Die Torah - Die fünf Bücher Mose
בהיטיבו. לְשׁוֹן נִקּוּי הַבָּזִיכִין שֶׁל הַמְּנוֹרָה מִדֶּשֶן הַפְּתִילוֹת שֶׁנִּשְׂרְפוּ בַלַּיְלָה, וְהָיָה מְטִיבָן בְּכָל בֹּקֶר וָבֹקֶר:
הנרת. לו"שיש בְּלַעַז, וְכֵן כָּל נֵרוֹת הָאֲמוּרוֹת בַּמְּנוֹרָה, חוּץ מִמָּקוֹם שֶׁנֶּאֱמַר שָׁם הַעֲלָאָה שֶׁהוּא לְשׁוֹן הַדְלָקָה:
Wenn er erneuert, bedeutet das Reinigen der Ölbehälter des Leuchters (Onk.); er entascht die Dochte, die in der Nacht verbrannt worden sind, und erneuert sie an jedem Morgen. Die Ölbehälter, Lampen in anderen Sprachen; und so sind überall die נרות, die beim Leuchter erwähnt werden, zu übersetzen; außer wo העלאה, das Anzünden bedeutet, dabei steht.
Lampen säubert. S. XXVII, 21. Weihrauch hat eine symbolische Bedeutung, wie aus Psalm CXLI, 2 hervorgeht, »Aufgerichtet sei mein Gebet, ein Weihrauchopfer vor Dir«. Weihrauch wurde ein Sinnbild für inbrünstiges und reuevoll-zerknirschtes Gebet. Die Rabbinen erklären, daß die vier Buchstaben des hebr. Wortes für Weihrauch, קטרת folgende Worte bedeuten: קדושה, Heiligkeit, טהרה, Reinheit, רחמים, Barmherzigkeit und תקוה, Hoffnung — eine wundervolle Zusammenfassung der Voraussetzungen des Gebets und der Spuren, die es in der Menschenseele hinterläßt.
בהיטיבו, לשון נקוי הבזיכין של המנורה מדשן הפתילו' שנשרפו בלילה, והי' מטיבן בכל בקר ובקר. הנרת, לושי"ש בלע"ז [ובל"א (לאמפן)], וכן כל נרות המאורות במנורה, חוץ ממקום שנאמר שם העלאה שהוא לשון הדלקה, (רש"י), ולדברי האומר שהנרות לא היו מחוברי' והכהן מעלה אותם לראש המנורה, גמ"ש מזה בתחלת הפרשה (כ"ז כ'), גם נרות שאצל העלאה הכוונה על הכלי לא על האור:
VV. 7 u. 8. Es ist tief charakteristisch, und haben wir dies bereits oben zu Kap. 27, 20 bemerkt, daß der "Dienst der Leuchte" und das "Opfern des Räucherwerks" die nationale Geistesarbeit und die idealste Tatvollendung, Hand in Hand gehen. Ja, דישון מזבת הפנימי, die Bereitstellung des inneren Altars für die idealste ניחוח-Spende, geht der הטבת הנרות, der Bereitstellung des Leuchters voran, und nach den הכמים (Joma 14b) wird sie am Morgen inmitten der Bereitmachung des Leuchters vollzogen, מפסיק בקטרת בין הטבת חמש נרות להטבת ב׳ נרות, und ebenso geht abends das קטרת dem Anzünden der Lampen voran (daselbst 15a). Die höchste sittliche Vollendung der praktischen Tatenweihe muss von vornherein der jüdischen Geistesentwickelung als Ziel vorschweben, sie allein gibt der Entwicklung des Geistes ihren Wert. Genialität ist im jüdischen Lebensheiligtum kein Freibrief für Nichtachtung des Sittengesetzes, vielmehr ist die höchste Sittlichkeit die Wardeiung der höchsten Geistigkeit, und nur in ihr und durch sie hat sich der Adel des Geistes zu bewähren und seine Echtheit darzutun. Bedeutsam beginnt die "Ordnung" תצוה, dieses Kapitel über die jüdische Priesterweihe, mit dem Dienste des Lichtes und schließt mit dem Dienste der idealsten ניחוח-Spende, beide in inniger Vereinigung machen den Priester zum Priester.