Jechezkel 2 יחזקאל
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1
וַיֹּ֖אמֶר אֵלָ֑י בֶּן־אָדָם֙ עֲמֹ֣ד עַל־רַגְלֶ֔יךָ וַאֲדַבֵּ֖ר אֹתָֽךְ׃
ZunzUnd er sprach zu mir: Menschensohn, stelle dich auf deine Füße, und ich will mit dir reden.
J. BreuerEr sprach zu mir: Menschheitsohn, stehe auf deinen Füßen, und ich will mit dir reden.
2
וַתָּ֧בֹא בִ֣י ר֗וּחַ כַּֽאֲשֶׁר֙ דִּבֶּ֣ר אֵלַ֔י וַתַּעֲמִדֵ֖נִי עַל־רַגְלָ֑י וָאֶשְׁמַ֕ע אֵ֖ת מִדַּבֵּ֥ר אֵלָֽי׃ {פ}
ZunzDa kam in mich ein Geist, so wie er zu mir redete, und stellte mich auf meine Füsse, und ich hörte den, der sich mit mir unterredete.
J. BreuerDa kam Geist in mich, als Er zu mir sprach, und richtete mich auf meine Füße auf; da vernahm ich, was Er sich aussprechend zu mir sprach.
Haftarah Schawuot, 1. Tag Jemeniten enden hier.
Haftarah Schawuot, 1. Tag Jemeniten fügen Jechezkiel 3,12 hinzu.
3
וַיֹּ֣אמֶר אֵלַ֗י בֶּן־אָדָם֙ שׁוֹלֵ֨חַ אֲנִ֤י אֽוֹתְךָ֙ אֶל־בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אֶל־גּוֹיִ֥ם הַמּוֹרְדִ֖ים אֲשֶׁ֣ר מָרְדוּ־בִ֑י הֵ֤מָּה וַֽאֲבוֹתָם֙ פָּ֣שְׁעוּ בִ֔י עַד־עֶ֖צֶם הַיּ֥וֹם הַזֶּֽה׃
ZunzUnd er sprach zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den Kindern Jisraël, zu den Empörer-Stämmen, die sich empört haben gegen mich; sie und ihre Väter sind abgefallen von mir bis zu eben diesem Tage.
J. BreuerEr sprach zu mir: Menschheitsohn, ich sende dich zu den Söhnen Israels, zu in Empörung begriffenen Volksstämmen, die gegen mich sich empört haben: sie und ihre Väter haben wider mich gefrevelt bis auf den heutigen Tag
4
וְהַבָּנִ֗ים קְשֵׁ֤י פָנִים֙ וְחִזְקֵי־לֵ֔ב אֲנִ֛י שׁוֹלֵ֥חַ אוֹתְךָ֖ אֲלֵיהֶ֑ם וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵיהֶ֔ם כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
ZunzUnd die Söhne — harten Angesichts und verstockten Herzens sind sie, zu denen ich dich sende, und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr.
J. Breuerund die Söhne sind harten Gesichts und starren Herzens — zu ihnen sende ich dich und sprich zu ihnen: So hat Gott, mein Herr, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbarende Gott gesprochen!
5
וְהֵ֙מָּה֙ אִם־יִשְׁמְע֣וּ וְאִם־יֶחְדָּ֔לוּ כִּ֛י בֵּ֥ית מְרִ֖י הֵ֑מָּה וְיָ֣דְע֔וּ כִּ֥י נָבִ֖יא הָיָ֥ה בְתוֹכָֽם׃ {פ}
ZunzUnd sie, mögen sie hören, oder es lassen — denn ein widerspenstiges Geschlecht sind sie — so sollen sie doch wissen, daß ein Prophet war unter ihnen.
J. BreuerSie aber mögen es hören, mögen es lassen — denn ein Haus des Ungehorsams sind sie, so werden sie doch erfahren, dass ein Prophet unter ihnen gewesen.
6
וְאַתָּ֣ה בֶן־אָ֠דָ֠ם אַל־תִּירָ֨א מֵהֶ֜ם וּמִדִּבְרֵיהֶ֣ם אַל־תִּירָ֗א כִּ֣י סָרָבִ֤ים וְסַלּוֹנִים֙ אוֹתָ֔ךְ וְאֶל־עַקְרַבִּ֖ים אַתָּ֣ה יוֹשֵׁ֑ב מִדִּבְרֵיהֶ֤ם אַל־תִּירָא֙ וּמִפְּנֵיהֶ֣ם אַל־תֵּחָ֔ת כִּ֛י בֵּ֥ית מְרִ֖י הֵֽמָּה׃
ZunzUnd du, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, auch vor ihren Reden fürchte dich nicht, obschon Brennesseln und Dornen mit dir sind, und du bei Scorpionen wohnst — vor ihren Reden fürchte dich nicht, und vor ihrem Angesicht zage nicht, denn ein widerspenstiges Geschlecht sind sie.
J. BreuerUnd du, Menschheitsohn, fürchte dich nicht vor ihnen, und vor ihren Worten fürchte dich nicht, denn Disteln und Dornen sind bei dir, und bei Skorpionen weilst du; nicht fürchte dich vor ihren Worten und nicht zittere vor ihnen, auch wenn sie ein Haus des Ungehorsams sind.
7
וְדִבַּרְתָּ֤ אֶת־דְּבָרַי֙ אֲלֵיהֶ֔ם אִֽם־יִשְׁמְע֖וּ וְאִם־יֶחְדָּ֑לוּ כִּ֥י מְרִ֖י הֵֽמָּה׃ {פ}
ZunzUnd rede meine Worte zu ihnen, sie mögen hören oder es lassen; denn widerspenstig sind sie.
J. BreuerDu sprichst meine Worte zu ihnen, sie mögen hören, sie mögen es lassen, denn Inbegriff des Ungehorsams sind sie.
8
וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֗ם שְׁמַע֙ אֵ֤ת אֲשֶׁר־אֲנִי֙ מְדַבֵּ֣ר אֵלֶ֔יךָ אַל־תְּהִי־מֶ֖רִי כְּבֵ֣ית הַמֶּ֑רִי פְּצֵ֣ה פִ֔יךָ וֶאֱכֹ֕ל אֵ֥ת אֲשֶׁר־אֲנִ֖י נֹתֵ֥ן אֵלֶֽיךָ׃
ZunzUnd du, Menschensohn, höre, was ich zu dir rede, sei nicht widerspenstig, wie das widerspenstige Geschlecht, öffne deinen Mund und iß, was ich dir gebe.
J. BreuerDu aber, Menschheitsohn, höre, was ich zu dir sprechen werde, biete nicht auch das Bild des Ungehorsams wie dies Haus des Ungehorsams — öffne deinen Mund und iss, was ich dir reiche.
9
וָאֶרְאֶ֕ה וְהִנֵּה־יָ֖ד שְׁלוּחָ֣ה אֵלָ֑י וְהִנֵּה־ב֖וֹ מְגִלַּת־סֵֽפֶר׃
ZunzDa sah ich, und siehe, eine Hand war ausgestreckt gegen mich, und siehe, darin war eine Schriftrolle.
J. BreuerDa sah ich und siehe, eine Hand war zu mir gestreckt, und siehe, sie hielt eine Buchrolle.
10
וַיִּפְרֹ֤שׂ אוֹתָהּ֙ לְפָנַ֔י וְהִ֥יא כְתוּבָ֖ה פָּנִ֣ים וְאָח֑וֹר וְכָת֣וּב אֵלֶ֔יהָ קִנִ֥ים וָהֶ֖גֶה וָהִֽי׃ {ס}
ZunzUnd er breitete sie aus vor mir, und sie war beschrieben inwendig und auf der Rückseite, und darauf waren geschrieben Klagen und Geseufz und Weh.
J. BreuerEr breitete sie vor mir aus, und sie war auf der Vorder- und Kehrseite beschrieben, und ihre Inschrift lautete: „Klagen“ — „Gedanken“ — und „werdendes Sein“ —.