Jechezkel 20 יחזקאל
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Haftarot in diesem Kapitel:
Kedoschim
Haftarah Kedoschim Jemeniten und Italiener beginnen hier.
1
וַיְהִ֣י ׀ בַּשָּׁנָ֣ה הַשְּׁבִיעִ֗ית בַּחֲמִשִׁי֙ בֶּעָשׂ֣וֹר לַחֹ֔דֶשׁ בָּ֧אוּ אֲנָשִׁ֛ים מִזִּקְנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל לִדְרֹ֣שׁ אֶת־יְהֹוָ֑ה וַיֵּשְׁב֖וּ לְפָנָֽי׃ {ס}
ZunzUnd es geschah im siebenten Jahre, am zehnten des fünften Monats, kamen Männer von den Aeltesten Jisraél's, den Ewigen zu befragen, und saßen vor mir.
J. BreuerEs war im siebten Jahr, im fünften, am zehnten des Monats, da kamen Männer von den Ältesten Israels, Gott zu suchen; sie weilten vor mir.
Haftarah Kedoschim Sefardim, Chabad und Syrakus (erloschen) beginnen hier.
2
וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃
ZunzUnd es erging das Wort des Ewigen an mich also:
J. BreuerDa erging das Wort Gottes an mich:
3
בֶּן־אָדָ֗ם דַּבֵּ֞ר אֶת־זִקְנֵ֤י יִשְׂרָאֵל֙ וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵהֶ֗ם כֹּ֤ה אָמַר֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה הֲלִדְרֹ֥שׁ אֹתִ֖י אַתֶּ֣ם בָּאִ֑ים חַי־אָ֙נִי֙ אִם־אִדָּרֵ֣שׁ לָכֶ֔ם נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzMenschensohn, rede die Aeltesten Jisraél's an, und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Kommt ihr denn, mich zu befragen? So wahr ich lebe, ich lasse mich von euch nicht erfragen, ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerMenschheitsohn, sprich mit den Ältesten Israels und sage ihnen, so hat mein Herr, der seine Liebe, in Rechtswaltung offenbarende Gott, gesprochen: Kommt ihr etwa, mich zu suchen? So wahr ich lebe, nicht lasse ich mich von euch suchen, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
4
הֲתִשְׁפֹּ֣ט אֹתָ֔ם הֲתִשְׁפּ֖וֹט בֶּן־אָדָ֑ם אֶת־תּוֹעֲבֹ֥ת אֲבוֹתָ֖ם הוֹדִיעֵֽם׃
ZunzWillst du sie zur Rede stellen? Willst du, Menschensohn? die Gräuel ihrer Väter thue ihnen kund,
J. BreuerWillst du aber, willst du wirklich dich ihrer annehmen, Menschheitsohn, so bringe ihnen die Greuel ihrer Väter zum Bewußtsein.
5
וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵיהֶ֗ם כֹּה־אָמַר֮ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִה֒ בְּיוֹם֙ בׇּחֳרִ֣י בְיִשְׂרָאֵ֔ל וָאֶשָּׂ֣א יָדִ֗י לְזֶ֙רַע֙ בֵּ֣ית יַעֲקֹ֔ב וָאִוָּדַ֥ע לָהֶ֖ם בְּאֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם וָאֶשָּׂ֨א יָדִ֤י לָהֶם֙ לֵאמֹ֔ר אֲנִ֖י יְהֹוָ֥ה אֱלֹהֵיכֶֽם׃
ZunzUnd sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Am Tage, da ich Jisraél erkor, erhob ich meine Hand für den Samen des Hauses Jaakob, und that mich ihnen kund im Lande Mizrajim, und ich erhob meine Hand zu ihnen und sprach: Ich bin der Ewige euer Gott.
J. BreuerSprich zu ihnen, so hat. mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: an dem Tage, da ich Israel erwählte und meine Hand zu den Nachkommen des Hauses Jakauw erhob und ihnen im Lande Mizraim mich zu erkennen gab und- ich meine Hand zu ihnen erhob: ich ה׳ sei euer, Gott —
6
בַּיּ֣וֹם הַה֗וּא נָשָׂ֤אתִי יָדִי֙ לָהֶ֔ם לְהוֹצִיאָ֖ם מֵאֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם אֶל־אֶ֜רֶץ אֲשֶׁר־תַּ֣רְתִּי לָהֶ֗ם זָבַ֤ת חָלָב֙ וּדְבַ֔שׁ צְבִ֥י הִ֖יא לְכׇל־הָאֲרָצֽוֹת׃
ZunzAn demselben Tage hob ich ihnen meine Hand auf, sie herauszuführen aus dem Lande Mizrajim, in das Land, das ich für sie ausersehen hatte, fließend von Milch und Honig, ein Kleinod ist es unter allen Ländern.
J. Breueran jenem Tage erhob ich' meine Hand zu ihnen, sie aus dem Lande Mizraim herauszuführen in ein Land, das ich ihnen erforscht, das von Milch und Honig fließt, das ein Strebeziel ist allen Ländern,
7
וָאֹמַ֣ר אֲלֵהֶ֗ם אִ֣ישׁ שִׁקּוּצֵ֤י עֵינָיו֙ הַשְׁלִ֔יכוּ וּבְגִלּוּלֵ֥י מִצְרַ֖יִם אַל־תִּטַּמָּ֑אוּ אֲנִ֖י יְהֹוָ֥ה אֱלֹהֵיכֶֽם׃
ZunzUnd ich sprach zu ihnen: Jeder werfe hinweg, was den Augen ein Gräuel ist, und an den Götzen Mizrajim's verunreinigt euch nicht. Ich bin der Ewige, euer Gott.
J. Breuerund sprach zu ihnen: ein jeder weise von sich die Abscheulichkeiten, woran seine Augen hängen, und an den Greueln Mizraims verunreinigt euch nicht, ich ה׳ sei euer Gott.
8
וַיַּמְרוּ־בִ֗י וְלֹ֤א אָבוּ֙ לִשְׁמֹ֣עַ אֵלַ֔י אִ֣ישׁ אֶת־שִׁקּוּצֵ֤י עֵֽינֵיהֶם֙ לֹ֣א הִשְׁלִ֔יכוּ וְאֶת־גִּלּוּלֵ֥י מִצְרַ֖יִם לֹ֣א עָזָ֑בוּ וָאֹמַ֞ר לִשְׁפֹּ֧ךְ חֲמָתִ֣י עֲלֵיהֶ֗ם לְכַלּ֤וֹת אַפִּי֙ בָּהֶ֔ם בְּת֖וֹךְ אֶ֥רֶץ מִצְרָֽיִם׃
ZunzUnd sie waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören; Keiner warf hinweg, was den Augen ein Gräuel ist, und von den Götzen Mizrajim's ließen sie nicht; da gedachte ich auszuschütten meinen Grimm über sie, meinen Zorn auszulassen an ihnen mitten im Lande Mizrajim.
J. BreuerSie aber waren ungehorsam gegen mich und wollten auf mich nicht hören, nicht wies ein jeder die Abscheulichkeiten, woran seine Augen hingen, von sich, und die Greuel Mizraims verließen sie nicht, und ich gedachte, meinen Unwillen über sie zu ergießen, um meinen Zorn schwinden zu lassen, indem er sich gegen sie wandte — inmitten des Landes Mizraim.
9
וָאַ֙עַשׂ֙ לְמַ֣עַן שְׁמִ֔י לְבִלְתִּ֥י הֵחֵ֛ל לְעֵינֵ֥י הַגּוֹיִ֖ם אֲשֶׁר־הֵ֣מָּה בְתוֹכָ֑ם אֲשֶׁ֨ר נוֹדַ֤עְתִּי אֲלֵיהֶם֙ לְעֵ֣ינֵיהֶ֔ם לְהוֹצִיאָ֖ם מֵאֶ֥רֶץ מִצְרָֽיִם׃
ZunzAber ich that es um meines Namens willen, um ihn nicht zu entweihen vor den Augen der Völker, unter welchen sie waren, da ich mich ihnen kund gegeben vor deren Augen, sie zu führen aus dem Lande Mizrajim.
J. BreuerIch jedoch handelte um meines Namens willen, dass er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, in deren Mitte sie weilten, vor deren Augen ich mich ihnen zu erkennen gegeben, sie aus dem Lande Mizraim herauszuführen.
10
וָאוֹצִיאֵ֖ם מֵאֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם וָאֲבִאֵ֖ם אֶל־הַמִּדְבָּֽר׃
ZunzAlso führte ich sie aus dem Lande Mizrajim und brachte sie in die Wüste.
J. BreuerUnd ich führte sie aus dem Lande Mizraim und brachte sie in die Wüste.
11
וָאֶתֵּ֤ן לָהֶם֙ אֶת־חֻקּוֹתַ֔י וְאֶת־מִשְׁפָּטַ֖י הוֹדַ֣עְתִּי אוֹתָ֑ם אֲשֶׁ֨ר יַעֲשֶׂ֥ה אוֹתָ֛ם הָאָדָ֖ם וָחַ֥י בָּהֶֽם׃
ZunzUnd gab ihnen meine Satzungen und meine Rechte that ich ihnen kund, die der Mensch thue, daß er lebe durch sie.
J. BreuerIch gab ihnen meine Gesetze, und meine Rechtsordnungen ließ ich sie wissen, die der Mensch zu erfüllen hat und Leben durch sie gewinnt.
12
וְגַ֤ם אֶת־שַׁבְּתוֹתַי֙ נָתַ֣תִּי לָהֶ֔ם לִהְי֣וֹת לְא֔וֹת בֵּינִ֖י וּבֵינֵיהֶ֑ם לָדַ֕עַת כִּ֛י אֲנִ֥י יְהֹוָ֖ה מְקַדְּשָֽׁם׃
ZunzUnd auch meine Sabbate gab ich ihnen, daß sie ein Zeichen seien zwischen mir und ihnen, auf daß sie wissen, daß ich der Ewige sie heilige.
J. BreuerAuch meine Sabbate gab ich ihnen, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und ihnen, zur Erkenntnis, dass ich, Gott, sie heilige.
13
וַיַּמְרוּ־בִ֨י בֵֽית־יִשְׂרָאֵ֜ל בַּמִּדְבָּ֗ר בְּחֻקּוֹתַ֨י לֹא־הָלָ֜כוּ וְאֶת־מִשְׁפָּטַ֣י מָאָ֗סוּ אֲשֶׁר֩ יַעֲשֶׂ֨ה אֹתָ֤ם הָֽאָדָם֙ וָחַ֣י בָּהֶ֔ם וְאֶת־שַׁבְּתֹתַ֖י חִלְּל֣וּ מְאֹ֑ד וָאֹמַ֞ר לִשְׁפֹּ֨ךְ חֲמָתִ֧י עֲלֵיהֶ֛ם בַּמִּדְבָּ֖ר לְכַלּוֹתָֽם׃
ZunzDa war gegen mich widerspenstig das Haus Jisraél in der Wüste, nach meinen Satzungen wandelten sie nicht, und meine Rechte verwarfen sie, die der Mensch thun soll, auf daß er lebe durch sie, und meine Sabbate entweiheten sie sehr; da gedachte ich auszuschütten meinen Grimm über sie in der Wüste, um sie zu vernichten.
J. BreuerDas Haus Israel aber war in der Wüste ungehorsam gegen mich: in meinen Gesetzen gingen sie nicht, und meine Rechtsordnungen verachteten sie, die doch der Mensch zu erfüllen hat und durch sie Leben gewinnt, Und meine Sabbate entweihten sie sehr — und ich gedachte, meinen Unwillen wider sie in der Wüste zu ergießen, sie zu vernichten.
14
וָאֶעֱשֶׂ֖ה לְמַ֣עַן שְׁמִ֑י לְבִלְתִּ֤י הֵחֵל֙ לְעֵינֵ֣י הַגּוֹיִ֔ם אֲשֶׁ֥ר הוֹצֵאתִ֖ים לְעֵינֵיהֶֽם׃
ZunzAber ich that es um meines Namens willen, um ihn nicht zu entweihen vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt.
J. BreuerIch jedoch handelte um meines Namens willen, dass er nicht entweiht werde vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie hinausgeführt hatte.
Haftarah Kedoschim Syrakus (erloschen) enden hier.
15
וְגַם־אֲנִ֗י נָשָׂ֧אתִי יָדִ֛י לָהֶ֖ם בַּמִּדְבָּ֑ר לְבִלְתִּי֩ הָבִ֨יא אוֹתָ֜ם אֶל־הָאָ֣רֶץ אֲשֶׁר־נָתַ֗תִּי זָבַ֤ת חָלָב֙ וּדְבַ֔שׁ צְבִ֥י הִ֖יא לְכׇל־הָאֲרָצֽוֹת׃
ZunzDoch hob ich meine Hand auf über sie in der Wüste, sie nicht zu bringen in das Land, das ich (ihnen) gegeben, fließend von Milch und Honig, ein Kleinod ist es unter allen Ländern;
J. BreuerAber ich erhob auch meine Hand zu ihnen in der Wüste, sie nicht in das Land, das ich gegeben, zu bringen, das von Milch und Honig fließt und Strebeziel ist allen Ländern;
Haftarah Kedoschim Jemeniten enden hier.
16
יַ֜עַן בְּמִשְׁפָּטַ֣י מָאָ֗סוּ וְאֶת־חֻקּוֹתַי֙ לֹא־הָלְכ֣וּ בָהֶ֔ם וְאֶת־שַׁבְּתוֹתַ֖י חִלֵּ֑לוּ כִּ֛י אַחֲרֵ֥י גִלּוּלֵיהֶ֖ם לִבָּ֥ם הֹלֵֽךְ׃
ZunzWeil sie meine Rechte verwarfen, und nach meinen Satzungen nicht wandelten, und meine Sabbate entweiheten; denn ihren Götzen wandelte ihr Herz nach.
J. Breuerweil sie meine Rechtsordnungen verachteten und in meinen Gesetzen nicht gingen und meine Sabbate entweihten — denn ihren Greueln war ihr Herzgewillt nachzugehen.
17
וַתָּ֧חׇס עֵינִ֛י עֲלֵיהֶ֖ם מִֽשַּׁחֲתָ֑ם וְלֹא־עָשִׂ֧יתִי אוֹתָ֛ם כָּלָ֖ה בַּמִּדְבָּֽר׃
ZunzAber mein Auge blickte schonend auf sie, sie nicht zu verderben, und ich vernichtete sie nicht in der Wüste.
J. BreuerMein Auge, aber, schonte ihrer, sie zu vernichten, und ich bereitete ihnen keinen Untergang in der Wüste.
18
וָאֹמַ֤ר אֶל־בְּנֵיהֶם֙ בַּמִּדְבָּ֔ר בְּחוּקֵּ֤י אֲבֽוֹתֵיכֶם֙ אַל־תֵּלֵ֔כוּ וְאֶת־מִשְׁפְּטֵיהֶ֖ם אַל־תִּשְׁמֹ֑רוּ וּבְגִלּוּלֵיהֶ֖ם אַל־תִּטַּמָּֽאוּ׃
ZunzUnd ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: Nach den Satzungen eurer Väter wandelt nicht, und ihre Rechte wahret nicht, und an ihren Götzen verunreinigt euch nicht.
J. BreuerUnd ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: in den Gesetzen eurer Väter wandelt nicht, und ihre Rechtsordnungen hütet nicht und verunreinigt euch nicht an ihren Greueln.
19
אֲנִי֙ יְהֹוָ֣ה אֱלֹהֵיכֶ֔ם בְּחֻקּוֹתַ֖י לֵ֑כוּ וְאֶת־מִשְׁפָּטַ֥י שִׁמְר֖וּ וַעֲשׂ֥וּ אוֹתָֽם׃
ZunzIch bin der Ewige, euer Gott, nach meinen Satzungen wandelt, und meine Rechte wahret und übet sie.
J. BreuerIch 'ה sei euer Gott: in meinen Gesetzen gehet und meine Rechtsordnungen; hütet und erfüllet sie.
20
וְאֶת־שַׁבְּתוֹתַ֖י קַדֵּ֑שׁוּ וְהָי֤וּ לְאוֹת֙ בֵּינִ֣י וּבֵינֵיכֶ֔ם לָדַ֕עַת כִּ֛י אֲנִ֥י יְהֹוָ֖ה אֱלֹהֵיכֶֽם׃
ZunzUnd meine Sabbate heiliget, daß sie seien zum Zeichen zwischen mir und euch, auf daß ihr wisset, daß ich der Ewige, euer Gott, bin.
J. BreuerUnd meine Sabbate heiligt, und sie seien zum Zeichen zwischen mir und euch, zur Erkenntnis, dass ich 'ה euer Gott sei.
Haftarah Kedoschim Sefardim, Italiener und Chabad enden hier.
21
וַיַּמְרוּ־בִ֣י הַבָּנִ֗ים בְּחֻקּוֹתַ֣י לֹֽא־הָ֠לָ֠כוּ וְאֶת־מִשְׁפָּטַ֨י לֹֽא־שָׁמְר֜וּ לַעֲשׂ֣וֹת אוֹתָ֗ם אֲשֶׁר֩ יַעֲשֶׂ֨ה אוֹתָ֤ם הָאָדָם֙ וָחַ֣י בָּהֶ֔ם אֶת־שַׁבְּתוֹתַ֖י חִלֵּ֑לוּ וָאֹמַ֞ר לִשְׁפֹּ֧ךְ חֲמָתִ֣י עֲלֵיהֶ֗ם לְכַלּ֥וֹת אַפִּ֛י בָּ֖ם בַּמִּדְבָּֽר׃
ZunzAber die Söhne waren widerspenstig gegen mich, nach meinen Satzungen wandelten sie nicht, und meine Rechte wahrten sie nicht, sie zu thun, die der Mensch thue, daß er lebe durch sie, meine Sabbate entweihten sie. Da gedachte ich meinen Grimm auszuschütten über sie, meinen Zorn auszulassen an ihnen in der Wüste.
J. BreuerDie Söhne aber waren ungehorsam gegen mich, in meinen Gesetzen gingen sie nicht, und meine Rechtsordnungen hüteten sie nicht, sie zu erfüllen, die doch der Mensch zu erfüllen hat und durch sie Leben gewinnt, meine. Sabbate entweihten sie — und ich gedachte, meinem Unwillen über sie zu ergießen, um meinen Zorn schwinden zu lassen, indem er sich gegen sie in der Wüste wandte.
22
וַהֲשִׁבֹ֙תִי֙ אֶת־יָדִ֔י וָאַ֖עַשׂ לְמַ֣עַן שְׁמִ֑י לְבִלְתִּ֤י הֵחֵל֙ לְעֵינֵ֣י הַגּוֹיִ֔ם אֲשֶׁר־הוֹצֵ֥אתִי אוֹתָ֖ם לְעֵינֵיהֶֽם׃
ZunzDoch ich zog meine Hand zurück, und that es um meines Namens willen, um ihn nicht zu entweihen vor den Augen der Völker, vor deren Augen ich sie herausgeführt.
J. BreuerIch wandte jedoch meine Hand ab, und ich handelte um meines Namens willen, dass er nicht vor den Augen der Völker entweiht werde, vor deren Augen ich sie hinausgeführt hatte.
23
גַּם־אֲנִ֗י נָשָׂ֧אתִי אֶת־יָדִ֛י לָהֶ֖ם בַּמִּדְבָּ֑ר לְהָפִ֤יץ אֹתָם֙ בַּגּוֹיִ֔ם וּלְזָר֥וֹת אוֹתָ֖ם בָּאֲרָצֽוֹת׃
ZunzAuch hob ich meine Hand auf über sie in der Wüste, sie zu versprengen unter die Völker, und sie zu zerstreuen in die Länder;
J. BreuerAber ich hatte auch (bereits) meine Hand in der Wüste zu ihnen erhoben, sie (einst) unter die Völker zu zersprengen und unter die Länder sie zu zerstreuen,
24
יַ֜עַן מִשְׁפָּטַ֤י לֹֽא־עָשׂוּ֙ וְחֻקּוֹתַ֣י מָאָ֔סוּ וְאֶת־שַׁבְּתוֹתַ֖י חִלֵּ֑לוּ וְאַֽחֲרֵי֙ גִּלּוּלֵ֣י אֲבוֹתָ֔ם הָי֖וּ עֵינֵיהֶֽם׃
ZunzWeil sie meine Rechte nicht gethan und meine Satzungen verworfen, und meine Sabbate entweihet, und nach den Götzen ihrer Väter ihre Augen hatten.
J. Breuerweil sie meine Rechtsordnungen nicht erfüllten, meine Gesetze verachteten und meine Sabbate entweihten und ihre Augen nach den Greueln ihrer Väter gerichtet waren.
25
וְגַם־אֲנִי֙ נָתַ֣תִּי לָהֶ֔ם חֻקִּ֖ים לֹ֣א טוֹבִ֑ים וּמִ֨שְׁפָּטִ֔ים לֹ֥א יִֽחְי֖וּ בָּהֶֽם׃
ZunzUnd ich gab ihnen wohl Satzungen, die nicht gut sind, und Rechte, durch die sie nicht leben sollen;
J. BreuerUnd so habe ich ihnen (dann) nicht gute Gesetze gegeben und Rechtsordnungen, durch die sie nicht Leben gewinnen.
26
וָאֲטַמֵּ֤א אוֹתָם֙ בְּמַתְּנוֹתָ֔ם בְּהַעֲבִ֖יר כׇּל־פֶּ֣טֶר רָ֑חַם לְמַ֣עַן אֲשִׁמֵּ֔ם לְמַ֙עַן֙ אֲשֶׁ֣ר יֵדְע֔וּ אֲשֶׁ֖ר אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ {ס}
ZunzUnd verunreinigte sie durch ihre Gaben, wenn sie (mir) zuführten alles, was den Mutterschooß erschließt, damit ich sie zerstöre, auf daß sie erkennen, daß ich der Ewige bin —
J. BreuerIch habe [dann] durch ihre Weihegaben Unreinheit über sie gebracht, da sie „jede Eröffnung des Mutterschoßes zuführen“ — um sie der Verödung verfallen zu lassen, damit sie erkennen, dass ich ה׳ bin.
27
לָכֵ֞ן דַּבֵּ֨ר אֶל־בֵּ֤ית יִשְׂרָאֵל֙ בֶּן־אָדָ֔ם וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵיהֶ֔ם כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה ע֗וֹד זֹ֚את גִּדְּפ֤וּ אוֹתִי֙ אֲב֣וֹתֵיכֶ֔ם בְּמַעֲלָ֥ם בִּ֖י מָֽעַל׃
ZunzDarum rede zu dem Hause Jisraél, Menschensohn, und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Noch darin lästerten mich eure Väter, indem sie an mir Untreue begingen:
J. BreuerDeshalb sprich, Menschheitsohn, zum Hause Israel und sage ihnen, so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, gesprochen: euere Väter haben ferner dadurch mich gelästert, dass sie Treulosigkeit gegen mich begingen.
28
וָאֲבִיאֵם֙ אֶל־הָאָ֔רֶץ אֲשֶׁ֤ר נָשָׂ֙אתִי֙ אֶת־יָדִ֔י לָתֵ֥ת אוֹתָ֖הּ לָהֶ֑ם וַיִּרְאוּ֩ כׇל־גִּבְעָ֨ה רָמָ֜ה וְכׇל־עֵ֣ץ עָבֹ֗ת וַיִּזְבְּחוּ־שָׁ֤ם אֶת־זִבְחֵיהֶם֙ וַיִּתְּנוּ־שָׁם֙ כַּ֣עַס קׇרְבָּנָ֔ם וַיָּשִׂ֣ימוּ שָׁ֗ם רֵ֚יחַ נִיח֣וֹחֵיהֶ֔ם וַיַּסִּ֥יכוּ שָׁ֖ם אֶת־נִסְכֵּיהֶֽם׃
ZunzAls ich sie in das Land brachte, das ihnen zu geben ich meine Hand aufgehoben, da ersahen sie jeglichen hohen Hügel und jeglichen dichtbelaubten Baum, und opferten dort ihre Opfer, und legten dort ihre kränkenden Gaben, und brachten dort ihre Wohlgerüche, und gossen dort ihre Spenden.
J. BreuerIch brachte sie in das Land, das ihnen zu geben, ich meine Hand erhoben hatte, da sahen sie jeden hohen Hügel und jeden dichtbelaubten Baum und brachten dort ihre Mahlopfer, gaben dort die erzürnenden Zeichen ihrer Annäherung, legten dort nieder den Ausdruck ihrer Willfahrung und gossen dort ihre Gußopfer hin.
29
וָאֹמַ֣ר אֲלֵהֶ֔ם מָ֣ה הַבָּמָ֔ה אֲשֶׁר־אַתֶּ֥ם הַבָּאִ֖ים שָׁ֑ם וַיִּקָּרֵ֤א שְׁמָהּ֙ בָּמָ֔ה עַ֖ד הַיּ֥וֹם הַזֶּֽה׃ {ס}
ZunzUnd ich sprach zu ihnen: Was ist es mit der Höhe, woselbst ihr zusammenkommt? und es wird ihr Name Bamah genannt, bis auf diesen Tag. . .
J. BreuerUnd ich sprach zu ihnen:was ist das für eine „Höhe", wo ihr die Kommenden seid! und (dennoch) ward ihr Name „Höhe“ genannt bis zum heutigen Tage. —
30
לָכֵ֞ן אֱמֹ֣ר ׀ אֶל־בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֗ל כֹּ֤ה אָמַר֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה הַבְּדֶ֥רֶךְ אֲבוֹתֵיכֶ֖ם אַתֶּ֣ם נִטְמְאִ֑ים וְאַחֲרֵ֥י שִׁקּֽוּצֵיהֶ֖ם אַתֶּ֥ם זֹנִֽים׃
ZunzDarum sprich zu dem Hause Jisraél: So spricht Gott der Herr: Wie! in der Weise eurer Väter verunreinigt ihr euch, und ihren Scheusalen buhlet ihr nach;
J. BreuerDeshalb sprich zum Hause Israel, so hat; mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltunig hüllt, gesprochen: Wie? auf dem' Weg, den euere Väter gegangen, verunreinigt ihr euch und handelt, indem ihr ihren. Abscheulichkeiten folget, treulos;
31
וּבִשְׂאֵ֣ת מַתְּנֹתֵיכֶ֡ם בְּֽהַעֲבִיר֩ בְּנֵיכֶ֨ם בָּאֵ֜שׁ אַתֶּם֩ נִטְמְאִ֤֨ים לְכׇל־גִּלּֽוּלֵיכֶם֙ עַד־הַיּ֔וֹם {ס} וַאֲנִ֛י אִדָּרֵ֥שׁ לָכֶ֖ם בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֑ל חַי־אָ֗נִי נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה אִם־אִדָּרֵ֖שׁ לָכֶֽם׃
ZunzUnd durch das Darbringen eurer Gaben, indem ihr eure Söhne durch das Feuer führet, verunreinigt ihr euch mit all euren Götzen bis auf diesen Tag, und ich sollte mich erfragen lassen von euch, Haus Jisraél? So wahr ich lebe, ist der Spruch Gottes des Herrn, ich lasse mich nicht von euch erfragen.
J. Breuerund indem ihr euere Weihegaben erhebt, euere Kinder durchs Feuer hindurchführt, verunreinigt ihr euch an euren Götterunwesen bis heute — und da soll ich mich von euch, Haus Israel, suchen lassen? So wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes; der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, nicht lasse ich mich von euch suchen!
32
וְהָֽעֹלָה֙ עַל־ר֣וּחֲכֶ֔ם הָי֖וֹ לֹ֣א תִֽהְיֶ֑ה אֲשֶׁ֣ר ׀ אַתֶּ֣ם אֹמְרִ֗ים נִֽהְיֶ֤ה כַגּוֹיִם֙ כְּמִשְׁפְּח֣וֹת הָאֲרָצ֔וֹת לְשָׁרֵ֖ת עֵ֥ץ וָאָֽבֶן׃
ZunzUnd was ihr euch in den Sinn kommen lasset, das soll nicht geschehen; daß ihr sprechet: Wir wollen seyn wie die Völker, wie die Geschlechter der (andern) Länder, Holz und Stein zu dienen.
J. BreuerUnd was euch in den Sinn kommt, wird doch nicht geschehen, die ihr sprechet: wir wollen wie die Völker sein, wie die Familien der Länder, Holz Und. Stein zu dienen.
33
חַי־אָ֕נִי נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה אִם־לֹ֠א בְּיָ֨ד חֲזָקָ֜ה וּבִזְר֧וֹעַ נְטוּיָ֛ה וּבְחֵמָ֥ה שְׁפוּכָ֖ה אֶמְל֥וֹךְ עֲלֵיכֶֽם׃
ZunzSo wahr ich lebe, ist der Spruch Gottes des Herrn, daß ich mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm, und mit überströmendem Grimm über euch regieren will.
J. BreuerSo wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit ergossenem Unwillen bleibe ich weiter König über euch!
34
וְהוֹצֵאתִ֤י אֶתְכֶם֙ מִן־הָ֣עַמִּ֔ים וְקִבַּצְתִּ֣י אֶתְכֶ֔ם מִן־הָ֣אֲרָצ֔וֹת אֲשֶׁ֥ר נְפוֹצֹתֶ֖ם בָּ֑ם בְּיָ֤ד חֲזָקָה֙ וּבִזְר֣וֹעַ נְטוּיָ֔ה וּבְחֵמָ֖ה שְׁפוּכָֽה׃
ZunzUnd ich werde euch herausführen aus den Völkern, und euch sammeln aus den Ländern, wohin ihr zerstreuet seid, mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm, und mit überströmendem Grimm.
J. BreuerIch führe euch heraus aus den Völkern und sammle euch aus den Ländern, in die ihr zerstreut seid, mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ergossenem Unwillen.
35
וְהֵבֵאתִ֣י אֶתְכֶ֔ם אֶל־מִדְבַּ֖ר הָעַמִּ֑ים וְנִשְׁפַּטְתִּ֤י אִתְּכֶם֙ שָׁ֔ם פָּנִ֖ים אֶל־פָּנִֽים׃
ZunzUnd ich werde euch bringen in die Wüste der Völker, und werde dort mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht.
J. BreuerIch bringe euch in die ,,Wüste der Völker'', und dort rechte ich mit euch Angesicht zu Angesicht.
36
כַּאֲשֶׁ֤ר נִשְׁפַּ֙טְתִּי֙ אֶת־אֲב֣וֹתֵיכֶ֔ם בְּמִדְבַּ֖ר אֶ֣רֶץ מִצְרָ֑יִם כֵּ֚ן אִשָּׁפֵ֣ט אִתְּכֶ֔ם נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzSo wie ich gerechtet habe mit euren Vätern in der Wüste des Landes Mizrajim, so werde ich mit euch rechten, ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerWie ich mit eueren Vätern in der Wüste des Landes Mizraim gerechtet habe, so werde ich mit euch rechten, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
37
וְהַעֲבַרְתִּ֥י אֶתְכֶ֖ם תַּ֣חַת הַשָּׁ֑בֶט וְהֵבֵאתִ֥י אֶתְכֶ֖ם בְּמָסֹ֥רֶת הַבְּרִֽית׃
ZunzUnd ich werde euch unter dem Stabe vorbeiziehen lassen und in die Bande des Bundes bringen.
J. BreuerIch führe euch unter dem Stab hindurch und bringe euch in die fesselnde Überlieferung des Bundes.
38
וּבָרוֹתִ֣י מִכֶּ֗ם הַמֹּרְדִ֤ים וְהַפּֽוֹשְׁעִים֙ בִּ֔י מֵאֶ֤רֶץ מְגֽוּרֵיהֶם֙ אוֹצִ֣יא אוֹתָ֔ם וְאֶל־אַדְמַ֥ת יִשְׂרָאֵ֖ל לֹ֣א יָב֑וֹא וִידַעְתֶּ֖ם כִּי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd will von euch ausscheiden die Empörer und die von mir Abgefallenen; aus dem Lande ihres Aufenthalts werde ich sie führen, und auf den Boden Jisraël's soll Keiner kommen, und ihr sollt erfahren, daß ich der Ewige bin.
J. BreuerUnd ich scheide aus von euch die Empörer und die wider mich freveln, denn aus dem Lande, das ihnen zum flüchtigen Aufenthalt dienen soll, führe ich sie hinaus, aber nach dem Boden Israels kommt keiner — und ihr erkennet, dass ich ה׳ bin.
39
וְאַתֶּ֨ם בֵּֽית־יִשְׂרָאֵ֜ל כֹּה־אָמַ֣ר ׀ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה אִ֤ישׁ גִּלּוּלָיו֙ לְכ֣וּ עֲבֹ֔דוּ וְאַחַ֕ר אִם־אֵינְכֶ֖ם שֹׁמְעִ֣ים אֵלָ֑י וְאֶת־שֵׁ֤ם קׇדְשִׁי֙ לֹ֣א תְחַלְּלוּ־ע֔וֹד בְּמַתְּנוֹתֵיכֶ֖ם וּבְגִלּוּלֵיכֶֽם׃
ZunzUnd ihr, Haus Jisraël, so spricht Gott der Herr: Gehet hin und dienet Jeglicher seinem Götzen, wenn ihr denn nicht hören wollet auf mich; nur meinen heiligen Namen entweihet nicht fürder mit euren Gaben nebst euern Götzen.
J. BreuerIhr aber, Haus Israel, so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, gesprochen: gehe nur ein jeder hin und diene seinem Götterunwesen und danach — wenn ihr nun einmal nicht auf mich hören wollt; aber meinen heiligen Namen entweihet nicht ferner durch euere Gaben und euere Götterunwesen.
40
כִּ֣י בְהַר־קׇדְשִׁ֞י בְּהַ֣ר ׀ מְר֣וֹם יִשְׂרָאֵ֗ל נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה שָׁ֣ם יַעַבְדֻ֜נִי כׇּל־בֵּ֧ית יִשְׂרָאֵ֛ל כֻּלֹּ֖ה בָּאָ֑רֶץ שָׁ֣ם אֶרְצֵ֔ם וְשָׁ֞ם אֶדְר֣וֹשׁ אֶת־תְּרוּמֹֽתֵיכֶ֗ם וְאֶת־רֵאשִׁ֛ית מַשְׂאוֹתֵיכֶ֖ם בְּכׇל־קׇדְשֵׁיכֶֽם׃
ZunzDenn auf meinem heiligen Berge, auf dem Berge der Höhe Jisraél's, spricht Gott der Herr, dort soll das gesammte Haus Jisraél mir dienen in dem Lande; dort werde ich sie gnädig aufnehmen, und dort werde ich Verlangen tragen nach euren Heben und den Erstlingen eurer Gaben von all euren Heiligthümern.
J. BreuerDenn auf dem Berg meines Heiligtums, auf dem Berg der Höhe Israels, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, dort wird mir einst das ganze Haus Israel, vereint im Lande, dienen, dort werde ich sie wohlwollend aufnehmen, und dort werde ich euere Heben suchen und das Erste euerer Gaben bei allen eueren Heiligtümern.
41
בְּרֵ֣יחַ נִיחֹ֘חַ֮ אֶרְצֶ֣ה אֶתְכֶם֒ בְּהוֹצִיאִ֤י אֶתְכֶם֙ מִן־הָ֣עַמִּ֔ים וְקִבַּצְתִּ֣י אֶתְכֶ֔ם מִן־הָ֣אֲרָצ֔וֹת אֲשֶׁ֥ר נְפֹצֹתֶ֖ם בָּ֑ם וְנִקְדַּשְׁתִּ֥י בָכֶ֖ם לְעֵינֵ֥י הַגּוֹיִֽם׃
ZunzDurch Wohlgerüche werde ich euch gnädig aufnehmen, wenn ich euch herausgeführt habe aus den Völkern und euch gesammelt aus den Ländern, wohin ihr zerstreut seid, und ich werde durch euch geheiligt werden vor den Augen der Völker.
J. BreuerMit dem Ausdruck der Willfahrung werde ich Wohlgefallen an euch haben, da ich euch aus den Völkern herausführe und aus dem Lande, wohin ihr zerstreut seid, sammele, und so werde ich durch euch vor den Augen der Völker geheiligt werden.
42
וִֽידַעְתֶּם֙ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֔ה בַּהֲבִיאִ֥י אֶתְכֶ֖ם אֶל־אַדְמַ֣ת יִשְׂרָאֵ֑ל אֶל־הָאָ֗רֶץ אֲשֶׁ֤ר נָשָׂ֙אתִי֙ אֶת־יָדִ֔י לָתֵ֥ת אוֹתָ֖הּ לַאֲבוֹתֵיכֶֽם׃
ZunzUnd ihr sollt erkennen, daß ich der Ewige bin, wenn ich euch bringe auf den Boden Jisraël's, in das Land, das euren Vätern zu geben ich meine Hand aufgehoben habe.
J. BreuerUnd ihr werdet erkennen, dass ich Gott bin, da ich euch nach dem Boden Israels bringe, in das Land, das eueren Vätern zu geben, ich meine Hand erhoben habe.
43
וּזְכַרְתֶּם־שָׁ֗ם אֶת־דַּרְכֵיכֶם֙ וְאֵת֙ כׇּל־עֲלִיל֣וֹתֵיכֶ֔ם אֲשֶׁ֥ר נִטְמֵאתֶ֖ם בָּ֑ם וּנְקֹֽטֹתֶם֙ בִּפְנֵיכֶ֔ם בְּכׇל־רָעוֹתֵיכֶ֖ם אֲשֶׁ֥ר עֲשִׂיתֶֽם׃
ZunzUnd ihr werdet dort gedenken eures Wandels und all eurer Handlungen, durch die ihr euch verunreinigt habt, und werdet hadern mit euch selber, ob all eurer Uebelthaten, die ihr verübt.
J. BreuerUnd gedenkt ihr dort euerer Wege und aller euerer Handlungen, durch die ihr euch verunreinigt habet, dann werdet ihr Ekel vor euch empfinden wegen all euret Schlechtigkeiten, die ihr begangen.
44
וִֽידַעְתֶּם֙ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֔ה בַּעֲשׂוֹתִ֥י אִתְּכֶ֖ם לְמַ֣עַן שְׁמִ֑י לֹא֩ כְדַרְכֵיכֶ֨ם הָרָעִ֜ים וְכַעֲלִילוֹתֵיכֶ֤ם הַנִּשְׁחָתוֹת֙ בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃ {פ}
ZunzUnd ihr sollt erkennen, daß ich der Ewige bin, wenn ich mit euch verfahre, um meines Namens willen; nicht nach eurem bösen Wandel und euren entarteten Handlungen, Haus Jisraël! ist der Spruch Gottes des Herrn.
J. BreuerUnd ihr erkennet, dass ich ה׳ bin, da ich mit euch um meines Namens willen verfahren, nicht nach euren bösen Wegen und euren verderbten Handlungen, Haus Israel, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbar.