Zweites Buch Diwrej haJamim 18 דברי הימים ב
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Übersetzung unter der Redaktion von Leopold Zunz (1838)
1
וַיְהִ֧י לִיהוֹשָׁפָ֛ט עֹ֥שֶׁר וְכָב֖וֹד לָרֹ֑ב וַיִּתְחַתֵּ֖ן לְאַחְאָֽב׃
ZunzUnd Jehoschafat hatte Reichthum und Ehre die Fülle, und verschwägerte sich mit Achab.
2
וַיֵּ֩רֶד֩ לְקֵ֨ץ שָׁנִ֤ים אֶל־אַחְאָב֙ לְשֹׁ֣מְר֔וֹן וַיִּֽזְבַּֽח־ל֨וֹ אַחְאָ֜ב צֹ֤אן וּבָקָר֙ לָרֹ֔ב וְלָעָ֖ם אֲשֶׁ֣ר עִמּ֑וֹ וַיְסִיתֵ֕הוּ לַעֲל֖וֹת אֶל־רָמֹ֥ת גִּלְעָֽד׃
ZunzUnd er kam herab, nach Verlauf von (einigen) Jahren, zu Achab nach Schomron, und Achab schlachtete für ihn Schafe und Rinder die Fülle, und für die Leute, die bei ihm waren, und überredete ihn, hinaufzuziehen gen Ramot Gilead.
3
וַיֹּ֜אמֶר אַחְאָ֣ב מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֗ל אֶל־יְהֽוֹשָׁפָט֙ מֶ֣לֶךְ יְהוּדָ֔ה הֲתֵלֵ֥ךְ עִמִּ֖י רָמֹ֣ת גִּלְעָ֑ד וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ כָּמ֤וֹנִי כָמ֙וֹךָ֙ וּכְעַמְּךָ֣ עַמִּ֔י וְעִמְּךָ֖ בַּמִּלְחָמָֽה׃
ZunzUnd Achab, der König von Jisraél, sprach zu Jehoschafat, dem Könige von Jehudah: Willst du mit mir ziehen gen Ramot Gilead? Und er sprach zu ihm: Ich wie du, und dein Volk wie mein Volk, und mit dir in den Krieg!
4
וַיֹּ֥אמֶר יְהוֹשָׁפָ֖ט אֶל־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֑ל דְּרׇשׁ־נָ֥א כַיּ֖וֹם אֶת־דְּבַ֥ר יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd Jehoschafat sprach zum Könige von Jisraél: Befrage doch heute das Wort des Ewigen
5
וַיִּקְבֹּ֨ץ מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֥ל אֶֽת־הַנְּבִאִים֮ אַרְבַּ֣ע מֵא֣וֹת אִישׁ֒ וַיֹּ֣אמֶר אֲלֵהֶ֗ם הֲנֵלֵ֞ךְ אֶל־רָמֹ֥ת גִּלְעָ֛ד לַמִּלְחָמָ֖ה אִם־אֶחְדָּ֑ל וַיֹּאמְר֣וּ עֲלֵ֔ה וְיִתֵּ֥ן הָאֱלֹהִ֖ים בְּיַ֥ד הַמֶּֽלֶךְ׃
ZunzDa versammelte der König von Jisraél die Propheten, vier hundert Mann, und sprach zu ihnen: Sollen wir ziehen gen Ramot Gilead in den Krieg, oder soll ich es unterlassen? Und sie sprachen: Ziehe hinauf und Gott wird es geben in die Hand des Königs.
6
וַיֹּ֙אמֶר֙ יְה֣וֹשָׁפָ֔ט הַאֵ֨ין פֹּ֥ה נָבִ֛יא לַיהֹוָ֖ה ע֑וֹד וְנִדְרְשָׁ֖ה מֵאֹתֽוֹ׃
ZunzUnd Jehoschafat sprach: Ist hier kein Prophet des Ewigen weiter, daß wir durch ihn befragen?
7
וַיֹּ֣אמֶר מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֣ל ׀ אֶֽל־יְהוֹשָׁפָ֡ט ע֣וֹד אִישׁ־אֶחָ֡ד לִדְרוֹשׁ֩ אֶת־יְהֹוָ֨ה מֵאֹת֜וֹ וַאֲנִ֣י שְׂנֵאתִ֗יהוּ כִּֽי־אֵ֠ינֶ֠נּוּ מִתְנַבֵּ֨א עָלַ֤י לְטוֹבָה֙ כִּ֣י כׇל־יָמָ֣יו לְרָעָ֔ה ה֖וּא מִיכָ֣יְהוּ בֶן־יִמְלָ֑א וַיֹּ֙אמֶר֙ יְה֣וֹשָׁפָ֔ט אַל־יֹאמַ֥ר הַמֶּ֖לֶךְ כֵּֽן׃
ZunzUnd der König von Jisraél sprach zu Jehoschafat: Noch ein Mann ist da, durch den der Ewige zu befragen ist, aber ich hasse ihn, denn er weissaget mir nichts Gutes, sondern alle Zeit Böses; es ist Michaihu, Sohn Jimla. Und Jehoschafat sprach: Spreche doch der König nicht also.
8
וַיִּקְרָא֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל אֶל־סָרִ֖יס אֶחָ֑ד וַיֹּ֕אמֶר מַהֵ֖ר (מיכהו) [מִיכָ֥יְהוּ] בֶן־יִמְלָֽא׃
ZunzUnd der König von Jisraél rief einen Hofbedienten, und sprach: Schnell herbei Michaihu, Sohn Jimla!
9
וּמֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֡ל וִיהוֹשָׁפָ֣ט מֶלֶךְ־יְהוּדָ֡ה יוֹשְׁבִים֩ אִ֨ישׁ עַל־כִּסְא֜וֹ מְלֻבָּשִׁ֤ים בְּגָדִים֙ וְיֹשְׁבִ֣ים בְּגֹ֔רֶן פֶּ֖תַח שַׁ֣עַר שֹׁמְר֑וֹן וְכׇ֨ל־הַנְּבִיאִ֔ים מִֽתְנַבְּאִ֖ים לִפְנֵיהֶֽם׃
ZunzUnd der König von Jisraél und Jehoschafat, König von Jehudah, saßen jeder auf seinem Throne, angethan mit (Königs)kleidern, und saßen in einer Tenne, am Eingang des Thores von Schomron, und alle Propheten weissagten vor ihnen.
10
וַיַּ֥עַשׂ ל֛וֹ צִדְקִיָּ֥הוּ בֶֽן־כְּנַעֲנָ֖ה קַרְנֵ֣י בַרְזֶ֑ל וַיֹּ֙אמֶר֙ כֹּֽה־אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה בְּאֵ֛לֶּה תְּנַגַּ֥ח אֶת־אֲרָ֖ם עַד־כַּלּוֹתָֽם׃
ZunzDa machte sich Zidkijahu, Sohn Kenaanah, eiserne Hörner, und sprach: So spricht der Ewige: Mit diesen wirst du Aram stoßen bis zu ihrer Vernichtung.
11
וְכׇ֨ל־הַנְּבִאִ֔ים נִבְּאִ֥ים כֵּ֖ן לֵאמֹ֑ר עֲלֵ֞ה רָמֹ֤ת גִּלְעָד֙ וְהַצְלַ֔ח וְנָתַ֥ן יְהֹוָ֖ה בְּיַ֥ד הַמֶּֽלֶךְ׃
ZunzUnd alle Propheten weissagten dasselbe und sprachen: Ziehe hinauf gen Ramot Gilead und sei siegreich! Denn der Ewige wird es geben in die Hand des Königs.
12
וְהַמַּלְאָ֞ךְ אֲשֶׁר־הָלַ֣ךְ ׀ לִקְרֹ֣א לְמִיכָ֗יְהוּ דִּבֶּ֤ר אֵלָיו֙ לֵאמֹ֔ר הִנֵּ֞ה דִּבְרֵ֧י הַנְּבִאִ֛ים פֶּה־אֶחָ֥ד ט֖וֹב אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ וִיהִי־נָ֧א דְבָרְךָ֛ כְּאַחַ֥ד מֵהֶ֖ם וְדִבַּ֥רְתָּ טּֽוֹב׃
ZunzUnd der Bote, der hinging, Michaihu zu rufen, redete zu ihm und sprach: Siehe, die Worte der Propheten sind einstimmig gut für den König, so sei nun dein Wort wie eines von ihnen, und rede Gutes.
13
וַיֹּ֖אמֶר מִיכָ֑יְהוּ חַי־יְהֹוָ֕ה כִּ֛י אֶת־אֲשֶׁר־יֹאמַ֥ר אֱלֹהַ֖י אֹת֥וֹ אֲדַבֵּֽר׃
ZunzUnd Michaihu sprach: So wahr der Ewige lebt, das, was mein Gott sprechen wird, das werd' ich reden.
14
וַיָּבֹא֮ אֶל־הַמֶּ֒לֶךְ֒ וַיֹּ֨אמֶר הַמֶּ֜לֶךְ אֵלָ֗יו מִיכָה֙ הֲנֵלֵ֞ךְ אֶל־רָמֹ֥ת גִּלְעָ֛ד לַמִּלְחָמָ֖ה אִם־אֶחְדָּ֑ל וַיֹּ֙אמֶר֙ עֲל֣וּ וְהַצְלִ֔יחוּ וְיִנָּתְנ֖וּ בְּיֶדְכֶֽם׃
ZunzUnd er kam zum Könige, und der König sprach zu ihm: Michah, sollen wir ziehen gen Ramot Gilead in den Krieg, oder soll ich es unterlassen? Und er sprach: Ziehet hinauf und seid siegreich! denn sie werden in eure Hand gegeben.
15
וַיֹּ֤אמֶר אֵלָיו֙ הַמֶּ֔לֶךְ עַד־כַּמֶּ֥ה פְעָמִ֖ים אֲנִ֣י מַשְׁבִּיעֶ֑ךָ אֲ֠שֶׁ֠ר לֹֽא־תְדַבֵּ֥ר אֵלַ֛י רַק־אֱמֶ֖ת בְּשֵׁ֥ם יְהֹוָֽה׃
ZunzUnd der König sprach zu ihm: Wie viele Male noch soll ich dich beschwören, daß du zu mir bloß Wahrheit reden sollst im Namen des Ewigen?
16
וַיֹּ֗אמֶר רָאִ֤יתִי אֶת־כׇּל־יִשְׂרָאֵל֙ נְפוֹצִ֣ים עַל־הֶהָרִ֔ים כַּצֹּ֕אן אֲשֶׁ֥ר אֵין־לָהֶ֖ן רֹעֶ֑ה וַיֹּ֤אמֶר יְהֹוָה֙ לֹֽא־אֲדֹנִ֣ים לָאֵ֔לֶּה יָשׁ֥וּבוּ אִישׁ־לְבֵית֖וֹ בְּשָׁלֽוֹם׃
ZunzUnd er sprach: Ich habe gesehen ganz Jisraél zersprengt auf den Bergen, wie Schafe, die keinen Hirten haben; und der Ewige sprach: Diese haben keinen Herrn; kehren sie heim, jeglicher in sein Haus, in Frieden.
17
וַיֹּ֥אמֶר מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֖ל אֶל־יְהוֹשָׁפָ֑ט הֲלֹא֙ אָמַ֣רְתִּי אֵלֶ֔יךָ לֹא־יִתְנַבֵּ֥א עָלַ֛י ט֖וֹב כִּ֥י אִם־לְרָֽע׃ {ס}
ZunzUnd der König von Jisraél sprach zu Jehoschafat: Hab' ich dir nicht gesagt: Er weissagt für mich nichts Gutes, sondern nur Böses?
18
וַיֹּ֕אמֶר לָכֵ֖ן שִׁמְע֣וּ דְבַר־יְהֹוָ֑ה רָאִ֤יתִי אֶת־יְהֹוָה֙ יוֹשֵׁ֣ב עַל־כִּסְא֔וֹ וְכׇל־צְבָ֤א הַשָּׁמַ֙יִם֙ עֹמְדִ֔ים עַל־יְמִינ֖וֹ וּשְׂמֹאלֽוֹ׃
ZunzDa sprach er: Nun denn, höret das Wort des Ewigen: Ich habe gesehen den Ewigen sitzend auf seinem Thron, und das ganze Heer des Himmels stand zu seiner Rechten und seiner Linken.
19
וַיֹּ֣אמֶר יְהֹוָ֗ה מִ֤י יְפַתֶּה֙ אֶת־אַחְאָ֣ב מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֔ל וְיַ֕עַל וְיִפֹּ֖ל בְּרָמ֣וֹת גִּלְעָ֑ד וַיֹּ֕אמֶר זֶ֚ה אֹמֵ֣ר כָּ֔כָה וְזֶ֖ה אֹמֵ֥ר כָּֽכָה׃
ZunzUnd der Ewige sprach: Wer will bethören Achab, den König von Jisraél, daß er hinauf ziehe und falle in Ramot Gilead? Und es sprachen — der eine sprach dieses, und der andere sprach jenes.
20
וַיֵּצֵ֣א הָר֗וּחַ וַֽיַּעֲמֹד֙ לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֔ה וַיֹּ֖אמֶר אֲנִ֣י אֲפַתֶּ֑נּוּ וַיֹּ֧אמֶר יְהֹוָ֛ה אֵלָ֖יו בַּמָּֽה׃
ZunzDa trat heraus ein Geist und trat vor das Antlitz des Ewigen, und sprach: Ich will ihn bethören. Und der Ewige sprach zu ihm: Womit?
21
וַיֹּ֗אמֶר אֵצֵא֙ וְהָיִ֙יתִי֙ לְר֣וּחַ שֶׁ֔קֶר בְּפִ֖י כׇּל־נְבִיאָ֑יו וַיֹּ֗אמֶר תְּפַתֶּה֙ וְגַם־תּוּכָ֔ל צֵ֖א וַעֲשֵׂה־כֵֽן׃
ZunzUnd er sprach: Ich will ausgehen, und zum Geist der Lüge werden in dem Munde all seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst bethören und wirst es auch ausrichten; gehe hin und thue also.
22
וְעַתָּ֗ה הִנֵּ֨ה נָתַ֤ן יְהֹוָה֙ ר֣וּחַ שֶׁ֔קֶר בְּפִ֖י נְבִיאֶ֣יךָ אֵ֑לֶּה וַֽיהֹוָ֔ה דִּבֶּ֥ר עָלֶ֖יךָ רָעָֽה׃ {ס}
ZunzUnd nun, siehe, es hat der Ewige einen Geist der Lüge gelegt in den Mund dieser deiner Propheten. Aber der Ewige hat Unglück über dich verheißen.
23
וַיִּגַּשׁ֙ צִדְקִיָּ֣הוּ בֶֽן־כְּנַעֲנָ֔ה וַיַּ֥ךְ אֶת־מִיכָ֖יְהוּ עַל־הַלֶּ֑חִי וַיֹּ֗אמֶר אֵ֣י זֶ֤ה הַדֶּ֙רֶךְ֙ עָבַ֧ר רוּחַ־יְהֹוָ֛ה מֵאִתִּ֖י לְדַבֵּ֥ר אֹתָֽךְ׃
ZunzDa trat heran Zidkijahu, Sohn Kenaanah, und schlug den Michaihu auf den Backen und sprach: Welchen Weg ist der Geist des Ewigen von mir gegangen, mit dir zu reden?
24
וַיֹּ֣אמֶר מִיכָ֔יְהוּ הִנְּךָ֥ רֹאֶ֖ה בַּיּ֣וֹם הַה֑וּא אֲשֶׁ֥ר תָּב֛וֹא חֶ֥דֶר בְּחֶ֖דֶר לְהֵחָבֵֽא׃
ZunzUnd Michaihu sprach: Siehe, du sollst ihn sehen an demselben Tage, wo du hineingehen wirst in das entlegenste Gemach, um dich zu verstecken.
25
וַיֹּ֙אמֶר֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל קְחוּ֙ אֶת־מִיכָ֔יְהוּ וַהֲשִׁיבֻ֖הוּ אֶל־אָמ֣וֹן שַׂר־הָעִ֑יר וְאֶל־יוֹאָ֖שׁ בֶּן־הַמֶּֽלֶךְ׃
ZunzUnd der König von Jisraél sprach: Nehmet den Michaihu, und führet ihn zurück zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joasch, dem Sohne des Königs,
26
וַאֲמַרְתֶּ֗ם כֹּ֚ה אָמַ֣ר הַמֶּ֔לֶךְ שִׂ֥ימוּ זֶ֖ה בֵּ֣ית הַכֶּ֑לֶא וְהַאֲכִלֻ֜הוּ לֶ֤חֶם לַ֙חַץ֙ וּמַ֣יִם לַ֔חַץ עַ֖ד שׁוּבִ֥י בְשָׁלֽוֹם׃
ZunzUnd sprechet: So hat der König gesprochen: Thuet diesen in das Gefängniß, und gebet ihm zu essen knapp Brod und knapp Wasser, bis ich in Frieden heimkehre.
27
וַיֹּ֣אמֶר מִיכָ֔יְהוּ אִם־שׁ֤וֹב תָּשׁוּב֙ בְּשָׁל֔וֹם לֹא־דִבֶּ֥ר יְהֹוָ֖ה בִּ֑י וַיֹּ֕אמֶר שִׁמְע֖וּ עַמִּ֥ים כֻּלָּֽם׃
ZunzUnd Michaihu sprach: Wenn du in Frieden heimkehrst, so hat der Ewige nicht durch mich geredet. Und er sprach: Hört es, Völker, alle!
28
וַיַּ֧עַל מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֛ל וִיהוֹשָׁפָ֥ט מֶלֶךְ־יְהוּדָ֖ה אֶל־רָמֹ֥ת גִּלְעָֽד׃
ZunzUnd es zogen hinauf der König von Jisraél und Jehoschafat, König von Jehudah, gen Ramot Gilead.
29
וַיֹּ֩אמֶר֩ מֶ֨לֶךְ יִשְׂרָאֵ֜ל אֶל־יְהוֹשָׁפָ֗ט הִתְחַפֵּשׂ֙ וָב֣וֹא בַמִּלְחָמָ֔ה וְאַתָּ֖ה לְבַ֣שׁ בְּגָדֶ֑יךָ וַיִּתְחַפֵּשׂ֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל וַיָּבֹ֖אוּ בַּמִּלְחָמָֽה׃
ZunzUnd der König von Jisraél sprach zu Jehoschafat: Ich muß mich verkleiden und in die Schlacht gehen; du aber lege deine Kleider an. Und so verkleidete sich der König von Jisraél, und sie gingen in die Schlacht.
30
וּמֶ֣לֶךְ אֲרָ֡ם צִוָּה֩ אֶת־שָׂרֵ֨י הָרֶ֤כֶב אֲשֶׁר־לוֹ֙ לֵאמֹ֔ר לֹ֚א תִּלָּ֣חֲמ֔וּ אֶת־הַקָּטֹ֖ן אֶת־הַגָּד֑וֹל כִּ֛י אִֽם־אֶת־מֶ֥לֶךְ יִשְׂרָאֵ֖ל לְבַדּֽוֹ׃
ZunzUnd der König von Aram hatte geboten seinen Obersten der Wagen, und gesprochen: Ihr sollt nicht streiten, weder mit einem Geringen, noch mit einem Großen, sondern nur mit dem Könige von Jisraél.
31
וַיְהִ֡י כִּרְאוֹת֩ שָׂרֵ֨י הָרֶ֜כֶב אֶת־יְהוֹשָׁפָ֗ט וְהֵ֤מָּה אָֽמְרוּ֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֣ל ה֔וּא וַיָּסֹ֥בּוּ עָלָ֖יו לְהִלָּחֵ֑ם וַיִּזְעַ֤ק יְהֽוֹשָׁפָט֙ וַיהֹוָ֣ה עֲזָר֔וֹ וַיְסִיתֵ֥ם אֱלֹהִ֖ים מִמֶּֽנּוּ׃
ZunzUnd es geschah, wie die Obersten der Wagen den Jehoschafat sahen — denn sie sprachen: das ist der König von Jisraél —, da wandten sie sich gegen ihn, um zu streiten. Und Jehoschafat schrie, und der Ewige stand ihm bei, und Gott führte sie von ihm ab.
32
וַיְהִ֗י כִּרְאוֹת֙ שָׂרֵ֣י הָרֶ֔כֶב כִּ֥י לֹֽא־הָיָ֖ה מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֑ל וַיָּשׁ֖וּבוּ מֵאַחֲרָֽיו׃
ZunzUnd es geschah, wie die Obersten der Wagen sahen, daß es nicht der König von Jisraél war, so zogen sie von ihm ab.
33
וְאִ֗ישׁ מָשַׁ֤ךְ בַּקֶּ֙שֶׁת֙ לְתֻמּ֔וֹ וַיַּךְ֙ אֶת־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל בֵּ֥ין הַדְּבָקִ֖ים וּבֵ֣ין הַשִּׁרְיָ֑ן וַיֹּ֣אמֶר לָרַכָּ֗ב הֲפֹ֧ךְ (ידיך) [יָדְךָ֛] וְהוֹצֵאתַ֥נִי מִן־הַֽמַּחֲנֶ֖ה כִּ֥י הׇֽחֳלֵֽיתִי׃
ZunzUnd ein Mann spannte von ungefähr den Bogen, und traf den König von Jisraél zwischen die Fugen und den Harnisch; und er sprach zu dem Wagenlenker: Wende um und führe mich aus dem Lager, denn ich bin verwundet worden.
34
וַתַּ֤עַל הַמִּלְחָמָה֙ בַּיּ֣וֹם הַה֔וּא וּמֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֗ל הָיָ֨ה מַעֲמִ֧יד בַּמֶּרְכָּבָ֛ה נֹ֥כַח אֲרָ֖ם עַד־הָעָ֑רֶב וַיָּ֕מׇת לְעֵ֖ת בּ֥וֹא הַשָּֽׁמֶשׁ׃
ZunzUnd die Schlacht nahm überhand an diesem Tage, und der König von Jisraél blieb stehend in dem Wagen, Aram gegenüber, bis zum Abend. Und er starb zur Zeit des Sonnenunterganges.