Erstes Buch Melachim 21 מלכים א
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1
וַיְהִ֗י אַחַר֙ הַדְּבָרִ֣ים הָאֵ֔לֶּה כֶּ֧רֶם הָיָ֛ה לְנָב֥וֹת הַיִּזְרְעֵאלִ֖י אֲשֶׁ֣ר בְּיִזְרְעֶ֑אל אֵ֚צֶל הֵיכַ֣ל אַחְאָ֔ב מֶ֖לֶךְ שֹׁמְרֽוֹן׃
BernfeldNach diesen Begebenheiten ereignete sich folgendes: Dem Isreëliten Nabot gehörte ein Weinberg in Isreël, neben dem Palaste Ahabs, Königs von Schomron.
ZunzUnd es geschah nach diesen Begebenheiten: Nabot, dem Jisreéli, gehörte ein Weinberg, der in Jisreél lag, neben dem Palast Achabs, Königs von Schomron.
2
וַיְדַבֵּ֣ר אַחְאָ֣ב אֶל־נָב֣וֹת ׀ לֵאמֹר֩ ׀ תְּנָה־לִּ֨י אֶֽת־כַּרְמְךָ֜ וִיהִי־לִ֣י לְגַן־יָרָ֗ק כִּ֣י ה֤וּא קָרוֹב֙ אֵ֣צֶל בֵּיתִ֔י וְאֶתְּנָ֤ה לְךָ֙ תַּחְתָּ֔יו כֶּ֖רֶם ט֣וֹב מִמֶּ֑נּוּ אִ֚ם ט֣וֹב בְּעֵינֶ֔יךָ אֶתְּנָֽה־לְךָ֥ כֶ֖סֶף מְחִ֥יר זֶֽה׃
BernfeldEinst ging Ahab den Nabot an: Gib mir deinen Weinberg, dass er mir zum Krautgarten diene, denn er ist nahe an meinem Hause; ich will dir dafür einen besseren Weinberg geben; oder wenn du es besser findest, will ich dir Geld geben im Werte desselben.
ZunzDa redete Achab zu Nabot und sprach: Gieb mir deinen Weinberg, daß er mir diene zum Krautgarten, denn er ist nah an meinem Hause, und ich will dir dafür einen bessern Weinberg geben; wenn es gut ist in deinen Augen, will ich dir Geld geben, im Werthe desselben.
3
וַיֹּ֥אמֶר נָב֖וֹת אֶל־אַחְאָ֑ב חָלִ֤ילָה לִּי֙ מֵֽיְהֹוָ֔ה מִתִּתִּ֛י אֶת־נַחֲלַ֥ת אֲבֹתַ֖י לָֽךְ׃
BernfeldAber Nabot entgegnete dem Ahab: Fern, beim Herrn, sei es von mir, dass ich dir das Erbe meiner Väter weggebe.
ZunzUnd Nabot sprach zu Achab: Fern, beim Ewigen, sei es von mir, daß ich dir gebe das Erbe meiner Väter.
4
וַיָּבֹא֩ אַחְאָ֨ב אֶל־בֵּית֜וֹ סַ֣ר וְזָעֵ֗ף עַל־הַדָּבָר֙ אֲשֶׁר־דִּבֶּ֣ר אֵלָ֗יו נָבוֹת֙ הַיִּזְרְעֵאלִ֔י וַיֹּ֕אמֶר לֹא־אֶתֵּ֥ן לְךָ֖ אֶת־נַחֲלַ֣ת אֲבוֹתָ֑י וַיִּשְׁכַּב֙ עַל־מִטָּת֔וֹ וַיַּסֵּ֥ב אֶת־פָּנָ֖יו וְלֹא־אָ֥כַל לָֽחֶם׃
BernfeldAhab kam nach Hause, missmutig und verstört über die Antwort Nabots des Isreëliten: Ich will dir das Erbe meiner Väter nicht geben. Er legte sich auf sein Bett und wandte sein Gesicht ab und aß nichts.
ZunzUnd Achab kam in sein Haus, mißmüthig und verstört über die Rede, die zu ihm geredet Nabot, der Jisreéli und gesprochen: Ich will dir nicht geben das Erbe meiner Väter. Und er legte sich auf sein Bett, und wandte sein Angesicht ab, und aß kein Brot.
5
וַתָּבֹ֥א אֵלָ֖יו אִיזֶ֣בֶל אִשְׁתּ֑וֹ וַתְּדַבֵּ֣ר אֵלָ֗יו מַה־זֶּה֙ רוּחֲךָ֣ סָרָ֔ה וְאֵינְךָ֖ אֹכֵ֥ל לָֽחֶם׃
BernfeldDa ging seine Frau Isebel zu ihm hinein und fragte ihn: Warum bist du missmutig und verzehrst nichts?
ZunzDa ging zu ihm hinein Isebel, sein Weib, und redete zu ihm: Warum denn ist deine Seele mißmüthig, und issest du kein Brod?
6
וַיְדַבֵּ֣ר אֵלֶ֗יהָ כִּֽי־אֲ֠דַבֵּ֠ר אֶל־נָב֨וֹת הַיִּזְרְעֵאלִ֜י וָאֹ֣מַר ל֗וֹ תְּנָה־לִּ֤י אֶֽת־כַּרְמְךָ֙ בְּכֶ֔סֶף א֚וֹ אִם־חָפֵ֣ץ אַתָּ֔ה אֶתְּנָֽה־לְךָ֥ כֶ֖רֶם תַּחְתָּ֑יו וַיֹּ֕אמֶר לֹא־אֶתֵּ֥ן לְךָ֖ אֶת־כַּרְמִֽי׃
BernfeldEr erwiderte: Ich ging den Isreëliten Nabot an und sprach zu ihm: Gib mir deinen Weinberg für Geld, oder wenn du es verlangst, will ich dir einen [andern] Weinberg dafür geben. Er aber antwortete: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben.
ZunzUnd er redete zu ihr: Darum, daß ich redete zu Nabot, dem Jisreéli und sprach zu ihm: Gieb mir deinen Weinberg für Geld, oder wenn du es verlangst, will ich dir einen Weinberg dafür geben; aber er sprach: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben.
7
וַתֹּ֤אמֶר אֵלָיו֙ אִיזֶ֣בֶל אִשְׁתּ֔וֹ אַתָּ֕ה עַתָּ֛ה תַּעֲשֶׂ֥ה מְלוּכָ֖ה עַל־יִשְׂרָאֵ֑ל ק֤וּם אֱכׇל־לֶ֙חֶם֙ וְיִטַ֣ב לִבֶּ֔ךָ אֲנִי֙ אֶתֵּ֣ן לְךָ֔ אֶת־כֶּ֖רֶם נָב֥וֹת הַיִּזְרְעֵאלִֽי׃
BernfeldDarauf bemerkte seine Frau Isebel: Nun musst du dich als König von Israel zeigen! Steh auf, iß, und lass dein Herz froh sein. Ich gebe dir den Weinberg des Isreëliten Nabot.
ZunzDa sprach zu ihm Isebel, sein Weib: Noch übst du Königsmacht über Jisraël! Steh auf, iß Brod, und laß dein Herz froh seyn. Ich gebe dir den Weinberg Nabot's, des Jisreéli.
8
וַתִּכְתֹּ֤ב סְפָרִים֙ בְּשֵׁ֣ם אַחְאָ֔ב וַתַּחְתֹּ֖ם בְּחֹתָמ֑וֹ וַתִּשְׁלַ֣ח (הספרים) [סְפָרִ֗ים] אֶל־הַזְּקֵנִ֤ים וְאֶל־הַחֹרִים֙ אֲשֶׁ֣ר בְּעִיר֔וֹ הַיֹּשְׁבִ֖ים אֶת־נָבֽוֹת׃
BernfeldSie schrieb Briefe im Namen Ahabs und siegelte sie mit seinem Siegel. Die Briefe sandte sie an die Ältesten und Edlen jener Stadt, die mit Nabot zusammen wohnten.
ZunzUnd sie schrieb Briefe im Namen Achab's, und siegelte sie mit seinem Siegel, und sandte die Briefe an die Aeltesten und die Edeln in seiner Stadt, die mit Nabot beisammen wohnten.
9
וַתִּכְתֹּ֥ב בַּסְּפָרִ֖ים לֵאמֹ֑ר קִֽרְאוּ־צ֔וֹם וְהֹשִׁ֥יבוּ אֶת־נָב֖וֹת בְּרֹ֥אשׁ הָעָֽם׃
BernfeldSie schrieb in den Briefen also: Rufet eine Versammlung ein und setzet Nabot an die Spitze des Volkes.
ZunzUnd sie schrieb in den Briefen also: Rufet ein Fasten aus, und setzet Nabot an die Spitze des Volkes;
10
וְ֠הוֹשִׁ֠יבוּ שְׁנַ֨יִם אֲנָשִׁ֥ים בְּנֵֽי־בְלִיַּ֘עַל֮ נֶגְדּוֹ֒ וִיעִדֻ֣הוּ לֵאמֹ֔ר בֵּרַ֥כְתָּ אֱלֹהִ֖ים וָמֶ֑לֶךְ וְהוֹצִיאֻ֥הוּ וְסִקְלֻ֖הוּ וְיָמֹֽת׃
BernfeldSetzet zwei ruchlose Männer ihm gegenüber, die sollen gegen ihn Zeugnis sprechen: Du hast Gott und den König gelästert. Dann sollt ihr ihn hinausführen und zu Tode steinigen.
ZunzUnd setzet zwei Männer, Söhne der Ruchlosigkeit, ihm gegenüber, und die sollen wider ihn zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert. Dann sollt ihr ihn hinausführen und ihn steinigen, daß er sterbe.
11
וַיַּעֲשׂוּ֩ אַנְשֵׁ֨י עִיר֜וֹ הַזְּקֵנִ֣ים וְהַחֹרִ֗ים אֲשֶׁ֤ר הַיֹּֽשְׁבִים֙ בְּעִיר֔וֹ כַּאֲשֶׁ֛ר שָׁלְחָ֥ה אֲלֵיהֶ֖ם אִיזָ֑בֶל כַּאֲשֶׁ֤ר כָּתוּב֙ בַּסְּפָרִ֔ים אֲשֶׁ֥ר שָׁלְחָ֖ה אֲלֵיהֶֽם׃
BernfeldDie Männer seiner Stadt, die Ältesten und die Edlen, welche in seiner Stadt wohnten, taten, wie Isebel ihnen hatte sagen lassen, wie geschrieben war in den Briefen, welche sie ihnen gesandt hatte.
ZunzUnd es thaten die Männer seiner Stadt, die Aeltesten und die Edeln, die, welche in seiner Stadt wohnten, so wie Isebel zu ihnen gesandt hatte, so wie geschrieben war in den Briefen, welche sie ihnen gesandt hatte.
12
קָרְא֖וּ צ֑וֹם וְהֹשִׁ֥יבוּ אֶת־נָב֖וֹת בְּרֹ֥אשׁ הָעָֽם׃
BernfeldSie riefen eine Versammlung ein und setzten Nabot an die Spitze des Volkes.
ZunzSie riefen ein Fasten aus, und setzten Nabot an die Spitze des Volkes;
13
וַ֠יָּבֹ֠אוּ שְׁנֵ֨י הָאֲנָשִׁ֥ים בְּנֵֽי־בְלִיַּ֘עַל֮ וַיֵּשְׁב֣וּ נֶגְדּוֹ֒ וַיְעִדֻ֩הוּ֩ אַנְשֵׁ֨י הַבְּלִיַּ֜עַל אֶת־נָב֗וֹת נֶ֤גֶד הָעָם֙ לֵאמֹ֔ר בֵּרַ֥ךְ נָב֛וֹת אֱלֹהִ֖ים וָמֶ֑לֶךְ וַיֹּצִאֻ֙הוּ֙ מִח֣וּץ לָעִ֔יר וַיִּסְקְלֻ֥הוּ בָאֲבָנִ֖ים וַיָּמֹֽת׃
BernfeldDann kamen die zwei ruchlosen Männer und setzten sich ihm gegenüber; und die Männer sprachen Zeugnis gegen Nabot in Gegenwart des Volkes und sagten: Nabot hat Gott und den König gelästert! Da führten sie ihn hinaus vor die Stadt und steinigten ihn zu Tode.
ZunzDann kamen die zwei Männer, die Söhne der Ruchlosigkeit, und setzten sich ihm gegenüber, und es zeugten wider ihn die Männer der Ruchlosigkeit, wider Nabot in Gegenwart des Volkes und sprachen: Nabot hat gelästert Gott und den König! Da führten sie ihn hinaus vor die Stadt und steinigten ihn, daß er starb.
14
וַֽיִּשְׁלְח֖וּ אֶל־אִיזֶ֣בֶל לֵאמֹ֑ר סֻקַּ֥ל נָב֖וֹת וַיָּמֹֽת׃
BernfeldDann ließen sie der Isebel sagen: Nabot ist gesteinigt worden, er ist tot.
ZunzUnd sie schickten zu Isebel, ihr zu sagen: Nabot ist gesteinigt worden und ist gestorben.
15
וַֽיְהִי֙ כִּשְׁמֹ֣עַ אִיזֶ֔בֶל כִּי־סֻקַּ֥ל נָב֖וֹת וַיָּמֹ֑ת וַתֹּ֨אמֶר אִיזֶ֜בֶל אֶל־אַחְאָ֗ב ק֣וּם רֵ֞שׁ אֶת־כֶּ֣רֶם ׀ נָב֣וֹת הַיִּזְרְעֵאלִ֗י אֲשֶׁ֤ר מֵאֵן֙ לָתֶת־לְךָ֣ בְכֶ֔סֶף כִּ֣י אֵ֥ין נָב֛וֹת חַ֖י כִּי־מֵֽת׃
BernfeldAls Isebel hörte, dass Nabot zu Tode gesteinigt war, sprach Isebel zu Ahab: Auf, nimm in Besitz den Weinberg des Isreëliten Nabot, den er sich geweigert hat, dir um Geld zu geben; denn Nabot lebt nicht, er ist tot [und als Königslästerer verfällt sein Eigentum dem Herrscher].
ZunzUnd es geschah, wie Isebel hörte, daß Nabot gesteinigt, und gestorben sei, da sprach Isebel zu Achab: Auf, nimm in Besitz den Weinberg Nabot's, des Jisreéli, den er sich geweigert hat, dir um Geld zu geben; denn Nabot lebt nicht, sondern er ist todt.
16
וַיְהִ֛י כִּשְׁמֹ֥עַ אַחְאָ֖ב כִּ֣י מֵ֣ת נָב֑וֹת וַיָּ֣קׇם אַחְאָ֗ב לָרֶ֛דֶת אֶל־כֶּ֛רֶם נָב֥וֹת הַיִּזְרְעֵאלִ֖י לְרִשְׁתּֽוֹ׃ {פ}
BernfeldAls nun Ahab hörte, dass Nabot tot sei, stand Ahab auf, um in den Weinberg des Isreëliten Nabot zu gehen, ihn in Besitz zu nehmen.
ZunzUnd es geschah, wie Achab hörte, daß Nabot todt sei, da stand Achab auf, hinab zu gehn in den Weinberg Nabot's, des Jisreéli, ihn in Besitz zu nehmen.
17
וַֽיְהִי֙ דְּבַר־יְהֹוָ֔ה אֶל־אֵלִיָּ֥הוּ הַתִּשְׁבִּ֖י לֵאמֹֽר׃
BernfeldAber das Wort des Herrn erging an den Tisbiten Elija also:
ZunzUnd es erging das Wort des Ewigen an Elijahu, den Tischbi, also:
18
ק֣וּם רֵ֗ד לִקְרַ֛את אַחְאָ֥ב מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֖ל אֲשֶׁ֣ר בְּשֹׁמְר֑וֹן הִנֵּה֙ בְּכֶ֣רֶם נָב֔וֹת אֲשֶׁר־יָ֥רַד שָׁ֖ם לְרִשְׁתּֽוֹ׃
BernfeldMache dich auf, gehe Ahab, dem König von Israel entgegen, dem aus Schomron. Er ist im Weinberge Nabots, wohin er gegangen ist, ihn in Besitz zu nehmen.
ZunzMache dich auf, gehe hinab entgegen Achab, dem Könige von Jisraël, dem in Schomron, siehe, er ist im Weinberge Nabot's, wohin er hinabgegangen ist, ihn in Besitz zu nehmen,
19
וְדִבַּרְתָּ֨ אֵלָ֜יו לֵאמֹ֗ר כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה הֲרָצַ֖חְתָּ וְגַם־יָרָ֑שְׁתָּ וְדִבַּרְתָּ֨ אֵלָ֜יו לֵאמֹ֗ר כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה בִּמְק֗וֹם אֲשֶׁ֨ר לָקְק֤וּ הַכְּלָבִים֙ אֶת־דַּ֣ם נָב֔וֹת יָלֹ֧קּוּ הַכְּלָבִ֛ים אֶת־דָּמְךָ֖ גַּם־אָֽתָּה׃
BernfeldRede zu ihm: Also spricht der Herr: Hast du gemordet, um in Besitz zu nehmen? Künde ihm dann an: Also spricht der Herr: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden die Hunde auch dein Blut lecken.
ZunzUnd rede zu ihm und sprich: Also spricht der Ewige: Hast du gemordet und hast auch in Besitz genommen? Und rede (weiter) zu ihm und sprich: Also spricht der Ewige: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabot's geleckt haben, werden die Hunde auch dein Blut lecken.
20
וַיֹּ֤אמֶר אַחְאָב֙ אֶל־אֵ֣לִיָּ֔הוּ הַֽמְצָאתַ֖נִי אֹֽיְבִ֑י וַיֹּ֣אמֶר מָצָ֔אתִי יַ֚עַן הִתְמַכֶּרְךָ֔ לַעֲשׂ֥וֹת הָרַ֖ע בְּעֵינֵ֥י יְהֹוָֽה׃
BernfeldAhab sprach zu Elija: Hast du mich gefunden mein Feind? Er erwiderte: Ich habe [dich] gefunden; weil du dich dem völlig überlassen hast, zu tun, was böse ist in den Augen des Herrn,
ZunzUnd Achab sprach zu Elijahu: Hast du mich gefunden, mein Feind? Und er sprach: Ich habe (dich) gefunden; weil du dich verkauft hast, das zu thun, was böse ist in den Augen des Ewigen.
21
הִנְנִ֨י מֵבִ֤י אֵלֶ֙יךָ֙ רָעָ֔ה וּבִעַרְתִּ֖י אַחֲרֶ֑יךָ וְהִכְרַתִּ֤י לְאַחְאָב֙ מַשְׁתִּ֣ין בְּקִ֔יר וְעָצ֥וּר וְעָז֖וּב בְּיִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDafür bringe ich über dich Unglück und werde dich wegfegen. Ich werde ausrotten dem Ahab, was an die Wand pisset, und Bewahrtes und Befestigtes in Israel.
ZunzSiehe, ich bringe über dich Unglück und fege hinter dir her; und ich werde ausrotten dem Achab, was an die Wand pisset, und Bewahrtes und Befestigtes in Jisraël.
22
וְנָתַתִּ֣י אֶת־בֵּיתְךָ֗ כְּבֵית֙ יָרׇבְעָ֣ם בֶּן־נְבָ֔ט וּכְבֵ֖ית בַּעְשָׁ֣א בֶן־אֲחִיָּ֑ה אֶל־הַכַּ֙עַס֙ אֲשֶׁ֣ר הִכְעַ֔סְתָּ וַֽתַּחֲטִ֖א אֶת־יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDein Haus werde ich machen gleich dem Hause Jerobeams, des Sohnes Nabots, und gleich dem Hause Basas, des Sohnes Ahijas, um der Kränkung willen, womit du Gott gekränkt, und weil du Israel zur Sünde verleitet.
ZunzUnd werde dein Haus machen gleich dem Hause Jarobeam's, des Sohnes Rebat, und gleich dem Hause Bascha's, des Sohnes Achijah, um der Kränkung willen, womit du gekränkt, und weil du zur Sünde Jisraël verleitet.
23
וְגַ֨ם־לְאִיזֶ֔בֶל דִּבֶּ֥ר יְהֹוָ֖ה לֵאמֹ֑ר הַכְּלָבִ֛ים יֹאכְל֥וּ אֶת־אִיזֶ֖בֶל בְּחֵ֥ל יִזְרְעֶֽאל׃
BernfeldUnd auch über Isebel hat der Herr verkündet: Die Hunde werden Isebel fressen an der Vormauer Isreëls.
ZunzUnd auch über Isebel hat geredet der Ewige, also: Die Hunde werden fressen Isebel an der Vormauer Jisreël's.
24
הַמֵּ֤ת לְאַחְאָב֙ בָּעִ֔יר יֹאכְל֖וּ הַכְּלָבִ֑ים וְהַמֵּת֙ בַּשָּׂדֶ֔ה יֹאכְל֖וּ ע֥וֹף הַשָּׁמָֽיִם׃
BernfeldWer vom Geschlechte Ahabs in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den werden fressen die Vögel des Himmels. —
ZunzWer dem Achab stirbt in der Stadt, den werden die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den werden fressen die Vögel des Himmels.
25
רַ֚ק לֹא־הָיָ֣ה כְאַחְאָ֔ב אֲשֶׁ֣ר הִתְמַכֵּ֔ר לַעֲשׂ֥וֹת הָרַ֖ע בְּעֵינֵ֣י יְהֹוָ֑ה אֲשֶׁר־הֵסַ֥תָּה אֹת֖וֹ אִיזֶ֥בֶל אִשְׁתּֽוֹ׃
BernfeldEs hat wirklich nicht wieder gegeben Einen gleich Ahab, der sich dem völlig ergab, zu tun, was böse ist in den Augen des Herrn, weil ihn seine Frau Isebel dazu verleitete.
ZunzJa, es hat nicht wieder gegeben einen gleich Achab, der sich verkauft hatte zu thun, was böse ist in den Augen des Ewigen, wozu ihn sein Weib Isebel verführt.
26
וַיַּתְעֵ֣ב מְאֹ֔ד לָלֶ֖כֶת אַחֲרֵ֣י הַגִּלֻּלִ֑ים כְּכֹל֙ אֲשֶׁ֣ר עָשׂ֣וּ הָאֱמֹרִ֔י אֲשֶׁר֙ הוֹרִ֣ישׁ יְהֹוָ֔ה מִפְּנֵ֖י בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃ {פ}
BernfeldIn abscheulicher Weise wandelte er den Götzen nach, wie es der Emori getan, den der Herr ausgetrieben hatte vor den Kindern Israel. —
ZunzUnd in sehr greulicher Weise wandelte er den Götzen nach, ganz sowie der Emori gethan, den der Ewige ausgetrieben hatte vor den Kindern Jisraël.
27
וַיְהִי֩ כִשְׁמֹ֨עַ אַחְאָ֜ב אֶת־הַדְּבָרִ֤ים הָאֵ֙לֶּה֙ וַיִּקְרַ֣ע בְּגָדָ֔יו וַיָּשֶׂם־שַׂ֥ק עַל־בְּשָׂר֖וֹ וַיָּצ֑וֹם וַיִּשְׁכַּ֣ב בַּשָּׂ֔ק וַיְהַלֵּ֖ךְ אַֽט׃ {פ}
BernfeldAls Ahab diese Worte hörte, zerriss er seine Kleider, legte einen Sack auf seinen Leib, fastete und schlief im Sack und ging schwermütig umher.
ZunzUnd es geschah, wie Achab diese Worte hörte, da zerriß er seine Kleider, und legte einen Sack an seinen Leib, und fastete, und schlief im Sack, und ging schwermüthig umher.
28
וַֽיְהִי֙ דְּבַר־יְהֹוָ֔ה אֶל־אֵלִיָּ֥הוּ הַתִּשְׁבִּ֖י לֵאמֹֽר׃
BernfeldDa erging das Wort des Herrn an den Tisbiten Elija:
ZunzDa erging das Wort des Ewigen an Elijahu, den Tischbi, also:
29
הֲֽרָאִ֔יתָ כִּֽי־נִכְנַ֥ע אַחְאָ֖ב מִלְּפָנָ֑י יַ֜עַן כִּֽי־נִכְנַ֣ע מִפָּנַ֗י לֹֽא־אָבִ֤י הָרָעָה֙ בְּיָמָ֔יו בִּימֵ֣י בְנ֔וֹ אָבִ֥יא הָרָעָ֖ה עַל־בֵּיתֽוֹ׃
BernfeldHast du gesehen, wie sich Ahab gedemütigt hat vor mir? Darum weil er sich gedemütigt hat vor mir, werde ich das Unglück nicht in seinen Tagen kommen lassen, sondern in den Tagen seines Sohnes werde ich das Unglück über sein Haus bringen.
ZunzHast du gesehen, wie sich Achab gedemüthigt hat vor mir? darum weil er sich gedemüthigt vor mir, so werd' ich das Unglück nicht in seinen Tagen kommen lassen; in den Tagen seines Sohnes werd' ich das Unglück über sein Haus bringen.