Erstes Buch Schmuel 20 שמואל א
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Haftarot in diesem Kapitel:
Schabbat Erew Rosch Chodesch (Machar Chodesch)
1
וַיִּבְרַ֣ח דָּוִ֔ד (מנוות) [מִנָּי֖וֹת] בָּרָמָ֑ה וַיָּבֹ֞א וַיֹּ֣אמֶר ׀ לִפְנֵ֣י יְהוֹנָתָ֗ן מֶ֤ה עָשִׂ֙יתִי֙ מֶֽה־עֲוֺנִ֤י וּמֶֽה־חַטָּאתִי֙ לִפְנֵ֣י אָבִ֔יךָ כִּ֥י מְבַקֵּ֖שׁ אֶת־נַפְשִֽׁי׃
BernfeldDavid floh aus Najot in Rama und kam zu Jonatan, dem er klagte: Was habe ich getan, was ist meine Schuld und meine Sünde gegen deinen Vater, dass er mir nach dem Leben trachtet?
ZunzUnd Dawid floh aus Najot in Ramah und kam und sprach vor Jehonatan: Was hab' ich gethan, was ist meine Schuld und was ist meine Sünde gegen deinen Vater, daß er mir nach dem Leben trachtet?
2
וַיֹּ֨אמֶר ל֣וֹ חָלִ֘ילָה֮ לֹ֣א תָמוּת֒ הִנֵּ֡ה (לו עשה) [לֹֽא־יַעֲשֶׂ֨ה] אָבִ֜י דָּבָ֣ר גָּד֗וֹל א֚וֹ דָּבָ֣ר קָטֹ֔ן וְלֹ֥א יִגְלֶ֖ה אֶת־אׇזְנִ֑י וּמַדּ֩וּעַ֩ יַסְתִּ֨יר אָבִ֥י מִמֶּ֛נִּי אֶת־הַדָּבָ֥ר הַזֶּ֖ה אֵ֥ין זֹֽאת׃
BernfeldJonatan antwortete: Das sei fern, du sollst nicht getötet werden! Mein Vater wird weder eine große noch eine kleine Sache unternehmen, ohne sie mir zu offenbaren, und warum sollte mein Vater diese Sache mir verheimlichen? Das ist nicht also.
ZunzUnd er sprach zu ihm: Das sei fern, du sollst nicht sterben! Siehe, mein Vater wird weder eine große noch eine kleine Sache thun, daß er sie mir nicht offenbarte, und warum sollte mein Vater diese Sache mir verheimlichen? das ist nicht also.
3
וַיִּשָּׁבַ֨ע ע֜וֹד דָּוִ֗ד וַיֹּ֙אמֶר֙ יָדֹ֨עַ יָדַ֜ע אָבִ֗יךָ כִּֽי־מָצָ֤אתִי חֵן֙ בְּעֵינֶ֔יךָ וַיֹּ֛אמֶר אַל־יֵֽדַע־זֹ֥את יְהוֹנָתָ֖ן פֶּן־יֵעָצֵ֑ב וְאוּלָ֗ם חַי־יְהֹוָה֙ וְחֵ֣י נַפְשֶׁ֔ךָ כִּ֣י כְפֶ֔שַׂע בֵּינִ֖י וּבֵ֥ין הַמָּֽוֶת׃
BernfeldAber David versicherte ihm nochmals und sprach: Gewusst hat dein Vater, dass ich Gunst gefunden in deinen Augen, da dachte er: Das soll Jonatan nicht wissen, er möchte sich darüber grämen. Jedoch so wahr der Herr lebt und du lebst, kaum ein Schritt ist zwischen mir und dem Tode.
ZunzAber Dawid schwur nochmals und sprach: Gewußt hat dein Vater, daß ich Gunst gefunden in deinen Augen, und er dachte: das soll Jehonatan nicht wissen, er möchte sich härmen. Jedoch so wahr der Ewige lebt und deine Seele lebt, kaum ein Schritt ist zwischen mir und dem Tode.
4
וַיֹּ֥אמֶר יְהוֹנָתָ֖ן אֶל־דָּוִ֑ד מַה־תֹּאמַ֥ר נַפְשְׁךָ֖ וְאֶעֱשֶׂה־לָּֽךְ׃ {פ}
BernfeldDa sprach Jonatan zu David: Was du von mir wünschest, will ich dir tun.
ZunzDa sprach Jehonatan zu Dawid: Was deine Seele spricht, will ich dir thun.
5
וַיֹּ֨אמֶר דָּוִ֜ד אֶל־יְהוֹנָתָ֗ן הִֽנֵּה־חֹ֙דֶשׁ֙ מָחָ֔ר וְאָנֹכִ֛י יָשֹׁב־אֵשֵׁ֥ב עִם־הַמֶּ֖לֶךְ לֶאֱכ֑וֹל וְשִׁלַּחְתַּ֙נִי֙ וְנִסְתַּרְתִּ֣י בַשָּׂדֶ֔ה עַ֖ד הָעֶ֥רֶב הַשְּׁלִשִֽׁית׃
BernfeldDavid riet dem Jonatan: Siehe, morgen ist Neumond; gewöhnlich sitze ich dann mit dem König beim Mahle, lasse mich aber ziehen, ich will mich verbergen auf dem Felde bis zum dritten Abend.
ZunzUnd Dawid sprach zu Jehonatan: Siehe, Neumond ist morgen und ich werde mit dem Könige beim Mahle sitzen; so lasse du mich ziehen, und ich will mich verbergen auf dem Felde bis zum dritten Abend.
6
אִם־פָּקֹ֥ד יִפְקְדֵ֖נִי אָבִ֑יךָ וְאָמַרְתָּ֗ נִשְׁאֹל֩ נִשְׁאַ֨ל מִמֶּ֤נִּי דָוִד֙ לָרוּץ֙ בֵּֽית־לֶ֣חֶם עִיר֔וֹ כִּ֣י זֶ֧בַח הַיָּמִ֛ים שָׁ֖ם לְכׇל־הַמִּשְׁפָּחָֽה׃
BernfeldWenn mich dein Vater vermissen sollte, so sprich: Empfohlen hat sich David bei mir, zu eilen nach seiner Vaterstadt Bet-Lehem; denn das Jahresopfer ist dort für das ganze Geschlecht.
ZunzWenn mich dein Vater vermissen sollte, so sprich: Ausgebeten hat sich Dawid von mir, zu eilen nach Bet Lechem seiner Vaterstadt; denn das Jahresopfer ist dort für das ganze Geschlecht.
7
אִם־כֹּ֥ה יֹאמַ֛ר ט֖וֹב שָׁל֣וֹם לְעַבְדֶּ֑ךָ וְאִם־חָרֹ֤ה יֶחֱרֶה֙ ל֔וֹ דַּ֕ע כִּֽי־כָלְתָ֥ה הָרָעָ֖ה מֵעִמּֽוֹ׃
BernfeldWenn er also spricht: Gut, so ist Friede deinem Knecht. Wenn es ihn aber verdrießt, so wisse, dass mein Verderben bei ihm beschlossen ist.
ZunzWenn er also spricht: Gut! so ist Friede deinem Knechte; wenn es ihn aber verdrießt, so wisse, daß fertig ist das Unheil von seiner Seite.
8
וְעָשִׂ֤יתָֽ חֶ֙סֶד֙ עַל־עַבְדֶּ֔ךָ כִּ֚י בִּבְרִ֣ית יְהֹוָ֔ה הֵבֵ֥אתָ אֶֽת־עַבְדְּךָ֖ עִמָּ֑ךְ וְאִם־יֶשׁ־בִּ֤י עָוֺן֙ הֲמִיתֵ֣נִי אַ֔תָּה וְעַד־אָבִ֖יךָ לָמָּה־זֶּ֥ה תְבִיאֵֽנִי׃ {פ}
BernfeldErweise dann Liebe deinem Knecht, denn in einen treuen Bund hast du deinen Knecht mit dir treten lassen; wenn aber an mir eine Schuld ist, so töte du mich. Doch wozu willst du mich vor deinen Vater bringen?
ZunzSo erweise Liebe an deinem Knechte, denn in einen Bund des Ewigen hast du deinen Knecht mit dir treten lassen; wenn aber an mir eine Schuld ist, so tödte du mich; doch wozu willst du mich vor deinen Vater bringen?
9
וַיֹּ֥אמֶר יְהוֹנָתָ֖ן חָלִ֣ילָה לָּ֑ךְ כִּ֣י ׀ אִם־יָדֹ֣עַ אֵדַ֗ע כִּֽי־כָלְתָ֨ה הָרָעָ֜ה מֵעִ֤ם אָבִי֙ לָב֣וֹא עָלֶ֔יךָ וְלֹ֥א אֹתָ֖הּ אַגִּ֥יד לָֽךְ׃ {ס}
BernfeldJonatan erwiderte: Das sei fern von dir, ssolches von mir zu denken!. Wenn ich weiß, dass beschlossen ist das Unheil seitens meines Vaters, über dich zu kommen, sollte ich es dir nicht sagen?
ZunzUnd Jehonatan sprach: Das sei fern von dir, wenn ich weiß, daß fertig ist das Unheil von Seiten meines Vaters über dich zu kommen, und ich es dir nicht sagen sollte.
10
וַיֹּ֤אמֶר דָּוִד֙ אֶל־יְה֣וֹנָתָ֔ן מִ֖י יַגִּ֣יד לִ֑י א֛וֹ מַה־יַּעַנְךָ֥ אָבִ֖יךָ קָשָֽׁה׃ {ס}
BernfeldDavid sprach zu Jonatan; Wer wird mir dies sagen, wenn dir dein Vater Hartes entgegnet hat?
ZunzUnd Dawid sprach zu Jehonatan: Wer wird mir das sagen? oder was dir dein Vater Hartes entgegnet?
11
וַיֹּ֤אמֶר יְהוֹנָתָן֙ אֶל־דָּוִ֔ד לְכָ֖ה וְנֵצֵ֣א הַשָּׂדֶ֑ה וַיֵּצְא֥וּ שְׁנֵיהֶ֖ם הַשָּׂדֶֽה׃ {ס}
BernfeldDa sprach Jonatan zu David: Komm, lass uns auf das Feld gehen; sie gingen beide auf das Feld hinaus.
ZunzDa sprach Jehonatan zu Dawid: Komm laß uns auf das Feld gehen, und sie gingen beide auf das Feld.
12
וַיֹּ֨אמֶר יְהוֹנָתָ֜ן אֶל־דָּוִ֗ד יְהֹוָ֞ה אֱלֹהֵ֤י יִשְׂרָאֵל֙ כִּֽי־אֶחְקֹ֣ר אֶת־אָבִ֗י כָּעֵ֤ת ׀ מָחָר֙ הַשְּׁלִשִׁ֔ית וְהִנֵּה־ט֖וֹב אֶל־דָּוִ֑ד וְלֹא־אָז֙ אֶשְׁלַ֣ח אֵלֶ֔יךָ וְגָלִ֖יתִי אֶת־אׇזְנֶֽךָ׃
BernfeldJonatan sprach dann zu David: Der Herr, der Gott Israels [mag Zeuge sein], wenn ich übermorgen um diese Zeit meinen Vater ausforsche, und er ist gut auf David, und ich dann nicht zu dir schicke und es dir mitteile,
ZunzUnd Jehonatan sprach zu Dawid: Der Ewige, der Gott Jisraël's—wenn ich ausforsche meinen Vater um diese Zeit übermorgen, und siehe, er ist gut auf Dawid, und ich dann nicht zu dir schicke und es deinem Ohr eröffne,
13
כֹּה־יַעֲשֶׂה֩ יְהֹוָ֨ה לִיהוֹנָתָ֜ן וְכֹ֣ה יֹסִ֗יף כִּֽי־יֵיטִ֨ב אֶל־אָבִ֤י אֶת־הָרָעָה֙ עָלֶ֔יךָ וְגָלִ֙יתִי֙ אֶת־אׇזְנֶ֔ךָ וְשִׁלַּחְתִּ֖יךָ וְהָלַכְתָּ֣ לְשָׁל֑וֹם וִיהִ֤י יְהֹוָה֙ עִמָּ֔ךְ כַּאֲשֶׁ֥ר הָיָ֖ה עִם־אָבִֽי׃
BernfeldSo tue der Herr an Jonatan und so fahre er fort, wenn es meinem Vater gefällt, dich zu verderben, so lass ich es dir ebenfalls sagen, und du magst in Frieden ziehen, möge der Herr mit dir sein, wie er mit meinem Vater gewesen.
ZunzSo thue der Ewige an Jehonatan und so fahre er fort, wenn meinen Vater beliebt das Unheil gegen dich, so werd' ich es dir offenbaren, und lasse dich ziehen, daß du in Frieden gehest: und möge der Ewige mit dir sehn, wie er mit meinem Vater gewesen.
14
וְלֹ֖א אִם־עוֹדֶ֣נִּי חָ֑י וְלֹא־תַעֲשֶׂ֧ה עִמָּדִ֛י חֶ֥סֶד יְהֹוָ֖ה וְלֹ֥א אָמֽוּת׃
BernfeldUnd willst du mir nicht dann, wenn ich am Leben bleibe, willst du mir nicht wahre Liebe erzeigen, dass ich nicht umkomme?
ZunzWeder (möge es kommen), wenn ich noch lebe, daß du mir nicht erweisest Liebe des Ewigen, noch daß ich sterbe,
15
וְלֹֽא־תַכְרִ֧ית אֶֽת־חַסְדְּךָ֛ מֵעִ֥ם בֵּיתִ֖י עַד־עוֹלָ֑ם וְלֹ֗א בְּהַכְרִ֤ת יְהֹוָה֙ אֶת־אֹיְבֵ֣י דָוִ֔ד אִ֕ישׁ מֵעַ֖ל פְּנֵ֥י הָאֲדָמָֽה׃
BernfeldEntziehe auch niemals deine Liebe meinem Hause, auch nicht, wenn der Herr die Feinde Davids ausrottet von dem Erdboden.
ZunzUnd du abbrechest deine Liebe von meinem Hause auf ewig, auch nicht, wenn der Ewige ausrottet die Feinde Dawid's, Jeglichen von dem Erdboden hinweg.
16
וַיִּכְרֹ֥ת יְהוֹנָתָ֖ן עִם־בֵּ֣ית דָּוִ֑ד וּבִקֵּ֣שׁ יְהֹוָ֔ה מִיַּ֖ד אֹיְבֵ֥י דָוִֽד׃
BernfeldJonatan schloss mit dem Hause David einen Bund und [rief]: Der Herr möge es fordern von der Hand der Feinde Davids.
ZunzUnd Jehonatan schloß mit dem Hause Dawid einen Bund und (rief:) Der Ewige möge es fordern von der Hand der Feinde Dawid's.
17
וַיּ֤וֹסֶף יְהֽוֹנָתָן֙ לְהַשְׁבִּ֣יעַ אֶת־דָּוִ֔ד בְּאַהֲבָת֖וֹ אֹת֑וֹ כִּֽי־אַהֲבַ֥ת נַפְשׁ֖וֹ אֲהֵבֽוֹ׃ {ס}
BernfeldJonatan fuhr fort David zu beschwören bei seiner Liebe zu ihm, denn wie sein eigenes Leben liebte er ihn.
ZunzUnd Jehonatan fuhr fort Dawid zu beschwören bei seiner Liebe zu ihm, denn wie seine Seele liebte er ihn.
Haftarah Schabbat Erew Rosch Chodesch (Machar Chodesch) Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Italiener, Romanioten und Karäer beginnen hier.
18
וַיֹּאמֶר־ל֥וֹ יְהוֹנָתָ֖ן מָחָ֣ר חֹ֑דֶשׁ וְנִפְקַ֕דְתָּ כִּ֥י יִפָּקֵ֖ד מוֹשָׁבֶֽךָ׃
BernfeldJonatan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond und man wird dich vermissen, weil dein Sitz leer bleiben wird.
ZunzUnd Jehonatan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond und man wird dich vermissen, weil dein Sitz leer bleiben wird.
19
וְשִׁלַּשְׁתָּ֙ תֵּרֵ֣ד מְאֹ֔ד וּבָאתָ֙ אֶל־הַמָּק֔וֹם אֲשֶׁר־נִסְתַּ֥רְתָּ שָּׁ֖ם בְּי֣וֹם הַֽמַּעֲשֶׂ֑ה וְיָ֣שַׁבְתָּ֔ אֵ֖צֶל הָאֶ֥בֶן הָאָֽזֶל׃
BernfeldÜbermorgen gehe sehr tief hinab, dass du an den Ort kommst, wo du verborgen gewesen am Werktage, und setze dich neben den Stein Asel.
ZunzUnd übermorgen gehe sehr tief hinab, daß du an den Ort kommst, wo du verborgen gewesen am Werktage, und setze dich neben den Stein Asel.
20
וַאֲנִ֕י שְׁלֹ֥שֶׁת הַחִצִּ֖ים צִדָּ֣הֿ אוֹרֶ֑ה לְשַֽׁלַּֽח־לִ֖י לְמַטָּרָֽה׃
BernfeldIch will drei Pfeile nach dessen Seite hin abschießen, als schösse ich nach dem Ziele.
ZunzIch will drei Pfeile nach dessen Seite hin abschießen, als schösse ich nach dem Ziele.
21
וְהִנֵּה֙ אֶשְׁלַ֣ח אֶת־הַנַּ֔עַר לֵ֖ךְ מְצָ֣א אֶת־הַחִצִּ֑ים אִם־אָמֹר֩ אֹמַ֨ר לַנַּ֜עַר הִנֵּ֥ה הַחִצִּ֣ים ׀ מִמְּךָ֣ וָהֵ֗נָּה קָחֶ֧נּוּ ׀ וָבֹ֛אָה כִּי־שָׁל֥וֹם לְךָ֛ וְאֵ֥ין דָּבָ֖ר חַי־יְהֹוָֽה׃
BernfeldDann werde ich den Knaben schicken: Gehe, suche die Pfeile. Wenn ich nun zu dem Knaben spreche: Die Pfeile sind von dir herwärts, so nimm es [als gutes Zeichen] und komme; denn Friede ist dir und es ist nichts, so wahr der Herr lebt.
ZunzUnd siehe, ich werde den Knaben schikken: Gehe, suche die Pfeile. Wenn ich nun zu dem Knaben spreche: Siehe, die Pfeile sind von dir herwärts, so fass' ihn und komme; denn Friede ist dir und es ist nichts, so wahr der Ewige lebt.
22
וְאִם־כֹּ֤ה אֹמַר֙ לָעֶ֔לֶם הִנֵּ֥ה הַחִצִּ֖ים מִמְּךָ֣ וָהָ֑לְאָה לֵ֕ךְ כִּ֥י שִֽׁלַּחֲךָ֖ יְהֹוָֽה׃
BernfeldWenn ich aber zu dem Knaben also spreche: Die Pfeile sind von dir hinwärts, so gehe, denn der Herr heißt dich gehen.
ZunzWenn ich aber also spreche zu dem Buben: Siehe, die Pfeile sind von dir hinwärts, so gehe, denn der Ewige heißt dich gehen.
23
וְהַ֨דָּבָ֔ר אֲשֶׁ֥ר דִּבַּ֖רְנוּ אֲנִ֣י וָאָ֑תָּה הִנֵּ֧ה יְהֹוָ֛ה בֵּינִ֥י וּבֵינְךָ֖ עַד־עוֹלָֽם׃ {ס}
BernfeldDie Sache aber, die wir besprochen, ich und du, da ist der Herr [Zeuge] zwischen mir und dir auf ewig.
ZunzDie Sache aber, die wir besprochen, ich und du, siehe, da ist der Ewige zwischen mir und dir auf ewig.. ..
24
וַיִּסָּתֵ֥ר דָּוִ֖ד בַּשָּׂדֶ֑ה וַיְהִ֣י הַחֹ֔דֶשׁ וַיֵּ֧שֶׁב הַמֶּ֛לֶךְ (על) [אֶל־]הַלֶּ֖חֶם לֶאֱכֽוֹל׃
BernfeldDavid verbarg sich auf dem Felde. Am Neumond setzte sich der König zum Mahle um zu essen.
ZunzUnd Dawid verbarg sich auf dem Felde. Und es war am Neumond, da setzte sich der König zum Mahle um zu essen.
25
וַיֵּ֣שֶׁב הַ֠מֶּ֠לֶךְ עַל־מ֨וֹשָׁב֜וֹ כְּפַ֣עַם ׀ בְּפַ֗עַם אֶל־מוֹשַׁב֙ הַקִּ֔יר וַיָּ֙קׇם֙ יְה֣וֹנָתָ֔ן וַיֵּ֥שֶׁב אַבְנֵ֖ר מִצַּ֣ד שָׁא֑וּל וַיִּפָּקֵ֖ד מְק֥וֹם דָּוִֽד׃
BernfeldDer König saß auf seinem Sitz, wie immer, auf dem Sitzplatze an der Wand; Jonatan stand auf, Abner saß zur Seite Sauls, der Platz Davids blieb leer.
ZunzUnd der König saß auf seinem Sitze, wie jedes Mal auf dem Sitze an der Wand, und da Jehonatan aufstand, saß Abner zur Seite Schaül's und der Platz Dawid's blieb leer.
26
וְלֹא־דִבֶּ֥ר שָׁא֛וּל מְא֖וּמָה בַּיּ֣וֹם הַה֑וּא כִּ֤י אָמַר֙ מִקְרֶ֣ה ה֔וּא בִּלְתִּ֥י טָה֛וֹר ה֖וּא כִּי־לֹ֥א טָהֽוֹר׃ {ס}
BernfeldAn dem Tage sprach aber Saul nicht das Geringste, denn er dachte: Ein Zufall ist es, dass er nicht rein ist; er ist gewiss nicht rein, [dass er am Opfermahl nicht teilnehmen kann].
ZunzEs sprach aber Schaül nicht das Geringste an selbigem Tage, denn er dachte: Ein Begegniß ist es, daß er nicht rein ist; er ist gewiß nicht rein.
27
וַיְהִ֗י מִֽמׇּחֳרַ֤ת הַחֹ֙דֶשׁ֙ הַשֵּׁנִ֔י וַיִּפָּקֵ֖ד מְק֣וֹם דָּוִ֑ד {פ} וַיֹּ֤אמֶר שָׁאוּל֙ אֶל־יְהוֹנָתָ֣ן בְּנ֔וֹ מַדּ֜וּעַ לֹא־בָ֧א בֶן־יִשַׁ֛י גַּם־תְּמ֥וֹל גַּם־הַיּ֖וֹם אֶל־הַלָּֽחֶם׃
BernfeldAm folgenden Tage nach dem Neumonde, am zweiten, als der Platz Davids wiederum leer blieb, sprach Saul zu seinem Sohne Jonatan: Warum ist der Sohn Jischajs weder gestern noch heute zum Mahle gekommen?
ZunzUnd es geschah am folgenden Tage des Neumondes, am zweiten, da der Platz Dawids leer blieb, da sprach Schaül zu Jehonatan seinem Sohne: Warum ist nicht gekommen der Sohn Jischai's, so gestern, so heute zum Mahle?
28
וַיַּ֥עַן יְהוֹנָתָ֖ן אֶת־שָׁא֑וּל נִשְׁאֹ֨ל נִשְׁאַ֥ל דָּוִ֛ד מֵעִמָּדִ֖י עַד־בֵּ֥ית לָֽחֶם׃
BernfeldJonatan antwortete dem Saul: Ausgebeten hat sich David bei mir nach Bet-Lehem.
ZunzUnd Jehonatan antwortete dem Schaül: Ausgebeten hat sich Dawid bei mir nach Bet Lechem.
29
וַיֹּ֡אמֶר שַׁלְּחֵ֣נִי נָ֡א כִּ֣י זֶ֩בַח֩ מִשְׁפָּחָ֨ה לָ֜נוּ בָּעִ֗יר וְה֤וּא צִוָּה־לִי֙ אָחִ֔י וְעַתָּ֗ה אִם־מָצָ֤אתִי חֵן֙ בְּעֵינֶ֔יךָ אִמָּ֥לְטָה נָּ֖א וְאֶרְאֶ֣ה אֶת־אֶחָ֑י עַל־כֵּ֣ן לֹא־בָ֔א אֶל־שֻׁלְחַ֖ן הַמֶּֽלֶךְ׃ {ס}
BernfeldUnd er sprach: Lass mich doch ziehen, denn ein Opfer des Geschlechtes haben wir in der Stadt, und da hat mein Bruder mich entboten; wenn ich dann Gunst gefunden in deinen Augen, so lasse mich gehen, dass ich meine Brüder sehe. Darum ist er nicht gekommen zur Tafel des Königs.
ZunzUnd er sprach: Laß mich doch ziehen; denn ein Opfer des Geschlechtes haben wir in der Stadt, und da hat mein Bruder mich entboten; wenn ich dann Gunst gefunden in deinen Augen, so lasse mich doch davon gehen, daß ich meine Brüder sehe. Darum ist er nicht gekommen zur Tafel des Königs.
30
וַיִּֽחַר־אַ֤ף שָׁאוּל֙ בִּיה֣וֹנָתָ֔ן וַיֹּ֣אמֶר ל֔וֹ בֶּֽן־נַעֲוַ֖ת הַמַּרְדּ֑וּת הֲל֣וֹא יָדַ֗עְתִּי כִּֽי־בֹחֵ֤ר אַתָּה֙ לְבֶן־יִשַׁ֔י לְבׇ֨שְׁתְּךָ֔ וּלְבֹ֖שֶׁת עֶרְוַ֥ת אִמֶּֽךָ׃
BernfeldDa ergrimmte Saul heftig über Jonatan und sprach zu ihm: Du Sohn verkehrter Widerspenstigkeit! Weiß ich denn nicht, dass du den Sohn Jischajs auserkoren zu deiner Schande und zur Schändung der Keuschheit deiner Mutter?
ZunzUnd es entbrannte der Zorn des Schaül über Jehonatan und er sprach zu ihm: Du Sohn verkehrter Widerspenstigkeit! weiß ich denn nicht, daß du auserkoren den Sohn Jischai's zu deiner Schande und zur Schande der Scham deiner Mutter?
31
כִּ֣י כׇל־הַיָּמִ֗ים אֲשֶׁ֤ר בֶּן־יִשַׁי֙ חַ֣י עַל־הָאֲדָמָ֔ה לֹ֥א תִכּ֖וֹן אַתָּ֣ה וּמַלְכוּתֶ֑ךָ וְעַתָּ֗ה שְׁלַ֨ח וְקַ֤ח אֹתוֹ֙ אֵלַ֔י כִּ֥י בֶן־מָ֖וֶת הֽוּא׃ {ס}
BernfeldDenn solange der Sohn Jischajs lebt auf der Erde, wirst du und dein Königreich nicht bestehen; und nun schicke und hole ihn mir her, denn des Todes schuldig ist er.
ZunzDenn all die Tage, die der Sohn Jischai's lebt auf dem Erdboden, wirst du nicht bestehen und dein Königreich; und nun schicke und hole ihn mir her, denn des Todes schuldig ist er.
32
וַיַּ֙עַן֙ יְה֣וֹנָתָ֔ן אֶת־שָׁא֖וּל אָבִ֑יו וַיֹּ֧אמֶר אֵלָ֛יו לָ֥מָּה יוּמַ֖ת מֶ֥ה עָשָֽׂה׃
BernfeldJonatan antwortete seinem Vater Saul und sprach zu ihm also: Warum soll er sterben? was hat er getan?
ZunzUnd Jehonatan antwortete seinem Vater Schaül und sprach zu ihm: Warum soll er sterben? was hat er gethan?
33
וַיָּ֨טֶל שָׁא֧וּל אֶֽת־הַחֲנִ֛ית עָלָ֖יו לְהַכֹּת֑וֹ וַיֵּ֙דַע֙ יְה֣וֹנָתָ֔ן כִּי־כָ֥לָה הִ֛יא מֵעִ֥ם אָבִ֖יו לְהָמִ֥ית אֶת־דָּוִֽד׃ {ס}
BernfeldDa schleuderte Saul die Lanze auf ihn, um ihn zu treffen; Jonatan erkannte, dass es von seinem Vater beschlossen sei, den David zu töten.
ZunzDa schleuderte Schaül die Lanze auf ihn, um ihn zu treffen, und Jehonatan erkannte, daß es von seinem Vater beschlossen sei, den Dawid zu tödten.
34
וַיָּ֧קׇם יְהוֹנָתָ֛ן מֵעִ֥ם הַשֻּׁלְחָ֖ן בׇּחֳרִי־אָ֑ף וְלֹֽא־אָכַ֞ל בְּיוֹם־הַחֹ֤דֶשׁ הַשֵּׁנִי֙ לֶ֔חֶם כִּ֤י נֶעְצַב֙ אֶל־דָּוִ֔ד כִּ֥י הִכְלִמ֖וֹ אָבִֽיו׃ {ס}
BernfeldJonatan stand heftig erregt von der Tafel auf; er aß nicht am zweiten Tage des Neumondes vom Mahl, denn er war betrübt um David und auch, weil der Vater ihn geschmäht hatte.
ZunzUnd aufstand Jehonatan von der Tafel in glühendem Zorn, und aß nicht am zweiten Tage des Neumondes vom Mahl, denn er war betrübt um Dawid; denn es hatte ihn geschmäht sein Vater.
35
וַיְהִ֣י בַבֹּ֔קֶר וַיֵּצֵ֧א יְהוֹנָתָ֛ן הַשָּׂדֶ֖ה לְמוֹעֵ֣ד דָּוִ֑ד וְנַ֥עַר קָטֹ֖ן עִמּֽוֹ׃
BernfeldAm Morgen ging Jonatan auf das Feld hinaus, an den Ort des Zusammentreffens mit David; ein kleiner Knabe war mit ihm.
ZunzUnd es geschah am Morgen, da ging Jehonatan auf das Feld hinaus an den Ort des Zusammentreffens mit Dawid, und ein kleiner Knabe mit ihm.
36
וַיֹּ֣אמֶר לְנַֽעֲר֔וֹ רֻ֗ץ מְצָ֥א נָא֙ אֶת־הַ֣חִצִּ֔ים אֲשֶׁ֥ר אָנֹכִ֖י מוֹרֶ֑ה הַנַּ֣עַר רָ֔ץ וְהוּא־יָרָ֥ה הַחֵ֖צִי לְהַעֲבִרֽוֹ׃
BernfeldEr sprach zu dem Knaben: Lauf, suche auf die Pfeile, die ich abschieße. Der Knabe lief, er aber schoss den Pfeil ab, über ihn hinaus.
ZunzUnd er sprach zu seinem Knaben: Lauf', suche auf die Pfeile, die ich abschieße. Der Knabe lief, er aber schoß den Pfeil ab, über ihn hinaus.
37
וַיָּבֹ֤א הַנַּ֙עַר֙ עַד־מְק֣וֹם הַחֵ֔צִי אֲשֶׁ֥ר יָרָ֖ה יְהוֹנָתָ֑ן וַיִּקְרָ֨א יְהוֹנָתָ֜ן אַחֲרֵ֤י הַנַּ֙עַר֙ וַיֹּ֔אמֶר הֲל֥וֹא הַחֵ֖צִי מִמְּךָ֥ וָהָֽלְאָה׃
BernfeldAls der Knabe an den Ort des Pfeils, den Jonatan abgeschossen hatte, kam, rief Jonatan hinter dem Knaben her und sprach: Der Pfeil ist ja von dir hinwärts!
ZunzUnd als der Knabe kam an den Ort des Pfeils, den Jehonatan abgeschossen, da rief Jehonatan hinter dem Knaben her und sprach: Der Pfeil ist ja von dir hinwärts.
38
וַיִּקְרָ֤א יְהֽוֹנָתָן֙ אַחֲרֵ֣י הַנַּ֔עַר מְהֵרָ֥ה ח֖וּשָׁה אַֽל־תַּעֲמֹ֑ד וַיְלַקֵּ֞ט נַ֤עַר יְהֽוֹנָתָן֙ אֶת־[הַ֣חִצִּ֔ים] (החצי) וַיָּבֹ֖א אֶל־אֲדֹנָֽיו׃
BernfeldJonatan rief hinter dem Knaben her: Schnell, eile, stehe nicht still. Und der Knabe Jonatans las die Pfeile auf und kam zu seinem Herrn.
ZunzUnd Jehonatan rief hinter dem Knaben her: Schnell, eile, stehe nicht still. Und der Knabe Jehonatan's las die Pfeile auf und kam zu seinem Herrn.
39
וְהַנַּ֖עַר לֹא־יָדַ֣ע מְא֑וּמָה אַ֤ךְ יְהֽוֹנָתָן֙ וְדָוִ֔ד יָדְע֖וּ אֶת־הַדָּבָֽר׃ {ס}
BernfeldDer Knabe aber wusste nicht das Geringste [von der Verabredung], nur Jonatan und David wussten die Sache.
ZunzDer Knabe aber wußte nicht das Geringste, nur Jehonatan und Dawid wußten die Sache.
40
וַיִּתֵּ֤ן יְהֽוֹנָתָן֙ אֶת־כֵּלָ֔יו אֶל־הַנַּ֖עַר אֲשֶׁר־ל֑וֹ וַיֹּ֣אמֶר ל֔וֹ לֵ֖ךְ הָבֵ֥יא הָעִֽיר׃
BernfeldJonatan gab sein Gerät dem Knaben, der mit ihm war, und sprach zu ihm. Gehe, bringe es in die Stadt.
ZunzUnd Jehonatan gab sein Geräthe dem Knaben, der mit ihm, und sprach zu ihm: Gehe, bringe es in die Stadt.
41
הַנַּ֘עַר֮ בָּא֒ וְדָוִ֗ד קָ֚ם מֵאֵ֣צֶל הַנֶּ֔גֶב וַיִּפֹּ֨ל לְאַפָּ֥יו אַ֛רְצָה וַיִּשְׁתַּ֖חוּ שָׁלֹ֣שׁ פְּעָמִ֑ים וַֽיִּשְּׁק֣וּ ׀ אִ֣ישׁ אֶת־רֵעֵ֗הוּ וַיִּבְכּוּ֙ אִ֣ישׁ אֶת־רֵעֵ֔הוּ עַד־דָּוִ֖ד הִגְדִּֽיל׃
BernfeldDer Knabe war eben gegangen, da machte sich David auf von der Südseite und fiel auf sein Angesicht zur Erde und bückte sich dreimal; sie küssten einander und weinten zusammen, bis David laut aufweinte.
ZunzDer Knabe war eben gegangen, da machte Dawid sich auf von der Mittagseite und fiel auf sein Angesicht zur Erde und bückte sich dreimal und sie küßten einer den Andern und weinten einer mit dem Andern, bis Dawid laut weinte.
42
וַיֹּ֧אמֶר יְהוֹנָתָ֛ן לְדָוִ֖ד לֵ֣ךְ לְשָׁל֑וֹם אֲשֶׁר֩ נִשְׁבַּ֨עְנוּ שְׁנֵ֜ינוּ אֲנַ֗חְנוּ בְּשֵׁ֤ם יְהֹוָה֙ לֵאמֹ֔ר יְהֹוָ֞ה יִהְיֶ֣ה ׀ בֵּינִ֣י וּבֵינֶ֗ךָ וּבֵ֥ין זַרְעִ֛י וּבֵ֥ין זַרְעֲךָ֖ עַד־עוֹלָֽם׃ {פ}
BernfeldJonatan sprach zu David: Gehe in Frieden. Was wir beide geschworen haben im Namen des Herrn also: Der Herr wird sein zwischen mir und dir und zwischen meinen Nachkommen und deinen Nachkommen auf ewig, [das bleibe bestehen!]
ZunzUnd Jehonatan sprach zu Dawid: Gehe in Frieden. Was wir beide beschworen haben im Namen des Ewigen also: Der Ewige wird seyn zwischen mir und dir und zwischen meinem Samen und deinem Samen auf ewig (das bestehe)!
Haftarah Schabbat Erew Rosch Chodesch (Machar Chodesch) Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, Italiener, Romanioten und Karäer enden hier.