Erstes Buch Schmuel 14 שמואל א

Buch: Kapitel: Vers:
Übersetzung:
Haftarot in diesem Kapitel: Schabbat Sachor
1
וַיְהִ֣י הַיּ֗וֹם וַיֹּ֨אמֶר יוֹנָתָ֤ן בֶּן־שָׁאוּל֙ אֶל־הַנַּ֙עַר֙ נֹשֵׂ֣א כֵלָ֔יו לְכָ֗ה וְנַעְבְּרָה֙ אֶל־מַצַּ֣ב פְּלִשְׁתִּ֔ים אֲשֶׁ֖ר מֵעֵ֣בֶר הַלָּ֑ז וּלְאָבִ֖יו לֹ֥א הִגִּֽיד׃
BernfeldEines Tages sprach Jonatan, Sauls Sohn, zu dem Knaben, seinem Waffenträger: Komm und lass uns hinüberziehen zu dem Posten der Philister, der auf jener Seite steht; seinem Vater sagte er aber nichts davon.
ZunzUnd es war eines Tages, da sprach Jonatan, Sohn Schaül's zu dem Knaben, seinem Waffenträger: Komm und laß uns hinübergehen zu dem Posten der Pelischtim, der auf jener Seite; aber seinem Vater sagte er es nicht.
2
וְשָׁא֗וּל יוֹשֵׁב֙ בִּקְצֵ֣ה הַגִּבְעָ֔ה תַּ֥חַת הָרִמּ֖וֹן אֲשֶׁ֣ר בְּמִגְר֑וֹן וְהָעָם֙ אֲשֶׁ֣ר עִמּ֔וֹ כְּשֵׁ֥שׁ מֵא֖וֹת אִֽישׁ׃
BernfeldSaul saß am Ende von Gibea unter dem Granatbaume von Migron, und mit ihm waren an sechshundert Mann.
ZunzUnd Schaül saß am Ende von Gibeah unter dem Granatbaume von Migron und das Volk, das mit ihm, an sechs hundert Mann.
3
וַאֲחִיָּ֣ה בֶן־אֲחִט֡וּב אֲחִ֡י אִיכָב֣וֹד ׀ בֶּן־פִּֽינְחָ֨ס בֶּן־עֵלִ֜י כֹּהֵ֧ן ׀ יְהֹוָ֛ה בְּשִׁל֖וֹ נֹשֵׂ֣א אֵפ֑וֹד וְהָעָם֙ לֹ֣א יָדַ֔ע כִּ֥י הָלַ֖ךְ יוֹנָתָֽן׃
BernfeldAhija, Sohn Ahitubs, des Bruders Ikabods, des Sohnes Pinchas, des Sohnes Elis, war Priester des Herrn in Silo; er trug das Efod. Das Volk wusste nicht, dass Jonatan weggegangen war.
ZunzUnd Achijah Sohn Achitub's, Bruders des Ichabod Sohnes Pinchas Sohnes Eli, war Priester des Ewigen in Schiloh, und trug das Efod. Das Volk aber wußte nicht, daß Jonatan weggegangen.
4
וּבֵ֣ין הַֽמַּעְבְּר֗וֹת אֲשֶׁ֨ר בִּקֵּ֤שׁ יֽוֹנָתָן֙ לַעֲבֹר֙ עַל־מַצַּ֣ב פְּלִשְׁתִּ֔ים שֵׁן־הַסֶּ֤לַע מֵהָעֵ֙בֶר֙ מִזֶּ֔ה וְשֵׁן־הַסֶּ֥לַע מֵהָעֵ֖בֶר מִזֶּ֑ה וְשֵׁ֤ם הָאֶחָד֙ בּוֹצֵ֔ץ וְשֵׁ֥ם הָאֶחָ֖ד סֶֽנֶּה׃
BernfeldZwischen den Pässen, durch die Jonatan hinübergehen wollte zu dem Posten der Philister, war eine Felszacke von der einen Seite und eine Felszacke von der anderen Seite, die eine war Bozez benannt und die andere Sene.
ZunzUnd zwischen den Pässen, durch die Jonatan hinübergehen wollte zu dem Posten der Pelischtim, war eine Felszacke von der einen Seite und eine Felszacke von der andern Seite, und der Name der einen war Bozez, und der Name der andern Seneh.
5
הַשֵּׁ֧ן הָאֶחָ֛ד מָצ֥וּק מִצָּפ֖וֹן מ֣וּל מִכְמָ֑שׂ וְהָאֶחָ֥ד מִנֶּ֖גֶב מ֥וּל גָּֽבַע׃ {ס}
BernfeldDie eine Zacke war schroff an der Nordseite gegen Michmas und die andere an der Südseite gegen Geba.
ZunzDie eine Zacke war schroff an der Nordseite gegen Michmasch, und die andere an der Südseite gegen Geba.
6
וַיֹּ֨אמֶר יְהוֹנָתָ֜ן אֶל־הַנַּ֣עַר ׀ נֹשֵׂ֣א כֵלָ֗יו לְכָה֙ וְנַעְבְּרָ֗ה אֶל־מַצַּב֙ הָעֲרֵלִ֣ים הָאֵ֔לֶּה אוּלַ֛י יַעֲשֶׂ֥ה יְהֹוָ֖ה לָ֑נוּ כִּ֣י אֵ֤ין לַֽיהֹוָה֙ מַעְצ֔וֹר לְהוֹשִׁ֥יעַ בְּרַ֖ב א֥וֹ בִמְעָֽט׃
BernfeldJonatan sprach zu dem Knaben, seinem Waffenträger: Komm und lass uns hinübergehen zu dem Posten dieser Unbeschnittenen. Vielleicht handelt der Herr für uns; denn es gibt für den Herrn kein Hindernis zu helfen mit vielen oder wenigen.
ZunzUnd Jehonatan sprach zu dem Knaben, seinem Waffenträger: Komm und laß uns hinübergehen zu dem Posten dieser Unbeschnittenen. Vielleicht handelt der Ewige für uns; denn es giebt für den Ewigen kein Hinderniß zu helfen mit Vielen oder Wenigen.
7
וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ נֹשֵׂ֣א כֵלָ֔יו עֲשֵׂ֖ה כׇּל־אֲשֶׁ֣ר בִּלְבָבֶ֑ךָ נְטֵ֣ה לָ֔ךְ הִנְנִ֥י עִמְּךָ֖ כִּלְבָבֶֽךָ׃ {ס}
BernfeldSein Waffenträger antwortete ihm: Tue, was du im Herzen hast. Gehe vor, ich bin mit dir nach deinem Wunsch.
ZunzUnd sein Waffenträger sprach zu ihm: Thue alles, was du im Herzen hast; wende dich, siehe ich bin mit dir nach deinem Herzen.
8
וַיֹּ֙אמֶר֙ יְה֣וֹנָתָ֔ן הִנֵּ֛ה אֲנַ֥חְנוּ עֹבְרִ֖ים אֶל־הָאֲנָשִׁ֑ים וְנִגְלִ֖ינוּ אֲלֵיהֶֽם׃
BernfeldJonatan sprach: Wir gehen also hinüber zu den Leuten und zeigen uns ihnen.
ZunzUnd Jehonatan sprach: Siehe nun gehen wir hinüber zu den Leuten und werden von ihnen bemerkt.
9
אִם־כֹּ֤ה יֹֽאמְרוּ֙ אֵלֵ֔ינוּ דֹּ֕מּוּ עַד־הַגִּיעֵ֖נוּ אֲלֵיכֶ֑ם וְעָמַ֣דְנוּ תַחְתֵּ֔ינוּ וְלֹ֥א נַעֲלֶ֖ה אֲלֵיהֶֽם׃
BernfeldWenn sie zu uns sprechen: Haltet still, bis wir zu euch gelangen, so bleiben wir stehen an unserer Stelle und ziehen nicht hinauf zu ihnen. 287
ZunzWenn sie also sprechen zu uns: Haltet still, bis wir zu euch gelangt, so bleiben wir stehen an unserer Stelle und ziehen nicht hinauf zu ihnen.
10
וְאִם־כֹּ֨ה יֹאמְר֜וּ עֲל֤וּ עָלֵ֙ינוּ֙ וְעָלִ֔ינוּ כִּֽי־נְתָנָ֥ם יְהֹוָ֖ה בְּיָדֵ֑נוּ וְזֶה־לָּ֖נוּ הָאֽוֹת׃
BernfeldWenn sie aber sagen: Kommet nur herauf zu uns, so gehen wir hinauf, denn der Herr hat sie in unsere Hand gegeben; dies sei uns als Zeichen.
ZunzUnd wenn sie so sprechen: Kommet herauf zu uns, so gehen wir hinauf; denn der Ewige hat sie in unsere Hand gegeben. Und dieß sei uns das Zeichen.
11
וַיִּגָּל֣וּ שְׁנֵיהֶ֔ם אֶל־מַצַּ֖ב פְּלִשְׁתִּ֑ים וַיֹּאמְר֣וּ פְלִשְׁתִּ֔ים הִנֵּ֤ה עִבְרִים֙ יֹֽצְאִ֔ים מִן־הַחֹרִ֖ים אֲשֶׁ֥ר הִתְחַבְּאוּ־שָֽׁם׃
BernfeldBeide zeigten sich also dem Posten der Philister. Die Philister sprachen: Da kommen Hebräer aus den Löchern hervor, worin sie sich verkrochen haben.
ZunzUnd beide wurden bemerkt von dem Posten der Pelischtim. Und die Pelischtim sprachen: Siehe, Ibrim kommen aus den Löchern hervor, worin sie sich verkrochen haben.
12
וַיַּעֲנוּ֩ אַנְשֵׁ֨י הַמַּצָּבָ֜ה אֶת־יוֹנָתָ֣ן ׀ וְאֶת־נֹשֵׂ֣א כֵלָ֗יו וַיֹּֽאמְרוּ֙ עֲל֣וּ אֵלֵ֔ינוּ וְנוֹדִ֥יעָה אֶתְכֶ֖ם דָּבָ֑ר {פ} וַיֹּ֨אמֶר יוֹנָתָ֜ן אֶל־נֹשֵׂ֤א כֵלָיו֙ עֲלֵ֣ה אַחֲרַ֔י כִּֽי־נְתָנָ֥ם יְהֹוָ֖ה בְּיַ֥ד יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDie Männer des Postens riefen zu Jonatan und seinem Waffenträger hinüber und sprachen: Kommet nur herauf zu uns, wir werden euch etwas kund tun. Da sprach Jonatan zu seinem Waffenträger: Hinauf, mir nach, denn der Herr hat sie in die Hand Israels gegeben.
ZunzUnd die Männer des Postens redeten Jonatan und seinen Waffenträger an und sprachen: Kommet herauf zu uns und wir werden euch etwas kund thun. Da sprach Jonatan zu seinem Waffenträger: Hinauf, mir nach, denn der Ewige hat sie gegeben in die Hand Jisraël's.
13
וַיַּ֣עַל יוֹנָתָ֗ן עַל־יָדָיו֙ וְעַל־רַגְלָ֔יו וְנֹשֵׂ֥א כֵלָ֖יו אַחֲרָ֑יו וַֽיִּפְּלוּ֙ לִפְנֵ֣י יוֹנָתָ֔ן וְנֹשֵׂ֥א כֵלָ֖יו מְמוֹתֵ֥ת אַחֲרָֽיו׃
BernfeldJonatan stieg nun hinauf auf Händen und Füßen [kletternd], sein Waffenträger hinter ihm. [Die Philister] fielen bestürzt nieder vor Jonatan, und sein Waffenträger tötete hinter ihm her.
ZunzUnd Jonatan stieg hinauf auf seinen Händen und Füßen und sein Waffenträger ihm nach und sie fielen vor Jonatan, und sein Waffenträger tödtete hinter ihm her.
14
וַתְּהִ֞י הַמַּכָּ֣ה הָרִאשֹׁנָ֗ה אֲשֶׁ֨ר הִכָּ֧ה יוֹנָתָ֛ן וְנֹשֵׂ֥א כֵלָ֖יו כְּעֶשְׂרִ֣ים אִ֑ישׁ כְּבַחֲצִ֥י מַעֲנָ֖ה צֶ֥מֶד שָׂדֶֽה׃
BernfeldMit dem ersten Schlage erschlugen Jonatan und sein Waffenträger etwa zwanzig Mann auf der halben Furche eines Juchart Ackers.
ZunzUnd es war die erste Niederlage, die Jonatan und sein Waffenträger anrichteten, an zwanzig Mann, etwa auf der halben Furche eines Juchart Ackers.
15
וַתְּהִי֩ חֲרָדָ֨ה בַמַּחֲנֶ֤ה בַשָּׂדֶה֙ וּבְכׇל־הָעָ֔ם הַמַּצָּב֙ וְהַמַּשְׁחִ֔ית חָרְד֖וּ גַּם־הֵ֑מָּה וַתִּרְגַּ֣ז הָאָ֔רֶץ וַתְּהִ֖י לְחֶרְדַּ֥ת אֱלֹהִֽים׃
BernfeldEin Schrecken herrschte im Lager, auf dem Felde und im ganzen Volke; auch der Posten und der Verheerungszug erschraken. Das Land erzitterte und es ward zu einem Gottesschrecken.
ZunzUnd Schrecken war im Lager, auf dem Felde und im ganzen Volke; der Posten und der Verheerungszug, auch sie erschraken. Und das Land erzitterte und es ward zu einem Gottesschrecken.
16
וַיִּרְא֤וּ הַצֹּפִים֙ לְשָׁא֔וּל בְּגִבְעַ֖ת בִּנְיָמִ֑ן וְהִנֵּ֧ה הֶהָמ֛וֹן נָמ֖וֹג וַיֵּ֥לֶךְ וַהֲלֹֽם׃ {פ}
BernfeldDie Wächter des Saul zu Gibea in Benjamin sahen, wie die Volksmenge sich dahin und dorthin verlief.
ZunzUnd die Wächter des Schaül zu Gibeah Binjamin's schauten, und siehe die Volksmenge zerrann und ging dahin und dorthin.
17
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֗וּל לָעָם֙ אֲשֶׁ֣ר אִתּ֔וֹ פִּקְדוּ־נָ֣א וּרְא֔וּ מִ֖י הָלַ֣ךְ מֵעִמָּ֑נוּ וַֽיִּפְקְד֔וּ וְהִנֵּ֛ה אֵ֥ין יוֹנָתָ֖ן וְנֹשֵׂ֥א כֵלָֽיו׃
BernfeldDa sprach Saul zu dem Volke, das bei ihm war: Haltet doch Musterung und sehet, wer von uns gegangen. Sie hielten Musterung, Jonatan und sein Waffenträger waren nicht da.
ZunzUnd Schaül sprach zu dem Volke, das bei ihm war: Haltet doch Musterung, und sehet, wer von uns gegangen. Und sie hielten Musterung, und siehe, Jonatan war nicht da und sein Waffenträger.
18
וַיֹּ֤אמֶר שָׁאוּל֙ לַֽאֲחִיָּ֔ה הַגִּ֖ישָׁה אֲר֣וֹן הָאֱלֹהִ֑ים כִּֽי־הָיָ֞ה אֲר֧וֹן הָאֱלֹהִ֛ים בַּיּ֥וֹם הַה֖וּא וּבְנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDarauf sprach Saul zu Ahija: Bring‘ heran die Lade Gottes, — denn die Lade Gottes war an jenem Tage bei den Kindern Israel.
ZunzUnd Schaül sprach zu Achijah: Bring' heran die Lade Gottes; denn es war zugegen die Lade Gottes an selbigem Tage bei den Kindern Jisraël.
19
וַיְהִ֗י עַ֣ד דִּבֶּ֤ר שָׁאוּל֙ אֶל־הַכֹּהֵ֔ן וְהֶהָמ֗וֹן אֲשֶׁר֙ בְּמַחֲנֵ֣ה פְלִשְׁתִּ֔ים וַיֵּ֥לֶךְ הָל֖וֹךְ וָרָ֑ב {פ} וַיֹּ֧אמֶר שָׁא֛וּל אֶל־הַכֹּהֵ֖ן אֱסֹ֥ף יָדֶֽךָ׃
BernfeldWährend aber Saul zum Priester redete, nahm das Gewirr im Lager der Philister immer mehr zu. Da sprach Saul zum Priester: Lass es sein!
ZunzUnd es geschah, während Schaül zum Priester redete, und das Gewühl im Lager der Pelischtim fort und fort zunahm, da sprach Schaül zum Priester: Ziehe zurück deine Hand.
20
וַיִּזָּעֵ֣ק שָׁא֗וּל וְכׇל־הָעָם֙ אֲשֶׁ֣ר אִתּ֔וֹ וַיָּבֹ֖אוּ עַד־הַמִּלְחָמָ֑ה וְהִנֵּ֨ה הָיְתָ֜ה חֶ֤רֶב אִישׁ֙ בְּרֵעֵ֔הוּ מְהוּמָ֖ה גְּדוֹלָ֥ה מְאֹֽד׃
BernfeldSaul versammelte das ganze Volk, das bei ihm war, um sich, und sie kamen zu der Schlacht hin, da war [unter den Philistern] das Schwert des einen wider den andern; [es herrschte] eine sehr große Verwirrung.
ZunzUnd es versammelte sich Schaül und das ganze Volk, das bei ihm, und sie kamen zu der Schlacht hin, und siehe, da war das Schwert des Einen wider den Andern, eine sehr große Verwirrung.
21
וְהָעִבְרִ֗ים הָי֤וּ לַפְּלִשְׁתִּים֙ כְּאֶתְמ֣וֹל שִׁלְשׁ֔וֹם אֲשֶׁ֨ר עָל֥וּ עִמָּ֛ם בַּֽמַּחֲנֶ֖ה סָבִ֑יב וְגַם־הֵ֗מָּה לִֽהְיוֹת֙ עִם־יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁ֥ר עִם־שָׁא֖וּל וְיוֹנָתָֽן׃
BernfeldAuch die Hebräer, die früher zu den Philistern gehalten hatten und mit ihnen in das Lager gezogen waren, schlossen sich jetzt Israel an, das mit Saul und Jonatan war.
ZunzUnd die Ibrim waren bei den Pelischtim wie gestern, ehegestern, die, welche mit ihnen hinaufgezogen waren in das Lager ringsum und auch sie (entschlossen sich) mit Jisraël zu seyn, das mit Schaül und Jonatan war.
22
וְכֹל֩ אִ֨ישׁ יִשְׂרָאֵ֜ל הַמִּֽתְחַבְּאִ֤ים בְּהַר־אֶפְרַ֙יִם֙ שָֽׁמְע֔וּ כִּי־נָ֖סוּ פְּלִשְׁתִּ֑ים וַֽיַּדְבְּק֥וּ גַם־הֵ֛מָּה אַחֲרֵיהֶ֖ם בַּמִּלְחָמָֽה׃
BernfeldUnd alle Männer von Israel, die sich auf dem Gebirge Efraim versteckt hielten, hörten, dass die Philister geflohen waren, und auch sie setzten ihnen nach in die Schlacht.
ZunzUnd all die Männer von Jisraël, die sich versteckt hielten auf dem Gebirge Efrajim, hörten, daß die Pelischtim flohen, und auch diese setzten ihnen nach in die Schlacht.
23
וַיּ֧וֹשַׁע יְהֹוָ֛ה בַּיּ֥וֹם הַה֖וּא אֶת־יִשְׂרָאֵ֑ל וְהַ֨מִּלְחָמָ֔ה עָבְרָ֖ה אֶת־בֵּ֥ית אָֽוֶן׃
BernfeldAlso rettete der Herr an diesem Tage Israel, und die Schlacht dehnte sich über Bet Awen hinaus.
ZunzUnd es rettete an diesem Tage der Ewige Jisraël, und die Schlacht ging über Bet Awen hinaus.
24
וְאִֽישׁ־יִשְׂרָאֵ֥ל נִגַּ֖שׂ בַּיּ֣וֹם הַה֑וּא וַיֹּ֩אֶל֩ שָׁא֨וּל אֶת־הָעָ֜ם לֵאמֹ֗ר אָר֣וּר הָ֠אִ֠ישׁ אֲשֶׁר־יֹ֨אכַל לֶ֜חֶם עַד־הָעֶ֗רֶב וְנִקַּמְתִּי֙ מֵאֹ֣יְבַ֔י וְלֹא־טָעַ֥ם כׇּל־הָעָ֖ם לָֽחֶם׃ {ס}
BernfeldDie Männer von Israel waren angestrengt an diesem Tage. Aber Saul beschwor das Volk also: Verflucht sei der Mann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich gerächt an meinen Feinden; und das ganze Volk kostete keine Speise.
ZunzDie Männer von Jisraël aber waren angestrengt an diesem Tage und Schaül beschwor das Volk also: Verflucht ist der Mann, der Speise ißt bis zum Abend, und bis ich mich gerächt an meinen Feinden, und es kostete das ganze Volk keine Speise.
25
וְכׇל־הָאָ֖רֶץ בָּ֣אוּ בַיָּ֑עַר וַיְהִ֥י דְבַ֖שׁ עַל־פְּנֵ֥י הַשָּׂדֶֽה׃
BernfeldDas Gebiet war dort waldreich [an Zuckerrohr] und Honig lag auf dem Felde.
ZunzUnd das ganze Land kam in den Wald, und es war Honig auf der Fläche des Feldes.
26
וַיָּבֹ֤א הָעָם֙ אֶל־הַיַּ֔עַר וְהִנֵּ֖ה הֵ֣לֶךְ דְּבָ֑שׁ וְאֵין־מַשִּׂ֤יג יָדוֹ֙ אֶל־פִּ֔יו כִּֽי־יָרֵ֥א הָעָ֖ם אֶת־הַשְּׁבֻעָֽה׃
BernfeldDas Volk kam in den Wald und fand einen Strom von Honig; doch niemand brachte seine Hand zum Munde, denn das Volk fürchtete den Schwur.
ZunzUnd das Volk kam in den Wald und siehe: ein Strom von Honig; doch Niemand brachte seine Hand zum Munde, denn das Volk fürchtete den Schwur.
27
וְיוֹנָתָ֣ן לֹא־שָׁמַ֗ע בְּהַשְׁבִּ֣יעַ אָבִיו֮ אֶת־הָעָם֒ וַיִּשְׁלַ֗ח אֶת־קְצֵ֤ה הַמַּטֶּה֙ אֲשֶׁ֣ר בְּיָד֔וֹ וַיִּטְבֹּ֥ל אוֹתָ֖הּ בְּיַעְרַ֣ת הַדְּבָ֑שׁ וַיָּ֤שֶׁב יָדוֹ֙ אֶל־פִּ֔יו (ותראנה) [וַתָּאֹ֖רְנָה] עֵינָֽיו׃
BernfeldJonatan aber hatte nicht gehört, als sein Vater das Volk beschwor; er streckte das Ende des Stabes, der in seiner Hand, und tauchte ihn in den Honigseim, dann brachte er seine Hand wieder zum Munde; seine Augen wurden davon hell.
ZunzJonatan aber hatte nicht gehört, da sein Vater das Volk beschwor, und streckte aus das Ende des Stabes in seiner Hand, und tauchte ihn in den Honigseim, und brachte seine Hand wieder zum Munde und hell wurden seine Augen.
28
וַיַּ֩עַן֩ אִ֨ישׁ מֵהָעָ֜ם וַיֹּ֗אמֶר הַשְׁבֵּ֩עַ֩ הִשְׁבִּ֨יעַ אָבִ֤יךָ אֶת־הָעָם֙ לֵאמֹ֔ר אָר֥וּר הָאִ֛ישׁ אֲשֶׁר־יֹ֥אכַל לֶ֖חֶם הַיּ֑וֹם וַיָּ֖עַף הָעָֽם׃
BernfeldDa hub ein Mann aus dem Volke an und sprach: Beschworen hat dein Vater das Volk also: Verflucht sei der Mann, der heute etwas genießt; das Volk ist auch matt.
ZunzUnd es hub an ein Mann aus dem Volke und sprach: Beschworen hat dein Vater das Volk also: Verflucht ist der Mann, der heute Speise genießt; auch das Volk ist matt.
29
וַיֹּ֙אמֶר֙ יֽוֹנָתָ֔ן עָכַ֥ר אָבִ֖י אֶת־הָאָ֑רֶץ רְאוּ־נָא֙ כִּי־אֹ֣רוּ עֵינַ֔י כִּ֣י טָעַ֔מְתִּי מְעַ֖ט דְּבַ֥שׁ הַזֶּֽה׃
BernfeldDa erwiderte Jonatan: Verderben hat mein Vater dem Lande gebracht. Sehet doch, wie hell meine Augen geworden, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet;
ZunzDa sprach Jonatan: Verderben hat mein Vater dem Lande gebracht, sehet doch, daß hell sind meine Augen, weil ich ein wenig dieses Honigs gekostet.
30
אַ֗ף כִּ֡י לוּא֩ אָכֹ֨ל אָכַ֤ל הַיּוֹם֙ הָעָ֔ם מִשְּׁלַ֥ל אֹיְבָ֖יו אֲשֶׁ֣ר מָצָ֑א כִּ֥י עַתָּ֛ה לֹא־רָבְתָ֥ה מַכָּ֖ה בַּפְּלִשְׁתִּֽים׃
BernfeldWenn nun heute das Volk gar gegessen hätte von der Beute seiner Feinde, die es gefunden, wäre dann nicht die Niederlage der Philister viel großer?
ZunzWenn nun gar gegessen hätte heute das Volk von der Beute seiner Feinde, die es gefunden, wäre dann nicht groß die Niederlage unter den Pelischtim?
31
וַיַּכּ֞וּ בַּיּ֤וֹם הַהוּא֙ בַּפְּלִשְׁתִּ֔ים מִמִּכְמָ֖שׂ אַיָּלֹ֑נָה וַיָּ֥עַף הָעָ֖ם מְאֹֽד׃
BernfeldSie schlugen am selben Tage unter den Philistern von Michmas bis Ajalon, dann ermattete das Volk sehr.
ZunzUnd sie schlugen an selbigem Tage unter den Pelischtim von Michmasch bis Ajalon, und das Volk war sehr matt.
32
(ויעש) [וַיַּ֤עַט] הָעָם֙ אֶל־[הַשָּׁלָ֔ל] (שלל) וַיִּקְח֨וּ צֹ֧אן וּבָקָ֛ר וּבְנֵ֥י בָקָ֖ר וַיִּשְׁחֲטוּ־אָ֑רְצָה וַיֹּ֥אכַל הָעָ֖ם עַל־הַדָּֽם׃
BernfeldUnd das Volk fiel [als die Nacht hereinbrach] über die Beute her; sie nahmen Schafe, Rinder und junge Rinder und schlachteten es zur Erde, das Volk aß mit dem Blute.
ZunzUnd das Volk fiel über die Beute her und sie nahmen Schafe und Rinder und junge Rinder, und schlachteten es zur Erde, und das Volk aß über dem Blute.
33
וַיַּגִּ֤ידוּ לְשָׁאוּל֙ לֵאמֹ֔ר הִנֵּ֥ה הָעָ֛ם חֹטִ֥אים לַיהֹוָ֖ה לֶאֱכֹ֣ל עַל־הַדָּ֑ם וַיֹּ֣אמֶר בְּגַדְתֶּ֔ם גֹּלּוּ־אֵלַ֥י הַיּ֖וֹם אֶ֥בֶן גְּדוֹלָֽה׃
BernfeldMan berichtete nun dem Saul also: Das Volk sündigt gegen den Herrn, es isst mit dem Blut; und er sprach: Ihr habt [gegen Gott] treulos gehandelt. Wälzet mir sofort her einen großen Stein.
ZunzUnd man berichtete dem Schaül also: Siehe, das Volk sündigt gegen den Ewigen, daß es ißt über dem Blute; und er sprach: Ihr habet treulos gehandelt. Wälzet zu mir her sofort einen großen Stein.
34
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֣וּל פֻּ֣צוּ בָעָ֡ם וַאֲמַרְתֶּ֣ם לָהֶ֡ם הַגִּ֣ישׁוּ אֵלַי֩ אִ֨ישׁ שׁוֹר֜וֹ וְאִ֣ישׁ שְׂיֵ֗הוּ וּשְׁחַטְתֶּ֤ם בָּזֶה֙ וַאֲכַלְתֶּ֔ם וְלֹא־תֶחֶטְא֥וּ לַיהֹוָ֖ה לֶאֱכֹ֣ל אֶל־הַדָּ֑ם וַיַּגִּ֨שׁוּ כׇל־הָעָ֜ם אִ֣ישׁ שׁוֹר֧וֹ בְיָד֛וֹ הַלַּ֖יְלָה וַיִּשְׁחֲטוּ־שָֽׁם׃
BernfeldSaul sprach weiter: Zerstreuet euch im Volke und sprechet zu ihm: Bringet her zu mir jeder seinen Ochsen und jeder sein Lamm und schlachtet hier und esset, und sündiget nicht gegen den Herrn, mit dem Blute zu essen. Das ganze Volk brachte jeglicher seinen Ochsen an der Hand in derselben Nacht und schlachtete daselbst.
ZunzUnd Schaül sprach weiter: Zerstreuet euch im Volke und sprechet zu ihnen: Bringet her zu mir ein Jeglicher seinen Ochsen und ein Jeglicher sein Lamm und schlachtet hier und esset, und sündigt nicht gegen den Ewigen, daß ihr esset mit dem Blute. Und sie brachten her das ganze Volk, ein Jeglicher seinen Ochsen an der Hand in selbiger Nacht und schlachteten daselbst.
35
וַיִּ֧בֶן שָׁא֛וּל מִזְבֵּ֖חַ לַיהֹוָ֑ה אֹת֣וֹ הֵחֵ֔ל לִבְנ֥וֹת מִזְבֵּ֖חַ לַיהֹוָֽה׃ {פ}
BernfeldSaul baute dann einen Altar dem Herrn. Dieser war der erste Altar, den er dem Herrn baute.
ZunzUnd Schaül bauete einen Altar dem Ewigen; diesen bauete er zuerst als Altar dem Ewigen.
36
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֡וּל נֵרְדָ֣ה אַחֲרֵי֩ פְלִשְׁתִּ֨ים ׀ לַ֜יְלָה וְֽנָבֹ֥זָה בָהֶ֣ם ׀ עַד־א֣וֹר הַבֹּ֗קֶר וְלֹֽא־נַשְׁאֵ֤ר בָּהֶם֙ אִ֔ישׁ וַיֹּ֣אמְר֔וּ כׇּל־הַטּ֥וֹב בְּעֵינֶ֖יךָ עֲשֵׂ֑ה {ס} וַיֹּ֙אמֶר֙ הַכֹּהֵ֔ן נִקְרְבָ֥ה הֲלֹ֖ם אֶל־הָאֱלֹהִֽים׃
BernfeldSaul sprach hierauf: Lasset uns herziehen hinter den Philistern die Nacht durch und unter ihnen bis zum Morgenlicht alles niedermachen, dass nicht von ihnen auch nur ein Mann übrigbleibe. Da sprachen sie: Tue alles, was dir gefällt. Aber der Priester sprach: Lasst uns hierher treten zu Gott [ihn zuvor befragen].
ZunzUnd Schaül sprach: Lasset uns hinabziehen hinter den Pelischtim her die Nacht, und unter ihnen plündern bis zum Morgenlicht und nicht übriglassen unter ihnen einen Mann. Da sprachen sie: Alles, was gut ist in deinen Augen, thue. Und der Priester sprach: Laß uns hierher treten zu Gott.
37
וַיִּשְׁאַ֤ל שָׁאוּל֙ בֵּֽאלֹהִ֔ים הַֽאֵרֵד֙ אַחֲרֵ֣י פְלִשְׁתִּ֔ים הֲתִתְּנֵ֖ם בְּיַ֣ד יִשְׂרָאֵ֑ל וְלֹ֥א עָנָ֖הוּ בַּיּ֥וֹם הַהֽוּא׃
BernfeldSaul befragte also Gott: Soll ich den Philistern nachziehen? Wirst du sie geben in die Hand Israels. Aber [Gott] antwortete ihm nicht an jenem Tage.
ZunzUnd Schaül befragte Gott: Soll ich hinabziehen den Pelischtim nach? Wirst du sie geben in die Hand Jisraël's? Und er antwortete ihm nicht an demselbigen Tage.
38
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֔וּל גֹּ֣שֽׁוּ הֲלֹ֔ם כֹּ֖ל פִּנּ֣וֹת הָעָ֑ם וּדְע֣וּ וּרְא֔וּ בַּמָּ֗ה הָ֥יְתָ֛ה הַחַטָּ֥את הַזֹּ֖את הַיּֽוֹם׃
BernfeldDa sprach Saul: Tretet her alle Häupter des Volks, dass ihr erkennet und sehet, worin diese Schuld heute besteht.
ZunzDa sprach Schaül: Tretet her, alle Häupter des Volks, daß ihr erkennet und sehet, worin diese Schuld heute bestanden.
39
כִּ֣י חַי־יְהֹוָ֗ה הַמּוֹשִׁ֙יעַ֙ אֶת־יִשְׂרָאֵ֔ל כִּ֧י אִם־יֶשְׁנ֛וֹ בְּיוֹנָתָ֥ן בְּנִ֖י כִּ֣י מ֣וֹת יָמ֑וּת וְאֵ֥ין עֹנֵ֖הוּ מִכׇּל־הָעָֽם׃
BernfeldDenn so wahr der Herr lebt, der Israel hilft, dass wenn es an meinem Sohne Jonatan wäre, auch er sterben müsste. Es antwortete ihm aber keiner aus dem Volke.
ZunzDenn so wahr der Ewige lebt, der Jisraél hilft, daß wenn es an Jonatan, meinem Sohne, wäre, daß er des Todes sterben muß. Es antwortete ihm aber Keiner aus dem ganjen Volke.
40
וַיֹּ֣אמֶר אֶל־כׇּל־יִשְׂרָאֵ֗ל אַתֶּם֙ תִּֽהְיוּ֙ לְעֵ֣בֶר אֶחָ֔ד וַֽאֲנִי֙ וְיוֹנָתָ֣ן בְּנִ֔י נִהְיֶ֖ה לְעֵ֣בֶר אֶחָ֑ד וַיֹּאמְר֤וּ הָעָם֙ אֶל־שָׁא֔וּל הַטּ֥וֹב בְּעֵינֶ֖יךָ עֲשֵֽׂה׃ {ס}
BernfeldEr sprach nun weiter zu ganz Israel: Ihr stellet euch auf die eine Seite, und ich und mein Sohn Jonatan wollen uns auf die andere Seite stellen. Das Volk sprach zu Saul: Tue, was dir gefällt.
ZunzUnd er sprach zu ganz Jisraél: Ihr stellet euch auf die eine Seite und ich und Jonatan, mein Sohn, wir wollen uns auf die andere Seite stellen. Und das Volk sprach zu Schaül: Was gut ist in deinen Augen, thue.
41
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֗וּל אֶל־יְהֹוָ֛ה אֱלֹהֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל הָ֣בָה תָמִ֑ים וַיִּלָּכֵ֧ד יוֹנָתָ֛ן וְשָׁא֖וּל וְהָעָ֥ם יָצָֽאוּ׃
BernfeldSaul sprach zum Herrn: Gott Israels, gib Wahrheit! Da wurden Jonatan und Saul gefasst, das Volk ging frei aus.
ZunzUnd Schaül sprach zum Ewigen: Gott Jisraél's, gieb Wahrheit! Und gefaßt wurde Jonatan und Schaül, aber das Volk ging frei aus.
42
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֔וּל הַפִּ֕ילוּ בֵּינִ֕י וּבֵ֖ין יוֹנָתָ֣ן בְּנִ֑י וַיִּלָּכֵ֖ד יוֹנָתָֽן׃
BernfeldSaul sprach darauf: Werfet das Los zwischen mir und meinem Sohn Jonatan. Es wurde Jonatan gefasst.
ZunzUnd Schaül sprach: Werfet das Loos zwischen mir und Jonatan, meinem Sohne. Und gefaßt wurde Jonatan.
43
וַיֹּ֤אמֶר שָׁאוּל֙ אֶל־י֣וֹנָתָ֔ן הַגִּ֥ידָה לִּ֖י מֶ֣ה עָשִׂ֑יתָה וַיַּגֶּד־ל֣וֹ יוֹנָתָ֗ן וַיֹּ֩אמֶר֩ טָעֹ֨ם טָעַ֜מְתִּי בִּקְצֵ֨ה הַמַּטֶּ֧ה אֲשֶׁר־בְּיָדִ֛י מְעַ֥ט דְּבַ֖שׁ הִנְנִ֥י אָמֽוּת׃ {ס}
BernfeldDa sprach Saul zu Jonatan: Sage mir, was du getan hast? Jonatan gestand ihm und sprach: Ich habe mit dem Ende des Stabes in meiner Hand ein wenig Honig gekostet; ich bin bereit zu sterben.
ZunzDa sprach Schaül zu Jonatan: Sage mir, was du gethan hast? Und Jonatan sagte ihm und sprach: Gekostet habe ich mit dem Ende des Stabes in meiner Hand, ein wenig Honig. Siehe, ich will sterben.
44
וַיֹּ֣אמֶר שָׁא֔וּל כֹּה־יַעֲשֶׂ֥ה אֱלֹהִ֖ים וְכֹ֣ה יוֹסִ֑ף כִּי־מ֥וֹת תָּמ֖וּת יוֹנָתָֽן׃
BernfeldSaul sprach: So tue mir Gott und so fahre er fort, du musst sterben, Jonatan!
ZunzUnd Schaül sprach: So thue mir Gott und so fahre er fort, du mußt des Todes sterben, Jonatan.
45
וַיֹּ֨אמֶר הָעָ֜ם אֶל־שָׁא֗וּל הֲֽיוֹנָתָ֤ן ׀ יָמוּת֙ אֲשֶׁ֣ר עָ֠שָׂ֠ה הַיְשׁוּעָ֨ה הַגְּדוֹלָ֣ה הַזֹּאת֮ בְּיִשְׂרָאֵל֒ חָלִ֗ילָה חַי־יְהֹוָה֙ אִם־יִפֹּ֞ל מִשַּׂעֲרַ֤ת רֹאשׁוֹ֙ אַ֔רְצָה כִּֽי־עִם־אֱלֹהִ֥ים עָשָׂ֖ה הַיּ֣וֹם הַזֶּ֑ה וַיִּפְדּ֥וּ הָעָ֛ם אֶת־יוֹנָתָ֖ן וְלֹא־מֵֽת׃ {ס}
BernfeldDa sprach das Volk zu Saul: Soll Jonatan sterben, der diesen großen Sieg Israels geschaffen? Fern sei es! So wahr der Herr lebt, auch nicht eines von den Haaren seines Hauptes darf zur Erde fallen, denn mit Gott hat er es diesen Tag getan. Das Volk sprach also Jonatan los, und er starb nicht.
ZunzDa sprach das Volk zu Schaül: Soll Jonatan sterben, der diesen großen Sieg Jisraél geschafft? Fern sei es! So wahr der Ewige lebt, nicht fallen darf von dem Haar seines Hauptes eins zur Erde! denn mit Gott hat er es diesen Tag gethan. Und das Volk sprach Jonatan los und er starb nicht.
46
וַיַּ֣עַל שָׁא֔וּל מֵאַחֲרֵ֖י פְּלִשְׁתִּ֑ים וּפְלִשְׁתִּ֖ים הָלְכ֥וּ לִמְקוֹמָֽם׃
BernfeldSaul gab die Verfolgung der Philister auf, und die Philister zogen zurück nach ihrem Ort.
ZunzUnd Schaül zog hinter den Pelischtim wieder ab, und die Pelischtim gingen nach ihrem Orte.
47
וְשָׁא֛וּל לָכַ֥ד הַמְּלוּכָ֖ה עַל־יִשְׂרָאֵ֑ל וַיִּלָּ֣חֶם סָבִ֣יב ׀ בְּֽכׇל־אֹיְבָ֡יו בְּמוֹאָ֣ב ׀ וּבִבְנֵֽי־עַמּ֨וֹן וּבֶאֱד֜וֹם וּבְמַלְכֵ֤י צוֹבָה֙ וּבַפְּלִשְׁתִּ֔ים וּבְכֹ֥ל אֲשֶׁר־יִפְנֶ֖ה יַרְשִֽׁיעַ׃
BernfeldSaul aber errang die Herrschaft über Israel und bekriegte ringsum alle seine Feinde. Moab und die Ammoniter, Edom und die Könige von Zoba und die Philister; überall, wo er sich hinwandte, verbreitete er Schrecken.
ZunzSchaül aber errang die Herrschaft über Jisraél und bekriegte ringsum all seine Feinde, Moab und die Söhne Ammon und Edom und die Könige von Zobah und die Pelischtim, und überall wo er sich hinwandte, verbreitete er Unruhe.
48
וַיַּ֣עַשׂ חַ֔יִל וַיַּ֖ךְ אֶת־עֲמָלֵ֑ק וַיַּצֵּ֥ל אֶת־יִשְׂרָאֵ֖ל מִיַּ֥ד שֹׁסֵֽהוּ׃ {פ}
BernfeldEs gelang ihm auch den Amalek zu schlagen; also rettete er Israel aus der Hand seiner Plünderer.
ZunzUnd er that Mächtiges und schlug den Amalek und rettete Jisraél aus der Hand seines Plünderers.
49
וַיִּֽהְיוּ֙ בְּנֵ֣י שָׁא֔וּל יוֹנָתָ֥ן וְיִשְׁוִ֖י וּמַלְכִּישׁ֑וּעַ וְשֵׁם֙ שְׁתֵּ֣י בְנֹתָ֔יו שֵׁ֤ם הַבְּכִירָה֙ מֵרַ֔ב וְשֵׁ֥ם הַקְּטַנָּ֖ה מִיכַֽל׃
BernfeldEs waren die Söhne Sauls: Jonatan, Iswi und Malkisua; seine beiden Tochter hießen: Die ältere Merab und die jüngere Michal.
ZunzUnd es waren die Söhne Schaül's: Jonatan und Jischwi und Malkischua, und der Name seiner beiden Töchter, der Name der ältern Merab und der Name der jüngern Michal
50
וְשֵׁם֙ אֵ֣שֶׁת שָׁא֔וּל אֲחִינֹ֖עַם בַּת־אֲחִימָ֑עַץ וְשֵׁ֤ם שַׂר־צְבָאוֹ֙ אֲבִינֵ֔ר בֶּן־נֵ֖ר דּ֥וֹד שָׁאֽוּל׃
BernfeldSauls Weib hieß Ahinoam, Tochter des Ahimaaz, und sein Heerführer shieß Abner, Sohn Ners, des Onkels Sauls.
ZunzUnd der Name des Weibes Schaül's Achinoam, Tochter des Achimaaz und der Name seines Herrführers Abner, Sohn Ner des Oheims Schaül's.
51
וְקִ֧ישׁ אֲבִֽי־שָׁא֛וּל וְנֵ֥ר אֲבִֽי־אַבְנֵ֖ר בֶּן־אֲבִיאֵֽל׃ {ס}
BernfeldKis, Vater Sauls, und Ner, Vater des Abner, waren Söhne des Abiel.
ZunzUnd Kisch Vater des Schaül, und Ner Vater des Abner, (jeder) ein Sohn des Abiel.
Haftarah Schabbat Sachor Jemeniten, Kaffa (Krim, erloschen) und Persien/Buchara beginnen hier.Persien/Buchara: Umfang aus der -Tabelle erschlossen
52
וַתְּהִ֤י הַמִּלְחָמָה֙ חֲזָקָ֣ה עַל־פְּלִשְׁתִּ֔ים כֹּ֖ל יְמֵ֣י שָׁא֑וּל וְרָאָ֨ה שָׁא֜וּל כׇּל־אִ֤ישׁ גִּבּוֹר֙ וְכׇל־בֶּן־חַ֔יִל וַיַּאַסְפֵ֖הוּ אֵלָֽיו׃ {פ}
BernfeldSo lange Saul regierte, tobte der Krieg heftig gegen die Philister, deshalb zog Saul jeden heldenhaften und tapferen Mann, den er sah, an sich.
ZunzUnd der Krieg war mächtig gegen die Pelischtim all die Tage des Schaül, und wie Schaül irgend einen starken Mann, irgend einen Tapfern sah, so gesellte er ihn zu sich.