Daniel 2 דניאל

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1
וּבִשְׁנַ֣ת שְׁתַּ֗יִם לְמַלְכוּת֙ נְבֻֽכַדְנֶצַּ֔ר חָלַ֥ם נְבֻֽכַדְנֶצַּ֖ר חֲלֹמ֑וֹת וַתִּתְפָּ֣עֶם רוּח֔וֹ וּשְׁנָת֖וֹ נִהְיְתָ֥ה עָלָֽיו׃
BernfeldIm zweiten Regierungsjahre Nebukadnezars träumte Nebukadnezar allerlei, es schlug ihm das Herz, und sein Schlaf wich von ihm.
ZunzUnd im zweiten Jahre der Regierung Nebukadnezar's träumte Nebukadnezar Träume, da schlug ihm das Herz, und sein Schlaf war ihm dahin.
2
וַיֹּ֣אמֶר הַ֠מֶּ֠לֶךְ לִקְרֹ֨א לַֽחַרְטֻמִּ֜ים וְלָֽאַשָּׁפִ֗ים וְלַֽמְכַשְּׁפִים֙ וְלַכַּשְׂדִּ֔ים לְהַגִּ֥יד לַמֶּ֖לֶךְ חֲלֹמֹתָ֑יו וַיָּבֹ֕אוּ וַיַּֽעַמְד֖וּ לִפְנֵ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldDa befahl der König die Zeichendeuter und die Sternseher und die Zauberer und die Chaldäer zu sich, dass sie dem König seine Träume deuteten; sie kamen und stellten sich vor den König.
ZunzDa befahl der König, daß man rufe die Zeichendeuter und die Sternseher, und die Zauberer und die Kasdim, um zu künden dem Könige seine Träume; und sie kamen und stellten sich vor den König.
3
וַיֹּ֧אמֶר לָהֶ֛ם הַמֶּ֖לֶךְ חֲל֣וֹם חָלָ֑מְתִּי וַתִּפָּ֣עֶם רוּחִ֔י לָדַ֖עַת אֶֽת־הַחֲלֽוֹם׃
BernfeldDer König sprach zu ihnen: Ich habe geträumt, und das Herz schlägt mir, den Traum zu verstehen.
ZunzUnd der König sprach zu ihnen: Einen Traum habe ich geträumt, und das Herz schlägt mir, den Traum zu verstehen.
4
וַֽיְדַבְּר֧וּ הַכַּשְׂדִּ֛ים לַמֶּ֖לֶךְ אֲרָמִ֑ית מַלְכָּא֙ לְעָלְמִ֣ין חֱיִ֔י אֱמַ֥ר חֶלְמָ֛א (לעבדיך) [לְעַבְדָ֖ךְ] וּפִשְׁרָ֥א נְחַוֵּֽא׃
BernfeldDie Chaldäer (d. h. die Weisen der Chaldäer] antworteten dem Könige aramäisch: Der König lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, und wir werden die Deutung geben!
ZunzUnd es redeten die Kasdim zu dem Könige aramisch: Der König lebe ewig! Den Traum sage deinen Knechten und die Deutung werden wir eröffnen.
5
עָנֵ֤ה מַלְכָּא֙ וְאָמַ֣ר (לכשדיא) [לְכַשְׂדָּאֵ֔י] מִלְּתָ֖ה מִנִּ֣י אַזְדָּ֑א הֵ֣ן לָ֤א תְהֽוֹדְעוּנַּ֙נִי֙ חֶלְמָ֣א וּפִשְׁרֵ֔הּ הַדָּמִין֙ תִּתְעַבְד֔וּן וּבָתֵּיכ֖וֹן נְוָלִ֥י יִתְּשָׂמֽוּן׃
BernfeldDa sprach der König zu den Chaldäern: Der Spruch ist von mir entschieden! Wenn ihr mir nicht kund tuet den Traum und seine Deutung, sollt ihr in Stücke gehauen und eure Häuser in Kothaufen verwandelt werden.
ZunzEs antwortete der König und sprach zu den Kasdim: Der Spruch ist von mir entschieden! Wenn ihr mir nicht kund thuet den Traum und seine Deutung, in Stücke sollt ihr gehauen und euere Häuser in Kothhaufen verwandelt werden.
6
וְהֵ֨ן חֶלְמָ֤א וּפִשְׁרֵהּ֙ תְּֽהַחֲוֺ֔ן מַתְּנָ֤ן וּנְבִזְבָּה֙ וִיקָ֣ר שַׂגִּ֔יא תְּקַבְּל֖וּן מִן־קֳדָמָ֑י לָהֵ֕ן חֶלְמָ֥א וּפִשְׁרֵ֖הּ הַחֲוֺֽנִי׃
BernfeldWenn ihr aber den Traum und seine Deutung eröffnet, werdet ihr Gaben und Geschenke und große Würde von mir empfangen; eröffnet mir also den Traum und seine Deutung
ZunzWenn ihr aber den Traum und seine Deutung eröffnet, werdet ihr Gaben und Geschenke und große Würde von mir empfangen; darum eröffnet mir den Traum und seine Deutung.
7
עֲנ֥וֹ תִנְיָנ֖וּת וְאָמְרִ֑ין מַלְכָּ֕א חֶלְמָ֛א יֵאמַ֥ר לְעַבְד֖וֹהִי וּפִשְׁרָ֥ה נְהַחֲוֵֽה׃
BernfeldSie antworteten zum zweiten Male: Den Traumsage der König seinen Knechten, und die Deutung werden wir eröffnen.
ZunzSie antworteten zum zweiten Male und sprachen: Den Traum sage der König seinen Knechten, und die Deutung werden wir eröffnen.
8
עָנֵ֤ה מַלְכָּא֙ וְאָמַ֔ר מִן־יַצִּיב֙ יָדַ֣ע אֲנָ֔ה דִּ֥י עִדָּנָ֖א אַנְתּ֣וּן זָבְנִ֑ין כׇּל־קֳבֵל֙ דִּ֣י חֲזֵית֔וֹן דִּ֥י אַזְדָּ֖א מִנִּ֥י מִלְּתָֽא׃
BernfeldDa meinte der König: Mit Gewissheit nehme ich wahr, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr sehet, dass mir die Sache entgangen ist [ihr wollt euch also etwas ausdenken].
ZunzDer König antwortete und sprach: Mit Gewißheit nehme ich wahr, daß ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr sehet, daß entschieden von mir der Spruch ist:
9
דִּ֣י הֵן־חֶלְמָא֩ לָ֨א תְהֽוֹדְעֻנַּ֜נִי חֲדָה־הִ֣יא דָֽתְכ֗וֹן וּמִלָּ֨ה כִדְבָ֤ה וּשְׁחִיתָה֙ (הזמנתון) [הִזְדְּמִנְתּוּן֙] לְמֵאמַ֣ר קׇֽדָמַ֔י עַ֛ד דִּ֥י עִדָּנָ֖א יִשְׁתַּנֵּ֑א לָהֵ֗ן חֶלְמָא֙ אֱמַ֣רוּ לִ֔י וְֽאִנְדַּ֕ע דִּ֥י פִשְׁרֵ֖הּ תְּהַחֲוֻנַּֽנִי׃
BernfeldWenn ihr also den Traum mir nicht kundtut, bleibt es bei eurer Verurteilung, denn lügnerische und nichtige Reden habt ihr vor, vor mir zu sprechen, bis dass die Zeit sich ändern werde. Darum saget mir den Traum, so werde ich erkennen, dass ihr seine wahre Deutung mir eröffnen werdet.
ZunzDaß, so den Traum ihr mir nicht kund thuet, einzig bleibt euere Verurtheilung; denn lügnerische und nichtige Rede habt ihr vor, vor mir zu sprechen, bis daß die Zeit sich ändern werde. Darum saget mir den Traum, so werde ich erkennen, daß ihr seine Deutung mir eröffnen werdet.
10
עֲנ֨וֹ (כשדיא) [כַשְׂדָּאֵ֤י] קֳדָם־מַלְכָּא֙ וְאָ֣מְרִ֔ין לָֽא־אִיתַ֤י אֱנָשׁ֙ עַל־יַבֶּשְׁתָּ֔א דִּ֚י מִלַּ֣ת מַלְכָּ֔א יוּכַ֖ל לְהַחֲוָיָ֑ה כׇּל־קֳבֵ֗ל דִּ֚י כׇּל־מֶ֙לֶךְ֙ רַ֣ב וְשַׁלִּ֔יט מִלָּ֤ה כִדְנָה֙ לָ֣א שְׁאֵ֔ל לְכׇל־חַרְטֹ֖ם וְאָשַׁ֥ף וְכַשְׂדָּֽי׃
BernfeldNochmals antworteten die Chaldäer dem König und sprachen: Es ist kein Mensch vorhanden auf Erden, welcher die Sache des Königs zu deuten vermöchte; da auch kein großer und gewaltiger König um eine Sache wie diese je gefragt hat irgendeinen Zeichendeuter oder Sternseher und Chaldäer.
ZunzEs antworteten die Kasdim vor dem Könige und sprachen: Nicht ist ein Mensch vorhanden auf bewohnter Erde, welcher die Sache des Königs zu eröffnen vermöchte; weshalb auch kein großer und gewaltiger König um eine Sache wie diese befragt hat irgend einen Zeichendeuter und Sternseher und Kasdi.
11
וּמִלְּתָ֨א דִֽי־מַלְכָּ֤ה שָׁאֵל֙ יַקִּירָ֔ה וְאׇחֳרָן֙ לָ֣א אִיתַ֔י דִּ֥י יְחַוִּנַּ֖הּ קֳדָ֣ם מַלְכָּ֑א לָהֵ֣ן אֱלָהִ֔ין דִּ֚י מְדָ֣רְה֔וֹן עִם־בִּשְׂרָ֖א לָ֥א אִיתֽוֹהִי׃
BernfeldDie Sache, welche der König fordert, ist schwer, und niemand könnte sie dem König eröffnen, als die Götter, deren Wohnung nicht bei den Sterblichen ist.
ZunzUnd die Sache, welche der König fordert, ist schwer, und kein Anderer ist vorhanden, der sie eröffnen könnte dem Könige, als die Götter, deren Wohnungen nicht sind bei den Sterblichen.
12
כׇּל־קֳבֵ֣ל דְּנָ֔ה מַלְכָּ֕א בְּנַ֖ס וּקְצַ֣ף שַׂגִּ֑יא וַאֲמַר֙ לְה֣וֹבָדָ֔ה לְכֹ֖ל חַכִּימֵ֥י בָבֶֽל׃
BernfeldHierüber geriet der König in Wut, er erzürnte heftig und befahl, all die Weisen Babels umzubringen.
ZunzHierüber schnaubte der König und zürnte heftig und befahl, all die Weisen Babel's umzubringen.
13
וְדָתָ֣א נֶפְקַ֔ת וְחַכִּֽימַיָּ֖א מִֽתְקַטְּלִ֑ין וּבְע֛וֹ דָּנִיֵּ֥אל וְחַבְר֖וֹהִי לְהִתְקְטָלָֽה׃ {ס}
BernfeldDer Spruch erging, dass die Weisen hingerichtet würden; auch Daniel und seine Genossen sollten hingerichtet werden.
ZunzUnd der Spruch erging, und die Weisen wurden hingerichtet, und sie suchten Danijel und seine Genossen, um sie hinzurichten.
14
בֵּאדַ֣יִן דָּנִיֵּ֗אל הֲתִיב֙ עֵטָ֣א וּטְעֵ֔ם לְאַרְי֕וֹךְ רַב־טַבָּחַיָּ֖א דִּ֣י מַלְכָּ֑א דִּ֚י נְפַ֣ק לְקַטָּלָ֔ה לְחַכִּימֵ֖י בָּבֶֽל׃
BernfeldSogleich erwiderte Daniel mit Überlegung und Verstand dem Arjoch, dem Obersten der Leibwächter des Königs, welcher ausgezogen war die Weisen Babels hinzurichten.
ZunzSogleich erwiederte Danijel mit Ueberlegung und Verstand dem Arjoch, dem Obersten der Leibwächter des Königs, welcher ausgezogen war, die Weisen Babel's hinzurichten;
15
עָנֵ֣ה וְאָמַ֗ר לְאַרְיוֹךְ֙ שַׁלִּיטָ֣א דִֽי־מַלְכָּ֔א עַל־מָ֥ה דָתָ֛א מְהַחְצְפָ֖ה מִן־קֳדָ֣ם מַלְכָּ֑א אֱדַ֣יִן מִלְּתָ֔א הוֹדַ֥ע אַרְי֖וֹךְ לְדָנִיֵּֽאל׃
BernfeldEr hub an und sprach zu Arjoch, dem Befehlshaber des Königs: Weshalb ist der Spruch so streng von dem König? Da erklärte Arjoch dem Daniel die Sache.
ZunzEr hob an und sprach zu Arjoch, dem Befehlshaber des Königs: Weshalb ist der Spruch so streng von dem Könige? Da machte Arjoch dem Danijel die Sache kund.
16
וְדָ֣נִיֵּ֔אל עַ֖ל וּבְעָ֣ה מִן־מַלְכָּ֑א דִּ֚י זְמָ֣ן יִנְתִּן־לֵ֔הּ וּפִשְׁרָ֖א לְהַֽחֲוָיָ֥ה לְמַלְכָּֽא׃ {ס}
BernfeldNun ging Daniel hinein und erbat vom Könige, dass man ihm Zeit lassen möge, um dem Könige die Deutung zu eröffnen.
ZunzNun ging Danijel hinein und erbat vom Könige, daß man ihm Zeit geben möge, um die Deutung dem Könige zu eröffnen.
17
אֱדַ֥יִן דָּנִיֵּ֖אל לְבַיְתֵ֣הּ אֲזַ֑ל וְ֠לַחֲנַנְיָ֠ה מִֽישָׁאֵ֧ל וַעֲזַרְיָ֛ה חַבְר֖וֹהִי מִלְּתָ֥א הוֹדַֽע׃
BernfeldDarauf ging Daniel in sein Haus und tat die Sache seinen Genossen Hananja, Misaël und Asarja kund;
ZunzHierauf ging Danijel in sein Haus, und dem Chananjah, Mischaël und Asarjah, seinen Genossen, that er die Sache kund;
18
וְרַחֲמִ֗ין לְמִבְעֵא֙ מִן־קֳדָם֙ אֱלָ֣הּ שְׁמַיָּ֔א עַל־רָזָ֖א דְּנָ֑ה דִּ֣י לָ֤א יְהֽוֹבְדוּן֙ דָּנִיֵּ֣אל וְחַבְר֔וֹהִי עִם־שְׁאָ֖ר חַכִּימֵ֥י בָבֶֽל׃
BernfeldDass sie Gnade erbitten von dem Gotte des Himmels in Betreff dieses Geheimnisses, dass man nicht umbrächte Daniel und seine Genossen mit den übrigen Weisen Babels.
ZunzDaß sie Erbarmen erbitten von dem Gotte des Himmels in Betreff dieses Geheimnisses, daß sie nicht umbrächten Danijel und seine Genossen mit den übrigen Weisen Babel's.
19
אֱדַ֗יִן לְדָנִיֵּ֛אל בְּחֶזְוָ֥א דִֽי־לֵילְיָ֖א רָזָ֣א גְלִ֑י אֱדַ֙יִן֙ דָּֽנִיֵּ֔אל בָּרִ֖ךְ לֶאֱלָ֥הּ שְׁמַיָּֽא׃
BernfeldDarauf wurde dem Daniel in einem Nachtgesichte das Geheimnis offenbart; da pries Daniel den Gott des Himmels.
ZunzDamals wurde dem Danijel in einem Nachtgesichte das Geheimniß offenbart; da pries Danijel den Gott des Himmels.
20
עָנֵ֤ה דָֽנִיֵּאל֙ וְאָמַ֔ר לֶהֱוֵ֨א שְׁמֵ֤הּ דִּֽי־אֱלָהָא֙ מְבָרַ֔ךְ מִן־עָלְמָ֖א וְעַ֣ד עָלְמָ֑א דִּ֧י חׇכְמְתָ֛א וּגְבוּרְתָ֖א דִּ֥י לֵֽהּ־הִֽיא׃
BernfeldDaniel hub an und sprach: Es sei der Name Gottes gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn Weisheit und Macht sind von ihm.
ZunzDanijel hob an und sprach: Es sei der Name Gottes gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn Weisheit und Macht sind sein.
21
וְ֠ה֠וּא מְהַשְׁנֵ֤א עִדָּנַיָּא֙ וְזִמְנַיָּ֔א מְהַעְדֵּ֥ה מַלְכִ֖ין וּמְהָקֵ֣ים מַלְכִ֑ין יָהֵ֤ב חׇכְמְתָא֙ לְחַכִּימִ֔ין וּמַנְדְּעָ֖א לְיָדְעֵ֥י בִינָֽה׃
BernfeldEr ändert die Zeiten und Bestimmungen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein, gibt Weisheit den Weisen und Kenntnis den Einsichtigen.
ZunzUnd er wechselt die Zeiten und Bestimmungen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein, gibt Weisheit den Weisen und Kenntniß den Einsichtigen.
22
ה֛וּא גָּלֵ֥א עַמִּיקָתָ֖א וּמְסַתְּרָתָ֑א יָדַע֙ מָ֣ה בַחֲשׁוֹכָ֔א (ונהירא) [וּנְהוֹרָ֖א] עִמֵּ֥הּ שְׁרֵֽא׃
BernfeldEr offenbart das Tiefverborgene und das Geheime; er weiß, was in der Finsternis ist, denn das Licht wohnt bei ihm.
ZunzEr offenbart das Tiefe und das Geheime; er kennt, was in der Finsterniß ist, denn das Licht wohnt bei ihm.
23
לָ֣ךְ ׀ אֱלָ֣הּ אֲבָהָתִ֗י מְהוֹדֵ֤א וּמְשַׁבַּח֙ אֲנָ֔ה דִּ֧י חׇכְמְתָ֛א וּגְבוּרְתָ֖א יְהַ֣בְתְּ לִ֑י וּכְעַ֤ן הֽוֹדַעְתַּ֙נִי֙ דִּֽי־בְעֵ֣ינָא מִנָּ֔ךְ דִּֽי־מִלַּ֥ת מַלְכָּ֖א הוֹדַעְתֶּֽנָא׃
BernfeldDich, Gott meiner Väter, preise und rühme ich, dass du Weisheit und Mut mir gegeben; und so hast du mir kund getan, was wir von dir erbeten, auch die Sache des Königs hast du uns kund getan.
ZunzDich, Gott meiner Väter, preise und rühme ich, daß du Weisheit und Muth mir gegeben, und daß du mir kund gethan, was wir von dir erbeten; denn die Sache des Königs hast du uns kund gethan.
24
כׇּל־קֳבֵ֣ל דְּנָ֗ה דָּֽנִיֵּאל֙ עַ֣ל עַל־אַרְי֔וֹךְ דִּ֚י מַנִּ֣י מַלְכָּ֔א לְהוֹבָדָ֖ה לְחַכִּימֵ֣י בָבֶ֑ל אֲזַ֣ל ׀ וְכֵ֣ן אֲמַר־לֵ֗הּ לְחַכִּימֵ֤י בָבֶל֙ אַל־תְּהוֹבֵ֔ד הַעֵ֙לְנִי֙ קֳדָ֣ם מַלְכָּ֔א וּפִשְׁרָ֖א לְמַלְכָּ֥א אֲחַוֵּֽא׃ {ס}
BernfeldDaraufhin ging Daniel zu Arjoch hinein, den der König bestellt hatte, die Weisen Babels umzubringen; er ging und sprach ihn also an: Die Weisen Babels bringe nicht um; bringe mich vor den König, und die Deutung werde ich dem König eröffnen.
ZunzDieserhalb ging Danijel zu Arjoch hinein, den der König bestellt hatte, die Weisen Babel's umzubringen; er ging und also sprach er zu ihm: Die Weisen Babel's bringe nicht um; bringe mich vor den König, und die Deutung werde ich dem Könige eröffnen.
25
אֱדַ֤יִן אַרְיוֹךְ֙ בְּהִתְבְּהָלָ֔ה הַנְעֵ֥ל לְדָנִיֵּ֖אל קֳדָ֣ם מַלְכָּ֑א וְכֵ֣ן אֲמַר־לֵ֗הּ דִּֽי־הַשְׁכַּ֤חַת גְּבַר֙ מִן־בְּנֵ֤י גָֽלוּתָא֙ דִּ֣י יְה֔וּד דִּ֥י פִשְׁרָ֖א לְמַלְכָּ֥א יְהוֹדַֽע׃
BernfeldHierauf brachte Arjoch den Daniel schnell vor den König und sprach zu ihm also: Nun habe ich gefunden einen Mann von den Söhnen der Weggeführten aus Jehuda, welcher die Deutung kund tun wird dem Könige.
ZunzHierauf brachte Arjoch den Danijel schnell vor den König, und also sprach er zu ihm: So habe ich gefunden einen Mann von den Söhnen der Weggeführten aus Jehudah, welcher die Deutung kund thun wird dem Könige.
26
עָנֵ֤ה מַלְכָּא֙ וְאָמַ֣ר לְדָנִיֵּ֔אל דִּ֥י שְׁמֵ֖הּ בֵּלְטְשַׁאצַּ֑ר (האיתיך) [הַֽאִיתָ֣ךְ] כָּהֵ֗ל לְהוֹדָעֻתַ֛נִי חֶלְמָ֥א דִֽי־חֲזֵ֖ית וּפִשְׁרֵֽהּ׃
BernfeldDer König hub an und sprach zu Daniel, den man Beltsazzar hieß: Bist du im Stande, mir kund zu tun den Traum, den ich gesehen, und seine Deutung?
ZunzDer König hob an und sprach zu Danijel, dessen Name Beltschazzar: Bist du vermögend mir kundzuthun den Traum, den ich gesehen, und seine Deutung?
27
עָנֵ֧ה דָנִיֵּ֛אל קֳדָ֥ם מַלְכָּ֖א וְאָמַ֑ר רָזָא֙ דִּֽי־מַלְכָּ֣א שָׁאֵ֔ל לָ֧א חַכִּימִ֣ין אָֽשְׁפִ֗ין חַרְטֻמִּין֙ גָּזְרִ֔ין יָכְלִ֖ין לְהַֽחֲוָיָ֥ה לְמַלְכָּֽא׃
BernfeldDaniel antwortete dem Könige: Das Geheimnis welches der König fordert, vermag kein Weiser, Sternseher, Zeichendeuter, Wahrsager, dem Könige zu eröffnen.
ZunzDanijel antwortete vor dem Könige und sprach: Das Geheime, welches der König fordert, nicht Weise, Sternseher, Zeichendeuter, Wahrsager vermögen es dem Könige zu eröffnen.
28
בְּרַ֡ם אִיתַ֞י אֱלָ֤הּ בִּשְׁמַיָּא֙ גָּלֵ֣א רָזִ֔ין וְהוֹדַ֗ע לְמַלְכָּא֙ נְבֽוּכַדְנֶצַּ֔ר מָ֛ה דִּ֥י לֶהֱוֵ֖א בְּאַחֲרִ֣ית יוֹמַיָּ֑א חֶלְמָ֨ךְ וְחֶזְוֵ֥י רֵאשָׁ֛ךְ עַֽל־מִשְׁכְּבָ֖ךְ דְּנָ֥ה הֽוּא׃ {ס}
BernfeldJedoch gibt es einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart, er hat kund getan dem Könige Nebukadnezar, was geschehen wird in der Zukunft der Tage; dein Traum und die Erscheinung vor deinen Augen auf deinem Lager ist das:
ZunzJedoch giebt es einen Gott im Himmel, Offenbarer der Geheimnisse und der kund gethan hat dem Könige Nebukadnezar, was geschehen wird in der Zukunft der Tage; dein Traum und die Erscheinung vor deinem Haupte auf deinem Lager ist das:
29
(אנתה) [אַ֣נְתְּ] מַלְכָּ֗א רַעְיוֹנָךְ֙ עַל־מִשְׁכְּבָ֣ךְ סְלִ֔קוּ מָ֛ה דִּ֥י לֶהֱוֵ֖א אַחֲרֵ֣י דְנָ֑ה וְגָלֵ֧א רָזַיָּ֛א הוֹדְעָ֖ךְ מָה־דִ֥י לֶהֱוֵֽא׃
BernfeldDu, o König, dachtest auf deinem Lager über das nach, was später sein wird, und der Offenbarer der Geheimnisse hat dir kundgetan, was sein wird.
ZunzDu, o König, deine Gedanken auf deinem Lager stiegen auf über das, was seyn wird nach diesem, und der Offenbarer der Geheimnisse hat dir kund gethan, was seyn wird.
30
וַאֲנָ֗ה לָ֤א בְחׇכְמָה֙ דִּֽי־אִיתַ֥י בִּי֙ מִן־כׇּל־חַיַּיָּ֔א רָזָ֥א דְנָ֖ה גֱּלִ֣י לִ֑י לָהֵ֗ן עַל־דִּבְרַת֙ דִּ֤י פִשְׁרָא֙ לְמַלְכָּ֣א יְהוֹדְע֔וּן וְרַעְיוֹנֵ֥י לִבְבָ֖ךְ תִּנְדַּֽע׃ {ס}
BernfeldMir ist aber nicht etwa, weil ich weiser wäre als alle Lebenden, dieses Geheimnis offenbart worden, sondern darum, dass man die Deutung dem König kund tue, und du die Gedanken deines Herzens verstehen mögest
ZunzMir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir ist vor allen Lebenden, dieses Geheimniß offenbart worden, sondern darum, daß man die Deutung dem Könige kund thue, und du die Gedanken deines Herzens verstehen mögest.
31
(אנתה) [אַ֣נְתְּ] מַלְכָּ֗א חָזֵ֤ה הֲוַ֙יְתָ֙ וַאֲל֨וּ צְלֵ֥ם חַד֙ שַׂגִּ֔יא צַלְמָ֨א דִכֵּ֥ן רַ֛ב וְזִיוֵ֥הּ יַתִּ֖יר קָאֵ֣ם לְקׇבְלָ֑ךְ וְרֵוֵ֖הּ דְּחִֽיל׃
BernfeldDu, o König, schautest ein großes Bild, dieses Bild war gewaltig und sein Glanz vorzüglich, es stand dir gegenüber und seine Gestalt war schrecklich.
ZunzDu, o König, schautest, und da war ein großes Bild; dieses Bild war gewaltig und sein Glanz vorzüglich, es stand dir gegenüber, und seine Gestalt schrecklich.
32
ה֣וּא צַלְמָ֗א רֵאשֵׁהּ֙ דִּֽי־דְהַ֣ב טָ֔ב חֲד֥וֹהִי וּדְרָע֖וֹהִי דִּ֣י כְסַ֑ף מְע֥וֹהִי וְיַרְכָתֵ֖הּ דִּ֥י נְחָֽשׁ׃
BernfeldDieses Bild — das Haupt war von feinem Golde, seine Brust und seine Arme von Silber, sein Leib und seine. Lenden von Kupfer;
ZunzDieses Bild — sein Haupt war von feinem Golde, seine Brust und seine Arme von Silber, sein Leib und seine Lenden von Kupfer;
33
שָׁק֖וֹהִי דִּ֣י פַרְזֶ֑ל רַגְל֕וֹהִי (מנהון) [מִנְּהֵין֙] דִּ֣י פַרְזֶ֔ל (ומנהון) [וּמִנְּהֵ֖ין] דִּ֥י חֲסַֽף׃
BernfeldSeine Schenkel waren von Eisen, seine Füße zum Teil aus Eisen und zum Teil aus Ton.
ZunzSeine Schenkel von Eisen, seine Füße zum Theil aus Eisen und zum Theil aus Thon.
34
חָזֵ֣ה הֲוַ֗יְתָ עַ֠ד דִּ֣י הִתְגְּזֶ֤רֶת אֶ֙בֶן֙ דִּי־לָ֣א בִידַ֔יִן וּמְחָ֤ת לְצַלְמָא֙ עַל־רַגְל֔וֹהִי דִּ֥י פַרְזְלָ֖א וְחַסְפָּ֑א וְהַדֵּ֖קֶת הִמּֽוֹן׃
BernfeldDu schautest, wie sich ein Stein lostrennte, nicht durch [Menschen]Hände; er schlug das Bild auf seine Füße von Eisen und Thon und zermalmte sie.
ZunzDu schautest, bis sich lostrennte ein Stein, nicht durch Hände, und er schlug das Bild auf seine Füße von Eisen und Thon und zermalmte sie.
35
בֵּאדַ֣יִן דָּ֣קוּ כַחֲדָ֡ה פַּרְזְלָא֩ חַסְפָּ֨א נְחָשָׁ֜א כַּסְפָּ֣א וְדַהֲבָ֗א וַהֲווֹ֙ כְּע֣וּר מִן־אִדְּרֵי־קַ֔יִט וּנְשָׂ֤א הִמּוֹן֙ רוּחָ֔א וְכׇל־אֲתַ֖ר לָא־הִשְׁתְּכַ֣ח לְה֑וֹן וְאַבְנָ֣א ׀ דִּֽי־מְחָ֣ת לְצַלְמָ֗א הֲוָ֛ת לְט֥וּר רַ֖ב וּמְלָ֥את כׇּל־אַרְעָֽא׃
BernfeldDarauf waren mit einem Mal zermalmt das Eisen, der Thon, das Kupfer, das Silber und das Gold, und sie wurden wie Spreu der Tennen im Sommer, und es entführte sie der Wind, und keine Spur wurde von ihnen gefunden; der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem gewaltigen Berge und füllte die ganze Erde.
ZunzDarauf waren zermalmt zumal das Eisen, der Thon, das Kupfer, das Silber und das Gold, und sie wurden wie Spreu der Tennen des Sommers, und es entführte sie der Wind, und keine Spur wurde von ihnen gefunden; der Stein aber, der das Bild geschlagen, wurde zu einem gewaltigen Berge und füllte die ganze Erde.
36
דְּנָ֣ה חֶלְמָ֔א וּפִשְׁרֵ֖הּ נֵאמַ֥ר קֳדָם־מַלְכָּֽא׃
BernfeldDies der Traum; seine Deutung nun werden wir dem König verkünden.
ZunzDies der Traum; seine Deutung nun werden wir vor dem Könige ansagen.
37
(אנתה) [אַ֣נְתְּ] מַלְכָּ֔א מֶ֖לֶךְ מַלְכַיָּ֑א דִּ֚י אֱלָ֣הּ שְׁמַיָּ֔א מַלְכוּתָ֥א חִסְנָ֛א וְתׇקְפָּ֥א וִֽיקָרָ֖א יְהַב־לָֽךְ׃
BernfeldDu, o König, König der Könige, dem der Gott des Himmels Regierung, Herrschaft und Macht und Würde gegeben hat,
ZunzDu, o König, König der Könige, welchem der Gott des Himmels gegeben hat Regierung, Herrschaft und Macht und Würde,
38
וּבְכׇל־דִּ֣י (דארין) [דָֽיְרִ֣ין] בְּֽנֵי־אֲ֠נָשָׁ֠א חֵיוַ֨ת בָּרָ֤א וְעוֹף־שְׁמַיָּא֙ יְהַ֣ב בִּידָ֔ךְ וְהַשְׁלְטָ֖ךְ בְּכׇלְּה֑וֹן (אנתה) [אַ֨נְתְּ־]ה֔וּא רֵאשָׁ֖ה דִּ֥י דַהֲבָֽא׃
BernfeldUnd überall wo Menschenkinder wohnen, hat er die Tiere des Feldes und die Vögel des Himmels in deine Macht gegeben und dich schalten lassen über sie alle — du bist das Haupt von Gold.
ZunzUnd überall, wo Menschenkinder wohnen, hat er das Thier des Feldes und den Vogel des Himmels in deine Hand gegeben, und dich schalten lassen über sie alle, — du bist das Haupt von Gold.
39
וּבָתְרָ֗ךְ תְּק֛וּם מַלְכ֥וּ אׇחֳרִ֖י (ארעא) [אֲרַ֣ע] מִנָּ֑ךְ וּמַלְכ֨וּ (תליתיא) [תְלִיתָאָ֤ה] אׇחֳרִי֙ דִּ֣י נְחָשָׁ֔א דִּ֥י תִשְׁלַ֖ט בְּכׇל־אַרְעָֽא׃
BernfeldNach dir wird ein anderes Reich erstehen, geringer als deines, nachher ein drittes Reich von Kupfer, das über die ganze Erde herrschen wird.
ZunzUnd nach dir wird erstehen ein anderes Reich, geringer als deines, und ein drittes Reich nachher von Kupfer, welches über die ganze Erde herrschen wird.
40
וּמַלְכוּ֙ (רביעיה) [רְבִ֣יעָאָ֔ה] תֶּהֱוֵ֥א תַקִּיפָ֖ה כְּפַרְזְלָ֑א כׇּל־קֳבֵ֗ל דִּ֤י פַרְזְלָא֙ מְהַדֵּ֤ק וְחָשֵׁל֙ כֹּ֔לָּא וּֽכְפַרְזְלָ֛א דִּֽי־מְרָעַ֥ע כׇּל־אִלֵּ֖ן תַּדִּ֥ק וְתֵרֹֽעַ׃
BernfeldEin viertes Reich dann wird hart sein wie Eisen; wie das Eisen alles zerhämmert und dünn schlägt, und wie das Eisen, das zertrümmert, wird es alles zerhämmern und zertrümmern.
ZunzUnd ein viertes Reich wird seyn hart wie Eisen; ganz so wie das Eisen alles zerhämmert und dünn schlägt, und wie das Eisen, das zertrümmert, wird es alles dieses zerhämmern und zertrümmern.
41
וְדִֽי־חֲזַ֜יְתָה רַגְלַיָּ֣א וְאֶצְבְּעָתָ֗א (מנהון) [מִנְּהֵ֞ן] חֲסַ֤ף דִּֽי־פֶחָר֙ (ומנהון) [וּמִנְּהֵ֣ין] פַּרְזֶ֔ל מַלְכ֤וּ פְלִיגָה֙ תֶּהֱוֵ֔ה וּמִן־נִצְבְּתָ֥א דִֽי־פַרְזְלָ֖א לֶֽהֱוֵא־בַ֑הּ כׇּל־קֳבֵל֙ דִּ֣י חֲזַ֔יְתָה פַּ֨רְזְלָ֔א מְעָרַ֖ב בַּחֲסַ֥ף טִינָֽא׃
BernfeldDass du gesehen hast die Füße und die Zehen, zum Teil von Töpferton und zum Teil von Eisen — [dies bedeutet], dass es ein geteiltes Reich sein wird; von der Härte des Eisens wird in ihm sein, weil du geschaut hast das Eisen durchmischt mit lehmigem Thon.
ZunzUnd daß du geschauet hast die Füße und die Zehen, zum Theil von Töpferthon und zum Theil von Eisen, — es wird seyn ein getheiltes Reich, und von der Härte des Eiens wird in ihm seyn, weil du geschauet hast das Eisen durchmischt mit lehmigem Thon.
42
וְאֶצְבְּעָת֙ רַגְלַיָּ֔א (מנהון) [מִנְּהֵ֥ין] פַּרְזֶ֖ל (ומנהון) [וּמִנְּהֵ֣ין] חֲסַ֑ף מִן־קְצָ֤ת מַלְכוּתָא֙ תֶּהֱוֵ֣ה תַקִּיפָ֔ה וּמִנַּ֖הּ תֶּהֱוֵ֥א תְבִירָֽה׃
BernfeldDie Zehen der Füße zum Teil von Eisen und zum Teil von Thon [bedeuten], dass das Reich zum Teil stark und zum Teil zerbrechlich sein wird.
ZunzUnd die Zehen der Füße zum Theil von Eisen und zum Theil von Thon: so wird das Reich zum Theil stark seyn und zum Theil seyn zerbrechlich.
43
(די) [וְדִ֣י] חֲזַ֗יְתָ פַּרְזְלָא֙ מְעָרַב֙ בַּחֲסַ֣ף טִינָ֔א מִתְעָרְבִ֤ין לֶהֱוֺן֙ בִּזְרַ֣ע אֲנָשָׁ֔א וְלָֽא־לֶהֱוֺ֥ן דָּבְקִ֖ין דְּנָ֣ה עִם־דְּנָ֑ה הֵֽא־כְדִ֣י פַרְזְלָ֔א לָ֥א מִתְעָרַ֖ב עִם־חַסְפָּֽא׃
BernfeldDass du geschaut hast das Eisen durchmischt mit lehmigem Ton [bedeutet]: sie werden durchmischt sein mit dem Samen der Menschen, aber nicht aneinanderhaften, so wie Eisen sich nicht mischt mit Thon.
ZunzUnd daß du geschauet das Eisen durchmischt mit lehmigem Thone: so werden sie durchmischt seyn mit dem Samen der Menschen, aber nicht aneinander haften, siehe, so wie Eisen sich nicht mischt mit Thon.
44
וּֽבְיוֹמֵיה֞וֹן דִּ֧י מַלְכַיָּ֣א אִנּ֗וּן יְקִים֩ אֱלָ֨הּ שְׁמַיָּ֤א מַלְכוּ֙ דִּ֤י לְעָלְמִין֙ לָ֣א תִתְחַבַּ֔ל וּמַ֨לְכוּתָ֔ה לְעַ֥ם אׇחֳרָ֖ן לָ֣א תִשְׁתְּבִ֑ק תַּדִּ֤ק וְתָסֵיף֙ כׇּל־אִלֵּ֣ין מַלְכְוָתָ֔א וְהִ֖יא תְּק֥וּם לְעָלְמַיָּֽא׃
BernfeldIn den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich erstehen lassen, das in Ewigkeit nicht zerstört wird, und seine Herrschaft wird keinem andern Volk überlassen werden; es wird zermalmen und vernichten all jene Reiche, selbst aber bestehen bis in die Ewigkeit.
ZunzUnd in den Tagen dieser Könige wird aufrichten der Gott des Himmels ein Reich, das in Ewigkeiten nicht wird zerstört, und seine Herrschaft wird keinem andern Volke überlassen werden; es wird zermalmen und vernichten all jene Reiche, selbst aber bestehen bis in die Ewigkeiten.
45
כׇּל־קֳבֵ֣ל דִּֽי־חֲזַ֡יְתָ דִּ֣י מִטּוּרָא֩ אִתְגְּזֶ֨רֶת אֶ֜בֶן דִּי־לָ֣א בִידַ֗יִן וְ֠הַדֵּ֠קֶת פַּרְזְלָ֨א נְחָשָׁ֤א חַסְפָּא֙ כַּסְפָּ֣א וְדַהֲבָ֔א אֱלָ֥הּ רַב֙ הוֹדַ֣ע לְמַלְכָּ֔א מָ֛ה דִּ֥י לֶהֱוֵ֖א אַחֲרֵ֣י דְנָ֑ה וְיַצִּ֥יב חֶלְמָ֖א וּמְהֵימַ֥ן פִּשְׁרֵֽהּ׃ {ס}
BernfeldDeshalb schautest du, wie sich von einem Berge ein Stein lostrennte, nicht durch Hände, und er zermalmte das Eisen, das Kupfer, den Thon, das Silber und das Gold; der große Gott hat dem Könige kundgetan, was später sein wird. Denn gewiss ist der Traum und wahr seine Deutung.
ZunzDeshalb schautest du, daß von einem Berge sich lostrennte ein Stein, nicht durch Hände, und er zermalmte das Eisen, das Kupfer, den Thon, das Silber und das Gold; der große Gott hat dem Könige kund gethan, was seyn wird nach diesem, denn gewiß ist der Traum und wahr seine Deutung.
46
בֵּ֠אדַ֠יִן מַלְכָּ֤א נְבֽוּכַדְנֶצַּר֙ נְפַ֣ל עַל־אַנְפּ֔וֹהִי וּלְדָנִיֵּ֖אל סְגִ֑ד וּמִנְחָה֙ וְנִ֣יחֹחִ֔ין אֲמַ֖ר לְנַסָּ֥כָה לֵֽהּ׃
BernfeldDa fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und beugte sich vor Daniel und befahl, ihm Geschenke und Wohlgerüche zu spenden.
ZunzDa fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und beugte sich vor Daniel, und Geschenke und Wohlgerüche befahl er ihm zu spenden.
47
עָנֵה֩ מַלְכָּ֨א לְדָנִיֵּ֜אל וְאָמַ֗ר מִן־קְשֹׁט֙ דִּ֣י אֱלָהֲכ֗וֹן ה֣וּא אֱלָ֧הּ אֱלָהִ֛ין וּמָרֵ֥א מַלְכִ֖ין וְגָלֵ֣ה רָזִ֑ין דִּ֣י יְכֵ֔לְתָּ לְמִגְלֵ֖א רָזָ֥א דְנָֽה׃
BernfeldDer König erwiderte dem Daniel und sprach: Wahrlich! Euer Gott ist ein Gott der Götter und ein Herr der Könige, er offenbart Geheimnisse, da du vermocht hast, dieses Geheimnis zu offenbaren.
ZunzDer König erwiederte dem Daniel und sprach: Wahrheit ist's, daß euer Gott ist ein Gott der Götter und ein Herr der Könige, und ein Offenbarer der Geheimnisse, da du vermocht hast dieses Geheimniß zu offenbaren.
48
אֱדַ֨יִן מַלְכָּ֜א לְדָנִיֵּ֣אל רַבִּ֗י וּמַתְּנָ֨ן רַבְרְבָ֤ן שַׂגִּיאָן֙ יְהַב־לֵ֔הּ וְהַ֨שְׁלְטֵ֔הּ עַ֖ל כׇּל־מְדִינַ֣ת בָּבֶ֑ל וְרַ֨ב־סִגְנִ֔ין עַ֖ל כׇּל־חַכִּימֵ֥י בָבֶֽל׃
BernfeldHierauf erhob der König den Daniel und gab ihm ansehnliche, große Geschenke, er machte ihn zum Befehlshaber über die ganze Landschaft Babel und. zum Obersten der Vorsteher über alle Weisen Babels.
ZunzHierauf erhob der König den Danijel, und ansehnliche große Geschenke gab er ihm, und machte ihn zum Befehlshaber über die ganze Landschaft Babel, und zum Obersten der Vorsteher über all die Weisen Babel's.
49
וְדָנִיֵּאל֙ בְּעָ֣א מִן־מַלְכָּ֔א וּמַנִּ֗י עַ֤ל עֲבִֽידְתָּא֙ דִּ֚י מְדִינַ֣ת בָּבֶ֔ל לְשַׁדְרַ֥ךְ מֵישַׁ֖ךְ וַעֲבֵ֣ד נְג֑וֹ וְדָנִיֵּ֖אל בִּתְרַ֥ע מַלְכָּֽא׃ {פ}
BernfeldDaniel aber erbat vom Könige, dass er über die Dienstverwaltung der Landschaft Babel den Sadrach, Mesach und Abed-Nego bestellen dürfte. Daniel blieb am Hofe des Königs.
ZunzDanijel aber hatte erbeten vom Könige, und er bestellte über die Dienstverwaltung der Landschaft Babel den Schadrach, Meschach und Abed Rego. Und Danijel war im Thore des Königs.