Die Torah - Die fünf Bücher Mose

Buch: Kapitel: Vers:
Hebräischer Text (nach der Masorah)
אָֽנֹכִ֖י֙ יְהֹוָ֣ה אֱלֹהֶ֑֔יךָ אֲשֶׁ֧ר הוֹצֵאתִ֛יךָ מֵאֶ֥רֶץ מִצְרַ֖יִם מִבֵּ֣֥ית עֲבָדִ֑͏ֽים׃
Deutsche Übersetzung (Samson Raphael Hirsch)
Ich, ד׳, sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgeführt.
Übersetzung von Moses Mendelssohn (1780 bis 1783)
Ich bin der Ewige dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim geführt habe, aus dem Hause der Sklaven.
Mendelssohn-Übersetzung im Original
איך, בין דער עוויגע דיין גאט. דער איך דיך אויס אויס דעם לאנדע מצרים געפֿיהרט האבע, אויס דעם הויזע דער שקלאפֿעֿ
Onkelos
אֲנָא יְיָ אֱלָהָךְ דִי אַפֵּיקְתָּךְ מֵאַרְעָא דְמִצְרַיִם מִבֵּית עַבְדוּתָא:
Raschi

אשר הוצאתיך מארץ מצרים. כְּדַאי הִיא הַהוֹצָאָה שֶׁתִּהְיוּ מְשֻׁעְבָּדִים לִי; דָּ"אַ, לְפִי שֶׁנִּגְלָה בַיָּם כְּגִבּוֹר מִלְחָמָה וְנִגְלָה כָּאן כְּזָקֵן מָלֵא רַחֲמִים, – שֶׁנֶּאֱמַר וְתַחַת רַגְלָיו כְּמַעֲשֵׂה לִבְנַת הַסַּפִּיר (שמות כ"ד), זוֹ הָיְתָה לְפָנָיו בִּשְׁעַת הַשִּׁעְבּוּד, וּכְעֶצֶם הַשָּׁמַיִם, מִשֶּׁנִּגְאֲלוּ – הוֹאִיל וַאֲנִי מִשְׁתַּנֶּה בְמַרְאוֹת, אַל תֹּאמְרוּ שְׁתֵּי רָשׁוּיוֹת הֵן, אָנֹכִי הוּא אֲשֶׁר הוֹצֵאתִיךָ מִמִּצְרַיִם וְעַל הַיָּם. דָּ"אַ לְפִי שֶׁהָיוּ שוֹמְעִין קוֹלוֹת הַרְבֵּה, שֶׁנֶּאֱמַר אֶת הַקּוֹלֹת – קוֹלוֹת בָּאִין מֵאַרְבַּע רוּחוֹת וּמִן הַשָּׁמַיִם וּמִן הָאָרֶץ – אַל תֹּאמְרוּ רָשׁוּיוֹת הַרְבֵּה הֵן; וְלָמָה אָמַר לְשׁוֹן יָחִיד אֱלֹהֶיךָ? לִתֵּן פִּתְחוֹן פֶּה לְמֹשֶׁה לְלַמֵּד סָנֵגוֹרְיָא בְּמַעֲשֵׂה הָעֵגֶל, וְזֶה שֶׁאָמַר לָמָה ה' יֶחֱרֶה אַפְּךָ בְּעַמֶּךָ – לֹא לָהֶם צִוִּיתָ לֹא יִהְיֶה לָכֶם אֱלֹהִים אֲחֵרִים אֶלָּא לִי לְבַדִּי (שמות רבה):

מבית העבדים. מִבֵּית פַּרְעֹה שֶׁהֱיִיתֶם עֲבָדִים לוֹ, אוֹ אֵינוֹ אוֹמֵר אֶלָּא מִבֵּית עֲבָדִים שֶׁהָיוּ עֲבָדִים לַעֲבָדִים? תַּ"לֹ וַיִּפְדְּךָ מִבֵּית עֲבָדִים מִיַּד פַּרְעֹה מֶלֶךְ מִצְרָיִם (דברים ז'), אֱמֹר מֵעַתָּה עֲבָדִים לַמֶּלֶךְ הָיוּ וְלֹא עֲבָדִים לַעֲבָדִים (מכילתא):

Raschi (Deutsche Übersetzung)

Der ich dich aus dem Lande Mizraim geführt habe, das Herausführen allein ist schon wert, daß ihr mir untertan seid; andere Erklärung: weil Er am Meere wie ein Kriegsheld erschienen war und hier wie ein Greis, voll Erbarmen, erschien, so heißt es (24, 10), und zu Seinen Füßen gleich dem Werke eines Ziegels aus Saphir; dies hatte sich vor Ihm in der Zeit ihrer Knechtung befunden; und gleich der Klarheit des Himmels, als sie erlöst wurden; weil meine Erscheinungen verschieden sind, saget nicht, es seien zwei Regierungen; sondern, ich bin derselbe, der ich dich aus Mizraim und am Meere geführt habe (Mech.). Andere Erklärung (Schem. r. 29): weil sie viele Stimmen hörten, so steht (V. 15) die Stimmen, Stimmen von allen vier Seiten und vom Himmel und von der Erde, saget nicht, daß es viele Regierungen seien; warum steht aber die Einzahl, dein Gott, um Mosche einen Einwand zu geben, um nach der Begebenheit mit dem Kalbe die Verteidigung zu führen; das bedeutet der Vers (32, 11), warum, Ewiger, entbrennt dein Zorn gegen Dein Volk; nicht ihnen hast du befohlen, ihr sollt keine anderen Götter haben, sondern mir allein (Schem. r. 43). Aus dem Hause der Sklaven, aus dem Hause Pharaos, dem ihr Knechte gewesen seid; oder vielleicht sagt er nur, aus dem Hause der Sklaven, daß sie nämlich Sklaven von Sklaven gewesen? Darum heißt es (Dewarim 7, 8), Er erlöste dich aus dem Hause der Sklaven, aus der Hand Pharaos, des Königs von Mizraim; daraus entnimmst du, daß sie Sklaven des Königs und nicht Sklaven von Sklaven gewesen waren (Mech.).

Kommentar von R. Samson Raphael Hirsch

V. 2. אנכי, wir haben schon wiederholt auf die feine Nuance hingewiesen, die אנכי und אני, insbesondere in der Rede Gottes unterscheidet. Während אני die redende Person mehr im Gegensatz zu der angeredeten, als diejenige bezeichnet, von welcher — אנה — ein Wort oder eine Wirkung ausgeht, kündet אנכי den Redenden als diejenige Persönlichkeit an, die der angeredeten innig nahe ist, die sie umfasst und trägt und hält, durch deren Persönlichkeit erst auch die angeredete in Wahrheit ihr persönliches Dasein, ihren Halt und Boden gewinnt. Nichts ist überwältigender als der Gedanke, wie hier mitten in dem Aufruhr und aus dem Aufruhr des in seinen Grundfesten erschütterten Weltalls, Gott sich als die einzige, wirkliche, absolute Persönlichkeit, als das אנכי im Weltall ausspricht, durch welches erst alles andere Sein Möglichkeit und Wirklichkeit erhält, und sich sofort zu dem einzelnen jüdischen Menschen wendet und spricht, ich bin dein אנכי ד׳ אלקיך :אנכי.

Indem dieser Satz nicht als eine Aussage, sondern als מצוה, als ein Gebot gefasst wird, spricht er nicht aus: Ich, ד׳, bin dein Gott, sondern: Ich, ד׳, soll dein Gott sein, und setzt damit als Fundament unserer ganzen Beziehung zu Gott jene Anforderung, die die Weisen unter dem Ausdruck קבלת עול מלכות שמים begreifen.

Der sogenannte "Glaube an das Dasein Gottes", wie alte und moderne Religionsphilosophien diesen Begriff auszusprechen pflegen, ist noch um Himmelsweiten von dem ferne, was dieser Fundamentalsatz des jüdischen Denkens und Seins vom jüdischen Denken und Sein erwartet. Nicht, daß es überhaupt einen Gott gebe, auch nicht, daß es nur einen Gott gebe, sondern daß dieser eine, einzige, wahrhaftige Gott mein Gott sei, daß Er mich geschaffen und gebildet, dahin gestellt und verpflichtet, und mich schaffe und bilde, erhalte, überwache, lenke und leite, daß ich mit ihm nicht nur in zehntausendster Vermittlung als zufälliges Produkt des Universums zusammenhänge, dessen allererste Urursache Er vor Äonen gewesen, sondern: daß jeder gegenwärtige Atemzug und jeder kommende Augenblick meines Daseins ein unmittelbares Geschenk seiner Allmacht und Liebe sei und ich jeden gegenwärtigen und kommenden Moment meines Daseins nur in Seinem Dienste zu verleben habe, — kurz: nicht die Erkenntnis Gottes, sondern die Anerkenntnis Gottes als meines Gottes, als des ausschließlich einzigen Lenkers aller meiner Geschicke und als des ausschließlich einzigen Leiters aller meiner Taten, erst dies ist die Wahrheit, mit deren Zugrundelegung ich den Boden eines jüdischen Daseins gewinne. Der Anforderung: אנכי ד׳ אלקיך entspricht nur die Erwiderung: !אתה אלקי

Als Begründungstatsache für diese anzuerkennende Fundamentalwahrheit, daß Gott der ausschließlich einzige Lenker unserer Geschicke und der ausschließlich einzige Leiter unserer Taten, daß Gott unser Gott sei, werden wir auf jenes von uns selbst erlebte Fundamentalfaktum der Erlösung aus Mizrajim hingewiesen, und dies eben in zwei Momenten vergegenwärtigt: אשר הוצאתיך מארץ מצרים und: מבית עבדים, wovon das eine Gott als den Lenker unserer Geschicke offenbarte und das andere die Hörigkeit und Hingebung all unserer Tatkraft an seine ausschließliche Leitung begründet.

ארץ מצרים, den Gipfel menschengewaltiger Staatskunst und die reichste Fülle von der Menschengewalt dienenden Naturkräften repräsentiert der Staat und das Land, das uns mit seinen Fesseln umfangen findet. Menschengewalt und Naturkraft brechend und nach seinem Willen frei umwandelnd und vernichtend, Menschentrotz und Naturvergötterung richtend, Tyrannei zerschmetternd, und die hilfloseste, mit Füßen getretene Unschuld, Verheißung erfüllend, rettend emporhebend, kurz: mit seiner, Menschengeschicke gestaltenden, unmittelbar in die irdischen Verhältnisse eingreifenden, allgegenwärtigen, allmächtigen, richtenden und liebenden Lenkung hat Gott sich durch unsere Erlösung, unsere "Hinausführung aus dem Lande Mizrajim" für ewig in unser Bewusstsein eingeschrieben, und, der zu uns sprechen konnte: אשר הוצאתיך מארץ מצרים, Den haben wir für alle Zeiten und für alle Verhältnisse als den ausschließlichen Lenker unserer Geschicke anzuerkennen.

מבית עבדים. Wir haben schon zu (Kap. 13, 3) bemerkt, wie בית עבדים Mizrajim als eine Stätte bezeichnet, in welcher wir geborne Sklaven waren, wo somit bereits die Tatsache gewaltsamer Freiheitsberaubung aus der zeitgenössischen Erinnerung völlig geschwunden und Sklaventum als unser natürlicher Stand betrachtet war. Die Erinnerung hieran ruft uns ins Bewusstsein, wie völlig unser sozialer Untergang vollzogen war, als Gott uns zur Freiheit und Selbständigkeit hinausrief. Aus dieser Tatsache fließt unsere gänzliche und ganz besondere Hörigkeit an Gott. Wir haben Kopf und Herz und Hand, haben Persönlichkeit und die Rechtsfähigkeit selbständig Güter zu erwerben, zu besitzen, zu verwenden, sowie die Güter selbst nur aus Gottes Händen erhalten, und darum hat Er und Er allein über unsere Personen und Güter zu verfügen, stehen wir mit unserer Person, unsern Kräften und Gütern ganz allein in seinem Dienste, haben Person, Kraft und Gut nur in seinem Dienste zu verwenden, haben ihn allein als den Leiter unserer Handlungen anzuerkennen. Nur diese gänzliche Hingebung an Gott hat uns von den Menschen frei gemacht, nur unter dieser Bedingung sind wir frei geworden und sind wir frei. Während andere Menschen und Völker nur mit ihrem geschöpflichen Dasein Gott verpflichtet sind, sind wir es auch mit unserm geschichtlichen, sozialen. Wir sind unmittelbar aus עבדות פרעה in עבודת ד׳ übergegangen, und: אני עבדך בן אמתך פתחת למוסרי dein geborner Sklave; denn du hast meine Bande gelüftet!"

Kommentar von Rabbiner Dr. Joseph Herman Hertz

DIE ERSTE TAFEL:
PFLICHTEN GEGEN GOTT
ERSTES GEBOT:
DIE ANERKENNUNG DER ALLEINHERRSCHAFT GOTTES
Ich bin der Ewige, dein Gott. Nichtjüdische Kommentatoren sehen diesen Vers nur als ein Vorwort zum Dekalog an. Dies entspricht nicht der jüdischen Überlieferung, die ihn als das erste der Zehn Gebote betrachtet und von ihm die Vorschrift ableitet, an Gottes Sein zu glauben. Auch wenn es kein Gebot ist, so stellt es eine grandiose Wahrheit dar und bildet die geschichtliche Grundlage und Voraussetzung für die anderen Gebote.
Ich. Hebr. »anochi«. Der Gott des Judentums ist keine unpersönliche Kraft, kein »Es«; er kann weder als »Natur« noch als »Welt-Vernunft« bezeichnet werden; der Gott Israels ist nicht nur die Quelle jeder Kraft und allen Lebens, sondern auch des Bewußtseins, der Persönlichkeit, des sittlichen Zwecks und ethischen Handelns (M. Joël).
dein Gott. Der Gott, von dem' du nicht nur durch Hörensagen weißt, sondern dessen Eingreifen du persönlich am Schilfmeer erfahren hast.
geführt aus dem Lande Mizrajim. Hier wird Gott nicht »Schöpfer des Himmels und der Erde« genannt. Israels Gott ist nicht nur im Wirken der Natur sichtbar, sondern auch im Menschenschicksal. Er hat Sich Israel in einem gewaltigen historischen Akt offenbart, dem größten im Leben irgend eines Volkes. »Die Grundlage des jüdischen Lebens ist nicht allein, daß nur Ein Gott existiert, sondern die Überzeugung, daß dieser Eine, Einzige und Wahre Gott mein Gott ist, mein einziger Gebieter und mein Wegweisender bei allem, was ich tue« (Hirsch). Das erste Gebot ist daher eine Ermahnung, die Herrschaft Gottes anzuerkennen (קבלת עול מלכות שמים, wörtl. »das Auf-sich-nehmen des Jochs des Königreichs des Himmels«). Die Bezugnahme auf die Befreiung aus Ägypten ist nicht nur für die Israeliten von tiefster Bedeutung, sondern auch für die gesamte Menschheit. Das einleitende Wort von Israels göttlicher Botschaft ist die Proklamation des Einen Gottes zum Gott der Freiheit. Die Anerkennung Gottes als des Gottes der Freiheit wirft für uns ein helles Licht auf die Menschheitsgeschichte. Im Lichte dieser Wahrheit wird Geschichte zu einer fortlaufenden göttlichen Offenbarung des allmählich fortschreitenden Wachstums der Freiheit und Gerechtigkeit auf Erden.

Biur von Moses Mendelssohn

אנכי ה' אלהיך, עד ולשמרי מצותי, כלו פסוק אחד בבחינת הטעם העליון, אף שיש בו שתי דברות, ואתה ידעת שהטעם העליון הונח בבחינת הדברות והי' ראוי להיות ס"פ במלת עבדים, אלא שחוברו שתי אלה הדברות יחד לעוצם מעלתם, שהשם ידבר בהם בלשון מדבר בעדו, ואמרו רז"ל אנכי ולא יהי' לך מפי הגבורה שמענום, והנה יש בכלל שתי הדברות הללו לדעת הרמב"ם ז"ל מצות עשה אחת וד' מצות ל"ת כי ימנה הרב ז"ל מאמר אנכי ה' אלהיך מצוה בפני עצמה, והיא להאמין שיש שם עלה וסבה הוא פועל לכל הנמצאים, ובעל ספר החנוך הוסיף עליו ושיהי' לעדי עד וכי הוא הוציאנו ממצרים ונתן לנו את התורה, והוא מלשון השמ"ג. ובעל סמ"ק והרמב"ן ז"ל הוסיפו נגד עקרי' אחרים הכללי' לדעתם בפסוק הזה, ובעל הלכות גדולות לא מנה האמונה באלהות מצות עשה כלל, כי לדעתו תרי"ג מצות הן כלם גזירותיו של הקב"ה שגזר עלינו לעשותם או מנענו שלא נעשה, אבל האמונה במציאותו יתעלה שהוא העקר והשורש שממנו יולדו המצות אינו נכנס בחשבון הזה, וכן דעת הרב רי"א בפירושו על התורה, שדבור אנכי ה' אלהיך אינו מצוה לא אמונית ולא מעשית, אבל הקדמה למצות ולאזהרות שיאמר בשאר הדבורים, ועניינו להודיעם מי הוא המדבר אתם, ושאינו מלאך מליץ מדבר אליהם במצות הבורא ית' כענין בשאר הנביאים כלם, אבל הוא הסבה הראשונה בלי אמצעי עכ"ל. והנה מפשטות הכתוב נראה כדבריהם שלא דבר השם ב"ה אנכי ה' אלהיך אלא כנגד המאמינים במציאותו, ולא ירד הקב"ה על הר סיני ללמד לעמו היותו נמצא, מחויב המציאות בלי גבול ותכלית, וביוצא מן המושכלות והאמתיות וקיימות, כי הם פרי החכמה והשתכלות בפעל ה' ובמעשה ידיו, את אשר יחון ה' בהכיר גדולת מעשיו במתכות ובצמחי' ובחיות ובגוף האדם בעצמו, ולשאת אל השמי' עיניו ולראות מי ברא אלה ומוציא במספר צבאם, אותו יחון, ומי שלא הגיע אל המעלה הזאת, צריך שיקבל המושכלות ההם מפי אדם משיג, נאמן להגיד לו האמת כאשר עם לבבו, אבל לא יתאמתו המושכלות הללו ולא יקבעו בלב משכילם ובלאה להשיגם לא ע"י דבור השם אנכי נמצא ולא ע"י קולות וברקים וענן כבד וקול השופר, ואין בכל אלה עדות וראי' על המושכלי' העיוניים ההם, כי אם למאמין במציאות השם, כי אף המקבלם ע"פ דבור ואמירת מגיד, צריך שיאמין מקודם שהמגיד ההוא נאמן רוח ולא ישקר, ואם המגיד הוא השם ב"ה בכבודו ובעצמו צריך שיאמין השומע שהוא אלהים אמת: ויתכן שכן הי' הדבר באמת, שישראל מאמינים בני מאמינים ידעו והאמינו במציאות השם ויחודו, קצתם ע"פ בחינת הלב וקצתם בקבלה מפי אבות נאמנים או מפי גדולי הדור וחכמיו, ולא בא המאמר הזה כי אם ליחדם לסגולה מכל העמים, שיהיו גוי קדוש לה' מכל עמי הארץ כאשר אבאר, והיא שבכל המושכלות העיוניות שזכרנו אין הבדל ויתרון לבני ישראל מיתר האומות, והכל מודי' באלהותו ית', וגם העובדי' לאלהי' אחרי' מודי' בסבה הגדול והיכולת הגמורה לאל עליון, וכך אמרו רז"ל דקרו לי' אלה דאלהי', וכן אמר הכתוב כי ממזרח שמש עד מבואו גדול שמי בגוי' ובכל מקום מקטר מגש לשמי ומנחה טהורה (מלאכי א' י"א), ויתכן שלזה כוון גם המשורר בזכרו השמים מספרי' כבוד אל וג' (תהלי' י"ט ב'), אין אמר ואין דברי' בלי נשמע קולם (שם ד'), הכוונה שהענין ההוא יתפרסם בעולם בלי מאמר ודבור, כי כל מאמר ודבור לא יודע אלא למבין הלשון ההוא, אבל ספורי השמי' ומעשה ידי אל מובנים לכל באי עולם, ולא יהי' בהם אומר או דברי' שלא ישמע ויובן לכל אדם כי בכל הארץ יצא קום ובקצה תבל מליהם (שם ה'), אח"כ זכר מעלת התורה שהיא מורשה קהלת יעקב מיוחדת לעם סגולה ובה יגדלו מיתר עמי הארץ לתתם עליון על כל הגוים: והנה אומות העולם אף שהן מודי' במציאות האל ויכלתו על הכל, עם כל זה הם עובדי' גם לנמצא זולתו, קצתם יעבדו את שרי מעלה, בחשבם שה' חלק לכל אחד עם או מדינה או מחוז למשול בו ושהיכולת בידם להרע או להטיב כרצונם, והן אלו שנקראים בתורה ובכתובי' כלם אלהי' אחרים, כמ"ש הרמב"ן ז"ל בפרשה זו, וכן יקראו אלהי העמי', כי המלאכים יקראו אלהים, וקצתם יעבדו לכוכבי השמי' או לשעירים או לבני אדם יעשו להם תמונות ופסילים וישתחוו להם כידוע, והנה אין במשפט השכל הכרעה לאסור עבודה כזו לבן נח, אם לא תהי' דעתו להוציא את עצמו מרשותו של אל עליון, כי במה יתחייב לכוון כל העבודה והתפלה לה' לבדו? ואם יקוה טוב ויירא רע מנמצא אחר זולתו, ויודה שגם הנמצא ההוא כפוף תחת יד אל עליון, מכל מקום לא ירחיק השכל היותו מזבח ומקטר ומנסך ומתפלל אל הנמצא ההוא, יהי' מלאך או שר או בן אדם גבור חיל שר ומושל, ומי יגיד לנו שכל אלה עבודות ראויות לה' לבדו, לולי הזהירנו הקב"ה על זה בתורתו, ובאמת אמרו רז"ל שלא הוזהרו בני נח על השתוף, שאין המעשי' הללו נחשבי' אצלם למרי בכבוד האל [○ואין הכוונה בשתוף שיאמר שהם ב' רשויות, דא"כ הוא מסלק הכח המוחלט מאל עליון ב"ה, רק שאינם מוזהרים על העבודה בשתוף, עם הכוונה שחלק להם אל עליון כבוד ומסר בידם קצת ממשלה, ולכן יחשבו שהעבודה להם היא רצון האל○], אם לא תהי' כוונתם להוציא את עצמם מרשותו של אלהי האלהים ואדוני האדונים. ואולם אנחנו עם קרובו אחרי אשר הוציאנו ממצרים מבית עבדים ועשה לנו את כל הנפלאות האלה להיות לו לעם נחלה וסגולה מכל העמי' והוא ימלוך עלינו בכבודו ובעצמו בלי אמצעות מלאך או שר או כוכב, הנה אנחנו עבדיו מחויבי' לקבל עלינו עול מלכותו וממשלתו, ולקיי' גזירותיו, הוא גזר עלינו שלא נעבוד לזולתו כלל, ופרט לנו מיני העבודה הראוי' לו לבדו, לא לשום נמצא זולתו, ואין ראוי א"כ שישותף עמו אל אחר באחת מן העבודו' הללו, וכן אמר הכתוב ופן תשא עיניך השמימה וראית את השמש ואת הירח ואת הכוכבי' כל צבא השמים ונדחת והשתחוית להם ועבדתם אשר חלק ה' אלהיך אתם לכל העמים תחת כל השמים, ואתכם לקח ה' ויוצא אתכם מכור הברזל ממצרים להיות לו לעם נחלה כיום הזה (דברים ד' י"ט וכ'): מעתה שעור הכתוב שלפנינו כך הוא, אנכי (המדבר והמצווה) י"י (הי' הוה ויהי', מקור ההויות כלם, משגיח ונמצא לאוהבי בעת צרתם) אלהיך (תקיף ובעל יכולת שממנו תיחל כל טובה ותירא כל רעה, ואליו ראוי לכוון התפלות והעבודות כלם) אשר הוצאתיך מארץ מצרי' מבית עבדים (להיות לו לעם נחלה כמו שאמרנו, וראוי לך שתתקן כל העבודו' לשם המיוחד), ותבין מזה מדוע לא אמר אנכי ה' אלהיך אשר בראתי את השמים ואת הארץ ואשר בראתיך, וזו היא השאלה ששאל הרב ר' יהוד' הלוי מנוחתו כבוד את הראב"ע ונזכרת גם בספר הכוזר שלו, ותשובתו בלתי מספקת, אבל אמונת הבריאה והחדוש בזמן בין שיהי' עלי' מופת מוחלט שכלי, כאשר יחשבו קצת החוקרי', בין שלא יכריע השכל בינה ובין האמונה בקדמות העולם, כדעת הרמב"ם בס' המורה, מכל מקום אינה מיוחדת לעם ה' וסגולתו לבד, ואינה סבה לקבלת עול מלכותו לבדו ולהרחקת השתוף, אבל ההוצאה מבית עבדי' מעבדות לחירות היא הסבה הנכונה לזה, וכן הענין בשמירת שאר המצות שבתורה כגון מצות השבת, אף שהוא אות לבריאת העולם, כי ששת ימי' עשה ה' וגו', מכל מקום לא נצטוו בני נח לשבות בו מכל מלאכה, וזהו שנאמר בדברו' שניות וזכרת כי עבד היית וגו' על כן צוך ה' אלהיך לעשות את יום השבת (דברי' ה' ט"ו), כאשר נזכיר שם במקומו בעז"ה, כי לנו לבד נתן השם יתעלה תורה ומצות וחקים ומשפטים, כי הוא מלכנו מחוקקנו, ועלינו לשמור חקיו ועדותיו, אם בנים אם כעבדי', וכן אמרו במכילתא אשר הוצאתיך וגו', כדאי היא ההוצאה שתהיו משועבדים לי: מבית עבדים, מבית פרעה שהייתם עבדים לו, או אינו אומר אלא מבית עבדים שהיו עבדי' לעבדי' ת"ל ויפדך מבית עבדי' מיד פרעה מלך מצרים (דברי' ז' ח'), אמור מעתה עבדים למלך היו ולא עבדים לעבדי'. (לשון רש"י, והוא מהמכילתא):

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