Feldes, und wurden zerstreut.
J. BreuerUnd so zerstreuten sie sich, da sie keinen Hirten hatten, und wurden allem Getier des Feldes zum Fraß, da sie sich zerstreuten.
6
יִשְׁגּ֤וּ צֹאנִי֙ בְּכׇל־הֶ֣הָרִ֔ים וְעַ֖ל כׇּל־גִּבְעָ֣ה רָמָ֑ה וְעַ֨ל כׇּל־פְּנֵ֤י הָאָ֙רֶץ֙ נָפֹ֣צוּ צֹאנִ֔י וְאֵ֥ין דּוֹרֵ֖שׁ וְאֵ֥ין מְבַקֵּֽשׁ׃
ZunzEs irren meine Schafe auf allen Bergen und auf jeglichem hohen Hügel, und über die ganze Fläche des Landes waren meine Schafe versprengt, und da war Keiner, der nachfragte, und Keiner, der aufsuchte.
J. BreuerSo irren denn, die meine Herde sind, auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel und sind über die ganze Oberfläche der Erde zerstreut, die meine Herde sollten sein — keiner, der sich bekümmert, keiner, der sucht!
7
לָכֵ֣ן רֹעִ֔ים שִׁמְע֖וּ אֶת־דְּבַ֥ר יְהֹוָֽה׃
ZunzDarum, Hirten, höret das Wort des Ewigen!
J. BreuerDeshalb, ihr Hirten, höret das Wort Gottes!
8
חַי־אָ֜נִי נְאֻ֣ם ׀ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה אִם־לֹ֣א יַ֣עַן הֱיֽוֹת־צֹאנִ֣י ׀ לָבַ֡ז וַתִּהְיֶ֩ינָה֩ צֹאנִ֨י לְאׇכְלָ֜ה לְכׇל־חַיַּ֤ת הַשָּׂדֶה֙ מֵאֵ֣ין רֹעֶ֔ה וְלֹא־דָרְשׁ֥וּ רֹעַ֖י אֶת־צֹאנִ֑י וַיִּרְע֤וּ הָרֹעִים֙ אוֹתָ֔ם וְאֶת־צֹאנִ֖י לֹ֥א רָעֽוּ׃
ZunzSo wahr ich lebe, ist der Spruch Gottes des Herrn, — daß, weil meine Schafe zum Raube wurden, und meine Schafe zum Fraße wurden allen Thieren des Feldes, weil kein Hirt da war, und meine Hirten nicht nachfragten meinen Schafen, und meine Hirten sich selber weideten, aber meine Schafe nicht weideten . . . . . ,
J. BreuerSo wahr ich lebe, ist der Ausspruch, meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, da meine Herde zur Beute ward, meine Herde allem Getter des Feldes zum Fraße ward, weil kein Hirte da war, und meine Hirten sich nicht um meine Herde kümmerten, die Hirten sich selbst weideten, aber meine Herde nicht weideten —
9
לָכֵן֙ הָרֹעִ֔ים שִׁמְע֖וּ דְּבַר־יְהֹוָֽה׃
ZunzDarum, ihr Hirten, höret das Wort des Ewigen!
J. BreuerDeshalb, ihr Hirten, höret das Gottestwort!
10
כֹּה־אָמַ֞ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה הִנְנִ֨י אֶֽל־הָרֹעִ֜ים וְֽדָרַשְׁתִּ֧י אֶת־צֹאנִ֣י מִיָּדָ֗ם וְהִשְׁבַּתִּים֙ מֵרְע֣וֹת צֹ֔אן וְלֹא־יִרְע֥וּ ע֛וֹד הָרֹעִ֖ים אוֹתָ֑ם וְהִצַּלְתִּ֤י צֹאנִי֙ מִפִּיהֶ֔ם וְלֹא־תִֽהְיֶ֥יןָ לָהֶ֖ם לְאׇכְלָֽה׃ {ס}
ZunzSo spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an die Hirten, und fordere meine Schafe von ihrer Hand, und mache ihrem Weiden der Schafe ein Ende, daß die Hirten nicht ferner sich selber weiden, und ich rette meine Schafe aus ihrem Munde, daß sie ihnen nicht seien zum Fraße.
J. BreuerSo hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: sieh, ich wende mich den Hirten zu, und ich fordere, meine Herde, von ihrer Hand, bewirke, dass sie aufhören, eine Herde zu weiden, nicht sollen sie ferner Hirten sein, die nur sich selbst weideten, und ich rette meine Herde aus ihrem Rachen, und sie dienen ihnen nicht mehr zum Fraße.
11
כִּ֛י כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה הִנְנִי־אָ֕נִי וְדָרַשְׁתִּ֥י אֶת־צֹאנִ֖י וּבִקַּרְתִּֽים׃
ZunzDenn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich bin da, und frage nach meinen Schafen und mustere sie.
J. BreuerDenn so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung, offenbart, gesprochen: siehe, Ich bin da! Ich suche meine Herde und wende ihr meine Sorgfalt zu.
12
כְּבַקָּרַת֩ רֹעֶ֨ה עֶדְר֜וֹ בְּיוֹם־הֱיוֹת֤וֹ בְתוֹךְ־צֹאנוֹ֙ נִפְרָשׁ֔וֹת כֵּ֖ן אֲבַקֵּ֣ר אֶת־צֹאנִ֑י וְהִצַּלְתִּ֣י אֶתְהֶ֗ם מִכׇּל־הַמְּקוֹמֹת֙ אֲשֶׁ֣ר נָפֹ֣צוּ שָׁ֔ם בְּי֥וֹם עָנָ֖ן וַעֲרָפֶֽל׃
ZunzSo wie der Hirt seine Heerde mustert, am Tage, wo er unter seinen Schafen ist, die sich zerstreut hatten, so werde ich meine Schafe mustern, und sie retten von all den Orten, wohin sie zerstreut worden am Tage des Gewölks und des Wetterdunkels.
J. BreuerWie der Hirte seiner Herde seine Sorgfalt zuwendet, an dem Tage, da er eintritt mitten unter seine verlaufenen Schafe, so wende ich meiner Herde meine Sorgfalt zu, und ich rette sie von überall her, wohin sie sich zerstreut am Tage des Gewölks und des Nebels.
13
וְהוֹצֵאתִ֣ים מִן־הָעַמִּ֗ים וְקִבַּצְתִּים֙ מִן־הָ֣אֲרָצ֔וֹת וַהֲבִיאוֹתִ֖ים אֶל־אַדְמָתָ֑ם וּרְעִיתִים֙ אֶל־הָרֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל בָּאֲפִיקִ֕ים וּבְכֹ֖ל מוֹשְׁבֵ֥י הָאָֽרֶץ׃
ZunzUnd werde sie herausführen aus den Völkern und sie sammeln aus den Ländern, und sie bringen auf ihren Boden, und sie weiden auf den Bergen Jisraél's, in den Thälern, und auf allen Wohnplätzen des Landes.
J. BreuerUnd ich führe sie aus den Völkern heraus und sammle sie aus den Ländern und bringe sie heim zu ihrem heimatlichen Boden und weide sie den Bergen Israels zu in Quellgründen und in allen Wohnsitzen des Landes.
14
בְּמִרְעֶה־טּוֹב֙ אֶרְעֶ֣ה אֹתָ֔ם וּבְהָרֵ֥י מְרֽוֹם־יִשְׂרָאֵ֖ל יִהְיֶ֣ה נְוֵהֶ֑ם שָׁ֤ם תִּרְבַּ֙צְנָה֙ בְּנָ֣וֶה טּ֔וֹב וּמִרְעֶ֥ה שָׁמֵ֛ן תִּרְעֶ֖ינָה אֶל־הָרֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
ZunzAuf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den Bergen der Höhe Jisraél's wird ihre Hürde seyn; dort werden sie lagern in guter Hürde, und auf fetter Weide werden sie weiden, auf den Bergen Jisraél's.
J. BreuerAuf guter Weide weide ich sie, und auf den Bergen der Jißroelshöhe wird ihre Stätte sein, dort werden sie auf guter Stätte ruhen und eine fette Weide weiden den Bergen Israels zu.
Haftarah Bechukotaj Italiener (Liste Ginzburg) enden hier.
15
אֲנִ֨י אֶרְעֶ֤ה צֹאנִי֙ וַאֲנִ֣י אַרְבִּיצֵ֔ם נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzIch werde meine Schafe weiden, und ich werde sie lagern lassen, ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerIch werde meine Herde weiden, ich werde sie ruhen lassen, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
Haftarah Bechukotaj Italiener enden hier.
16
אֶת־הָאֹבֶ֤דֶת אֲבַקֵּשׁ֙ וְאֶת־הַנִּדַּ֣חַת אָשִׁ֔יב וְלַנִּשְׁבֶּ֣רֶת אֶֽחֱבֹ֔שׁ וְאֶת־הַחוֹלָ֖ה אֲחַזֵּ֑ק וְאֶת־הַשְּׁמֵנָ֧ה וְאֶת־הַחֲזָקָ֛ה אַשְׁמִ֖יד אֶרְעֶ֥נָּה בְמִשְׁפָּֽט׃
ZunzDas Verlorene werd' ich aufsuchen, und das Versprengte werd' ich zurückführen, und das Verwundete verbinden, und das Kranke stärken; aber das Fette und Starke werd' ich vertilgen; ich werde sie weiden, wie es sich gebührt.
J. BreuerDas Verlorene werde ich suchen, das Verlaufene zurückbringen, das Gebrochene verbinden und dem Kranken gebe ich seine Kraft wieder, aber das Feiste und das Störrische vernichte ich — ich weide es nach dem Recht.
17
וְאַתֵּ֣נָה צֹאנִ֔י כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה הִנְנִ֤י שֹׁפֵט֙ בֵּֽין־שֶׂ֣ה לָשֶׂ֔ה לָאֵילִ֖ים וְלָעַתּוּדִֽים׃
ZunzUnd ihr, meine Schafe, so spricht Gott der Herr, siehe, ich will richten zwischen Lamm und Lamm, so Widder wie Böcke.
J. BreuerIhr aber seid meine Herde! So hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: sieh, ich richte zwischen Schaf und Schaf, den Widdern und den Böcken.
18
הַמְעַ֣ט מִכֶּ֗ם הַמִּרְעֶ֤ה הַטּוֹב֙ תִּרְע֔וּ וְיֶ֙תֶר֙ מִרְעֵיכֶ֔ם תִּרְמְס֖וּ בְּרַגְלֵיכֶ֑ם וּמִשְׁקַע־מַ֣יִם תִּשְׁתּ֔וּ וְאֵת֙ הַנּ֣וֹתָרִ֔ים בְּרַגְלֵיכֶ֖ם תִּרְפֹּשֽׂוּן׃
ZunzIst es euch zu wenig, auf guter Weide zu weiden, daß ihr das Uebriggebliebene von eurer Weide mit euren Füßen zertretet? und das klare Wasser trinkt, und das Uebriggebliebene schlammig macht mit euren Füßen?
J. BreuerIst es euch zu wenig, dass ihr die gute Weide weidet und nun den Rest eurer Weide mit euren Füßen zertretet, dass ihr das klare Wasser trinket und nun, was übrig geblieben, mit euren Füßen aufwühlet?
19
וְצֹאנִ֑י מִרְמַ֤ס רַגְלֵיכֶם֙ תִּרְעֶ֔ינָה וּמִרְפַּ֥שׂ רַגְלֵיכֶ֖ם תִּשְׁתֶּֽינָה׃ {פ}
ZunzUnd meine Schafe müssen weiden, was ihr mit euren Füßen zertreten, und trinken, was ihr mit euren Füßen schlammig gemacht!
J. BreuerUnd die doch [auch] meine Herde sind, sollen, was eure Füße zertreten, weiden, was eure Füße aufgewühlt, trinken?
20
לָכֵ֗ן כֹּ֥ה אָמַ֛ר אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִ֖ה אֲלֵיהֶ֑ם הִנְנִי־אָ֕נִי וְשָֽׁפַטְתִּי֙ בֵּֽין־שֶׂ֣ה בִרְיָ֔ה וּבֵ֥ין שֶׂ֖ה רָזָֽה׃
ZunzDarum, so spricht Gott der Herr zu ihnen: Siehe, ich bin da, daß ich richte zwischen dem feisten Lamm und dem magern Lamme.
J. BreuerDeshalb hat also mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, zu ihnen gesprochen: Siehe, ich bin da, und ich richte zwischen dem feisten Schaf und dem mageren Schaf.
21
יַ֗עַן בְּצַ֤ד וּבְכָתֵף֙ תֶּהְדֹּ֔פוּ וּבְקַרְנֵיכֶ֥ם תְּנַגְּח֖וּ כׇּל־הַנַּחְל֑וֹת עַ֣ד אֲשֶׁ֧ר הֲפִיצוֹתֶ֛ם אוֹתָ֖נָה אֶל־הַחֽוּצָה׃
ZunzWeil ihr mit Seite und Schulter ausschlaget, und mit euren Hörnern stoßet all die Siechen, bis daß ihr sie in die Weite versprengt habt;
J. BreuerWeil ihr mit der Seite und mit der Schulter gedrängt und mit euren Hörnern alle Schwächlichen gestoßen habt, bis ihr sie hinausgetrieben,
22
וְהוֹשַׁעְתִּ֣י לְצֹאנִ֔י וְלֹא־תִהְיֶ֥ינָה ע֖וֹד לָבַ֑ז וְשָׁ֣פַטְתִּ֔י בֵּ֥ין שֶׂ֖ה לָשֶֽׂה׃
ZunzSo werde ich meinen Schafen helfen, daß sie nicht mehr zum Raube seien, und richten zwischen Lamm und Lamm.
J. Breuerso werde ich meiner Herde Helfer sein, und sie werden nicht mehr zur Beute werden: ich werde richten zwischen Schaf und Schaf.
23
וַהֲקִמֹתִ֨י עֲלֵיהֶ֜ם רֹעֶ֤ה אֶחָד֙ וְרָעָ֣ה אֶתְהֶ֔ן אֵ֖ת עַבְדִּ֣י דָוִ֑יד ה֚וּא יִרְעֶ֣ה אֹתָ֔ם וְהֽוּא־יִהְיֶ֥ה לָהֶ֖ן לְרֹעֶֽה׃
ZunzUnd werde aufstellen über sie einen Hirten, daß er sie weide, meinen Knecht Dawid, der soll sie weiden, und der sei ihnen ein Hirt.
J. BreuerUnd ich lasse über sie einen Hirten aufstehen, der sie weiden wird: meinen Diener David. Er wird sie weiden, er wird ihnen Hirte sein.
24
וַאֲנִ֣י יְהֹוָ֗ה אֶֽהְיֶ֤ה לָהֶם֙ לֵֽאלֹהִ֔ים וְעַבְדִּ֥י דָוִ֖ד נָשִׂ֣יא בְתוֹכָ֑ם אֲנִ֥י יְהֹוָ֖ה דִּבַּֽרְתִּי׃
ZunzUnd ich der Ewige werde ihnen ein Gott seyn, und mein Knecht Dawid der Fürst in ihrer Mitte; ich, der Ewige, habe es geredet.
J. BreuerIch ה׳ werde ihnen Gott sein, und mein Diener David Fürst in ihrer Mitte — ich ה׳ habe es gesprochen.
25
וְכָרַתִּ֤י לָהֶם֙ בְּרִ֣ית שָׁל֔וֹם וְהִשְׁבַּתִּ֥י חַיָּֽה־רָעָ֖ה מִן־הָאָ֑רֶץ וְיָשְׁב֤וּ בַמִּדְבָּר֙ לָבֶ֔טַח וְיָשְׁנ֖וּ בַּיְּעָרִֽים׃
ZunzUnd ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens, und werde wegschaffen wildes Gethier aus dem Lande, daß sie in der Wüste ruhig wohnen, und in Wäldern schlafen.
J. BreuerDann schließe ich für sie den Friedensbund: ich lasse wildes Getier aus dem Lande schwinden, und sie wohnen (selbst) in der Wüste sorgenfrei und schlafen in den Wäldern.
26
וְנָתַתִּ֥י אוֹתָ֛ם וּסְבִיב֥וֹת גִּבְעָתִ֖י בְּרָכָ֑ה וְהוֹרַדְתִּ֤י הַגֶּ֙שֶׁם֙ בְּעִתּ֔וֹ גִּשְׁמֵ֥י בְרָכָ֖ה יִֽהְיֽוּ׃
ZunzUnd ich mache diese und die Umgebungen meines Hügels zum Segen, und lasse den Regen fallen zur rechten Zeit; Regen des Segens sei es.
J. BreuerUnd ich mache sie und die Umgebungen meines Hügels zum Segen: ich lasse den Regen in seiner Zeit fallen, Regen des Segens werden sie sein.
27
וְנָתַן֩ עֵ֨ץ הַשָּׂדֶ֜ה אֶת־פִּרְי֗וֹ וְהָאָ֙רֶץ֙ תִּתֵּ֣ן יְבוּלָ֔הּ וְהָי֥וּ עַל־אַדְמָתָ֖ם לָבֶ֑טַח וְֽיָדְע֞וּ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֗ה בְּשִׁבְרִי֙ אֶת־מֹט֣וֹת עֻלָּ֔ם וְהִ֨צַּלְתִּ֔ים מִיַּ֖ד הָעֹבְדִ֥ים בָּהֶֽם׃
ZunzUnd der Baum des Feldes giebt seine Frucht, und die Erde giebt ihren Ertrag, und sie wohnen ruhig auf ihrem Boden, und sie erkennen, daß ich der Ewige bin, wenn ich die Stangen ihres Joches zerbreche, und sie aus der Hand derer rette, die sie zur Frohne angehalten.
J. BreuerEs gibt der Baum des Feldes seine Frucht, und die Erde gibt ihren Ertrag, und sie weilen sorgenfrei auf ihrem Boden; sie aber erkennen, dass ich ה׳ bin, da ich die Schirrstangen ihres Joches breche und sie aus der Hand derer, die sie knechten, errette.
Haftarah Bechukotaj Jemeniten enden hier.
28
וְלֹא־יִהְי֨וּ ע֥וֹד בַּז֙ לַגּוֹיִ֔ם וְחַיַּ֥ת הָאָ֖רֶץ לֹ֣א תֹאכְלֵ֑ם וְיָשְׁב֥וּ לָבֶ֖טַח וְאֵ֥ין מַחֲרִֽיד׃
ZunzUnd sie seien nicht ferner ein Raub der Völker, und das Gethier des Landes wird sie nicht fressen, und sie wohnen ruhig, und Keiner schreckt sie auf.
J. BreuerSie werden nicht mehr Beute den Völkern sein, und das Getier des Landes wird sie nicht verzehren; sie wohnen sorgenfrei, und nichts stört ihre Ruhe.
Haftarah Bechukotaj Syrakus (erloschen) enden hier.
29
וַהֲקִמֹתִ֥י לָהֶ֛ם מַטָּ֖ע לְשֵׁ֑ם וְלֹא־יִהְי֨וּ ע֜וֹד אֲסֻפֵ֤י רָעָב֙ בָּאָ֔רֶץ וְלֹא־יִשְׂא֥וּ ע֖וֹד כְּלִמַּ֥ת הַגּוֹיִֽם׃
ZunzUnd ich werde ihnen eine Pflanzung aufrichten zum Ruhme, und sie seien nicht ferner hingerafft vom Hunger im Lande, und dulden nicht ferner die Schmach der Völker.
J. BreuerIch errichte ihnen eine Pflanzung, [die ihnen] zum Namen (gereicht), und sie werden nicht mehr von Hunger weggerafft werden im Lande und werden nicht mehr die Schmach der Völker zu tragen haben.
30
וְיָדְע֗וּ כִּ֣י אֲנִ֧י יְהֹוָ֛ה אֱלֹהֵיהֶ֖ם אִתָּ֑ם וְהֵ֗מָּה עַמִּי֙ בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzUnd sie sollen erkennen, daß ich der Ewige ihr Gott mit ihnen bin, und daß sie mein Volk, das Haus Jisraël sind, das ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerUnd sie erkennen, dass ich ה׳ ihr Gott, mit ihnen bin und sie als mein Volk Haus Israels [sind] — Ausspruch meines Herrn ist's, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
31
וְאַתֵּ֥ן צֹאנִ֛י צֹ֥אן מַרְעִיתִ֖י אָדָ֣ם אַתֶּ֑ם אֲנִי֙ אֱלֹ֣הֵיכֶ֔ם נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃ {פ}
ZunzUnd ihr seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide (unter) den Menschen seid ihr; ich bin euer Gott; das ist der Spruch Gottes tes des Herrn.
J. BreuerIhr aber, als meine Herde, Herde meiner Weide, seid ihr Mensch! Ich (muss) euer Gott [sein]! ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
Haftarah Bechukotaj Posen (erloschen) enden hier.Posen (erloschen): abweichend: Jechezkiel 34,1–15