Zweites Buch Melachim 6 מלכים ב

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1
וַיֹּאמְר֥וּ בְנֵֽי־הַנְּבִיאִ֖ים אֶל־אֱלִישָׁ֑ע הִנֵּה־נָ֣א הַמָּק֗וֹם אֲשֶׁ֨ר אֲנַ֜חְנוּ יֹשְׁבִ֥ים שָׁ֛ם לְפָנֶ֖יךָ צַ֥ר מִמֶּֽנּוּ׃
BernfeldDie Prophetenjünger sprachen einst zu Elisa: Siehe doch, der Ort, woselbst wir vor dir weilen, ist uns zu eng.
ZunzUnd es sprachen die Propheten Jünger zu Elischa: Siehe doch, der Ort, woselbst wir vor dir wohnen, ist uns zu eng.
2
נֵלְכָה־נָּ֣א עַד־הַיַּרְדֵּ֗ן וְנִקְחָ֤ה מִשָּׁם֙ אִ֚ישׁ קוֹרָ֣ה אֶחָ֔ת וְנַעֲשֶׂה־לָּ֥נוּ שָׁ֛ם מָק֖וֹם לָשֶׁ֣בֶת שָׁ֑ם וַיֹּ֖אמֶר לֵֽכוּ׃
BernfeldLass uns doch an den Jordan gehen und uns von dort holen jeder einen Balken, dass wir uns dort einen Ort einrichten, daselbst zu wohnen. Er sprach: Gehet.
ZunzLaß uns doch an den Jarden gehen, und uns von dort holen Jeglicher einen Balken, daß wir uns dort einen Ort einrichten daselbst zu wohnen. Und er sprach: Gehet.
3
וַיֹּ֙אמֶר֙ הָאֶחָ֔ד ה֥וֹאֶל נָ֖א וְלֵ֣ךְ אֶת־עֲבָדֶ֑יךָ וַיֹּ֖אמֶר אֲנִ֥י אֵלֵֽךְ׃
BernfeldDer eine sprach aber weiter: Möchte es dir doch belieben, mit deinen Dienern zu gehen. Und er sprach: Ich werde mitgehen.
ZunzUnd der eine sprach: Es gefalle dir doch, zu gehen mit deinen Knechten. Und er sprach: Ich werde mitgehen.
4
וַיֵּ֖לֶךְ אִתָּ֑ם וַיָּבֹ֙אוּ֙ הַיַּרְדֵּ֔נָה וַֽיִּגְזְר֖וּ הָעֵצִֽים׃
BernfeldEr ging mit ihnen und sie kamen an den Jordan und fällten dort Bäume.
ZunzUnd er ging mit ihnen, und sie kamen an den Jarden, und sie zerhieben das Holz.
5
וַיְהִ֤י הָֽאֶחָד֙ מַפִּ֣יל הַקּוֹרָ֔ה וְאֶת־הַבַּרְזֶ֖ל נָפַ֣ל אֶל־הַמָּ֑יִם וַיִּצְעַ֥ק וַיֹּ֛אמֶר אֲהָ֥הּ אֲדֹנִ֖י וְה֥וּא שָׁאֽוּל׃
BernfeldAls einer einen Balken fällte, da fiel das eiserne Beilblatt in das Wasser, und er schrie und sprach: Ach, mein Herr, denn es ist noch dazu geliehen!
ZunzUnd es geschah, als einer einen Balken fällte, da fiel das Eisen in das Wasser, und er schrie, und sprach: Ach mein Herr, und es ist geliehen!
6
וַיֹּ֥אמֶר אִישׁ־הָאֱלֹהִ֖ים אָ֣נָה נָפָ֑ל וַיַּרְאֵ֙הוּ֙ אֶת־הַמָּק֔וֹם וַיִּקְצׇב־עֵץ֙ וַיַּשְׁלֶךְ־שָׁ֔מָּה וַיָּ֖צֶף הַבַּרְזֶֽל׃
BernfeldDer Mann Gottes fragte: Wohin ist es gefallen? Und er wies ihm die Stelle. Da hieb er ein Holz ab und warf es hinein und das Eisen schwamm herauf.
ZunzUnd der Mann Gottes sprach: Wohin ist es gefallen? Und er wies ihm die Stelle; da hieb er ein Holz ab, und warf es hinein, und das Eisen schwamm herauf.
7
וַיֹּ֖אמֶר הָ֣רֶם לָ֑ךְ וַיִּשְׁלַ֥ח יָד֖וֹ וַיִּקָּחֵֽהוּ׃ {פ}
BernfeldEr sprach: Hebe dir es auf! Und er streckte seine Hände aus und nahm es.
ZunzUnd er sprach: Hebe dir es auf! Und er streckte seine Hände aus, und nahm es.
8
וּמֶ֣לֶךְ אֲרָ֔ם הָיָ֥ה נִלְחָ֖ם בְּיִשְׂרָאֵ֑ל וַיִּוָּעַץ֙ אֶל־עֲבָדָ֣יו לֵאמֹ֔ר אֶל־מְק֛וֹם פְּלֹנִ֥י אַלְמֹנִ֖י תַּחֲנֹתִֽי׃
BernfeldDer König von Aram stand damals im Kriege mit Israel; er beriet sich mit seinen Dienern: An dem und dem Ort soll unser Lager sein.
ZunzUnd der König von Aram war im Kriege mit Jisraél, und er berieth sich mit seinen Dienern, und sprach: An dem und dem Ort soll mein Lager seyn.
9
וַיִּשְׁלַ֞ח אִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֗ים אֶל־מֶ֤לֶךְ יִשְׂרָאֵל֙ לֵאמֹ֔ר הִשָּׁ֕מֶר מֵעֲבֹ֖ר הַמָּק֣וֹם הַזֶּ֑ה כִּי־שָׁ֖ם אֲרָ֥ם נְחִתִּֽים׃
BernfeldDa sandte der Gottesmann an den König von Israel und ließ ihn warnen: Hüte dich an diesem Orte vorbeizuziehen, denn dort lagern die Aramäer.
ZunzDa sandte der Mann Gottes an den König von Jisraél, und ließ sagen: Hüte dich an diesem Orte vorbeizuziehen, denn dort ist Aram herabgestiegen.
10
וַיִּשְׁלַ֞ח מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֗ל אֶֽל־הַמָּק֞וֹם אֲשֶׁ֨ר אָמַר־ל֧וֹ אִישׁ־הָאֱלֹהִ֛ים וְהִזְהִירֹ֖ה וְנִשְׁמַ֣ר שָׁ֑ם לֹ֥א אַחַ֖ת וְלֹ֥א שְׁתָּֽיִם׃
BernfeldDa sandte der König von Israel an den Ort, den ihm der Gottesmann angezeigt und vor ihm gewarnt hatte, und er nahm sich dort in Acht. Also geschah es einige Mal.
ZunzDa sandte der König von Jisraél an den Ort, den ihm der Mann Gottes angezeigt, und ihn gewarnt hatte, und er hütete sich dort; nicht einmal, und nicht zweimal.
11
וַיִּסָּעֵר֙ לֵ֣ב מֶלֶךְ־אֲרָ֔ם עַל־הַדָּבָ֖ר הַזֶּ֑ה וַיִּקְרָ֤א אֶל־עֲבָדָיו֙ וַיֹּ֣אמֶר אֲלֵיהֶ֔ם הֲלוֹא֙ תַּגִּ֣ידוּ לִ֔י מִ֥י מִשֶּׁלָּ֖נוּ אֶל־מֶ֥לֶךְ יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDa wurde der König von Aram darüber unruhig; er rief seine Diener zusammen und sprach zu ihnen: Könnt ihr mir nicht sagen, wer von den Unsern es mit dem König von Israel hält?
ZunzDa ward das Herz des Königs von Aram unruhig darüber, und er rief seine Diener, und sprach zu ihnen: Könnt ihr mir nicht sagen, wer von den Unsern es mit dem König von Jisraél hält?
12
וַיֹּ֙אמֶר֙ אַחַ֣ד מֵעֲבָדָ֔יו ל֖וֹא אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֑לֶךְ כִּֽי־אֱלִישָׁ֤ע הַנָּבִיא֙ אֲשֶׁ֣ר בְּיִשְׂרָאֵ֔ל יַגִּיד֙ לְמֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל אֶ֨ת־הַדְּבָרִ֔ים אֲשֶׁ֥ר תְּדַבֵּ֖ר בַּחֲדַ֥ר מִשְׁכָּבֶֽךָ׃
BernfeldDa sprach einer von seinen Dienern: Nicht doch, mein Herr und König! Der Prophet Elisa von Israel teilt dem König von Israel die Worte mit, die du in deinem Schlafgemache redest.
ZunzDa sprach einer von seinen Dienern: Nicht doch, mein Herr o König, sondern Elischa, der Prophet, der in Jisraél, sagt dem König von Jisraél die Worte, die du in deinem Schlafgemache redest.
13
וַיֹּ֗אמֶר לְכ֤וּ וּרְאוּ֙ אֵיכֹ֣ה ה֔וּא וְאֶשְׁלַ֖ח וְאֶקָּחֵ֑הוּ וַיֻּגַּד־ל֥וֹ לֵאמֹ֖ר הִנֵּ֥ה בְדֹתָֽן׃
Bernfeld[Der König] befahl: Gehet hin und sehet zu, wo er ist; ich will dann hinschicken und ihn holen lassen. Es wurde ihm berichtet, dass er in Dotan wäre.
ZunzUnd er sprach: Gehet hin, und sehet zu, wo er ist, und ich will hinsenden, und ihn holen. Und es wurde ihm berichtet also: Siehe, er ist in Dotan.
14
וַיִּשְׁלַח־שָׁ֛מָּה סוּסִ֥ים וְרֶ֖כֶב וְחַ֣יִל כָּבֵ֑ד וַיָּבֹ֣אוּ לַ֔יְלָה וַיַּקִּ֖פוּ עַל־הָעִֽיר׃
BernfeldEr sandte dorthin Rosse und Wagen und ein starkes Heer; sie kamen bei Nacht und umzingelten die Stadt.
ZunzUnd er sandte dorthin Rosse und Wagen, und ein starkes Heer, und sie kamen bei Nacht, und umzingelten die Stadt.
15
וַ֠יַּשְׁכֵּ֠ם מְשָׁרֵ֨ת אִ֥ישׁ הָאֱלֹהִים֮ לָקוּם֒ וַיֵּצֵ֕א וְהִנֵּה־חַ֛יִל סוֹבֵ֥ב אֶת־הָעִ֖יר וְס֣וּס וָרָ֑כֶב וַיֹּ֨אמֶר נַעֲר֥וֹ אֵלָ֛יו אֲהָ֥הּ אֲדֹנִ֖י אֵיכָ֥ה נַעֲשֶֽׂה׃
BernfeldDer Diener des Gottesmannes stand früh auf und trat hinaus, da sah er, dass ein Heer mit Rossen und Wagen die Stadt umringte. Der Diener sprach zu ihm: Ach, mein Herr, wie machen wir es?
ZunzUnd der Diener des Mannes Gottes stand früh auf, und trat hinaus, und siehe, ein Heer umringte die Stadt, und Rosse und Wagen. Und sein Knabe sprach zu ihm: Ach mein Herr, wie machen wir es?
16
וַיֹּ֖אמֶר אַל־תִּירָ֑א כִּ֤י רַבִּים֙ אֲשֶׁ֣ר אִתָּ֔נוּ מֵאֲשֶׁ֖ר אוֹתָֽם׃
BernfeldEr erwiderte: Fürchte nichts; denn mehr sind der Unsrigen als der Ihrigen.
ZunzUnd er sprach: Fürchte nichts; denn mehr sind der Unserigen als der Ihrigen.
17
וַיִּתְפַּלֵּ֤ל אֱלִישָׁע֙ וַיֹּאמַ֔ר יְהֹוָ֕ה פְּקַח־נָ֥א אֶת־עֵינָ֖יו וְיִרְאֶ֑ה וַיִּפְקַ֤ח יְהֹוָה֙ אֶת־עֵינֵ֣י הַנַּ֔עַר וַיַּ֗רְא וְהִנֵּ֨ה הָהָ֜ר מָלֵ֨א סוּסִ֥ים וְרֶ֛כֶב אֵ֖שׁ סְבִיבֹ֥ת אֱלִישָֽׁע׃
BernfeldElisa betete zum Herrn und sprach: Herr, öffne ihm doch die Augen, dass er sehe! Der Herr öffnete die Augen des Dieners, und er sah den Berg voll feuriger Rosse und Wagen rings um Elisa.
ZunzUnd Elischa betete, und sprach: Ewiger, öffne ihm doch die Augen, daß er sehe! Und der Ewige öffnete die Augen des Knaben, und er sah, und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Wagen rings um Elischa.
18
וַיֵּרְדוּ֮ אֵלָיו֒ וַיִּתְפַּלֵּ֨ל אֱלִישָׁ֤ע אֶל־יְהֹוָה֙ וַיֹּאמַ֔ר הַךְ־נָ֥א אֶת־הַגּוֹי־הַזֶּ֖ה בַּסַּנְוֵרִ֑ים וַיַּכֵּ֥ם בַּסַּנְוֵרִ֖ים כִּדְבַ֥ר אֱלִישָֽׁע׃
BernfeldAls jene zu ihm herabstiegen, da betete Elisa zum Herrn und sprach: schlage doch dieses Volk mit Blindheit. Er schlug sie mit Blindheit nach der Bitte Elisas.
ZunzUnd als sie zu ihm herabstiegen, da betete Elischa zum Ewigen, und sprach: Schlage doch dieses Volk mit Blindheit. Und er schlug sie mit Blindheit nach dem Worte Elischa's.
19
וַיֹּ֨אמֶר אֲלֵהֶ֜ם אֱלִישָׁ֗ע לֹ֣א זֶ֣ה הַדֶּ֘רֶךְ֮ וְלֹ֣א זֹ֣ה הָעִיר֒ לְכ֣וּ אַחֲרַ֔י וְאוֹלִ֣יכָה אֶתְכֶ֔ם אֶל־הָאִ֖ישׁ אֲשֶׁ֣ר תְּבַקֵּשׁ֑וּן וַיֹּ֥לֶךְ אוֹתָ֖ם שֹׁמְרֽוֹנָה׃
BernfeldElisa sprach darauf zu den Leuten: Das ist nicht der Weg und dies nicht die Stadt, [wohin ihr wollt]; folget mir und ich werde euch führen zu dem Manne, den ihr suchet. Er führte sie aber nach Schomron.
ZunzUnd Elischa sprach zu ihnen: Das ist nicht der Weg, und dies nicht die Stadt, folget mir nach, und ich werde euch führen zu dem Manne, den ihr suchet. Und er führte sie nach Schomron.
20
וַיְהִי֮ כְּבֹאָ֣ם שֹׁמְרוֹן֒ וַיֹּ֣אמֶר אֱלִישָׁ֔ע יְהֹוָ֕ה פְּקַ֥ח אֶת־עֵֽינֵי־אֵ֖לֶּה וְיִרְא֑וּ וַיִּפְקַ֤ח יְהֹוָה֙ אֶת־עֵ֣ינֵיהֶ֔ם וַיִּרְא֕וּ וְהִנֵּ֖ה בְּת֥וֹךְ שֹׁמְרֽוֹן׃
BernfeldAls sie nach Schomron kamen, da flehte Elisa: Herr, öffne diesen die Augen, dass sie sehen. Der Herr öffnete ihre Augen und sie sahen, dass sie sich mitten in Schomron befanden.
ZunzUnd es geschah, wie sie nach Schomron kamen, da sprach Elischa: Ewiger, öffne diesen die Augen, daß sie sehen. Und der Ewige öffnete ihre Augen, und sie sahen, daß sie mitten in Schomron waren.
21
וַיֹּ֤אמֶר מֶֽלֶךְ־יִשְׂרָאֵל֙ אֶל־אֱלִישָׁ֔ע כִּרְאֹת֖וֹ אוֹתָ֑ם הַאַכֶּ֥ה אַכֶּ֖ה אָבִֽי׃
BernfeldDer König von Israel fragte Elisa, wie er sie sah; soll ich sie erschlagen, mein Vater?
ZunzUnd der König von Jisraél sprach zu Elischa, wie er sie sah: Soll ich schlagen, schlagen mein Vater?
22
וַיֹּ֙אמֶר֙ לֹ֣א תַכֶּ֔ה הַאֲשֶׁ֥ר שָׁבִ֛יתָ בְּחַרְבְּךָ֥ וּֽבְקַשְׁתְּךָ֖ אַתָּ֣ה מַכֶּ֑ה שִׂים֩ לֶ֨חֶם וָמַ֜יִם לִפְנֵיהֶ֗ם וְיֹֽאכְלוּ֙ וְיִשְׁתּ֔וּ וְיֵלְכ֖וּ אֶל־אֲדֹנֵיהֶֽם׃
BernfeldAber er erwiderte: Du sollst sie nicht erschlagen. Hast du sie etwa gefangen gemacht mit deinem Schwert und deinem Bogen, dass du sie erschlagen willst? Setze ihnen Brot und Wasser vor, dass sie essen und trinken und dann zu ihrem Herrn zurückkehren.
ZunzUnd er sprach: Du sollst nicht schlagen. Hast du gefangen gemacht mit deinem Schwert, und deinem Bogen, daß du schlagen willst? Setze ihnen Brod und Wasser vor, daß sie essen und trinken, und zu ihrem Herrn gehen.
23
וַיִּכְרֶ֨ה לָהֶ֜ם כֵּרָ֣ה גְדוֹלָ֗ה וַיֹּֽאכְלוּ֙ וַיִּשְׁתּ֔וּ וַֽיְשַׁלְּחֵ֔ם וַיֵּלְכ֖וּ אֶל־אֲדֹֽנֵיהֶ֑ם וְלֹא־יָ֤סְפוּ עוֹד֙ גְּדוּדֵ֣י אֲרָ֔ם לָב֖וֹא בְּאֶ֥רֶץ יִשְׂרָאֵֽל׃ {פ}
BernfeldEr richtete ihnen ein großes Gastmahl zu; sie aßen und tranken, er entließ sie dann, und sie kehrten zu ihrem Herrn zurück. Fortan kamen die Streifscharen Arams nicht mehr in das Land Israels.
ZunzUnd er richtete ihnen ein großes Gastmahl zu, und sie aßen und tranken, und er entließ sie, und sie gingen zu ihrem Herrn, und es kamen fortan die Streifschaaren Aram's nicht mehr in das Land Jisraél's.
24
וַֽיְהִי֙ אַֽחֲרֵי־כֵ֔ן וַיִּקְבֹּ֛ץ בֶּן־הֲדַ֥ד מֶלֶךְ־אֲרָ֖ם אֶת־כׇּל־מַחֲנֵ֑הוּ וַיַּ֕עַל וַיָּ֖צַר עַל־שֹׁמְרֽוֹן׃
BernfeldSpäter sammelte Ben-Hadad, König von Aram, sein ganzes Heer und zog hin und belagerte Schomron.
ZunzUnd es geschah hernach, da sammelte Ben Hadad, König von Aram, sein ganzes Heer, und zog hinauf, und belagerte Schomron.
25
וַיְהִ֨י רָעָ֤ב גָּדוֹל֙ בְּשֹׁ֣מְר֔וֹן וְהִנֵּ֖ה צָרִ֣ים עָלֶ֑יהָ עַ֣ד הֱי֤וֹת רֹאשׁ־חֲמוֹר֙ בִּשְׁמֹנִ֣ים כֶּ֔סֶף וְרֹ֛בַע הַקַּ֥ב (חרי) [דִּב־]יוֹנִ֖ים בַּחֲמִשָּׁה־כָֽסֶף׃
BernfeldEs war große Hungersnot in Schomron, während sie [die Stadt] belagerten, so dass ein Eselskopf achtzig Silberstücke galt und ein Viertel Kab Taubenmist fünf Silberstücke.
ZunzUnd es war große Hungersnoth in Schomron, und siehe, sie belagerten es, bis ein Eselskopf achtzig Silberstücke galt, und ein Viertel Kab Taubenmist fünf Silberstücke.
26
וַֽיְהִי֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל עֹבֵ֖ר עַל־הַחֹמָ֑ה וְאִשָּׁ֗ה צָעֲקָ֤ה אֵלָיו֙ לֵאמֹ֔ר הוֹשִׁ֖יעָה אֲדֹנִ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldAls der König von Israel eines Tages auf der Mauer einherging, schrie eine Frau zu ihm und sprach: Hilf doch mein Herr und König!
ZunzUnd es geschah, als der König von Jisraél einherging auf der Mauer, da schrie ein Weib zu ihm, und sprach: Hilf doch, mein Herr o König!
27
וַיֹּ֙אמֶר֙ אַל־יוֹשִׁעֵ֣ךְ יְהֹוָ֔ה מֵאַ֖יִן אוֹשִׁיעֵ֑ךְ הֲמִן־הַגֹּ֖רֶן א֥וֹ מִן־הַיָּֽקֶב׃
BernfeldEr gab ihr zur Antwort: Hilft dir der Herr nicht, woher sollte ich dir helfen? Etwa von der Tenne oder von der Kelter [da ja alles leer ist]?
ZunzUnd er sprach: Hilft dir der Ewige nicht, woher sollt' ich dir helfen? Wohl von der Tenne oder von der Kelter?
28
וַיֹּאמֶר־לָ֥הּ הַמֶּ֖לֶךְ מַה־לָּ֑ךְ וַתֹּ֗אמֶר הָאִשָּׁ֨ה הַזֹּ֜את אָמְרָ֣ה אֵלַ֗י תְּנִ֤י אֶת־בְּנֵךְ֙ וְנֹאכְלֶ֣נּוּ הַיּ֔וֹם וְאֶת־בְּנִ֖י נֹאכַ֥ל מָחָֽר׃
BernfeldDer König befragte sie dann: Was hast du? Sie erzählte: Dieses Weib sprach zu mir: Gib deinen Sohn und wir wollen ihn heute essen, und meinen Sohn wollen wir morgen essen.
ZunzUnd der König sprach (weiter) zu ihr: Was hast du? Und sie sprach: Dieses Weib sprach zu mir: Gieb deinen Sohn, und wir wollen ihn heute essen, und meinen Sohn wollen wir morgen essen.
29
וַנְּבַשֵּׁ֥ל אֶת־בְּנִ֖י וַנֹּאכְלֵ֑הוּ וָאֹמַ֨ר אֵלֶ֜יהָ בַּיּ֣וֹם הָאַחֵ֗ר תְּנִ֤י אֶת־בְּנֵךְ֙ וְנֹ֣אכְלֶ֔נּוּ וַתַּחְבִּ֖א אֶת־בְּנָֽהּ׃
BernfeldWir kochten also meinen Sohn und aßen ihn. Aber als ich ihr am andern Tage sagte: Gib deinen Sohn, dass wir ihn essen, da versteckte sie ihren Sohn.
ZunzUnd wir kochten meinen Sohn und aßen ihn. Aber als ich zu ihr sprach am andern Tage: Gieb deinen Sohn, daß wir ihn essen, da verbarg sie ihren Sohn.
30
וַיְהִי֩ כִשְׁמֹ֨עַ הַמֶּ֜לֶךְ אֶת־דִּבְרֵ֤י הָֽאִשָּׁה֙ וַיִּקְרַ֣ע אֶת־בְּגָדָ֔יו וְה֖וּא עֹבֵ֣ר עַל־הַחֹמָ֑ה וַיַּ֣רְא הָעָ֔ם וְהִנֵּ֥ה הַשַּׂ֛ק עַל־בְּשָׂר֖וֹ מִבָּֽיִת׃
BernfeldAls der König die Worte des Weibes hörte, zerriss er seine Kleider, während er auf der Mauer ging, und das Volk sah, dass er einen Sack an seinem Leibe unter [dem Oberkleide] anhatte.
ZunzUnd es geschah, wie der König hörte die Worte des Weibes, da zerriß er seine Kleider, wie er ging auf der Mauer, und das Volk sah, und siehe, ein Sack war an seinem Leibe unter (dem Oberkleide).
31
וַיֹּ֕אמֶר כֹּֽה־יַעֲשֶׂה־לִּ֥י אֱלֹהִ֖ים וְכֹ֣ה יוֹסִ֑ף אִֽם־יַעֲמֹ֞ד רֹ֣אשׁ אֱלִישָׁ֧ע בֶּן־שָׁפָ֛ט עָלָ֖יו הַיּֽוֹם׃
BernfeldEr schwur: so tue mir Gott, und so fahre er fort, wenn der Kopf Elisas, Sohnes Safats, heute auf seinem Rumpfe bleibt! [weil er ihn damals davon abgehalten hatte, die Aramäer, die nach Schomron gekommen waren, niederzumachen.]
ZunzUnd er sprach: So thue mir Gott, und so fahre er fort, wenn der Kopf Elischa's, Sohnes Schafat, heute auf seinem Rumpfe bleibt! . . .
32
וֶאֱלִישָׁע֙ יֹשֵׁ֣ב בְּבֵית֔וֹ וְהַזְּקֵנִ֖ים יֹשְׁבִ֣ים אִתּ֑וֹ וַיִּשְׁלַ֨ח אִ֜ישׁ מִלְּפָנָ֗יו בְּטֶ֣רֶם יָבֹא֩ הַמַּלְאָ֨ךְ אֵלָ֜יו וְה֣וּא ׀ אָמַ֣ר אֶל־הַזְּקֵנִ֗ים הַרְּאִיתֶם֙ כִּֽי־שָׁלַ֞ח בֶּן־הַֽמְרַצֵּ֤חַ הַזֶּה֙ לְהָסִ֣יר אֶת־רֹאשִׁ֔י רְא֣וּ ׀ כְּבֹ֣א הַמַּלְאָ֗ךְ סִגְר֤וּ הַדֶּ֙לֶת֙ וּלְחַצְתֶּ֤ם אֹתוֹ֙ בַּדֶּ֔לֶת הֲל֗וֹא ק֛וֹל רַגְלֵ֥י אֲדֹנָ֖יו אַחֲרָֽיו׃
BernfeldElisa saß in seinem Hause, und die Vornehmen saßen bei ihm. Er sandte jemand ab von sich, und bevor der Bote zu ihm kam, sprach er zu den Vornehmen: Seht ihr es, wie dieser Sohn des Totschlägers [Ahab] Leute her sendet, mir den Kopf abzunehmen? sehet zu, wie der Bote herankommt, verschließt die Tür und drängt ihn mit der Tür hinweg! Ist doch bereits der Schall der Tritte seines Herrn hinter ihm.
ZunzUnd Elischa saß in seinem Hause, und die Aeltesten saßen bei ihm, und er sandte Jemand ab von sich, und bevor der Bote zu ihm kam, sprach er zu den Aeltesten: Seht ihr es, wie dieser Sohn des Todtschlägers hersendet, mir den Kopf abzunehmen? Sehet zu, wie der Bote herankommt, verschließt die Thür und drängt ihn mit der Thür hinweg! Ist nicht der Schall der Tritte seines Herrn hinter ihm?
33
עוֹדֶ֙נּוּ֙ מְדַבֵּ֣ר עִמָּ֔ם וְהִנֵּ֥ה הַמַּלְאָ֖ךְ יֹרֵ֣ד אֵלָ֑יו וַיֹּ֗אמֶר הִנֵּה־זֹ֤את הָרָעָה֙ מֵאֵ֣ת יְהֹוָ֔ה מָה־אוֹחִ֥יל לַיהֹוָ֖ה עֽוֹד׃ {פ}
BernfeldNoch redete er mit ihnen, da kam der Bote zu ihm. [Elisa] sprach: so [groß] ist das Unglück vom Herrn, [dass Frauen ihre Kinder verzehren], was soll ich noch lange vor dem Herrn warten [und ihn nicht anflehen]?
ZunzNoch redete er mit ihnen und siehe, der Bote kam herab zu ihm. . . . Und er sprach: Siehe, so (groß) ist das Unglück vom Ewigen, was soll ich noch vom Ewigen hoffen?