Erstes Buch Melachim 2 מלכים א

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Haftarot in diesem Kapitel: Wajechi
Haftarah Wajechi Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener beginnen hier.
1
וַיִּקְרְב֥וּ יְמֵֽי־דָוִ֖ד לָמ֑וּת וַיְצַ֛ו אֶת־שְׁלֹמֹ֥ה בְנ֖וֹ לֵאמֹֽר׃
BernfeldAls nun der Sterbetag Davids herankam, da gebot er seinem Sohne Salomo und sprach:
ZunzAls nun die Tage Dawid's dem Tode naheten, da gebot er Schelomoh, seinem Sohne, und sprach:
2
אָנֹכִ֣י הֹלֵ֔ךְ בְּדֶ֖רֶךְ כׇּל־הָאָ֑רֶץ וְחָזַקְתָּ֖ וְהָיִ֥יתָֽ לְאִֽישׁ׃
BernfeldIch gehe den Weg aller Welt, so sei mutig und sei ein Mann!
ZunzIch gehe den Weg aller Welt: so sei stark und sei ein Mann.
3
וְשָׁמַרְתָּ֞ אֶת־מִשְׁמֶ֣רֶת ׀ יְהֹוָ֣ה אֱלֹהֶ֗יךָ לָלֶ֤כֶת בִּדְרָכָיו֙ לִשְׁמֹ֨ר חֻקֹּתָ֤יו מִצְוֺתָיו֙ וּמִשְׁפָּטָ֣יו וְעֵדְוֺתָ֔יו כַּכָּת֖וּב בְּתוֹרַ֣ת מֹשֶׁ֑ה לְמַ֣עַן תַּשְׂכִּ֗יל אֵ֚ת כׇּל־אֲשֶׁ֣ר תַּעֲשֶׂ֔ה וְאֵ֛ת כׇּל־אֲשֶׁ֥ר תִּפְנֶ֖ה שָֽׁם׃
BernfeldBeobachte die Vorschriften des Herrn deines Gottes, dass du auf seinen Wegen gehest, seine Satzungen wahrest, seine Gebote, seine Rechte und seine Zeugnisse, wie geschrieben ist in der Lehre Moses; damit du glücklich seiest in allem, was du thuest, und überall, wohin du dich wendest.
ZunzUnd beobachte die Vorschrift des Ewigen deines Gottes, daß du gehest auf seinen Wegen, daß du wahrest seiner Satzungen, seiner Gebote und seiner Rechte und seiner Zeugnisse, wie geschrieben ist in der Lehre Moscheh's; damit du glücklich seiest in allem, was du thuest, und überall, wohin du dich wendest.
4
לְמַ֩עַן֩ יָקִ֨ים יְהֹוָ֜ה אֶת־דְּבָר֗וֹ אֲשֶׁ֨ר דִּבֶּ֣ר עָלַי֮ לֵאמֹר֒ אִם־יִשְׁמְר֨וּ בָנֶ֜יךָ אֶת־דַּרְכָּ֗ם לָלֶ֤כֶת לְפָנַי֙ בֶּאֱמֶ֔ת בְּכׇל־לְבָבָ֖ם וּבְכׇל־נַפְשָׁ֑ם לֵאמֹ֕ר לֹֽא־יִכָּרֵ֤ת לְךָ֙ אִ֔ישׁ מֵעַ֖ל כִּסֵּ֥א יִשְׂרָאֵֽל׃
BernfeldDamit der Herr seine Zusage bestätige, die er über mich ausgesprochen mit den Worten: Wenn deine Söhne achten ihres Weges, zu wandeln vor mir in Wahrhaftigkeit mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele, so verheiße ich: Es soll von deinem Geschleht nie- mals fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels.
ZunzDamit der Ewige bestätige seine Zusage, die er über mich ausgesprochen in den Worten: Wenn deine Söhne achten ihres Weges, zu wandeln vor mir in Wahrhaftigkeit, mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele, so spreche ich: Es soll dir nie fehlen an einem Mann auf dem Throne Jisraél's.
5
וְגַ֣ם אַתָּ֣ה יָדַ֡עְתָּ אֵת֩ אֲשֶׁר־עָ֨שָׂה לִ֜י יוֹאָ֣ב בֶּן־צְרוּיָ֗ה אֲשֶׁ֣ר עָשָׂ֣ה לִשְׁנֵֽי־שָׂרֵ֣י צִבְא֣וֹת יִ֠שְׂרָאֵ֠ל לְאַבְנֵ֨ר בֶּן־נֵ֜ר וְלַעֲמָשָׂ֤א בֶן־יֶ֙תֶר֙ וַיַּ֣הַרְגֵ֔ם וַיָּ֥שֶׂם דְּמֵֽי־מִלְחָמָ֖ה בְּשָׁלֹ֑ם וַיִּתֵּ֞ן דְּמֵ֣י מִלְחָמָ֗ה בַּחֲגֹֽרָתוֹ֙ אֲשֶׁ֣ר בְּמׇתְנָ֔יו וּֽבְנַעֲל֖וֹ אֲשֶׁ֥ר בְּרַגְלָֽיו׃
BernfeldDu weißt, was mir Joab, der Sohn Zerujas, einst getan, was er getan den beiden Heerführern Israels: Abner, dem Sohne Ners, und Amasa, dem Sohne Jeters, die er erschlagen; er vergoß Blut des Krieges im Frieden und brachte Blut des Krieges an seinen Gurt, der an seinen Hüften, und an seinen Schuh, der an seinen Füßen.
ZunzAuch weißt du, was mir gethan Joab, Sohn Zerujah, was er gethan den beiden Heerführern Jisraél's, Abner, dem Sohne Ner, und Amaßa, dem Sohne Jeter, die er erschlagen und vergoß Blut des Krieges im Frieden, und brachte Blut des Krieges an seinen Gurt, der an seinen Hüften, und an seinen Schuh, der an seinen Füßen.
6
וְעָשִׂ֖יתָ כְּחׇכְמָתֶ֑ךָ וְלֹֽא־תוֹרֵ֧ד שֵׂיבָת֛וֹ בְּשָׁלֹ֖ם שְׁאֹֽל׃
BernfeldVerfahre also [mit ihm] nach deiner Weisheit, lasse ihn nicht ergraut und in Frieden sterben.
ZunzUnd verfahre nach deiner Weisheit, daß du nicht sein greises Haupt mit Frieden kommen lassest in die Gruft.
7
וְלִבְנֵ֨י בַרְזִלַּ֤י הַגִּלְעָדִי֙ תַּֽעֲשֶׂה־חֶ֔סֶד וְהָי֖וּ בְּאֹכְלֵ֣י שֻׁלְחָנֶ֑ךָ כִּי־כֵן֙ קָרְב֣וּ אֵלַ֔י בְּבׇרְחִ֕י מִפְּנֵ֖י אַבְשָׁל֥וֹם אָחִֽיךָ׃
BernfeldAber den Söhnen Barfillais aus Gilead erweise Liebe, und sie seien unter deinen Tischgenossen, denn also nahten sie mir, da ich vor deinem Bruder Awschalom floh.
ZunzAber den Söhnen Barsillai's, des Gileadi, erweise Liebe und sie seien unter deinen Tischgenossen, denn also naheten sie mir, da ich entfloh vor Abschalom, deinem Bruder.
8
וְהִנֵּ֣ה עִ֠מְּךָ֠ שִֽׁמְעִ֨י בֶן־גֵּרָ֥א בֶֽן־הַיְמִינִי֮ מִבַּחֻרִים֒ וְה֤וּא קִֽלְלַ֙נִי֙ קְלָלָ֣ה נִמְרֶ֔צֶת בְּי֖וֹם לֶכְתִּ֣י מַחֲנָ֑יִם וְהֽוּא־יָרַ֤ד לִקְרָאתִי֙ הַיַּרְדֵּ֔ן וָאֶשָּׁ֨בַֽע ל֤וֹ בַֽיהֹוָה֙ לֵאמֹ֔ר אִם־אֲמִֽיתְךָ֖ בֶּחָֽרֶב׃
BernfeldDa ist bei dir auch Simei, Sohn Geras, der Benjaminite aus Bahurim, er schmähte mich sehr schimpflich am Tage meiner Flucht nach Mahanajim; er kam mir aber dann entgegen am Jordan und ich schwur ihm beim Herrn: Ich werde dich nicht töten mit dem Schwert.
ZunzUnd siehe, da ist bei dir Schimëi, Sohn Gera, der Binjamini, aus Bachurim, und der schmähete mich mit scharfen Schmähungen am Tage meines Zuges nach Machanajim; er kam mir aber entgegen an den Jarden und ich schwur ihm beim Ewigen und sprach: Ich werde dich nicht tödten mit dem Schwert.
9
וְעַתָּה֙ אַל־תְּנַקֵּ֔הוּ כִּ֛י אִ֥ישׁ חָכָ֖ם אָ֑תָּה וְיָֽדַעְתָּ֙ אֵ֣ת אֲשֶׁ֣ר תַּֽעֲשֶׂה־לּ֔וֹ וְהוֹרַדְתָּ֧ אֶת־שֵׂיבָת֛וֹ בְּדָ֖ם שְׁאֽוֹל׃
BernfeldUnd nun, lass ihn doch nicht straflos ausgehen, denn du bist ein weiser Mann und du wirst wissen, was du ihm tun sollst, dass du sein greises Haupt senkest mit Blut in die Gruft.
ZunzUnd nun, laß ihn nicht straflos, denn du bist ein weiser Mann; und du wirst wissen, was du ihm thun sollst, daß du sein greises Haupt senkest mit Blut in die Gruft.
10
וַיִּשְׁכַּ֥ב דָּוִ֖ד עִם־אֲבֹתָ֑יו וַיִּקָּבֵ֖ר בְּעִ֥יר דָּוִֽד׃ {פ}
BernfeldDavid legte sich zu seinen Vätern; er wurde begraben in der Stadt Davids.
ZunzUnd Dawid legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben in der Stadt Dawid's.
11
וְהַיָּמִ֗ים אֲשֶׁ֨ר מָלַ֤ךְ דָּוִד֙ עַל־יִשְׂרָאֵ֔ל אַרְבָּעִ֖ים שָׁנָ֑ה בְּחֶבְר֤וֹן מָלַךְ֙ שֶׁ֣בַע שָׁנִ֔ים וּבִירוּשָׁלַ֣͏ִם מָלַ֔ךְ שְׁלֹשִׁ֥ים וְשָׁלֹ֖שׁ שָׁנִֽים׃
BernfeldDavid regierte über Israel vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben Jahre und in Jerusalem regierte er drei und dreißig Jahre.
ZunzUnd die Zeit, die Dawid regierte über Jisraél, waren vierzig Jahre, in Chebron regierte er sieben Jahre, und in Jeruschalajim regierte er drei und dreißig Jahre.
12
וּשְׁלֹמֹ֕ה יָשַׁ֕ב עַל־כִּסֵּ֖א דָּוִ֣ד אָבִ֑יו וַתִּכֹּ֥ן מַלְכֻת֖וֹ מְאֹֽד׃ {ס}
BernfeldSalomo saß dann auf dem Thron seines Vaters David und sein Königtum war sehr gesichert. Salomo vernichtet seine Feinde.
ZunzUnd Schelomoh saß auf dem Throne Dawid's, seines Vaters, und sein Königthum war sehr gesichert.
Haftarah Wajechi Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten und Italiener enden hier.
13
וַיָּבֹ֞א אֲדֹנִיָּ֣הוּ בֶן־חַגִּ֗ית אֶל־בַּת־שֶׁ֙בַע֙ אֵם־שְׁלֹמֹ֔ה וַתֹּ֖אמֶר הֲשָׁל֣וֹם בֹּאֶ֑ךָ וַיֹּ֖אמֶר שָׁלֽוֹם׃
BernfeldAdonija, Sohn der Haggit, kam eines Tages zu Batseba, der Mutter Salomos. sie sprach: Kommst du in friedlicher Absicht? Er erwiderte: Gewiß, in friedlicher Absicht.
ZunzUnd es kam Adonijahu, Sohn der Chaggit, zu Bat Scheba, der Mutter Schelomoh's, und sie sprach: Ist dein Kommen in Frieden? Und er sprach: In Frieden.
14
וַיֹּ֕אמֶר דָּבָ֥ר לִ֖י אֵלָ֑יִךְ וַתֹּ֖אמֶר דַּבֵּֽר׃
BernfeldEr sagte zu ihr weiter: Ich habe ein Anliegen an dich. Sie antwortete: sprich!
ZunzUnd er sprach: Ich habe ein Wort mit dir. Und sie sprach: Rede!
15
וַיֹּ֗אמֶר אַ֤תְּ יָדַ֙עַתְּ֙ כִּי־לִי֙ הָיְתָ֣ה הַמְּלוּכָ֔ה וְעָלַ֞י שָׂ֧מוּ כׇֽל־יִשְׂרָאֵ֛ל פְּנֵיהֶ֖ם לִמְלֹ֑ךְ וַתִּסֹּ֤ב הַמְּלוּכָה֙ וַתְּהִ֣י לְאָחִ֔י כִּ֥י מֵיְהֹוָ֖ה הָ֥יְתָה לּֽוֹ׃
BernfeldDa sprach er: Du weißt, dass das Königtum eigentlich mein war; auf mich richtete ganz Israel seine Augen, dass ich König werde; aber das Königtum wurde meinem Bruder zugewendet, denn vom Herrn war es ihm beschieden.
ZunzUnd er sprach: Du weißt, daß das Königthum mein war und auf mich richtete ganz Jisraél seine Augen, daß ich König sei; aber es wandte sich das Königthum und ward meinem Bruder; denn vom Ewigen war es ihm (beschieden).
16
וְעַתָּ֗ה שְׁאֵלָ֤ה אַחַת֙ אָֽנֹכִי֙ שֹׁאֵ֣ל מֵֽאִתָּ֔ךְ אַל־תָּשִׁ֖בִי אֶת־פָּנָ֑י וַתֹּ֥אמֶר אֵלָ֖יו דַּבֵּֽר׃
BernfeldUnd nun habe ich Eins von dir zu erbitten, weise mich nicht zurück. Sie sagte ihm: Rede doch!
ZunzUnd nun habe ich eine Bitte von dir zu erbitten; weise mich nicht zurück. Und sie sprach zu ihm: Rede!
17
וַיֹּ֗אמֶר אִמְרִי־נָא֙ לִשְׁלֹמֹ֣ה הַמֶּ֔לֶךְ כִּ֥י לֹֽא־יָשִׁ֖יב אֶת־פָּנָ֑יִךְ וְיִתֶּן־לִ֛י אֶת־אֲבִישַׁ֥ג הַשּׁוּנַמִּ֖ית לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldEr sprach nun: Sprich du doch mit dem König Salomo, er wird dich nicht zurückweisen, dass er mir die Sunammitin Awischag zur Frau gebe.
ZunzUnd er sprach: Sprich doch zu Schelomoh, dem Könige, denn er wird dich nicht zurückweisen, daß er mir gebe Abischag, die Schunammit, zum Weibe.
18
וַתֹּ֥אמֶר בַּת־שֶׁ֖בַע ט֑וֹב אָנֹכִ֕י אֲדַבֵּ֥ר עָלֶ֖יךָ אֶל־הַמֶּֽלֶךְ׃
BernfeldBatseba sprach: Gut, ich will deinetwegen mit dem König reden.
ZunzUnd Bat Scheba sprach: Gut, ich will deinethalben reden mit dem Könige.
19
וַתָּבֹ֤א בַת־שֶׁ֙בַע֙ אֶל־הַמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֔ה לְדַבֶּר־ל֖וֹ עַל־אֲדֹנִיָּ֑הוּ וַיָּ֩קׇם֩ הַמֶּ֨לֶךְ לִקְרָאתָ֜הּ וַיִּשְׁתַּ֣חוּ לָ֗הּ וַיֵּ֙שֶׁב֙ עַל־כִּסְא֔וֹ וַיָּ֤שֶׂם כִּסֵּא֙ לְאֵ֣ם הַמֶּ֔לֶךְ וַתֵּ֖שֶׁב לִימִינֽוֹ׃
BernfeldBatseba kam zum König Salomo, um mit ihm wegen Adonija zu reden. Der König erhob sich ihr entgegen und verbeugte sich vor ihr. Er setzte sich auf seinen Thron und stellte einen Stuhl für die Mutter des Königs; sie saß zu seiner Rechten.
ZunzUnd Bat Scheba kam zum Könige Schelomoh, mit ihm zu reden wegen Adoniahu; und der König erhob sich ihrentgegen, und verbeugte sich vor ihr, und setzte sich auf seinen Thron, und stellte einen Thron für die Mutter des Königs, und sie saß zu seiner Rechten.
20
וַתֹּ֗אמֶר שְׁאֵלָ֨ה אַחַ֤ת קְטַנָּה֙ אָֽנֹכִי֙ שֹׁאֶ֣לֶת מֵֽאִתָּ֔ךְ אַל־תָּ֖שֶׁב אֶת־פָּנָ֑י וַיֹּֽאמֶר־לָ֤הּ הַמֶּ֙לֶךְ֙ שַׁאֲלִ֣י אִמִּ֔י כִּ֥י לֹא־אָשִׁ֖יב אֶת־פָּנָֽיִךְ׃
BernfeldDann sprach sie: Eine kleine Bitte will ich von dir erbitten, weise mich nicht zurück. Der König antwortete ihr: Erbitte, meine Mutter, denn ich werde dich nicht zurückweisen.
ZunzUnd sie sprach: Eine kleine Bitte will ich von dir erbitten, weise mich nicht zurück. Und der König sprach zu ihr: Erbitte, meine Mutter, denn ich werde dich nicht zurückweisen.
21
וַתֹּ֕אמֶר יֻתַּ֖ן אֶת־אֲבִישַׁ֣ג הַשֻּׁנַמִּ֑ית לַאֲדֹנִיָּ֥הוּ אָחִ֖יךָ לְאִשָּֽׁה׃
BernfeldSie sprach: Man möge die Sunammitin Awischag deinem Bruder Adonja zur Frau geben.
ZunzUnd sie sprach: Es werde Abischag, die Schunammit, gegeben Adonijahu, deinem Bruder zum Weibe.
22
וַיַּ֩עַן֩ הַמֶּ֨לֶךְ שְׁלֹמֹ֜ה וַיֹּ֣אמֶר לְאִמּ֗וֹ וְלָמָה֩ אַ֨תְּ שֹׁאֶ֜לֶת אֶת־אֲבִישַׁ֤ג הַשֻּֽׁנַמִּית֙ לַאֲדֹ֣נִיָּ֔הוּ וְשַֽׁאֲלִי־לוֹ֙ אֶת־הַמְּלוּכָ֔ה כִּ֛י ה֥וּא אָחִ֖י הַגָּד֣וֹל מִמֶּ֑נִּי וְלוֹ֙ וּלְאֶבְיָתָ֣ר הַכֹּהֵ֔ן וּלְיוֹאָ֖ב בֶּן־צְרוּיָֽה׃ {פ}
BernfeldDa antwortete der König Salomo und sprach zu seiner Mutter: Warum erbittest du nur die Sunammitin Awischag für Adonija? Erbitte ihm lieber das Königtum, denn er ist mein älterer Bruder; ihm, wie dem Priester Ebjatar und Joab, dem Sohne Zerujas.
ZunzDa antwortete der König Schelomoh und sprach zu seiner Mutter: Und warum erbittest du Abischag, die Schunammit, für Adonijahu? Erbitte ihm lieber das Königthum, denn er ist mein älterer Bruder; ihm wie Ebjatar, dem Priester, und Joab, dem Sohne Zerujah).
23
וַיִּשָּׁבַע֙ הַמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֔ה בַּיהֹוָ֖ה לֵאמֹ֑ר כֹּ֣ה יַֽעֲשֶׂה־לִּ֤י אֱלֹהִים֙ וְכֹ֣ה יוֹסִ֔יף כִּ֣י בְנַפְשׁ֔וֹ דִּבֶּר֙ אֲדֹ֣נִיָּ֔הוּ אֶת־הַדָּבָ֖ר הַזֶּֽה׃
BernfeldDer König schwur deshalb beim Herrn also: so thue mir Gott und so fahre er fort, dass sich Adonija um sein Leben geredet hat.
ZunzUnd der König Schelomoh schwur beim Ewigen also: So thue mir Gott und so fahre er fort, daß um sein Leben Adonijahu dieses Wort geredet hat.
24
וְעַתָּ֗ה חַי־יְהֹוָה֙ אֲשֶׁ֣ר הֱכִינַ֗נִי (ויושיביני) [וַיּֽוֹשִׁיבַ֙נִי֙] עַל־כִּסֵּא֙ דָּוִ֣ד אָבִ֔י וַאֲשֶׁ֧ר עָשָׂה־לִ֛י בַּ֖יִת כַּאֲשֶׁ֣ר דִּבֵּ֑ר כִּ֣י הַיּ֔וֹם יוּמַ֖ת אֲדֹנִיָּֽהוּ׃
BernfeldUnd nun, so wahr der Herr lebt, der mich fest aufgestellt und mich hat sitzen lassen auf dem Thron meines Vaters David, und der mir ein Haus gemacht, wie er verheißen, dass noch heute Adonija sterben soll.
ZunzUnd nun, so wahr der Ewige lebt, der mich fest gestellt und mich hat sitzen lassen auf dem Throne Dawid's, meines Vaters, und der mir ein Haus gemacht, wie er verheißen, daß heute Adonijahu sterben soll!
25
וַיִּשְׁלַח֙ הַמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֔ה בְּיַ֖ד בְּנָיָ֣הוּ בֶן־יְהוֹיָדָ֑ע וַיִּפְגַּע־בּ֖וֹ וַיָּמֹֽת׃ {ס}
BernfeldDer König Salomo befahl dem Benajahu, Sohn Jojadas, [den Adonija zu töten]; und er stieß ihn nieder, dass er starb.
ZunzUnd der König Schelomoh schickte hin durch Benajahu, Sohn Jehojada, und er stieß ihn nieder, daß er starb.
26
וּלְאֶבְיָתָ֨ר הַכֹּהֵ֜ן אָמַ֣ר הַמֶּ֗לֶךְ עֲנָתֹת֙ לֵ֣ךְ עַל־שָׂדֶ֔יךָ כִּ֛י אִ֥ישׁ מָ֖וֶת אָ֑תָּה וּבַיּ֨וֹם הַזֶּ֜ה לֹ֣א אֲמִיתֶ֗ךָ כִּֽי־נָשָׂ֜אתָ אֶת־אֲר֨וֹן אֲדֹנָ֤י יֱהֹוִה֙ לִפְנֵי֙ דָּוִ֣ד אָבִ֔י וְכִ֣י הִתְעַנִּ֔יתָ בְּכֹ֥ל אֲשֶֽׁר־הִתְעַנָּ֖ה אָבִֽי׃
BernfeldDem Priester Ebjatar befahl der König: Geh nach Anatot auf deine Güter, denn ein todeswürdiger Mann bist du. Aber jetzt will ich dich nicht töten, weil du getragen die Lade Gottes, des Herrn, vor meinem Vater David, und weil du an allen Leiden meines Vaters teilgenommen hast.
ZunzUnd zu Ebjatar, dem Priester, sprach der König: Nach Anatot geh, auf dein Feld, denn ein Mann des Todes bist du. Aber an diesem Tage will ich dich nicht tödten, weil du getragen die Lade Gottes, des Herrn, vor Dawid, meinem Vater, und weil du dich geplagt hast in allem, womit mein Vater sich, geplagt.
27
וַיְגָ֤רֶשׁ שְׁלֹמֹה֙ אֶת־אֶבְיָתָ֔ר מִֽהְי֥וֹת כֹּהֵ֖ן לַיהֹוָ֑ה לְמַלֵּא֙ אֶת־דְּבַ֣ר יְהֹוָ֔ה אֲשֶׁ֥ר דִּבֶּ֛ר עַל־בֵּ֥ית עֵלִ֖י בְּשִׁלֹֽה׃ {פ}
BernfeldSo verstieß Salomo den Ebjatar, dass er nicht mehr [Hohe-]priester des Herrn war; es ging somit in Erfüllung das Wort des Herrn, das er geredet über das Haus Eli in Silo.
ZunzUnd so verstieß Schelomoh den Ebjatar, daß er nicht mehr Priester des Ewigen war; um zu erfüllen das Wort des Ewigen, das er geredet über das Haus Eli's in Schiloh.
28
וְהַשְּׁמֻעָה֙ בָּ֣אָה עַד־יוֹאָ֔ב כִּ֣י יוֹאָ֗ב נָטָה֙ אַחֲרֵ֣י אֲדֹנִיָּ֔ה וְאַחֲרֵ֥י אַבְשָׁל֖וֹם לֹ֣א נָטָ֑ה וַיָּ֤נׇס יוֹאָב֙ אֶל־אֹ֣הֶל יְהֹוָ֔ה וַֽיַּחֲזֵ֖ק בְּקַרְנ֥וֹת הַמִּזְבֵּֽחַ׃
BernfeldDas Gerücht [von diesen Ereignissen] kam an Joab — Joab hatte es mit Adonija gehalten, wenn auch nicht mit Awschalom — da floh Joab in das Zelt des Herrn und faßte die Hörner des Altars.
ZunzUnd das Gerücht kam an Joab, — denn Joab neigte sich nach Adonijah, aber nach Abschalom hatte er sich nicht geneigt, — da floh Joab in das Zelt des Ewigen, und faßte die Hörner des Altars.
29
וַיֻּגַּ֞ד לַמֶּ֣לֶךְ שְׁלֹמֹ֗ה כִּ֣י נָ֤ס יוֹאָב֙ אֶל־אֹ֣הֶל יְהֹוָ֔ה וְהִנֵּ֖ה אֵ֣צֶל הַמִּזְבֵּ֑חַ וַיִּשְׁלַ֨ח שְׁלֹמֹ֜ה אֶת־בְּנָיָ֧הוּ בֶן־יְהוֹיָדָ֛ע לֵאמֹ֖ר לֵ֥ךְ פְּגַע־בּֽוֹ׃
BernfeldEs wurde dem König Salomo berichtet, dass Joab geflohen in das Zelt des Herrn und neben dem Altar sei. Da schickte Salomo Benajahu, den Sohn Jojadas, mit den Worten: Geh, stoße ihn nieder!
ZunzUnd es wurde dem Könige Schelomoh berichtet, daß Joab geflohen in das Zelt des Ewigen, und siehe, er ist neben dem Altar; da schickte Schelomoh Benajahu, den Sohn Jehojada, mit den Worten: Geh, stoße ihn nieder!
30
וַיָּבֹ֨א בְנָיָ֜הוּ אֶל־אֹ֣הֶל יְהֹוָ֗ה וַיֹּ֨אמֶר אֵלָ֜יו כֹּֽה־אָמַ֤ר הַמֶּ֙לֶךְ֙ צֵ֔א וַיֹּ֥אמֶֽר ׀ לֹ֖א כִּ֣י פֹ֣ה אָמ֑וּת וַיָּ֨שֶׁב בְּנָיָ֤הוּ אֶת־הַמֶּ֙לֶךְ֙ דָּבָ֣ר לֵאמֹ֔ר כֹּֽה־דִבֶּ֥ר יוֹאָ֖ב וְכֹ֥ה עָנָֽנִי׃
BernfeldBenajahu ging hinein in das Zelt des Herrn und sprach zu ihm: so befahl der König: Geh hinaus! Er erwiderte: Nein, hier will ich sterben. Benajahu brachte dem König Bescheid: So hat Joab geredet und so hat er mir geantwortet.
ZunzUnd Benajahu ging hinein in das Zelt des Ewigen und sprach zu ihm: So spricht der König: Geh hinaus! Und er sprach: Nein, sondern hier will ich sterben. Und Benajahu brachte dem Könige Bescheid und sprach: So hat Joab geredet, und so hat er mir geantwortet.
31
וַיֹּ֧אמֶר ל֣וֹ הַמֶּ֗לֶךְ עֲשֵׂה֙ כַּאֲשֶׁ֣ר דִּבֶּ֔ר וּפְגַע־בּ֖וֹ וּקְבַרְתּ֑וֹ וַהֲסִירֹ֣תָ ׀ דְּמֵ֣י חִנָּ֗ם אֲשֶׁר֙ שָׁפַ֣ךְ יוֹאָ֔ב מֵעָלַ֕י וּמֵעַ֖ל בֵּ֥ית אָבִֽי׃
BernfeldDer König sprach zu ihm: Thue, wie er geredet, und stoße ihn nieder und begrabe ihn, dass du abwendest das unschuldige Blut, das Joab vergossen, von mir und von dem Hause meines Vaters.
ZunzUnd der König sprach zu ihm: Thue, wie er geredet, und stoße ihn nieder, und begrabe ihn; daß du abwendest das unschuldige Blut, das Joab vergossen, von mir und von dem Hause meines Vaters.
32
וְהֵשִׁיב֩ יְהֹוָ֨ה אֶת־דָּמ֜וֹ עַל־רֹאשׁ֗וֹ אֲשֶׁ֣ר פָּגַ֣ע בִּשְׁנֵֽי־אֲ֠נָשִׁ֠ים צַדִּקִ֨ים וְטֹבִ֤ים מִמֶּ֙נּוּ֙ וַיַּהַרְגֵ֣ם בַּחֶ֔רֶב וְאָבִ֥י דָוִ֖ד לֹ֣א יָדָ֑ע אֶת־אַבְנֵ֤ר בֶּן־נֵר֙ שַׂר־צְבָ֣א יִשְׂרָאֵ֔ל וְאֶת־עֲמָשָׂ֥א בֶן־יֶ֖תֶר שַׂר־צְבָ֥א יְהוּדָֽה׃
BernfeldDer Herr wird kommen lassen das Blut [die Todesstrafe] auf sein Haupt, da er niedergestoßen zwei Männer, gerechtere und bessere als er, und sie mit dem Schwerte erschlagen, ohne dass es mein Vater David gewusst: Abner, den Sohn Ners, den Heerführer Israels, und Amasa, den Sohn Jeters, den Heerführer Jehudas.
ZunzUnd der Ewige wird zurückbringen sein Blut auf sein Haupt, da er niedergestoßen zwei Männer, gerechtere und bessere als er, und sie mit dem Schwerte erschlagen, ohne daß es mein Vater Dawid gewußt: Abner, den Sohn Ner, den Heerführer Jisraél's und Amasa, den Sohn Jeter, den Heerführer Jehudah's.
33
וְשָׁ֤בוּ דְמֵיהֶם֙ בְּרֹ֣אשׁ יוֹאָ֔ב וּבְרֹ֥אשׁ זַרְע֖וֹ לְעֹלָ֑ם וּלְדָוִ֡ד וּ֠לְזַרְע֠וֹ וּלְבֵית֨וֹ וּלְכִסְא֜וֹ יִהְיֶ֥ה שָׁל֛וֹם עַד־עוֹלָ֖ם מֵעִ֥ם יְהֹוָֽה׃
BernfeldIhr Blut komme auf das Haupt Joabs und auf das Haupt seiner Nachkommen auf ewig; aber mit David und seinen Nachkommen und seinem Hause und seinem Throne wird Frieden sein für ewig von dem Herrn.
ZunzUnd ihr Blut komme zurück auf das Haupt Joab's und auf das Haupt seines Samens für ewig; aber mit Dawid und seinem Samen, und seinem Hause und seinem Throne wird Frieden seyn für ewig von dem Ewigen.
34
וַיַּ֗עַל בְּנָיָ֙הוּ֙ בֶּן־יְה֣וֹיָדָ֔ע וַיִּפְגַּע־בּ֖וֹ וַיְמִתֵ֑הוּ וַיִּקָּבֵ֥ר בְּבֵית֖וֹ בַּמִּדְבָּֽר׃
BernfeldBenajahu, Sohn Jojadas, ging hin und stieß [Joab] nieder und tötete ihn; er wurde begraben in seinem Hause in der Steppe.
ZunzUnd Benajahu, Sohn Jehojada, ging hinauf und stieß ihn nieder, und tödtete ihn und er wurde begraben in seinem Hause in der Wüste.
35
וַיִּתֵּ֨ן הַמֶּ֜לֶךְ אֶת־בְּנָיָ֧הוּ בֶן־יְהוֹיָדָ֛ע תַּחְתָּ֖יו עַל־הַצָּבָ֑א וְאֶת־צָד֤וֹק הַכֹּהֵן֙ נָתַ֣ן הַמֶּ֔לֶךְ תַּ֖חַת אֶבְיָתָֽר׃
BernfeldDer König setzte Benajahu, den Sohn Jojadas, an [Joabs] statt über das Heer, und den Priester Zadok setzte der König anstatt Ebjatars.
ZunzUnd der König setzte Benajahu, den Sohn Jehojada, an seiner Statt über das Heer; und Zadok, den Priester, setzte der König anstatt Ebjatar's.
36
וַיִּשְׁלַ֤ח הַמֶּ֙לֶךְ֙ וַיִּקְרָ֣א לְשִׁמְעִ֔י וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ בְּֽנֵה־לְךָ֥ בַ֙יִת֙ בִּיר֣וּשָׁלַ֔͏ִם וְיָשַׁבְתָּ֖ שָׁ֑ם וְלֹא־תֵצֵ֥א מִשָּׁ֖ם אָ֥נֶה וָאָֽנָה׃
BernfeldDer König ließ dann Simëi rufen und sprach zu ihm: Baue dir ein Haus in Jerusalem und wohne daselbst; gehe von da nach keiner Richtung fort.
ZunzUnd der König sandte und ließ rufen Schimëi und sprach zu ihm: Baue dir ein Haus in Jeruschalajim und wohne daselbst; und gehe von dort nicht aus, dahin und dorthin.
37
וְהָיָ֣ה ׀ בְּי֣וֹם צֵאתְךָ֗ וְעָֽבַרְתָּ֙ אֶת־נַ֣חַל קִדְר֔וֹן יָדֹ֥עַ תֵּדַ֖ע כִּ֣י מ֣וֹת תָּמ֑וּת דָּמְךָ֖ יִהְיֶ֥ה בְרֹאשֶֽׁךָ׃
BernfeldDenn, dass du es weißt, an dem Tage, da du hinausgehest und den Bach Kidron überschreitet, mußt du sterben; dein Blut kommt über dein Haupt.
ZunzUnd es soll geschehen, an dem Tage, da du hinausgehest und den Bach Kidron überschreitest: wisse, daß du sterben mußt; dein Blut kommt über dein Haupt.
38
וַיֹּ֨אמֶר שִׁמְעִ֤י לַמֶּ֙לֶךְ֙ ט֣וֹב הַדָּבָ֔ר כַּאֲשֶׁ֤ר דִּבֶּר֙ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֔לֶךְ כֵּ֖ן יַעֲשֶׂ֣ה עַבְדֶּ֑ךָ וַיֵּ֧שֶׁב שִׁמְעִ֛י בִּירוּשָׁלַ֖͏ִם יָמִ֥ים רַבִּֽים׃ {ס}
BernfeldSimëi sprach zum Könige: Es ist gut; so wie mein Herr, der König, befohlen, so wird dein Knecht tun. Und Simei wohnte in Jerusalem lange Zeit.
ZunzUnd Schimëi sprach zum Könige: Es ist gut; so wie mein Herr der König geredet, so wird dein Knecht thun. Und Schimëi wohnte in Jeruschalajim lange Zeit.
39
וַיְהִ֗י מִקֵּץ֙ שָׁלֹ֣שׁ שָׁנִ֔ים וַיִּבְרְח֤וּ שְׁנֵֽי־עֲבָדִים֙ לְשִׁמְעִ֔י אֶל־אָכִ֥ישׁ בֶּֽן־מַעֲכָ֖ה מֶ֣לֶךְ גַּ֑ת וַיַּגִּ֤ידוּ לְשִׁמְעִי֙ לֵאמֹ֔ר הִנֵּ֥ה עֲבָדֶ֖יךָ בְּגַֽת׃
BernfeldAber nach Verlauf dreier Jahre entflohen dem Simëi zwei Knechte zu Achis, dem Sohne Maachas, dem König von Gat. Man zeigte dem Simëi an: Deine Knechte sind in Gat.
ZunzUnd es geschah, nach Verlauf dreier Jahre, da entflohen zwei Knechte dem Schimëi zu Achisch, dem Sohne Maachah, dem Könige von Gat. Und man zeigte dem Schimëi an und sprach: Siehe, deine Knechte sind in Gat.
40
וַיָּ֣קׇם שִׁמְעִ֗י וַֽיַּחֲבֹשׁ֙ אֶת־חֲמֹר֔וֹ וַיֵּ֤לֶךְ גַּ֙תָה֙ אֶל־אָכִ֔ישׁ לְבַקֵּ֖שׁ אֶת־עֲבָדָ֑יו וַיֵּ֣לֶךְ שִׁמְעִ֔י וַיָּבֵ֥א אֶת־עֲבָדָ֖יו מִגַּֽת׃ {ס}
BernfeldDa machte sich Simëi auf; er sattelte seinen Esel und ging nach Gat zu Achis, seine Knechte aufzusuchen. Simëi ging also hin und brachte seine Knechte aus Gat.
ZunzDa machte sich Schimëi auf, und sattelte seinen Esel, und ging nach Gat zu Achisch, seine Knechte aufzusuchen. Und Schimëi ging hin und brachte seine Knechte aus Gat.
41
וַיֻּגַּ֖ד לִשְׁלֹמֹ֑ה כִּי־הָלַ֨ךְ שִׁמְעִ֧י מִירוּשָׁלַ֛͏ִם גַּ֖ת וַיָּשֹֽׁב׃
BernfeldDem Salomo wurde berichtet, dass Simëi aus Jerusalem nach Gat gegangen und zurückgekommen sei.
ZunzDa wurde dem Schelomoh berichtet, daß Schimëi aus Jeruschalajim nach Gat gegangen und zurückgekommen sei.
42
וַיִּשְׁלַ֨ח הַמֶּ֜לֶךְ וַיִּקְרָ֣א לְשִׁמְעִ֗י וַיֹּ֨אמֶר אֵלָ֜יו הֲל֧וֹא הִשְׁבַּעְתִּ֣יךָ בַיהֹוָ֗ה וָאָעִ֤ד בְּךָ֙ לֵאמֹ֔ר בְּי֣וֹם צֵאתְךָ֗ וְהָֽלַכְתָּ֙ אָ֣נֶה וָאָ֔נָה יָדֹ֥עַ תֵּדַ֖ע כִּ֣י מ֣וֹת תָּמ֑וּת וַתֹּ֧אמֶר אֵלַ֛י ט֥וֹב הַדָּבָ֖ר שָׁמָֽעְתִּי׃
BernfeldDer König ließ Simëi rufen und sprach zu ihm: Habe ich dich nicht schwören lassen beim Herrn und dich verwarnt mit den Worten: An dem Tage, da du nach irgend einer Richtung fortgehest, mußt du sterben? Und du sprachst zu mir: Es ist gut, ich habe es gehört.
ZunzUnd der König schickte und ließ Schimëi rufen und sprach zu ihm: Habe ich dich nicht schwören lassen beim Ewigen, und dich verwarnt mit den Worten: an dem Tage, da du hinausgehest und gehest dahin und dorthin: wisse, daß du sterben mußt? Und du sprachst zu mir: Es ist gut, ich habe es gehört.
43
וּמַדּ֕וּעַ לֹ֣א שָׁמַ֔רְתָּ אֵ֖ת שְׁבֻעַ֣ת יְהֹוָ֑ה וְאֶת־הַמִּצְוָ֖ה אֲשֶׁר־צִוִּ֥יתִי עָלֶֽיךָ׃
BernfeldWarum hast du nicht beachtet den Schwur des Herrn und das Gebot, das ich dir aufgelegt?
ZunzUnd warum hast du nicht beachtet den Schwur des Ewigen und das Gebot, das ich dir aufgelegt?
44
וַיֹּ֨אמֶר הַמֶּ֜לֶךְ אֶל־שִׁמְעִ֗י אַתָּ֤ה יָדַ֙עְתָּ֙ אֵ֣ת כׇּל־הָרָעָ֗ה אֲשֶׁ֤ר יָדַע֙ לְבָ֣בְךָ֔ אֲשֶׁ֥ר עָשִׂ֖יתָ לְדָוִ֣ד אָבִ֑י וְהֵשִׁ֧יב יְהֹוָ֛ה אֶת־רָעָתְךָ֖ בְּרֹאשֶֽׁךָ׃
BernfeldDer König sprach weiter zu Simëi: Du kennst all das Böse, — du weißt ja, was ich meine, — das du meinem Vater David getan. Der Herr bringt nun deine Bosheit auf dein Haupt.
ZunzUnd der König sprach zu Schimëi: Du weißt all das Böse, dein Herz weiß es, das du gethan Dawid, meinem Vater; und der Ewige bringt zurück deine Bosheit auf dein Haupt.
45
וְהַמֶּ֥לֶךְ שְׁלֹמֹ֖ה בָּר֑וּךְ וְכִסֵּ֣א דָוִ֗ד יִהְיֶ֥ה נָכ֛וֹן לִפְנֵ֥י יְהֹוָ֖ה עַד־עוֹלָֽם׃
BernfeldDer König Salomo aber bleibt gesegnet, und der Thron Davids wird gesichert sein vor dem Herrn auf ewig.
ZunzUnd der König Schelomoh ist gesegnet; und der Thron Dawid's wird gesichert seyn vor dem Ewigen auf ewig.
46
וַיְצַ֣ו הַמֶּ֗לֶךְ אֶת־בְּנָיָ֙הוּ֙ בֶּן־יְה֣וֹיָדָ֔ע וַיֵּצֵ֕א וַיִּפְגַּע־בּ֖וֹ וַיָּמֹ֑ת וְהַמַּמְלָכָ֥ה נָכ֖וֹנָה בְּיַד־שְׁלֹמֹֽה׃
BernfeldDer König gebot Benajahu, dem Sohne Jojadas; er ging hin und stieß [Simëi] nieder, dass er starb. So war das Königtum gesichert in der Hand Salomos.
ZunzUnd der König gebot Benajahu, dem Sohne Jehojada, und er ging hinaus und stieß ihn nieder, daß er starb. So war das Königthum gesichert in der Hand Schelomoh's.