Zweites Buch Schmuel 15 שמואל ב

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1
וַֽיְהִי֙ מֵאַ֣חֲרֵי כֵ֔ן וַיַּ֤עַשׂ לוֹ֙ אַבְשָׁל֔וֹם מֶרְכָּבָ֖ה וְסֻסִ֑ים וַחֲמִשִּׁ֥ים אִ֖ישׁ רָצִ֥ים לְפָנָֽיו׃
BernfeldNach einiger Zeit schaffte sich Awschalom Wagen und Pferde an, und fünfzig Mann liefen vor ihm her.
ZunzUnd es geschah nachher, da schaffte sich Abschalom einen Wagen und Pferde an, und funfzig Mann liefen vor ihm her.
2
וְהִשְׁכִּים֙ אַבְשָׁל֔וֹם וְעָמַ֕ד עַל־יַ֖ד דֶּ֣רֶךְ הַשָּׁ֑עַר וַיְהִ֡י כׇּל־הָאִ֣ישׁ אֲשֶֽׁר־יִֽהְיֶה־לּוֹ־רִיב֩ לָב֨וֹא אֶל־הַמֶּ֜לֶךְ לַמִּשְׁפָּ֗ט וַיִּקְרָ֨א אַבְשָׁל֤וֹם אֵלָיו֙ וַיֹּ֗אמֶר אֵֽי־מִזֶּ֥ה עִיר֙ אַ֔תָּה וַיֹּ֕אמֶר מֵאַחַ֥ד שִׁבְטֵֽי־יִשְׂרָאֵ֖ל עַבְדֶּֽךָ׃
BernfeldAwschalom pflegte sich früh aufzumachen, sich an die Seite des Weges am Tore zu stellen, und jeder, der eine Streitsache hatte und zum Könige vor Gericht wollte, dem rief Awschalom zu und fragte ihn: Von welcher Stadt bist du? Sprach jener dann: Von einem der Stämme Israels ist dein Knecht,
ZunzUnd Abschalom pflegte sich früh aufzumachen, und stellte sich an die Seite des Weges zum Thore, und es geschah: Jeglicher Mann, der eine Streitsache hatte, um zum Könige zu kommen vor Gericht, dem rief Abschalom zu und sprach: Von welcher Stadt bist du her? Sprach er dann: Von einem der Stämme Jisraél's ist dein Knecht,
3
וַיֹּ֤אמֶר אֵלָיו֙ אַבְשָׁל֔וֹם רְאֵ֥ה דְבָרֶ֖יךָ טוֹבִ֣ים וּנְכֹחִ֑ים וְשֹׁמֵ֥עַ אֵין־לְךָ֖ מֵאֵ֥ת הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldDann sagte ihm Awschalom [nachdem er das Anliegen erfahren]: Deine Reden sind gut und grade, aber niemand hört dich an von Seiten des Königs.
ZunzSo sprach zu ihm Abschalom: Siehe, deine Reden sind gut und gerade, aber Niemand hört dich an von Seiten des Königs.
4
וַיֹּ֙אמֶר֙ אַבְשָׁל֔וֹם מִֽי־יְשִׂמֵ֥נִי שֹׁפֵ֖ט בָּאָ֑רֶץ וְעָלַ֗י יָב֛וֹא כׇּל־אִ֛ישׁ אֲשֶֽׁר־יִֽהְיֶה־לּוֹ־רִ֥יב וּמִשְׁפָּ֖ט וְהִצְדַּקְתִּֽיו׃
BernfeldAwschalom pflegte dann weiter zu sagen: Wenn ich doch Richter im Lande wäre, dass zu mir käme jeder Mann, der einen Streit und Rechtshandel hat, ich wollte ihm schon zu seinem Rechte verhelfen.
ZunzUnd Abschalom sprach: Wer mich doch zum Richter setzte im Lande, daß zu mir käme jeglicher Mann, der einen Streit und Rechtshandel hat, und ich wollte ihm zum Rechte verhelfen.
5
וְהָיָה֙ בִּקְרׇב־אִ֔ישׁ לְהִֽשְׁתַּחֲוֺ֖ת ל֑וֹ וְשָׁלַ֧ח אֶת־יָד֛וֹ וְהֶחֱזִ֥יק ל֖וֹ וְנָ֥שַׁק לֽוֹ׃
BernfeldWollte ein Mann herantreten, sich vor ihm zu bücken, so streckte er seine Hand aus, und ergriff ihn und küsste ihn.
ZunzUnd es geschah, wenn ein Mann herantrat, sich vor ihm zu bücken, so streckte er seine Hand aus, und ergriff ihn, und küßte ihn.
6
וַיַּ֨עַשׂ אַבְשָׁל֜וֹם כַּדָּבָ֤ר הַזֶּה֙ לְכׇל־יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁר־יָבֹ֥אוּ לַמִּשְׁפָּ֖ט אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ וַיְגַנֵּב֙ אַבְשָׁל֔וֹם אֶת־לֵ֖ב אַנְשֵׁ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃ {פ}
BernfeldAwschalom tat desgleichen an allen Israeliten, die zu Gericht kamen zu dem König. Awschalom erschlich sich somit die Liebe aller Männer Israels.
ZunzUnd Abschalom that desgleichen an ganz Jisraél, die zu Gericht kamen zu dem Könige, und Abschalom stahl den Männern Jisraél's das Herz.
7
וַיְהִ֕י מִקֵּ֖ץ אַרְבָּעִ֣ים שָׁנָ֑ה וַיֹּ֤אמֶר אַבְשָׁלוֹם֙ אֶל־הַמֶּ֔לֶךְ אֵ֣לְכָה נָּ֗א וַאֲשַׁלֵּ֛ם אֶת־נִדְרִ֛י אֲשֶׁר־נָדַ֥רְתִּי לַיהֹוָ֖ה בְּחֶבְרֽוֹן׃
BernfeldNach Verlauf von vierzig (vier?) Jahren, da sprach Awschalom zum Könige: Lass mich doch gehen ein Gelübde zu erfüllen, das ich dem Herrn in Hebron gelobt.
ZunzUnd es war nach Verlauf von vierzig Jahren, da sprach Abschalom zum Könige: Laß mich doch gehen, daß ich erfülle mein Gelübde, das ich dem Ewigen in Chebron gelobt;
8
כִּי־נֵ֙דֶר֙ נָדַ֣ר עַבְדְּךָ֔ בְּשִׁבְתִּ֥י בִגְשׁ֛וּר בַּאֲרָ֖ם לֵאמֹ֑ר אִם־[יָשׁ֨וֹב] (ישיב) יְשִׁיבֵ֤נִי יְהֹוָה֙ יְר֣וּשָׁלַ֔͏ִם וְעָבַדְתִּ֖י אֶת־יְהֹוָֽה׃
BernfeldDenn dein Knecht tat ein Gelübde, als ich in Gesur in Aram weilte: Wenn mich der Herr nach Jerusalem zurückbringt, so will ich dem Herrn dienen.
ZunzDenn ein Gelübde gelobte dein Knecht, da ich weilte in Geschur in Aram, also: Wenn mich zurückbringt der Ewige nach Jeruschalajim, so will ich dem Ewigen dienen.
9
וַיֹּֽאמֶר־ל֥וֹ הַמֶּ֖לֶךְ לֵ֣ךְ בְּשָׁל֑וֹם וַיָּ֖קׇם וַיֵּ֥לֶךְ חֶבְרֽוֹנָה׃ {פ}
BernfeldDer König sprach: Geh‘ in Frieden. Er machte sich auf und ging nach Hebron.
ZunzUnd der König sprach zu ihm: Geh' in Frieden. Und er machte sich auf und ging nach Chebron.
10
וַיִּשְׁלַ֤ח אַבְשָׁלוֹם֙ מְרַגְּלִ֔ים בְּכׇל־שִׁבְטֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל לֵאמֹ֑ר כְּשׇׁמְעֲכֶם֙ אֶת־ק֣וֹל הַשֹּׁפָ֔ר וַאֲמַרְתֶּ֕ם מָלַ֥ךְ אַבְשָׁל֖וֹם בְּחֶבְרֽוֹן׃
BernfeldAwschalom schickte Kundschafter umher in allen Stämmen Israels und ließ sagen: Wie ihr den Posaunenschall höret, so rufet: Awschalom ist König geworden in Hebron.
ZunzUnd Abschalom schickte Kundschafter umher in allen Stämmen Jisraél's also: Wie ihr den Posaunenschall höret, so sprechet: Abschalom ist König geworden in Chebron.
11
וְאֶת־אַבְשָׁל֗וֹם הָלְכ֞וּ מָאתַ֤יִם אִישׁ֙ מִיר֣וּשָׁלַ֔͏ִם קְרֻאִ֖ים וְהֹלְכִ֣ים לְתֻמָּ֑ם וְלֹ֥א יָדְע֖וּ כׇּל־דָּבָֽר׃
BernfeldMit Awschalom waren zweihundert Männer von Jerusalem gegangen, sie waren eingeladen und in aller Unschuld mitgegangen, sie wussten von gar nichts.
ZunzUnd mit Abschalom waren zweihundert Mann von Jeruschalajim gegangen, sie waren eingeladen, und in ihrer Einfalt gegangen, und sie wußten von gar nichts.
12
וַיִּשְׁלַ֣ח אַ֠בְשָׁל֠וֹם אֶת־אֲחִיתֹ֨פֶל הַגִּילֹנִ֜י יוֹעֵ֣ץ דָּוִ֗ד מֵֽעִירוֹ֙ מִגִּלֹ֔ה בְּזׇבְח֖וֹ אֶת־הַזְּבָחִ֑ים וַיְהִ֤י הַקֶּ֙שֶׁר֙ אַמִּ֔ץ וְהָעָ֛ם הוֹלֵ֥ךְ וָרָ֖ב אֶת־אַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldAwschalom ließ den Giloniten Ahitofel, den Ratgeber Davids, aus seiner Stadt Gilo kommen, da er die Opfer schlachtete. Die Verschwörung wurde mächtig, das Volk um Awschalom nahm immer zu.
ZunzUnd Abschalom schickte den Achitofel, den Giloni, den Rathgeber Dawid's, aus seiner Stadt, aus Giloh, da er die Opfer schlachtete. Und es ward die Verschwörung stark, und das Volk nahm immer zu um Abschalom.
13
וַיָּבֹא֙ הַמַּגִּ֔יד אֶל־דָּוִ֖ד לֵאמֹ֑ר הָיָ֛ה לֶב־אִ֥ישׁ יִשְׂרָאֵ֖ל אַחֲרֵ֥י אַבְשָׁלֽוֹם׃
BernfeldDa kam ein Berichterstatter zu David und erzählte: Das Herz der Männer Israels hat sich dem Awschalom zugewandt.
ZunzUnd es kam ein Berichterstatter zu Dawid und sprach: Das Herz der Männer Jisraél's hat sich nach Abschalom gewandt.
14
וַיֹּ֣אמֶר דָּ֠וִ֠ד לְכׇל־עֲבָדָ֨יו אֲשֶׁר־אִתּ֤וֹ בִירוּשָׁלַ֙͏ִם֙ ק֣וּמוּ וְנִבְרָ֔חָה כִּ֛י לֹא־תִֽהְיֶה־לָּ֥נוּ פְלֵיטָ֖ה מִפְּנֵ֣י אַבְשָׁלֹ֑ם מַהֲר֣וּ לָלֶ֗כֶת פֶּן־יְמַהֵ֤ר וְהִשִּׂגָ֙נוּ֙ וְהִדִּ֤יחַ עָלֵ֙ינוּ֙ אֶת־הָ֣רָעָ֔ה וְהִכָּ֥ה הָעִ֖יר לְפִי־חָֽרֶב׃
BernfeldDavid sprach darauf zu all seinen Dienern, die bei ihm in Jerusalem waren: Machet euch auf, lasset uns fliehen; denn es wird für uns sonst kein Entkommen sein vor Awschalom. Eilet davon zu gehen, dass er uns nicht rasch nachkomme und uns erreiche, über uns Verderben bringend und alle Einwohner der Stadt niedermachend.
ZunzDa sprach Dawid zu all seinen Knechten, die bei ihm in Jeruschalajim: Machet euch auf, lasset uns fliehen; denn es wird für uns kein Entkommen seyn vor Abschalom. Eilet davon zu gehen, daß er nicht eile und uns erreiche, und auf uns los dringe das Unglück, und er die Stadt schlage mit der Schärfe des Schwertes.
15
וַיֹּאמְר֥וּ עַבְדֵֽי־הַמֶּ֖לֶךְ אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ כְּכֹ֧ל אֲשֶׁר־יִבְחַ֛ר אֲדֹנִ֥י הַמֶּ֖לֶךְ הִנֵּ֥ה עֲבָדֶֽיךָ׃
BernfeldDie Diener des Königs sprachen zu dem Könige: Wie mein Herr, der König, immer es für gut finden wird, deine Diener stehen zu dir.
ZunzUnd die Knechte des Königs sprachen zu dem Könige: Wie immer es für gut finden wird mein Herr der König, siehe hier deine Knechte.
16
וַיֵּצֵ֥א הַמֶּ֛לֶךְ וְכׇל־בֵּית֖וֹ בְּרַגְלָ֑יו וַיַּעֲזֹ֣ב הַמֶּ֗לֶךְ אֵ֣ת עֶ֧שֶׂר נָשִׁ֛ים פִּֽלַגְשִׁ֖ים לִשְׁמֹ֥ר הַבָּֽיִת׃
BernfeldDer König ging also fort und sein ganzes Haus folgte ihm; der König ließ aber zehn Kebsweiber zurück, das Haus zu hüten.
ZunzUnd der König ging fort, und sein ganzes Haus unter seiner Führung; und der König ließ zehn Kebsweiber zurück, das Haus zu hüten.
17
וַיֵּצֵ֥א הַמֶּ֛לֶךְ וְכׇל־הָעָ֖ם בְּרַגְלָ֑יו וַיַּעַמְד֖וּ בֵּ֥ית הַמֶּרְחָֽק׃
BernfeldDer König ging fort, und alles Volk, das ihm folgte, machte Halt in einem Hause in der Ferne.
ZunzUnd der König ging fort, und alles Volk unter seiner Führung, und machten Halt in einem Hause in der Ferne.
18
וְכׇל־עֲבָדָיו֙ עֹבְרִ֣ים עַל־יָד֔וֹ וְכׇל־הַכְּרֵתִ֖י וְכׇל־הַפְּלֵתִ֑י וְכׇֽל־הַגִּתִּ֞ים שֵׁשׁ־מֵא֣וֹת אִ֗ישׁ אֲשֶׁר־בָּ֤אוּ בְרַגְלוֹ֙ מִגַּ֔ת עֹבְרִ֖ים עַל־פְּנֵ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldSeine Diener zogen an seiner Seite vorüber, der ganze Kreti und der ganze Pleti [die königliche Leibwache, die aus fremden Söldnern bestand] und all die Gittiten, sechshundert Mann, die gekommen waren in seinem Gefolge von Gat, zogen an dem Könige vorüber.
ZunzUnd all seine Knechte zogen an seiner Seite vorüber, und der ganze Kreti und der ganze Pleti und all die Gittim, sechs hundert Mann, die gekommen waren in seinem Gefolge von Gat, zogen an dem Könige vorüber.
19
וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶל־אִתַּ֣י הַגִּתִּ֔י לָ֧מָּה תֵלֵ֛ךְ גַּם־אַתָּ֖ה אִתָּ֑נוּ שׁ֣וּב וְשֵׁ֤ב עִם־הַמֶּ֙לֶךְ֙ כִּי־נׇכְרִ֣י אַ֔תָּה וְגַם־גֹּלֶ֥ה אַתָּ֖ה לִמְקוֹמֶֽךָ׃
BernfeldDa fragte der König den Ittai aus Gat: Warum willst auch du mit uns gehen? Kehre zurück und bleibe bei dem [neuen] Könige; denn du bist ein Ausländer, bald wirst du nach deinem Orte zurückkehren.
ZunzDa sprach der König zu Ittai, dem Gitti: Warum willst auch du mit uns gehen? kehre zurück und bleibe bei dem Könige; denn ein Ausländer bist du, und auch wirst du auswandern nach deinem Orte.
20
תְּמ֣וֹל ׀ בּוֹאֶ֗ךָ וְהַיּ֞וֹם (אנועך) [אֲנִֽיעֲךָ֤] עִמָּ֙נוּ֙ לָלֶ֔כֶת וַאֲנִ֣י הוֹלֵ֔ךְ עַ֥ל אֲשֶׁר־אֲנִ֖י הוֹלֵ֑ךְ שׁ֣וּב וְהָשֵׁ֧ב אֶת־אַחֶ֛יךָ עִמָּ֖ךְ חֶ֥סֶד וֶאֱמֶֽת׃
BernfeldGestern bist du gekommen, und heute soll ich dich herumführen mit uns zu gehen? ich weiß ja selbst nicht, wohin ich gehe. Kehre um, und führe deine Brüder mit dir zurück; [wir bleiben] in Liebe und Treue.
ZunzGestern bist du gekommen, und heute soll ich dich herumführen, mit uns zu gehen; ich aber gehe, wohin ich gehe. Kehre um, und führe deine Brüder mit dir zurück in Lieb' und Treue.
21
וַיַּ֧עַן אִתַּ֛י אֶת־הַמֶּ֖לֶךְ וַיֹּאמַ֑ר חַי־יְהֹוָ֗ה וְחֵי֙ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ כִּ֠י (אם) בִּמְק֞וֹם אֲשֶׁ֥ר יִהְיֶה־שָּׁ֣ם ׀ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֗לֶךְ אִם־לְמָ֙וֶת֙ אִם־לְחַיִּ֔ים כִּי־שָׁ֖ם יִהְיֶ֥ה עַבְדֶּֽךָ׃
BernfeldAber Ittai antwortete dem Könige: So wahr der Herr lebt und beim Leben meines Herrn, des Königs, an dem Orte, woselbst mein Herr, der König, sein wird, sei es zum Tode, sei es zum Leben, dort wird auch dein Diener sein.
ZunzAber Ittai antwortete dem Könige und sprach: So wahr der Ewige lebt, und beim Leben meines Herrn des Königs, an dem Orte, woselbst mein Herr der König seyn wird, sei es zum Tode, sei es zum Leben, dort wird dein Knecht seyn.
22
וַיֹּ֧אמֶר דָּוִ֛ד אֶל־אִתַּ֖י לֵ֣ךְ וַעֲבֹ֑ר וַֽיַּעֲבֹ֞ר אִתַּ֤י הַגִּתִּי֙ וְכׇל־אֲנָשָׁ֔יו וְכׇל־הַטַּ֖ף אֲשֶׁ֥ר אִתּֽוֹ׃
BernfeldDavid sprach also zu Ittai: Ziehe voraus. So zog Ittai aus und all seine Leute und all die Kinder, die bei ihm waren.
ZunzUnd Dawid sprach zu Ittai: Gehe und ziehe voraus. Und es zog voraus Ittai der Gitti, und all seine Leute, und all die Kinder, die bei ihm waren.
23
וְכׇל־הָאָ֗רֶץ בּוֹכִים֙ ק֣וֹל גָּד֔וֹל וְכׇל־הָעָ֖ם עֹבְרִ֑ים וְהַמֶּ֗לֶךְ עֹבֵר֙ בְּנַ֣חַל קִדְר֔וֹן וְכׇל־הָעָם֙ עֹבְרִ֔ים עַל־פְּנֵי־דֶ֖רֶךְ אֶת־הַמִּדְבָּֽר׃
BernfeldAlle Einwohner des Landes weinten mit lauter Stimme, als das Volk vorüberzog. Der König zog über den Bach Kidron, und das ganze Volk zog den Weg entlang, nach der Wüste.
ZunzUnd das ganze Land weinte mit lauter Stimme, indem das ganze Volk vorüberzog; und der König zog vorüber über den Bach Kidron, und das ganze Volk zog vorüber den Weg entlang, nach der Wüste.
24
וְהִנֵּ֨ה גַם־צָד֜וֹק וְכׇֽל־הַלְוִיִּ֣ם אִתּ֗וֹ נֹֽשְׂאִים֙ אֶת־אֲרוֹן֙ בְּרִ֣ית הָאֱלֹהִ֔ים וַיַּצִּ֙קוּ֙ אֶת־אֲר֣וֹן הָאֱלֹהִ֔ים וַיַּ֖עַל אֶבְיָתָ֑ר עַד־תֹּ֥ם כׇּל־הָעָ֖ם לַעֲב֥וֹר מִן־הָעִֽיר׃ {ס}
BernfeldAuch Zadok und alle Leviten mit ihm trugen die Bundeslade Gottes, sie stellten die Lade Gottes hin, Ebjatar zog an der Spitze [der Priester und Leviten], bis das ganze Volk vollends aus der Stadt vorübergezogen war.
ZunzUnd siehe, auch Zadok und all die Lewiim mit ihm trugen die Bundeslade Gottes, und sie stellten die Lade Gottes hin, und Ebjatar war hinaufgegangen, bis das ganze Volk vollends aus der Stadt vorübergezogen war.
25
וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ לְצָד֔וֹק הָשֵׁ֛ב אֶת־אֲר֥וֹן הָאֱלֹהִ֖ים הָעִ֑יר אִם־אֶמְצָ֥א חֵן֙ בְּעֵינֵ֣י יְהֹוָ֔ה וֶהֱשִׁבַ֕נִי וְהִרְאַ֥נִי אֹת֖וֹ וְאֶת־נָוֵֽהוּ׃
BernfeldAber der König sprach zu Zadok: Bringe die Lade Gottes zurück nach der Stadt. Wenn ich Gnade finde in den Augen des Herrn und er mich zurückbringt, so wird er mich sie sehen lassen und ihre Wohnung.
ZunzUnd der König sprach zu Zadok: Bringe die Lade Gottes zurück nach der Stadt. Wenn ich Gnade finde in den Augen des Ewigen, und er mich zurückbringt, so wird er mich sehen lassen, sie und ihre Wohnung.
26
וְאִם֙ כֹּ֣ה יֹאמַ֔ר לֹ֥א חָפַ֖צְתִּי בָּ֑ךְ הִנְנִ֕י יַעֲשֶׂה־לִּ֕י כַּאֲשֶׁ֖ר ט֥וֹב בְּעֵינָֽיו׃ {ס}
BernfeldWenn er aber also spricht: Ich habe keinen Gefallen mehr an dir, — auch darauf bin ich gefasst; mag er mir tun, wie es ihm gefällt.
ZunzWenn er aber also spricht: Ich habe kein Gefallen an dir, — hier bin ich; mag er mir thun, wie es in seinen Augen gut ist.
27
וַיֹּ֤אמֶר הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶל־צָד֣וֹק הַכֹּהֵ֔ן הֲרוֹאֶ֣ה אַתָּ֔ה שֻׁ֥בָה הָעִ֖יר בְּשָׁל֑וֹם וַאֲחִימַ֨עַץ בִּנְךָ֜ וִיהוֹנָתָ֧ן בֶּן־אֶבְיָתָ֛ר שְׁנֵ֥י בְנֵיכֶ֖ם אִתְּכֶֽם׃
BernfeldDer König sprach weiter zu dem Priester Zadok: Du siehst wohl ein, [dass ich recht habe]; kehre zurück nach der Stadt in Frieden. Dein Sohn Ahimaaz, und Jonatan, Sohn Ebjatars, eure beiden Söhne sind mit euch.
ZunzUnd der König sprach (weiter) zu Zadok, dem Priester: Siehest du, kehre zurück nach der Stadt in Frieden. Und Achimaaj, dein Sohn, und Jehonatan, Sohn Ebjatar's, eure beiden Söhne mit euch.
28
רְאוּ֙ אָנֹכִ֣י מִתְמַהְמֵ֔הַּ (בעברות) [בְּעַֽרְב֖וֹת] הַמִּדְבָּ֑ר עַ֣ד בּ֥וֹא דָבָ֛ר מֵעִמָּכֶ֖ם לְהַגִּ֥יד לִֽי׃
BernfeldSehet, ich bleibe in den Steppen der Wüste, bis ein Wort von euch kommt, mir Nachricht zu geben.
ZunzSehet, ich verweile in den Steppen der Wüste, bis ein Wort von euch kommt, mir Nachricht zu geben.
29
וַיָּ֨שֶׁב צָד֧וֹק וְאֶבְיָתָ֛ר אֶת־אֲר֥וֹן הָאֱלֹהִ֖ים יְרוּשָׁלָ֑͏ִם וַיֵּשְׁב֖וּ שָֽׁם׃
BernfeldZadok und Ebjatar brachten also die Lade Gottes zurück nach Jerusalem und blieben daselbst.
ZunzUnd Zadok und Ebjatar brachten die Lade Gottes zurück nach Jeruschalajim, und blieben daselbst.
30
וְדָוִ֡ד עֹלֶה֩ בְמַעֲלֵ֨ה הַזֵּיתִ֜ים עֹלֶ֣ה ׀ וּבוֹכֶ֗ה וְרֹ֥אשׁ לוֹ֙ חָפ֔וּי וְה֖וּא הֹלֵ֣ךְ יָחֵ֑ף וְכׇל־הָעָ֣ם אֲשֶׁר־אִתּ֗וֹ חָפוּ֙ אִ֣ישׁ רֹאשׁ֔וֹ וְעָל֥וּ עָלֹ֖ה וּבָכֹֽה׃
BernfeldDavid aber stieg weinend die Anhöhe der Ölbäume hinauf, sein Haupt war verhüllt, und er ging barfuß, auch das ganze Volk, das mit ihm war, verhüllte das Haupt und stieg weinend hinauf.
ZunzDawid aber stieg die Anhöhe der Oelbäume hinauf im Gehen weinend, und hatte sein Haupt verhüllt, und er ging barfuß, und das ganze Volk, das bei ihm, verhüllten ein jeglicher sein Haupt und stiegen hinauf im Gehen weinend.
31
וְדָוִד֙ הִגִּ֣יד לֵאמֹ֔ר אֲחִיתֹ֥פֶל בַּקֹּשְׁרִ֖ים עִם־אַבְשָׁל֑וֹם וַיֹּ֣אמֶר דָּוִ֔ד סַכֶּל־נָ֛א אֶת־עֲצַ֥ת אֲחִיתֹ֖פֶל יְהֹוָֽה׃
BernfeldDem David hatte man berichtet: Ahitofel ist unter den Verschworenen mit Awschalom. Da sprach David: Betöre doch den Rat Ahitofels, Herr!
ZunzUnd dem Dawid hatte man berichtet also: Achitofel ist unter den Verschworenen mit Abschalom. Da sprach Dawid: Bethöre doch den Rath Achitofel's, Ewiger.
32
וַיְהִ֤י דָוִד֙ בָּ֣א עַד־הָרֹ֔אשׁ אֲשֶֽׁר־יִשְׁתַּחֲוֶ֥ה שָׁ֖ם לֵאלֹהִ֑ים וְהִנֵּ֤ה לִקְרָאתוֹ֙ חוּשַׁ֣י הָאַרְכִּ֔י קָר֙וּעַ֙ כֻּתׇּנְתּ֔וֹ וַאֲדָמָ֖ה עַל־רֹאשֽׁוֹ׃
BernfeldAls David bis an die Spitze, woselbst er sich vor Gott zu bücken pflegte, gekommen war, da kam ihm der Arkite Husai entgegen mit zerrissenem Rocke und Erde auf seinem Haupte.
ZunzUnd es geschah, als Dawid gekommen war bis an die Spitze, woselbst er sich zu bücken pflegte vor Gott, siehe, da kam ihm Chuschai der Arki entgegen mit zerrissenem Rocke und Erde auf seinem Haupte.
33
וַיֹּ֥אמֶר ל֖וֹ דָּוִ֑ד אִ֚ם עָבַ֣רְתָּ אִתִּ֔י וְהָיִ֥תָ עָלַ֖י לְמַשָּֽׂא׃
BernfeldDavid sprach aber zu ihm: Wenn du mit mir weiterziehest, so wirst du mir nur zur Last.
ZunzUnd Dawid sprach zu ihm: Wenn du mit mir weiter ziehest, so wirst du mir zur Last.
34
וְאִם־הָעִ֣יר תָּשׁ֗וּב וְאָמַרְתָּ֤ לְאַבְשָׁלוֹם֙ עַבְדְּךָ֨ אֲנִ֤י הַמֶּ֙לֶךְ֙ אֶֽהְיֶ֔ה עֶ֣בֶד אָבִ֤יךָ וַֽאֲנִי֙ מֵאָ֔ז וְעַתָּ֖ה וַאֲנִ֣י עַבְדֶּ֑ךָ וְהֵפַרְתָּ֣ה לִ֔י אֵ֖ת עֲצַ֥ת אֲחִיתֹֽפֶל׃
BernfeldWenn du jedoch zur Stadt zurückkehrest und zu Awschalom sprichst: Dein Knecht will ich, o König, sein, deines Vaters Knecht war ich von je, nun aber bin ich dein Knecht, so könntest du mir den Rat Ahitofels zu nichte machen.
ZunzWenn du aber zur Stadt zurückkehrst und sprichst zu Abschalom: Dein Knecht will ich, o König, seyn; deines Vaters Knecht, der war ich von je, nun aber, da bin ich dein Knecht: so könntest du mir stören den Rath Achitofel's.
35
וַהֲל֤וֹא עִמְּךָ֙ שָׁ֔ם צָד֥וֹק וְאֶבְיָתָ֖ר הַכֹּהֲנִ֑ים וְהָיָ֗ה כׇּל־הַדָּבָר֙ אֲשֶׁ֤ר תִּשְׁמַע֙ מִבֵּ֣ית הַמֶּ֔לֶךְ תַּגִּ֕יד לְצָד֥וֹק וּלְאֶבְיָתָ֖ר הַכֹּהֲנִֽים׃
BernfeldEs sind ja mit dir daselbst die Priester Zadok und Ebjatar; jedes Wort, das du aus dem Hause des Königs hörst, berichte den Priestern Zadok und Ebjatar
ZunzEs sind ja mit dir daselbst Zadok und Ebjatar, die Priester, und es soll geschehen: jedes Wort, das du aus dem Hause des Königs hörst, berichte Zadok und Ebjatar, den Priestern.
36
הִנֵּה־שָׁ֤ם עִמָּם֙ שְׁנֵ֣י בְנֵיהֶ֔ם אֲחִימַ֣עַץ לְצָד֔וֹק וִיהוֹנָתָ֖ן לְאֶבְיָתָ֑ר וּשְׁלַחְתֶּ֤ם בְּיָדָם֙ אֵלַ֔י כׇּל־דָּבָ֖ר אֲשֶׁ֥ר תִּשְׁמָֽעוּ׃
BernfeldDort sind bei ihnen ihre beiden Söhne, Ahimaaz, des Zadok, und Jonatan, des Ebjatar Sohn, berichtet mir durch sie jedes Wort, das ihr höret.
ZunzSiehe, dort sind mit ihnen ihre beiden Söhne, Achimaaz des Sadok, und Jehonatan des Ebjatar, so schicket mir durch sie ein jegliches Wort, das ihr höret.
37
וַיָּבֹ֥א חוּשַׁ֛י רֵעֶ֥ה דָוִ֖ד הָעִ֑יר וְאַ֨בְשָׁל֔וֹם יָב֖וֹא יְרֽוּשָׁלָֽ͏ִם׃ {ס}
BernfeldHusai, der Freund Davids kam nach der Stadt, als Awschalom in Jerusalem den Einzug halten sollte.
ZunzUnd Chuschai, der Genosse Dawid's, kam nach der Stadt, als Abschalom nach Jeruschalajim kommen sollte.