Die Torah - Die fünf Bücher Mose

Buch: Kapitel: Vers:
Hebräischer Text (nach der Masorah)
וּקְשַׁרְתָּ֥ם לְא֖וֹת עַל־יָדֶ֑ךָ וְהָי֥וּ לְטֹטָפֹ֖ת בֵּ֥ין עֵינֶֽיךָ׃
Deutsche Übersetzung (Samson Raphael Hirsch)
und binde sie zum Zeichen an deine Hand und sie seien zum Hauptschmuck zwischen deinen Augen.
Onkelos
וְתִקְטְרִנוּן לְאָת עַל יְדָךְ וִיהוֹן לִתְפִלִין בֵּין עֵינָיךְ
Raschi
וקשרתם לאות על ידך. אֵלּוּ תְּפִלִּין שֶׁבַּזְּרוֹעַ: והיו לטטפת בין עיניך. אֵלּוּ תְּפִלִּין שֶׁבָּרֹאשׁ, וְעַל שֵׁם מִנְיַן פָּרָשִׁיּוֹתֵיהֶם נִקְרְאוּ טֹטָפוֹת, טט בְּכַתְפִּי שְׁתַּיִם פת בְּאַפְרִיקֵי שְׁתַּיִם (סנהדרין ד'):
Kommentar von R. Samson Raphael Hirsch
V. 8. וקשרתם וגו׳. Die Gotteshuldigung des einen Einzigen, die Hingebung unseres ganzen Seins und Wollens an diesen Einzigen mit ganzem Herzen, ganzer Seele und allem Vermögen, welche den täglich von uns zu beherzigenden Gesamtinhalt unserer Lebensaufgabe, unserer Selbstbelehrung und Kindererziehung bilden sollen, sie sollen wir als "bindendes Pflichtsymbol" an unsere Hand knüpfen und als "blickrichtendes Symbol" an unserem Vorderhaupt tragen. Wie hier, so heißt es auch Kap. 11, 18: וקשרתם אותם לאות על ידכם והיו לטוטפת בין עיניכם, ebenso wie bereits Schmot 13, 9: והיה לך לאות על ידך ולזכרון ׳בין עיניך וגו׳ כי ביד חזקה וגו und daselbst 16: והיה לאות על ידכה ולטוטפת בין ׳עיניך כי בחזק יד וגו, und lehrt die Halacha dem entsprechend das Gebot, diese vier Abschnitte: קדש (Schmot 13, 1-10). והיה כי יביאך (daselbst 11-16), שמע Dewarim 6, 4-6). והיה אם שמע (daselbst 11, 13-21) als Weihesymbol um den Oberarm und als Erinnerungssymbol um das Vorderhaupt zu binden. Entsprechend dem Singularausdruck אות für das Handsymbol und dem Pluralausdruck טוטפות für das Kopfsymbol, das aber andererseits auch wieder die Singularbestimmung: לזכרון hat, lehrt die Halacha (Menachot 34b), daß für תפלין של יד die vier פרשיות auf einen Pergamentstreifen geschrieben in ein Gehäuse, בית, für תפלין של ראש jedoch die vier פרשיות auf vier Pergamentstreifen geschrieben in ein vierfächeriges Gehäuse gelegt werden. Zu der durch הלכה למשה מסיני gegebenen Herstellung des תפלין-Symbols gehört wesentlich: בית, das Gehäuse, und zwar, wie bemerkt, für die Hand einfächerig und für den Kopf vierfächerig; חריצן ניכר, die Scheidung in vier Fächer muss bei den Kopftefillin von außen sichtbar sein; תיתורא, die Gehäuse ruhen auf einer Basis, die in מעברתא, in eine Öse endet zum Durchziehen der ledernen Bänder. שין: in den Gehäusewänden der Kopftefillin ist durch Zusammenzwängen der Häute ein שין gebildet, und zwar in der קדש-Wand herkömmlich ein vierköpfiges. מרובעות: die Gehäuse sollen die Ouadratform haben. נשחורות die Außenseite der ledernen Bänder, רצועות, soll geschwärzt sein. קשר: die beiden Enden der Kopf-רצועות werden am Hinterhaupt in einen ד-förmigen Knoten geschürzt, und befindet sich an den Hand-רצועות ein י-förmiger Knoten (Menachot 35a-b). Angelegt werden die Handtefillin an den inneren Beugemuskel des linken Oberarms, וקשרתם וכתבתם מה כתיבה בימין אף קשירה בימין, er hat das Binden seines Arms mit dem Tefillinsymbol mit derjenigen Hand zu vollziehen, mit welcher er seine geistigste Handarbeit, das Schreiben, vollbringt (Menachot 37a). Ist doch in Wahrheit das Binden der Tefillin auf den Arm ein "Schreiben" der Gottesworte auf den Arm, ganz so wie das Befestigen der Mesusa an den Türpfosten geradezu ein "Schreiben" der Gottesworte an den Pfosten heißt: ׳וכתבתם על מזוזת וגו. Die mit den Tefillin zu bindende Hand heißt auch die schwache Hand,ירכה יד כהה (siehe zu Schmot 13, 16). Wie die Kopftefillin nicht "zwischen die Augen", sondern (siehe unten) בגובה שבראש hoch an das Vorderhaupt, den Sitz des die Augen aus der Höhe leitenden und die Eindrücke von ihnen sammelnden Gedankens gebunden werden, so auch die Handtefillin nicht "an die Hand", sondern an den das ganze Handorgan beherrschenden oberen Armmuskel, בגובה שביד wo sie auch dem Text gemäss: ולא לאחרים לאות ,והיה לך לאות in der Regel nur dem sie Tragenden, und nicht, wie die Kopftefillin, andern zum Bewusstsein kommen, wo endlich sie auch, der anderen Textesstelle gemäss, ושמתם את דברי אלה על לבבכם וקשרתם (Kap. 11, 18), שתהא שימה כנגד הלב, ihre Stelle an dem Herzen finden. Die Kopftefillin haben ihre Stelle perpendikulär über dem Zwischenraum der beiden Augen am Vorderhaupte, da wo der Haarwuchs beginnt, von da an aufwärts – und zwar soll der untere Rand der Basis, תיתורא, nicht tiefer hinabreichen – bis zu der Stelle einschließlich, wo מקום שמוחו של תינוק רופס, wo der Kinderschädel noch weich ist, der Fontanelle. Ebenso wie das בין עיניך in לא תשימו קרחה בין עיניכם למת (Kap. 14, 1) eine behaarte Vorderhauptstelle bezeichnet (Menachot 37a-b). – בשהוא מניח מניח של יד ואח׳׳כ מניח של ראש וכשהוא חולץ חולץ של ראש ואח"כ חולץ של יד, es werden zuerst die Handtefillin und sodann die Kopftefillin angelegt, beim Ablegen gehen aber die Kopftefillin voran, es heißt: וקשרתם לאות על ידך, und dann: והיו לטוטפת בין עיניך und es heißt: כל זמן שבין עיניך יהיו שנים :והיו לטוטפת, wenn man beide תפלין hat, sollen die Kopftefillin nicht בין עיניך sein, ohne daß zugleich die Handtefillin sich על ידך befinden (Menachot 36a). Ist man aber am Anlegen der Handtefillin verhindert, so legt man die Kopftefillin allein; denn Kopf- und Handtefillin sind an sich zwei Mizwot, die sich gegenseitig nicht bedingen, תפלה של יד אינה מעכבת של ראש ושל ראש אינה. מעכבת של יד. Daß das ganze Tefillingebot symbolischen Charakter trägt und ein Eingehen seiner Bedeutung und seines Inhalts in unser geistiges und sittliches Innere erwartet, das sagt unzweideutig der Begriff אות und זכרון, mit welchem es bezeichnet wird, sowie die Bestimmung, daß zur ganzen Darstellung der Tefillin, zu dem Pergament der Schrift, zu den Gehäusen, bis zu den Haaren, womit sie umwickelt, und, den Sehnen, womit sie genäht werden, sowie zu den רצועות, nur Stoffe von בהמה טהורה zur Verwendung kommen, womit sie unter den Begriff aller für unsere geistige Auffassung von Gott geordneten Darstellungen treten, für welche der Kanon gilt: לא הוכשרו למלאכת שמים אלא עור בהמה טהורה בלבד, ein Kanon, der sich ja genau an die für תפלין ausgesprochene Bestimmung knüpft:ַ למען תהיה תורת ה׳ בפיך מן המותר בפי (Schmot 18, 9 – siehe daselbst – und Schabbat 28b). Werden doch (Menachot 6b) Tefillin dem ציץ, dem Schauband des Hohenpriesters an Bedeutsamkeit für das denkende Bewusstsein gleichgestellt, ja übergeordnet, also daß auch für Tefillin der Ausspruch gelte: והיה שלא תסית דעתו ממנו על מצחו תמיד, daß unser stetes Bewusstsein auf sie gerichtet sein solle. Darauf weist nach תוספות (Menachot 34b) auch schon der Name טוטפת hin. Wie בכל offenbar von כלל, so wäre טטף von טוף mit verdoppeltem ersten Radikale. טוף heißt aber chaldäisch: schauen, und der übliche Namen תפלין von פלל, urteilen, bezeichnete als Bestimmung der Tefillin: uns das richtige Selbsturteil zu gewähren. Die Bedeutung der Tefillin haben wir ausführlich bereits in den "Grundlinien einer jüdischen Symbolik" Jeschurun, V. Jahrg. S. 456 ff. betrachtet und verweisen dortin. Hier bemerken wir nur: Die vier קדש והיה כי יביאך ,פרשיות und שמע והיה אם שמע bilden zwei sich gegenseitig ergänzende Gedankengruppen (nach ר׳ עקיבא – Menachot 33b – wäre טוטפת selbst schon der ausländische Name eines zweipaarigen Gehäuses, טט בכתפי שתים פת באפריקי שתים (vergleiche זגדוס במשנה בכורות מ׳ג ב׳ לפי גירסת הערוך ופירושו), so werden (– Menachot 34b –) קדש והיה כי יביאך die Gruppe מימין, rechts, שמע והיה אם שמע die Gruppe links משמאל geordnet, und diese Gruppierung bleibt dieselbe, sowohl nach ר׳׳ת, der die beiden הויות aufeinander folgen lässt, קדש, והיה כי יביאך, וחיה אם שמע, שמע als nach der üblichen רש׳׳י-Ordnung: קדש ,והיה כי יביאך, שמע והיה אם שמע. קדש und והיה כי יביאך vergegenwärtigen die יציאת מצרים-Tatsache mit ihrer Konsequenz für unsere ausschließliche Hörigkeit an Gott, als den Lenker der Geschicke, und zwar nach den beiden im Erlösungsmomente sich kundtuenden Seiten seiner Waltung: rettend in קדש, richtend in שמע .והיה כי יביאך und והיה אם שמע die מתן תורה-Tatsache mit ihrer Konsequenz für unsere Lebensaufgabe, שמע: die Gotteshuldigung durch ein der Erkenntnis und Erfüllung seiner Gebote durch und durch geweihtes Einzeln- und Familienleben; והיה אם שמע: die Abhängigkeit unseres Wohles und Wehes von der Erfüllung und Nichterfüllung dieser Lebensaufgabe. Offenbar verhält sich קדש zu שמע wie והיה כי יביאך zu והיה אם שמע. Die in קדש gegründete Hörigkeit an Gott erhält in שמע die Deutung für unsere Betätigung im Leben, und die in והיה כי יביאך sich aussprechende richtende Gotteswaltung ihre Bedeutung für unsere eigene Zukunft: der Gott, der Pharaos Ungehorsam nicht geduldet, schweigt auch nicht zu unserem eigenen Abfall. Mit יציאת מצרים und מתן תורה ist aber die Grundlegung unserer ganzen Lebensbestimmung erschöpft. Dieser aus יציאת מצרים und תורה uns erwachsenen Bestimmung soll ein jeder von uns ein "Haus", בית, eine Stätte der Verwirklichung, und zwar מרובע (siehe Jeschurun): in einem sittlich freien Menschenwirken schaffen. Und dieses "Haus", das wir in unserem Wirken der תורה schaffen, soll תיתורא, soll seine "Basis" auf Erden haben; nicht im Gegensatz zum Irdischen, auf der Erde und an der Erde und mit allem Irdischen erwartet sie ihre Verwirklichung. Und diese Basis hat ihre מעברתא: sie will wesentlich von uns, vom "i>Menschen getragen" werden. Es ist kein äußeres, von unserer Persönlichkeit getrenntes, äußerlich Dahingestelltes; an uns selbst und in uns selbst will es zur Wahrheit werden, unser eigenes persönliches Selbst zu einem priesterlich geweihten Gottesheiligtum gestalten. Wie die Bundeslade ihre כדים der Gesamtheit, so reichen die תפלין, diese verjüngte Bundeslade, jedem einzelnen ewig ihre מעברתא hin und sprechen zu ihm: verbinde dich mit mir und trage mich ewig durchs Leben! Das "Haus" der Handtefillin ist ein einfaches, es nimmt in einen Raum auf einer Pergamentrolle die vier Abschnitte der Grundlegung und Erfüllung unserer Lebensbestimmung auf. Das "Haus" der Kopftefillin ist ein viergehäusiges, einem jeden dieser Abschnitte eine besondere Abteilung zur Aufnahme einräumend. Was sich als "Beweggrund unserer Handlungen" zu einem "einheitlichen" Motive gestaltet, das ist für den "erwägenden und festhaltenden" Gedanken in seinen einzelnen Gedankenmomenten "nacheinander und neben einander" zu würdigen. Wie wir an der Mesusa unserer konkreten Häuser mit dem Namen שדי, mit dem Namen Gottes, des allein Genügenden, allem Mass und Ziel Setzenden, gegrüßt werden, so zeigen die Seitenwände der symbolischen Häuser der Kopftefillin den Buchstaben "ש", das prädizierende (אשר) Zeichen, und weisen auf Gott hin, dem die Fülle der Prädikate in unbegrenzter Unendlichkeit zukommt, der in Wahrheit das einzige wirkliche "Subjekt" aller Prädikate ist, und lassen Ihn uns, nicht als die tatenlose, transzendente "Substanz" einer metaphysischen Spekulation, sondern als die Urpersönlichkeit in der ganzen Fülle ihres Schaffens und Waltens denken. Und wenn sich zu einem dieser "ש" noch ein "י" auf einer und derselben Basis fügt und das "ש" zu einem vierköpfigen שין gestaltet, so dürfte damit zu dem "ש", dem Zeichen der Kraft- und Macht- und Tatenfülle "י" das Grundzeichen alles Seins (היה) sich gesellen, und beides zusammen, das intensivste Sein und die extensivste Kraft zu יש, zu dem "Wirklichen" par excellence, und zu שי, zum Huldigungsausdruck des absolut Höchsten verbinden. Ihm, anderen ein Gegenstand der Furcht, tragen wir in תפלין den שי-Ausdruck der Huldigung entgegen und fühlen uns "Sein" von Seinem Sein, "Kraft" von Seiner Kraft – כל סביביו יובילו שי למורא – (Ps. 76, 12). Die für unser ganzes Sein und Wollen grundlegenden Tefillinwahrheiten knüpfen wir an unser Haupt und unsere Hand, und bringen damit unseren "denkenden Geist" und unsere "vollbringende Kraft" in das Band ihrer Verpflichtungen, und zwar an das Vorderhaupt auf den Sitz unseres "Denkens", und schürzen, die יציאת מצרים- und תורה-Gruppe von links und rechts "vereinigend", zum bewahrenden (קשר) "Knoten" auf den Sitz des "Gedächtnisses" am Hinterhaupt, wovon hinabwallend, rechts unsere sinnliche Leiblichkeit, und links unser höheres sittliches Wollen, somit unser ganzes leiblich geistiges Wesen als in das Weiheband des denkenden Hauptes mitbegriffen bezeichnet wird. Was aber, im Geiste erfasst und bewahrt, unserem ganzen Menschenwesen das Gepräge der Gottesweihe aufdrücken soll, soll vom Herzen ausgehend und am Herzen ruhend die Vollkraft unserer vollbringenden Tat in den Lebensdienst der göttlichen Wahrheiten und des göttlichen Willens binden, wie dies durch die Handtefillin am Oberarm zum Ausdruck kommt. Die Tefillinwahrheiten am Haupte sind die jüdischen Wahrheiten, zu denen sich offen der jüdische Mann bekennt, und die in der Welt zu vertreten und durch die Welt zu tragen, seinen weltgeschichtlichen Beruf bildet; von ihnen heißt es Kap. 28, 10: וראו כל עמי הארץ כי שם ה׳ נקרא עליך ויראו ממך, es sehen alle Völker der Erde, daß der Name "Gott" auf dir genannt ist und fürchten sich vor dir. ר׳ אליעזר הגדול אומר אלו תפלין שבראש (Menachot 35b). Aber als leitender Beweggrund unserer Handlungen sind sie nur unserem Bewusstsein kund. Der jüdische Mann spricht nicht und prahlt nicht von seinen Grundsätzen; er lässt seine Taten sprechen, aber sein "Prinzip" der lebenswarme Ouell, aus dem sie entspringen, ist sein stilles Heiligtum, das er schweigend birgt. Die Tefillin der Hand trägt er an bedeckter Stelle, von ihnen heißt es (Schmot 13, 9): והיה לך לאות על ידך לך לאות ולא לאחרים לאות dir, aber nicht andern zum Zeichen (Menachot 37b). Es werden aber die Handtefillin zuerst und dann die Kopftefillin angelegt, und es werden auch die Handtefillin zuletzt abgelegt, כל זמן שבין עיניך יהיו שנים so lange Handtefillin möglich sind, sollen nie Tefillin an unserem Haupte ohne Tefillin an unserer Hand erscheinen. Wie sofort das erste Hochgefühl unseres Berufes in dem welthistorischen נעשה ונשמע-Gelöbnis aussprach, wie die jüdische Weisheit spricht: כל שיראת חטאו קודמת לחכמתו חכמתו מתקימת וכל שחכמתו קודמת ליראת חטאו אין חכמתו מתקימת und כל שמעשיו מרובין מחהכמתו הכמתו מתקימת וכל שחכמתו מרובה ממעשיו אין חכמתו מתקימת, daß nur, wo die Gottesfurcht der Wissenschaft vorangeht und das Leben reicher an Taten, als an Wissen ist, da allein die Wissenschaft den rechten Halt hat: so spricht dies alles die Beachtung dieser Tefillinvorschrift dem jüdischen Manne aus und lässt ihn zuerst sein Tatenleben in den Dienst des göttlichen Willens stellen und von diesem Vorsatz aus und für dessen Lösung die Wege der Forschung und der Erkenntnis betreten. — Wenn aber der Gedächtnisknoten der Kopftefillin in ד"-Form geschürzt ist, und an den Handtefillin sich ein "י"-gestaltiger Knoten findet und beide zusammen das "ש" der Kopftefillin zu dem Namen שדי ergänzen, so stellen Kopf- und Handtefillin, stellt die jüdische Geistes- und Tatenweihe zusammen den ganzen Menschen in den Dienst des, der zum Vater der jüdischen Menschheit als zum Vater der ganzen Menschheit, der zum "Abraham" gesprochen: אני אל שדי התהלך לפני והיה תמים (Bereschit 17, 1 — siehe daselbst) und damit den Wandel vor dem allein Genügenden und allem Genügenden und allem Genüge und Mass Setzenden als Aufgabe der Söhne Abrahams gesetzt. — (Im übrigen siehe Jeschurun a. a. O. und חורב Kapitel 38.)
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